Warum sterben 3D Tvs?

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thomaz
Stammgast
#1 erstellt: 05. Dez 2016, 12:49
Es ist doch nur ne Software die auf dem Computer des Fernsehers läuft.
Ich meine, "Motion Plus","Dynamischer Kontrast", "Noise Reduction" oder andere Videofilter werden doch auch nicht wegrationalisiert obwohl die meisten die Begriffe noch nicht mal kennen.
So als optionales Gimmick hät ich 3D schon gern.


[Beitrag von thomaz am 05. Dez 2016, 12:53 bearbeitet]
eraser4400
Inventar
#2 erstellt: 05. Dez 2016, 15:17
Warum sterben 3D TVs?
>Wieso? Tun sie doch gar nicht. Bloss in den Einsteiger-Teilen ist Keines mehr vorhanden.

Es ist doch nur ne Software die auf dem Computer des Fernsehers läuft.
>Bitte? Nö. Da liegst du mal völlig falsch.
afru
Stammgast
#3 erstellt: 05. Dez 2016, 20:16
Ach und warum haben dann die ganzen Top Modelle zb Sony garkein 3D mehr?
4K ist die Zukunft und 3D braucht kein Mensch
neowulf
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 05. Dez 2016, 21:36
Man merkt es schon sehr, dass 3D am gehen ist.
Ich denke der Markt war noch nicht reif dafür. Die Mikrowelle musste auch ein zweites Mal kommen

Und wenn das ohne Brille irgendwann mal gut funktioniert und in 4K dann ist der Schrei wieder groß danach. Aber Shutter mit dem Brillen ist doch lästig, hab es auch sehr selten genutzt.
Beipackstrippe
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 09. Dez 2016, 16:19

Ach und warum haben dann die ganzen Top Modelle zb Sony garkein 3D mehr?


Ich sehe konkret 3 Topp Modelle von Sony aktuell:

ZD9
XD94
XD93

Alle haben 3D!

-Didée-
Inventar
#6 erstellt: 09. Dez 2016, 17:13
Schon, aber das sagt ja nix. Weltmarkführer ist nur einer, nämlich Samsung, und die haben 3D aktuell komplett gecancelt. Andererseits ist Samsung auch die (einzige) Firma, die nichts von OLED wissen will, weil LCD ist ja sooo viel besser. (Ich muss gerade ganz stark an "wat is en Dampfmaschin" aus der Feuerzangenbowle denken, aber kriege es gerade nicht posting-fähig verkapsuliert ...)
neowulf
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 09. Dez 2016, 17:56

-Didée- (Beitrag #6) schrieb:
Andererseits ist Samsung auch die (einzige) Firma, die nichts von OLED wissen will, weil LCD ist ja sooo viel besser.


In Smartphones verbauen sie es ja schon seit längerer Zeit... Irgendwie komisch
Beipackstrippe
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 09. Dez 2016, 20:32

-Didée- (Beitrag #6) schrieb:
Schon, aber das sagt ja nix. Weltmarkführer ist nur einer, nämlich Samsung, und die haben 3D aktuell komplett gecancelt. Andererseits ist Samsung auch die (einzige) Firma, die nichts von OLED wissen will, weil LCD ist ja sooo viel besser. (Ich muss gerade ganz stark an "wat is en Dampfmaschin" aus der Feuerzangenbowle denken, aber kriege es gerade nicht posting-fähig verkapsuliert ...)


Richtig, das sagt nix. Meine Antwort bezog sich aber ganz konkret auf das "zum Beispiel". Und da passte irgendwatt nich.
david88188
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 06. Jan 2017, 02:44
Die Antwort ist doch ganz easy, simple BWL:

Die benötigte 3D-Technik (Hardware/Software) im Fernseher kostet Geld (Herstellung sowie die weitere Forschung und Entwicklung).
Wenn aber nur ein ganz kleiner Teil der Kundschaft dieses Feature nutzt und der Rest kauft diese Fernseher nicht wegen, sondern trotz 3D, z.B. mangels Alternativen im Spitzenklassen-/ High-End-Bereich (weil alle Hersteller meinen/glauben, 3D wäre ein Kaufargument und alle es verbauen).

Wenn die Hersteller aber feststellen (z.B. durch Umfragen, durch Analysieren der Verkäufe von 3D-Brillen usw.), dann können sie zu folgenden Punkten kommen: z.B. 95% der Nutzer (geschätzter Wert) nutzen Zuhause die 3D-Technik überhaupt nicht, also.....

1. Den Großteil der Kunden würde es nicht interessieren, wenn keine 3D-Technik verbaut wäre, da sie es nicht nutzen [und die Kunden realisieren auch, dass sie es nicht brauchen und Zuhause auch gar nicht nutzen wollen, z.B. wegen den 3D-Brillen, weil man bei einem Fernsehabend damit ziemlich "doof" ausschaut... Kino hingegen ist ja ein anderes Thema)
2. 3D ist somit ein Nischenmarkt.
3. Analyse des Verhältnisses von Aufwand (Kosten/ bzw. Einsparungen bei Weglassen) und Nutzen (größerer Umsatz) durch Weglassen/Einbau von 3D

4 Und dann...
...4.1 können wir bei gleichbleibenden Preisen (da 3D kein Kaufargument ist und keinen höheren Umsatz beschert) und niedrigeren Kosten (durch Weglassen von 3D) einen höheren Gewinn erwirtschaften.
...4.2 können wir durch Weglassen von 3D die Fernseher günstiger Anbieter und somit eine breitere Käuferschicht zum Kauf anregen. Vor allem im unteren und auch im mittleren Preisbereichen können sich die Einsparungen prozentual stark ziemlich bemerkbar machen.



Wer jetzt aber immer noch meint, die TV-Hersteller müssten die Wünsche auch von ganz wenigen Interessenten berücksichtigen und einen auf beleidigt macht, weil dieses und jenes doch so toll sei, der hat nicht verstanden, wie Marktwirtschaft (Angebot und Nachfrage) funktioniert. Und wenn ihr meint, dass die Hersteller hier etwas ganz großes verpassen, dann ist das der Start für euer eigenes Unternehmen (so ist z.B. auch SAP entstanden) ;-)


[Beitrag von david88188 am 06. Jan 2017, 02:46 bearbeitet]
eraser4400
Inventar
#10 erstellt: 06. Jan 2017, 15:50
Wer jetzt aber immer noch meint, die TV-Hersteller müssten die Wünsche auch von ganz wenigen Interessenten berücksichtigen und einen auf beleidigt macht, weil dieses und jenes doch so toll sei, der hat nicht verstanden, wie Marktwirtschaft (Angebot und Nachfrage) funktioniert.
>Ja? Gut, dann erklär' mal, warum es zb. TVs größer wie 47" gibt oder HDR oder Gestensteuerung oder...

Will nämlich auch bloss solch ein geringer Teil der Käuferschaft. Freaks eben. Standardgröße zb. in deutschen Wohnzimmern ist noch immer 42".
hagge
Inventar
#11 erstellt: 10. Jan 2017, 10:06

david88188 (Beitrag #9) schrieb:
Wenn die Hersteller aber feststellen (z.B. durch Umfragen, durch Analysieren der Verkäufe von 3D-Brillen usw.), dann können sie zu folgenden Punkten kommen: z.B. 95% der Nutzer (geschätzter Wert) nutzen Zuhause die 3D-Technik überhaupt nicht, also.....

Na und? Viele interessiert auch nicht, dass ein Tuner für DVB-C (oder umgekehrt DVB-S) verbaut ist. Oder dass der TV Videos streamen kann. Oder dass der TV Lautsprecher hat, weil sie selbst eine Surround-Anlage haben. Oder dass der TV ne Netzwerkbuchse hat. Oder dass man Updates installieren kann. Oder dass der TV als DLNA-Client dienen kann. Oder dass der TV auch NTSC/60Hz-Material wiedergeben kann. Usw usf. Und trotzdem bleibt dies alles Teil der TVs. warum fliegt dann gerade 3D raus? So richtig leuchtet mir Deine Argumentation somit nicht ein.

Ich könnte es ja noch verstehen, dass 3D nur in manchen Modellen verbaut wird. So wie letztes Jahr, da gab es bei LG den C6 und den B6, einmal mit, einmal ohne 3D. So ist es doch gut. Aber warum fliegt 3D jetzt generell raus, wo doch nach wie vor ständig neue Filme ins Kino und in die BD-Regale kommen?

Gruß,

Hagge
AlexG1990
Inventar
#12 erstellt: 30. Mrz 2017, 21:10
Verstehe ich auch nicht...
Technisch ist es doch eigentlich nur ein sehr geringer Aufwand das zu integrieren. Per Shutterbrille braucht es außer Software, die das ganze abwechselnd mit doppelter Bildfrequenz darstellt, gar nix. Und für Pol-Brille muss doch nur so eine Art Filterfolie im Screen integriert sein (wie's genau funzt weiß ich grade nich...).

Kostenmäßig sicher nicht mehr Aufwand als ein weiterer Tuner, oder?

Aber ehrlich gesagt hab ich, als ich mir grade nen neuen kleinen 32er gekauft habe, komplett vergessen darauf zu achten, ob der jetzt ne 3D-Funktion hat...egal...


[Beitrag von AlexG1990 am 30. Mrz 2017, 21:11 bearbeitet]
Ing_Imperator
Stammgast
#13 erstellt: 21. Apr 2017, 15:09
3D-Fernseher verlangen ein hochwertiges und teureres 120Hz Panel. Ohne 3D kann man ohne Probleme 60Hz Panels verbauen.

Also sparen die Hersteller da ziemlich viel Geld.
ChrisL75
Inventar
#14 erstellt: 22. Apr 2017, 08:49
Nicht ganz richtig, passiv-3D (z.B. LG) geht auch mit 50Hz, aktiv-3D (Samsung, Panasonic, etc.) benötigt 100.
Ing_Imperator
Stammgast
#15 erstellt: 24. Apr 2017, 20:37
Passives 3D braucht aber auch ein spezielles Panel mit Paralax-Barriere.

Da die meisten auf aktives 3D setzten (bis auf LG und ein paar andere LG-Einkäufer), ist mein Argument zum großen Teil schon richtig und meiner Meinung nach der Hauptgrund, warum es kein 3D mehr seit 4K gibt. 120Hz und 4K ist nämlich deutlich teuerer als die billigen 60Hz 4K Panels vom Grabbeltisch.
AlexG1990
Inventar
#16 erstellt: 13. Mai 2017, 13:07

120Hz und 4K ist nämlich deutlich teuerer als die billigen 60Hz 4K Panels vom Grabbeltisch.

Was ist denn an 120Hz-Panels eigentlich so "teuer"?
Die schneller schaltenden Transistoren?
Und ich dachte immer, die Panels könnten sowieso "viel" mehr als 60 Hz - für die ganze "smoothe" Zwischenbildberechnung usw. (500Hz etc.)?
Ist es richtig, dass man Panels mit bestimmter Maximalfrequenz auch NATIV mit "weniger" ansteuern kann? Ein Panel MUSS ja auch NATIV 50 statt 60 Hz unterstützen...

Und was ist an einem "4K-Panel" so teuer? Die Pixel-Dichte (!) ist doch bei einem normal großen TV in 4K immernoch kleiner als bei einem 0815-PC-TFT von vor 10 Jahren...
Oder ist es die Kombination aus Pixel-Dichte und Panel-Größe?
Ing_Imperator
Stammgast
#17 erstellt: 28. Mai 2017, 15:22
Warum die Panels genau soviel teuerer sind, kann ich leider auch nicht sagen, ich denke durch die doppelt so hohe Frequenz steigen die Ansprüche an die Flüssig-Kristalle, die Transistoren und auch das ansteuernde T-Con. Aufjedenfall ist klar, dass die Hersteller diese ungerne verbauen, also muss es auch heute noch ein deutlicher finanzieller Unterschied sein.
Die 500Hz sind Marketing-Geschwurbel und sind genauso richtig wie 5000Watt PMPO-Leistung oder ein Kontrast von 10.000.000:1 (inzwischen steht ja nicht mal mehr das im Datenblatt sondern "Mega Contrast" )
Realistisch haben die Panels in der Mittelklasse meistens 50/60Hz, in der Oberklasse 100/120Hz und ganz wenige, edle Geräte haben dann 200/240, die Werte der Hersteller kannst du getrost vergessen.
Da es G-Sync und Freesync-Monitore gibt, ist ein natives Betreiben der Panels mit geringerer Frequenz kein Problem, auch neue Laptop-Panels bieten die Option, das Panel deutlich seltener zu refreshen, wenn nix auf dem Bildschirm passiert . Ich denke, die modernen T-Cons sind da sehr flexibel.
Und selbst wenn nicht, es spricht ja nichts dagegen, ein 120Hz Panel mit 120Hz zu betreiben und das 60Hz Frame immer doppelt anzuzeigen, hat ja keinen Nachteil.

Ich denke an 4K-Panels ist nix teuer, sonst würde man die fertigen 55" Fernseher nicht schon für knapp 500€ bekommen. Glaube LCD-Pixeldichte kostet nicht wirklich viel, erklärt auch die vielen hochauflösenden billigen Tablets und Smartphones.
Wirklich GUTE Panels (120Hz, Hohe Kontraste, hochwertige Entspiegelung) kosten nunmal immer noch viel Geld, aber wozu sollte man diese bauen, wenn man die Leute mit 4K und Fake-HDR blenden kann?
QH
Inventar
#18 erstellt: 28. Mai 2017, 15:29
4K-TV´s mit 200/240Hz gibt es keine und bei den aktuellen Full HD´s wüsste ich auch keins......
Ing_Imperator
Stammgast
#19 erstellt: 28. Mai 2017, 15:38
Gut dann ist es noch schlimmer als ich dachte, dann gibt's nur max 120Hz. Mir gings eher um die Aussage "aber es gibt doch 500Hz"

Es gibt aber ein paar wenige 240Hz Monitore und somit auch Panels.
gapigen
Inventar
#20 erstellt: 28. Mai 2017, 15:39
Es ist ja nicht nur, dass die Brille nervt, das Quellmaterial ist zudem schlecht verfügbar (m.W. nur Sky) und / oder teuer (DVDs). Warum also soll sich die breite Masse das antun?

3D ist genauso eine Totgeburt wie vor 80 Jahren.
showtime25
Inventar
#21 erstellt: 01. Jun 2017, 11:09

gapigen (Beitrag #20) schrieb:
..., das Quellmaterial ist zudem schlecht verfügbar (m.W. nur Sky) und / oder teuer (DVDs).


Sky 3D ist praktisch tod: https://community.sky.de/thread/30957

DVD? Meinst halt BluRay? Sind etwas teurer, ja. Aber nicht die Welt. Ich pers. Brauche es auch nicht. Geht wohl alles in Richtung VR-Brillen.

Mein letzter TV hat auch 3d (aktiv). Ich wollte halt natives 100(120) Hz. Wenn ich jetzt wieder nach einem neuen (größeren) gucke, werde ich wohl auf natives 50/60 Hz zurückgehen, da ich nicht sooo viel für ne neue Glotze ausgeben mag. Wenn der nach z. Bsp. 3 Jahren ne Macke hat, ist der Ärger nicht ganz so groß. Als Sat User bin ich auch wieder beim sep. Receiver gelandet - Bild ist beser + Bedienung, EPG auch.

Leider sind die 4K Dinger teurer und haben zu den bekannten Problemen (Banding/Streifen, Ausleuchtung ....ect.) zusätzlich im "normalen" TV Betrieb durch die erhöhte Auflösung keine Vorteile, eher Nachteile. Ob man sich zusätzlich mit Android TV+Co. rumärgern will/muß kommt noch hinzu. Smart TV ist an sich ganz nett. Aber die Umsetzung.... teilweise grauenhaft. Wird halt von den Herstellern forciert, da hier sicher der ein oder andere Euro verdient wird (Streaming Portale) etc.

Mit 3D haben die Gerätehersteller keine zusätzliche Verdienstmöglichkeit gehabt. Abgesehen von den zusätzlichen Abspielgeräten.
eraser4400
Inventar
#22 erstellt: 05. Jun 2017, 09:44
Mir gings eher um die Aussage "aber es gibt doch 500Hz"

>Keine Ahnung, wie oft das hier im Forum noch erklährt werden soll...

Es gibt einen (mehrere um genau zu sein) Unterschied, zwischen Bildwiederholfrequenz und Bewegtbildoptimierung. Die hohen Werte der Hersteller, beziehen sich AUSSCHLIEßLICH auf Letzteres! Und das ist dann auch kein Marketinggeschwurbel sonder die Frequenzen stimmen so!

Es ist aber halt nicht das, was die Leute denken, nämlich NICHT die Bildwiederholfequenz.

Edit.: "Da die meisten auf aktives 3D setzten " >Ne es ist genau umgekehrt.


[Beitrag von eraser4400 am 05. Jun 2017, 09:46 bearbeitet]
AlexG1990
Inventar
#23 erstellt: 07. Jun 2017, 12:23

Realistisch haben die Panels in der Mittelklasse meistens 50/60Hz, in der Oberklasse 100/120Hz

OK! Also genau das gleiche wie bei PC-Monitoren auch...
Also Fernseher doch nix anderes als ein "PC-Monitor", der etwas größer ist und nen Tuner eingebaut hat...

Eins frage ich mich trotzdem schon seit Jahren - und zwar bezüglich der Panels:

Bei PC-Monitoren kenne ich:
- die "einfachen" TN (tendenziell geringere Blickwinkel-Stabilität, "mittel-guter" Kontrast, mittelmäßige Farbtreue - auch wenn die heute teils schon echt brauchbar sind - hohe Reaktionszeit)
- PVA (hoher Kontrast, hoher Blickwinkel, sehr gute Farben, mäßige Reaktion -> Schlieren)
- (S-)IPS (so zusagen ein Kompromiss der Vorteile beider anderen)
...und ein paar "Sub-Typen" dieser Varianten.

Smartphones/Tablets haben auch meistens (S-)IPS, oder sie nutzen gleich (AM)OLED (v.a. Samsung).

Und bei den Fernsehern?
Wenn ich mir da so kleine 24-Zoll-"Mini"-Fernseher anschaue, sehen die Panels meistens exakt genauso aus wie in einem normalen PC-Schirm.
Bei den größeren (ab 32-Zoll aufwärts) scheint mir das da bei "Durchschnitts-Ware" aber teilweise nochmal was ganz anderes zu sein?
Gibt ja welche, die werden extra mit S-IPS beworben. Aber der größte Teil scheint mir doch "anders" zu sein als ein normales TN, und trotzdem sehr blickwinkelstabil...
Gibt's da noch ne ganz eigene TV-Panel-Art, oder ist das doch gutes TN?

Schonmal jemandem aufgefallen, dass sich verschiedene Panel-Typen anders verhalten (schlieren), wenn man z.B. mit dem Finger leicht Druck darauf ausübt?
Da sehen mir die ganzen "Standard"-TV-Typen von den Druck-Schlieren-Effekten her eher so bissel wie PVA aus?!? Eher nicht wie TN...

Und stimmt es, dass TN-Panels alle nur 6-Bit/Kanal RGB haben und dithern? Oder gibt es auch TNs mit "echten" 8-Bit?


Ob man sich zusätzlich mit Android TV+Co. rumärgern will/muß kommt noch hinzu. Smart TV ist an sich ganz nett. Aber die Umsetzung.... teilweise grauenhaft.

Jop! Diese WebOS-Dinger mit der Oberfläche von LG - DAS finde ich grausam...

Als "Smart-TV" reichts mir eigentlich, wenn der nen USB-Mediaplayer hat und vielleicht eben ein einfaches Web-/App-Interface (z.B. OperaOS oder sowas), womit man 1, 2 Streaming-Dienste nutzen kann.
Der "Rest" sollte möglichst "klassisch" sein von der Bedienung, also ein gut strukturiertes Menü, einfach zu bedienende Fernbedieung und eine praktische Sendersortierung.

Habe mir neulich (kleine Wohnung) einen neuen 32er angeschafft: Habe tatsächlich einen von der MediaSaturn-Eigenmarke "OK." genommen (Full-HD)!
Was soll ich sagen? Für 50-80€ weniger als die danebenstehenden Philips/Samsung/Panasonic hat er mir vom Menü und der Bedienung her sogar am besten gefallen! Das Panel ist auch gute Mittelklasse - steht den anderen nicht nach.
Hat auch USB-Player, Smart-Funktion (Opera), usw., und einen echten Line-Out (Klinke) für die HiFi... Sendersortierung ist einfach, und er hat ein paar echt ausgefallene Features (Startbild ändern, Overscan abschaltbar, usw.). Auch der Scaler/Deinterlace ist eigentlich super! Sogar analog zugespieltes 576i kommt erstaunlich gut...
Absolut zufrieden!
Was er wenig hat, sind sinnlose Bild-Spielereien - also eigentlich nur Dyn.-Kontrast und DNR (beides aus bei mir) - und die restlichen Bildwerte sind klar auf "Mitte" beim Optimalwert (1:1-Mapping).

Was ich mich beim Testen auch immer frage, warum die TVs die noch einen VGA(!)-Eingang haben, darüber immer so ne miese Bildqualität liefern...jeder einfache PC-Monitor kriegt die A/D-Wandlung sogar jenseits von Full-HD pixelscharf hin - nur die TVs liefern da ziemlichen "Schmiere-Matsch".
Klar, über DVI/HDMI ist das kein Thema...

Was mich eigentlich IMMER nervt, bei praktisch allen Modellen, ist, dass wenn man mal die optimalen Bildeinstellungen gefunden hat, dass man die zwar (z.B. mit verschiedenen Backlight-Einstellungen für Tag/Abend oder bissel mehr/weniger Konturenschärfe) unter verschiedenen Profilen ablegen kann ("Dynamisch", "Natürlich", "Sport", ...), das aber für jede Signalquelle einzeln neu einstellen muss (nur bei den Toneinstellungen für die internen "Plärrer" nicht)!
Genau der selbe Mist wie bei Autoradios, wo man die Param.-EQ-Profile für FM/CD/Aux/USB einzeln (auf die selben Werte) einstellen muss, anstatt dass sich das "global" einstellen lässt.
Ein eher nerviges "Feature"...


[Beitrag von AlexG1990 am 07. Jun 2017, 13:03 bearbeitet]
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