Marantz Pm 4200 - Schutzschaltung, bitte: Hilfe!

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izzowod
Neuling
#1 erstellt: 30. Nov 2004, 18:34
Hi an alle,

Ich besitze einen MARANTZ Pm4200 Verstärker und MAGNAT Motion 144 Boxen.

Mein Problem ist folgendes:

wenn Ich ein wenig zu laut die Lautstärke aufdrehe, aktiviert sich beim Verstärker die automatische Stummschaltung.

Das könnte Ich ja auch gut verstehen, wenn Ich wirklich laut aufdrehen würde...aber das ist bei mir nicht der Fall! Es genügt, dass Ich auch nur ein bisschen über Gesprächs-Lautstärke hören möchte und schon "click", alles vorbei.

Bitte, kann mir jemand helfen!???
Ich kenn mich nicht genügend aus, um das Problem alleine lösen zu können...und so kann Ich praktisch nicht Musik hören

Aus dem, was Ich aus den Anleitungen gelesen habe, konnte Ich verstehen, dass es sich (wahrscheinlich) um eine fehlende Uebereinstimmung der Wiederstände handelt...

Danke schon im Voraus,

Ciao
Master_J
Moderator
#2 erstellt: 30. Nov 2004, 18:37
Prüfe erstmal die Lautsprecherverkabelung; am Besten gleich sauber neu machen.

Dann wären die Ohm-Angaben noch interessant zu wissen.

Gruss
Jochen
izzowod
Neuling
#3 erstellt: 30. Nov 2004, 20:18
Was meinst Du genauer mit "sauber neu machen"?

Meine Kabel sind tatsächlich nicht gerade die besten (im Gegenteil), wollte morgen neue (bessere) kaufen gehen.
Kann es auch vielleicht nur von den Kabeln abhängen?
Auf was soll Ich achten bei der Verkabelung?

Und ausserdem: dasselbe passiert mir auch, wenn Ich nur die Kopfhörer anschliesse (Sony Mdr-cd480)...

Die Ohm-Angaben sind:

Verstärker: 8-16
Boxen: 4-8

Bitte sagt mir nicht, dass es einfach nicht passt...es MUSS gehen!

Vielen Dank

Aloha
Stefano
Master_J
Moderator
#4 erstellt: 01. Dez 2004, 10:37

izzowod schrieb:
Was meinst Du genauer mit "sauber neu machen"?

Halt schauen, dass keine Litzen raushängen und die Klemmen fest zugeschraubt sind.


izzowod schrieb:
Kann es auch vielleicht nur von den Kabeln abhängen?

Wenn sie kaputt sind schon (Kurzschluss).


izzowod schrieb:
Auf was soll Ich achten bei der Verkabelung?

Ausreichend Querschnitt (2,5mm² bis 10m Länge) und feindrähtiger Aufbau.
Was man eben im Baumarkt kriegt.


izzowod schrieb:
Und ausserdem: dasselbe passiert mir auch, wenn Ich nur die Kopfhörer anschliesse (Sony Mdr-cd480)...

Oh, das sollte aber nicht sein.
Auch, wenn die Boxen nicht angeschlossen sind?


izzowod schrieb:
Die Ohm-Angaben sind:

Verstärker: 8-16
Boxen: 4-8

Bitte sagt mir nicht, dass es einfach nicht passt...es MUSS gehen!

Es ist zumindest eine sehr sehr kritische Kombination.

http://www.nubert.de/downloads/ts_38-39_impedanz.pdf

http://www.hifi-foru...forum_id=42&thread=5

Gruss
Jochen
izzowod
Neuling
#5 erstellt: 01. Dez 2004, 11:43
Habe die Verkabelung kontrolliert, ist eigentlich alles perfekt.

Und: ja, der Verstärker schaltet sich auch aus, wenn ich NUR die Kophörer anschliesse (LS ganz weg)...was soll das heissen?

Und jetzt kommt das "allerkomischste":
das, was Ich am wenigsten verstehe, ist, dass Ich für einige Zeit problemlos die Lautstärke aufdrehen konnte. Ich weiss, es wird äusserst komisch klingen, aber diesen Sommer waren plötzlich die Probleme verschwunden...und jetzt dasselbe wieder. Ich kann es mir einfach nicht erklären. Habe wirklich NICHTS geändert. Manchmal scheint der Verstärker mehr auszuhalten, manchmal weniger (und zur Zeit eben sehr sehr wenig...) - wenn jetzt auch noch die Raumtemperatur die Leistung beeinflusst, dann gebe Ich sofort auf

Trotzdem, MAster_J, vielen Dank für Deine Auskunft...wenn Du es auch noch schaffst, mir die Ohren wegdröhnen zu lassen, dann hast Du einen Menschen glücklich gemacht (Freude kann pervers sein)

Ciao danke
Master_J
Moderator
#6 erstellt: 01. Dez 2004, 11:51
Puh, Dein Fehlerbild deutet ziemlich auf einen Defekt hin.

Da Du Veränderungen bzgl. der Raumtemperatur festgestellt hat, liegt eine kalte Lötstelle oder ein Platinenriss nahe.

Kann z.B. sein, dass es bei ausreichend Umgebungswärme ausreichend Ausdehnung an den "richtigen Stellen" gibt, so dass der Verstärker läuft.
Wird es zu kalt, zieht sich wieder was zusammen und der Fehler tritt wieder auf.

Kannst Du löten?

Gruss
Jochen
Albus
Inventar
#7 erstellt: 01. Dez 2004, 12:04
Tag,

das scheint ein Fall von elektrischer Oszillation zu sein (elektrischer Schwingkreis, ein Hin- und Herfluten von Versorgungsspannung/Gleichspannung, ein elektrisches Pendeln), die elektrische Energie pendelt zwischen Schaltungselementen hin und her, mehr oder weniger gedämpft, bis endlich die Ansprechschwelle der Schutzschaltung erreicht ist (typisch 2 Volt Gleichspannung am LS-Ausgang). Könntest Du bitte ein Mal darauf achten, ob kurz vor der Auslösung der Schutzschaltung die Membranen der Tieftöner der LS nach vorn geschoben werden (oder nach hinten gezogen) und so verharren? Das ist nämlich infolge Gleichspannung. Die Abschaltung schützt die LS vor dem Verglühen von Zuleitung oder Schwingspule, auch beides.

Wenn so wie vermutet, dann muß das Gerät in die Werkstatt.

Tatsächlich, ein Kontaktunterbruch an den Eingangsbuchsen ist auch nicht auszuschliessen. Man kann eine vorsichtige Festigkeitsbewegungsprobe (schlicht: etwas wackeln) an den Steckern machen, Cinch-Stecker an den Eingängen.

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 01. Dez 2004, 12:07 bearbeitet]
izzowod
Neuling
#8 erstellt: 01. Dez 2004, 13:45
Danke für eure ausführliche und schnelle Antwort...

Ich muss ehrlich sein, Albus, Deine Erklärung war auf einem etwas zu hohem Niveau für mich Habe aber, hoffe zumindest, den Kern Deiner Aussage verstehen können

Infolge eurer Ratschläge habe Ich meinen Verstärker nochmal auf die Probe gestellt: habe die LS erneut angeschlossen, und zwar erst nur eine (erst links, dann rechts) dann beide - und...ich bin sprachlos: plötzlich geht alles wieder problem los.
Ich wollte eigentlich darauf achten, ob die Membranen der Tieftöner nach vorn oder hinten geschoben werden (nach Albus)...kann Ich jetzt aber leider wieder nicht. Und was habe Ich diesmal geändert? Eigentlich wiedermal nichts, nur die Kabel raus und rein, den Verstärker minimal verschoben...

Es tut mir leid, euch mit so einem "schwingenden" Problem zu stören (naja, zwingen will Ich ja niemanden ), Ihr werdet schon denken, dass Ich euch auf den Arm nehmen möchte...
ist aber nicht der Fall - was kann Ich nun tun? Handelt es sich wahrscheinlich um einen Wackelkontakt (oder ähnlich)?

Und, Jochen, löten kann Ich leider nicht (jedenfalls nicht gut genug, um an einen 200€-Verstärker rumzufummeln )...

Wie immer: danke.

Ciao
Albus
Inventar
#9 erstellt: 01. Dez 2004, 14:08
Tag erneut,

alles in Ordnung? Falls es ein Fall von Wackelkontakt sein sollte, der kommt wieder! Also abwarten, leider. Für's erste aber gut so.

MfG
Albus
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