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Müssen Lautsprecherkabel gleich lang sein ?

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Autor
Beitrag
Bexter75
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 21. Feb 2012, 16:46
Hallo,

ich möchte zwei Regallautsprecher an meinen AV-Receiver Onkyo TX-NR609 anschließen. Meine Frage ist nun, ob die Lautsprecherkabel der beiden Boxen die gleiche Länge haben müssen? Falls dies wichtig ist, müsste es doch eigentlich vom Receiver ausgeglichen werden, oder? Die Kabel wären nämlich einmal 2 Meter lang und im anderen Fall 5 Meter, weil der Receiver nicht mittig zwischen den Boxen steht.

DetM.
Stammgast
#2 erstellt: 21. Feb 2012, 16:54
In der perfekten Welt wären die Lautsprecherkabel natürlich gleich lang. Aber ich behaupte mal, daß das schwerlich hörbar sein wird.

LG,
Stefan
Laowei
Stammgast
#3 erstellt: 21. Feb 2012, 17:03
Mach Dir über die Längen mal keinen Kopf! Du wirst es nicht hören und was man messen kann steht hier nicht zur Frage!
Half-Borg
Stammgast
#4 erstellt: 22. Feb 2012, 21:34
vor langer zeit habe ich das mal ausgerechnet, ich weiß es jetzt nicht mehr auswendig, aber der Unterschied zwischen 1m und 10m Kabel ist ungefähr so wie wenn du deinem Kopf 10mikrometer vom zentrum weg bewegst
Bexter75
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 23. Feb 2012, 09:19
Für einen HiFi-Freak ist das schon ganz schön viel

Aber ich bin ja keiner
onkel_böckes
Inventar
#6 erstellt: 23. Feb 2012, 09:28
Von relevanz ist das nur für die Vodoofraktion, für alle anderen zu vernachlässigen!

Also nur zu!!!!!!!!!!!!!!!

OliNrOne
Inventar
#7 erstellt: 23. Feb 2012, 09:43
Wurde schon zigmal in der Tuning- und Voodooecke durchgekaut, da gibt es schon genug Threads drüber !
hippelipa
Inventar
#8 erstellt: 23. Feb 2012, 20:35
Erst den Hörraum perfekt symmetrisch bauen, dann Frisur, dann kann man darüber nachdenken!
Bexter75
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 24. Feb 2012, 09:26
Aber jetzt mal im Ernst, vermutlich hat die unterschiedliche Länge der Lautsprecherkabel einen größeren Einfluss als das Kabelmaterial selbst. Was meint Ihr?



[Beitrag von Bexter75 am 24. Feb 2012, 09:27 bearbeitet]
mm57
Stammgast
#10 erstellt: 24. Feb 2012, 09:31
Den größten Einfluss hat deine Position im Raum, und sicher nicht die Kabellänge.

LG
Bexter75
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 24. Feb 2012, 09:33
Klar, aber wenn man es perfekt machen möchte, so sein will wie der "i-HIFI", dann, ja dann ist es in der Tat wichtig.

Laowei
Stammgast
#12 erstellt: 24. Feb 2012, 09:47
Wo fängt "Perfekt" an und wo hoert es auf? Wenn es aber Deinen inneren Frieden bringt, dann mach beide gleich lang. Du solltest doch mit der Umsetzung zufrieden sein und nicht wir.
-MCS-
Inventar
#13 erstellt: 24. Feb 2012, 10:03
Ja. Die Kabellänge ist doch wurst, wenn du nicht einen Unterschied von was weiß ich, paar hundert Metern
hast. Wenn du Kabel sparen willst und die Lautsprecher da stehen bleiben sollen, wo sie jetzt stehen,
machst du eine Seite kürzer. Ich warne dich aber - solltest du dein Equipment mal umstellen wollen,
also zum Beispiel den Verstärker mitsamt Rest der Elektronik in die Mitte und möchtest, dass beide Lautsprecher
gleich weit weg vom Verstärker stehen, hast du eventuell ein Problem. Dann hast du links z.B. nur 1m Abstand
zum Lautsprecher und rechts 3 oder 4m. Das sind natürlich nur optische Fauxpas.
Solltest du kein Kabel haben, das 150€ den Meter kostet, würde ich es symmetrisch machen - falls du mal
was umstellen möchtest. Dann bist du meiner Meinung nach etwas flexibler und musst nicht gleich
das Kabel auf einer Seite tauschen. Das "Problem" mit dem überstehenden Kabel kannst du dann
(kenne deinen raum und deine Aufstellung ja nicht) z.B. unterm Rack verstecken.

Es ist aber, wie bereits gesagt wurde, wirklich sinnvoller, die Aufstellung im Raum zu verändern.
Die Unterschiede sind wirklich teils enorm.
RobertKuhlmann
Inventar
#14 erstellt: 24. Feb 2012, 14:18

Bexter75 schrieb:
Aber jetzt mal im Ernst, vermutlich hat die unterschiedliche Länge der Lautsprecherkabel einen größeren Einfluss als das Kabelmaterial selbst. Was meint Ihr?
Einen gewaltigen sogar. Ich habe das mal mit Leberwurst statt Kupfer...
Bexter75
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 24. Feb 2012, 14:53
Ich habe es doch schon lange verstanden, ist doch nur Spaß gewesen.
Laowei
Stammgast
#16 erstellt: 24. Feb 2012, 14:57
Shit, das mit der Leberwurst war mir neu, aber man lernt ja nie aus :o)
Half-Borg
Stammgast
#17 erstellt: 24. Feb 2012, 15:11

Bexter75 schrieb:
Ich habe es doch schon lange verstanden, ist doch nur Spaß gewesen.

keine sorge die diskussion bekommt jetzt mindestens 300 seiten, wo jedes detail genau beleuchtet wird
du kannst bei "Meine Beiträge" den Thread auswählen und auf deaktivieren gehen, dann bekommst du nicht jedes mal eine Nachricht wenn wieder jemand was sinnloses postet
Jeck-G
Inventar
#18 erstellt: 24. Feb 2012, 16:38
Wenn man die Kabel gleich lang macht, wie werden die restlichen Meter verstaut? Ich hoffe doch, Ihr wickelt die nicht auf!
Da geht eine Wechselspannung durch, also schön in Schlaufen (gegenläufig) verlegen, denn Aufwickeln macht man bei Drehstrom.
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DetM.
Stammgast
#19 erstellt: 24. Feb 2012, 16:42
Solange das Lautsprecherkabel am linken Lautsprecher linksdrehend und das Lautsprecherkabel am rechten Lautsprecher rechtsdrehend aufgewickelt werden, hebt sich der Effekt in Summe wieder auf
smitsch
Stammgast
#20 erstellt: 25. Feb 2012, 01:36
ich habt recht, viel passiert nicht, aber hinsichtlich der Idee, das die Lautsprecher niederohmig sind, kann es nicht falsch sein beidseitig gleich optimale bedingungen zu schaffen. Apprendix C: http://www.crestaudio.com/media/pdf/proman12-15-97.pdf
AWG >mm tabelle
http://de.wikipedia.org/wiki/American_Wire_Gauge
Jeck-G
Inventar
#21 erstellt: 25. Feb 2012, 03:12
Die Umrechnung für AWG braucht man nicht, die untere Tabelle ist metrisch...

Aber die (im schlimmen Falle) 1% Unterschied hört man eh nicht, denn rechne mal -1% Leistung in dB um.
smitsch
Stammgast
#22 erstellt: 25. Feb 2012, 04:10
hmm, wie kommen deine 1%, aufgrund der Angaben zustande - schau nochmals, kann auch ganz anders aussehen....?!?
DetM.
Stammgast
#23 erstellt: 25. Feb 2012, 10:55
Wenn man von realistischen Kabelquerschnitten, d.h. etwa Gauge 10-12, und realistischen Deltas in der Kabellänge ausgeht, z.B. 10ft, dann liegen die Verluste bei typischen Lautsprechern von 4-8 Ohm bei unter 1%. Das mag meßbar sein, hörbar ist es sicherlich nicht.

LG,
Stefan
Jeck-G
Inventar
#24 erstellt: 25. Feb 2012, 11:59

smitsch schrieb:
hmm, wie kommen deine 1%, aufgrund der Angaben zustande - schau nochmals, kann auch ganz anders aussehen....?!?
Ich hatte nochmal geschaut (als ich meinen Post erstellte) und bemerkte, dass ich zuerst in der 2Ohm-Spalte war. Aber auch da sind es nichtmal 1%.
Wir haben übrigens ein Delta von 3m und keine 10m oder mehr.

Ich hatte mal 2m 1,5mm² und 20m 2,5mm² an 8Ohm-Boxen und selbst da war kein Unterschied zu hören (von mehreren Anwesenden bestätigt).
smitsch
Stammgast
#25 erstellt: 25. Feb 2012, 18:26
glaub ich Dir, Jeck-g.
Ich hatte selbige situation auch schon, da warens 15m / 1.5mm und 4m delta also 11m
8Ohm PA- Speaker (bag end TA5000) - mir erst unklar wesshalb die rechte seite wie bedämpft klang, also hab ich LS vertauscht, Amp-Kanäle vertauscht, und kam letzlich auf das Kabel, der Raum ist absolut symetrisch...

bei allem verständnis der hier - richtigerweise - pragmatischen Sichtweise bezüglich highend- träumereien: leitwert und widerstand sind existierende physik, in beschriebener 500Watt - Situation wurde es dann doch hörbar. Gerade in Beschallungssituationen ist es oft so, dass die verstärker neben der bühne stehen, und eine seite mit langen LS- kabeln bedient wird, das hört man schon.

Ich sag mal so: für Hobby-Hifi absolut irrelevant, ich aber will sicher sein - wo sinnvoll und notwendig - dass solche Fragen gar nicht erst aufkommen, und mach sie gleichlang. Die paar euronen.....pha... so billig löst man selten ein "1%" problem...
cptnkuno
Inventar
#26 erstellt: 27. Feb 2012, 00:36

smitsch schrieb:
glaub ich Dir, Jeck-g.
Ich hatte selbige situation auch schon, da warens 15m / 1.5mm und 4m delta also 11m
8Ohm PA- Speaker (bag end TA5000) - mir erst unklar wesshalb die rechte seite wie bedämpft klang, also hab ich LS vertauscht, Amp-Kanäle vertauscht, und kam letzlich auf das Kabel, der Raum ist absolut symetrisch...

Ich kann das absolut nicht nachvollziehen. Ich hatte schon Situationen da waren auf einer Seite 20m und auf der anderen Seite 70cm Lautsprecherkabel im Einsatz und absolut kein Unterscheid zu hören.
Wieso man aber auf die Idee kommt, die bessere Seite schlechter zu machen nur damit die Kabel gleich lang sind ist mir irgendwie unverständlich.
Jeck-G
Inventar
#27 erstellt: 27. Feb 2012, 01:27
Bei uns hat sich das mit den unterschiedlichen Längen relativiert, denn wegen Umstellung auf Speakon (früher Klinke) sind nur noch die beiden 20m-Kabel im Einsatz.
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