Fountek Chassi-Familie

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TEKNOne
Stammgast
#1 erstellt: 29. Okt 2008, 18:00
Hallo,

die Bändchen von Fountek kennen ja die Meisten, aber wie sieht es mit den Konuschassis aus. Auf dem Papier sehen die ganz gut aus und sind sehr günstig.

Hier die Links:
Die Herstellerseite
Price Company mit anderen Bezeichnungen für die gleichen Chassis und mit günstigen Konuspreisen
bmm aus den Niederlanden mit den günstigen Bändchen Preisen.


Besonders der kleine Tiefmitteltöner FW146 und der große Bruder sehen interessant aus für den günstigen Preis.

Hat jemand mehr Informationen, Messungen oder selber Erfahrungen mit den Fountek Chassis?

Mit freundlichen Grüßen:
Thomas


[Beitrag von TEKNOne am 29. Okt 2008, 18:03 bearbeitet]
dreh
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 30. Nov 2008, 17:41
hallo thomas,

auf der suche nach infos zu den aktuellen fountek (dynavox) treibern hab ich deinen beitrag gefunden.
gestern kam der fountek fe87 (mancherorts auch fr87 genannt) bei mir an. ich hab den spasseshalber als alternative zu meinen vorhandenen fostex fe87 geordert (namensgleichheit ist zufall). und was soll ich sagen: seeeeehr gut! klarer klang ohne resonanzen und wunderbarer gegenspieler zum fostex.

nun bin ich im dilemma:
mein ursprünglich geplantes FAST mit fostex und pa-tieftönern würde ich am liebsten direkt per umschaltung vergleichen. jetzt muss ich wohl ein zweites boxenpaar bauen, obwohl das erste nicht einmal fertig ist. für erste hörversuche mit fountek musste mein rohbau herhalten.

meine beiden avisierten systeme sehen nun also so aus:
a) fostex fe87 in keramikkugel 1,5l plus 20cm pa-tieftönern in compound bassreflex 50l
b) fountek fe87 in neuer keramikkugel 1,5l plus rockwood 8 zoll (dya811, schlechter wirkungsgrad entgegen herstellerangabe, aber staubtrocken) in bassreflex 50l

beide gehen runter bis knapp über 30hz.
system b klingt straffer im bass und oberhalb der trennfrequenz von 500hz sehr ähnlich system a.
ansonsten sehr gute räumlichkeit und klare höhen bis zu maximalen pegeln meines röhrenamps vr70e2. als meßsystem liegt mir leider nur ein ohrenpaar vor.

kurzum: bisher bin ich zumindest vom fountek fe87 begeistert (für unter 10 euro - wohlgemerkt!). meßschriebe (klirr,wasserfall) wären hier und auch für die anderen exemplare sicher sehr interessant. vielleicht haben da forenleser schon etwas vorliegen?

gruß
björn


[Beitrag von dreh am 30. Nov 2008, 17:59 bearbeitet]
TEKNOne
Stammgast
#3 erstellt: 01. Dez 2008, 00:12
Hallo Björn,

schön zu hören, dass Dir die Fountek fe 87 gefallen.
Wo hast Du die Chasssis bestellt und wie sah es mit der Lieferzeit aus?

Ich hatte noch keine Chassis selber in der Hand oder vorm Mikro, allein die Datenblätter, Aussehen und Preis haben mich schon neugierig gemacht. Bis zu Deinen Beitrag hat sich noch niemand hier gemeldet.
Was vermutlich daran liegt, dass in Deutschland nicht beworbene bzw. nicht überall erhältliche Chassis leider sehr selten gekauft werden.
Hat dann erstmal ein Deutschland Vertrieb die Chassis für den deutschen Markt aufgenommen (meistens mit "Preisanpassung" verbunden) und in die zwei Zeitschriften gebracht sind alle hin und weg und jeder kennt die Teile...

Dir würde ich empfehlen sich mal Gedanken zu machen über die Anschaffung eines Messsystems. Das Lohnt sich immer, wenn man das Hobby länger behält.

Mal schauen was so nach Weihnachten los ist evtl. habe ich dann Zeit und Lust was auf die Beine zu stellen mit dem Fountek fw 146 meinen Favoriten.

Mit freundlichen Grüßen:
Thomas
dreh
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 01. Dez 2008, 02:57
ich hab die fountek fe87 eigentlich nur darum bestellt, weil ich bei sintron (direkthandel für gewerbetreibende) einen mindestbestellwert von 50 euro erreichen wollte und mich einfach die founteks für deutlich unter 10 euro/stück anstrahlten.

bisher kam ich wunderbar ohne messsystem aus. bei den konstrukten breitbänder in schallwand, buschhorn, rundstrahler war es nicht notwendig. allerdings reale tsp´s habe ich (zumindest vor langer zeit) erfolgreich mittels soundkarte ermittelt.
angekommen bin ich nun beim FAST-Prinzip mit kleinen breitbändern und Dipolsubs nach Linkwitz - auch hier helfen mir allein meine grauen zellen und die beiden öhrchen gut weiter.
kannst ja dann mal schreiben, wie sich die größeren founteks so machen.

beste grüße
björn
TEKNOne
Stammgast
#5 erstellt: 03. Dez 2008, 14:55
Hallo,

es gibt einen Test des Fountek FW168 bei Zaph.

Gar nicht schlecht wenn man tief trennt.
Ein Typischer Alu 17er halt für verhältnismäßig wenig Geld.

Mit freundlichen Grüßen:
Thomas
h2r
Neuling
#6 erstellt: 08. Feb 2009, 15:27
Eigentlich möchte ich mein erstes Posting nicht gerade mit einem Verriss beginnen, aber die Einschätzung von Dreh zum FE87, kann ich leider überhaupt nicht teilen.

Der erste Höreindruck war, um es nett zu formulieren, entteuschend (auch unter Beachtung des Preises).

Messungen lieferten dann auch umgehend die Bestätigung für den besseren Transistorradio Klang.

Conebreakup bei ca. 12kHz mit daraus resultierendem Frequenz(wellen)gang. Je nach Messwinkel sind da von +10 bis -10dB alles zu haben (innerhalb ein paar Grad!).

Oberhalb dieser Frequenz ein Abgang mit ca. 12 dB pro Oktave (> -10dB bei 20kHz). Dieser Abgang beginnt wohl sogar noch vorher, da der Frequenzgang im Bereich 6..9kHz (vor dem Anstieg) bereits eine Senke besitzt (~ 5dB)

Wenn ich meine Messungen anschaue muss man wohl unterstellen, dass Fountek auf dem Datenblatt mit nem Glättungsfilter gearbeitet hat...

Gruss
Hansruedi

PS: Hörvergleich mit ner sehr ausgewogenen NuBox 311, über aktiven Hochpass, um gleich lange Spiesse zu schaffen.
dreh
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 08. Feb 2009, 15:51
hi hansruedi,

da haben mich meine ohren wohl in die irre geführt. die "spritzigkeit", die ich vernahm, waren wohl besagte überhöhungen ...
bist du so nett und zeigst mal deine messungen?

hältst du die variante mit silberner oder schwarzer dustcap in den händen? hier liegt variante "silber" vor mir und wird gerade missmütig beäugt.

gruß
dreh
sakly
Inventar
#8 erstellt: 08. Feb 2009, 16:56

dreh schrieb:
hi hansruedi,

da haben mich meine ohren wohl in die irre geführt. die "spritzigkeit", die ich vernahm, waren wohl besagte überhöhungen ...
bist du so nett und zeigst mal deine messungen?

hältst du die variante mit silberner oder schwarzer dustcap in den händen? hier liegt variante "silber" vor mir und wird gerade missmütig beäugt.

gruß
dreh


Lass Dir doch nichts einreden. Wenn Dir der Klang gefällt, ist doch alles in Butter. Es muss nicht linear sein, sondern Spaß machen. Hifi im eigentlichen Sinn kann man mit 3"-Breitbändern im Grunde kaum erreichen, weil sie nach unten sowohl als auch nach oben immer in Grenzbereiche stoßen, die Probleme aufwerfen.
Wenn sie also trotzdem noch gut klingen und Spaß machen, ist doc alles super.
h2r
Neuling
#9 erstellt: 10. Feb 2009, 00:53
Salut Dreh!

Ich hab die Messungen leider nicht abgelegt, werd sie aber die Tage nochmal (und dabei auch etwas professioneller) zu machen versuchen.

Ich muss vielleicht meine Aussagen/Messungen noch etwas präzisieren. Die +/-10dB (auf derselben) Frequenz (um 12kHz) sind dadurch entstanden, dass ich im Nahfeld gemessen habe (den Nachbarn zuliebe).
Dabei kann je nach dem ob sich das Mic geometrisch bei einem Breakup-Buckel oder einer Nullstelle befindet ein sehr unteschiedlicher Pegel entstehen (eine Ueberlagerung mehrer solcher Messungen würde dann die durchschnittlich abgestrahlte Leistung auf der Frequenz ergeben).

So "gemittelt" kam ich (rein optisch) in etwa auf die Werte auf dem Datenblatt. Aber auch da ist die Senke von 5..10kHz und der nachfolgende Buckel zu erkennen.

Vielleicht liesse sich tatsächlich ein gutes Resultat mit dem Treiber erziehlen wenn eine passende Schallwand gewählt würde die die Senke durch den Bafflestep ausgleicht. Den Buckel bei 12kHz könnte man mit nem Saugkreis etwas zu dämpfen versuchen und darüber ists dann schon bald nicht mehr wichtig... ich höre noch in etwa bis 16kHz und bin erst 37 ...

@Sakly

Ich hab gerade am Woe in eine 28cm Kugel (aus zwei IKEA Salatschüsseln Blanda Birke mit Bitumex und viel Schaumstoff) einen Fostex FF85K verbaut (1l geschlossen). Aktiv getrennt bei 300Hz spielt dieser zusammen mit seinem persönlichen Sub (direkt darunter) sehr angenehm. Leider ist erst ein Stück fertig. Darum war er dann für den Hörtestmit meinem Poor Mans Reference Monitor Nubox 311 zusammen im Duett. Der erste Eindruck lässt hier auf wenig Kompromiss schliessen. Aber ohne Sub gehts nicht wirklich.

Gruss
Hansruedi
dreh
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 10. Feb 2009, 02:32
salve hansruedi,

ich bin auch deiner meinung, daß mit 3 zöllern-bb und subunterstützung echtes hifi möglich ist. die probleme mancher größerer bb im hochtonbereich kann ich hier nicht feststellen. und ich freue mich auf deine messergebnisse.

über die ikea-schalen bin ich auch schon gestolpert. ich hab mich nun aber schon auf ton- (keramik-) kugeln aus dem praktiker eingeschossen. stark bedämpft mit schafswolle und befreit vom bass klingen die breitbänderlis wunderbar. für mich ist dieser weg der richtige. gespannt bin ich nur noch auf esl, die ich zu meiner schande noch nie gehört habe.

gruß
dreh
sakly
Inventar
#11 erstellt: 10. Feb 2009, 18:52
Es ist nicht so, als hätte ich noch keinen Breitbänder gehört. Im Hochtonbereich haben diese auch häufig nicht so das große Problem, das stimmt wohl. Aber mit nur einem Breitbänder kommt man eben nicht zu Rande. Deshalb mein oben Geschriebenes.
Deshalb aber auch mein letzter Satz (mit korrigiertem Schreibfehler):

Wenn sie also trotzdem noch gut klingen und Spaß machen, ist doch alles super.
h2r
Neuling
#12 erstellt: 15. Feb 2009, 18:40
Hallo zusammen!

Meine Messungen sind fertig ... vorerst mal. Über die Qualität kann immer noch gestritten werden, aber die Tendenz sollte in etwa stimmen.

Da meine Homepage sonst noch zu nichts nutze ist, können die Resultate direkt unter www.riniker.net eingesehen werden.

Gruss und schönen Sonntag!
Hansruedi
mm2
Stammgast
#13 erstellt: 15. Feb 2009, 20:37

h2r schrieb:
FF85K:Unschöne Senke bei 900-1500Hz

Hy,

danke für Deine Messungen,
hast Du mal auf einer anderen Schallwand/Gehäuse gemessen ?

Manchmal kommen die Senken auch davon.

Grüße
h2r
Neuling
#14 erstellt: 15. Feb 2009, 21:02
Hallo!

Ich hab die gleiche Senke auch schon in einem Projekt von K&T gesehen (=> 5/08. Strassacker FAST) . Scheint am Chassis zu liegen (ev. Sickenresonanz).

Ich hab genau wegen dem Bafflestep (oder eben wegen dem fehlenden) eine Kugel D=280mm als Gehäuse gewählt. Dabei sollte nach Olson ein schön gleichmässiger Anstieg entstehen.

Siehe auch bafflestep Kugel 300mm

Wies scheint wäre aber für dieses Chassis eine Schallwand, die genau bei 1KHz eine Ueberhöhung produziert, wohl besser geeignet.

Gruss
Hansruedi
mm2
Stammgast
#15 erstellt: 15. Feb 2009, 23:56

h2r schrieb:

Ich hab die gleiche Senke auch schon in einem Projekt von K&T gesehen (=> 5/08. Strassacker FAST) . Scheint am Chassis zu liegen (ev. Sickenresonanz).


Sickenresonanz eher weniger, die wäre auch im Wasserfall zu sehen.

Hast Du auch mal den FR88EX versucht / gemessen ?

Grüße
dreh
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 16. Feb 2009, 01:46
danke, hansruedi!
beim fe87 werde ich tatsächlich mal den einsatz eines hochtöners in erwägung ziehen.
im augenblick bin ich restlos begeistert von alten grundig-pappen ab 700 hz, die fe87 müssen nun erst einmal im karton bleiben.

gruß und deine seite ist abgespeichert
dreh
TEKNOne
Stammgast
#17 erstellt: 10. Jun 2009, 12:33
Hallo,

wieder ein guter Test des Fountek FR88-EX bei Zaph.

Die Chassis scheinen durchweg gute Qualität zu haben.

Schöne Grüße:
Thomas
TEKNOne
Stammgast
#18 erstellt: 23. Dez 2009, 15:54
Hallo,

vielleicht interessiert es jemanden bei europe-audio gibt es neue Chassis von Fountek.

Schöne Grüße:
Thomas
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