Marshall EL 34 50/50 als HIFI Endstufe geeignet?

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blockpipeface
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Nov 2007, 11:38
Hallo Zusammen,

der Marshall EL34 ist ja eigentlich eine reine gitarrenendstufe.

hier mal ne vielleicht blöde frage:

kann man nen marshall EL34 50/50 als HIFI Endstufe nutzen?
und falls ja, klingt sowas?
Jeck-G
Inventar
#2 erstellt: 23. Nov 2007, 22:43
Wäre möglich, dem Verstärker ist es egal, was für Audiosignale durchgehen (solange die Pegel nicht zu hoch sind). Ob das auch vernünftig klingt, ist eine andere Sache, Gitarrenverstärker sind nicht auf guten (und "neutralen", neutral bei Röhrenamp bewusst in "" gesetzt) Klang ausgelegt, sondern sollen den Klang der E-Gitarre verändern (z.B. Verzerren). Hinzu kommt auch, dass der Amp nicht für den vollen Frequenzgang von 20-20.000Hz ausgelegt ist.

Probiers einfach aus...


[Beitrag von Jeck-G am 23. Nov 2007, 22:44 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 24. Nov 2007, 00:15
Moin Blockflötengesicht,

es geht, wird aber, wie der Jeck schon angedeutet hat, eher nicht so toll klingen. (zumal mono)

Als Alternative, wenn der Marshall nicht mehr seinem ursprünglichen Zweck dienen soll:

Das Teil verkaufen (bringt sicher gutes Geld in der Bucht,) und eine HiFi Röhre kaufen.

Ausprobieren schadet natürlich nicht!


Gruss, Jens
Gelscht
Gelöscht
#4 erstellt: 24. Nov 2007, 11:43
Musikeramps sind traditionell weit im class-B Bereich, class-C fast. Das muß man schon sehr mögen um es zu mögen...
Jeck-G
Inventar
#5 erstellt: 24. Nov 2007, 12:26
Wohl eher Class-AB, also das, was man bei den meisten Audioverstärkern (egal ob Röhre (kein "Single End", die sind natürlich Class-A) oder Transistor) hat.


[Beitrag von Jeck-G am 24. Nov 2007, 12:28 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#6 erstellt: 24. Nov 2007, 22:05
für class AB sind im Marshall die Spannungen zu hoch.
Aber vielleicht läßt er sich umbauen?
Jeck-G
Inventar
#7 erstellt: 25. Nov 2007, 02:01
Die JCM800er mit EL34 sind definitiv Class-AB, 450-500V sind doch normal für eine EL34...

Habe hier so ein Teil (50W Combo) von einem Bekannten stehen zwecks Röhrentausch (Röhren liegen auch hier, muss diese noch einbauen und einen Shunt-Widerstand zur Ruhestrommessung in die Kathodenleitung einlöten).
raedel
Stammgast
#8 erstellt: 25. Nov 2007, 14:39
Im JCM doch mehr im B-Betrieb, beide Kathoden sind blank an Masse!
Steck die Röhren einfach (in HiFi) rein, den Zerrton macht der GANZE Marshall und nicht nur die EL34. Die kann man natürlich (gewünscht) beim JCM übersteuern. Reine Gitarrenröhren gibt es nicht!
"HiFi" und "Gitarrenröhren" verkaufen sich besser, ansonsten blanker Unfug.

Gruß
Burkhard
M.D
Stammgast
#9 erstellt: 26. Nov 2007, 15:55
Hallo
Hier ist eine zu haben.
http://cgi.ebay.de/S...QQrdZ1QQcmdZViewItem

Grüße
M.D

P.S
Hifi-Selbstbau-Gruppe Raum Wuppertal
Probe Hören ist immer möglich wen man aus der Nähe von Wuppertal kommt.
http://www.hifi-foru...rum_id=79&thread=215
raedel
Stammgast
#10 erstellt: 29. Nov 2007, 21:56
Diese Endstufen haben nie richtig geklungen (für Gitarre mein ich), leider.....ein Flop.
Und für HiFi ist das eigentlich schon gar nix!
hf500
Moderator
#11 erstellt: 29. Nov 2007, 23:57

telefunky schrieb:
Musikeramps sind traditionell weit im class-B Bereich, class-C fast. Das muß man schon sehr mögen um es zu mögen...


Moin,
das ist aber eine eigene Tradition.
Ein Dynachord Eminent ist auch ein Musikerverstaerker, aber zu der Zeit wurde so ein Ding als HiFi-Mischverstaerker gebaut.
Er ist verzerrungsarm, breitbandig (bis 20kHz) und hat einen sehr hohen Stoerabstand auch an den Mikroeingaengen.

Zumindest Verstaerker dieser Art sind keine Effektgeraete.
Ok, zu jener Zeit sollte der Verstaerker eine kleine Combo etwas lauter machen, aber keinen "Sound" produzieren.

Als HiFi-tauglicher Verstaerker laesst sich der Eminent sehr gut verwenden, meiner hat es bewiesen.
(Dass die Geraete oft darunter leiden, als Bierwaermer gedient zu haben, ist etwas anderes...)

73
Peter
raedel
Stammgast
#12 erstellt: 30. Nov 2007, 00:30
@hf500: Ja welchen 'Eminent' meinst Du :D, glaub es gab so an die neun Sorten?
Gelscht
Gelöscht
#13 erstellt: 01. Dez 2007, 16:59
ein Umbau ist immer möglich. Du ersteigerst Dir einen gebrauchten Gitarrenamp für überschaubares Geld, (kriegst Gehäuse Röhren, Trafos Sockel) und baust ihn entweder selber um oder läßt es machen. Es ist sicher denkbar aus einem "Mono-Dynakord-Eminent-Gegentakt" einen 2x "single-endet-Stereo-Amp" zu machen. Eigentlich brauchst Du nur Ausgangsübertrager und Stereo Potis zu investieren.
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