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EL34 gegen 6CA7 tauschen?

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Tulpenknicker
Inventar
#1 erstellt: 14. Apr 2005, 22:22
Hallo zusammen,

ich habe auf der Seite von Tubetown gesehen, daß man die EL34 gegen die 6CA7 austauschen kann. Hat jemand von eiuh Erfahrungen damit bei einem Dynavox VR-70E gemacht? Laut Aussage von Tubetown soll damit der Klang detailreicher werden, mal abgesehen davon sehen die etwas dickeren Röhren nicht schlecht aus....

MfG,

Nils


[Beitrag von Tulpenknicker am 14. Apr 2005, 22:23 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 14. Apr 2005, 22:39
Hallo Tulpenknicka

Jo stimmt, die 6CA7 kannst Du auch verwenden, ist aber halt keine andere EL34 sondern schon ein anderer Typ

Ich hab damals die China EL34 Böller gegen die EH6CA7 getauscht (Yaqin MC10-L) und klanglich kann ich Deine Angaben nur bestätigen

Eine neigte während der Einspielzeit etwas zum rasseln.. lag aber mehr am Stand des Amp nachdem ich andere Gerätefüße drunter hatte war komischerweise das Rasseln weg

Hier mal ein optischer Vergleich:


Tulpenknicker
Inventar
#3 erstellt: 14. Apr 2005, 22:52
hiho Belzebub.....

danke für die Antwort, haben Chinakolben im Vergleich zu den EH's gar nicht gerasselt?

Meine Chinesen sind scheinbar unempfindlich, könnte aber auch an der Lautstärke liegen, die betreibe...


[Beitrag von Tulpenknicker am 14. Apr 2005, 22:56 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 15. Apr 2005, 00:13
Die ChinaRöhren haben ALLE gerasselt in Schütteltest Im Betrieb hab ich damals nicht so drauf geachtet, nachdem die EH´s drin waren hab ich auch nicht mehr zurück gewechselt

baltasar
Stammgast
#5 erstellt: 15. Apr 2005, 07:50
@belzebub:
kann es sein ,dass die china-röhren auf deinem pic die gleichen sind ,die TAD vertreibt?sehen genauso aus,ich habe diese röhre ebenfalls und kann nur gutes über sie sagen.geht die EH7CA7 wirklich besser?wo liegen die denn preislich?
baltasar
Stammgast
#6 erstellt: 15. Apr 2005, 08:11
hallo nochmal,
die 6CA7 ist nichts anderes als das amerikanische pendant zur el 34,ist quasi die gleiche röhre.
Tulpenknicker
Inventar
#7 erstellt: 15. Apr 2005, 08:30
Hallo baltasar,

ja, TAD vertreibt die gleichen Röhren umgelabelt mit ihrem Logo..... aber nicht nur TAD macht das so, sondern auch zahlreiche andere Händler bzw. auch VERSTÄRKERHERSTELLER(!!!)
Tulpenknicker
Inventar
#8 erstellt: 15. Apr 2005, 13:25
....habe jetzt wieder ein Frage zu den EH6CA7:

stimmt das, daß die Stromaufnahmen der Heizung von der EH6CA7 etwas geringer als bei der EL34? Das Würde ja den Strang des Heizstroms etwas schonen....
DB
Inventar
#9 erstellt: 15. Apr 2005, 15:09
Nein, 6CA7 haben If=1,5A, wie EL34 auch. Immer dran denken, kleine Katoden mit wenig Stromaufnahme verbrauchen sich schneller.

Besonders kraß ist dieser Unterschied bei der 6L6GC zu sehen, die zwar Qa=30W hat (also mehr als die EL34), aber nur If=0,9A.
Aber die 6L6 war wohl sowieso nur für Musikboxen konstruiert...

MfG

DB
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 15. Apr 2005, 15:31
Weiß nicht ob das die gleichen sind die auch TAD verkauft, der Aufdruck sagte diesbezüglich nix genaues
Ich hab´s Update damals direkt mit neuen VV Röhren duchgeführt, im Gesamtergebnis klang der Amp imo echt klasse und hörbar besser als vorher

DB
Inventar
#11 erstellt: 15. Apr 2005, 17:52
Tja, normalerweise gilt: Eine EL34 ist eine EL34 ist eine EL34 (reinstecken, einschalten, geht).

Allerdings werden durch lässigere Verarbeitung und unglaubliche Schludrigkeit schon allein bei der Typisierung (Paradebeispiel ECC99) die Probleme nicht kleiner.

Wenn jemand meint, meinetwegen eine EL509 ohne obenliegenden Anodenanschluß zu fertigen, dann soll er sie zum Henker auch nicht EL509 nennen, sondern korrekt verfahren bei der Namensgebung (EL510...).

MfG

DB
Tulpenknicker
Inventar
#12 erstellt: 15. Apr 2005, 18:04
Wenn ich mir so das Bild von Belzebub (oder Ralph?) angucke, kann man die nachlässig Verarbeitung des Chinaböllers sehen, der Inhalt sieht irgendwie "schief" und "locker" aus, kein Wunder wenn die gerasselt haben.


[Beitrag von Tulpenknicker am 15. Apr 2005, 18:04 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 15. Apr 2005, 18:10
Hi
Im allgemeinen scheinen die chinesischen Serienröhren nicht den besten Ruf zu haben, klanglich wie baulich deshalb wäre meine Empfehlung eigentlich immer mal neue qualztative bessere Röhren einzubauen, dann gehts imo wieder nen Klangschritt nach vorne

Zum dem Röhrenvergleich suche ich noch in alten Threads ein Posting von einen Röhren-megamaniac (gruß an micha_D ) woraus meine ich hervor ging, das es sich bei den Röhren schon um "andere Typen" handelt Ich such mir eh heute schon nen Wolf im schönen www mal sehen ob/wann ich das finde..

Gruß Ralph
Tulpenknicker
Inventar
#14 erstellt: 19. Apr 2005, 20:53
Hallöle,

habe die 6CA7 bekommen, doch wie muss ich den Bias einstellen?
Ia 36 mA...oder ein bisschen mehr? Leider war bei den Röhren kein Datenblatt und im Internet finde ich kein Datenblatt
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 19. Apr 2005, 21:25
Hi

schön das die neuen Tubes schon da sind

Ich kenne die Daten deines Amps nun nicht, aber lad dir mal die Bias-Datei runter von hier:
http://www.tube-town.de/diy/doityourself.html

Da stehen alle Formeln und einige Röhrentypen tabellarisch aufgeführt, damit solltest Du zurande kommen

Tulpenknicker
Inventar
#16 erstellt: 19. Apr 2005, 21:31
Zu spät....gez habe ich dem Dirk schon geschrieben
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 20. Apr 2005, 16:46
Hi Knicka

Und biste zurecht gekommen mit Deiner Einstellerei
Tulpenknicker
Inventar
#18 erstellt: 20. Apr 2005, 17:13
Hi Ralph,

noch sind EHs nicht drinn ...... bekommen morgen den BIASMASTER, sorry, aber die Spielerei mußte ich mir einfach gönnen :D.

Dirk Munziger von TT hat auch schon geantwortet und war nicht sauer, daß ich seine Anleitung zur Biaseinstellung gar nicht durchgelesen habe. Empfehlung von Herrn Munziger in der Einspielphase Ia zwischen 24 und 28 mA einstellen, danach kann man schauen ob man dauerhaft die "heiße" Einstellung von 36 mA fahren möchte. Wenn jemand es besser weiß: Bitte melden ...

Gruß,

Nils


[Beitrag von Tulpenknicker am 20. Apr 2005, 17:13 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 20. Apr 2005, 17:22
Hi Nils

Dirk ist mir auch als sehr höflicher Gesprächspartner bekannt, bei ihm werd ich mir auch meine nächsten Röhren ordern, TungSol 6550

Die Jungs bei TAD werden dann wohl jetzt erstmal machen he-hee

Ob Du nach der Einspielzeit höher gehst mit dem Ruhestrom liegt imo an Deinem Hörgeschmack, erst wenns zu hot wird klingts komisch



[Beitrag von Belzebub69 am 20. Apr 2005, 17:22 bearbeitet]
Tulpenknicker
Inventar
#20 erstellt: 20. Apr 2005, 17:32
....to hot? Och ein paar rote Bäckchen würde sicherlich ganz chique aussehen ....solange die Anoden nicht tropfen kann mans ja machen *scherz*.

Mal eine ganz andere Frage: Dein Yaqin den Du vorher hattest hatt doch auch keine Softstartautomatik für die Röhrenheizungen, oder? Habe Dein EHs beim einschalten kurz aufgeleuchtet, oder machen das nur die VV-Röhren.... würde das ganz gerne wissen bevor ich die EHs einbaue...
Tulpenknicker
Inventar
#21 erstellt: 20. Apr 2005, 17:45
Ach ja,

habe eine interessante HP im Forum von TT gefunden: Tube Data Sheet Locator
Diese Seite könnte auch für andere Röhrenfreaks interessant sein


[Beitrag von Tulpenknicker am 20. Apr 2005, 17:46 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 20. Apr 2005, 17:48
Nö meine EH´s im Yaqin leuchteten nicht 1x hell auf, alles ganz normal
Bei den VV Röhren hatte ich das bisher auch noch nicht

Einen "Aha-Effekt" in der Form von wirds bestimmt geben wenn Du´s übertreibst, klanglich gehts dann bei zu hohem Ruhestrom eh abwärts

Jim!
Inventar
#23 erstellt: 21. Apr 2005, 17:52
Die Röhren des Yaquin Heizen immer noch gleichmäßig hoch.Alles in bester Ordnung!!!


[Beitrag von Jim! am 21. Apr 2005, 17:53 bearbeitet]
Tulpenknicker
Inventar
#24 erstellt: 21. Apr 2005, 17:56
...Rrrrussische Qualität eben

Heute ist der BiasMaster bei mir eingetroffen, den werde ich Morgen direkt mal mit meinen EH's ärgern....
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 21. Apr 2005, 18:13
Na das höre idh doch mal gerne.. freut mich Jim!

Und Nils wird seine EH´s bestimmt nicht ärgern die werden sich danach eher freuen

Tulpenknicker
Inventar
#26 erstellt: 21. Apr 2005, 18:45
Für alle die es interessiert, so sieht das Gerät aus:



Wenn alles klappt, gibt es die Tage auch noch Bilder vom Einsatz des BM
Heinzel33
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 22. Apr 2005, 11:51
Hallo,
jetzt bin ich aber sehr gespannt auf Deinen Bericht.Aber wieso den Bias-Master? Wenn es um den Dynavox geht,brauchst Du den doch gar nicht.
Oder hab ich da was falsch verstanden?


Gruß Heinzel


[Beitrag von Heinzel33 am 22. Apr 2005, 11:53 bearbeitet]
Tulpenknicker
Inventar
#28 erstellt: 22. Apr 2005, 12:30
Hi Heinzel,


genau, eigentlich brauche ich den bei meinem Dynavox nicht, aber ein bisschen komfortabler ist das schon ;-). Mal abgesehen davon gibt es in meinem Bekanntenkreis ein paar Leute die davon profitieren können, daß ich so einen Apparillo habe :D....ich war richtig erstaunt wie viele Röhrenverstärker es dort so gibt....

Gruß,

Nils


[Beitrag von Tulpenknicker am 22. Apr 2005, 12:45 bearbeitet]
Tulpenknicker
Inventar
#29 erstellt: 22. Apr 2005, 19:37
Hallo zusammen,

das Einstellen der EH's mit dem Biasmaster TAD war top, hatte auch eine hilfreiche Hand zur Seite, die das Messgerät abgelesen hat und mir gesagt wann ich zuviel an den fummeliegen Potis gedreht habe....bei dieser Gelegenheit habe die "warme" Bekanntschaft der 6CA7EHs gemacht, werden lecker warm schöne Fotos gibt es später.

Mal eine andere Frage: warum verändert sich der Ruhestrom der Röhren nicht, wenn ein Signal anliegt? Habe die Musik auch ein bisschen lauter aufgedreht, der Wert bleibt bei kühlen Ia=30ma konstant, müsste der Wert nicht zumindest nervös zucken?

Gruß,

Nils


[Beitrag von Tulpenknicker am 22. Apr 2005, 19:41 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 22. Apr 2005, 20:06
*räusper* Nils Du hast doch bestimmt den LS Regler beim Einstellen auf NULL gehabt oder

Tulpenknicker
Inventar
#31 erstellt: 22. Apr 2005, 20:38
@Ralph:

...Neeee ich habe natürlich voll aufgedreht und nebenbei Thunderdome XXXV gehört

Jetzt ernsthaft: Lautstärke auf Null und kein Signal am Eingang

Hier die Bilder:

"DER AUFBAU"


"EIN BISSCHEN VIEL STROM"


"DER RÖHRENKÄFIG PASST NICHT MEHR :D"


"DER ERSTE KALTE WERT"



Für die "Hardcore Biasquäler" empfehle ich die Adapter gar nicht mehr auszubauen und dem Messgerät ein Netzteil zu verpassen, so daß es nicht abgeschaltet werden muß.
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 22. Apr 2005, 20:46
Hi Nils

da war ja schon die Gefahr von Frostbeulen an den Röhren Diese ungleichen Werte hatten aber glaub ich echt alle die einen neuen Amp bekommen haben, bei 2 meiner KT88 gab es akute Glatteisgefahr
Sorry wenn ich gerade etwas kurios gefragt habe, aber Du warst ja gut vorbereitet und alles ist im Lack

Gibts auch nen Foto von der Kontaktstelle zwischen Dir und der heißen EH ?? Schööön warm werden die Röhrli´s oder


Tulpenknicker
Inventar
#33 erstellt: 22. Apr 2005, 21:05
Ne...so warm wurde es in dem kurzen Moment nun auch wieder nicht :KR, aber wachgeworden bin ich trotzdem Mal sehen wie der Ruhestrom in 35 Stunden aussieht, ich glaube aber nicht, daß ich da noch viel verstellen muß, die Röhren die ich jetzt habe sind super gematcht....
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 22. Apr 2005, 21:12
Naja gut das der Arm noch dran ist Und wachsam sollte JEDER sein der man am Amp arbeitet!!

Klingt alles echt prächtig mit Deinen EH´s meine hatte ich nach ca.25Std letztmalig eingestellt, Messpunkt lief nicht mehr weg und war stabil
Und wie ist der erste Eindruck von den EH´s? Meine EH´s haben schon nach 4-5Strd die Chinaröhren ausgezählt

Tulpenknicker
Inventar
#35 erstellt: 22. Apr 2005, 21:28
Also ich höre gerade etwas ruhige Fahrstuhlmusik (Air - "Premiers Symptomes") und habe nach ca 2. Stunden folgenden Eindruck:

- präzise Bässe, kräftig aber nicht so "verbummst" wie bei Chinesen.

- Sehr gute Räumlichkeit, Musik spielt sich bei vergleichbaren Lautstärken weiter vorne ab, die Chinesen liesen Alles ein bisschen hinter dem Vorhang spielen.

- Es sind Höhen da !!! Es ist nicht so, das die Chinesen gar keine Höhen hatten, aber die klangen irgendwie kalt und überspitz, passten gar nicht zu dem wohligen warmen Klang einer Röhre....wie soll ich es beschreiben? Ich hatte das Gefühl, daß jemand für die Höhen extra einen Transistor in die Röhren integriert hat *malschnellnachsehen*:.

Das ist mein persönlicher Eindruck bis jetzt und ich merke gerade wie sich die Röhren "freispielen".
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 22. Apr 2005, 21:45
Da sprach ein "Röhreinfizierter"

Achte doch mal bitte bei der nächsten Messung darauf ob die erste eingestellte Seite nach justage der zweiten Seite noch die gleichen Werte hat

Tulpenknicker
Inventar
#37 erstellt: 22. Apr 2005, 22:17
Hammse.... in Etwa wegen +/-1mA mach ich mir keinen Kopf
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#38 erstellt: 22. Apr 2005, 22:21
Ahaa.. ok 1mA hört man nicht..

[KlugscheißModus on] aber 100%ig ist was andres!!! [KlugscheißModus off]

Heinzel33
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 23. Apr 2005, 01:07
Hi,

na das höhrt sich ja alles sehr gut an.
Ich glaub bei mir gibts auch bald "Vierlinge".

Gruß Heinzel
Tulpenknicker
Inventar
#40 erstellt: 23. Apr 2005, 14:58
Hallo Heinzel,

ich kann Dir auf jeden Fall den Tausch der Enröhren gegen Bessere empfehlen, daß bringt nochmal genausoviel wie der Tausch der VV-Röhren. Die 6CA7 von EH kann ich nur empfehlen!!!

Zum Klang:

- kraftvoll und präzise
- warm aber nicht zu warm
- hochauflösend und feinzeichnend
- die "Bühne" wird jetzt vor den Boxen aufgebaut


Das tolle an der ganzen Sache:

Ich höre jetzt jeden auch noch so kleinen Aufnahmefehler, man hört Details die vorher untergegangen sind und das bei praktisch jeder Lautstärke. Irgenwo in einem anderen Röhrenforum habe ich gelesen, daß man jetzt sogar hören kann, wie lang die Fingernägel des Gitarristen sind der in die Seiten seiner E-Gitarre haut...... #

Gruß,

Nils
Heinzel33
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 23. Apr 2005, 15:52
Hi,
jetzt hast Du es geschafft. Ich werde nächste Woche einen Satz 6CA7 EH bestellen.
Bin gespannt was sich als "nächste" sinnvolle Tuningmaßnahme für den VR 70 herausstellt.
A bissel OT: Mit welchen Komponenten höhrst Du eigentlich?
Meine sind: AVM Evolution CD2
Seas Excel 17cm +Seas NoFerro 900 DIY-LS

Gruß Heinzel
Tulpenknicker
Inventar
#42 erstellt: 23. Apr 2005, 18:55
Hi,

also meine Komponenten sind da deutlich bescheidener, als CDP kommt bei mir ein ordinärer Pioneer PD-S507 zum Einsatzt und als Verbindung zum Verstärker ein Oehlbach NF1 mit 3 Metern Länge. Da mein Luxmann C-03B gerade überholt wird habe keine anderen Geräte angeschlossen, allerdings werden diese dann ebenfalls mit Oehlbachkabeln angeschlossen, da diese Kabel m.E. gemessen am Preis, sehr gut sind und für eine neutrale Klangwiedergabe wunderbar geeignet sind.

Gruß,

Nils


[Beitrag von Tulpenknicker am 23. Apr 2005, 19:39 bearbeitet]
Heinzel33
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 02. Mai 2005, 23:13
Hi,
hat zwar ein bischen gedauert aber jez sind sie drin. 6CA7 von EH. Und ein paar EI ECF 82 hab ich gleich mitbestellt. Gekauft hab ich bei BTB die innerhalb 24h!! geliefert haben.
Gleich als erstes, die 6ca7 ist jeden Cent wert. Wie Tulpenknicker schon geschrieben hat habe auch ich eine deutliche Steigerung was Durchzeichnung, Räumlichkeit und Höhenwiedergabe angeht. Und mein Bass ist jetzt so wie ichs mag. Trocken, tief, nicht überpräsent. Und das alles schon nach nicht mal 3h Einspielzeit!
Zu den EI ECF 82 kann ich nicht so viel berichten. Ich hatte sie heute nur mal ne halbe Stunde laufen. Nur soviel: viel Dynamik, leicht vordergründig (kann auch am fabrikfrischen Zustand liegen), Bass dickt ein (alles im vergleich mit meiner Tesla).


Gruß Heinzel
baltasar
Stammgast
#44 erstellt: 03. Mai 2005, 08:22
@heinzel 23:
jetzt bin ich auch neugierig auf die 6CA7 von EH.das problem bei big bottles ist bei meinem amp,dass sie nicht durch dass abdeckblech passen,wenn dies noch im originalzustand ist.ich hab meins schon auferrodiert,nur auf dem foto oben sahen sie noch grösser aus als die TAD el 34,die momentan drinsitzen.kann jemand von euch mal einen messchieber nehmen und mir den genauen kolbendurchmesser abmessen?danke!
Jim!
Inventar
#45 erstellt: 03. Mai 2005, 12:50
Mahlzeit!
37,1 mm
baltasar
Stammgast
#46 erstellt: 03. Mai 2005, 13:04
danke für die schnelle bearbeitung!
jvoss
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 07. Mai 2005, 18:42

Tulpenknicker schrieb:
@Ralph:
Für die "Hardcore Biasquäler" empfehle ich die Adapter gar nicht mehr auszubauen und dem Messgerät ein Netzteil zu verpassen, so daß es nicht abgeschaltet werden muß. :P


Hast du eigentlich bedacht, dass bei diesem Gerät alle Kathoden auf das gleich Potential gelegt werden? Die Schirme der Zuleitungen werden nämlich im BiasMaster kurzgeschlossen. Das muss, wenn ein Kathodenwiderstand vorhanden ist, zu falschen Messungen führen. Bei meinem SP80 ist sogar die Sicherung rausgeflogen.

Jetzt habe ich den BiasMaster umgebaut. Aber Achtung, die Klebefolie der Beschriftung ist ebenfalls elektrisch leitend! Also unter den Buchsen entfernen!!

Gruß Jürgen
Tulpenknicker
Inventar
#48 erstellt: 11. Mai 2005, 17:53
Hi Jvoss,

habe ich das richtig verstanden, der Einsatz des Biasmaster kann zu erheblichen Messfehler führen?

MfG,

Nils
jvoss
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 12. Mai 2005, 08:48

Tulpenknicker schrieb:

habe ich das richtig verstanden, der Einsatz des Biasmaster kann zu erheblichen Messfehler führen?


So ist das leider! Z.B. wenn - wie von einigen empfohlen - unterschiedliche Kathoden-Ströme eingestellt sind, werden durch den Kurzschluss aller Kathoden über die Messleitungen im BiasMeter alle Spannungen an den Kathodenwiderständen gleichgeschaltet. Das ergibt nicht nur Messfehler, sondern kann auch zu Gerätestörungen führen.

Lies mal die Fußnote in der Bedienungsanleitung. Wenn du nur eine Röhre an den BiasMaster anschließt, ist alles ok, da es dann nicht zum Kurzschluss der Kathoden führt.

Das war mir allerdings zu dumm und deshalb habe ich das Gerät so umgebaut, dass die Abschirmungen ebenfalls geschaltet werden. Ist keine große Tat, da der Schalter schon zwei Schaltkontaktreihen besitzt. Aber nicht vergessen, unter den Buchsen den Beschriftungsaufkleber zu beseitigen, da er el. leitend ist und somit gleich dort die Kathoden miteinander kurzschließt.

Ansonsten bin ich mitd em Gerät sehr zufrieden.

Gruß Jürgen
Tulpenknicker
Inventar
#50 erstellt: 12. Mai 2005, 09:24

Wenn du nur eine Röhre an den BiasMaster anschließt, ist alles ok, da es dann nicht zum Kurzschluss der Kathoden führt
....

Also kann ich ruhig alle 4 Messsockel installieren und muss nur darauf achten das jeweils nur eine Röhre gleichzeitig am Gerät angeschlossen ist?
jvoss
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 12. Mai 2005, 10:20

Tulpenknicker schrieb:


Also kann ich ruhig alle 4 Messsockel installieren und muss nur darauf achten das jeweils nur eine Röhre gleichzeitig am Gerät angeschlossen ist?



So ist es!!

Weiterhin viel Spaß mit dem Gerät!

Gruß
Jürgen
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