Dualdriver von Teac: InCore ZE-1000

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Garfield360
Stammgast
#1 erstellt: 22. Jun 2008, 18:10
Hi!

Kennt jemand diese neuen Dual-Driver von Teac?
Weis jemand ob die was taugen oder hat sie schonmal jemand gehört? Würd mich ja mal interessieren, vllt gibt es ja demnächst konkurrenz zu UE und Shure.

Teac Incore ZE-1000

Ich finde sie hören sich relativ interessant an, denn soweit ich das mitbekommen habe handelt es sich um 2 dynamische Lautsprecher pro Seite und nicht um Balanced Armature oder Druckkammertreiber.

Viele Grüße
Tob8i
Inventar
#2 erstellt: 22. Jun 2008, 18:17
Das Problem ist wohl, dass die keiner für den Preis kaufen würde. Da kann man sich eher einen SE420, triple.fi 10 oder den Q-Jays importieren.
Es gibt viele In-Ears auf dem Markt. Klipsch hat auch welche rausgebracht.
Soopafly
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 29. Dez 2008, 22:10
Hi,

ich gebe dem thread nochmal einen Push.

Vielleicht hat ja mittlerweile jemand zugeschlagen und kann etwas sagen.

Beim test von Stereo 6/2008 sind sie auf Platz 2 gelandet.

http://www.etest-heimkino.de/test_detail-18876-63-teac_incore_ze_1000.html

Ich weiß aber durchaus, dass die Tests hier eher kritisch gesehen werden. Warum eigentlich ?

Grüße Soopafly
m00hk00h
Inventar
#4 erstellt: 29. Dez 2008, 23:59

Soopafly schrieb:
Ich weiß aber durchaus, dass die Tests hier eher kritisch gesehen werden. Warum eigentlich ?


Weil 85% der Tests nicht das wiederspiegeln, was die Mehrheit der erfahrenen User hier mit dem selben Gerät erlebt.

Beim Emporio-Test-Magazin, die sich ähnlich wie Stiftung Warentest mehr auf Messwerte als auf subjektive Berichte stützen, belegten sie den letzen Platz bei einem Testfeld mit acht Kandidaten, von denen die meisten sogar deutlich günstiger zu haben sind.

Hifi-Magazine werden bei uns nicht umsonst "Flachblätter" genannt.

m00h
Soopafly
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 30. Dez 2008, 00:38
Hi,

Deine Aussage mit den Testmagazinen leuchtet mir vollkommen ein. Allerdings stelle ich mir manchmal die Frage, ob man all das, was man bei wissenschaftlichen Tests so erkennt, dann mit dem menschlichen Ohr auch wirklich wahrnimmt.

Kannst Du Dich noch erinnern was bei dem von Dir genannten Test so herausgekommen ist?

Bin nämlich gerade auch auf der Suche und würde mich gerne möglichst objektiv orientieren...

Ich verweise Dich mal auf meinen thread und sage ganz lieb Bitte bitte

LINK

Danke Soopafly
Soopafly
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 30. Dez 2008, 00:43
Habe dazu gerade noch etwas gefunden.

Emporio Test 2/2008

Dann dürfte der Beyer DTX für 50 € doch nicht die schlechteste Wahl sein, oder ?

Außerdem sollte man ehrlicherweise sagen, dass auch Platz 8 noch mit "gut" bewertet wurde, was ja nicht so schlecht ist...

Nochmals präventiv Danke


[Beitrag von Soopafly am 30. Dez 2008, 00:44 bearbeitet]
Tob8i
Inventar
#7 erstellt: 30. Dez 2008, 01:18
Um mal ein Beispiel für so einen tollen Test zu nennen. Als ich mich vor knapp drei Jahren das erste Mal zu In-Ears informiert hab, hatte ich auch auf solche Testergebnisse vertraut. Hab mir damals die EP630 gekauft. Da hatte ich noch mein Schülerbudget und wollte auch nicht zu viel für Kopfhörer ausgeben. Also hatte ich mir auch Testberichte gesucht. Im Internet findet man ja sowieso meistens nur die Ergebnisse, aber ich dachte, das reicht. Dann finde ich also einen Test, in denen die EP630 nur einen Punkt schlechter abgeschnitten haben als ein Shure für 150 Euro. Der E3C müsste es gewesen sein. Hab mir natürlich gedacht, dass die ein echtes Schnäppchen sind, wenn sogar so teure In-Ears wie die E3C nicht wirklich besser sind. Ich hatte wirklich einen Wow Effekt, weil sie besser waren als alle anderen Kopfhörer, die ich bis dahin gehört hatte. Kann natürlich genauso gut durch den vielen Bass gekommen sein.

Und das ist die Geschichte von sicher sehr vielen, die den Weg hierher oft gar nicht erst finden. Wobei es zu der Zeit, als ich gesucht hab, hier auch noch nicht viel zu In-Ears gab. Da war der Markt noch ziemlich überschaubar bzw. man musste sie importieren.

Hatte jetzt 2 Jahre lang billige In-Ears und hab dieses Jahr dann erst mal teurere gekauft. Der Qualitätssprung ist wirklich groß. Und das soll also laut so einem Test nur einen Punkt ausmachen? Da gibt es dann Aufwertungen oder Abwertungen wegen dem Preis, die Tester haben oft keine Ahnung, wie neutraler Klang klingt, und natürlich spielt auch die Werbung eine Rolle, denn die Zeitschriften leben ja teilweise von Werbung.

Wegen den objektiven Ergebnissen. Einer Klangbeschreibung hier traue ich viel mehr als irgendeinem Messgraphen. Es ist nicht leicht, so etwas bei In-Ears richtig zu erstellen. Außerdem kann man da nicht genau ablesen, wie der In-Ear klingt. Man kann vielleicht eine Tendenz erkennen, aber sonst geht da nichts. Aber es geht oft andersrum. So manche der Klangbeschreibungen hier decken sich doch ziemlich gut mit den Messgraphen, wenn man das später mal vergleicht.
ultimate_audio
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 31. Dez 2008, 00:53
Ok, also laut dem Emporio 2/2008- Test müssten die Teac inCore Audio ZE-1000 vom Klang her in etwa so gut sein wie die Ultimate Ears Super.fi 5 Pro...
...haben beide die Notiz:
"Schwächen beim Klang"

Jedoch haben die Ultimate Ears Super.fi 5 Pro einen "Ausgezeichneter Sitz", was den schlechten Klang auszugleichen scheint.

(btw: der Notenbereich fängt dort allgemein bei 90% an und hört bei 95% auf )

Ist ja echt drollig :KR:
McMusic
Inventar
#9 erstellt: 31. Dez 2008, 21:57

ultimate_audio schrieb:
Jedoch haben die Ultimate Ears Super.fi 5 Pro einen "Ausgezeichneter Sitz", was den schlechten Klang auszugleichen scheint.


*Prust*
uliII
Neuling
#10 erstellt: 16. Jan 2009, 18:24
Hi,

ich hab mir Teacs Incore ZE1000 bereits vor einigen Wochen geholt. Ganz kurz: "Für mich perfekt".

Leider fehlt mir die Erfahrung und der Vergleich zu anderen High End InEars. Vorher hatte ich mit Sennheisers CX300 einen Fehlkauf (der Tread steht hier noch irgendwo).

Zwischen den CX300 und den ZE1000 liegen Welten. Mehr als ich mir erhoft hatte. Die Teacs klingen sehr sauber, präzise, luftig. Man hört jede Nuance. Meine Hörgewohnheiten haben sich damit verändert, - es wird den Incore ZE1000 nicht gerecht, diese nur unterwegs zu tragen. Hinlegen, Augen zu und Hören, was ich vorher nicht hören konnte, daß ist für mich perfekt. Bei guten Aufnahmen von z.B. Klassik hört man die Lage und den Abstand der Instrumente im Orchester. "Lustigerweise" auch kleinstes Rascheln oder andere "Fehler".

Interssant finde ich auch, das ich nach längerem hören immer den Equalizer abstelle. Das klingt natürlicher und meist besser. Die ZE1000 klingen auch an meinem Samsung YP K3 JQ Sonder-Edition besser als an einer Yamaha Pianokraft Anlage, - seltsam (?).

Fazit: Es gab die ZE 1000 für rund 100Euro, - vor dem Kauf dachte ich noch, daß wäre viel. Mein Kaufargument war die Technik (Dualdriver) für diesen Preis. Jetzt würde ich sofort auch mehr dafür bezahlen. Ohne direkten Vergleich habe ich mit Teacs ZE1000 keine Defizite bezüglich Klang, Sitz, Verarbeitung, Optik.

Wäre schön, wenn hier Experten direkt mit anderen High End InEars vergleichen...

Schöne Grüße


[Beitrag von uliII am 16. Jan 2009, 18:26 bearbeitet]
Rudi_Gurke
Neuling
#11 erstellt: 07. Apr 2009, 20:54
Hallo,

die Incore ZE 1000 werden zur Zeit für 100€ rausgeschmissen (ausverkauft). Lohnt sich also jetzt, der Preis ist dann wohl wirklich ok.


[Beitrag von Rudi_Gurke am 07. Apr 2009, 21:09 bearbeitet]
Tob8i
Inventar
#12 erstellt: 07. Apr 2009, 21:47
Naja, die Frage, ob sie sich mit richtigen Dual Driver In-Ears messen können oder es doch mehr Marketing ist, ist immernoch nicht geklärt.

Wenn ich gerade 100 Euro zu viel hätte, würde ich es mir mal überlegen.
Hüb'
Moderator
#13 erstellt: 09. Apr 2009, 04:09

Soopafly schrieb:
Deine Aussage mit den Testmagazinen leuchtet mir vollkommen ein. Allerdings stelle ich mir manchmal die Frage, ob man all das, was man bei wissenschaftlichen Tests so erkennt, dann mit dem menschlichen Ohr auch wirklich wahrnimmt.

Keines der derzeit am Markt erhältlichen Flachblättchen führt Tests durch, das wissenschaftlichen Maßstäben auch nur in Ansätzen gerecht wird.

Grüße
Frank
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