Qualitätsverlust durch Klinke-Adapter ?

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blogbuchstabe
Neuling
#1 erstellt: Gestern, 01:27
Hallo !

Ich habe meine Focusrite Scarlett 18/20 in einem 19"-Container unter dem Tisch.
Neuerdings (neuer Teppich) verschiebe ich diesen Container mit dem Bein nach rechts und knapp hinter das Tischbein.
Steckt ein Kopfhörer im Interface macht es Krack ...
So habe ich mir bereits zwei Kabel geschrottet.
Deshalb die Frage - kann ich problemlos einen 6,3mm Klinke-Adapter einsetzen ?
Bringt das hörbaren Qualitätsverlust ?
Oder ist ein 5-10cm Adapterkabel vorzuziehen ?
Ich habe allerdings noch keinen Shop gefunden, der mir eines mit abgewinkeltem Stecker herstellt ...

Aktuell nutze ich den Scarlett KH-Anschluss nur für kurzes Hören, wenn es sich nicht lohnt die DAW-Software umzustellen ... Für längeres Arbeiten/Hören kommen die Audeze LCD-X in den SPL Marc One auf dem Tisch ...

Was würdet ihr vorziehen ? Adapter oder ein Adapter-Kabel ?

LG
Tom
Apalone
Inventar
#2 erstellt: Gestern, 06:26

blogbuchstabe (Beitrag #1) schrieb:
....Was würdet ihr vorziehen ? Adapter oder ein Adapter-Kabel ?...


ein Adapterkabel. weil man dann eine Zugentlastung basteln kann.

dienadel (Dormagen) lötet eigentlich alles!
(Es gibt aber auch noch andere Anbieter, die beliebige Kabellösungen löten)
S04-Hotspur
Inventar
#3 erstellt: Gestern, 06:28
Moin Tom,

ich habe einen 6,3mm-Adapter und ein Verlängerungskabel im Einsatz. Ich höre mit dem sehr guten Focal Elegia keinen Unterschied.

Winkeladapter gibt es beim Music Store oder bei Thomann. Brauchst Du was spezielles?

Schönen Tag, Andreas


[Beitrag von S04-Hotspur am 07. Jan 2026, 06:32 bearbeitet]
Apalone
Inventar
#4 erstellt: Gestern, 06:29
wie (mittlerweile) immer:
Link funktioniert nicht.
blogbuchstabe
Neuling
#5 erstellt: Gestern, 16:51
Hi Marko!

Die Zugentlastung ist eine gute Idee !
Und Danke für den Tipp mit der Nadel !

LG
Tom
blogbuchstabe
Neuling
#6 erstellt: Gestern, 16:57
Hi Andreas !

DAS war genau die Info, auf die ich gehofft hatte !
Denn es gibt ja so viele Wege nur für Kabel arm zu werden - aber über die Qualität von Adaptern und deren Auswirkung auf das Signal bzw. den Klang findet man eigentlich gar nichts - obwohl diese meist recht günstig angeboten werden !

LG
Tom
blogbuchstabe
Neuling
#7 erstellt: Gestern, 16:58
Nicht schlimm, mit Deinem Hinweis habe ich die Nadel ja problemlos auf Google finden können ...
Wobei - wenn Du den Link schon angibst, sollte er natürlich auch erscheinen ...
dan_oldb
Inventar
#8 erstellt: Gestern, 17:46

blogbuchstabe (Beitrag #6) schrieb:

Denn es gibt ja so viele Wege nur für Kabel arm zu werden - aber über die Qualität von Adaptern und deren Auswirkung auf das Signal bzw. den Klang findet man eigentlich gar nichts - obwohl diese meist recht günstig angeboten werden !


Alles was mehr als 15 Euro kostet ist überteuert. Es gibt da nur drei Zustände:
- es kommt kein Signal an, dann ist der Adapter kaputt
- es kommt mit Brummen, Knacksen, Ploppen an: Dann sitzt ein Stecker nicht richtig oder es wurde unsauber gearbeitet. Stecker neu reinstecken, hilft das nicht ist der Adapter kaputt.
- es funktioniert problemlos ohne Klangbeeinflussung oder Verluste

Schau dir mal die Kabel in einem (auch höherpreisigen) Lautsprecher an, das sind dünne 0815 Käbelchen, ohne Feenstaub oder im Mondschein gebackenem, nuklearschlagsfreiem Galvanadium-Platinium-Rhodesinium.
blogbuchstabe
Neuling
#9 erstellt: Gestern, 17:54

ohne Feenstaub oder im Mondschein gebackenem, nuklearschlagsfreiem Galvanadium-Platinium-Rhodesinium




Sicherlich muss man bei High-End nach dem Kauf auch einfach daran glauben, dass es jetzt besser ist, nachdem man sein Eigenheim gegen ein Kabel eingetauscht hat ... ;-)

LG
Tom
Ghoster52
Inventar
#10 erstellt: Gestern, 18:36
Hey Kabel ist nicht gleich Kabel, das sollte man wissen.
Ich denke da nur an die Beschreibung vom FiiO FT7
(Kryogene Behandlung bei -192°C)
Man sagt nicht umsonst der Glaube versetzt Berge.
Apalone
Inventar
#11 erstellt: Gestern, 18:57
nochmal:
die Qualität des Kabels selber spielt in den aller-, allermeisten Fällen keine Rolle...
viel wichtiger ist die qualitative Umsetzung eines -möglicherweise- einzeln angefertigten Adapterkabels.
das gilt auch für gekaufte Winkeladapter! Auch Thomann, Musicstore haben mehrere Qualitätslevel!

Für alle/alles gilt:
Unabhängig v allen diskutierbaren (Qualitäts-) Aspekten gilt:
6,3 mm stereo Klinkenverbindungen sind mindestens an der Spitze (= linker Kanal?) mechanisch extrem sensibel, da wenig Kontaktfläche.
Da ist in der Tat wenig Spielraum für große mechanische Freiheiten.

Wenn die Adapterkabel etwas länger sind, kann man "Zugentlastungen" zB ganz simpel durch aufgelegte Gegenstände (Buch?) während des Betriebes realisieren, damit wie auch immer angeregt Bewegungen nicht sofort auf die Steckverbindung gehen.

Bei Dauerinstallationen (natürlich am besten im nicht sichtbaren Bereich) mache ich eine (!) kleine Ringschleife im Kabel und befestige diese mit einer Leimzwinge/-klemme wo auch immer (Regalboden, Rack, ??).

So geht jegliches warum auch immer angeregtes Gezerre nie direkt auf die Klinkebuchse.

Ich habe schon etliche Knackser zB an Ausgängen v KHVs erst durch Austausch der Buchsen beseitigen können...
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