Vorstufe an Vollverstärker?

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Waldo_31
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 01. Nov 2003, 02:22
Hi,
ich habe einen Vollverstärker (AMC 3150a), der auftrennbar ist - auf der Rückseite finden sich Ausgänge namens "pre out" und "main in".
Frage: Kann ich diesen Vollverstärker als "Endstufe" verwenden und ihn mit einem anderen Vorverstärker kombinieren? Wenn ja, wie?

Und: Wenn ich die Vorstufe (sie hat im Gegensatz zu meinem Vollverstärker einen Phono-Eingang)nur als Phono-Vorverstärker anschliessen möchte...geht das einfach über jeden Cinch-Anschluss?

Vielen Dank schon mal für eure Antworten...
Otchen
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 01. Nov 2003, 03:05
Hi

Ich kenne Deinen Verstärker nicht und gehe deshalb davon aus das "pre out" (Vorverstärkerausgang) und "main in" (Endstufeneingang) über Brücken oder Kabel miteinander verbunden sind.
Wenn man diese Verbindung löst hat man beide Verstärker getrennt. Jetzt kann an den ES-eingang ein anderer VV andocken und an den VV-ausgang eine andere ES.
Das anschliesen eines Phono-VV geht über Chinch-eingang wie z.B. AUX.
Welche Ausgänge hat der VV den Du über Chinch anschließen willst?
der_graue
Stammgast
#3 erstellt: 01. Nov 2003, 03:19
Hi,

wenn Du den VV an den Main-in Eingang des AMC anschliessen möchtest, dann muss der VV über eine Lautstärkeregelung verfügen.
Wenn es ein reiner Phonovorverstärker ist, dann gehört er in den Signalweg zwischen Plattenspieler und einem Hochpegeleingang (z.B. AUX) am AMC.
Wenn Dein VV ein vollwertiges Gerät mit Lautstärkeregelung und Eingängen für CD-Spieler usw. ist, dann schließ einfach alle Geräte am VV an und steuere dann die Endstufe des AMC über den regelbaren Ausgang des VV (heißt wahrscheinlich PRE-Out) an.

Viel Spaß
Waldo_31
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 01. Nov 2003, 14:08
hi otchen und grauer,
jetzt sehe ich schon klarer, thx!

Die Vorstufe kommt von AVM, heisst auch so ("Vorstufe"), also ein Vorverstärker mit Lautstärkeregelung, Ausgängen für CD, Tuner, Phono und 2x Tape.

Bei meinem Vollverstärker AMC habe ich zusätzliche Cinch-Anschlüsse, an denen zur Zeit DVD-Player und Hifi-Videorekorder angeschlossen sind.

Frage: Muss ich, wenn ich die AVM-Vorstufe anhänge, auf diese zusätzlichen Ausgänge verzichten? Oder gibts da eine andere Lösung? ZB.Subverstärker...???? (Wie ginge das?)

P.S. Zu den Abkürzungen: ES steht wohl für Endstufe,
W für Vorstufe (=Abkürzung für ???)
feiertagsgrüße von Waldo
EWU
Inventar
#5 erstellt: 01. Nov 2003, 23:43
wenn Du Deinen Vollverstärker als Endstufe verwendest, kommen da lediglich die LS dran.DVDP, Videorecorder etc.kommen an den Vorverstärker, wobei Dein Videorecorder auch an Tape der Vorstufe angeschlossen werden kann.
Otchen
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 04. Nov 2003, 00:02
Hi Waldo!

"Frage: Muss ich, wenn ich die AVM-Vorstufe anhänge, auf diese zusätzlichen Ausgänge verzichten? Oder gibts da eine andere Lösung? ZB.Subverstärker...???? (Wie ginge das?)"

Wenn es Dir nur um den Phonoeingang geht, besteht noch die Möglichkeit um einen externen Phonoverstärker anzuschließen z.B. http://www.nad.de/fset_classic.htm. Dann kann der Vollverstärker bleiben was er ist. Du mußt nur einen Phono-VV anschließen über einen Chinch-Eingang (z.B. Tape oder AUX).
Diesen VV schaltest Du in den Signalweg zwischen Plattenspieler und Vollverstärker. Phono-VV sind meist günstiger als Vorstufen und klingen meistens auch besser.


[Beitrag von Otchen am 04. Nov 2003, 00:08 bearbeitet]
floydiana
Neuling
#7 erstellt: 25. Feb 2013, 14:05
Mahlzeit miteinander.
Auch ich habe eine Frage an euch:
Ich möchte meinen AMC 3150 Vollverstärker als Endstufe verwenden
u. Mit meiner Vorstufe Advance Acoustic MPP 506 verbinden.

Dies geht glaub ich über den Pre Out Ausgang.
Bitte sagt mir wie dies genau verbunden wird.

Danke um Voraus.
Liebe Grüße: Klaus
der_Flo
Stammgast
#8 erstellt: 25. Feb 2013, 15:07
Das steht doch schon in diesem 10 Jahre(!) alten Thread: die Vorstufe über Main-In mit dem Vollverstärker verbinden.
freetrilli
Stammgast
#9 erstellt: 25. Jan 2020, 13:29
Ich weiß das dieser Thread schon veraltet ist.
Dennoch ist das Thema gerade aktuell bei mir und ich werde nicht ganz schlau aus den bisherigen Antworten.
Einmal wird empfohlen den Vorverstärker an Main in anzuschliessen und beim anderen mal an Pre out.

Aber vielleicht kapier ich es auch nicht .

Also folgende Konstellation:
70er Jahre Verstärker mit Pre out und Main in Buchsen soll mit einem Nobsound Bluetooth Vorverstärker verbunden werden .
Der hat Cinch Eingänge um verschiedene Quellen anzuschliessen und einen RCA Ausgang.
Ausserdem verfügt er über eine Lautsärkeregelung
Wie stecke ich das Ganze ein um nichts zu schrotten ?
Kann ich die Klangregelung (Bass und Höhen) vom alten Verstärker noch nutzen?

Grüße und Danke
versuchstier
Inventar
#10 erstellt: 25. Jan 2020, 13:53

freetrilli (Beitrag #9) schrieb:
Also folgende Konstellation:
70er Jahre Verstärker mit Pre out und Main in Buchsen soll mit einem Nobsound Bluetooth Vorverstärker verbunden werden.
.
Dann ziehst Du die Brücken am 70er Jahre Verstärker, welche PreOut und MainIn verbinden.


freetrilli (Beitrag #9) schrieb:
Der hat Cinch Eingänge um verschiedene Quellen anzuschliessen und einen RCA Ausgang.

Nun verbindest Du den RCA Ausgang des Nobsound Bluetooth Vorverstärker mit den MainIn Buchsen des 70er Jahre Verstärkers.


freetrilli (Beitrag #9) schrieb:
Ausserdem verfügt er über eine Lautsärkeregelung.

Die in Deinem Fall dann auch genutzt werden muss.


freetrilli (Beitrag #9) schrieb:
Wie stecke ich das Ganze ein um nichts zu schrotten ?.
.
siehe Oben


freetrilli (Beitrag #9) schrieb:
Kann ich die Klangregelung (Bass und Höhen) vom alten Verstärker noch nutzen?.
.
Nein, denn die Vorstufe mit Klang- und Lautstärkereglung in nicht mehr aktiv sobald die Brücke zwischen PreOut und MainIn gezogen wird.

Viel Erfolg und
Gruß versuchstier
freetrilli
Stammgast
#11 erstellt: 25. Jan 2020, 14:49
Danke für die schnelle, ausführliche Antwort, Versuchstier.

So kapier ich es.
Allerdings, und das hat mich auch schon gewundert, habe ich keine Brücken zwischen in und out.
Verstärker läuft aber seit Jahren so. Sind die innen verbaut?
Ist ein Marantz 2252.

Gruß, Tom
versuchstier
Inventar
#12 erstellt: 25. Jan 2020, 15:19
Okay, das kommt daher, dass der Marantz einen Umschalter an den Main In Buchsen hat.
Also, ohne Stecker ist PreOut und Main intern verbunden...

Gruß Versuchstier



PreOut_Main in.
freetrilli
Stammgast
#13 erstellt: 25. Jan 2020, 18:34
Super, vielen Dank.
Dann werde ich mal einen Pre-amp dazwischen hängen und mal das Ganze testen.

Grüße
Wuhduh
Inventar
#14 erstellt: 27. Jan 2020, 03:57
Die Klangregelung kann nicht genutzt werden, weil sie im Vorverstärker sitzt.
versuchstier
Inventar
#15 erstellt: 27. Jan 2020, 12:19
#10
Mwf
Inventar
#16 erstellt: 27. Jan 2020, 12:25
Hi,
(zufällig hier reingerutscht ...)

freetrilli (Beitrag #9) schrieb:
... Kann ich die Klangregelung (Bass und Höhen) vom alten Verstärker noch nutzen? ...

Wie schon geschrieben, in der bisher behandelten Lösung: Nein.

Es ist aber auch möglich, die Auftrennung des Vollverstärkers zu lassen und stattdessen den Ausgang des neuen BT-Preamps mit einem Hochpegel-Eingang (Aux, Tuner, Tape ...) des Vollverstärkers zu verbinden (Cinch-Cinch).
Dann sind beide Preamps in Reihe geschaltet und alle Funktionen nutzbar.
Die Lautstärkeeinstellung ist doppelt vorhanden sodass man eine der beiden auf einem Mittelwert stehen lässt, vorzugsweise die des vorgeschalteten BT-Preamps, den man praktischerweise so einstellt, dass sein Pegel ca. dem der ggfs. am Vollverstärker angeschlossenen anderen Quellen entspricht.

Eine Gefahr des "Schrottens" besteht nicht. Die Pegel sind bei mittlerer LS-Einstellung völlig kompatibel, beides sind Line-Pegel.

Puristen werden einwenden dass die Reihenschaltung von 2 Preamps die Klangqualität einschränkt. Theoretisch trifft das zu, praktisch ist das i.d.R. kein Problem und lässt sich ja leicht ausprobieren.

Gruss,
Michael

... der im Alltag auf klassische, direkt aktivierbare Klangsteller auch nicht verzichten möchte, dafür sind die genutzten Klangkonserven einfach zu unterschiedlich gemastert ...


[Beitrag von Mwf am 27. Jan 2020, 12:38 bearbeitet]
freetrilli
Stammgast
#17 erstellt: 27. Jan 2020, 15:26
@Mwf

Danke für den Tip.

Das wäre definitiv eine Alternative für mich.
So hätte ich wenigstens die Möglichkeit der Klangregelung.
Diese ist für mich insofern wichtig , da ich gerade bei niedrigen Lautstärken gerne mal die Loudness Taste drücke.
Dann werde ich erstmal die Klangqualität als Pre-Amp testen.
Und falls mir dann doch die Einstellungsmöglichkeit fehlt, geh ich über Aux an den Verstärker.

Vielen Dank
freetrilli
Stammgast
#18 erstellt: 27. Jan 2020, 15:32
Nochmal Danke für eure Hilfe.
Was will man mehr: Skizzen zum Verständnis, detaillierte Erklärung, mehrere Optionen aufgeführt.
Mwf
Inventar
#19 erstellt: 28. Jan 2020, 02:17

freetrilli (Beitrag #18) schrieb:
... Was will man mehr: ...

... da darf ein wichtiger Hinweis nicht fehlen:

Verstärker der 70er "klingen" nur noch selten völlig einwandfrei,
und zwar durchweg wg. elektro-mechanischer Mängel, also Kontaktschwierigkeiten bei Potis, Schaltern, Lötverbindungen, Anschlussbuchsen ...
in Form von Knistern, Pegelschwankungen, Verzerrungen, Aussetzern...
besonders betroffen -- naturgemäß: Vor-Verstärker (= Schaltzentrale).

Meine Oldies mussten inzwischen ausnahmslos alle eine entsprechende Auffrischungs- bzw. Austausch-Aktion durchlaufen, wenn sie gegenüber neueren Geräten nicht unangenehm auffallen sollten ...


[Beitrag von Mwf am 28. Jan 2020, 02:18 bearbeitet]
freetrilli
Stammgast
#20 erstellt: 29. Jan 2020, 09:29
Knistern oder knacken habe ich nicht. Aber soweit ich weiß, geht bei älteren Verstärkern wohl der "Saft" aus.
Trockene Kondensatoren etc.
Leider habe ich da keine Ahnung von und wüßte nicht wie ich das testen oder gar tauschen könnte.
Läuft alles und der Klang ist ok.
Leider habe ich auch keinen Vergleich zu einem neuen Verstärker, da mein Digitalverstärker auch schon 20 Jahre auf dem Buckel hat. Ohne Revision.
Beim Marantz gab es wohl vor ca. 10 Jahren mal eine. Was genau gemacht wurde, weiß ich aber nicht.
Kann man den Dingern was gutes tun? Öfter laufen lassen oder irgendwelche anderen Kuren?
Die Vorstufe war hauptsächlich als Bluetooth Empfänger mit Fernbedienung gedacht.
Damit würde die Vorstufe des Verstärkers umgangen . Wäre jetzt aber für die Erhaltung der Verstärkervorstufe kontraproduktiv. Deshalb würde ich wohl lieber über den Aux Eingang an den Verstärker gehen.
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