Stax SRD-7 MKII - Umbau zum vollwertigen STAX KHV?

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zuglufttier
Inventar
#1 erstellt: 29. Aug 2008, 15:32
Moin,

ich betreibe ja meinen SR-303 am SRD-7 MKII Adapter von Stax. Funktioniert auch alles wunderbar, nur hin und wieder stört es mich ziemlich, dass das Gerät immer an der Endstufe angeschlossen sein muss.

Ich gucke mir die Innereien an und sehe, dass der Aufbau recht genügsam ist. Sollte es nicht ohne weiteres möglich sein die Transformersektion so zu übernehmen und direkt eine Endstufe samt Regler anzuschließen?

Dann könnte man ein hochwertiges Poti und noch eine highendige Digitalendstufe verbauen, damit alles in ein kompaktes Gehäuse passt und der Verbrauch auch nicht zu hoch ist. Schließlich wollte ich nicht, dass ein Vollverstärker immer mitläuft

Vergess ich da irgendwas? So wie ich das sehe dürfte das ein einfacher Umbau sein, der keine tiefschürfenden Elektronikkenntnisse von mir abverlangt... Ein- und Ausschalter könnte ich dann auch noch nachrüsten. Dazu ein schönes Gehäuse und ich bilde mir dann ein, dass er noch besser als die teuren Varianten klingt

Dann könnte ich vielleicht auch noch einen kleinen KHV für normale Kopfhörer einbauen... Aber das wäre wirklich eher zweitrangig und wahrscheinlich auch zu kompliziert und mehr ein Kompromiss als alles andere.

Was sagen die Elektronikbewanderten unter uns zu dem Plan? Oder macht das gar keinen Sinn, weil die Schaltung nicht wirklich was taugt? Klanglich bin ich persönlich mit dem Teil bestens zufrieden bzw. könnte mir nicht vorstellen, dass ein anderer Amp mehr rausholt.
zuglufttier
Inventar
#2 erstellt: 29. Aug 2008, 16:42
Öhm, warum hat mein Adapter eigentlich eine Stromversorgung, wenn er auch ohne läuft?
Braucht der das irgendwie für die Lautsprecherumschaltung oder für zu schwache Endstufen oder sowas in der Art?

Die ältere Version brauchte das ja auch nicht... Hmm, wäre schön, wenn mir das jemand erklären könnte
zuglufttier
Inventar
#3 erstellt: 29. Aug 2008, 16:56
Ich habe mich informiert und poste einfach mal, um andere auch am Wissen teilhaben zu lassen

Der Stax bezieht seinen Saft nur aus dem linken Kanal der Endstufe, falls seine eigene Stromversorgung nicht angeschlossen ist. So wie bei den vorherigen Modellen also. Scheinbar kann es vorkommen, dass sich das Gerät kurz nach dem Einschalten noch nicht vollständig aufgeladen hat und deswegen haben die wohl den Netzanschluss nachgerüstet.

Kommt von hier http://www.head-fi.o...-347975/#post4533311 und hier http://www.fl-electronic.de/neuklang/staxtech.html

Ob das klanglich was ausmacht, weiß ich nicht. Die Lautstärke ist mit Netzkabel aber deutlich höher!
Von daher macht's wohl Sinn ihn damit auch zu betreiben.

Ergo, der SRD-7 MKII ist auch ein SB-Modell, wenn man will
zuglufttier
Inventar
#4 erstellt: 29. Aug 2008, 20:10
So, ich hab vorhin mal eine Buchse für ein Netzkabel und einen An/Aus-Schalter angebracht sowie den Wahlschalter umgangen.

Nun kann ich die Endstufe direkt an die Lautsprecheranschlüsse am Stax-Adapter anschließen. Durchschleifen geht dann natürlich nicht mehr, was ich eh nie genutzt habe...

Ungeahntes Voodoopotential, da ich jetzt andere Netz- und Lautsprecherkabel nutzen kann
eddie78
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 29. Aug 2008, 20:58
Vor allem ne geile Beschäftigungstherapie, wenn man hier die ANzahl an "Fremdposts" anschaut
zuglufttier
Inventar
#6 erstellt: 29. Aug 2008, 21:00
Der Thread muss auch noch reifen! Ist schließlich erst einige Stunden alt...
Matzio
Inventar
#7 erstellt: 29. Aug 2008, 22:28

zuglufttier schrieb:
Der Thread muss auch noch reifen! Ist schließlich erst einige Stunden alt...

Er hat das Zeug zur Grande Réserve!
LEARNER
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 30. Aug 2008, 05:41

zuglufttier schrieb:
Ich habe mich informiert und poste einfach mal, um andere auch am Wissen teilhaben zu lassen

Der Stax bezieht seinen Saft nur aus dem linken Kanal der Endstufe, falls seine eigene Stromversorgung nicht angeschlossen ist. So wie bei den vorherigen Modellen also. Scheinbar kann es vorkommen, dass sich das Gerät kurz nach dem Einschalten noch nicht vollständig aufgeladen hat und deswegen haben die wohl den Netzanschluss nachgerüstet.

Kommt von hier http://www.head-fi.o...-347975/#post4533311 und hier http://www.fl-electronic.de/neuklang/staxtech.html

Ob das klanglich was ausmacht, weiß ich nicht. Die Lautstärke ist mit Netzkabel aber deutlich höher!
Von daher macht's wohl Sinn ihn damit auch zu betreiben.

Ergo, der SRD-7 MKII ist auch ein SB-Modell, wenn man will :D
Ich fürchte, dass du da schwer was durcheinander bringst.
Hab ich auch nirgendwo in dem verlinkten head-fi thread gefunden .......
Das kommt davon, wenn man Selbstgespräche führt ......

Also, ein echter SB ist überhaupt nicht leiser als einer mit netzteilgespeister bias.Ich weiß es, weil ich zum direkten Vergleich einen am Netz hängenden SRD-7Professional habe.Es würde mich auch schwer wundern, wenn sie überflüssigerweise den relativ teuren SB-Trafo zusätzlich eingebaut hätten.
Wofür auch?
Umgekehrt wird ein Schuh draus.Man könnte ein SB-Modell wahrscheinlich relativ leicht auf Netzspannung umbauen, und es würde nur ein Stromkabel kosten, Arbeit, gewußt wo anschließen und das abklemmen des SB-Trafos, aber da wärest du ja mit dem Klammerbeutel gepudert, aus deinem schwer zu bekommenden SB einen gewöhnlichen zu machen.
Obwohl, 100%ig sicher bin ich mir nicht, denn ich hatte noch keinen gewöhnlichen Mk2.Vielleicht sind die auch wieder anders aufgebaut, aber zumindestens weist der hohe Leistungsbedarf ohne Netzstrom bei dir darauf hin, dass es sich nicht um eine vergurkte SB-Version handelt.
Zieh doch mal den Stecker und laß mal eine Stunde Musik laufen, um zu sehen, ob es noch leiser wird.

Historisch gesehen waren die Teile mit Netzkabel wohl als Sparmaßnahme gedacht, denn sie sind günstiger in der Produktion.
Die Marketingfuzzis haben die dann "besser" genannt und mancher glaubt es bis heute, weil die Teile mit Netzspannung von Sekunde 1 ohne Gedöns spielen.
Vorrausgesetzt dein Strom ist halbwegs sauber ist der Unterschied aber eh eher gering.
Da gewinnt man oft mehr beispielsweise durch herausnehmen des uralten oft ankorrodierten Umschalters aus dem Signalweg, was du ja schon getan hast.Die alten Lautsprecherkabelanschlüsse sind auch oft angegammelt.
Bei meinem Pro hat das einen deutlich hörbaren Unterschied gemacht.
Voodoo hin und her, Korrosion klingt jedenfalls echt mies ......

Wenn du die genauen Zusammenhänge wissen willst, kannst du spritzer auf head-fi per PM fragen.Der braucht zwar manchmal Tage für eine Antwort, aber er antwortet immer und versteht die Teile im gegensatz zu mir wirklich.
Ich bin im Moment nicht so recht motiviert, mich näher damit zu befassen, denn ich wede bald wieder viel Geld für einen guten dedizierten Amp ausgeben und das ganze andere durchaus brauchbare Zeugs verscherbeln.


Klanglich bin ich persönlich mit dem Teil bestens zufrieden bzw. könnte mir nicht vorstellen, dass ein anderer Amp mehr rausholt.
Na, dann Glückwunsch.
Mangelnde Vorstellungskraft ist jedenfalls gut für den Kontostand .....
zuglufttier
Inventar
#9 erstellt: 30. Aug 2008, 14:09
Was du da schreibst, macht durchaus Sinn!

Wenn ich den Stecker drin habe und Musik abspiele ist es ja laut, wenn ich dann nach einer Weile den Stecker ziehe, wird sie langsam leiser aber er springt auch ohne Kabel an.

Das Stromnetz hier in Ostfriesland sollte recht gut sein und das Gebäude ist gerade mal zehn Jahre alt.

Der KHV von Rille reizt mich auch... Allerdings ist er mir im Moment zu teuer...

Naja, den Wahlschalter habe ich schon stillgelegt und die Lautsprecherkabel von der Platine direkt an die Lautsprecherpfosten gepackt, damit ich das ganze Geraffel hinten dran nicht mehr brauche.


[Beitrag von zuglufttier am 30. Aug 2008, 14:17 bearbeitet]
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