RKV MARK II

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zoro1
Neuling
#1 erstellt: 01. Feb 2006, 21:17
Hallo,

kann mir jemand was über den RKV MARK II von Audiovalve
sagen? Ist ja nicht gerade der billigste KHV, ist das eine
gute Investition? Für mich hört sich das recht gut an, was
ich auf der Homepage gelesen habe und das Teil sieht auch gut aus, find ich.

Gruß zoro1
tv-paule
Inventar
#2 erstellt: 01. Feb 2006, 21:54
Hi,

soweit ich informiert bin, handelt es sich hierbei eigentlich um den Röhrenverstärker PCL 805, der seinerzeit von Helmut Becker entwickelt wurde.

Audiovalve hat dann lediglich ein bissel Facelifting bzw. Tuning gemacht und bietet ihn jetzt unter diesem Namen an.
Kenne ich nicht weiter.

Aber der ursprüngliche Becker-KHV soll ein hervorragendes Teil gewesen sein, der RKV wird sicher ähnlich gut sein.

Mehr weiss ich nicht, habe das auch nur irgendwann mal gelesen.


mit Gruss

Paule


[Beitrag von tv-paule am 01. Feb 2006, 21:55 bearbeitet]
cosmopragma
Inventar
#3 erstellt: 02. Feb 2006, 03:36

tv-paule schrieb:
Hi,

soweit ich informiert bin, handelt es sich hierbei eigentlich um den Röhrenverstärker PCL 805, der seinerzeit von Helmut Becker entwickelt wurde.

Audiovalve hat dann lediglich ein bissel Facelifting bzw. Tuning gemacht und bietet ihn jetzt unter diesem Namen an.
Kenne ich nicht weiter.

Aber der ursprüngliche Becker-KHV soll ein hervorragendes Teil gewesen sein, der RKV wird sicher ähnlich gut sein.

Mehr weiss ich nicht, habe das auch nur irgendwann mal gelesen.


mit Gruss

Paule
Ja, so ungefähr.
PCL 805 ist eigentlich die Bezeichnung für eine Röhre, und Audiovalve ist Helmut Becker.
Der Amp ist trotz des hohen Alters seiner Grundkonstruktion berühmt für seine Synergie mit dem leistungshungrigen AKG K1000 und auch sonst ein guter Amp, aber nicht wirklich so vielseitig.
Will heissen, dass er nur mit KH relativ hoher Impedanz gut kann, die 130 Ohm des K1000 sind so ziemlich die Untergrenze.Mit modernen low Z KH wie Grado, Audio Technica, Sony, AKG K601/701 kann er nur bei Zwischenschaltung eines separat zu erwerbenden sogenannten Impedanzers, der eigentlich einen Übertrager darstellt.
Das Teil ist eine einzigartige Konstruktion von tube hybrid, und zwar im Gegensatz zu allen anderen mir bekannten Hybriden mit opamp in der Eingangsstufe und Röhren in der Ausgangsstufe anstatt Röhre im Eingang und Sand im Ausgang.
Bemerkenswert ist das autobiasing.Der ist praktisch wartungsfrei, braucht nicht wie andere Röhrenkonstruktionen eingestellt und nachgestellt werden und passt sich selbst automatisch an den Alterungsprozess der Röhren an, was zur ausgesprochenen Langlebigkeit der Röhren beiträgt und natürlich bequem und mit geringen Folgekosten verbunden ist.
Nachteil dieses Konzeptes ist, dass tuberolling praktisch nichts bringt, da verschiedene Röhren Hersteller und Alter fast egal fast gleich klingen.
Ist aber nur dann wirklich ein Nachteil, wenn du gerne mit tuberolling rummachst und hier sowieso bedeutungslos, da es für diese Röhrentyp eh nicht viele Hersteller gab.
Also drei Sätze NOS-Röhren beiseite legen (sind nicht so wahnsinnig teuer), die dürften halten bis du eh altersbedingt taub bist.
Einzige Modifikationmöglichkeit ist auf der Opamp-Seite, da gibt es auf head-fi einen thread dazu.

Ich hatte mal einen und habe ihn dann verkauft, weil ich jede verfügbare Mark für die Aufrechterhaltung meines Businesses brauchte.Ich bin dann doch pleite gegangen, und im Nachhinein hätte ich ihn besser behalten sollen.
Denkbar, dass ich ihn mir ein zweites Mal kaufe, da ich in letzter Zeit wieder öfter mit dem K1000 höre.
Taxi_To_The_Moon
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 02. Feb 2006, 12:57

cosmopragma schrieb:

Will heissen, dass er nur mit KH relativ hoher Impedanz gut kann, die 130 Ohm des K1000 sind so ziemlich die Untergrenze.Mit modernen low Z KH wie Grado, Audio Technica, Sony, AKG K601/701 kann er nur bei Zwischenschaltung eines separat zu erwerbenden sogenannten Impedanzers, der eigentlich einen Übertrager darstellt.


Falsch. Es reicht ein 120 Ohm Adapter von Oehlbach, den Jan Meier mal auf seiner Webseite für ein paar Euro angeboten hat. Der Impedanzer ist reine Geldmacherei.
cosmopragma
Inventar
#5 erstellt: 02. Feb 2006, 13:55

Taxi_To_The_Moon schrieb:

cosmopragma schrieb:

Will heissen, dass er nur mit KH relativ hoher Impedanz gut kann, die 130 Ohm des K1000 sind so ziemlich die Untergrenze.Mit modernen low Z KH wie Grado, Audio Technica, Sony, AKG K601/701 kann er nur bei Zwischenschaltung eines separat zu erwerbenden sogenannten Impedanzers, der eigentlich einen Übertrager darstellt.


Falsch. Es reicht ein 120 Ohm Adapter von Oehlbach, den Jan Meier mal auf seiner Webseite für ein paar Euro angeboten hat. Der Impedanzer ist reine Geldmacherei.
Ah, Rechtsexperte und jetzt auch EE, du bist ein Mensch mit beneidenswert vielen Talenten.
Eine Lösung über ein paar Widerstände kannst du dir sogar für wenige Cent selber zusammenpfriemeln.
Abgesehen vom technischen Unterschied befinde ich mich allerdings in der vorteilhaften Position, beide Ansätze mit genau diesem Verstärker im direkten Vergleich gehört zu haben, und sie klingen keineswegs gleich.

Ich hoffe fast, dass du uns jetzt mitteilen wirst, dass du auch noch über enormes Wissen auf dem Gebiet der Autosuggestion im Zusammenhang mit Hörerfahrung verfügst, ich lerne so gerne dazu.
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