Filmpause. Beamer aus?

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Mike-1
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Jul 2007, 16:11
Hallo,

mich interessiert eine Frage. Wahrscheinlich schon hier diskutiert, habe jedoch nichts gefunden.
Manchmal unterbreche ich einen Film, um ihn anschließend weiter zu sehen,
oder bei einem Filmabend wird eine Pause zwischen 2 Filmen eingelegt.

Ich frage mich, ab welcher Unterbrechungsdauer es sinnvoll ist, den Beamer abzustellen.
Letztlich ist es eine Entscheidung zwischen der Lampenbetriebszeit/Stromverbrauch
und Wiederaufheizen der Lampe, was die Lebensdauer der Lampe negativ beeinflusst.

Ich denke mal, daß bei mir die Dauer einer Unterbrechung zwischen 10 und 60 Minuten liegt.
Wenn ich vorher weiß, daß die Pause mindestens 30 Minuten dauert, schalte ich ab,
frage mich jedoch, was ökonomisch sinnvoll ist.
Gibt es Richlinien? Wo liegt bei euch die Grenze?

freundliche Grüße
Mike

(Beamer Panasonic AX100)
loppi
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 11. Jul 2007, 16:28
30 minuten halte ich auch für sinnvoll. Wenn ich nur mal eben zur Tanke fahre, das dauert nicht länger wie 10 bis 15 minuten würde ich den Beamer nicht ausschalten. Sobald ich aber weiß, das es länger dauert als min. 30 minuten mach ich den Beamer aus.
Z
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 11. Jul 2007, 21:58
Hi

Das würde mich auch interessieren. Bei Pausen über einer 3/4 Stunde schalte ich den Proki normalerweise ab, nur in seltenen Fällen läuft er auch mal durch.

Wieviele Minuten Lampenlebensdauer wohl einmal An- und wieder Ausschalten kostet? Wenn der Proki mehrmals am Tag benutzt und immer wieder ausschaltet wird, wenn er nicht gebraucht wird, kommen im Jahr Pi mal Daumen an die tausend Lampenzündungen zusammen, vielleicht sogar noch mehr. Wer sich über den Projektor vier Filme oder so pro Woche anschaut kommt auf geschätzte 200 bis 300 Lampenzündungen.

Gruß,
Z
Signature
Inventar
#4 erstellt: 12. Jul 2007, 13:12

Wieviele Minuten Lampenlebensdauer wohl einmal An- und wieder Ausschalten kostet?

Darüber gibt es AFAIK keine veröffentlichen Werte. Aus diesem Grund würde ich es weiter so halten. Eine Lampenzündung fördert den Verschleiß sicherlich mehr als die Lampe eine gewisse Zeit weiterbrennen zu lassen.

Ich habe mal gelesen, dass die Lampenhersteller die durchschnittliche Brenndauer einer Lampe mit nur einer Zündung ermitteln. Zu 100% bestätigen kann ich das aber nicht.


Gruß
- sig -
Z
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 12. Jul 2007, 15:22
Hi, Signature


Ich habe mal gelesen, dass die Lampenhersteller die durchschnittliche Brenndauer einer Lampe mit nur einer Zündung ermitteln. Zu 100% bestätigen kann ich das aber nicht.


Würde auf jeden Fall ins allgemeine Bild in Sachen Herstellerangaben bzw. technische Daten passen.

Gruß,
Z
OlliF
Stammgast
#6 erstellt: 12. Jul 2007, 21:51

Signature schrieb:

Ich habe mal gelesen, dass die Lampenhersteller die durchschnittliche Brenndauer einer Lampe mit nur einer Zündung ermitteln. Zu 100% bestätigen kann ich das aber nicht.


Wenn wir schon beim Orakeln sind...

Ich habe mal gelesen, eine Lampenzündung = 1h Laufzeit.
Norbarde
Stammgast
#7 erstellt: 12. Jul 2007, 23:50

OlliF schrieb:

Wenn wir schon beim Orakeln sind...

Ich habe mal gelesen, eine Lampenzündung = 1h Laufzeit.


Gelesen... oder geschätzt? Wo?
Mike-1
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 14. Jul 2007, 12:33
Hallo,

wenn es ungefähr korrekt ist, daß 1 Zündung mit nur 1 Stunde Lampenlebensdauer
gleichzusetzen ist, dann klingt das in meinen Ohren relativ harmlos.
Darauf verlassen werde ich mich jedoch nicht.
War klar, daß sich die Hersteller zu diesem Thema ausschweigen...
Ich denke, daß ich weiterhin bei einer Pause ab ca. 30-60 Minuten den Beamer ausstelle.


Würde auf jeden Fall ins allgemeine Bild in Sachen Herstellerangaben bzw. technische Daten passen.


In dem Zusammenhang kommt mir direkt das Thema Betriebslautstärke in den Sinn. (OT)

Lautheit im Eco-Modus:
AX100: 0,8 Sone
HC1100: 1,2 Sone
PH530: 1,6 Sone

Genau das ist der Punkt, den ich bei den meisten Hersteller-Werbeangaben von Beamern anzweife.
In der Beziehung unterbietet ein Hersteller den anderen. -Zumindest auf dem Papier.
Vergleich: Mein Silent-PC (www.ichbinleise.de) erzeugt reale 0,4 Sone und ist an der Grenze
meiner persönlichen Geräuschtoleranz.

Ich würde mir wünschen, daß beispielsweise Cine4home bei ihren Tests auch
Schallpegelmessungen durchführt und die Abweichung zu den Herstellerangaben angibt.
Das Problem ist, daß man im Geschäft die Lautstärke leider nicht konkret beurteilen kann.

Panasonic PT-AX100 E
Betriebsgeräusch laut Datenblatt: 25 dB (Die Angabe gilt sicherlich für den Eco-Modus in Verbindung mit dem Kino-Modus.)
25 dB entsprechen etwa 0,35 Sone.
Demnach sollte der Beamer theoretisch leiser als mein PC sein.
Nun ist der Beamer (Eco-Modus in Verbindung mit dem Kino2-Modus) jedoch gefühlt
mindestens doppelt so laut wie der Silent-PC mit 0,4 Sone.
Durchaus vergleichbar, da es sich in beiden Fällen um Lüftergeräusche handelt.
Grob geschätzt kommen 0,8 Sone bei dem Beamer etwa hin.
Im Normal-Modus und "Tageslicht-Einstellung" macht er sogar ordentlich Lärm.

Es ist zwar nicht exakt umzurechnen, sondern nur annäherungsweise:
Lautheit und Schalldruck. Definition: 1,0 Sone = 40 dB bei 1000 Hz
0,8 Sone entspricht etwa einem Pegel von 36,8 dB.
-Und das ist definitiv reichlich laut für ein Wohnzimmergerät.

Umrechner: http://www.sengpielaudio.com/RechnerSonephon.htm

Die Dezibelkurve verläuft bekanntlich nicht linear, sondern logarithmisch.
Eine Zunahme um 10 Dezibel entspricht einer Verdoppelung der Lautstärke.
=> 36,8 dB ist mehr als doppelt so laut als 25 dB.
Abweichung zu den Herstellerangaben: Über 100% !
Dummerweise liegen die Werte ziemlich genau in den Bereichen in denen dauerhafte
Nebengeräusche innerhalb eines Wohnraums als störend empfunden werden.
Sprich: 25 dB stören in der Regel absolut nicht. 36,8 dB können schon reichlich stören.
(Je nach Empfindlichkeit.)

In so einem Fall würde ich ein Gerät bei einer Testbewertung eine ganze Klasse
herunterstufen, zumal der Einsatzort zu berücksichtigen ist.

HC1100: 1,2 Sone entsprechen etwa einem Pegel von 42,6 dB.
PH530: 1,6 Sone entsprechen etwa einem Pegel von 46,8 dB.
Die Werte sind nach meiner Auffassung bei einem Wohnzimmergerät indiskutabel.


Zum Glück wird ein (Heimkino)Beamer in der Regel gemeinsam mit einem Receiver betrieben.

freundliche Grüße
Mike
Poison_Nuke
Inventar
#9 erstellt: 14. Jul 2007, 13:04
also ich mache ebenfalls erst ab 45-60min Filmpause den Beamer aus.
Meist kommen bei mir aber keine so großen Pausen vor

als ich z.B. meine Marathonwoche gemacht habe, ist der Beamer 10 Tage lang je 18h gelaufen, obwohl ich zwischendurch ab und an sogar bis zu 45min Pause gemacht hatte.
funnystuff
Inventar
#10 erstellt: 17. Jul 2007, 20:48
Sobal die Kiste einmal läuft bleibt sie an - selbst eine Stunde Pause halte ich für weniger problematisch als eine Neuzündung
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