F.A.S.T. im Auto, besser als jedes Kombo!

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ducmo
Inventar
#1 erstellt: 10. Okt 2005, 20:56
Kurze Einleitung für diejenigen, denen F.A.S.T. kein Begriff ist:
F.A.S.T. steht für Fullrange And Sub Technologie
Darunter versteht man eine Konstruktion aus Breitbänder und Tieftöner! Der Breitbänder deckt den kompletten Grund, Stimm und Brillianzbereich ab, der Tieftöner macht nur das was er kann, nämlich Tiefton von möglichst tief bis ungefähr 300hz! Ist quasi eine Dreiwegebox bei der man Hoch und Mitteltöner durch ein einziges Chassis ersetzt hat!

Der Vorteile liegen klar auf der Hand:
- Bei "normalen" Boxen gibt es einen Übergang im Stimmbereich der für das menschliche Ohr leicht auszumachen ist! Bei "normalen" Combos im Auto, sitzen HT und TMT außerdem noch sehr weit auseinander und es ergibt sich eine deutliche "Klangverschiebung" wenn man nicht gerade mit Delay und anderen Spielereine das Problem der unterschiedlichen Entfernungen zum Ohr teuer umgeht!
- Der Breitbänder verursacht keinen Wechsel der Schallquelle um Stimmen wiederzugeben, was "Bühne" und sprachverständlichkeit wesendlich verbessert.
- Durch die hohe Trennung muss er nur wenig Hub machen und verzerrt weniger als ein TMT!

Die Nachteile:
- Breitbänder bündeln stark und müssen deshalb genau eingewinkelt werden,
- bauartbedingt kommt der Treiber nicht so hoch hinaus wie eine speziell darauf ausgelegter Hochtöner.

Fragen:
- Komm ich mit dem Pegeln eines 10cm Breitband-Chassis im Auto hin?
Mein Favorit wäre der TangBand W4-655 SA (85db Wirkungsgrad) der im DIY Bereich seine Eignung mehr als bewiesen hat und in vielen Bauvorschlägen verwendet wird! http://www.tb-speaker.com/detail/1208_03/w4-655sa.htm
- Da ich gern was vom Hochton hätte, müsste das Chassis auf den Fahrer ausgerichtet werden und im Armaturenbrett sitzen, aber wie stell ich das an? Ich fahre einen Renault Megane Couch.
- Habt ihr Ideen für geeignete Tieftöner?
Am liebsten wäre mir ein 16er den ich in die original Einbauplätzen benutzen kann, oder wenn ich mir dadurch den Subwoofer sparen könnte auch ein 20er für die Tür.

mfG Jan
Soundscape9255
Inventar
#2 erstellt: 10. Okt 2005, 21:10
Hab was ähnliches schon mal erfolgreich praktiziert:

Fostex ff85k ab ca. 600 Hz ans Frontsystem angekoppelt - spielte klasse!

Tieftöner: Würd ich nen 18er Scan nehemn und versuchen ihm ein geschlossenes gehäuse mit ca. 10 Liter zu geben...

Ansonsten gibts ne menge guter (und teuerer) TMTs am markt - ich glaub im Klangfuzzi-Forum hat man sich schon mit dem Thema TMT zu Breitbänder beschäftigt...

=> www.klangfuzzi.de
surround????
Gesperrt
#3 erstellt: 10. Okt 2005, 21:18
ich denke der entscheidende faktor ist der pegel!!
auch sind im home-hifi bereich "fähige" breitbänder oft relativ groß und auch kleine breitbänder benötigen meist ein für den carhifi bereich zu großes gehäuse!!

auch oft gewählte möglichkeit:
ein 3 wege system mit dem mitteltöner auf dem amaturenbrett
was IMHO die bessere alternative zu F.A.S.T im auto ist denn es vereinigt alle der von dir genannten vorteile gegenüber "normalen" compos und pegel ist je nach abstimmung auch möglich ebenso ist der HT wohl detailreicher!! nachteil ist wohl die abstimmung da es solche systeme nicht von der stange gibt!!

als fazit würde ich sage ist F.A.S.T eine sehr gut alternative für hörer die mehr wert auf klang als auf pegel legen und sich die nicht einfache abstimmung des von mir genannten 3 wege systems sparen wollen!!

den faktor geld und optik habe ich bei meinem beitrag einfach mal außen vor gelssen!!


[Beitrag von surround???? am 10. Okt 2005, 21:19 bearbeitet]
Soundscape9255
Inventar
#4 erstellt: 10. Okt 2005, 21:22
hatte mit meinen Fostex ff85k keine Probleme mit dem Pegel - haben tapfer Strom wegesteckt - brauchen auch nur ca. 0,5l (besser leicht bedämft auf Amaturenbrett) - das einzige Probelm ist der riessige Antieb - gehäuse nicht zu eng machen - er will ahtmen....
ls4
Inventar
#5 erstellt: 10. Okt 2005, 23:24
eventuell noch mit nem infinity Bändchenhochtöner kombinieren, sollte dann richtig brilliant werden

Bye Ls4
polosoundz
Inventar
#6 erstellt: 11. Okt 2005, 08:06
Weiteres Problem wird sein die Position des Tieftöners?

Dachtest du an einen Einbau in die Tür? Dann sollte er am besten ein definiertes geschlossenes Volumen bekommen, bei einem Einbau im Heck sind die etwa 300 Hz Trennung afair nicht zu realisieren da es dir dann durch die hohe Trennung a) die "Bühne"/das Geschehen vorne zerreist weil der Sub/Tieftöner b) extrem ortbar wird... Bei der Home-Hifi-Variante ja bestimmt kein Problem weil der Tieftöner ja in u mittelbarer Nähe des BB sitzt...

Wenn du an die kleinen Tangbands denkst sollte der Tieftöner ja zudem maximal ein 20er Chassis sein sonst wird dir denk ich ein hohe Trennung u.U. eine relativ starke Dröhnneigung bescheren?

Ansonsten wurde das Konzept in ähnlicher Form wie Soundscape schon sagte schon sehr erfolgreich eingesetzt, wenn ich mich recht entsinne mit einem Topas Generalo BB in Kombonation mit einem Cerwin Vega Vega 8" Tieftöner, der Mensch wurde damit afair sogar (deutscher?) Meister in irgendeiner Klasse, weiß nicht mehr genau wo und wer das war...
JPSpecial
Inventar
#7 erstellt: 11. Okt 2005, 14:23
War der A3 vom Chris Körbel.
ducmo
Inventar
#8 erstellt: 11. Okt 2005, 17:11

surround???? schrieb:
ich denke der entscheidende faktor ist der pegel!!
auch sind im home-hifi bereich "fähige" breitbänder oft relativ groß und auch kleine breitbänder benötigen meist ein für den carhifi bereich zu großes gehäuse!!


Der von mir vorgeschlagene TangBand benötigt nur knapp 3Liter, dann spielt er bis ca. 80hz runter, wenn ich eh eine Trennung bei 300hz oder eventuell noch etwas höher anstrebe, kann ich auch noch etwas an Volumen einsparen! Der Fortex BB würde zudem mit noch weniger Platz auskommen! Die Gehäusegröße sollte in den Griff zu kriegen sein, was mir mehr Kopfschmerzen bereitet ist die Umsetzung in ein Gehäuse auf dem Armaturenbrett! Es hat nicht zufällt jemand ein paar Bilder zur Hand die als Muster dienen könnten?

Bleib die Frage zum Pegel… Ich sag mal so! Da ich zu Hause stark mit dem Pegel aufpassen muss, um meinen Mitbewohner und meine Nachbarn nicht zu vergraulen, kann ich nur im Auto mal laut aufdrehen! Da ich nur schwer sagen kann wie laut ich es gern hätte, muss ich wohl etwas umschreiben! Bei meinen momentanen Frontset, einem Canton QS2.16 dreh ich im schlimmsten Fall mal so weit auf, das der TT vielleicht 3mm Hub macht, Trennung liegt bei 50hz, Anhebungen gibt es keine! Ich weiß diese Aussagen sind blöde, aber ich weiß nicht wie ich es besser verdeutlichen soll…

Bei einem 3-wege-System habe ich wieder den Sprung von HT zu MT, auch wenn er deutlich schwächer ausfallen würde, weil beide Treiber näher zusammen sitzen, aber ich würde am liebsten komplett auf den HT und den Übergang verzichten! Auf die „bessere“ Detailwiedergabe kann ich verzichten, da ich eh nicht so weit nach oben hören kann!

Die Tieftöner kommen auf jeden Fall in die Tür! Auf diese ganzen Hutablagen und Rearfill Geschichten kann ich verzichten, ich kann mit Stereo seeehr gut leben! Die Probleme die mit der „hohen“ Trennung und ortbarkeit zusammenhängen würden, sind ja schon beschrieben worden!
Die Frage ist jetzt natürlich welchen TT man ankoppelt kann! Es sollte kein Subwoofer sein, eher etwas „musikalisches“! Im Moment habe ich einen 25er Hertz im Kofferraum der längst nicht an seine Grenzen gebracht wird! Mit zwei guten 20ern die auf Tiefton ausgelegt sind würde man wohl die besten Ergebnisse erzielen und an „Fundament“ sollte es dann auch nicht fehlen! Fällt euch da was ein???

mfG Jan
ducmo
Inventar
#9 erstellt: 12. Okt 2005, 15:21
Hallo noch mal...

Ich hab noch mal ein bisschen nach BB gesucht und im Klangfuzzi Forum würde des öfteren der Tangband W3-871S genannt! Ich dachte immer das der so wenig Pegel ab kann, dass er völlig ungeeignet ist, um ihn im Auto ein zu setzen, aber damit scheine ich mich geirrt zu haben...

Deshalb nochmals die Frage... Wenn ich den BB von tiefen Frequenzen und großem Hub befreie, kann ich doch die Belastbarkeit und den möglichen Pegel deutlich steigern! Soweit ist das richtig oder??? Aber verändere ich dadurch der Klang, weil das Chassis anfängt zu verzerren, oder so???

mfG Jan
surround????
Gesperrt
#10 erstellt: 12. Okt 2005, 15:27
bei einer trennfrequenz von 300Hz ist ein BB schon erheblich pegelfester
das problem an breitbänder ist meist nicht ihre elektrische belastbarkeit sondern ihre mechanische.
ein breitbänder ist viel ehr an der mechanischen grenze wie an der elktrischen.
ducmo
Inventar
#11 erstellt: 12. Okt 2005, 16:29
Die mechanische Belastbarkeit kann ich durch die Trennung erhöhen, aber woher weiß ich das der BB die eigentlich zu hohen Belastungen elektisch aushält??? Wenn auf einem Fostex steht das ich ihn mit 5 Watt Fullrange belasten kann, weiß ich ja nicht wie viel ich bei einer hohen Trennung reinschießen kann?!? Sind es 30, 50 oder 100Watt... Ich hoffe ich konnte mich einigermaßen verständlich ausdrücken...

mfG Jan
surround????
Gesperrt
#12 erstellt: 12. Okt 2005, 19:15
ich denke da geht probieren über studieren!!
Klick
schau dir mal den hier an hat nen klasse frequenzferlauf
und ist mit 30rms belastbar
hab 2 davon selber als kleine portable box(ca.0,75l pro LS) fullrange laufen und da geht absolut mehr wie zimmerlautstärke
Dexxter
Stammgast
#13 erstellt: 12. Okt 2005, 20:11
Hier sind noch ein paar dabei:
http://www.hifi-foru...ead=4293&postID=last

Sind zwar nicht so billig wie der TangBandW3, aber einen Tick sittsamer, was die Höhen betrifft. Wenn du den TangBand verbauen solltest, richte ihn nicht genau auf die Hörposition aus.
SchallundRauch
Inventar
#14 erstellt: 13. Okt 2005, 15:19
Probier es doch einfach aus!!!

Hol dir den W3 (sollte man das Päärchen für weit unter 40€ bekommen wenn ich nich recht entsinne)

Nimm deine derzeitigen 16er als Kickbässe bis etwa 300Hz dann solltedas ganz gut gehen.

Gruß Ansgar
ducmo
Inventar
#15 erstellt: 13. Okt 2005, 21:59
Der FRS 8 sieht ziemlich interessant aus, vor allem zu dem Preis! Ich werd ihn im Hinterkopf behalten.

Den Tangband W3 finde ich noch ein bisschen interessanter, weil es dafür schon Frequenzweichen in Form des CT 209 und der Lancetta gibt, einen davon werd ich auf jeden Fall mal testen! Für den W4 gibts auch schon Weichen deshalb ist der für mich ebenfalls sehr interessant und die größere Membranfläche sollte für Pegel ebenfalls sehr hilfreich sein, vom Weichen entwickeln hab ich nämlich gar keine Ahnung und meinen EQ im Radio würde ich lieber für andere Anpassungen nutzen!

Ich glaube ich werde es erst mal mit dem Größeren W4 versuchen! Abrüsten kann ich ja noch und Platz für einen kleineren gibts immer...
Eine Frage hab ich noch... Der Treiber ist ja auf Homehifi ausgelegt, soll aber im Auto verbaut werden... gibt es da irgendwelche Probleme? Vielleicht wegen dem Klima im Auto oder so...

Meinen aktuellen 16er werd ich auf jeden Fall für die ersten Tests verwenden, wenn mir das F.A.S.t. dann aus irgendwelchen Gründen nicht gefällt war der Aufwand wenigstens nicht so groß und teuer wirds ja eh nicht...

mfG Jan
surround????
Gesperrt
#16 erstellt: 13. Okt 2005, 22:05
mit temperaturen könnte es eventuell probs geben!!!
wegen ner weiche für den frs8 kannst du mal ins visaton forum gehen die sind sehr sehr kompetent und kennen den frs
der dort auch sehr beliebt ist
ducmo
Inventar
#17 erstellt: 13. Okt 2005, 22:49
Wie meinst du das denn genau? Könnten die Home Sachen im Auto wirklich kaputt gehen? Reißen eventuell die Klebeschichten auf oder so... Klär mich mal bitte auf wo die Unterschiede zwischen beiden Lagern sind!

Noch was... wenn ich doch noch mal einen größeren TT nachrüsten will! Ich hab ein bisschen gestöbert und bin auf den Peerless SLS 10 gestoßen, ebenfalls aus dem Homehifi und mit Papiermembran, so wie der Tangband. Von daher sollten sie ganz gut zusammenpassen...

Was haltet ihr von dem???

mfG Jan
surround????
Gesperrt
#18 erstellt: 13. Okt 2005, 22:56
ich denke dir größte schwäche wird der kleber sein der die temperaturen aushalten muss die im sommer im auto herrschen
hatt selbst schon diverse visaton chasis im auto und hatte bisher keine probleme mit sowas
hab dieses problem bisher nur rein theoretisch mitbekommen
ein expliziter fall ist mir jetzt nicht bekannt

von ner papiermembran in den türen würde ich aber abstand nehmen wegen der feuchtigkeit in den türen außer du spendest ihnen ein eigenes geschloßenes volumen
als TT könnte man da noch nen Carpower CRB-200TCR nehmen

der frs8 von visaton hat zwar auch ne papiermembran die ist allerdings beschichtet und sollte recht unempfindlich sein
wie das beim tangband ist weiß ich net hate noch keinen in der hand

und lass dich von der abbildung des frs nicht täuschen in der hand wirkt er wesentlich qualitativer


[Beitrag von surround???? am 13. Okt 2005, 23:00 bearbeitet]
DerSensemann
Inventar
#19 erstellt: 14. Okt 2005, 07:16
Hai,

sieh dir mal den Omnes Audio BB.03 an, der ist dem Tangband W3-871S sehr ähnlich, nur in 4 Ohm.

Gabor
ducmo
Inventar
#20 erstellt: 18. Okt 2005, 11:00
Nur mal ne kleine Info meinerseits.

Ich hab gestern den Tangband W4-655 bestellt, allerdings nicht nur das Chassis sondern gleich noch die Weiche für den CT 218 von Klang und Ton! Ich bin mir immer noch nicht sicher ob ich den Breitbänder aktiv oder passiv entzerre, was würde denn mehr Sinn machen?

Das Gehäuse für den CT hab ich am Wochenende schon mal vorsorglich aus Spanplatte zusammen gebraten und hoffe das ich den ersten Probelauf @home am Wochenende starten kann! Wenn mir das Breitbandchassis dort aus irgendwelchen Gründen nicht gefallen sollte oder mir die Pegelreserven zu gering erscheinen, kann ich mir den wesendlich größeren Umbau im Auto ja sparen! Aber ich glaube das der nicht so schlecht klingen wird, sonst gäbe es nicht diesen Hype im DIY Bereich… Ich bin gespannt!

mfG Jan
SchallundRauch
Inventar
#21 erstellt: 18. Okt 2005, 12:55
??? War der CT218 nicht mit dem W3?!

Da passt das Gehäuse und die Weich für den W4 doch garnicht, oder mache ich da gerade einen Denkfehler?

Gruß Ansgar
ducmo
Inventar
#22 erstellt: 18. Okt 2005, 16:39
Im CT 209 wurde der Tangband W3-871 S verbaut, den meintest du wahrscheinlich auch...
Im CT 218 kommt der W4-655 SA zu Einsatz und den hab ich gekauft! Ich hab eh den ganzen Bausatz bestellt, von daher passt der Bausatz zur Weiche, nur mit dem Gehäuse hätte ich mich dann vertan... Aber das möchte ich stark bezweifeln!

Mir ist eben aufgefallen das bei der Frage zur aktiven vs. passiven Filterung, noch garnicht beschrieben wurde, wie ich die aktive Lösung umsetzen würde...
Ich habe ein Pioneer DEH-P7600MP mit parametrischem drei Bänder EQ, mit Hilfe von Güte und Anhebung/ Absenkung müsste ich den Frequenzgang glätten. Außerdem kann ich im Bass und Hochton noch ein Band setzen, allerdings ohne die Güte zu beeinflussen...

Hoch und Tiefpass laufen in jedem Fall über meine Endstufe, eine AudioSystem F4 240.

Im Moment brauche ich ein Band für die Senkung einer Tür-Resonanz und eins um den Übergang zwischen HT und TT zu optimieren! Da ich beide Bänder wohl auch für das neue System benötigen werde, gibt es also nur noch ein Band und die zwei "halben"! Würde das reichen, oder kann ich mit der auf Hifi optimierten Weiche auch im Auto was anfangen???


mfG Jan
ducmo
Inventar
#23 erstellt: 21. Okt 2005, 17:43
Da der bestellte W4-655 deutlich länger auf sich warten läßt als mir das versprochen worden ist, hatte ich noch etwas Zeit um mir Gedanken um den eventuell nachfolgenden TT zu machen.

Wie ich schon erwähnt habe, wird das ganze System durch eine 4-Kanal Endstufe befeuert, die AudioSystem F4-240 steht im Moment nicht zur Debatte und eine zusätzliche Stufe für einen Subwoofer kommt mir nicht ins Auto! Kein Geld und eigendlich auch kein Interesse, um es klar zu sagen... ich bin mit meinem 25er Hertz mehr als zufrieden, aber er kommt trotzdem raus!

Da ich auch ohne Sub ein gewisses Maß an Bass haben möchte, muss der TT nicht nur für Kickbass sondern auch für die Tiefen Frequenzen gut sein! Zum Testen nutze ich auf jeden Fall meine derzeitigen 16er aber was kommt dann???

Ich bin vor ein paar Tagen auf den Visaton TIW 200 XS gestoßen und muss sagen das der perfekt ist! Mit dem Türvolumen kommt er gut zurecht, unter 50hz kommt er locker und der Preis ist ebenfalls noch vertretbar! Die Glasfasermembran ist für den Türeinbau geeignet und ich muss mir keine Gedanken mehr um die Haltbarkeit machen!

Was haltet ihr von der Kombination???

http://www.blueplane...w4-655_sa/index.html
http://www.visaton.de/deutsch/artikel/art_768_1_19.html

mfG Jan
A-Abraxas
Inventar
#24 erstellt: 21. Okt 2005, 18:02

ducmo schrieb:
W4-655
Visaton TIW 200 XS

Was haltet ihr von der Kombination???

Hallo,
die Kombination mit einer aktiven Trennung bei gut 200 Hz müsste verdammt gut spielen (und pegeln ) können.
Das grösste Problem (im wahrsten Sinne des Wortes) sehe ich beim mechanischen Einbau des TIW 200 - echte 10cm Einbautiefe und ein ordentliches Gewicht. Lässt sich das stabil bewerkstelligen, dürfte dem Spass nichts im Wege stehen.
Viele Grüße
surround????
Gesperrt
#25 erstellt: 21. Okt 2005, 19:08
also wenn du den tiw200xs in die tür bekommst herzlichen glückwunsch hab den hier in 40liter BR rumstehen und da geht der ordentlich tief hat da sein -3dB bei 25Hz oder so
ducmo
Inventar
#26 erstellt: 21. Okt 2005, 20:11
An die Einbautiefe hab ich ja noch garnicht gedacht!!!
Ich hab den größeren Durchmesser zu den original 16cm Einbauplätzen als wesendlich aufwendiger empfunden! Ich glaub ich muss meine Türen dann einfach noch mal aufmachen und schauen wo ich stehe...

Ich hab noch ein paar Bilder vom Dämmen, vielleicht erkennt ihr ja mehr als ich und könnt mir direkt sagen wie ich die Doorboards aufbauen sollte!

PS.: Das ist die Tür eines Renault Megane Coach!




mfG Jan
A-Abraxas
Inventar
#27 erstellt: 21. Okt 2005, 20:20
Hallo,
die Tür sieht "ganz brauchbar" aus - zumindest für mich und auf den Bildern .
Ob man da wirklich einen 20er stabil verbauen kann, lässt sich jedoch nur "am Objekt" genau feststellen.
Versuch´ mal jemanden zu finden, der schon Doorboards gebaut hat und sich die künftige Baustelle in der Realität genauer anguckt.
Viele Grüße
ducmo
Inventar
#28 erstellt: 21. Okt 2005, 20:57
Was heißt denn brauchbar?
Worauf kommt es denn bei einem guten Doorboardbau an?
Gibt es eine Einbauanleitung in der die wichtigsten Anforderungen angesprochen werden?

mfG Jan
A-Abraxas
Inventar
#29 erstellt: 22. Okt 2005, 13:04
Hallo,
soweit ich es auf den Bildern erkennen kann, müssten 20cm Korbdurchmesser ungefähr dahin passen, wo sich das vordere runde Ende des "Lautsprecherabdeckungs-Türtaschen-Teils" befindet .
Was mit der Einbautiefe ist , kann ich nicht erkennen - wo ist die vordere Führung der Seitenscheibe ?
Einige gute Hinweise zum Bau von Doorboards lassen sich der HP von Mr.Woofa entnehmen.
Viele Grüße
ducmo
Inventar
#30 erstellt: 22. Okt 2005, 19:48
Die Seite von Mr.Woofer ist wirklich gut! Danke für den Tip, viele meiner Fragen zum Einbau sind jetzt erst mal geklärt, aber eben nicht alle...
Kennst du noch eine Seite die so gut aufgebaut ist? Ich weiß jetzt zwar wie ich das technisch umsetzen muss, aber mir fehlt noch die inspiration... Ein paar Bilder wären gut!

Auf der Seite schreibt Mr.Woofer, dass er nur noch geschlossene Doorboards bauen wird! Das kann ich total nachvollziehen, da man das Blech wohl niemals richtig ruhig bekommen wird! Ich habs versucht... Eine Lage 2,5mm Bitumen auf der gesamten Tür hatten nur den Effekt das es weniger gedröhnt hat, aber die Schwingungen des TMT kann man immernoch sehr deutlich spüren und außen hören! Allerdings stellt die Tür natürlich wesendlich mehr Volumen zur Verfügung als ein aufgesetztes geschlossenens Gehäuse!

Könnt ihr mir ungefähr sagen wieviel Volumen man in meiner Tür bzw. in einem Gehäuse erreichen könnte?

Ich hab mit dem TIW noch ein bisschen gespielt und eine Untergrenze von 16Litern ausgemacht, kann man soviel Platz für ein Gehäuse schaffen? Mit einem in Reihe geschalteten 700µf Kondensator komm ich damit auf ein F3 bei ca. 40hz!

Wenn er auf das ganze Volumen der Tür spielt, bräuchte ich den Kondensator nicht und komme auch so auf ein F3 bei 40hz, allerdings mit einem deutlich flacheren Auslauf zu den tiefen Frequenzen!!!

AJHorn sagt folgendes:

Rot: 16Liter mit 700µf in Reihe
Schwarz: 32Liter

Lieg ich mit meinen Annahmen für das Volumen in etwa richtig oder sind die völlig utopisch???


Ich hab mir die Tür noch mal angeschaut und festgestellt das ich den 20er ich auf jeden Fall in dem Bereich in dem auch der 16er sitzt verbaut bekomme! Den Magneten kann ich in das "Loch" im Blech setzen und hab somit kein Platzproblem mehr, wenn ich ihn dann noch etwas nach oben ausrichte hab ich bestimmt garkein Problem mehr... Die serienmäßige Verkleidung steht ja auch 5cm in den Innenraum, ob ich da noch 5cm drauf packe fällt wahrscheinlich garnicht mehr auf...

mfG Jan
A-Abraxas
Inventar
#31 erstellt: 22. Okt 2005, 20:14

ducmo schrieb:
...festgestellt das ich den 20er ich auf jeden Fall in dem Bereich in dem auch der 16er sitzt verbaut bekomme! Den Magneten kann ich in das "Loch" im Blech setzen und hab somit kein Platzproblem mehr, wenn ich ihn dann noch etwas nach oben ausrichte hab ich bestimmt garkein Problem mehr... Die serienmäßige Verkleidung steht ja auch 5cm in den Innenraum, ob ich da noch 5cm drauf packe fällt wahrscheinlich garnicht mehr auf...

Hallo,
den Magneten nur in das Einbauloch des 16ers zu stecken wird nicht (gut) gehen, da der 20er dann zu weit vorne / unten sitzen würde und in dem Bereich (am Rand der Tür) keine vernünftige Auflage mehr hätte (vom optischen Ergebnis mal abgesehen).
Um den TIW200 mal "anzuprobieren" würde ich einen Test mit zwei runden MDF-(oder Span-)Scheiben machen, die (mindestens) den Durchmesser des Lautsprcherkorbes haben und der Einbau-Durchmesser des Woofers ausgeschnitten ist (beide Scheiben mind. 19mm stark).
Damit kannst Du erkennen, wie / ob es passen könnte und der finanzielle Einsatz dafür ist gering.
Deutlich mehr als die Tiefe des Plastikteils würde ich nicht aufbauen und dabei ist auch noch ein Gitter (oder so) für das Chassis zu berücksichtigen.
Soll es gut aussehen, müsste das Chassis versenkt eingebaut werden und das Gitter schließt dann plan mit dem Doorboard ab - das erfordert seitlich mehr Platz als den reinen Durchmesser des Lautsprecherkorbes.
Es sollte nicht nur der Magnet in die Tür ragen und gerade so durchs Loch passen. Um den Woofer "frei" spielen zu lassen, sollte die Öffnung zum Türvolumen möglichst größer als die Membranfläche sein .

Ein 16 L Volumen lässt sich in diese Tür nicht bauen , da hilft nur ein "offener" Einbau und ordentliche Stabilisierung / Dämmung des Türbleches sowie der Verkleidung.

Viele Grüße
ducmo
Inventar
#32 erstellt: 23. Okt 2005, 00:37

A-Abraxas schrieb:
den Magneten nur in das Einbauloch des 16ers zu stecken wird nicht (gut) gehen, da der 20er dann zu weit vorne / unten sitzen würde und in dem Bereich (am Rand der Tür) keine vernünftige Auflage mehr hätte (vom optischen Ergebnis mal abgesehen).


Ich meinte das so: das Loch wird mit GFK geschlossen, in die entstandene Mulde kommt der Magnet, zwischen Innen und Außenblech wird ein geschlossenen Volumen aufgebaut in das der Treiber "atmen" kann. Das Türvolumen wird also nicht einbezogen...
Wenn ich die Idee mit dem geschlossenen Volumen nicht umsetzen kann, müsste ich zur Erweiterung der Atemwegen das Blech hinter dem Treiber weg schneiden! Dabei sträuben sich mir die Nackenhaare!!! Oder hab ich dich falsch verstanden??? Klär mich doch mal auf, wie du das meinst und wie ich das Blech ruhig bekomme...

Die Idee zum "anprobieren" mit Spanscheiben werde ich im Hinterkopf behalten!

Warum soll ich nicht weiter in den Innenraum reingehen? Ich hab hier schon Leute gesehen die sich den Fußraum mit Kickpanels, oder wie die Dinger heißen, zustellen und 16er TMT direkt auf den Fahrer ausrichten... Diese Sachen kommen doch auch richtig in den Innenraum!


mfG Jan
b3nn1
Stammgast
#33 erstellt: 23. Okt 2005, 11:53
wollte grade bescheid sagen, aber da is mir wohl schon einer zuvor gekommen.
Schau mal bei ww.klangfuzzis.de vorbei....
dort sidn wirklich viele dabei, die schon Klangerfahrung mit Breitbändern haben.
Unter anderem ist dort auch der liebe Anselm zu finden, der gerade in diesem Bereich auch einen grißen Erfahrungsschatz zugreifen kann.

Nichts gegen dieses Forum hier, aber da du im direkten SQ Bereich Hilfe suchst, was auch noch einen speziellen Fall angeht wirst du dort im Forum sicher glücklicher mti der Frage...
ducmo
Inventar
#34 erstellt: 23. Okt 2005, 14:08
Danke für den Tip, ich hab das Thema dort auch noch mal gepostet, hoffe aber das es hier trotzdem etwas weiter geht!


mfG Jan
surround????
Gesperrt
#35 erstellt: 23. Okt 2005, 15:50
wegen der simu für den tiw
weiß nicht ob dein progi den frequenzverlauf des tiws berücksichtigt
ansonsten empfehle ich dir mal boxsim da wird der frequenzverlauf in die kurve mit einbezogen vielleicht bringt dir das noch was bei der knappen berechnung
Dexxter
Stammgast
#36 erstellt: 23. Okt 2005, 20:58
@surround: AJ-Horn gehört sicherlich zu den gehobeneren Simulationsprogrammen auf dem Markt. Es liefert auf jeden Fall sicherere Ergebnisse als die Freewareprogramme WINisd und BassCADe, da es den Impedanzverlauf der Tieftöner berücksichtigt. Kostet aber auch 150 Euro. Die Redaktion des Selbstbau-Magazins HobbyHifi nutzt es jedenfalls und die Übereinstimmungen zwischen den Simulationen und den tatsächlichen Messungen sind sehr gut. Wirf mal einen Blick am Zeitungskiosk rein.

mfG Michael
ducmo
Inventar
#37 erstellt: 25. Okt 2005, 13:04
Ich kann das nur bestetigen! AJ-Horn ist selbst in der Freeware Version sehr gut und vor allem praxisgerecht! Bei BR und Horn-Konstruktionen ist man zwar deutlich eingeschränkt, weil die Horn, bzw. BR-Länge nur 50cm betragen kann, aber selbst damit kann man schon einiges anstellen und durch die Variaton der Durchmessers eines BR-Rohres kann man alle Abstimmfrequenzen erzeugen. Man muss die Frequenz anschließend nur noch auf einen realen Durchmesser umrechnen, das ist alles...

Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache das man z.B. Hochpasskondensatoren damit simulieren kann! Ich kenn kein Freeware Programm wo das sonst geht und bei den knappen Platzverhältnissen in der Tür ist das auf jeden Fall ein sehr interessanter Ansatz!

Ich habe noch mal eine Frage zur besten Position des Tieftöners. Ganz unabhängig davon wie meine Tür aussieht, wo wäre die optimale Position?

Ich hab dazu mehrere Ansätze:
1. Egal wo, hauptsache die Entfernung vom Ohr zu BB und TT ist gleich groß.
2. Möglichst weit in der Mitte der Tür, damit keine Helmholzresonatorn durch verwinkelte Gehäusebereiche entstehen.
3. Ganz an den Rand, damit das Gehäuse und oder der Treiber möglichst fest mit der Struktur der Tür verbunden ist.

Könnt ihr mich mal aufklären?

mfG Jan
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