Mivoc Standlautsprecher

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ODBX
Stammgast
#1 erstellt: 23. Dez 2006, 20:19
Hallo,
will mir ein Paar Standlautsprecher aus folgenden Komponenten bauen:
AWM 104
WPP 180
HGH 258 FN-II

Da gibts ja auch schon einzelne Bausätze, nur ist da immer eine Frequenzweiche dabei und ich will keine fertigen Bausätze, sondern etwas eigenes. Bin dann auf das Programm Basscad gestossen nur bis jetzt konnt ich noch nicht herausfinden wie man da mit mehreren verschiedenen Chassis arbeitet. Hab schon paar Subwoofer gebaut, aber noch nie einen Standlautsprecher.

Hab mir das vom aufbau so gedacht:
1x HGH 258 FN-II (oder lieber 2 mal) Höhen
2x WPP 180 Mitten
1x AWM 104 Tiefen

Der HGH 258 FN-II spielt ja bis 3k runter, also würd ich dann da trennen. Der WPP 180 würd dann bis 1k runter spielen (macht das überhaupt sinn für den relativ kleinen Bereich?) Den Rest würd dann der AWM 104 übernehmen.

Was mich noch sehr verwirrt ist der Zusammenhang zwischen Leistung und Oktaven. Hab gelesen wenn ein Chassi mehr Leistung hat als ein anderes, soll es lieber eine Oktave mehr spielen, also der sub eigentlich bis 2k? Braucht man dann noch die WPP 180? Die WPP 180 brauchen ja am wenigsten Leistung, deshalb 2 nehmen?

Wie kann ich mir einen kompletten Schaltplan von basscad erstellen lassen?

Soll ich für den AWM 104 lieber Geschlossen anstatt BR nehmen? Bei BR hab ich mir 40l + 7x30cm BR-rohr ausgerechnet.

Was für ein Gehäuse brauchen die WPP 180?

Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen.
HerrBolsch
Inventar
#2 erstellt: 23. Dez 2006, 20:44
Moin

BassCAD kann (wie WinISD) keine kompletten Lautsprecher simulieren, sondern nur den Bassbereich.
Besser geht's mit Boxsim, aber dafür brauchst mehr Parameter als die üblichen TSP (afaik).

Kannst du denn messen?

Ich würde den WPP tiefer ankoppeln, so bei 300-400Hz. Du kannst den AWM jedenfalls nicht bis 2Khz laufen lassen, und den HGH auch nicht bis 1k herunter.

Ich hab' den Eindruck, daß du gar nicht so genau weißt, was du zu tun hast...

Gruß, Hauke
ODBX
Stammgast
#3 erstellt: 23. Dez 2006, 21:00

HerrBolsch schrieb:
Moin

BassCAD kann (wie WinISD) keine kompletten Lautsprecher simulieren, sondern nur den Bassbereich.
Besser geht's mit Boxsim, aber dafür brauchst mehr Parameter als die üblichen TSP (afaik).

Kannst du denn messen?

Ich würde den WPP tiefer ankoppeln, so bei 300-400Hz. Du kannst den AWM jedenfalls nicht bis 2Khz laufen lassen, und den HGH auch nicht bis 1k herunter.

Ich hab' den Eindruck, daß du gar nicht so genau weißt, was du zu tun hast...

Gruß, Hauke


Danke,
ist ja mein erster Versuch, hab da noch keine Erfahrungen. Normal lass ich den Bass auch nur bis max. 150Hz laufen. Aber ob dann der WPP auch da ansetzen kann?

Ich probier mal Boxsim aus, vielleicht klären sich dadurch einige fragen.
HerrBolsch
Inventar
#4 erstellt: 23. Dez 2006, 22:22
Ich würde dir erstmal Literatur empfehlen, sonst wird da kaum was vernünftiges bei herauskommen. Lautsprecherbau von Vance Dickason (oder so) und Lautsprecher Messtechnik von Joseph (f?) d'Ap(p?)ollito.

Der WPP könnte auch noch tiefer runter, aber wozu? Da muß er mehr Hub machen und fängt eher an zu klirren. Genauso lohnt es sich nicht, den AWM bis 1 kHz zu quälen (ich hab keinen Messschrieb, aber ist das nicht ein reiner Sub-Treiber?)

Es gibt schon einen Grund, warum die meisten 3-Wegerichte zwischen, sagen wir mal, 300 und 600Hz (je nach Chassis) getrennt werden.
ODBX
Stammgast
#5 erstellt: 23. Dez 2006, 22:31
Die Bücher sind teuer
Werd mich dann wohl erstmal im Internet schlau lesen müssen, denn überstürzen will ich nichts.

Aber die schlauen Leute unter euch können mir ja schonmal paar Tipps geben.

Den Hochtöner will ich wahrscheinlich durch ein Horn ersetzen.
Sollen dann als Partyboxen dienen, aber dennoch ordentlich klingen.

EDIT:
Das Messtechnik Buch bringt doch eigentlich nichts wenn man am Planen ist? Sondern nur wenn dann schon alles gebaut ist oder?


[Beitrag von ODBX am 23. Dez 2006, 22:34 bearbeitet]
sakly
Inventar
#6 erstellt: 24. Dez 2006, 00:51
Tipp: wenn's Partyboxen werden sollen, nimm zu nem Hochtonhorn auch PA-Treiber. Die haben einfach einen höheren Wirkungsgrad und sind robuster und belastbarer.
Die WPP180 sind Hifi-Treier (und IMHO keine schlechten).
Die kann man auch problemlos fullrange, also bis in den Bassbereich laufen lassen. Ich mache das und kann keine Probleme mit dem Hub feststellen. Und ich höre nicht wirklich leise
Ich unterstütze die aber auch durch Subs.
Für Party-LS würd ich trotzdem ein anderes Konzept fahren.
AudioDyn
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 24. Dez 2006, 01:46
da hat sakly ganz recht
Ich sage Dir mal was Du für eine Party brauchst: Zwei PA-Boxen mit je 30cm Tieftöner und Druckkammer-Hochtöner mit Hochtonschutz (kein Piezo), eine gute Weiche drin (kein Feld-Wald-und Wiesenweiche aus dem Internet......XLR-Stecker oder Speakon-Anschluß (es ist auch Fußmonitor geeignet) Dann eine Kenwood M2A Endstufe mit Gebläsekühlung, einen Vorverstärker C2 oder einen Mischpult für alle Quellen. Alternativ geht auch die Endstufe "Hollywood"

das braucht man bei einer Party, da gehen die Leute nicht mehr nach Hause. Wenn Du Interesse hast kann ich Dir mal sowas anbieten, genau das. Muß nur durchrechnen, ohne Mischer, einen Mischer schenke ich Dir bei Kauf (bischen labbrig der Bursche)
Grüße Günter
sakly
Inventar
#8 erstellt: 24. Dez 2006, 01:52
Hi AudioDyn, wenn du gewerblicher Nutzer bist, musst du das kennzeichnen und auch den Gewerbebereich angeben.
Lies die Forumsregeln.

Abgesehen davon finde ich die Wahl der Elektronik nicht angemessen. Aber da eh kein Konzept vorhanden ist, muss man darüber auch noch nicht diskutieren.
AudioDyn
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 24. Dez 2006, 02:07
Hallo sakly, dies ist mein PA-Konzept, was bereits seit Jahren funktioniert. Es handelt sich um ein Angebot von Privat. Danke für die Blumen, ich klinke mich hier jetzt aus, ist mir hier zu persönlich.


[Beitrag von AudioDyn am 24. Dez 2006, 13:22 bearbeitet]
ODBX
Stammgast
#10 erstellt: 24. Dez 2006, 02:16
Für Partys soll es jedoch nur gelegentlich genutzt werden, hauptsächlich dann im Zimmer, aber auch schon mal etwas lauter. Bei Partys dann in einem etwas größerem Keller, eher selten für Hallen.

Sind denn Hörner (Höhen) überhaupt für ein Zimmer geeigenet? Wenn die so agressive Höhen haben mag ich das garnicht.
sakly
Inventar
#11 erstellt: 24. Dez 2006, 13:16

AudioDyn schrieb:
Hallo sakly, dies ist mein PA-Konzept, was bereits seit Jahren funktioniert. Es handelt sich um ein Angebot von Privat. Danke für die Blumen, ich klinke mich hier jetzt aus, ist mir zu persönlich.


Hi AudioDyn,

ich sagte nicht, adss das nicht funktioniert, ich sagte, dass ich die Elektronikauswahl ungeeignet finde. Klar funktioniert das auch
Aber die persönliche Note in den Postings kann ich im Moment nicht finden...

@ODBX:

In deinem Zimmer und bei deinen Parties (vor allem in den großen Hallen oder Räumen) herrschen völlig andere Voraussetzungen. Das kann eine Anlage beides nicht befriedigen.
Klar kannst du dir auch eine völlig überdimensionierte PA in's Zimmer stellen, aber das bringt nix.
Du solltest dir also überlegen, was dir wichtiger ist. Anlage für dein Zimmer oder Anlage für Parties.
ODBX
Stammgast
#12 erstellt: 24. Dez 2006, 14:59
Ich glaub dann sollten die Lautsprecher eher für ein Zimmer aufgebaut werden, da sie dort dann auch öfters benutzt werden.

Kann man eigentlich Frequenzweichen auch schriftlich berechnen oder geht das nur mit Programm zu simulieren, da so so kompliziert ist?
Wozu braucht man eine Impedanz-korrektur?
sakly
Inventar
#13 erstellt: 24. Dez 2006, 15:27
Alles, was ein Programm berechnet, kann man auch schriftlich berechnen. Die Frage ist nur, wie schnell und fehlerunanfällig
Abgesehen davon funktionieren berechnete Weichen nicht. Sie sind nur ein Anhaltspunkt.
Impedanzkorrekturen für den Lautsprecher insgesamt braucht man eventuell für Röhrenverstärker. Teilkorrekturen für einzelne Chassis kann man machen, damit die Weiche "besser" funktioniert. Man kann aber auch die Weiche anders auslegen, so dass man ohne Korrektur einen ähnlichen Effekt erreicht.

Wenn du Lautsprecher für dein Zimmer bauen willst, kannst du auch deine favorisierten Mivoc-Chassis nutzen. Allerdings solltest du wirklich auf einen Bausatz zurückgreifen. Mit dem Wissensschatz wirst du kaum gut klingende Lautsprecher aufbauen können. Das ist nicht so einfach, wie es manchmal klingt.
ODBX
Stammgast
#14 erstellt: 24. Dez 2006, 15:56
Ok danke.
Was bringt auf dem Bild:

Das weiße Bauteil? EDIT: Ein Widerstand?

Ein Bandpass filter besteht ja (eigentlich) aus den gleichen Bauteilen wie Tiefpass+Hochpass, muss man dann alle Bauteile doppelt kaufen oder kann man das auch anders lösen (hatte da mal was gesehen).

Ich versuch mich an Bausätzen zu orientieren, aber will trotzdem meine eigenen Ideen mit einbringen, auch wenn ich noch nicht viel davon verstehe.


[Beitrag von ODBX am 24. Dez 2006, 16:05 bearbeitet]
sakly
Inventar
#15 erstellt: 24. Dez 2006, 17:35
Na, das ist ja das Problem. (Brauchbare) Ideen kann man nur entwickeln, wenn man was davon versteht. Insofern ist ein bausatz dann sinnvoller, weil man da sconmal erkennt, was für Teile welche Funktion haben, wenn man die Teile aufbaut.
So, wie du das vorhast, wird das ne Dauerbaustelle.
Aber ich will dich davon nicht abhalten. Ich habe genauso angefangen
Allerdings mit gebrauchten Sachen von ebay, wild zusammengesucht.
Irgendwann hat man aber den Anspruch doch ganz gut klingende Sachen zu bauen. Man muss selbstkritisch sein können, um (objektiv) gute Ergebnisse zu erreichen. Das kann nicht jeder.
HerrBolsch
Inventar
#16 erstellt: 25. Dez 2006, 03:15
Ja, ein Widerstand
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