Jericho oder fostex recommended

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Schüler12345
Inventar
#1 erstellt: 10. Jan 2008, 21:16
Hi,

vielleicht könnt ihr mir helfen, ich stehe vor der Entscheidung, ob ich das Jericho Horn mit dem Fostex FE 206 bauen soll oder doch eher das Horn, dass man auf der Fostex Homepage findet Link


Weiß jemand, welches der beiden Hörner mehr Pegel macht und wo gravierende Unterschiede liegen? Stören die eckigen Kanten bei dem Fostex Vorschlag nicht den Hornverlauf?

Hier im Forum findet man gemischte Meinungen zum Thema Jericho Bass. Die einen sagen, das einem der Bass "die Hütte einreißt", allerdings habe ich von anderen auch schon gelesen, dass sie mit dem Bass überhaupt nicht zufrieden sind. Was ist da nun die "wahre" Aussage?

danke schon mal,
Martin


[Beitrag von Schüler12345 am 10. Jan 2008, 21:18 bearbeitet]
Shefffield
Inventar
#2 erstellt: 10. Jan 2008, 21:43
Moin, Martin.


Schüler12345 schrieb:
Hi,

vielleicht könnt ihr mir helfen, ich stehe vor der Entscheidung, ob ich das Jericho Horn mit dem Fostex FE 206 bauen soll oder doch eher das Horn, dass man auf der Fostex Homepage findet Link


Meine persönliche Empfehlung: Bau ein aktives FAST. Optimal mit einem potenten PA-12".

Zur Not täte's auch ein Hybridhorn vergleichbar der Replikon, die für den 208 Sigma entwickelt wurde, aber nach diesem Verfahren kann man auch ein Horn für den 206er entwerfen und abstimmen, das sowohl dem Jericho als auch dem Recommended überlegen sein sollte. Replikon-Heimatseite


Schüler12345 schrieb:

Weiß jemand, welches der beiden Hörner mehr Pegel macht und wo gravierende Unterschiede liegen?


Beide sind m. W. prinzipiell recht eng verwandt: zu kleine Druckkammer, zu langes Horn. Klangliche Vergleiche ziehen kann ich nicht, da ich das Recommended nicht gehört habe.


Schüler12345 schrieb:

Stören die eckigen Kanten bei dem Fostex Vorschlag nicht den Hornverlauf?


Im Gegenteil, sie verringern Mitteltonstörungen, wenn mann Timmermanns glaubt. Andere, wie die Replikon-Entwickler, mögen anderer Meinung sein.


Schüler12345 schrieb:

Hier im Forum findet man gemischte Meinungen zum Thema Jericho Bass. Die einen sagen, das einem der Bass "die Hütte einreißt", allerdings habe ich von anderen auch schon gelesen, dass sie mit dem Bass überhaupt nicht zufrieden sind. Was ist da nun die "wahre" Aussage?


Ich habe das Jericho an einer Röhre gehört und war sehr enttäuscht, der Bass war weich und irgendwie unpräzise. Das FX-Horn (ähnlich dem Replikon, aber größer und für den FX-200 entwickelt) war dagegen eine Offenbarung, wenn auch fast schon zu dick und mächtig untenrum. Wie viel die Räume dabei reingespielt haben, ist natürlich schwer zu sagen. Die Elektronik vor den Kisten war beim Jericho sehr viel aufwändiger und teurer als beim FX-Horn.

Solltest Du noch Fostex FE 206 E brauchen, ich habe 4 davon abzugeben. Nachintensiven Hörvergleichen gebe ich dem FE 207 E den Vorzug.

Grüße,
Axel
Michael_Burger
Stammgast
#3 erstellt: 10. Jan 2008, 23:06
Vom kurzem Horn mit großer sog. Druckkammer kann ich nur abraten.Das ist definitiv kein Horn mehr sondern eine BR Box mit besonderem Resonator. Das mag für bestimmte Treiber evtl. halbwegs funktionieren, wenn man Baßreflex mag. Aber der Treiber mit dem geringem Hub wird das wahrscheinlich nicht vertragen

Ich empfehle für 8" das Schmackshorn

Grüße

Michael
Schüler12345
Inventar
#4 erstellt: 11. Jan 2008, 00:23
Hi,
ok, da die meinungen ja scheinbar weder zum Jericho noch zum recommended tendieren schreibe ich mal kurz, um was es mir geht:

Ich mag den typischen "hornsound" wie es so schön heißt sehr gerne. Daher habe ich mich entschlossen die alten 3 Wege Regalboxen von meinem Vater mal wieder in den Schrank zu räumen und mir ein Horn zu bauen. Das Jericho wäre von den Ausmaßen her das größtmögliche.

Selbst entwickeln möchte ich das Horn nicht, da ich über keinerlei Erfahrung verfüge und auch niemanden im Bekanntenkreis habe, der mir helfen könnte. Ich würde also am liebsten auf schon entwickelte Bauvorschläge zurückgreifen.

Der Raum, in dem gehört wird ist ca. 25 qm groß und hat eine Dachschräge, die von einer Dachgaube unterbrochen wird.

Musik läuft alles mögliche darüber. Da möchte ich mich nicht auf eine besondere Stilrichtung festlegen.

So, zum Replikon habe ich leider keinen modifizierten Plan für den FE 206 gefunden.

Worauf es mir ankommt ist hoher Pegel bei vernünftigem Klang sowie ein Chassispreis <100€ (Daher kam ich auf den FE206)

Jetzt schießt los... Was gibts noch für Geheimtipps aus der Hifi Selbstbauecke?

Wegen deinem Angebot: Wenn ich mich für ein Horn mit dem FE206 entscheide komme ich gerne darauf zurück
Herbert
Inventar
#5 erstellt: 11. Jan 2008, 00:49
Das Jericho hat gegenüber dem Recommended eine etwas tiefere Grenzfrequenz (Angaben lt. jew. Entwickler). Klanglich sollte sich ansonsten nicht allzu viel tun.

Eine Alternative zum FE206e ist der fast baugleiche Audio Nirvana 8.

Gruss
Herbert
Cathul
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 11. Jan 2008, 09:52
In diversen anderen Foren wird für den FE206E auch das Horn für den FE208ESigma empfohlen.
polosoundz
Inventar
#7 erstellt: 11. Jan 2008, 10:40
Hallo!

Schließe mich Axel an, würde auch mal intensiver über ein FAST nachdenken, bin selbst von den Jerichos auf ein FAST mit PA-30er umgestiegen, eben weil mir der Bass zu "dünn" war... Hab es keine Sekunde bereut, die PA-30er spielen annähernd genauso knackig und fix wie der Bass des Fostex, nur eben etwas "satter", druckvoller, und vor allem untenrum mit mehr Nachdruck! Kommt dem Hornsound m.M.n. schon sehr nahe wie gesagt... Zudem ist der Bauaufwand gegenüber Fostex Recommended oder Jericho gradezu lächerlich gering und Treiber gibt es ab ca. 50 Euro/St., bräuchtest du nur noch einen 2. Amp für die Bässe oder eben Bauteile um passiv zu fahren...

Die Pegelfestigkeit ist so übrigens auch nochnmal eine GANZE Ecke höher als wenn der "kleine" Fostex den gesamten Bassbreich auch noch mitspielen muss wie es bei Jericho oder Recommended der Fall ist, der Klang wird dadurch auch etwas "luftiger", entspannter, grade bei sehr hohen Pegeln...

Ich behaupte mal frech einen so abartigen Pegel bei gleichzeitig wirklich gutem Klang bekommt man sonst nicht für das selbe Budget...


[Beitrag von polosoundz am 11. Jan 2008, 10:41 bearbeitet]
Michael_Burger
Stammgast
#8 erstellt: 11. Jan 2008, 22:30
ich werfe nochmal das Schmackshorn ins Rennen, das beste für 8"

Würde mich freuen, wenn einer das mal wieder baut und berichtet. Interessant wäre z.B. hier einen A&D Koax 8" einzubauen. Das wäre noch in etwa im Budget


Grüße

Michael
Herbert
Inventar
#9 erstellt: 11. Jan 2008, 22:34

Michael_Burger schrieb:
ich werfe nochmal das Schmackshorn ins Rennen, das beste für 8"

Würde mich freuen, wenn einer das mal wieder baut und berichtet. Interessant wäre z.B. hier einen A&D Koax 8" einzubauen. Das wäre noch in etwa im Budget


Grüße

Michael


Hallo Michael,

hast Du den A&D schon mal ausprobiert? Ich liebäugele mit diesem für mein geplantes Heimkino.

Gruss
Herbert
Michael_Burger
Stammgast
#10 erstellt: 12. Jan 2008, 01:19
Hallo Herbert,
leider nein. Was mich stutzig macht ist , daß die Abbildungen auf der Homepage des Herstellers nicht mit denen auf der Seite des Deutschen Importeurs übereinstimmen (Korbform rund bzw 8 eckig), von den deutlichen Abweichungen in den Parametern mal zu schweigen. Da würde ich nun eher den beim Importeur gemessenen vertrauen.

Ich betreibe derzeit ein kleinen selbst entworfenem BL Horn mit 80x20x40cm mit Monacor HT95 und 5" Breitband unbekannter Herkunft (lach), der aber schön klingt.

Mein Problem ist, daß der A&D im BL Horn vom Flächenverbrauch nicht durchsetzbar ist ;-) Um dem faden Nachbau von Bauplänen anderer zu entgehen habe ich zur Zeit folgende Ideen: 1. Ein BL Eckhorn (sehr schwer durch die dreieckige Grundfläche) oder 2. ein doppeltes BL horn mit 2 Abstrahlöffnungen, eine davon am oberen Ende, so daß das Gebilde dann ca. 2m Hoch wird und dafür eher schmal und nicht zu tief). Den im Netz gezeigten Hörnern in dieser Form aber mit Außschließlich parallelen Innenwänden

http://homepage.mac.com/tlinespeakers/FH/images/Sachico.gif

stehe ich rein theoretisch kritisch gegenüber, habe ich aber leider noch nie gehört. Vielleicht funktioniert das ja. Ich würde eine klassische Auslegung mit kontinuierlicher Erweiterung bevorzugen. Aber über Skizzen bin ich noch nicht hinausgekommen.

Du siehst mich beschäftigt eher das Horn als der Treiber. Da gibt es immer viele Möglichkeit, die gut sind. A6D ist vielleicht eine preiswerte. schön wäre wenn einer etwas hier zeigen könnte, Messwerte oder Hörberichte zum 8" Modell

Grüße

Michael
Schüler12345
Inventar
#11 erstellt: 12. Jan 2008, 14:30
Hi,
also das Schmackshorn ist doch ein Basshorn, wenn ich mich nicht täusche. Falls nicht hat es dennoch astronomische Ausmaße und gefällt mir optisch (jaja, das Auge hört mit) überhaupt nicht.

Ein FAST möchte ich nicht, was aber geplant ist ist vielleicht eine Erweiterung mit einem anständigen PA Subwoofer.

Zum Bsp. den Hybriden von Jobst-audio oder auch einfach den BR Bass mit dem B&C PS76 oder ähnliches. Vielleicht auch eher einen 15er, aber das soll hier nicht das Thema sein.

Bisher habe ich als Sub einen Visaton W300S im geschlossenen Gehäuse. Der dürfte aber im Zusammenspiel mit einem Horn das schwächste Glied der Kette darstellen, schätze ich.

Sprich, es reicht, wenn das Horn bis 80hz kommt. Aber bis dahin sollte es sauber und in hohem Pegel spielen können.

ciao und danke schonmal für die Hilfe,
Martin
Herbert
Inventar
#12 erstellt: 12. Jan 2008, 17:36
Hallo Martin,

die 80 Hz schaffen sowohl das Jericho als auch das Recommended. Der Visaton wird als Sub gnadenlos überfordert sein. Eckhorn?

Gruss
Herbert
Schüler12345
Inventar
#13 erstellt: 12. Jan 2008, 18:58
Hi,
ok, wenn sie das in hohem Pegel schaffen bin ich schon zufrieden. Der Visaton wird, wie schon geschrieben, ersetzt werden durch einen Sub, der eher in Richtung PA gehen wird.

Für das Eckhorn ist beim besten Willen kein Platz ^^
Schüler12345
Inventar
#14 erstellt: 16. Jan 2008, 00:07
Hi,

ich habe vor ein paar Tagen einen ziemlich alten Thread gelesen, in dem jemand Bilder von seinem Jericho gezeigt hat. Das Horn war außen schwarz und die Front war aus Multiplex.

Problem ist: Ich finde ihn nicht mehr

Kann mir jemand helfen, weiß vielleicht noch jemand, von wem das horn ist, das ich meine?

danke schon mal,
ciao
Schüler12345
Inventar
#15 erstellt: 16. Jan 2008, 01:01


So ähnlich, nur eben ein Jericho. Ich finde das sieht extrem edel aus und würde es mir gerne nochmal am Horn ansehen.
Schüler12345
Inventar
#16 erstellt: 16. Jan 2008, 19:13
So, hab das Bild endlich gefunden, auch wenn es scheinbar gar kein Jericho ist ^^

So solls werden.



Wie ihr seht werden es wohl die Jerichos, da mich die Alternativvorschläge nicht wirklich überzeugen konnten. Irgendwie haben die Jerichos einfach das gewisse etwas ^^
foumaster
Stammgast
#17 erstellt: 16. Jan 2008, 19:34
hallo,

da hast du aber ein schönes Bild gefunden. Freut mich, dass dir meine Pascal gefallen.

Wenn du ein Horn in der Weise bauen willst, besteht nur das Problem, dass du ja sicher auch den Hornmund aus Multiplex fertigen willst und das wird nicht günstig. Musst du halt mal durchrechnen.
Zufälliger Weise habe ich auch die Fostex FE 206e im Recommended Gehäuse gebaut. Sie stehen bei mir unterm Dach in einem sehr großen Raum. Wenn man Breitbänder mag und mit einem kleinen Sweetspot leben kann, kenne ich nichts besseres in der Preisklasse. Der Unterschied zum Jericho ist sicher nicht groß.

gruß
Henrik


[Beitrag von foumaster am 16. Jan 2008, 19:35 bearbeitet]
Schüler12345
Inventar
#18 erstellt: 16. Jan 2008, 19:52
Hi,
der Plan war, die Hornöffnung wie auf dem letzten Bild an den Seiten schwarz zu lackieren und nur die Front sowie den restlichen sichtbaren Hornverlauf aus MPX zu machen.

Letztlich genauso wie in dem letzten Bild. Das ist dann ca. 1qm MPX, den ich benötige. Um ein bisschen etwas von dem Geld wieder einzusparen würde ich den nicht sichtbaren Hornverlauf aus Span machen.

Wo ich noch unschlüssig bin ist, ob ich den "Deckel" schwarz machen soll oder auch aus Multiplex. Da wären eure Meinungen nochmal gefragt.

PS: Deine Pascal sehen wirklich verdammt gut aus. Da spricht der pure Neid aus mir

ciao
Schüler12345
Inventar
#19 erstellt: 19. Jan 2008, 01:31
Hi,
hoffentlich liest hier noch jemand mit,

ich habe noch eine Frage zum Fostex recommended Bauvorschlag für den FE206.

Plan

In dem PDF sind hinten noch so "Platten" mit 15cm x 10cm. Kann mir jemand denn Sinn dieser Platten erklären? Sie haben im Plan die Nummern 15-18. Dann ist da noch die Platte 14 (78cmx5cm). Wird die über die anderen Platten drüber geklebt? Vielleicht hat jemand ein Bild davon, denn ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, wie das aussehen soll und wozu es gut sein soll.

Wäre euch echt dankbar, wenn ihr mir da helfen könntet.
Die Platten sind übrigens als einzige nicht grau eingezeichnet. Bedeutet das, dass man sie weg lassen kann?

ciao,
Martin
Herbert
Inventar
#20 erstellt: 19. Jan 2008, 03:08

Schüler12345 schrieb:
Hi,
hoffentlich liest hier noch jemand mit,

ich habe noch eine Frage zum Fostex recommended Bauvorschlag für den FE206.

Plan

In dem PDF sind hinten noch so "Platten" mit 15cm x 10cm. Kann mir jemand denn Sinn dieser Platten erklären? Sie haben im Plan die Nummern 15-18. Dann ist da noch die Platte 14 (78cmx5cm). Wird die über die anderen Platten drüber geklebt? Vielleicht hat jemand ein Bild davon, denn ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, wie das aussehen soll und wozu es gut sein soll.

Wäre euch echt dankbar, wenn ihr mir da helfen könntet.
Die Platten sind übrigens als einzige nicht grau eingezeichnet. Bedeutet das, dass man sie weg lassen kann?

ciao,
Martin


Sinn ist, die Zuschnitt-Holzplatten möglichst vollständig aufzubrauchen. Weiterhin versteifen die Brettchen die Rückwand. Ich würde die Brettchen weglassen und die Rückwand einfach aufdoppeln.

Gruss
Herbert


[Beitrag von Herbert am 19. Jan 2008, 03:09 bearbeitet]
Shefffield
Inventar
#21 erstellt: 19. Jan 2008, 09:12
Moin.

Aufdoppeln empfiehlt sich außer für die Rückwand auch für die Seiten im Bereich des Hornmunds. Hier spielt sich auch 'ne Menge ab, wenn sich Luft im Horn bewegt...

Grüße,
Axel
Schüler12345
Inventar
#22 erstellt: 19. Jan 2008, 14:04
Ok,
dann bin ich beruhigt. Denn so zusammengestückeltes Zeug möchte ich nicht auf dem Lautsprecher haben. Auch wenn es nur die Rückwand ist.


Vom Design her bin ich noch unschlüssig, aber ich tendiere aus Kostengründen dazu, die Front und den Deckel aus MPX zu machen und den Rest inklusive Hornmund schwarz zu lackieren (Holz MDF).
stoske
Inventar
#23 erstellt: 19. Jan 2008, 17:03
Hi,

> Denn so zusammengestückeltes Zeug möchte ich nicht auf dem Lautsprecher haben.

Das wird seinen Sinn haben. Und sicher nicht um Restholz zu verbraten.

Brett 13 und 14 kommen auf die Rückwand, eines rechts und eines links, dazwischen
die Bretter 15 bis 18. So wie eine Doppelung des Brettes auch nach aussen gelegt würde,
ist auch diese Versteifung nicht im Luftweg. Ich halte die Versteifung auf dem Rücken
auch für effektiver als eine Aufdopplung der Rückseite. Auch die Seiten des Hornmundes
braucht man nicht doppeln, das dürften die Bretter 20 bis 25 besser lösen. Das Brett 27
könnte für den optionalen T90A sein.

Grüße, Stephan Stoske
Shefffield
Inventar
#24 erstellt: 19. Jan 2008, 20:25
Hallo, Stephan!


stoske schrieb:

Das wird seinen Sinn haben. Und sicher nicht um Restholz zu verbraten.


Doch, laut Timmermanns hat es genau diesen Sinn. Bei der Vorstellung eines Fostex Recommended Bausatzes (erweitert von Art of Sound, soweit ich mich erinnere) hat er die Frage nach den sehr unterschiedlichen und scheinbar zufälligen Zuschnittmaßen damit beantwortet, dass die Schnittpläne genau auf Standardmaße von Multiplexplatten passen, die bekanntermaßen sehr teuer sind. Und von BT erwarte ich, dass er sich erkundigt hat, bevor er eine solche Behauptung drucken lässt.

Abgesehen davon: Selbstbauer dürfen meiner Meinung nach ruhig von einem Plan abweichen. Schön, wenn sie dabei wissen, was sie tun. Wenn nicht, könnte zumindest ein Lerneffekt daraus resultieren.

Grüße,
Axel
Herbert
Inventar
#25 erstellt: 19. Jan 2008, 21:10
Beides hat seinen Sinn: Erstens die Versteifung und zweitens die Zuschnittoptimierung der Holzplatten, der Zuschnittplan ist ja sogar im PDF abgedruckt. Der Effekt der senkrecht aufgeleimten Versteifungen sollte wirklich sehr effektiv sein. Aber ob eine doppelt dicke Rückwand soviel schlechter ist... Zumindest optisch ist sie ein Gewinn.

Der Hornmund wird -wie geschrieben- durch die Querbretter versteift
Gruss
Herbert
Schüler12345
Inventar
#26 erstellt: 20. Jan 2008, 01:32
OK, aber letztlich kann ich mir da auch was hübsches überlegen, was versteift und dennoch gut aussieht.

Da ich keine Ahnung von der Boxenentwicklung an sich habe, habe ich nur nochmal nachgefragt, nicht dass die Platten als bewusste Resonatoren arbeiten oder so ...
Herbert
Inventar
#27 erstellt: 20. Jan 2008, 12:13
Resonieren soll eben nichts! Wenn ein "Entwickler" zulässt dass Lautsprecher resonieren, so verlässt er den Pfad der Physik.

Gruss
Herbert
Shefffield
Inventar
#28 erstellt: 20. Jan 2008, 12:18

Herbert schrieb:
Resonieren soll eben nichts! Wenn ein "Entwickler" zulässt dass Lautsprecher resonieren, so verlässt er den Pfad der Physik.


Moin!

Schön, wenn's ginge - aber die Physik gilt sicher auch für die.

Ich würd's auch nicht ganz so hart formulieren. Wer so plant, baut eben etwas, das näher am Musikinstrument dran ist als an einem Lautsprecher.

Sicherlich verlässt er den Pfad des Hifi-Gedankens...

Grüße,
Axel
Herbert
Inventar
#29 erstellt: 20. Jan 2008, 12:31

Shefffield schrieb:
Wer so plant, baut eben etwas, das näher am Musikinstrument dran ist als an einem Lautsprecher. :D


Hi,

präzise formuliert!

Gruss
Herbert
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