ESX V800A vs. Eton Move 12-400AR vs. Axton AXB25A

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Poschti
Neuling
#1 erstellt: 24. Mrz 2020, 12:03
Hey Leute!
Nachdem ich mich nun seit mehreren Wochen mit dem Thema Aktivsubwoofer beschäftigt habe und mir einen in meinen Seat Leon SC 5F5 FR Bj. 2014 mit Start/Stop-Automatik in den Kofferraum stellen will, hat sich meine Suche auf zwei Woofer beschränkt:

1. Eton Move 12-400AR:
- 30cm Aktivmembran / Bassreflexgehäuse
- 200 Watt RMS
- Lowpass 40-250 Hz
(- Phasenschaltung nicht vorhanden?)
- Bass-Boost 0-18 dB @ 45 Hz
- Cinch Inputs / Auto Turn-On via High Level Inputs
- Doppel-Schwingspule
https://www.eton-gmbh.com/produkte/car-hifi/aktiv-subwoofer/product/move-12-400-ar/

2. ESX V800A
- 20cm Aktivmembran / mit Passivmembran 20cm
- 200 Watt RMS
- Lowpass 50-150 Hz
- Phasenschaltung 0°/180°
- Bass-Boost 0-12 dB @ 45 Hz
- Cinch Inputs / Auto Turn-On via High Level Inputs
- Single-Schwingspule
https://www.esxaudio.de/vision-v800a-aktiv-subwoofer-system.html

Anschluss erfolgt über High-Level-Eingang, da Werksradio. Bereits vorhandene Kabel: 5m Strom- und 1m Massekabel (Vollkupfer) inkl. miniANL-Sicherung im AFS-Sicherungshalter + LS-Kabel.
Leider kann ich keine Hörprobe machen, weswegen es ein Blindkauf sein wird... Preislich liegen diese etwa gleich (Eton bei ca. 220€; ESX bei ca. 250€). Musiktechnisch höre ich querbeet, Fokus liegt aber eher auf Hip-Hop und Techno. Der Größenunterschied zwischen den beiden Kisten ist mir bewusst, da der Eton doch schon deutlich mehr Platz im Kofferraum einnehmen würde, was ich jedoch im Hinblick auf einen besseren Klang und Druck hinnehmen bzw. verkraften würde Das führt mich zum Thema Klang: inwiefern unterscheiden sich die beiden? Kann die 20cm Membran mit der 30cm mithalten in Sachen Tiefgang und Druck? Ich brauche keine fahrbare Disco, aber eine gute Bassunterstützung sollte schon drin sein.
Und falls sich jemand genauer mit denen auskennt: welche sind einfacher auszubauen, für den Fall das der gesamte Kofferraumplatz benötigt wird? Bin zwar erst frische 25 Jahre alt, benötige aber auch ab und an mal etwas Platz für den Wocheneinkauf

Ich hoffe, dass alle Infos dabei sind; falls nicht, bitte an Ergänzung meinerseits erinnern!
Liebe Grüße
Neruassa
Inventar
#2 erstellt: 24. Mrz 2020, 14:46
Nur mal son Hinweis...

Wenn dir 12" zu groß ist und du bedenken bei einem 8" mit Passiv Membran hast...

Es gibt die Move auch als 10" Version...
Und es gibt auch noch das alte Modell, was preislich weitaus niedriger angesiedelt ist...

https://www.ars24.co...6KprDCRoCGtEQAvD_BwE

Zwecks schnellen Anschluss gibt's Videos auf YT. z. B. Stellt Ars24 den Move12-400 bzw move10 vor. Da wird auch auf dein Thema eingegangen.

Und zwecks Tiefgang Druck... Es ist halt n Aktivsubwoofer. Das was er kann, tut er. Mehr kann er aber auch nicht.


[Beitrag von Neruassa am 24. Mrz 2020, 14:51 bearbeitet]
Poschti
Neuling
#3 erstellt: 25. Mrz 2020, 11:12
Hallo Neruassa,
erstmal Danke für die schnelle Antwort Da liegt eben mein Problem, dass ich bisher noch keine Hörprobe machen konnte und ich keine Ahnung hab, wie unterschiedlich sich 8" und 12" anhören. Auch hat der 10" Eton 150 WRMS, der größere 200 WRMS, so auch der ESX. Zwecks Ein- und Ausbau müsste dann wohl der Eton einfacher sein aufgrund seines kompletten Kabelbaums, an dem auch Strom und Masse angeschlossen sind?
Bei den alten Modellen meine ich zu wissen, dass diese nicht Start-Stop-fähig sind, d.h. bei jedem Motoraus und -an klacken. Bei der neuen AR-Version bleibt die Endstufe an. Würde dann ja auch die Batterie schonen, oder nicht?

Um mal einen anderen Subwoofer in den Raum zu werfen:
Axton AXB25A
- 25cm Aktivmembran / mit Passivmembran 25cm
- 70 Watt RMS (class-D MOSFET)
- Lowpass 60 - 120 Hz
- Stufenlose Phasenschaltung 0° - 180°
- Cinch Inputs / Auto Turn-On via High Level Inputs
- keine Schwingspule? (zumindest nichts davon zu finden im Internet)
http://www.axton.de/subwoofer/aktivsubwoofer/axb25a/

Inwiefern schätzt du die klanglichen Unterschiede ein zwischen dem ESX V800A und dem Axton AXB25A? Vom Aufbau her sind beide Aktivkisten mit Passivmembran, nur von unterschiedlicher Membrangröße und Leistung. Der ESX hat zwar nur 8", dafür aber 200 WRMS / der Axton 10", dafür aber nur 75 WRMS... V800A hat 11 Liter Brutto-Innenvolumen, AXB25A hat 16,1 Liter Brutto-Innenvolumen.
Neruassa
Inventar
#4 erstellt: 25. Mrz 2020, 13:47
Ob nun 250W oder 300W ist völlig Wumpe.

Um einen Unterschied von 250W zu hören, brauchst du >450W.
Den Unterschied zwischen 250 und 300 hörst du nicht.

Ein 12" ist weitaus lauter als ein 8".
Bei 8" zu 10", bzw 10" zu 12" ist es auch bemerkbar, aber nicht so immens.

Ne Passivmembrane ist vergleichbar mit Bassreflex.
Also ein 8" mit Passivmembran, ist vergleichbar mit nem 8" in einem BR Gehäuse.

Ich denke schon, dass der alte Eton Start-Stop mit macht...
Davon mal ab, ist der Start-Stop Knopf das erste, was ich im Auto drücke, bevor ich den Gang einlege oder die Bremse Lose... Irgendwann schalte ich das komplett aus...

Ich kenn sowohl die alten Eton, als auch den Axton. Finde beide OK. An die Verdrahtung vom axton kann ich mich nicht erinnern, aber ja, die Eton lassen sich flott ausbauen und die Kabel irgendwo verstauen, ohne dass es zu Kurzschlüssen kommt... Natürlich vorausgesetzt, man verbindet die Stromkabel mit dem Adapter auch Fachgerecht... Und kein verdrillen+Isoband wie die meisten Pfuscher....
Poschti
Neuling
#5 erstellt: 25. Mrz 2020, 14:48
Stromkabel und LS-Kabel werden natürlich verlötet, sofern ich mich für einen Subwoofer entscheide, bei dem die Endstufe einen schon vorhandenen Stromkabeladapter hat
Gut, dann kann ich also vom Gehäuseprinzip her den Axton AXB25A mit einem Eton Move M10-300A vergleichen. Aber würde man beispielsweise einen starken Unterschied merken vom 10" Axton mit seinen 75 WRMS und dem 8" ESX mit 200 WRMS? Wenn du mir diese Frage noch beantworten könntest wäre ich vorerst happy und könnte meine Kaufentscheidung etwas präzisieren
Nachteil vom Axton wäre leider noch die fehlende Remotecontrol für die Fahrgastzelle, hab da irgendwie nicht so Lust immer erstmal mit einem Schraubendreher hinterzulaufen, wenn jemand mitfährt, der es nicht so bassig mag...

Wäre doch mal eine Marktlücke, so ein 200 WRMS 10" Aktivwoofer mit PM und Remotecontrol
Neruassa
Inventar
#6 erstellt: 25. Mrz 2020, 16:40
Der Gainregler ist kein Leistungsregler.
Den stellt man einmal ein und danach nie wieder.

Ich machs dir mal einfach, dann kannste es dir selbst an 5 Fingern abzählen...

+3dB bedeutet : merklich lauter als davor.
+10dB bedeutet: doppelt so laut als davor.
Um eine Lautstärkeerhöhung von +3dB zu bekommen, gibt es 2 Möglichkeiten:
1) DOPPELT soviel Leistung (wie davor)
2) DOPPELTE Membranfläche (wie davor)

Nicht darin eingeschlossen sind:
Wirkungsgrad.
Das Gehäuse.
Sowohl der Wirkungsgrad, als auch das Gehäuse spielen auch eine sehr große Rolle, wie laut er denn, bei welchen Frequenz, an welcher Leistung ist.
Es gibt Lautsprecher, die sind am 15W lauter, wie manch andere an 60W.
Ein Bassreflex pusht auch die Lautstärke bei der Tuning Frequenz ordentlich nach oben...

Fakt is: Es gibt kein "beste".
Dein Ohr solls entscheiden. Wenn das nicht geht, sollte man bei Aktivsubwoofer nicht nach der Leistung gehen, sondern nach dem Komfort, dem Geldbeutel und der Größe des Treibers.
Braucht man kein Platz, nimm nen 12".
Brauchst du Platz, nimm nen 10".
Brauchst du noch mehr Platz, nimm nen 8".

Egal welchen du nimmst, die werden alle gut sein und die werden auch alle lauter sein als deine Werkströten.

Heisst aber auch im Umkehrschluss...

Is der Treiber klein, sollte schon Leistung dahinter sein...


[Beitrag von Neruassa am 25. Mrz 2020, 16:46 bearbeitet]
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