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MLTL mit FE206E

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Beitrag
Spassgeneral
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 28. Mrz 2006, 09:35
Hi,
es ist wieder soweit. Habe lange schon mit einer tqwt mit dem fe167e geliebäugelt. Da ich aber bereits ein Horn mit dem 168ez habe will ich jetzt mehr hubraum.
bin sehr an einer mltl mit dem FE206e interessiert.

http://www.quarter-wave.com/Project05/Project05.html

die mathcad simu sieht ja sehr vielversprechend aus. kann mir aber jemand erklären, warum der Gehäusevorschlag relativ gross von der Simu abweicht? Der Gehäusequerschnitt sollte laut simu
membranfläche * 3,5 sein.
Also 206 * 3,5 = 721cm²
lt. Plan sind es aber nur 24,13 * 27,94 = 674cm²
das sind annähernd 10% differenz.

Ist der Querschnitt nich so kritisch?
ich habe die Pläne dahingehend geändert, dass ich bei gleicher Höhe und Lochausschnitten einen Querschnitt von 27 * 27 =729cm² verwende. Da ich das Gehäuse noch mit bitumen auskleide passt es dann.

Den rohbau lasse ich mir diesmal vom schreiner machen. die Gehäuse sollten Freitag fertig sein. Das mit der gelederten aufdopplung von schneck001 finde ich klasse. mache ich auch so. Seitenwände werden sauber mit d-c-fix Marmoroptik "veredelt" sieht bestimmt klasse aus Marmor/Leder.
Dauert leider noch bis die treiber kommen. Habe wieder bei musicians-gear bestellt, da kostet das stück vergleichsweise geringe 82,-. Habe dort schon gute Erfahrung mit meinen Fe168ez gemacht.

bin mal gespannt, wie die mltl gegen das fe168ez rec klingt.


[Beitrag von Spassgeneral am 28. Mrz 2006, 09:37 bearbeitet]
Spassgeneral
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 28. Mrz 2006, 15:43
So, schon erste Änderung im finish.
Habe gerade online (bei ibä) nach klebefolie in Marmoroptik gesucht. Ordentliche Qualität in Hochglanz gibt es wohl nur in 1m oder 15m Länge. kostet ca 45 Euro und ich habe 10 Meter über
Also flux umdisponiert und in eben genanntem "Geschäft" Eschefurnier gekauft. 11 Blatt in 2,5m x 0,65m. Da bleibt zwar auch die Hälfte übrig hat aber nur 15,-gekostet. zum 1. zum2.

Ich habe bisher noch nicht furniert werde aber wohl die Bügelmethode anwenden. Und wenns nicht klappt habe ich noch genügend reste zu üben!

Kann man das furnier nach dem Auftragen noch in einem Kirschholzton beizen? Habe Angst, dass das Furnier an einigen Stellen keine Farbe animmt, wenn etwas Leim durchgeschlagen ist. Oder passiert das bei der Bügelmethode nicht so leicht?
Wäre blöd, wenn ich die Teile sorgfältig furniert hab und dann ruiniere. Hat da vielleicht jemand Erfahrung?

Gruß
vom Spassgeneral
Spassgeneral
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 19. Apr 2006, 12:52
bisher ist ja noch kein so großes Interesse an meinem Projekt.
Stelle trotzdem mal die Bilder vom Baufortschrit ein.

Zuerst der Rohbau in 19er mdf


Da die Schallwand ja gedoppelt wird habe ich den Treiberausschnitt mit der Oberfräse nach innen gerundet. Der Treiber soll ja auch atmen können.


jeweils 2 Rahmen zur versteifung.


hier das Korrekturglied lt. Martin King mit 8,2 Ohm Parallelwiederstand


Die Innenwände habe ich mit Bitumen ausgeklebt. Pattex Kontaktkleber aus der Sprühdose und zusätzlich getackert.
Sprühkleber ist für die großflächige verklebung gut geeignet. Danach waren die Gehäuse deutlich schwerer, hoffe es reicht zur beruihgung.


Dämmwolle rein.
Das untere drittel bleibt mltl typisch leer. An den mittleren Teil komme ich später nicht mehr dran, den oberen Teil werde ich zu gegebener Stunde zurechtrücken.


Danach die Seitenwand drauf und furniert.
Das furnier hat einige Risse bekommen.


Sauber ausgespachtelt und geschliffen sieht man nichts mehr davon. hat super geklappt, auch die Kanten sehen sauber aus.


Dann, NEIN!
irgend etwas geht ja wohl immer schief.
Ich habe das Eschefurnier naturbelassen mit Klarlack auf Wasserbasis lackiert. Das Furnier fing sofort an zu arbeiten es knarrrzte an allen Ecken und Kanten. Die Seitenteile haben dann Beulen geworfen. Hätte ich wohl besser Wasserfesten Leim genommen!


Sch...e!
O.K. was nun?
Habe 2 Tage gebraucht das Furnier wieder runter zu bekommen. Das Gehäuse sieht schlimm aus. Leimreste und Macken im mdf.
Bis ich den Leim runterschleifen kann muss er noch weiter aushärten, gibt sonst nur klebrige Krümel. Das Gehäuse werde ich so weit es geht plan schleifen und dann mit Hammerschlaglack lackieren. Kupferfarben.

Was nun wirklich geklappt hat is das beziehen der Schallwand mit (Kunst)leder.
Sieht absolut klasse aus und passt auch perfekt ins Gehäuse.


Hier einmal die kante im detail.
http://people.freenet.de/Spassgeneral/mltl/DSCF0038.JPG

Habe sie jetzt provisorisch aufgestellt. Bin ja von natur aus neugierig.
Da die Schallwand ja noch nicht aufgeleimt ist, sind sie ja noch nicht 100%ig dicht.
Sie klingen schon jetzt, obwohl noch nicht eingespielt, sehr gut. Sehr guter transparenter Mittel-/Hochton Bereich. Der Bass geht sehr tief, deutlich tiefer als bei den Hörnern, Ist aber dafür nicht so präzise.


Werde wenn ich lackiert habe weitere Bilder einstellen

Gruß
vom Spassgeneral


[Beitrag von Spassgeneral am 19. Apr 2006, 14:50 bearbeitet]
inges
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 19. Apr 2006, 13:44

Spassgeneral schrieb:
bisher ist ja noch kein so großes Interesse an meinem Projekt.


Och, einen interessierten Mitleser hast du! =)
Hast du die Pläne auch irgendwo mit metrischen Maßen gefunden, oder alles selber umgerechnet?
schneck001
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 19. Apr 2006, 14:22
Bin auch dabei.

ich hatte mir die Gehäuse auch gebaut. War anfangs total begeistert, hatte aber immer irgendwie zuwenig Grundton für meine Ohren. Und obenrum hat auch a bisserl gefehlt. Hab sie dann noch nen Fostex TA 90 dazugeschlossen. War dann sehr geil. Hab mir jetzt ein BK 206 Horn gebaut.
Find ich jetzt besser. Das heisst ich kann mich nicht entscheiden welches besser ist. DAs Horn hat weniger Bass, dafür aber sauberer. TQ ist tiefer aber schwammiger. Was aber deutlich auffällt, dass man im Horn ohne Sperrkreis auskommt. Dadurch ist der Klang wesentlich dynamischer.

Gruß
Spassgeneral
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 19. Apr 2006, 14:46
Ich habe ja die Hörner im direkten Vergleich daneben stehen.
Sie sind schon gänzlich anders. Die Hörner sind so detailreich, daß man echt erschlagen wird. Man kann sich ein Stück 10x anhören und sich jedes mal auf andere details konzentrieren. Obwohl alle details akribisch herausgeschält werden bleibt die musik doch ein ganzes. Was mich etwas stört sind doverse resonanzen im hochtonbereich, die bei größerer Lautstärke lästig werden. Dynamik ist natürlich absolut geil.

Die mltl ist hingegen ganz anders. Mittel/Hochtonauflösung ist ähnlich wie bei den Hörnern. Grundton ist etwas schwach, der Tiefbass ist genial. ab 30 Herz geht es los, 40hz sind bereits voll! da. Mit meiner Test-CD habe ich einen schmalbandigen Einbruch bei ca 120hz festgestellt. Bin sicher, dass sich mit der Einspielzeit noch einiges ändert, ausserdem sind die Gehäuse auch noch nicht ganz dicht.
Unterm strich kristallisiert sich heraus, dass die mltl weitaus gefälliger sind und ein relaxteres hören ermöglichen.
Wenn die Gehäuse fertig sind, werde ich noch etwas mit der Dämmung und dem Bassreflexrohr experimentieren.

Die Masse habe ich eigentlich selbst anhand des mathcad sheets ermittelt. innenquerschnit ist 27x27cm, entspricht 3,5 x Membranfläche. der Rest entspricht dem Project5.

Das Bassreflexrohr lässt noch einiges an Spielraum. Lt. Mathcad wären 5cm Durchmesser ideal. Der Plan Project5 sieht aber 10cm Durchmesser vor.

Gruß
vom Spassgeneral


[Beitrag von Spassgeneral am 19. Apr 2006, 14:55 bearbeitet]
hartgasbiker
Stammgast
#7 erstellt: 10. Mai 2006, 05:03
Wenn die Gehäuse fertig sind, werde ich noch etwas mit der Dämmung und dem Bassreflexrohr experimentieren

Hallo, gibt es denn mitlerweile was neues dazu?
MfG, Marcel


[Beitrag von hartgasbiker am 10. Mai 2006, 05:05 bearbeitet]
capitalcitygoofball
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 10. Mai 2006, 11:16

Spassgeneral schrieb:

Was nun wirklich geklappt hat is das beziehen der Schallwand mit (Kunst)leder.
Sieht absolut klasse aus und passt auch perfekt ins Gehäuse.

Falls du fürs Ankleben des Kunstleders auch den überaus tollen Pattex-Sprühkleber benutzt hast, dann warte mal ab, bis es richtig warm wird...

Morfeus
Stammgast
#9 erstellt: 10. Mai 2006, 14:08
@Spassgeneral

Hallo,

hab Deinen Aufbau auch mit großem Interesse verfolgt, da ich mit diesem Projekt auch liebäugle...

Was mich besonders interessieren würde: wie ist der Klangeindruck jetzt, insbesondere im Hinblick auf Räumlichkeit und Detailauflösung und im Vergleich zum Horn?

Danke,
Heinz
markusred
Inventar
#10 erstellt: 10. Mai 2006, 16:28
Hallo Heinz, hallo Spassgeneral,

das gleiche Maß für Breite und Tiefe ist suboptimal. Wenn nicht sehr viel Dämmwolle im Gehäuse eingebracht wird - besonders direkt hinter dem Treiber - können sich Stehwellen bei ca. 600 und 1200 Hz störend bemerkbar machen. Denn durch die dünne Breitbändermembran hindurch können leicht schädliche Hohlraumresonanzen nach außen gelangen. So gesehen wäre es vielleicht besser gewesen, z.B. die Breite nach Originalvorschlag zu lassen und die Tiefe über 27cm hinaus zu vergrößern.

Womöglich ist das mit dem 3,5fachen von SD nicht so wichtig, da ja auch noch die Bedämpfung des Volumens dazukommt. Oder ist die in der Simu berücksichtigt?

Mich würde noch eine weitere Klangbeschreibung interessieren.
Morfeus
Stammgast
#11 erstellt: 10. Mai 2006, 16:48
Hallo Markus, hallo Spaßgeneral,

um etwas konkreter zu werden: ich habe die recommended BR Enclosure von Fostex für den 206E mal spasseshalber nachgebaut. Einfach nur zum spielen, keine Dauerlösung:



Bassreflexrohr geht nach unten raus, deshalb auch die "Stelzen"

Die Simu hierzu sieht so aus und deckt sich - zumindest nach Gehöhr, besitze leider kein Messequipement - mit der Realität:



groß: http://static.flickr.com/48/142073078_3e49eaefea_o.jpg

Die Senke um 100Hz ist besonders störend, sonst wäre es auch so schon eine tolle Box.

Ist die MLTL in diesem Bereich wirklich ausgeglichen (ca.50 bis 300 Hz)?

Gruß,
Heinz


[Beitrag von Morfeus am 10. Mai 2006, 16:50 bearbeitet]
psone
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 10. Mai 2006, 17:59
Hallo Morfeus

es gibt einen alten Trick um dem Grundtonabfall der Fostex' im BR entgegenzuwirken, der Serienwiderstand.

Ich bekomme zwar regelmässig einen auf den Deckel wenn ich das vorschlage, aber dennoch ... versuch doch mal einen 4.7 oder 6.8 Ohm Widerstand vor dem Fostex, kostet fast nix aber bringt den QTS auf BR taugliche Werte und bügelt den FR glatt im Grundton - ein bisserl mehr Tiefgang gibts auch - siehe Simus.


ohne sR



mit 6.8 Ohm serien R

falls du's ausprobierst, würde mich ein Hörbericht sehr freuen!

@Spassgeneral
Hilft ja vieleicht auch bei MLTL, ist letztlich auch ein 'ported encl.'.

grüsse, matze
digitalfrost
Stammgast
#13 erstellt: 10. Mai 2006, 18:43
@psone: Wasn das fürn Programm? Hab ich noch nie gesehen.
Morfeus
Stammgast
#14 erstellt: 10. Mai 2006, 19:03

psone schrieb:
Hallo Morfeus

es gibt einen alten Trick um dem Grundtonabfall der Fostex' im BR entgegenzuwirken, der Serienwiderstand.
...snip...
falls du's ausprobierst, würde mich ein Hörbericht sehr freuen!


Hallo Matze,

das sieht ja super aus auf der Simu! Klar werd ich das probieren, hoffe nur, das in der Krabbelkiste zu Hause der richtige Wert liegt um es gleich heute zu testen...

Danke und Gruß,
Heinz
hartgasbiker
Stammgast
#15 erstellt: 10. Mai 2006, 19:11
Dann halt uns aber bitte auf dem Laufenden!!!!
MfG


[Beitrag von hartgasbiker am 10. Mai 2006, 19:11 bearbeitet]
psone
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 10. Mai 2006, 20:18

digitalfrost schrieb:
@psone: Wasn das fürn Programm? Hab ich noch nie gesehen.


Hallo digitalfrost,
Nennt sich "Speaker Box Designer" und kann hier runtergeladen werden. Das ist eines der wenigen Excel spreadsheets, das auf Mac schnell und sauber läuft.

@ Morfeus
bin gespannt auf deinen Bericht...
edit: sach mal Morfeus, du hast doch erst vor drei Tagen wg. der BR Öffnung gefragt ... und schon die Kisten fertig - respekt!!!

grüsse, matze


[Beitrag von psone am 10. Mai 2006, 21:56 bearbeitet]
usul
Inventar
#17 erstellt: 10. Mai 2006, 22:04

psone schrieb:
Ich bekomme zwar regelmässig einen auf den Deckel wenn ich das vorschlage, aber dennoch ...

Naja, die Hälfte der Verstärkerleistung in einen Widerstand abzuführen finde ich auch nicht so toll (von anderen Problem mal abgesehen). Da würde ich doch eher zu einem anderen Treiber greifen.
Morfeus
Stammgast
#18 erstellt: 10. Mai 2006, 22:12

hartgasbiker schrieb:
Dann halt uns aber bitte auf dem Laufenden!!!!
MfG


Na klar. Leider hat die Krabbelkiste nix hergegeben, muss erst Widerstände besorgen...

Gruß,
Heinz
Morfeus
Stammgast
#19 erstellt: 10. Mai 2006, 22:17
[quote="psone"][quote="digitalfrost"]
@ Morfeus
bin gespannt auf deinen Bericht...
edit: sach mal Morfeus, du hast doch erst vor drei Tagen wg. der BR Öffnung gefragt ... und schon die Kisten fertig - respekt!!![/quote]

Hi Matze,

die Fostexe hatte ich schon. Und die BR Box ist ja nur ne simple Kiste, die kann man in einem Tag locker bauen. Ich wollte die Fostexe einfach auf die Schnelle mal hören, deshalb die BR um ein Gefühl für die Treiber zu bekommen.

Jetzt gefällt mir das aber so gut, dass ich überlege, die Boxen in die Küche zu stellen und dort laufen zu lassen, sofern ich die Basssenke einigermaßen in den Griff bekomme.

Mal sehen was dann kommt. Entweder 206er oder 207er und dann recommend enclosure, also Horn oder BR, oder eben die TML. Alles noch offen...

Gruß,
Heinz
Morfeus
Stammgast
#20 erstellt: 11. Mai 2006, 15:01
Hallo,

habe heute morgen die Widerstände besorgt, komme aber erst am Wochenende dazu zu testen....

Gruß,
Heinz
Spassgeneral
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 17. Mai 2006, 10:28
So ein mist.
Freenet macht wohl größere Wartungsarbeiten. Deshal sind meine Bilder auch momentan nicht zu sehen. Habe die LS jetzt fertiggestellt und werde, wenn freenet wieder funktioniert, die letzten Bilder hochladen.
Den Vorwiederstand habe ich auch ausprobiert. Bei 8,2 Ohm sind tonal in Ordnung, beschneidet aber irgendwie die dynamik. bei 3,3 Ohm bin ich mir noch nicht schlüssig, ob es angenehmer ist. Es sind dann auf jedenfall nur nuancen.

Gruß
vom Spassgeneral
Ghisi
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 17. Mai 2006, 13:34
Kann Jemand hier mir erklären, wie der Dynamik Unterschied zustande kommen kann?

Eingentlich dürfte doch nur der Lautstärkegriff höher aufallen, da an dem Widerstand zusätzlich Leistung verbraten wird.

Wie äussern sich diese tonalen Nuancen denn sonst noch?

Hast Du eventuell Messequipment um Frequenzgänge im Vergleich messen zu können?
psone
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 17. Mai 2006, 16:22
Hallo,

Ghisi

Stereo: Bald FE-206E in MLTL an ...


ich frage mich warum ständig der 206e in den MLTLs verbaut wird, meines wissens ist der 207e mit dem etwas höheren qts doch besser geeignet



grüsse, matze
Ghisi
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 17. Mai 2006, 16:38
Zu spät, bin schon fast fertig...

Zu den Qts Wert kann ich nix sagen, laut B.Brines funktioniert der FE206E ganz ordentlich und da ich den 206er relativ günstig bekommen habe bleibts dabei vorerst.
psone
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 17. Mai 2006, 16:49
Hallo

ich kenne Brines Website und frage mich ehrlich gesagt warum er dort die beiden gleichwertig nennt, in Foren empfiehlt er immer ganz dezidiert den 207E für MLTLs - zB. hier: http://fullrangedriver.com/forum/viewtopic.php?id=230

m
Spassgeneral
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 18. Mai 2006, 10:16
der Unterschied zu keinem und dem 3,3 ohm vorwoederstand ist nur marginal. mit den 3,3 ohm ist gaaanz leicht mehr oberer Bass vorhanden. Allerdings ist der Einfluß der Raumaufstellung deutlich größer. Wenn ich die LS 10 cm nach vorne oder hinten schiebe macht sich das am Bass eher bemerkbar.


ja, stimmt wohl dass der fe207e von den TSPs besser geeignet ist. Der Fe206e soll aber den besseren Hochtonbereich haben.

Habe gerade gesehen, dass freenet wieder geht. werde möglichst bald die restlichen Bilder einstellen.

Gruß
vom Spassgeneral


[Beitrag von Spassgeneral am 18. Mai 2006, 10:21 bearbeitet]
Ghisi
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 18. Mai 2006, 10:40
Ich habs jetzt auch anhand der King Sheets vom Project5 nachvollziehen können.

Der FE207 bringt wohl laut Simu im Bereich von 35-150 Hz durchgehend 2-3 db mehr an SPL.

Wobei ich mir noch mehr Bass kaum vorstellen kann...

Ich hab hinter den Boxen eine Dachschräge, die schon einiges an Bass schluckt und ich finde die Wiedergabe schon ganz schon druckvoll,
ausserdem fügt er sich sauber ins Gesamtbild ein.

Ich hab gerade mal das Messmikro angeschmissen (Abstand circa 1m auf Hörachse):



Der Bassbereich wurde im Abstand von 1cm zum BR-Rohr gemessen.

Ich finde den Frequenzgang schon sehr glatt für einen BB, allerdings weiss ich den Bassbereich nicht ganz zu deuten.

Die Addition von TML-Port und Chassis bringt nicht den vorhergesagten Tiefgang.

Ich habe allerdings auch nur einen Mic-Eingang am Notebook, das könnte hier eine Rolle spielen.

Der Buckel bei 1.7 kHz ist auch nicht so schön.

Naja, aber ich denke insgesamt kann man damit gut leben, zumal mein Korrekturglied auch nicht so dolle ist.

Ich hab jetzt 1.0mH Spule mit 6.8 Ohm dazu parallel,in Reihe zum Chassis,
sowie dahinter 12 Ohm und 3.0 uF in Reihe, parallel zum Chassis.


[Beitrag von Ghisi am 18. Mai 2006, 10:41 bearbeitet]
Spassgeneral
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 19. Mai 2006, 23:08
So, hier jetzt die restlichen Bilder.
Der Lack ist nicht sonderlich gut geworden, fällt aber bei Hammerschlag nicht so sehr auf.
Nachdem ich das Furnier entfernt hatte, hatte ich so sehr mit der Oberfläche zu kämpen um sie glatt zu bekommen, bis ich irgendwann die Lust verloren habe. Die Leimreste runterzuschleifen ist gar nicht so einfach, der Leim wird dabei heiß und verklumpt dann. Ausserdem hatte ich einige löcher im MDF zu spachteln, weil die Oberfläche ganz schön angegriffen war. Ich war drauf und dran die Gehäuse zu entsorgen. Der Neubau wäre sicherlich einfacher gewesen.

http://people.freenet.de/Spassgeneral/tq11.jpg

http://people.freenet.de/Spassgeneral/tq12.jpg

http://people.freenet.de/Spassgeneral/tq13.jpg

Warum macht das Sytem aus meinen img immer url Links?
Gruß
vom Spassgeneral


[Beitrag von Spassgeneral am 19. Mai 2006, 23:12 bearbeitet]
psone
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 21. Mai 2006, 17:28
Hallo Spassgeneral und Ghisi,

das könnte euch interessieren, Bob Brines vs. Martin J. King zum Thema MLTL mit fe206 oder 207.

Wie seid ihr denn inwzischen klanglich so zufrieden mit den schönen Teilen? Auch wenn ich schon fast sicher beschlossen hab das als nächstes ein Horn ins Haus kommt, diese MLTLs finde ich noch immer spannend.

OT: gibt's vieleicht einen Berliner der die hat und hier mitließt - würde zu gerne mal probehören...

grüsse,
matze
Ghisi
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 23. Mai 2006, 12:44
Ich muss sagen, bin sehr zufrieden bis jetzt, obwohl das Feintuning noch ansteht zur Zeit.

Berlin ist leider 800 km von mir entfernt...
--_Noob_;-_)_--
Inventar
#31 erstellt: 03. Sep 2006, 00:51
So,

sorry daß ich diesen alten Thread noch einmal ausgrabe, aber mir is nicht ganz klar wieso diese Box eine Mass Loaded Transmission Line sein soll.

Ok, Mass Loaded aufgrund des BR-Rohres, aber das ganze sieht vom Innenaufbau eher wie eine einfache BR-Kiste aus.
eTapio
Stammgast
#32 erstellt: 03. Sep 2006, 10:54

--_Noob_;-_)_-- schrieb:
So,

sorry daß ich diesen alten Thread noch einmal ausgrabe, aber mir is nicht ganz klar wieso diese Box eine Mass Loaded Transmission Line sein soll.

Ok, Mass Loaded aufgrund des BR-Rohres, aber das ganze sieht vom Innenaufbau eher wie eine einfache BR-Kiste aus.


Das habe ich mich auch schon öfters gefragt.

Grüße
Tapio
psone
Hat sich gelöscht
#33 erstellt: 03. Sep 2006, 12:20
Nun, man könnte auf der Website des "Erfinders" nachlesen, Martin J. King.

hier seine Erklärung zu diesem kleinen aber nicht unbedeutenden Unterschied. Der zur Veranschaulichung genannte "yardstick" ist ein Meterstab auf deutsch.


Martin J. King schrieb:

"I have been asked many times about the difference between a ML TL design and a simple bass reflex enclosure. From the outside the two look very similar and performance wise there is not a large difference. I think that the principle difference is the way the air volume in the cabinet is used to provide the spring that interacts with the mass of air in the port to form a resonant system.

In a bass reflex cabinet, the air in the box is compressed to a uniform pressure to form an air spring. Typically no damping material is added to the inside of the box so that the Q of the box remains high and the effective volume of air is predictable from the internal dimensions of the box. The shape of the bass reflex box is not that critical, only the internal volume matters. A bass reflex enclosure can be represented as a lumped mass hanging on a spring. If you displace the mass the entire spring stretches. When you let go, the mass oscillates at a predictable frequency that is a function of the springrate and the mass of air in the port. The key point is that the entire spring stretches linearly. This is a simple one degree of freedom mechanical system.

In my opinion, one of the negative attributes of a bass reflex enclosure is that any strong standing wave resonances in the enclosure will not be sufficiently damped. The lack of fiber in the center of the air volume allows energy from the back of the driver to potentially excite resonances and produce unwanted acoustic output that escapes through the port opening. Some people try and mitigate this problem by placing the port on the back of the enclosure. Placing the port on the back of the bass reflex enclosure may require more standoff from the rear wall and lead to room placement problems. The ML TL enclosure design requires stuffing in the internal volume of the enclosure. The presence of this stuffing is part of the design cycle and the amount and location is accounted for in the design process.

The ML TL enclosure can be thought of as a form of transmission line where quarter wavelength standing waves are used to provide the spring for the mass of air in the port. To physically model a straight uniform TL, clamp a yardstick to the edge of a counter or desk and pluck the free end so that it starts to vibrate. The vibration pattern is analogous to the air velocity in a TL. The TL's air velocity is zero at the closed end as is the yardstick's motion at the clamped end. The TL's air velocity is a maximum at the open end as is the yardstick's velocity at the free end.

There are two ways of changing the frequency of vibration for the yardstick. If you shorten the length cantilevered off the counter, the frequency of vibration will increase. Make the length longer and the frequency decreases. This is how straight TL's have traditionally been tuned by adjusting the length. The second way of tuning the frequency of the yardstick is to add a lump of mass to the free end. Put a piece of modeling clay on the free end and watch the frequency decrease. What I have done to the classic TL is put a lump of mass at the terminus end using a restrictive port. For a given frequency, I can shorten the TL (make it stiffer) increasing the tuning frequency and then add mass (air in a port) to pull the frequency back down and get a similar tuned result. One other benefit of having a lump of mass at the terminus is a rolled off port output above the first quarter wavelength resonance. This result is similar to a bass reflex port's response. I did this first with the ML TQWT and then with a straight TL. If you try the yardstick analogy, I think by changing the length and adding mass to the end you can demonstrate to yourself exactly what I am doing in my MathCad computer models."


matze
jhohm
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 03. Sep 2006, 12:27
Hallo Matze,

also vom Impedanzverlauf ist es, egal was geschrieben wird, eine zu tief abgestimmte BR...
Hifi-Selbstbau hat dazu mal vergleich angestellt; man kann es sehr gut in AJHorn nachvollziehen.

Gruß Jörn.
P.S. aus dem Text werde ich nicht schlau; so gut ist mein Englich nicht und das Google-Tool zum Übersetzen versagt kläglich.....
psone
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 03. Sep 2006, 12:55
Tja, ich habe kein AJHorn, dafür kannst du kein Englisch

Okay, ich sollte den Text vieleicht mal übersetzen, aber bitte nicht heute - ich muss arbeiten!

Zu hifi-selbstbau kann ich nix sagen ausser

hifi-selbstbau schrieb:

Fehler:
Die Benutzergruppe, welcher Sie angehören, besitzt nicht die Rechte um diesen Text zu lesen.


... so der versprochene, vergleichende hörtest überhaupt publiziert ist ...

matze
--_Noob_;-_)_--
Inventar
#36 erstellt: 03. Sep 2006, 13:30
Also, da schreibt der gute Mann, daß Baßreflexboxen üblicherweise nicht bedämpft werden und das deren größter Nachteil sei, --->Resonanzen und stehende Wellen.
Und das MLTL und BR von außen sehr ähnlich sehen.
Meiner Meinung nach nicht nur aussen, sondern in diesem Fall auch innen. Von der Performance soll auch kein grosser Unterschied sein.

Lol, jetzt wirds komisch, er erklärt, die Arbeitsweise mit nem Stab, den man an einer Seite festhält und auf den Tisch schlägt, verkürzt man diesen steigt die Frequenz mit der er schwingt, bei einer Verlängerung sinkt die Frequenz.
Dies sei der klassische Weg eine TL abzustimmen. Bei MLTL gehe er nun einen anderen Weg, er beschwert das Ende des Stabes (z.B. mit Knete), dadurch würde die Frequenz ebenfalls sinken.
Dadurch, so sagt er, kann er die TL kürzen und die Frequenz anschließend wieder nach unten ziehen durch Einsatz des BR-Rohres.

So, hab mal versucht, das wesentliche zu übersetzen.
Meinungen dazu??? Interessant wäre mal zu erfahren, wie groß das Innenvolumen ist bzw. die angebliche Line-Länge.
Dann könnte man das mal ausrechnen.
Solange mir keiner ne andere Erklärung (keine mit irgendwelchen schwingenden Stäben) gibt, bleibts für mich ne BR-Kiste.
Da diese übrigens auch gedämmt werden.
jhohm
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 03. Sep 2006, 13:49

psone schrieb:
Tja, ich habe kein AJHorn, dafür kannst du kein Englisch

Okay, ich sollte den Text vieleicht mal übersetzen, aber bitte nicht heute - ich muss arbeiten!

Zu hifi-selbstbau kann ich nix sagen ausser

hifi-selbstbau schrieb:

Fehler:
Die Benutzergruppe, welcher Sie angehören, besitzt nicht die Rechte um diesen Text zu lesen.


... so der versprochene, vergleichende hörtest überhaupt publiziert ist ...

matze


Hallo Matze,

eigentlich sollte dieser Link : http://www.hifi-selbstbau.de/text.php?id=64&s=read auch so zu lesen sein...

Gruß Jörn
--_Noob_;-_)_--
Inventar
#38 erstellt: 03. Sep 2006, 13:58
@jörn: gibts da auch ne Fortsetzung?? Waren bisher ja nur SIMUS...
mdh
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 03. Sep 2006, 15:01
@ Noob
1) Dein Versuch das wesentliche zu übersetzen ist wohl gescheitert.
2) Was ist so lustig daran, anhand einer Analogie einen Sachverhalt zu erklären?
3) Wenn du es ausführlich und mathematisch korrekt willst, brauchst du nur dem Link, den psone genannt hat zu folgen - du wirst sehen, MJK ist alles andere als ein Spinner.
jhohm
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 03. Sep 2006, 15:13
Hallo mdh,

trotzdem bleibt es eine zu tief abgestimmte BR-Box....
Noob's Übersetzung war für mich sehr hilfreich; wenn sie falsch sein sollte, mach es doch bitte besser ;-)

Gruß Jörn
Neutz
Stammgast
#41 erstellt: 03. Sep 2006, 15:22

mdh schrieb:
@ Noob
1) Dein Versuch das wesentliche zu übersetzen ist wohl gescheitert.


Seh ich zwar anderst aber es hat sicher niemend was dagegn wenn Du es besser machst
--_Noob_;-_)_--
Inventar
#42 erstellt: 03. Sep 2006, 15:38
also, wegen dem Stab: Lineal auf Tischkante legen, je länger die überragende Seite, desto tiefer die Frequenz, je kürzer, desto höher; Beschwerung des Endes mit Knete--->tiefere Frequenz

Ich persönliche finde diese Analogie etwas unpassend...
Granuba
Inventar
#43 erstellt: 03. Sep 2006, 15:46

Ich persönliche finde diese Analogie etwas unpassend...


Es ist wie immer stark vereinfacht...
Das Problem einer jeden (hohen) Box: Stehende Wellen! Maßnahmen: Wolle! Ist aber schlecht bei Bassreflex, wo gilt: Je weniger, desto besser. Diesen Effekt kann man aber ausnutzen, z.B. bei einer TML.... Dann kommen wir zu der Tatsache, daß der Übergang zwischen den verschiedenen Gehäuseformen fließend ist und auch die Einbauposition des BR-Rohres nicht unerheblich ist....
Sicher, es ist eine BR-Kiste, aber speziell bedämpft mit definierter Höhe der Box und Lage des BR-Rohres sowie definiertem Innenquerschnitt.....
Und schon kann man sich Gehäuseeffekte zunutze machen!

Harry
jhohm
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 03. Sep 2006, 15:49

--_Noob_;-_)_-- schrieb:
also, wegen dem Stab: Lineal auf Tischkante legen, je länger die überragende Seite, desto tiefer die Frequenz, je kürzer, desto höher; Beschwerung des Endes mit Knete--->tiefere Frequenz

Ich persönliche finde diese Analogie etwas unpassend...


Mir hat sie sofort eingeleuchtet, konnte ich gleich nachvollziehen...
Gruß Jörn
jhohm
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 03. Sep 2006, 15:51

Murray schrieb:

Sicher, es ist eine BR-Kiste, aber speziell bedämpft mit definierter Höhe der Box und Lage des BR-Rohres sowie definiertem Innenquerschnitt.....
Und schon kann man sich Gehäuseeffekte zunutze machen!

Harry



Hallo Harry,

es ist genau wie mit den Horn-Reflex-Gehäusen; letztlich sind es nur Sonderformen der klassichen BR...
Gegen stehende Wellen kann man ja mit Erfolg LHA's einsetzen...

Gruß Jörn
Granuba
Inventar
#46 erstellt: 03. Sep 2006, 15:54
Moin Jörn,


es ist genau wie mit den Horn-Reflex-Gehäusen; letztlich sind es nur Sonderformen der klassichen BR...


Deswegen schrob ich ja auch....


Dann kommen wir zu der Tatsache, daß der Übergang zwischen den verschiedenen Gehäuseformen fließend ist...




Harry
jhohm
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 03. Sep 2006, 16:11
Hallo Harry,

Axel Jost (AJHorn) sieht es ja noch extremer; er sagt "Alles ist ein Horn"

In diesem Sinne

Gruß Jörn
--_Noob_;-_)_--
Inventar
#48 erstellt: 03. Sep 2006, 16:17

jhohm schrieb:
Hallo Harry,

Axel Jost (AJHorn) sieht es ja noch extremer; er sagt "Alles ist ein Horn"

In diesem Sinne

Gruß Jörn


mdh
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 03. Sep 2006, 16:40
Wie so oft, läßt die Reduktion der Komplexität zwar coole Sprüche am Stammtisch zu, führt aber nur bedingt zur Erkenntniss.

Um sich, wie Harry so schön sagt, Gehäuseeffekte zunutze machen zu können muss man sie halt kennen. Daher ist eine wesentliche Aussage der Textes oben, daß das Prinzip der MLTL aus der Transmissionslinentheorie abgeleitet ist.

Das am ende (in Simulationen aber wie siehts praktisch aus?) ein ähnliches Ergebniss wie bei zu tief abgestimmten BR Kontruktionen herauskommt, ändert ja nichts am unterschiedlichen Ansatz.

Interessant fände ich, wenn man nach den Simus auch mal vergleichende Messungen und Hörvergleiche durchführen würde. Dann könnte man sagen ob die von MJK genannten theoretischen Vorteile auch praktisch nachzuvollziehen sind und damit vieleicht die MLTL hinsichtlich Verzerrung (durch stehende Wellen), Bassdruck und ungewollter Mitteltonabstrahlung, besser oder schlechter oder genau gleich abschneidet wie die BR.

...aber klar, "Schublade auf, ablegen, Schublade zu" ist gemütlicher.

Prost!


[Beitrag von mdh am 03. Sep 2006, 16:41 bearbeitet]
jhohm
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 03. Sep 2006, 17:28
Hallo mhd,

sei doch nun mal so gut und übersetze den Text; damit die Schublade geschlossen werden kann...

Gruß Jörn
Danutz
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 05. Sep 2006, 19:39
Hallo,

Ich hab mir die MLTL von MJ. King gebaut, allerdings noch ohne Sperrkreis.

War mein erster Selbstbau und bin doch schon stolz auf das Ergebnis. Leider schreit mich der Lautsprecher beim Grossteil meiner CD's ziemlich an (überwiegend Rock bis Progressiv auch Metallica usw.).

Das Ganze müsste eigentlich schon 100Std. runter haben (hab auch mit EinbrennCD gehandhabt!) trotzdem erscheint es mir, dass der Sperrkreis nötig sein wird. Hab schon mit Dämmung allerlei probiert (500g Dämmwatte in jeder Box, Filz am Chassisgehäuse) aber da die Schärfe im Ton eher nur Direktschall ist (meine Vermutung) hab ich auch schon Watte in den Trichter des Fostex "gelegt" und Tücher, wie bei der "blinden Kuh", um den Hochtonberich gebunden.

Auf die Idee bin ich gekommen als ich mal die Vorhänge über den Fostex legte, wurde das Ganze wesentlich besser und auch räumlicher (es gab keine Berührung des Tuches mit der Membran).

Mittlerweile hör ich wieder ohne (sah nicht toll aus, aber der Effekt ging in die gewünschte Richtung). Kann ich diesen Effekt mit eineml Sperrkreis hinkriegen, darf auch stärker sein, denn auch durch die Watte und die Tücher, konnte das unangenehme (scharfe hohe Mitten) im Ton sich doch immer wieder durchsetzen.

Wie kann ich messen welche Frequenz das ist?

Kann man den Sperrkreis so dezent einsetzen, dass er nur diese Freq. absenkt? Eigentlich wollte ich den Fostex "pur" betreiben, das Einspielen hat aber noch nicht den gewünschten Effekt gebracht.

Was verschenke ich durch diese Konstruktion gegenüber einem Horn?

Freue mich auf eure Antworten,

Dan

Ach ja, wollte mir auch noch ein Viech und Cyburg's Monitor mit dem CSS Fr125S bauen...
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