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Möchte mich dem Thema Röhre nähern… Meinungen

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Autor
Beitrag
rat666
Inventar
#61 erstellt: 24. Dez 2025, 15:00
Wow, das nächste unbehandelte Dachkämmerlein mit perfekter Aufstellung

Frohe Weihnachten allerseits


[Beitrag von rat666 am 24. Dez 2025, 15:28 bearbeitet]
tomtiger
Administrator
#62 erstellt: 24. Dez 2025, 15:07
Herrschaften,

wir haben den 24.12., fürs erste ist dieser Thread moderiert, ich ersuche dringend alle Teilnehmer um verbale Abrüstung!

Habt einen schönen Abend,

LG Tom

Administration Hifi-Forum
GüntherGünther
Inventar
#63 erstellt: 26. Dez 2025, 14:19
Hallo zusammen und frohe Weihnachten,


Valenzband (Beitrag #57) schrieb:
Nachrichtentechniker mit ehem. Uni-Lehrstuhl


von einem ehemaligen Inhaber eines Lehrstuhls hätte ich einen zumindest im Ansatz pädagogischen Schreibstil erwartet, der nicht so überheblich ist. Du kannst schlichtweg nicht erwarten, dass alle an dieser Diskussion beteiligten Menschen den gleichen Hintergrund in Sachen Systemtheorie haben. Das hier ist ein HiFi-Forum, kein E-Technik-Forum. Da gehört subjektives Empfinden irgendwie dazu, auch wenn ich das selbst nicht nachvollziehen kann.

Aus Sicht eines Elektrotechnik-Ings (..wenn auch für Energietechnik, aber theoretische ET, techn. Kybernetik und RT 1-3 durfte ich mir trotzdem geben) muss ich Dir dennoch in vielen Punkten Recht geben. Ich für meinen Teil bastle trotzdem sehr gerne mit Röhren herum und versuche, bestmögliche Messwerte mit Röhrenschaltungen hinzubekommen. Für jemanden, der nicht vom Fach ist (der TE?!), geht es doch aber nur um subjektives Empfinden. Wenn er halt einen Röhrenverstärker ausprobieren will, soll er es machen, da ist der VR70 schon ganz okay, da einfach, billig und gut dokumentiert. Ob es dann nun sein Glaube ist, dass er den "Klang" besser findet oder nicht, soll nicht unser Bier sein. Er hatte lediglich nach Vorschlägen gefragt, nicht nach systemtheoretischen Erörterungen, ob eine Rückkopplung nun gut oder schlecht ist oder ob Röhren outdated sind.

Ganz nebenbei - Röhren sind zwar de facto für NF tot bzw. ein dem Voodoo zum Opfer gefallenes Nischenprodukt, für HF wirst Du aber kaum an ihnen vorbei kommen. Kein Mikrowellenherd ohne Magnetron, kein Fusionsexperiment ohne Gyrotron.

Beste Grüße!
Valenzband
Inventar
#64 erstellt: 27. Dez 2025, 14:11

GüntherGünther (Beitrag #63) schrieb:
...von einem ehemaligen Inhaber eines Lehrstuhls hätte ich einen zumindest im Ansatz pädagogischen Schreibstil erwartet, der nicht so überheblich ist. .... Das hier ist ein HiFi-Forum, kein E-Technik-Forum...
Für jemanden, der nicht vom Fach ist (der TE?!), geht es doch aber nur um subjektives Empfinden...Er hatte lediglich nach Vorschlägen gefragt, nicht nach systemtheoretischen Erörterungen, ob eine Rückkopplung nun gut oder schlecht ist oder ob Röhren outdated sind.

Als "Pädagoge im Nebenamt" halte ich dagegen, dass einige Zeitgenossen trotz ihres offensichtlichen Unwissens ganz schön keck daherkommen. Nicht nur werden Tatsachen auf den Kopf gestellt, es werden auch gerne ein Paar "alternative facts" frei dazu erfunden und recht penetrant als unumstößliche Wahrheit vorgetragen. Abgesehen von der rein fachlichen Seite, gerade als Pädagoge darf man so etwas nicht hinnehmen.
Worum es dem TE im Ansatz oder darüberhinaus ging kann nur er sagen. Die Diskussion verlief jedenfalls sachlich, bis zu dem Zeitpunkt, als der ein oder andere "Querschläger" sich im Sinne des gerade beschriebenen Auftretens zu den von die genannten Themen mit unsinnigen Behauptungen und z.T. wirren Verschwörungsmythen einschob.
selbstbauen
Inventar
#66 erstellt: 28. Dez 2025, 01:26

GüntherGünther (Beitrag #63) schrieb:

Ganz nebenbei - Röhren sind zwar de facto für NF tot

Es gibt durchaus eine Zeitschrift, die Röhren gegen Transistoren testet. Das zwar in der 4.000 Euro-Zone. Aber den siegreiche Röhrenverstärker von Cayin aus der Jazz-Reihe bekommt man deutlich billiger als Gebrauchtgerät mit Garantie bei diversen Händlern. Den würde ich dem TE empfehlen, denn da ist er nach dem vorherrschenden Preisbildungsmodell von HiFi-Geräten (VWL oder BWL 1. Semester: "Die wettbewerbsorientierte Preisstrategie basiert auf den Preisen der Konkurrenz und wird meist von Unternehmen angewandt, die ähnliche Produkte verkaufen.") in der Oberklasse und hat lange etwas davon.
Btw, die Zeitschrift STEREO hat unlängst das Unternehmen MOON besucht und dort deren Vergleichsstudio fotografiert, wo sie ihre Produkte gegen andere und in Kombinationen mit diversen Lautsprechern vergleichen. Solche Belege kann ich auch für die anderen Thesen bringen.
DB
Inventar
#67 erstellt: 02. Jan 2026, 10:29
Es stellt sich doch eher die Frage, ob mit beiden Arten von Bauelementen, also Halbleitern und Elektronenröhren, für Hifi praxistaugliche Geräte gebaut werden können. Das kann für beide Arten bejaht werden.
Valenzband
Inventar
#68 erstellt: 08. Jan 2026, 10:07

selbstbauen (Beitrag #66) schrieb:
Es gibt durchaus eine Zeitschrift, die Röhren gegen Transistoren testet. Das zwar in der 4.000 Euro-Zone....
die Zeitschrift STEREO hat unlängst das Unternehmen MOON besucht und dort deren Vergleichsstudio fotografiert, wo sie ihre Produkte gegen andere und in Kombinationen mit diversen Lautsprechern vergleichen. Solche Belege kann ich auch für die anderen Thesen bringen.

Allen Bedürfniserweckungs-Postillen ist gemein, dass sie mit hohem Bias Produkte "testen", deren Hersteller geneigt sind, Anzeigen zu schalten und nebenbei sinnbefreite Thesen in Dauerschleife, a.k.a. "Lesestoff", abzuwerfen und so die Gazetten am Leben halten. Das erkennt man schon an der üblichen Gaga-Sprache in den höchst subjektiven "Klang-Bewertungen", die im wesentlichen aus einschlägigem Bullshit Bingo Vokabular bestehen, darunter "Bühne", "Vorhang" und eben dem Rest der sektenhaften Litanei. Kurzum, von dort werden keine Belege geliefert, sondern Lachnummern. Aber wie es so ist mit wiederholten Witzen, sie ziehen nicht mehr richtig.


[Beitrag von Valenzband am 08. Jan 2026, 14:49 bearbeitet]
sohndesmars
Inventar
#69 erstellt: 09. Jan 2026, 12:33
Ja, das möchte ich gerne unterschreiben. Ich hatte für unser Geschäft damals einige Fach-, nee, besser Spezialzeitschriften zum Thema HIFI abonniert. Die Audio und Stereoplay, heute fusioniert, und die Stereo. Konnten wir vollumfänglich steuerlich absetzen.
Als die anfingen USB-Kabel ect tatsächlich ernsthaft wegen ihre Klangeigenschaften zu bewerten, war für mich spätestens schluss mit dem Ernstnehmen. Letztendlich hat sich eine Zeitschrift aus dem Springerverlag, die Computer-BILD als realitätsnäher dargestellt.
Eigentlich konnte ich nur die schon vor langer Zeit eingestellte HIFI-Stereophonie ernst nehmen.
Wer schöne Bilder von HIFI-Geräten sehen will, vielleicht sogar von innen, der liest im Internet bei AreaDVD. Inhaltlich aber nun auch nicht so viel seriöser. Aber zumindest kostenlos, wenn man die Werbung außer acht lässt.
dacander100
Stammgast
#70 erstellt: 22. Jan 2026, 00:14
Der Vergleich Röhre zu Transe hingt m.M. nach etwas. Oft werden Röhren und Trans. Amp mit unterschiedlichen Ausgangsleistungen verglichen. Trans Amp haben oftmals eine höhere Ausgangsleistungen als ein Röhrenamp. Eine höhere Leistung muß nicht unbedingt mit besserem Klang daher kommen, bzw. weniger Leistung kann durchaus besser klingen.

Ich habe das gerade jetzt wieder festgestellt, als ich einen kleinen 3 Watt R-Amp angeschlossen habe. Der Klang war deutlich luftiger und ich mußte auch die Höhen zurück drehen, was ich sonst nicht mache.

Den gleichen Effekt kann man aber auch erzielen, wenn man eine Transe mit 30 oder 100 Watt vergleicht.


[Beitrag von dacander100 am 22. Jan 2026, 00:15 bearbeitet]
Valenzband
Inventar
#71 erstellt: 22. Jan 2026, 09:32
In der Regel werden nur vorgefasste Erwartungen und Vorurteile zelebriert. Unter ingenieurstechnischer oder wissenschaftlicher Betrachtung ist das natürlich völliger Humbug, der sich bereits in den verwendeten Voodoo-Begriffen erkennbar macht.
Wenn es dann doch noch zu Messungen kommt (selten), werden, wie du richtig bemerkt hast, meistens Äpfel mit Birnen verglichen, oder wie weiter oben, ein besonders grottiges Steinzeit-Exemplar aus dem Keller hervorgekramt, um das gewünsche Resultat krampfhaft zu erreichen.
Rätselhaft bleibt insbesondere, warum dabei ausgerechnet ein mit abertausenden, wenn nicht Millionen, Transistoren ausgestattetes Messgerät immer wieder angeblich "beweist", dass Röhren mitsamt Transformatoren (!) so unglaublich "linear" sind. Finde den Fehler
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