Class A Röhrenverstärker

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Flecko
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Dez 2007, 23:41
Hi,
das Thema ist warscheilich schon etwas abgedroschen aber ich muß es dennoch aufwerfen. Ich war bisher treuer Transistoranhänger, was sich aber seit letztem Wochenende geändert haben dürfte. Nach dem kauf von einem Paar BD Oris 150 und ein Paar Ciare HX201 war es dann auch nur eine Frage der Zeit bis ich daran mal einen Röhrenversärker ausprobiere. Habe mir also einen günstigen Verstärker namens Modern Classic Tubes CT15, 2 Mono's mit je 2 EL34 in Class A Schaltung bei ebay erworben um mal ein bisschen rumzuspielen. Ich muß sagen ich bin begeister. Im Vergleich zu meinen Thel IQ Amps die mich mehr als das dreifache gekostet haben klingen diese Dinger ausserordentlich gut. Nun stellt sich natürlich die Frage, wenn diese schon so gut klingen, wie klingt dann ein noch besserer Röhrenverstärker? Lange Rede, kurzer Sinn: Was kennt ihr für empfehlenswerte Röhrenendverstärker mit ein oder zwei Endröhren in Class A die gebraucht oder neu nicht zu teuer sind (700€-1500€). Zur not würden auch Selbstbauprojekte interessieren, bin aber momentan etwas Faul und würde lieber was fertiges kaufen.

Danke schonmal für die Antworten
Grüße Adrian


[Beitrag von Flecko am 12. Dez 2007, 01:43 bearbeitet]
Wolfgang_K.
Inventar
#2 erstellt: 12. Dez 2007, 12:24
Unison baut zum Beispiel hervorragende Röhrenverstärker. Allerdings sind hier die Preise ein Wermutstropfen. Für das günstigste Modell Simplify muß man schon locker 2000 Euronen auf den Tisch des Hauses blättern. Auf der anderen Seite aber sind diese Kisten traumhaft gut verarbeitet und der Klang ein Traum....
Hat zwar nur eine Sinus-Ausgangsleistung von 2*12 Watt, aber das sagt bekanntlich wenig über die Klangqualität aus.

Aber wenn Dir der Klang Deiner Monos zusagt, würde ich mir eine Neuanschaffung schon noch einmal gründlich überlegen.
Flecko
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 12. Dez 2007, 12:57
Hi Wolfang,
habe mir die Unison mal angeschaut, sehen wirklich sehr schön aus nur leider schon etwas am oberen Rand meines Finanzrahmen.
2 x 12 Watt ist kein Problem da meine Lautsprecher einen Wirkungsgrad >100dB haben.
Ich habe nicht vor meine Monos zu verkaufen, da ich mir ein 3 wege Aktivsystem aufbauen möchte. Mir fehlt jetzt praktisch noch ein Stereo Paar. Insofern ist das eine Zusätzliche Anschaffung.

Was ist denn von den Kebschull Geräten zu halten die auf dem Gebrauchtmarkt erhältlich sind?
Alex58
Stammgast
#4 erstellt: 12. Dez 2007, 18:23
Ich betreibe derzeit leihweise den Unison Simply Two mit ca. 2 x 8 Watt Leistung (2 x ECC 32, 2 x EL 34 Röhren) an einem Paar Klipsch Cornwall III. Unglaublich, ja geradezu unfassbar, wie extrem gut dieser Verstärker daran geht und mit diesen Lautsprechern harmoniert!

Allerfeinste und differenzierte Auflösung, superbe Räumlichkeit, betörender Klang, kein Rauschen, Brummen o. ä. Tiefste Bassgewitter sind ohne Dynamikeinbussen bis zur Beschallungslautstärke (!) an den wirkungsgradstarken Cornwalls möglich und werden körperlich spürbar wahrgenommen! Die 38 cm - Bässe kommen extrem trocken, wuchtig und kontrolliert. Von wegen, dass Röhren in diesem Bereich einknicken. Das ist zumindest bei dieser Kombination nicht der Fall. Selbst mein Unico Hybrid ist trotz viel höherer Leistung dynamisch dazu einfach nicht in der Lage! Er kann zwar noch lauter, erwies sich aber sonst in allen Belangen dem S.T. erschreckend unterlegen. Zumindest an den Klipsch Cornwall.

Der kleinste Unison ist klanglich und dynamisch ein Überflieger, wenn der Lautsprecher dazu passt. Und bei Audio Creativ bereits von mir bestellt. Der Unico geht zurück. Leider ist der Preis des S.T. auf knapp unter 2 K€ gestiegen. Das ist nicht gerade kleine Asche für einen so kleinen Röhrenverstärker. Dafür bekommt man ein Gerät, das klanglich selbst unter seinen größeren Brüdern herausragt. Der S.T. ist der Unison Röhrenverstärker mit den kürzesten Signalwegen. Betriebssicher, problemlos, klasse verarbeitet und im Unterhalt vergleichsweise preiswert ist er obendrein.

Wahlweise kann der Simply Two mit oder ohne Gegentaktschaltung (Class A) betrieben werden.

Max Krieger von Audio Creativ macht übrigens auch überraschend faire Preise. Ein sehr angenehmer und freundlicher Mensch, der einen hervorragend berät. Ein Anruf lohnt allemal.

Gruß, Alex
Flecko
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 12. Dez 2007, 19:53
Hi Alex,
sehr interessant deine Erfahrung mit dem Unison. Die El34 scheint ja wirklich eine beliebte und gute Röhre zu sein. Da lieg ich mit meinen Monos erst mal garnicht so falsch. Mein nächster Verstärker sollte dann wohl auch in die Richtung gehen.

Hat jemand Erfahrung mit weiteren Designs die mit der El34 aufgebaut sind?
Wie wäre denn die klassische single ended 300B im Vergleich einzuordnen, diese soll ja bei so manchen Designs stark verzerren?


[Beitrag von Flecko am 12. Dez 2007, 19:58 bearbeitet]
Alex58
Stammgast
#6 erstellt: 12. Dez 2007, 21:26

Flecko schrieb:

Die El34 scheint ja wirklich eine beliebte und gute Röhre zu sein. Da lieg ich mit meinen Monos erst mal garnicht so falsch.

Ganz bestimmt! Mein Händler sagte mir in etwa, die EL 34 bringe seiner persönlichen Empfindung nach die seelische Ausdruckskraft der Musik besonders schön herüber und favorisiert sie z. B. gegenüber der größeren KT 88. Auch was die mit ihnen jeweils bestückten Unison Verstärker betrifft. Übernächsten Samstag bin ich zum Probehören wieder in Riedenburg und werde mir den Unterschied zwischen diesen Röhrentypen- bzw. Verstärkern an Cornwall, Klipschorn und evtl. Tannoy Lautsprechern, falls Gelegenheit dazu besteht, mal genau zu Gemüte führen.

Einen mit 300 B Röhren bestückten Verstärker habe ich nur einmal gehört – an einem Backloaded Horn mit Breitbandchassis. Der Verstärker, Hersteller weiß ich leider nicht mehr, wirkte schon optisch wunderschön durch das Glimmen seiner großen Röhren. Sehr angenehm und sphärisch im Klang, aber für meinen Geschmack auch ein wenig zu brav wirkend. Was natürlich auch an der Charakteristik des Lautsprechers gelegen haben mag. Denn die leichte Rotzigkeit eines Klipsch Lautsprechers besaß das Backloaded Horn definitiv nicht. So kommt Mark Knopfler's Fender Gitarre in "Are we in trouble now" wesentlich authentischer und ergreifender auf der Cornwall hinüber. Zufällig lief dieses Lied damals auch am Backloaded Horn (eines mir nicht bekannten Herstellers). Wäre daher für mich interessant, eine 300 B Röhre an meinen Cornwalls mal im Vergleich ausführlich hören zu können.

Gruß, Alex
cloude
Stammgast
#7 erstellt: 13. Dez 2007, 20:54
Hi Adrian,
bin bei E..y auf die gleichen Monos wie du sie hast gestoßen. Hab dann mal ein bisschen gegoogelt und habe dann deinen Beitrag hier im Forum gefunden.
Rein zufällig habe ich auch die 150er Oris, aber mit AER MD3 Treibern.
Als Surroundlautsprecher werde ich mir morgen noch ein Paar 150er Oris holen, mit AER Mk1 und 10" Beyma Bass.
Für die Oris suche ich halt noch eine gute Röhrenendstufe mit ca 10W.
Wie ich lesen konnte bist du mit deinen Monos sehr zufrieden. Wären eventuell auch was für mich. Ich kann leider keine weiteren Infos zum Hersteller usw finden. Hast du da irgendwelche Infos? Wenn du irgendwas weißt kannst du mir ja Bescheid geben. Ich frage aber auch nochmal hier im Forum nach.

Danke
Bis denn,
Flecko
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 14. Dez 2007, 01:45
@ Alex


Übernächsten Samstag bin ich zum Probehören wieder in Riedenburg und werde mir den Unterschied zwischen diesen Röhrentypen- bzw. Verstärkern an Cornwall, Klipschorn und evtl. Tannoy Lautsprechern, falls Gelegenheit dazu besteht, mal genau zu Gemüte führen.


Wäre interessant zu erfahren was bei deinem Hörtest herausgekommen ist. Ich werde mir in nächster Zeit soweit Gelegenheit dazu besteht auch noch einige Röhrenverstärker anhören und bin sehr gespannt inwieweit sich die Klangqualität noch verbessern läßt. Morgen installiere ich erst mal anständige Polklemmen und ein neues Stromkabel an meine Modern Classics und werde evtl. wo möglich alle Kontakte die nur geschraubt sind mit Lötfahnen und so weiter dirket Löten. Hierbei wird i.d.R. sehr viel Potential verschenkt.

@Cloude
Habe dir schon in deinem Thread geantwortet. Ab morgen Abend wede ich dir auch noch etwas über meine Experimente mit denPolklemmen usw. berichten können und dir was über das Innenleben der Moderns erzählen

Grüße Adrian
V8Driver
Stammgast
#9 erstellt: 17. Dez 2007, 08:53
Hallo Adrian,

ein sehr guter und günstiger Eintakter ist der Meiler von ES Audio. Das Gerät gibt es unter 1000 Euro. Allerdings kann ich Dir nichts über die Verfügbarkeit sagen da ES Audio leider den Vertrieb eingestellt hat. Schau mal HIER

Ich hab das Gerät seit 2 Jahren und betreibe ihn an Breitband backloaded Hörnern.



Grüße

Alex
Phil-HIPP
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 19. Dez 2007, 22:24
Almarro:

gesehen und gehört beim HiFi - Mann im Badischen

kosten ab 900 (glaube ich).
Hab aallerdings keine Ahnung von Röhren. Hörte sich jedoch super an, in Verbindung mit WLM-Lautprechern
Diabolo_Dominic
Stammgast
#11 erstellt: 22. Dez 2007, 11:26
Hallo,

ich selber hatte eie ganze weile ein ORIS 200 Horn mit einem AER MD 3 Treiber von dem ich mich vor 1 Jahr getrennt habe. Es gab da immer ein paar "Discusionen" mit meiner Frau was die Größe eines Lautsprechers im Wohnraum angeht......

Als Antrieb dafür habe ich einen Claas A mit der KT 88 genutz. Hier habe ich den AMP von Experience Electronics, Gerhaard Haas aufgebaut.

Ich kann aus meiner Erfahrung herraus sagen das der AMP spitze geht ! Quasi null Rauschen, und das ist bei nem AER Treiber mit diesem extremen Wirkunggrad sehr wichtig, sonnst nervt es einfach....

Der AMP spielt wirklich hervorragend, sauber, sehr schön auflösend und hat zudem ordentlich KRAFT .

Ich habe mir damals extra von Gerhaard Haas den Ausgangsübertrager auf die AER´s anpassen lassen um das ganze optimal betreiben zu können .

Habe es sogar in Doppel Mono bauweise aufgebaut anstelle von STEREO wie original vorgeschlagen.....

Das Netzteil wurde aber mitlerweile "zweckendfremdet" und betreibt eine Röhren VORSTUFE :-)

Die "Endstufe" mit den schönen Übertragern steht seitdem im Schrank.....

Dominic


[Beitrag von Diabolo_Dominic am 22. Dez 2007, 11:32 bearbeitet]
sizematters:-)
Schaut ab und zu mal vorbei
#12 erstellt: 28. Dez 2007, 00:04
Hallo !

Wenn's etwas ausgefallener sein darf :
http://www.transcendentsound.com/singleended.htm

Ích betreibe damit MT und HT Horn einer Avantgarde DUO.

Geb ich nie mehr her !

Ciao Hardy

@ Flecko : Die CT 15 wurden imho von Herrn Lechner in Brannenburg hergestellt. Da hab ich sie vor ca 6 Jahren mal zu leihen gehabt. Designmerkmal : Schräggestellte Röhren ?
cloude
Stammgast
#13 erstellt: 28. Dez 2007, 00:29

sizematters:-) schrieb:
Hallo !

Wenn's etwas ausgefallener sein darf :
http://www.transcendentsound.com/singleended.htm

Ích betreibe damit MT und HT Horn einer Avantgarde DUO.

Geb ich nie mehr her !

Ciao Hardy

@ Flecko : Die CT 15 wurden imho von Herrn Lechner in Brannenburg hergestellt. Da hab ich sie vor ca 6 Jahren mal zu leihen gehabt. Designmerkmal : Schräggestellte Röhren ?



Der sieht ja höchst interessant aus!
Wie hast du den denn gekauft? Gibts hier einen Vertrieb, oder direkt? Was hast du dafür gelöhnt? Wie sieht mit Brumm aus?
Ist eigentlich genau was ich Suche.
Habe ja schon einen 1W SE mit Pl82 (nach Wilimzig) und bin abolut begeistert.
sizematters:-)
Schaut ab und zu mal vorbei
#14 erstellt: 28. Dez 2007, 11:06
Hallo !

[quote="cloude
Der sieht ja höchst interessant aus!
Wie hast du den denn gekauft? Gibts hier einen Vertrieb, oder direkt? Was hast du dafür gelöhnt? Wie sieht mit Brumm aus?
Ist eigentlich genau was ich Suche.
Habe ja schon einen 1W SE mit Pl82 (nach Wilimzig) und bin abolut begeistert.[/quote]

Gekauft in USA, per email, Zahlung Kreditkarte.
Achtung, Zoll + Märchensteuer bei der Einfuhr.
Vertrieb : nada, meiner war Selbstbau (hätte in fertig kaufen sollen ), Preise siehe HP
Brumm: existiert nicht.

Wenn Du die PL82 mal loswerden willst
hab ich auch kurz überlegt, aber dieses Rumgezicke von GW etc., da kam mir der OTL gerade recht.

Der SE-OTL hat keinen "Röhrensound" sondern ist richtig
schnell mit griffigen Höhen.

Ciao, Hardy
Flecko
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 10. Jan 2008, 23:16
So nun die etwas verspätete Klangbechreibung der CT 15.
Ich habe die Verstärker mit einem doppelt geschirmten Netzkabel von Lapp ausgestatten, die Cinchbuchsen und Polklemmen gegen hochwertige aus massiven vergoldeten Kupfer bzw Messing getauscht und alles dirket ohne Lötfahnen mit 10% Silberlot verlötet und noch die letzten 10cm mit hochwertigem Cinchkaberl ausgestatten. Sie haben es verdient Der Klang war danach noch feiner und Räumlicher und es sieht super aus! Zum Klangvergleich habe ich mir einen Lua 4040C geliehen. Quelle Hoerwege PCM1704, Boxen BD-Oris150 mit Ciare HX201. Die CT 15 klingen sehr musikalisch, sehr fein und detailliert. Man kann ihnen Stundenlang unangestrengt zuhören, was mit meinen IQ Amps absolut nicht möglich war. In Sachen Atmosphäre und Räumlichkeit sind sie den Lua's sogar leicht überlegen. Die stärke der Lua's liegt mehr in der Dynamik und einem etaws kontrollierterem Tiefton. Alles in allem ziehe ich die CT 15 aber vor. Somit konnte ich 4040er wieder neidlos zurückgeben
Ich bin allerdings immer noch auf der Suche nach einem noch besseren Endverstärker mit singelended Röhre. Habe bei den CT's sozusagen Blut geleckt.
Gelegentlich geistern ein Paar UR smart 845 durch das Internet, sind mir aber immernoch zu teuer (2500€). Naja sparen hilft

@ Sizematter
Jep, die Verstärker haben schräg liegende Röhren mit einem Spiegel untendrunter.
Den Verstärker den du vorgeschlagen hast habe ich bei ebay mal für 500€ weggehen sehen, war mir damals aber noch nicht sicher ob das was ist mit nur 1,5W. Jetzt sieht das allerdings anders aus. Die 15W der CT's reichen dicke bei 100dB Wirkungsgrad. 1,5W sollten auch noch gut gehen. Hast du den Verstärker mit anderen Vestärkern verglichen, wenn ja mit welchen? Wie sind denn da deine Erfahrungen?
Grüße Adrian
Sehrlauthörer
Stammgast
#16 erstellt: 11. Jan 2008, 01:06

Flecko schrieb:

Gelegentlich geistern ein Paar UR smart 845 durch das Internet, sind mir aber immer noch zu teuer (2500€). Naja sparen hilft :)


Hallo Adrian,

meine Unison Research Smart 845SE Monoblöcke haben mich vor knapp 3 Monaten bei Ebay genau 2009,-€ gekostet, vor ca. 2 Wochen ging eine weitere Auktion zu Ende, Auktionspreis war 2002,-€. Glaube mir für diesen Preis sind die Unisons ein absolutes Schnäppchen. Sollte sich mal wieder die Gelegenheit bieten schlag zu

Die Unisons dürften für diesen Preis sogar ein Wertanlage sein weil sie wohl kaum an Wert verlieren dürften.

Gruß

Michael

Ps. Habe mittlerweile 8 Röhren-Amps, die Unisons waren mit Abstand der beste Kauf, ich habe den Kauf keine einzige Sekunde bereut.
cloude
Stammgast
#17 erstellt: 11. Jan 2008, 01:10

Flecko schrieb:
So nun die etwas verspätete Klangbechreibung der CT 15.
Ich habe die Verstärker mit einem doppelt geschirmten Netzkabel von Lapp ausgestatten, die Cinchbuchsen und Polklemmen gegen hochwertige aus massiven vergoldeten Kupfer bzw Messing getauscht und alles dirket ohne Lötfahnen mit 10% Silberlot verlötet und noch die letzten 10cm mit hochwertigem Cinchkaberl ausgestatten. Sie haben es verdient Der Klang war danach noch feiner und Räumlicher und es sieht super aus! Zum Klangvergleich habe ich mir einen Lua 4040C geliehen. Quelle Hoerwege PCM1704, Boxen BD-Oris150 mit Ciare HX201. Die CT 15 klingen sehr musikalisch, sehr fein und detailliert. Man kann ihnen Stundenlang unangestrengt zuhören, was mit meinen IQ Amps absolut nicht möglich war. In Sachen Atmosphäre und Räumlichkeit sind sie den Lua's sogar leicht überlegen. Die stärke der Lua's liegt mehr in der Dynamik und einem etaws kontrollierterem Tiefton. Alles in allem ziehe ich die CT 15 aber vor. Somit konnte ich 4040er wieder neidlos zurückgeben
Ich bin allerdings immer noch auf der Suche nach einem noch besseren Endverstärker mit singelended Röhre. Habe bei den CT's sozusagen Blut geleckt.
Gelegentlich geistern ein Paar UR smart 845 durch das Internet, sind mir aber immernoch zu teuer (2500€). Naja sparen hilft

@ Sizematter
Jep, die Verstärker haben schräg liegende Röhren mit einem Spiegel untendrunter.
Den Verstärker den du vorgeschlagen hast habe ich bei ebay mal für 500€ weggehen sehen, war mir damals aber noch nicht sicher ob das was ist mit nur 1,5W. Jetzt sieht das allerdings anders aus. Die 15W der CT's reichen dicke bei 100dB Wirkungsgrad. 1,5W sollten auch noch gut gehen. Hast du den Verstärker mit anderen Vestärkern verglichen, wenn ja mit welchen? Wie sind denn da deine Erfahrungen?
Grüße Adrian




Hi,
ich habe mir die ct 15 auch geholt um sie an meinen, noch nicht gebauten Reaspeakern zu betreiben.
Probehalber liefen sie jetzt mal eine Woche an meinem Frontsystem. Die 15 fache Leistung zu meiner PL82 macht sich schon bemerkbar. Man kann wirklich lauter hören.
Allerdings ist das eine Watt der Wilimzigendstufe deutlich denen der Monos überlegen. Es klingt luftiger, räumlicher, einfach echter und sehr seidig. Die Monos wirken da schon etwas spitz, eher wie Transen, nur tendenziell natürlich.
Wenn doch die Wilimzigs nicht so verdammt selten wären.

Bis dahin werde ich die cts wohl erstmal behalten und noch etwas reparieren und tunen, ein Spiegel ist defekt.
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 11. Jan 2008, 23:30
Hallo zusammen..

Tja, auch ich suche nebenbei noch nach einem kleinen aber feinen Eintakter, derzeit dient ein K+H VS-56 mit 2x12W als Amp. Er macht seine Sache ausgezeichnet, hat imo aber doch noch zuviel Leistung.

Kleine EL84-SEs könnte man nehmen, oder sowas vom Schlage einer 300b/2A3 wobei das dann kostspieliger werden würde als ein EL84-SE. Klanglich aber doch bestimmt was anderes als eine EL84 denke ich (konnte noch keine 300b o.ä. SE hören )?!

Ich schau mich schon etwas länger im Netz nach DIY-300b Amps um, kann aber die Schaltungen meist nicht werten, vielleicht haben unsere Röhrenhasen da eine feine Schaltung im Petto? Wenig Bauteile / viel Röhre
Gruß Ralph
Flecko
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 12. Jan 2008, 19:51
@Sehrlauthörer
Welche waren denn die anderen Vestärker die du besessen hast? Waren sie nur vom Preisleisungsverhältnis schlechter oder auch vom Klang? Kannst du den Klang des UR 845 mal grob beschreiben, evtl im Vergleich zu den anderen Verstärkern von Dir?

@Cloud
Hab mich mal umgesehen der Wilmzig hat sogar nur 0,5 Watt! Erstaunlich wie sowas dann noch so gut klingen kann. Das die CT's Transistorähnlich klingen kann ich nicht bestätigen, jeden Falls im Vergleich zu meinen "Transen" liegt da eine Welt dazwischen und die IQ's sind keine billig Amps, haben mich als Bausatz 1000€ gekostet. Ich glaub Dir sicher das die Pl82 besser klingen, habe nur bedenken weil nur 0,5 Watt. Danke auf jedenfall für den Tipp!

@Belzebub69
In dem Elektor Audio Spezial das momentan am Kiosk zu haben ist, wird ein ultra highend 300B Verstärker vorgestellt. Wäre auch was für mich gewesen wenn ich momentan motivierter wäre selbst zu bauen und die ganzen Tele zu besorgen. Interessant ist der Artikel allemal.


[Beitrag von Flecko am 13. Jan 2008, 13:00 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 12. Jan 2008, 20:15
Hi Flecko..

und Danke für den Tip, werd mal schauen wo ich die hier bekommen
Gruß Ralph
Flecko
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 20. Jan 2008, 23:21
So ich hol meinen Thread selbst mal wieder aus der Mottenkiste. Ich habe bei meinen CT 15 den Koppelkondensator, ein Orang farbener MKT, gegen einen Mudorf Zinnfolienkondensator getauscht (KP). Zum Test habe ich erst mal bei einer Endstufe getauscht. Der Klangunterschied war überdeutlich. Habe dann den anderen auch noch eingebaut und ich glaube jetzt weiß ich was Cloud mit der seidiger Wiedergabe von Höhen angedeutet hat, hier spielt der kleine CT 15 jetzt in einer anderen Liga. Das Klangbild ist sehr Luftig und fein und das dirket vom anschalten der Endstufen an, also noch lange nicht warm. Wärend ich hier schreibe wärmen sie sich gerade etwas auf. Also absolut empfehlenswert und ene Sache von einer halben Stunde + 12€ Unkosten.
Grüße Adrian
cloude
Stammgast
#22 erstellt: 21. Jan 2008, 15:44

Flecko schrieb:
So ich hol meinen Thread selbst mal wieder aus der Mottenkiste. Ich habe bei meinen CT 15 den Koppelkondensator, ein Orang farbener MKT, gegen einen Mudorf Zinnfolienkondensator getauscht (KP). Zum Test habe ich erst mal bei einer Endstufe getauscht. Der Klangunterschied war überdeutlich. Habe dann den anderen auch noch eingebaut und ich glaube jetzt weiß ich was Cloud mit der seidiger Wiedergabe von Höhen angedeutet hat, hier spielt der kleine CT 15 jetzt in einer anderen Liga. Das Klangbild ist sehr Luftig und fein und das dirket vom anschalten der Endstufen an, also noch lange nicht warm. Wärend ich hier schreibe wärmen sie sich gerade etwas auf. Also absolut empfehlenswert und ene Sache von einer halben Stunde + 12€ Unkosten.
Grüße Adrian


Hi,
kannst du mal durchgeben wo du die Kondensatoren gakauft hast und was für Werte die haben. Werde ich mir dann auch besorgen. Ich muss eh die Monos auseinander nehmen da ein Spiegel kaputt ist und ich den ersetzen will.

Ich meinte übigends nicht das die Monos wie Transen klingen sondern im Vergleich zu dem Wilimzig eher in Richtung Transistor.
Das mit dem einen Watt des Wilimzig sollte man nicht überbewerten. Ich kann wirklich richtig laut hören. Gut, ich habe ja auch sehr wirkungsgradstarke LS und alles unter 150 Hz macht ein Aktivbass.
Der Vorbezitzer hatte den Wili aber auch an LS laufen die einen Wirkungsgrad von über 20 db weniger hatten und das ging auch!

Danke
MfG,
Flecko
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 21. Jan 2008, 17:39
Hi,
die Kondensatoren hatte ich irgendwann mal bei www.Schuro.de gekauft für ein anderes Projekt. Laut Schaltplan sollte der Kondensator 0.47uF 250V haben, der eingebaute war allerdings nur ein 0.33uF. Ich habe einen 0.1uF eingebaut weil die Endstufen so weniger Bass verarbeiten müssen und ich mir auch noch einen aktiven Bass dazustellen möchte. Warscheinlich werde ich dann noch einen kleineren Wert einbauen und mir so die Weiche sparen. Ich denke der CT 15 hat durchaus noch Potential, wenn man zb. die kleineren Kapazitäten (pF) durch Glimmerkondensatoren und den rest mit KP kondensatoren ersetzt. Dann evtl. die aus der Siebung mit hochwerigen Elkos oder MKP's ersetzt. Ich denke einen neuen gebrauchten wird man unter 1000€ nicht finden der dann noch mithält, wenn überhaupt.

@ CLoud
Wenn du den Schaltplan brauchst kann ich ihn dir gerne schicken.


[Beitrag von Flecko am 21. Jan 2008, 17:40 bearbeitet]
Hookaman
Stammgast
#24 erstellt: 22. Jan 2008, 18:28
Hallo Leute

Kurze Frage zu verschiedenen Marken. Vielleicht kann mir jemand bei der Kaufentscheidung helfen

1.TAC 88

2.Unison Research S2

Danke schon im voraus


[Beitrag von Hookaman am 22. Jan 2008, 18:29 bearbeitet]
adeo
Schaut ab und zu mal vorbei
#25 erstellt: 29. Jan 2008, 23:22

Hookaman schrieb:
Hallo Leute

Kurze Frage zu verschiedenen Marken. Vielleicht kann mir jemand bei der Kaufentscheidung helfen

1.TAC 88

2.Unison Research S2

Danke schon im voraus


Würde auch den Edgar empfehlen. Habe ihn schon oft mi verschiedenen LS höhren können - hat mich immer wieder positiv überrascht, hier ist ein kurzes review:

Edgar TP 101 MK II Endlich gibt es den Röhrenverstärker-Traum ohne Limitierung: Edgar versorgt auch „schwierige“ Lautsprecher, bietet eine ausreichende Zahl von Eingängen auch in einer „modernen“ Anlagen-Umgebung, die Lautstärke ist fernbedienbar. Die Erfüllung von Klangträumen nicht nur für Röhren-Fans, sondern auch für diejenigen, die aufgrund verschiedener Einschränkungen von der Anschaffung eines reinen Röhrenverstärkers bisher Abstand nehmen mussten. Der EDGAR TP101 MKII wurde ausgiebig (Bericht über 6 Seiten) getestet.Lesen Sie den Test in dem High-End-Magazin: “LP” Heft 2/2006. Als Download verfügbar, oder per eMail anfragen… Fazit: „… Edgar hätte allein wegen seiner Optik einen hübscheren Namen verdient, immerhin beweist die eigenwillige Namensgebung den Charakter, dem dieser fulminant aufspielende Verstärker auch in jeder klanglichen Hinsicht gerecht wird.“ Weitere Bilder vom Edgar gibt es auch unter: www.empire.hifi.de Der EDGAR - TP101 MK II ist ein edler Spitzen Röhren-Vollverstärker made in Europe, bestückt mit 4 EL34 Leistungspentoden in Ultralinearschaltung. Der Verstärker arbeitet in Class AB-Technik mit erhöhtem Ruhestrom in Doppel-Mono Aufbau und getrennten Netztrafowicklungen für rechten und linken Kanal. Vier Hochpegelquellen, ein Rec In und ein Rec out + Kopfhörer können direkt angeschlossen werden, ein separater Phonoverstärker ist übrigens in Vorbereitung und in Kürze erhältlich (EDGAR SH-1). Auch im Design wurden neue Wege beschritten. Der Edgar TP101 besitzt ein sehr solides Metallchassis, seitlich und als Frontblende sind massive Kirschbaum-Paneele verarbeitet. Selbst die Bedienknöpfe sind aus diesem Material. Abgerundet wird die Optik durch eine hochglanzpolierte Edelstahlblende auf der Oberseite und einem Berührungsschutz aus dem gleichen Material, um den Anforderungen der CE-Zertifizierung zu genügen. Die Lautstärke ist fernbedienbar! Entwickelt und hergestellt vom slowakischen Hersteller Elnika. Der Edgar TP101 stellt bereits die 2te Generation sehr hochwertig gefertigter Röhren-Vollverstärker dar. Geliefert wird der Edgar in einer soliden Holzkiste, auch dieser Umstand zeigt die Liebe der Entwickler zum Detail. Die Lautsprecher werden an besten WBT-Polklemmen angeschlossen. Dabei sind getrennte Anschlüsse für 4 und 8 Ohm Lautsprecher vorhanden. Die Cinch-Buchsen sind vergoldet. Das Innere zeigt eine blitzsauber aufgebaute Schaltung. Die Röhren: 4 EL34-Endröhren, im Vorverstärker-Segment eine ECC83 und zwei ECC81, stammen aus Electro-Harmonix Produktion. Der leicht erhöhte Ruhestrom führt zu einer verkürzten Aufwärmphase (angezeigt durch eine blaue LED). Für die Spannungsversorgung sorgt ein großer solider Ringkerntrafo. Insgesamt fasziniert der Edgar mit Farbenpracht und atmosphärischem Klang. „LP“: „Wie es sich für einen anständigen Röhrenverstärker gehört, zeigt das slowakische Designerstück im Mittenbereich seinen ganzen Charme und wuchert geradezu mit Wärme und Farbenpracht – und das, ohne Details und Genauigkeit vermissen zu lassen…und hier spielt Edgar seinen Trumpf aus: Homogenität in der Musik, die sich einfach besser „anfühlt“ als objektiv festgestellte Präzision. Die Höhen sind röhrentypisch angenehm strahlend ohne ein schnell ins Schrille umkippendes Gleißen in den allerhöchsten Lagen.“ Dabei zeigt er sich deutlich weniger empfindlich als viele andere Vertreter der Röhrengemeinde. Die Schaltung des Edgar ist untypisch auch in der Lage, sogar wirkungsgrads-schwächere Lautsprecher bestens zu versorgen. Beeindruckend ist die ungewohnte Leistung des Edgar im Bassbereich. Auch in diesem für einige Röhren schwierigem Bereich bietet der Edgar herausragende Leistung. Wer will, kann es richtig krachen lassen und die staubtrockene Basswiedergabe, wenn erforderlich, genießen. Der Tester von „LP“ (Thomas Schmidt) hierzu: „Selten habe ich einen Röhrenverstärker erlebt, der so viel Wucht im Tiefbassbereich produziert, wohlgemerkt, ohne dabei einen Bereich überzubetonen. Besonders wichtig und außergewöhnlich ist, dass Edgar auch mit Lautsprechern, die einen eher röhrenunfreundlichen Impedanzverlauf haben, allerhöchsten Musikgenuss bietet. Auch ungewöhnlich hohe Lautstärken zwingen den Verstärker nicht in die Knie. www.audioservice-blank.de

homepage:http://www.edgar.sk/index.php?lng=GER

Oder auch den neuen RV-1 von Magnat. Da würde ich gerne ein PAAR meinungen dazu lauschen.

Ciao
Hookaman
Stammgast
#26 erstellt: 29. Jan 2008, 23:51
Hallo und Danke

schaut richtig gut aus das Teil! Hast vielleicht ein Preis von den Teilen? Gefällt mir sehr!
Fabian
adeo
Schaut ab und zu mal vorbei
#27 erstellt: 30. Jan 2008, 00:04

Hookaman schrieb:
Hallo und Danke

schaut richtig gut aus das Teil! Hast vielleicht ein Preis von den Teilen? Gefällt mir sehr!
Fabian


Hier ist noch ein review mit Bildern - seeehr schön mit der Gitter!

http://hifi4me.de/de...I-DET1984HIFI-HIFIde

Wenn du mal Fragen hast shreib dann gleich hierher:
edgar@edgar.sk

Der 101-er kostet ungefähr 2000EUR, aber Frag lieber!

ciao


[Beitrag von adeo am 30. Jan 2008, 00:05 bearbeitet]
Hookaman
Stammgast
#28 erstellt: 30. Jan 2008, 00:08
Das ist mir definitiv zu viel! Muss an Frau und Kind denken.
adeo
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 30. Jan 2008, 00:12

Hookaman schrieb:
Das ist mir definitiv zu viel! Muss an Frau und Kind denken.


Es ist nicht wenig natürlich! Wieviel möchtest du max. ausgeben?
Edgar is nicht billig den z.b. die Tubes drinnen sind einer der besten auf dem Markt - Weltweit aber das wissen nur wenige. Die Dinger von JJ-electronic.


[Beitrag von adeo am 30. Jan 2008, 00:16 bearbeitet]
Hookaman
Stammgast
#30 erstellt: 30. Jan 2008, 00:19

adeo schrieb:

Hookaman schrieb:
Das ist mir definitiv zu viel! Muss an Frau und Kind denken.


Es ist nicht wenig natürlich! Wieviel möchtest du max. ausgeben?
Edgar is nicht billig den z.b. die Tubes drinnen sind einer der besten auf dem Markt - Weltweit aber das wissen nur wenige. Die Dinger von JJ-electronic.


Na ja so teuer sind die Röhren ja auch nicht! Als gematchtes Quad in der L Version von JJ knapp über 100 Euro.
Ausgeben? 1000 Euro?
adeo
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 30. Jan 2008, 00:29

Hookaman schrieb:

adeo schrieb:

Hookaman schrieb:
Das ist mir definitiv zu viel! Muss an Frau und Kind denken.


Es ist nicht wenig natürlich! Wieviel möchtest du max. ausgeben?
Edgar is nicht billig den z.b. die Tubes drinnen sind einer der besten auf dem Markt - Weltweit aber das wissen nur wenige. Die Dinger von JJ-electronic.


Na ja so teuer sind die Röhren ja auch nicht! Als gematchtes Quad in der L Version von JJ knapp über 100 Euro.
Ausgeben? 1000 Euro?


Wieviel kostet eigentlich der Unison Research S2? JJ hat ach nen super Tube-amp gemacht, habe ihn mehrmals getestet und der war damals so für cca.1000EUR zu haben. Hast du ihn schon gesehen? Leider habe ich gar keine ahnung wieviel er heute kostet. Aber er war schön anzusehen!

http://www.jj-electr...view&id=19&Itemid=46
Hookaman
Stammgast
#32 erstellt: 30. Jan 2008, 00:35
Gebraucht bekommt man den Unison für 800. Der JJ aus deinem Link ist ja ein reiner Trioden Amp. Den kannst nicht mit EL34 Röhren vergleichen das ist schon Hardcore. Aber bestimmt auch sehr feines Gerät vom Aussehen auf jeden Fall.
Selbst gesehen oder gehört habe ich ihn noch nicht aber ich schätze mal so einer liegt deutlich über 1000 Euro.
adeo
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 30. Jan 2008, 00:49

Hookaman schrieb:
Gebraucht bekommt man den Unison für 800. Der JJ aus deinem Link ist ja ein reiner Trioden Amp. Den kannst nicht mit EL34 Röhren vergleichen das ist schon Hardcore. Aber bestimmt auch sehr feines Gerät vom Aussehen auf jeden Fall.
Selbst gesehen oder gehört habe ich ihn noch nicht aber ich schätze mal so einer liegt deutlich über 1000 Euro.


Da hast Du natürlich recht! Wird aber schwierig für Dich! Wenn ich ein Schnäppchen entdecken sollte, lass ich´s Dich wissen!
Hookaman
Stammgast
#34 erstellt: 30. Jan 2008, 00:50
Danke!
Habe aber glaub ich schon etwas ins Auge gefasst! Werde weiter berichten!
Flecko
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 30. Jan 2008, 18:26
Hallo Leute,
eine kleine Berichterstattung vom aktuellen Zwischenstand:
Ich hatte das Vergnügen für ein Paar Tage einen sehr schönen und mit höchstwertigen Bauteilen aufgebauten 300B Verstärker bei mir zu Hause zu testen. Der Klang an sich war schon deutlich besser als meine CT15. Er klang sehr klar und es war selbst an meinen 103db Lautsprechern absolut kein Rauschen oder Brummen zu hören. Ich hätte mit dem Verstärker wirklich glücklich werden können wäre da nicht der Punkt den auch Reinhard Seyer an den 300B's immer kritisiert hat. Er klang einfach nicht dynamisch, die Musik plätscherte so vor sich hin ohne wirklich Emotionen wecken zu können. Die Fullrange-Hörner klangen ungefähr so dynamisch wie 80db 2wege Regallautsprecher. Schweren Herzens mußte ich ihn wieder zurück schicken. Was bleibt jetzt noch? Der Transcendent SEOTL scheint mir neben dem Synola 509 und dem Wilimzig einer der interesantesten Verstärker. Falls du diesen Verstärker besitzt oder jemanden kennst der Ihn besitzt wäre ich sehr dankbar für eine Möglichkeit ihn probezuhören. Es wäre super wenn du max 200km von Mannheim-Frankfurt entfernt wohnen würdest, damit ich in einem Tagesausflug vorbeischauen kann
Viel spaß noch allen Röhrenfreunden!
Grüße Adrian
cloude
Stammgast
#36 erstellt: 31. Jan 2008, 04:22

Flecko schrieb:
Hallo Leute,
eine kleine Berichterstattung vom aktuellen Zwischenstand:
Ich hatte das Vergnügen für ein Paar Tage einen sehr schönen und mit höchstwertigen Bauteilen aufgebauten 300B Verstärker bei mir zu Hause zu testen. Der Klang an sich war schon deutlich besser als meine CT15. Er klang sehr klar und es war selbst an meinen 103db Lautsprechern absolut kein Rauschen oder Brummen zu hören. Ich hätte mit dem Verstärker wirklich glücklich werden können wäre da nicht der Punkt den auch Reinhard Seyer an den 300B's immer kritisiert hat. Er klang einfach nicht dynamisch, die Musik plätscherte so vor sich hin ohne wirklich Emotionen wecken zu können. Die Fullrange-Hörner klangen ungefähr so dynamisch wie 80db 2wege Regallautsprecher. Schweren Herzens mußte ich ihn wieder zurück schicken. Was bleibt jetzt noch? Der Transcendent SEOTL scheint mir neben dem Synola 509 und dem Wilimzig einer der interesantesten Verstärker. Falls du diesen Verstärker besitzt oder jemanden kennst der Ihn besitzt wäre ich sehr dankbar für eine Möglichkeit ihn probezuhören. Es wäre super wenn du max 200km von Mannheim-Frankfurt entfernt wohnen würdest, damit ich in einem Tagesausflug vorbeischauen kann
Viel spaß noch allen Röhrenfreunden!
Grüße Adrian


Bei Interesse:
wohne etwas südlich von Kassel,

also noch im Rahmen eines Tagesausflugs.
his047
Neuling
#37 erstellt: 15. Jun 2008, 13:37
Hallo,

Hat Jemand ein strohmlaufschema für die CT 15 Verstärker?

Alles gute
mic60
Neuling
#38 erstellt: 31. Jul 2008, 18:15
Hi,

bin neu hier und beim Suchen nach CT 15/2 ist das Forum die einzige referenz ....

Nun, ich habe ein Paar CT15/2 erstanden, die auch sehr gut klingen. Als EL 34 waren AEG verbaut; den Tag auf den ECC82 kann ich leider nicht mehr erkennen.

Nun habe ich einen Satz ECC 82 und EL34L von JJ installiert und dabei ist der Brumm deutlich höher und der Klang irgendwie anders und weniger mitreissend als vorher.

Frage: kann (und muss) mann beim CT 15/2 den ruhestrom der pentoden einstellen und hat jemand das schon mal gemacht.

Ich wollte jetzt nicht auf Gut-Glück in den CT15 herumfummeln ....

Danke für die Hilfe,

Grüße,

Mic
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