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Neue Koaxialchassis von Dayton

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Maliq
Inventar
#101 erstellt: 29. Jun 2018, 00:18
Ich zeichne mal ein neues Layout. Wenn das Innere wie ein Schneckenhaus designt wird, könnte das mit der 1/3 Position hinhauen.
Mit Beibehaltung der Außenmaße, die ich ganz sympathisch finde, würde die Line wenn überhaupt minimal kürzer.
Maliq
Inventar
#102 erstellt: 29. Jun 2018, 18:48
Moin!

Hier mal der geänderte Entwurf

newline

Und hier die Simulation, schwarz alt rot neu

newsimu

In welchem Maße sich die Kanallänge ändert, müsste am konkreten Gehäuse gemessen werden. Es dürfte aber nicht sonderlich viel sein.


[Beitrag von Maliq am 29. Jun 2018, 19:05 bearbeitet]
ukw
Inventar
#103 erstellt: 01. Jul 2018, 19:32
Sieht doch schon besser aus. Willst Du es so lassen?
- Mir gefällt der sinkende Querschnitt von 80mm => 74 => 60 => 40 nicht.
Die Linie kann dort wo Du 80mm hast ruhig etwas konisch sein und schmaler werden.
- Dann gefällt mir nicht, dass der Ausgang der TL so nah am Konus liegt. (akustischer Kurzschluss)
Wenn Du nicht weiter am Konzept optimieren willst, dann kannst Du den neuen Messdummy bauen und dann kommen wir zur Füllung mit dem Dämmaterial. Dazu würde ich gerne an zwei Stellen etwas in die TL packen. bzw Löcher bohren. Erst mal den Dummy bauen und ohne Füllung messen.
Du kannst Dir auch schon etwas Schlingenware (Teppich) besorgen.
Maliq
Inventar
#104 erstellt: 17. Jul 2018, 20:29
Hello again,

hier zwei Portmessungen im Vergleich. Rot altes vs blau neues Design:

alsvsneu_ohne

Bis 300 Hz nun ein ziemlich sauberer Verlauf. Experimente mit Füllmaterial haben gezeigt, dass Schaumstoff vielleicht nicht mehr das Mittel der Wahl ist.
Man verliert damit zuviel Pegel um die Abstimmfrequenz - auch mit sehr wenig Füllung. Die Resonanzspitzen ab 350 Hz wurden dann auch nicht mehr wirkungsvoll gedämpft. Ideal wäre ein Material, welches schmalbandiger erst ab etwa 300 Hz wirkt.
quecksel
Inventar
#105 erstellt: 17. Jul 2018, 21:36

Maliq (Beitrag #104) schrieb:
Ideal wäre ein Material, welches schmalbandiger erst ab etwa 300 Hz wirkt.


Ich würd ja mal Basotect ausprobieren
ukw
Inventar
#106 erstellt: 21. Jul 2018, 01:44

Die Resonanzspitzen ab 350 Hz wurden dann auch nicht mehr wirkungsvoll gedämpft. Ideal wäre ein Material, welches schmalbandiger erst ab etwa 300 Hz wirkt.


bei 300 Hz ist die 1/4 Welle 28,3 cm lang. Eine Bedämpfung im Bereich bis ca 28 cm vom Chassis an den Wänden sollte reichen. Danach kannst Du nochmal im Abstand von etwa 50cm ein Punkt in die Mitte des Kanals mit Sonofill oder Wolle bedämpfen. Den Pfropf in die Mitte kriegst Du mit Fäden Draht oder ähnlichem fixiert. An den Wänden sollte keine Dämmung sein nur in der Mitte des Kanals. Der tropfenförmige Pfropf kann kurz sein. Es geht darum die Schnelle Knoten von 350 Hz zu bedämpfen. Schalldruck ist an den Punkten wo die Sinuskurve die Richtung wechselt (90° und 270°. Schallschnelle ist an den Punkten dazwischen. Also im Sinus Modell bei 180 oder 360°
Die We3llenlänge errechnen und die exakte Position nach de3m Anbringen der Dämmung an der Wand mit dem Messmikro ermitteln.
ukw
Inventar
#107 erstellt: 07. Aug 2018, 00:21
Ich hab das alte Visaton PDF wiedergefunden.
http://www.visaton.de/downloads/tl_artikel_elektor.pdf

Das PDF ist zwar 30 Jahre alt, aber die Gesetze der Physik ändern sich nicht.

ebenfalls lesenswert: http://www.visaton.de/de/service/technische-grundlagen/daempfung
Maliq
Inventar
#108 erstellt: 05. Okt 2018, 07:01
Wirklich interessanter Artikel von Mister Hausdorf!

Mit dem Projekt gehts leider erst im Winter weiter. Hab zu viel um die Ohren gerade.


[Beitrag von Maliq am 05. Okt 2018, 07:05 bearbeitet]
Maliq
Inventar
#109 erstellt: 14. Mai 2019, 00:07
Es geht tatsächlich voran - wenn auch schleppend.
Die Lautsprecher sollen ja vollaktiv betrieben werden - hierzu musste jedoch erstmal die Elektronik zusammengeschustert werden.

Bis auf Kleinigkeiten ist der Vierkanalverstärker mit intergriertem DSP jetzt fertig. Hier ein paar miese Fotos.
Gerade bin ich noch am Grübeln, wie die Laustärkeregelung fernbedienbar gestaltet werden könnte.
Wenn alles funktioniert, kann es endlich mit den LS weitergehen.

IMG_20190513_203222
IMG_20190513_203844
IMG_20190513_204251
IMG_20190512_053230
wing787
Stammgast
#110 erstellt: 14. Mai 2019, 07:13
Hi,

die Lautstärkeregelung wäre am besten mit einem PGA2311 zu machen. Einen ähnlichen Chip für DC-Anwendungen gibt es nicht wirklich. Der sollte bei dir aber auch gut passen, da du mit Cinch-Buchen in den Verstärker gehst.

Der DSP ist ein MiniDSP? Die Verstärkermodule sind Womdom?

Hast du Brummschleifen? Oder Ein- oder Ausschaltploppen?
Maliq
Inventar
#111 erstellt: 14. Mai 2019, 09:19
Moin,

genau richtig. Es ist ein miniDSP 2x4 mit den 100 Watt Wondom Endstufen.
Interessant dass du fragst, aber ich habe weder Brummen noch Ploppen beim Ein- und Ausschalten.
Scheint ja nicht selbstverständlich zu sein.
Allerdings konnte ich bis jetzt nur mit einem mobilen Audioplayer als Zuspieler testen, andere Quellen sind noch nicht verfügbar.
Zum Testen hab ich zwei kleine Breitbänderboxen angeschlossen. Auch mit voll aufgerissener Lautstärke und meinen Holzohren direkt davor
konnte ich kein Brummen oder Rauschen wahrnehmen.

Als Lautstärkeregelung nutze ich derzeit das Sure Modul http://store3.sure-electronics.com/aa-aa11117
und habe das Signal einfach für beide Verstärkermodule gesplittet. Mein Gedanke war, eine fernbedienbare Lautstärkeregelung
auf der Ausgangsseite einzufügen, damit DSP und Endstufen immer mit vollem Pegel angefahren werden.
Vielleicht könnte man das kleine Sure Lautstärkemodul irgendwie nutzen? Anderes Poti oder so?
Wie die Kommunikation zwischen Volume Control Board und den Verstärkermodulen genau funktioniert, verstehe ich jedoch nicht.
Eigentlich bräuchte man ja nur eine Art fernbedienbaren Motor, welcher über eine Welle das Lautstärkemodul antreiben kann.

Derzeit ist es wie folgt verschaltet, hat auf Anhieb funktioniert.

schalt


[Beitrag von Maliq am 14. Mai 2019, 10:19 bearbeitet]
Maliq
Inventar
#112 erstellt: 27. Jul 2019, 17:02
Hier geht es auch mal wieder etwas vorwärts. Das Problem der fehlenden Fernbedienbarkeit der Lautstärke bestand ja nach wie vor.
Bisher wird die Lautstärke ja direkt an den Endstufen via den Aufsteckplatinen geregelt. Die fliegen jetzt raus und die Regelung
geschieht nun zwischen DSP und Endstufen mit dieser 6-Kanal-Volumecontrol MV06.
Nun muss die Sache halbwegs sinnvoll ins Gehäuse integriert werden, ohne den völligen Drahtverhau zu schaffen.

LITE-MV06-Six-Channel-Motorized-Remote-Volume-Control-Input-DIY-KIT2
LITE-MV06-Six-Channel-Motorized-Remote-Volume-Control-Input-DIY-KIT
wing787
Stammgast
#113 erstellt: 29. Jul 2019, 06:55
Hi, ein Display kannst du aber nicht anschließen, oder? Warum gerade das und nicht ein PGA2311? Welche Vorteile hat das?
Maliq
Inventar
#114 erstellt: 29. Jul 2019, 13:45
Hi, ein Display benötige ich nicht - dazu müsste ich auch die Front fräsen lassen.
Ich konnte leider keine Info darüber finden, ob der PGA2311 die Lautstärke für mindestens 4 Kanäle
gleichzeitig regeln und auch ausgeben kann.
Maliq
Inventar
#115 erstellt: 13. Dez 2019, 22:17
Guten Tach,
nach längerer Pause solls hier beizeiten auch mal wieder weitergehen. Ging leider nicht früher, wie das eben so ist.
Es stehen ja noch weitere Experimente mit Dämmaterial bzw ein Wechsel von Schaumstoff nach Polywatte an.
Der Verstärker mit DSP funktioniert bestens, somit mache ich mir darüber Gedanken, was denn eine gute Ausgangsbasis wäre
bei der Einstellung von Trennfrequenz, Flankensteilheit etc.
Hier das Datenblatt zum Coax: https://www.parts-ex...r-specifications.pdf
Eigene Messungen in unendlicher Schallwand kann ich nicht bieten - daher muss ich mit den Herstellerangaben leben.
Jedoch kann ich meine Versuche unter normalen Wohnraumbedingungen messtechnisch nachvollziehen und dann gibts ja noch die Holzohren,
denen das auch irgendwie gefallen muss. Das soll mir als Aufwand dann auch erstmal genügen.

Möglicher Einsatz des Hochtöners laut Dayton ab 3,5 kHz. Je tiefer, desto steiler muss wahrscheinlich getrennt werden.
Wie würdet ihr anfangen? Ich dachte an eine 12 dB Trennung bei 5kHz als Ausgangspunkt.
4711Catweasle
Stammgast
#116 erstellt: 14. Dez 2019, 01:17

Maliq (Beitrag #115) schrieb:

Eigene Messungen in unendlicher Schallwand kann ich nicht bieten - daher muss ich mit den Herstellerangaben leben.

Jedoch kann ich meine Versuche unter normalen Wohnraumbedingungen messtechnisch nachvollziehen und dann gibts ja noch die Holzohren,
denen das auch irgendwie gefallen muss. Das soll mir als Aufwand dann auch erstmal genügen.

Wie würdet ihr anfangen? Ich dachte an eine 12 dB Trennung bei 5kHz als Ausgangspunkt.

Ist auch nicht wichtig.
Die Entzerrung muß Ja für dein Gehäuse passen.

Ich kenne deinen Wissensstand und Möglichkeiten bezüglich Messtechnik nicht....
LS möglichst in der Raum Mitte positionieren und die Messungen gaten (Raumreflektionen ausblenden).
Messentfernung min. 3x Schallwandbreite.
Das mit den Ohren ist imho wichtig aber abschließendes Feintuning.

Ich mache das so, Frequenzgänge TMT und HT erst mit den EQs linearisieren * und dann trennen.
Das Ganze unbedingt auch unter Winkeln betrachten - nutzt mMn. nichts wenn 0 Grad glatt ist und unter Winkel zickt es an diversen Stellen.
Dann lieber den Achs Frequenzgang ignorieren und ein sauberes Verhalten unter allen Folgewinkeln haben.

* Bafflestep jeh nach Raum und Aufstellung entzerren.
Maliq
Inventar
#117 erstellt: 14. Dez 2019, 02:46

4711Catweasle (Beitrag #116) schrieb:

Ich mache das so, Frequenzgänge TMT und HT erst mit den EQs linearisieren * und dann trennen.
Das Ganze unbedingt auch unter Winkeln betrachten - nutzt mMn. nichts wenn 0 Grad glatt ist und unter Winkel zickt es an diversen Stellen.
Dann lieber den Achs Frequenzgang ignorieren und ein sauberes Verhalten unter allen Folgewinkeln haben.

* Bafflestep jeh nach Raum und Aufstellung entzerren.



Wie relevant sind denn die Frequenzgänge unter Winkel, wenn der Laustprecher als Schreibtischbeschallung genutzt wird und somit sehr auf den Hörer
ausgerichtet, die Abhörentfernung dementsprechend klein ist? Konzentriert man sich dann bei der Abstimmung einfach auf einen engeren Bereich beispielsweise 0-20°?
quecksel
Inventar
#118 erstellt: 14. Dez 2019, 04:13
Zum einen wird der Energiefrequenzgang (also das winkelgewichtete Schalldruckmittel) weniger wichtig da der Direktschall im Vergleich zum Fernfeld überwiegt.

Zum anderen werden die Frequenzgänge unter (moderat kleinen) Winkeln wichtiger da schon geringe Ortsveränderungen eine relevante Winkeländerung hervorrufen.

Ergo: In Vituixcad weniger auf die blaue Kurve (Energiefrequenzgang) schauen, stattdessen mehr auf die Winkelfrequanzgänge +- 20-30° bzw auf die entsprechend eingestellte grüne Kurve (Mittel über passend eingestellte Winkelschar) achten.

Wäre zumindest mein Ansatz...
4711Catweasle
Stammgast
#119 erstellt: 14. Dez 2019, 09:08
Hinzu kommt die Schreibtisch Fläche, die als reflektierende Fläche einen großen Einfluss hat.
Da würde ich ungefenstert"Hörplatzmessungen" machen und zusammen mit Hörtests optimieren.

Bei einer Nahfeld Abhöre würde ich den Schwerpunkt auch bis ca. 30 Grad legen.
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