Erweiterte Bedienungsanleitung LX5090H/6090H Softwarestand 0906-0701nicht nur für Starter

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Bullethead
Stammgast
#1 erstellt: 15. Jan 2009, 14:24
Hallo Pio-Besitzer,

nachdem ich mich wie so oft über die "zurückhaltende" Bedienungsanleitung geärgert habe, möchte ich dies neuen Besitzern ersparen und hier einen Thread starten, der bei Erfolg eventuell später prominent platziert werden kann. Er wendet sich an alle, die ihr Gerät zum ersten Mal in Betrieb nehmen; aber auch an jene, die das Gerät mal schnell in Betrieb genommen haben, weil sie verständlicherweise Bedienungsanleitungen hassen. Alles andere gehört in den Einstellungsthread.

Eventuell habt ihr weitere gute Hinweise - für SAT und analoges Signal fehlt mir nämlich die Erfahrung.

Ich bin selbst nicht zufrieden mit der oberflächlichen Erklärung Pioneer-gebrandeter oder auch allgemeine technischer Begriffe in der BA (Glossar). Dies sollte aber einem gerätespezifisch Thread vorbehalten bleiben. Auch wäre es aus meiner Sicht eine gute Idee, wenn es einen Thread geben würde, in dem die Einstellungen von Zuspielern gepostet werden, welche eine Qualitätsverbesserung oder gar erst eine vernünftige Funktion gebracht haben (oder gibt es so was schon?).

Damit der Thread übersichtlich bleibt, bitte ich um folgendes Vorgehen:

Ergänzung, nur Erfahrungswerte - keine Anfragen-, per Antwort einstellen - dann aber bitte den Beitrag nach Einarbeitung löschen

oder

eine private Mail mit den o.g. Inhalten an mich senden.

So hier geht es los:

Ergänzung der Bedienungsanleitung für PDP-LX6090H/LX5090H

Vor dem Lesen des jeweiligen Kapitels der Bedienungsanleitung - Druckschrift <ARE 1490-C> - sollten die hier angegebenen Hinweise beachtet werden, da die Original-Bedienungsanleitung, welche für den weltweiten Einsatz der TV-Geräte erstellt wurde, in einigen Punkten nicht auf die in Deutschland vorzufindenden Verhältnisse eingehen kann; darüber hinaus sind hier auch übersetzungsbedingte Erläuterungen gegeben. Die Reihenfolge der Hinweise orientiert sich an der Erstinbetriebnahme. Die Hinweise gelten für den Software-Version: 0906-0701 .


Kapitel 8 Vorbereitung (Seite 29)

Vorbereitung von Fernsehkanälen

In Deutschland den automatischen Suchlauf, wenn möglich, bitte vorerst nicht für DVB-T starten, wenn Sie in einem Gebiet wohnen, in dem Sie mehrere DVB-T Sender empfangen können.

Gemäß Bedienungsanleitung gibt es für „terrestisch/digital“ Empfang über Antenne zwei Arten einen Kanal, der bei DVB-T jeweils mit 4 Sendern belegt ist, in die Senderliste zu übernehmen.

1 . Das Suchen über die Ermittlung der Senderstärke pro Kanal und das anschließende Hinzufügen. Dieses Hinzufügen von Sendern mit der mit der besten Sendeleistung (in Nürnberg z.B. die Kanäle 6, 34, 47, 52, 60, 66 = 24 Sender) ist aber wohl nur dann möglich, wenn seit der Werksauslieferung noch nie ein Eintrag dieses Senders in die Senderlist existierte! Es gibt keinen Weg, diese im Hintergrund gespeicherte Senderliste zurückzusetzen. Deswegen sollten auf diese Art nur die „starken“ Sender ausgewählt werden. Die schwachen sind oft noch mit Pixelfehlern behaftet. Ihre Speicherung würde nur Sinn ergeben, wenn man z.B. bei Ausfall des Hauptsenders noch einen Ersatz, dann mit schlechterer Qualität, haben möchte - oder auch wenn man sich im Grenz- oder Überlappungsgebiet von 2 oder mehr Sendern befindet und erst einmal die Empfangsqualität über einige Zeit überprüfen möchte.

2. Den automatischen Suchlauf

Beim automatischen Suchlauf werden unter Umständen auch schwächere Sender gefunden, da der integrierte DVB-T-Tuner sehr empfindlich ist. Als Ergebnis dieser Suche werden dann Sender (in der Regel nur die öffentlich- rechtlichen Sender) doppelt oder mehrfach in die Sendeliste eingetragen. Die überzähligen Sender könnten eigentlich über den dazu vorgesehenen Menüpunkt mit der Löschfunktion aus der Programmliste eliminiert werden. Die Information, welcher der Sender auf der Programmliste der mit der besten Sendeleistung (im Großraum Nürnberg z.B. die Kanäle 6, 34, 47, 52, 60, 66 = 24 Sender) ist, kann leider nicht direkt (z.B. Infotaste) angezeigt werden. Hierzu ist nur ein Weg über das Menü möglich.
Dabei ist folgendermaßen vorzugehen:

Im normalen TV-Modus wählt man aus der Kanalliste (hierbei merkt man sich, an welcher Stelle der Kanalliste der Sender steht) eines der mehrfach existierenden Programme. Dann ruft man das Menü auf und geht zum Punkt "Einstellungen/System einstellen/Digitaltuner einstellen/Installation/Digitale Einrichtung/Signalprüfung" und lässt sich Qualität, den Pegel und -wichtig- den RF-Kanal zeigen. Handelt es sich hierbei um einen nicht gewünschten Kanal, so notiert man sich diesen Programmplatz als Kandidat für das spätere Verschieben in der Programmliste. Nachdem man sich so Programm für Programm einen Überblick verschafft hat, kann man die Programmplätze über das Menü "Einstellungen/System einstellen/Digitaltuner einstellen/Programmverwaltung/Programmsortierung" in die Reihenfolge bringen, dass die nicht erwünschten nach hinten kommen. Diese nicht erwünschten Programme bitte am Ende der Liste stehen lassen und auch nicht im entsprechenden Menü „Einstellungen/System einstellen/Digitaltuner einstellen/Programmverwaltung/Programmoptionen/Digital“ durch „Haken setzen“ beim Papierkorb löschen. Hat man nämlich bei der Sortierung einen Fehler begangen, so stehen sso die nach hinten geschobenen Kanäle noch zur Verfügung und können weiterhin auf Signalstärke überprüft und gegebenenfalls neu sortiert werden. Sind sie aber erst einmal gelöscht, kann man sie nur über einen Sendersuchlauf wieder herbeiholen- dann beginnt die Prozedur jedoch von vorn.


Neukonfigurierung der DTV/SAT Kanaleinstellung (Seite 44)

Berücksichtigen Sie bitte die vorher genannten Erläuterungen zu „Vorbereitung von Fernsehkanälen"


Kapitel 12 Verwendung mit anderen Geräten (Seite 61)

Bemerkung: Das TV-Gerät verfügt unter anderem über 3 HDMI- , 3 SCART- und je 1 Component Video und einen Composite Video Anschlüsse (extern). Diese 8 Anschlüsse können zwar alle belegt werden; sie sind jedoch den logischen Anschlüssen Input 1-5 (über die Fernbedienung ansprechbar) zuzuweisen. Lässt man also den Input 5 außer Betracht, da hier nur Composite Video zugespielt werden kann, so kann man über die Fernbedienung also maximal 4 dieser 8 Geräteanschlüsse ansprechen. Eine darüber hinaus gehende Auswahl bzw. Neuzuordnung der genannten externen Anschlüsse ist nur über das Menü vorzunehmen. Die 3 SCART-Anschlüsse sind übrigens nicht gleichwertig; jeder bietet etwas andere Funktionen (siehe Seite 106)! Dazu folgen im weiteren Text noch Informationen.


Anschließen eines DVD-Spielers (Seite 61)

DVD Spieler (aber auch andere Geräte) geben das Videosignal auf unterschiedliche Art aus. Viele Geräte sind in der Lage, verschiedene Signale zu liefern. Die Qualität nimmt dabei folgendermaßen ab: HDMI, Component Video (YUV), RGB, S-Video und zuletzt Composite Video (oft auch nur „Video“ genannt). Nach Möglichkeit ist also diese Reihenfolge zu beachten. Auskunft geben hier die technischen Daten des anzuschließenden Gerätes, wobei auch im Einstellungsmenü dieses Gerätes noch in den meisten Fällen zwischen den Videosignalen gewählt werden kann; zu beachten ist dabei auch, welches Anschlusssystem (HDMI, SCART, Cinch) zum Einsatz kommt. Verfügt ihr DVD-Spieler nicht über Component Video (YUV) sonder über RGB, so sollte er nicht wie empfohlen an Input 2 angeschlossen werden.

Auch zukünftige Anschaffungen sollten bei der Wahl der Anschlüsse überlegt werden, da einige der vorzunehmenden Bildeinstellungen, die wiederum vom anzuschließenden Gerät abhängig sind, für jeden Anschluss separat zu erfolgen haben.

Empfehlung (hierbei Seite 13 und Seite 106 beachten):

Das erste HDMI Gerät an HDMI Input 4 anschließen.

Widmen Sie bitte dem Thema Festlegen des Tonsignaltyps (Seite 67) Ihre Aufmerksamkeit und berücksichtigen Sie dies bei der Wahl der Anschlüsse, falls der digitale Ton über HDMI vom Zuspieler nicht ermöglicht wird oder dies nicht gewünscht ist.

Geräte, welche das TV-Signal aufzeichnen oder ein PAY-TV-Programm über analoges Signal (analoges Kabelfernsehen) decodieren, können nur an SCART Input 1 (verfügt über TV-OUT) angeschlossen werden.

Geräte, welche Component Video (YUV) ausgeben, können nur an SCART Input 2 angeschlossen werden.

Geräte, welche RGB benutzen können nur an SCART Input 1 + 3 angeschlossen werden.

Die Nutzung von AV.Link bieten nur die Anschlüsse SCART Input 1+2.

Der Anschluss weiterer HDMI-Geräte (Input 1 +3) richtet sich deswegen nach den Möglichkeiten, die noch verbleiben, wenn die anzuschließenden SCART-Geräte festgelegt sind.

Bevor man sich später mit den grundlegenden Bildeinstellungen beschäftigt, sollte jedoch sicher gestellt sein, dass alle angeschlossen Quellen (Zuspieler), die optimale Bildqualität anliefern. Dies bedeutet, dass man sich erst einmal dem jeweiligen Zuspieler widmen soll und kontrolliert, ob hier alles auf höchstem Qualitätsniveau eingestellt ist. Soweit die Zuspieler über eigene Helligkeits-, Kontrast-, Farbregler usw. verfügen, sind diese für die Bildeinstellung erst einmal auf die neutrale Position (je nach Gerät 0, Mitteleinstellung oder AUS) zu bringen.

Bei den HD-fähigen Zuspielern gibt es oft die Möglichkeit, dass bei Auflösungen der Quelle des zuspielenden Gerätes, die unter 1080 liegt (z.B. 576 oder 720), der Zuspieler die geringe Zahl von Bildpunkten dann auf 1080 hochrechnet (skaliert). Hier sollte durch einen Vergleich herausgefunden werden, ob man diese Arbeit lieber dem TV überlässt, da dieser das oft besser kann als der Zuspieler. Sollte z.B. der Zuspieler unterschiedliche Quellen zur Verfügung haben und über einen Modus verfügen, dass er diese dem TV auch unterschiedlich anbietet, so sollte dies Ergebnis mit dem Bild verglichen werden, was sich ergibt, wenn der Zuspieler fest eingestellt auf 1080 skaliert.

Wenn Sie eine HDMI-Schnittstelle verwenden, so folgen Sie bitte den Hinweisen unter „Festlegung des Typs der digitalen Videosignale.“


Verwendung des HDMI-Eingangs / Verwendung mit anderen Geräten (Seite 66)

Festlegung des Typs der digitalen Videosignale

Unter HDMI-Einstellungen ist der Typ des Videosignals dann auf Farbe=4 zu stellen, wenn der Zuspieler über die HDMI-Schnittstelle RGB 0-255 anliefert. Die Funktion „AUTO“ erkennt bei der eingangs genannten Softwareversion unter Umständen Farbe 3, was dann dazu führt, dass die hellen Farb- und Weißtöne von 235-255 alle als einheitliches Weiß mit 235 (was man in der Regel bei der Helligkeitsregelung auf maximale Helligkeit eingestellt hat) dargestellt werden. Diese Einstellung ist für jeden HDMI-Eingang vorzunehmen; Helligkeit und Kontrast müssen dann eventuell wieder nachgeregelt werden. Diesem Punkt ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken, da bei nicht angepasster Einstellung deutliche Qualitätseinbußen hinzunehmen sind. Die Bedienungsanleitung ist an dieser Stelle missverständlich. Es wird der Begriff gesperrt verwendet, tatsächlich ist aber „fest eingestellt“ gemeint


Verwendung des HDMI-Eingangs / Deep Colour Unterstützung (Seite 65)

Über HDMI 1.3 kann das Gerät auch eine erhöhte Farbtiefe verarbeiten; dies bedeutet, dass feinere Abstufungen in den Farben möglich sind (36 statt bisher 24-Bit). Das TV-Gerät muss hierfür nicht eingestellt werden. Wird ein solches Signal empfangen, so wird die Farbtiefe beim Anschalten der HDMI-Quelle im Infobanner gezeigt. Überprüfen Sie jedoch, ob der Zuspieler hier nicht doch eine Einstellung für eine höhere (36-Bit) Farbtiefe benötigt.


AV-Wahl (Seite 34)

Bemerkung: Das Gerät verfügt über den AV-Modus Optimal. Dieser kommt einem neutralen Bild sehr nahe und kann als Maßstab für weitere eigene Einstellungen dienen.


Grundlegende Bildeinstellungen (Seite 35)

Das Gerät verfügt über eine Vielzahl von Einstellungen, so dass man leicht den Überblick verlieren kann. Aus diesem Grund sollten vorzunehmende Veränderungen an den Bildeinstellungen unbedingt dokumentiert werden. Vor einer Veränderung sollten aus diesem Grund die Ausgangswerte in einer Tabelle notiert werden.

Die AV-Wahl „Dynamisch“ kann nicht verändert werden, die AV-Wahl „Optimal“ lässt noch die Veränderung Filmmodus und Textoptimierung zu. Alle anderen (Standard, Film, Sport, Spiele) können verändert werden; allerdings sind bei diesen Modi einige Parameter im Hintergrund unterschiedlich festgelegt. Eine Veränderung wirkt sich auf alle angeschlossenen Zuspieler (DVD, Recorder, BluRay, AV-Receiver usw.) aus. Lediglich beim PC-Anschluss gibt es noch einen eigenen AV-Modus „Standard“.

Eine besondere Bedeutung hat der Modus Anwender. Dieser Modus gilt für jeden logischen Input (1-5), sowie PC, HMG und gemeinsam für alle internen Tuner, so dass abhängig vom angeschlossenen Gerät, spezifische und fein abgestimmte Einstellungen möglich sind.

Wenn für Sie die Bedeutung authentischer Farben von wirklich sehr großer Bedeutung ist, so sprechen Sie Ihren Händler wegen eine möglichen gerätespezifischen Kalibrierung an, die aber erst nach einigen 100 Stunden Betriebsdauer sinnvoll vorgenommen werden kann. Es gibt auch die Möglichkeit, bei Verwendung entsprechender Hard- und Software, weitergehende Kenntnisse der Videotechnik vorausgesetzt, dies selbst durchzuführen. (Haben Sie noch kein Gerät gekauft, sollten Sie die Kalibrierung beim Kauf vereinbaren).


Toneinstellungen (Seite 40)

Wenn Sie die Möglichkeiten der Toneinstellung des TV-Gerätes, wie z.B. AVC und SRS, die normalerweise nur auf direkt angeschlossene Lautsprecher wirken, in Verbindung mit Ihrer Stereoanlage zur Verfügen haben möchten, so nutzen Sie den Kopfhörerausgang als Signalverbindung zu Ihrem Verstärkereingang.


Entfernen eines USB-Gerätes (Seite 72)

Ein bootfähiger USB-Stick, welcher beim Einschalten am USB-Anschluss steckt, verhindert das ordnungsgemäße Hochfahren des TV-Gerätes und sollte deswegen im ausgeschalteten Zustand oder schon vorher nach dem Verlassen des HMG-Menüs wieder entfernt werden.


Diese Werte sollte eine entsprechende Tabelle für die Dokumentation der Einstellungen enthalten
(lässt sich hier nicht besser darstellen - bzw. ich kann es nicht)


Quelle:
Gerät:

Einstellungen:
Einstellung für:
Bild:
AV-Wahl:

Kontrast:
Helligkeit:
Farbsättigung:
Tint:
Schärfe:
Profi-Einstellungen
PureCinema:
Film-Modus:
Textoptimier.:
Intellig.-Modus:
Bilddetail
DER-Bild:
Schwarzwert
ACL:
Enhancer-Mod.:
Gamma:
Farbeinstellungen
Farbtemperatur:
ManuellR hoch:
G hoch:
B hoch:
R niedrig:
G niedrig:
B niedrig:
CTI:
Farbmanagement
R:
Y:
G:
C:
B:
M:
Farbraum:
Rauschunterdrück.
3DNR:
Feld-NR:
Block-NR:
Moskito-NR:
Andere
3DYC:
I-P-Modus:


[Beitrag von Bullethead am 15. Jan 2009, 18:31 bearbeitet]
data68
Stammgast
#2 erstellt: 15. Jan 2009, 16:49
Coole Idee, vielen Dank.
Das sollte ergänzt werden, vielleicht kannst Du die genannten Ergänzungen dann immer wieder in deinen 1. Eintrag des Threads ergänzen?

Gruß
data68
Bullethead
Stammgast
#3 erstellt: 25. Jan 2009, 11:54
Nachdem ich den alten Beitrag nicht mehr bearbeiten kann, setze ich ihn hier neu auf und werde anschließend versuchen, den alten Beitrag zu löschen.

Hallo Pio-Besitzer,

nachdem ich mich wie so oft über die "zurückhaltende" Bedienungsanleitung geärgert habe, möchte ich dies neuen Besitzern ersparen und hier einen Thread starten, der bei Erfolg eventuell später prominent platziert werden kann. Er wendet sich an alle, die ihr Gerät zum ersten Mal in Betrieb nehmen; aber auch an jene, die das Gerät mal schnell in Betrieb genommen haben, weil sie verständlicherweise Bedienungsanleitungen hassen. Alles andere gehört in den Einstellungsthread.

Eventuell habt ihr weitere gute Hinweise - für SAT und analoges Signal fehlt mir nämlich die Erfahrung.

Ich bin selbst nicht zufrieden mit der oberflächlichen Erklärung Pioneer-gebrandeter oder auch allgemeine technischer Begriffe in der BA (Glossar). Dies sollte aber einem gerätespezifisch Thread vorbehalten bleiben. Auch wäre es aus meiner Sicht eine gute Idee, wenn es einen Thread geben würde, in dem die Einstellungen von Zuspielern gepostet werden, welche eine Qualitätsverbesserung oder gar erst eine vernünftige Funktion gebracht haben (oder gibt es so was schon?).

Damit der Thread übersichtlich bleibt, bitte ich um folgendes Vorgehen:

Ergänzung, nur Erfahrungswerte - keine Anfragen-, per Antwort einstellen - dann aber bitte den Beitrag nach Einarbeitung löschen

oder

eine private Mail mit den o.g. Inhalten an mich senden.

So hier geht es los:

Ergänzung der Bedienungsanleitung für PDP-LX6090H/LX5090H

Vor dem Lesen des jeweiligen Kapitels der Bedienungsanleitung - Druckschrift <ARE 1490-C> - sollten die hier angegebenen Hinweise beachtet werden, da die Original-Bedienungsanleitung, welche für den weltweiten Einsatz der TV-Geräte erstellt wurde, in einigen Punkten nicht auf die in Deutschland vorzufindenden Verhältnisse eingehen kann; darüber hinaus sind hier auch übersetzungsbedingte Erläuterungen gegeben. Die Reihenfolge der Hinweise orientiert sich an der Erstinbetriebnahme. Die Hinweise gelten für den Software-Version: 0906-0701 .


Kapitel 8 Vorbereitung (Seite 29)

Vorbereitung von Fernsehkanälen

In Deutschland den automatischen Suchlauf, wenn möglich, bitte vorerst nicht für DVB-T starten, wenn Sie in einem Gebiet wohnen, in dem Sie mehrere DVB-T Sender empfangen können.

Gemäß Bedienungsanleitung gibt es für „terrestisch/digital“ Empfang über Antenne zwei Arten einen Kanal, der bei DVB-T jeweils mit 4 Sendern belegt ist, in die Senderliste zu übernehmen.

1 . Das Suchen über die Ermittlung der Senderstärke pro Kanal und das anschließende Hinzufügen. Dieses Hinzufügen von Sendern mit der mit der besten Sendeleistung (in Nürnberg z.B. die Kanäle 6, 34, 47, 52, 60, 66 = 24 Sender) ist aber wohl nur dann möglich, wenn seit der Werksauslieferung noch nie ein Eintrag dieses Senders in die Senderlist existierte! Es gibt keinen Weg, diese im Hintergrund gespeicherte Senderliste zurückzusetzen. Deswegen sollten auf diese Art nur die „starken“ Sender ausgewählt werden. Die schwachen sind oft noch mit Pixelfehlern behaftet. Ihre Speicherung würde nur Sinn ergeben, wenn man z.B. bei Ausfall des Hauptsenders noch einen Ersatz, dann mit schlechterer Qualität, haben möchte - oder auch wenn man sich im Grenz- oder Überlappungsgebiet von 2 oder mehr Sendern befindet und erst einmal die Empfangsqualität über einige Zeit überprüfen möchte.

2. Den automatischen Suchlauf

Beim automatischen Suchlauf werden unter Umständen auch schwächere Sender gefunden, da der integrierte DVB-T-Tuner sehr empfindlich ist. Als Ergebnis dieser Suche werden dann Sender (in der Regel nur die öffentlich- rechtlichen Sender) doppelt oder mehrfach in die Sendeliste eingetragen. Die überzähligen Sender könnten eigentlich über den dazu vorgesehenen Menüpunkt mit der Löschfunktion aus der Programmliste eliminiert werden. Die Information, welcher der Sender auf der Programmliste der mit der besten Sendeleistung (im Großraum Nürnberg z.B. die Kanäle 6, 34, 47, 52, 60, 66 = 24 Sender) ist, kann leider nicht direkt (z.B. Infotaste) angezeigt werden. Hierzu ist nur ein Weg über das Menü möglich.
Dabei ist folgendermaßen vorzugehen:

Im normalen TV-Modus wählt man aus der Kanalliste (hierbei merkt man sich, an welcher Stelle der Kanalliste der Sender steht) eines der mehrfach existierenden Programme. Dann ruft man das Menü auf und geht zum Punkt "Einstellungen/System einstellen/Digitaltuner einstellen/Installation/Digitale Einrichtung/Signalprüfung" und lässt sich Qualität, den Pegel und -wichtig- den RF-Kanal zeigen. Handelt es sich hierbei um einen nicht gewünschten Kanal, so notiert man sich diesen Programmplatz als Kandidat für das spätere Verschieben in der Programmliste. Nachdem man sich so Programm für Programm einen Überblick verschafft hat, kann man die Programmplätze über das Menü "Einstellungen/System einstellen/Digitaltuner einstellen/Programmverwaltung/Programmsortierung" in die Reihenfolge bringen, dass die nicht erwünschten nach hinten kommen. Diese nicht erwünschten Programme bitte am Ende der Liste stehen lassen und auch nicht im entsprechenden Menü „Einstellungen/System einstellen/Digitaltuner einstellen/Programmverwaltung/Programmoptionen/Digital“ durch „Haken setzen“ beim Papierkorb löschen. Hat man nämlich bei der Sortierung einen Fehler begangen, so stehen sso die nach hinten geschobenen Kanäle noch zur Verfügung und können weiterhin auf Signalstärke überprüft und gegebenenfalls neu sortiert werden. Sind sie aber erst einmal gelöscht, kann man sie nur über einen Sendersuchlauf wieder herbeiholen- dann beginnt die Prozedur jedoch von vorn.


Neukonfigurierung der DTV/SAT Kanaleinstellung (Seite 44)

Berücksichtigen Sie bitte die vorher genannten Erläuterungen zu „Vorbereitung von Fernsehkanälen"


Kapitel 12 Verwendung mit anderen Geräten (Seite 61)

Bemerkung: Das TV-Gerät verfügt unter anderem über 3 HDMI- , 3 SCART- und je 1 Component Video und einen Composite Video Anschlüsse (extern). Diese 8 Anschlüsse können zwar alle belegt werden; sie sind jedoch den logischen Anschlüssen Input 1-5 (über die Fernbedienung ansprechbar) zuzuweisen. Lässt man also den Input 5 außer Betracht, da hier nur Composite Video zugespielt werden kann, so kann man über die Fernbedienung also maximal 4 dieser 8 Geräteanschlüsse ansprechen. Eine darüber hinaus gehende Auswahl bzw. Neuzuordnung der genannten externen Anschlüsse ist nur über das Menü vorzunehmen. Die 3 SCART-Anschlüsse sind übrigens nicht gleichwertig; jeder bietet etwas andere Funktionen (siehe Seite 106)! Dazu folgen im weiteren Text noch Informationen.


Anschließen eines DVD-Spielers (Seite 61)

DVD Spieler (aber auch andere Geräte) geben das Videosignal auf unterschiedliche Art aus. Viele Geräte sind in der Lage, verschiedene Signale zu liefern. Die Qualität nimmt dabei folgendermaßen ab: HDMI, Component Video (YUV), RGB, S-Video und zuletzt Composite Video (oft auch nur „Video“ genannt). Nach Möglichkeit ist also diese Reihenfolge zu beachten. Auskunft geben hier die technischen Daten des anzuschließenden Gerätes, wobei auch im Einstellungsmenü dieses Gerätes noch in den meisten Fällen zwischen den Videosignalen gewählt werden kann; zu beachten ist dabei auch, welches Anschlusssystem (HDMI, SCART, Cinch) zum Einsatz kommt. Verfügt ihr DVD-Spieler nicht über Component Video (YUV) sonder über RGB, so sollte er nicht wie empfohlen an Input 2 angeschlossen werden.

Auch zukünftige Anschaffungen sollten bei der Wahl der Anschlüsse überlegt werden, da einige der vorzunehmenden Bildeinstellungen, die wiederum vom anzuschließenden Gerät abhängig sind, für jeden Anschluss separat zu erfolgen haben.

Empfehlung (hierbei Seite 13 und Seite 106 beachten):

Das erste HDMI Gerät an HDMI Input 4 anschließen.

Widmen Sie bitte dem Thema Festlegen des Tonsignaltyps (Seite 67) Ihre Aufmerksamkeit und berücksichtigen Sie dies bei der Wahl der Anschlüsse, falls der digitale Ton über HDMI vom Zuspieler nicht ermöglicht wird oder dies nicht gewünscht ist.

Geräte, welche das TV-Signal aufzeichnen oder ein PAY-TV-Programm über analoges Signal (analoges Kabelfernsehen) decodieren, können nur an SCART Input 1 (verfügt über TV-OUT) angeschlossen werden.

Geräte, welche Component Video (YUV) ausgeben, können nur an SCART Input 2 angeschlossen werden.

Geräte, welche RGB benutzen können nur an SCART Input 1 + 3 angeschlossen werden.

Die Nutzung von AV.Link bieten nur die Anschlüsse SCART Input 1+2.

Der Anschluss weiterer HDMI-Geräte (Input 1 +3) richtet sich deswegen nach den Möglichkeiten, die noch verbleiben, wenn die anzuschließenden SCART-Geräte festgelegt sind.

Bevor man sich später mit den grundlegenden Bildeinstellungen beschäftigt, sollte jedoch sicher gestellt sein, dass alle angeschlossen Quellen (Zuspieler), die optimale Bildqualität anliefern. Dies bedeutet, dass man sich erst einmal dem jeweiligen Zuspieler widmen soll und kontrolliert, ob hier alles auf höchstem Qualitätsniveau eingestellt ist. Soweit die Zuspieler über eigene Helligkeits-, Kontrast-, Farbregler usw. verfügen, sind diese für die Bildeinstellung erst einmal auf die neutrale Position (je nach Gerät 0, Mitteleinstellung oder AUS) zu bringen.

Bei den HD-fähigen Zuspielern gibt es oft die Möglichkeit, dass bei Auflösungen der Quelle des zuspielenden Gerätes, die unter 1080 liegt (z.B. 576 oder 720), der Zuspieler die geringe Zahl von Bildpunkten dann auf 1080 hochrechnet (skaliert). Hier sollte durch einen Vergleich herausgefunden werden, ob man diese Arbeit lieber dem TV überlässt, da dieser das oft besser kann als der Zuspieler. Sollte z.B. der Zuspieler unterschiedliche Quellen zur Verfügung haben und über einen Modus verfügen, dass er diese dem TV auch unterschiedlich anbietet, so sollte dies Ergebnis mit dem Bild verglichen werden, was sich ergibt, wenn der Zuspieler fest eingestellt auf 1080 skaliert.

Wenn Sie eine HDMI-Schnittstelle verwenden, so folgen Sie bitte den Hinweisen unter „Festlegung des Typs der digitalen Videosignale.“


Verwendung des HDMI-Eingangs / Verwendung mit anderen Geräten (Seite 66)

Festlegung des Typs der digitalen Videosignale

Unter HDMI-Einstellungen ist der Typ des Videosignals dann auf Farbe=4 zu stellen, wenn der Zuspieler über die HDMI-Schnittstelle RGB 0-255 anliefert. Die Funktion „AUTO“ erkennt bei der eingangs genannten Softwareversion unter Umständen Farbe 3, was dann dazu führt, dass die hellen Farb- und Weißtöne von 235-255 alle als einheitliches Weiß mit 235 (was man in der Regel bei der Helligkeitsregelung auf maximale Helligkeit eingestellt hat) dargestellt werden. Diese Einstellung ist für jeden HDMI-Eingang vorzunehmen; Helligkeit und Kontrast müssen dann eventuell wieder nachgeregelt werden. Diesem Punkt ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken, da bei nicht angepasster Einstellung deutliche Qualitätseinbußen hinzunehmen sind. Die Bedienungsanleitung ist an dieser Stelle missverständlich. Es wird der Begriff gesperrt verwendet, tatsächlich ist aber „fest eingestellt“ gemeint


Verwendung des HDMI-Eingangs / Deep Colour Unterstützung (Seite 65)

Über HDMI 1.3 kann das Gerät auch eine erhöhte Farbtiefe verarbeiten; dies bedeutet, dass feinere Abstufungen in den Farben möglich sind (36 statt bisher 24-Bit). Das TV-Gerät muss hierfür nicht eingestellt werden. Wird ein solches Signal empfangen, so wird die Farbtiefe beim Anschalten der HDMI-Quelle im Infobanner gezeigt. Überprüfen Sie jedoch, ob der Zuspieler hier nicht doch eine Einstellung für eine höhere (36-Bit) Farbtiefe benötigt.

Anschluss eines USB-Gerätes (Seite 71)

Es wird auf Flash-Medien wie USB-Stick, Mulikartenleser und Digitalkamera hingewiesen. Tatsächlich ist auch der Anschluss von externen USB-Festplatten möglich.


Entfernen eines USB-Gerätes (Seite 72)

Ein bootfähiger USB-Stick, welcher beim Einschalten am USB-Anschluss steckt, verhindert das ordnungsgemäße Hochfahren des TV-Gerätes und sollte deswegen im ausgeschalteten Zustand oder schon vorher nach dem Verlassen des HMG-Menüs wieder entfernt werden.


AV-Wahl (Seite 34)

Bemerkung: Das Gerät verfügt über den AV-Modus Optimal. Dieser kommt einem neutralen Bild sehr nahe und kann als Maßstab für weitere eigene Einstellungen dienen.


Grundlegende Bildeinstellungen (Seite 35)

Das Gerät verfügt über eine Vielzahl von Einstellungen, so dass man leicht den Überblick verlieren kann. Aus diesem Grund sollten vorzunehmende Veränderungen an den Bildeinstellungen unbedingt dokumentiert werden. Vor einer Veränderung sollten aus diesem Grund die Ausgangswerte in einer Tabelle notiert werden.

Die AV-Wahl „Dynamisch“ kann nicht verändert werden, die AV-Wahl „Optimal“ lässt noch die Veränderung Filmmodus und Textoptimierung zu. Alle anderen (Standard, Film, Sport, Spiele) können verändert werden; allerdings sind bei diesen Modi einige Parameter im Hintergrund unterschiedlich festgelegt. Eine Veränderung wirkt sich auf alle angeschlossenen Zuspieler (DVD, Recorder, BluRay, AV-Receiver usw.) aus. Lediglich beim PC-Anschluss gibt es noch einen eigenen AV-Modus „Standard“.

Eine besondere Bedeutung hat der Modus Anwender. Dieser Modus gilt für jeden logischen Input (1-5), sowie PC, HMG und gemeinsam für alle internen Tuner, so dass abhängig vom angeschlossenen Gerät, spezifische und fein abgestimmte Einstellungen möglich sind.

Wenn für Sie die Bedeutung authentischer Farben von wirklich sehr großer Bedeutung ist, so sprechen Sie Ihren Händler wegen eine möglichen gerätespezifischen Kalibrierung an, die aber erst nach einigen 100 Stunden Betriebsdauer sinnvoll vorgenommen werden kann. Es gibt auch die Möglichkeit, bei Verwendung entsprechender Hard- und Software, weitergehende Kenntnisse der Videotechnik vorausgesetzt, dies selbst durchzuführen. (Haben Sie noch kein Gerät gekauft, sollten Sie die Kalibrierung beim Kauf vereinbaren).


Toneinstellungen (Seite 40)

Wenn Sie die Möglichkeiten der Toneinstellung des TV-Gerätes, wie z.B. AVC und SRS, die normalerweise nur auf direkt angeschlossene Lautsprecher wirken, in Verbindung mit Ihrer Stereoanlage zur Verfügen haben möchten, so nutzen Sie den Kopfhörerausgang als Signalverbindung zu Ihrem Verstärkereingang.





Diese Werte sollte eine entsprechende Tabelle für die Dokumentation der Einstellungen enthalten
(lässt sich hier nicht besser darstellen - bzw. ich kann es nicht)


Quelle:
Gerät:

Einstellungen:
Einstellung für:
Bild:
AV-Wahl:

Kontrast:
Helligkeit:
Farbsättigung:
Tint:
Schärfe:
Profi-Einstellungen
PureCinema:
Film-Modus:
Textoptimier.:
Intellig.-Modus:
Bilddetail
DER-Bild:
Schwarzwert
ACL:
Enhancer-Mod.:
Gamma:
Farbeinstellungen
Farbtemperatur:
ManuellR hoch:
G hoch:
B hoch:
R niedrig:
G niedrig:
B niedrig:
CTI:
Farbmanagement
R:
Y:
G:
C:
B:
M:
Farbraum:
Rauschunterdrück.
3DNR:
Feld-NR:
Block-NR:
Moskito-NR:
Andere
3DYC:
I-P-Modus:
Bullethead
Stammgast
#4 erstellt: 25. Jan 2009, 11:56

Bullethead schrieb:
Nachdem ich den alten Beitrag nicht mehr bearbeiten kann, setze ich ihn hier neu auf und werde anschließend versuchen, den alten Beitrag zu löschen.


Das geht leider nur innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens und nur, wenn auf den Beitrag noch keine Antwort erfolgt ist.
DailyNews
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 25. Jan 2009, 13:17
Und wie bekomme ich heraus, welche RGB einstellung ich anwählen muss, wenn ich einen normalen SAT Receiver per Scart RGB angeschlossen habe (Topfield 5500)? KEINE Angaben darüber in der Bedienungsanleitung zu finden!
data68
Stammgast
#6 erstellt: 25. Jan 2009, 18:22

Bullethead schrieb:

Bullethead schrieb:
Nachdem ich den alten Beitrag nicht mehr bearbeiten kann, setze ich ihn hier neu auf und werde anschließend versuchen, den alten Beitrag zu löschen.


Das geht leider nur innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens und nur, wenn auf den Beitrag noch keine Antwort erfolgt ist.


Das ist extrem schlecht und für solche Sammelthreads kontraproduktiv! Sehr schade

Gruß
data68
Bullethead
Stammgast
#7 erstellt: 25. Jan 2009, 18:43

DailyNews schrieb:
Und wie bekomme ich heraus, welche RGB einstellung ich anwählen muss, wenn ich einen normalen SAT Receiver per Scart RGB angeschlossen habe (Topfield 5500)? KEINE Angaben darüber in der Bedienungsanleitung zu finden!



Dann geht es, wie ich meine, um ein analoges RGB-Signal welches keiner weiteren Einstellung bedarf. Bei HDMI war es bei mir auch so, dass in der BA der Set-Top-Box kein Hinweis auf den digitalen RGB-Farbraum existierte.

Kannst du dein Problem noch genauer erklären?
truso
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 25. Jan 2009, 20:27

DailyNews schrieb:
Und wie bekomme ich heraus, welche RGB einstellung ich anwählen muss, wenn ich einen normalen SAT Receiver per Scart RGB angeschlossen habe (Topfield 5500)? KEINE Angaben darüber in der Bedienungsanleitung zu finden!


Stelle den Topfield auf YUV und stecke den Scart in den Eingang2. Macht ein super Bild und perfekte Farben. Da komme die meisten HDMI-Empfänger nicht mit. Ist ja bei den Sendequalität nicht verwunderlich und der Pio kann wohl besser skallieren als die meisten HDMI-Player.

Viel Spaß!
Bullethead
Stammgast
#9 erstellt: 25. Jan 2009, 20:52

truso schrieb:
Stelle den Topfield auf YUV und stecke den Scart in den Eingang2.


Wenn der Topf das bietet, würde ich das auch unbedingt empfehlen.
HeiBoy
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 04. Feb 2009, 13:40
Zu DVB-T
Wie kann ich dies eigentlich komplett abschalten?

Also in der Programmauswahl gibt es ja die Reiter Favoriten, Sat, Digital, Analog und Eingänge. In der Vergangenheit habe ich Analog und Digital verwendet. Nun bin ich auf Sat umgestiegen.
Analog konnte ich bereits komplett löschen und der Reiter wird auch nicht mehr angezeigt. Bei Digital ist das schon anders. Ich kann den letzten Sender nicht aus der Liste löschen sondern nur überspringen lassen. Aber der "Reiter" Digital wir immer noch angezeigt.

Wie kann ich die Reiter Digital und Favoriten ausblenden?
Oder geht das gar nicht?

Aufgrund des Löschens von Programmen in der Sat-Programmliste, habe ich Nummerierungslöcher (also 1,2,3,4,11,12,23,55,56,etc.). Kann man so was vermeiden?
DailyNews
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 04. Feb 2009, 14:39

Bullethead schrieb:

DailyNews schrieb:
Und wie bekomme ich heraus, welche RGB einstellung ich anwählen muss, wenn ich einen normalen SAT Receiver per Scart RGB angeschlossen habe (Topfield 5500)? KEINE Angaben darüber in der Bedienungsanleitung zu finden!



Dann geht es, wie ich meine, um ein analoges RGB-Signal welches keiner weiteren Einstellung bedarf. Bei HDMI war es bei mir auch so, dass in der BA der Set-Top-Box kein Hinweis auf den digitalen RGB-Farbraum existierte.

Kannst du dein Problem noch genauer erklären?


Ist weniger ein Problem. Ich möchte nur ein perfektes Bild mit der besten Einstellung.
DailyNews
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 04. Feb 2009, 14:45

truso schrieb:

DailyNews schrieb:
Und wie bekomme ich heraus, welche RGB einstellung ich anwählen muss, wenn ich einen normalen SAT Receiver per Scart RGB angeschlossen habe (Topfield 5500)? KEINE Angaben darüber in der Bedienungsanleitung zu finden!


Stelle den Topfield auf YUV und stecke den Scart in den Eingang2. Macht ein super Bild und perfekte Farben. Da komme die meisten HDMI-Empfänger nicht mit. Ist ja bei den Sendequalität nicht verwunderlich und der Pio kann wohl besser skallieren als die meisten HDMI-Player.

Viel Spaß!


Danke, werde ich probieren. Aber ich denke, dass dann die automatische Bildformatumstellung nicht mehr funktioniert, weil der Topf über Scart kein YUV ausgibt, sondern nur über Cinch-YUV. Und da gibt's keine Schaltspannung wie bei Scart?! Und die Pio eigene Umschaltung gefällt mir nicht, dort kann man nur 4:3 oder Breitzoom, aber nicht Zoom als alternative Einstellung wählen. Schon blöd bei nem so teuren Teil?!
Bullethead
Stammgast
#13 erstellt: 04. Feb 2009, 14:50

DailyNews schrieb:

Bullethead schrieb:

DailyNews schrieb:
Und wie bekomme ich heraus, welche RGB einstellung ich anwählen muss, wenn ich einen normalen SAT Receiver per Scart RGB angeschlossen habe (Topfield 5500)? KEINE Angaben darüber in der Bedienungsanleitung zu finden!



Dann geht es, wie ich meine, um ein analoges RGB-Signal welches keiner weiteren Einstellung bedarf. Bei HDMI war es bei mir auch so, dass in der BA der Set-Top-Box kein Hinweis auf den digitalen RGB-Farbraum existierte.

Kannst du dein Problem noch genauer erklären?


Ist weniger ein Problem. Ich möchte nur ein perfektes Bild mit der besten Einstellung.



Das ist nicht Sache dieses Threads - dafür gibts die Threads "Einstellungen". An dieser Stelle sollen nur Hinweise zu Unlänglichkeiten der BA erfolgen und es soll sensibilisiert werden, welchen Grundeinstellungen an den Schnittstellen von den Zuspielern Augenmerk zu schenken ist, damit nicht unnötig Qualität verschenkt wird. Beim RGB-Signal (nicht verwechseln mit RGB-Farbraum) gibt es hinsichtlich der Schnittstelle nichts weiter einzustellen. Verbessern kannst du an der Stelle nur etwas, wenn dein Gerät "mehr" als RGB liefert, also YUV oder HDMI. (edit: siehe Beitrag Truso)


[Beitrag von Bullethead am 04. Feb 2009, 14:53 bearbeitet]
DailyNews
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 04. Feb 2009, 14:56

Bullethead schrieb:

DailyNews schrieb:

Bullethead schrieb:

DailyNews schrieb:
Und wie bekomme ich heraus, welche RGB einstellung ich anwählen muss, wenn ich einen normalen SAT Receiver per Scart RGB angeschlossen habe (Topfield 5500)? KEINE Angaben darüber in der Bedienungsanleitung zu finden!



Dann geht es, wie ich meine, um ein analoges RGB-Signal welches keiner weiteren Einstellung bedarf. Bei HDMI war es bei mir auch so, dass in der BA der Set-Top-Box kein Hinweis auf den digitalen RGB-Farbraum existierte.

Kannst du dein Problem noch genauer erklären?


Ist weniger ein Problem. Ich möchte nur ein perfektes Bild mit der besten Einstellung.



Das ist nicht Sache dieses Threads - dafür gibts die Threads "Einstellungen". An dieser Stelle sollen nur Hinweise zu Unlänglichkeiten der BA erfolgen und es soll sensibilisiert werden, welchen Grundeinstellungen an den Schnittstellen von den Zuspielern Augenmerk zu schenken ist, damit nicht unnötig Qualität verschenkt wird. Beim RGB-Signal (nicht verwechseln mit RGB-Farbraum) gibt es hinsichtlich der Schnittstelle nichts weiter einzustellen. Verbessern kannst du an der Stelle nur etwas, wenn dein Gerät "mehr" als RGB liefert, also YUV oder HDMI. (edit: siehe Beitrag Truso)


s.o.
Bullethead
Stammgast
#15 erstellt: 04. Feb 2009, 16:33

rheimann schrieb:
Zu DVB-T
Wie kann ich dies eigentlich komplett abschalten?

Also in der Programmauswahl gibt es ja die Reiter Favoriten, Sat, Digital, Analog und Eingänge. In der Vergangenheit habe ich Analog und Digital verwendet. Nun bin ich auf Sat umgestiegen.
Analog konnte ich bereits komplett löschen und der Reiter wird auch nicht mehr angezeigt.

Aufgrund des Löschens von Programmen in der Sat-Programmliste, habe ich Nummerierungslöcher (also 1,2,3,4,11,12,23,55,56,etc.). Kann man so was vermeiden?


Ich denke nicht, dass man als User DVB-T abschalten kann, wenn einmal eine Senderliste geladen wurde. Auch mir blieb bei meinen Versuchen immer ein Sender übrig. So geht es mir auch bei Analog - wie hast du das geschafft?

Die Numerierungslöcher hatte ich bei DVB-T auch. Man darf halt nichts löschen sondern nur verschieben; das bedeutet bei DVB-T jedoch wieder von vorn anzufangen (Sender automatisch suchen und dann die nicht gewünschten nach hinten sortieren). Bei SAT scheint es aber doch die Möglichkeit zu geben, im Menüpunkt "SAT-Tuner einstellen" eine Rückstellung auf Werksvorgaben vorzunehmen.
truso
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 04. Feb 2009, 16:56

DailyNews schrieb:
Danke, werde ich probieren. Aber ich denke, dass dann die automatische Bildformatumstellung nicht mehr funktioniert, weil der Topf über Scart kein YUV ausgibt, sondern nur über Cinch-YUV. Und da gibt's keine Schaltspannung wie bei Scart?! Und die Pio eigene Umschaltung gefällt mir nicht, dort kann man nur 4:3 oder Breitzoom, aber nicht Zoom als alternative Einstellung wählen. Schon blöd bei nem so teuren Teil?!


Mein Topf 5000PVR gibt über Scart YUV aus, der 5500PVR von meinen Oldies auch.
Hast Du ein Sondermodell?
DailyNews
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 04. Feb 2009, 17:29

truso schrieb:

DailyNews schrieb:
Danke, werde ich probieren. Aber ich denke, dass dann die automatische Bildformatumstellung nicht mehr funktioniert, weil der Topf über Scart kein YUV ausgibt, sondern nur über Cinch-YUV. Und da gibt's keine Schaltspannung wie bei Scart?! Und die Pio eigene Umschaltung gefällt mir nicht, dort kann man nur 4:3 oder Breitzoom, aber nicht Zoom als alternative Einstellung wählen. Schon blöd bei nem so teuren Teil?!


Mein Topf 5000PVR gibt über Scart YUV aus, der 5500PVR von meinen Oldies auch.
Hast Du ein Sondermodell?


...da schützt wohl Unwissenheit nicht vor Fehlern, danke.
Bullethead
Stammgast
#18 erstellt: 04. Feb 2009, 19:42

truso schrieb:

DailyNews schrieb:
Danke, werde ich probieren. Aber ich denke, dass dann die automatische Bildformatumstellung nicht mehr funktioniert, weil der Topf über Scart kein YUV ausgibt, sondern nur über Cinch-YUV. Und da gibt's keine Schaltspannung wie bei Scart?! Und die Pio eigene Umschaltung gefällt mir nicht, dort kann man nur 4:3 oder Breitzoom, aber nicht Zoom als alternative Einstellung wählen. Schon blöd bei nem so teuren Teil?!


Mein Topf 5000PVR gibt über Scart YUV aus, der 5500PVR von meinen Oldies auch.
Hast Du ein Sondermodell?


Wie gibt der Topf das YUV-Signal über SCART aus (PIN-Belegung)? Beim Pio habe ich nicht die Möglichkeit gefunden, unmittelbar YUV als Eingangssignal einzustellen. Manchmal wird YUV und YPbPr (Komponenten Video) durcheinandergebracht bzw. nicht richtig bezeichnet. Es gibt Gerät die am SCART-Ausgang YPbPr anliegen haben, dazu müsste man aber für die Verbindung zum Pio ein Spezial-SCART-Kabel haben, um die Signale auf die entsprechenden Cinch-Buchsen zu bringen - bin gerade etwas verwirrt was euren 5000PVR angeht, da ich nicht der Meinung bin, dass der PIO eine RGB-YUV-Matrixschaltung hat.
HeiBoy
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 04. Feb 2009, 22:32

Bullethead schrieb:
So geht es mir auch bei Analog - wie hast du das geschafft?

Das ist jetzt eine gute Frage, ich glaub das Verschwand, als ich die Tuner von Analog und DVBT abgeschaltet habe.
Dass muss ich noch mal prüfen.


Bullethead schrieb:
Bei SAT scheint es aber doch die Möglichkeit zu geben, im Menüpunkt "SAT-Tuner einstellen" eine Rückstellung auf Werksvorgaben vorzunehmen.

Dann ist man wieder am Anfang. Also man bekommt einen junfreulichen Sat Tuner.
Bullethead
Stammgast
#20 erstellt: 04. Mrz 2009, 00:14
Nachdem ich den alten Beitrag nicht mehr bearbeiten kann, setze ich ihn hier neu auf.
Versionshinweise :
#1 Startversion

#3 Anschluss von Geräten an den USB-Port

#20 Korrektur zum DVB-T-Suchlauf, Komponenten Video-Signal (YPbPr nicht YUV)
Hinweise zur Verbesserung FBAS-Signal
Hinweis zum Deinterlacer
Einstellung der Uhrzeit bei SAT/DVB-T


Hallo Pio-Besitzer,

nachdem ich mich wie so oft über die "zurückhaltende" Bedienungsanleitung geärgert habe, möchte ich dies neuen Besitzern ersparen und hier einen Thread starten, der bei Erfolg eventuell später prominent platziert werden kann. Er wendet sich an alle, die ihr Gerät zum ersten Mal in Betrieb nehmen; aber auch an jene, die das Gerät mal schnell in Betrieb genommen haben, weil sie verständlicherweise Bedienungsanleitungen hassen. Alles andere gehört in den Einstellungsthread.

Eventuell habt ihr weitere gute Hinweise - für SAT und analoges Signal fehlt mir nämlich die Erfahrung.

Ich bin selbst nicht zufrieden mit der oberflächlichen Erklärung Pioneer-gebrandeter oder auch allgemeine technischer Begriffe in der BA (Glossar). Dies sollte aber einem gerätespezifisch Thread vorbehalten bleiben. Auch wäre es aus meiner Sicht eine gute Idee, wenn es einen Thread geben würde, in dem die Einstellungen von Zuspielern gepostet werden, welche eine Qualitätsverbesserung oder gar erst eine vernünftige Funktion gebracht haben (oder gibt es so was schon?).

Damit der Thread übersichtlich bleibt, bitte ich um folgendes Vorgehen:

Ergänzung, nur Erfahrungswerte - keine Anfragen-, per Antwort einstellen - dann aber bitte den Beitrag nach Einarbeitung löschen

oder

eine private Mail mit den o.g. Inhalten an mich senden.

So hier geht es los:

Ergänzung der Bedienungsanleitung für PDP-LX6090H/LX5090H

Vor dem Lesen des jeweiligen Kapitels der Bedienungsanleitung - Druckschrift <ARE 1490-C> - sollten die hier angegebenen Hinweise beachtet werden, da die Original-Bedienungsanleitung, welche für den weltweiten Einsatz der TV-Geräte erstellt wurde, in einigen Punkten nicht auf die in Deutschland vorzufindenden Verhältnisse eingehen kann; darüber hinaus sind hier auch übersetzungsbedingte Erläuterungen gegeben. Die Reihenfolge der Hinweise orientiert sich an der Erstinbetriebnahme. Die Hinweise gelten für den Software-Version: 0906-0701 .


Kapitel 8 Vorbereitung (Seite 29)

Vorbereitung von Fernsehkanälen (wenn Sie in einem Gebiet wohnen, in dem Sie mehrere DVB-T Sender empfangen können)

Solange nach der Werksauslieferung kein Sendersuchlauf gestartet wurde, wird beim Start immer ein entsprechendes Menü angezeigt. Damit dir „richtigen“ DVB-T-Kanäle einfach gewählt werden können, den automatischen Suchlauf für DVB-T nur mit abgezogenem Antennenkabel starten.

Gemäß Bedienungsanleitung gibt es für „terrestisch/digital“ Empfang über Antenne zwei Arten einen Kanal, der bei DVB-T jeweils mit 4 Sendern belegt ist, in die Senderliste zu übernehmen.

1 . Das Suchen über die Ermittlung der Senderstärke pro Kanal und das anschließende Hinzufügen. Dieses Hinzufügen von Sendern mit der besten Sendeleistung (in Nürnberg z.B. die Kanäle 6, 34, 47, 52, 60, 66 = 24 Sender) ist aber wohl nur dann möglich, wenn seit der Werksauslieferung noch nie ein Eintrag dieses Senders in die Senderlist existierte; deswegen der Weg über die Suche mit abgezogenem Antennenkabel (die einmal durchgeführt werden muss, da sonst immer wieder das Konfigurationsmenü für die Sendereinrichtung beim Einschalten erscheint) ! Es gibt keinen Weg, diese im Hintergrund gespeicherte Senderliste zurückzusetzen. Deswegen sollten auf diese Art nur die „starken“ Sender ausgewählt werden. Die schwachen sind oft noch mit Pixelfehlern behaftet. Ihre Speicherung würde nur Sinn ergeben, wenn man z.B. bei Ausfall des Hauptsenders noch einen Ersatz, dann mit schlechterer Qualität, haben möchte - oder auch wenn man sich im Grenz- oder Überlappungsgebiet von 2 oder mehr Sendern befindet und erst einmal die Empfangsqualität über einige Zeit überprüfen möchte.

2. Den automatischen Suchlauf

Beim automatischen Suchlauf werden, falls vorhanden, auch schwächere Sender gefunden, da der integrierte DVB-T-Tuner sehr empfindlich ist. Als Ergebnis dieser Suche werden dann Sender (in der Regel nur die öffentlich- rechtlichen Sender) doppelt oder mehrfach in die Sendeliste eingetragen. Die überzähligen Sender könnten eigentlich über den dazu vorgesehenen Menüpunkt mit der Löschfunktion aus der Programmliste eliminiert werden. Die Information, welcher der Sender auf der Programmliste der mit der besten Sendeleistung (im Großraum Nürnberg z.B. die Kanäle 6, 34, 47, 52, 60, 66 = 24 Sender) ist, kann leider nicht direkt (z.B. Infotaste) angezeigt werden. Hierzu ist nur ein Weg über das Menü möglich.
Dabei ist folgendermaßen vorzugehen:

Im normalen TV-Modus wählt man aus der Kanalliste (hierbei merkt man sich, an welcher Stelle der Kanalliste der Sender steht) eines der mehrfach existierenden Programme. Dann ruft man das Menü auf und geht zum Punkt "Einstellungen/System einstellen/Digitaltuner einstellen/Installation/Digitale Einrichtung/Signalprüfung" und lässt sich Qualität, den Pegel und -wichtig- den RF-Kanal zeigen. Handelt es sich hierbei um einen nicht gewünschten Kanal, so notiert man sich diesen Programmplatz als Kandidat für das spätere Verschieben in der Programmliste. Nachdem man sich so Programm für Programm einen Überblick verschafft hat, kann man die Programmplätze über das Menü "Einstellungen/System einstellen/Digitaltuner einstellen/Programmverwaltung/Programmsortierung" in die Reihenfolge bringen, dass die nicht erwünschten nach hinten kommen. Diese nicht erwünschten Programme bitte am Ende der Liste stehen lassen und auch nicht im entsprechenden Menü „Einstellungen/System einstellen/Digitaltuner einstellen/Programmverwaltung/Programmoptionen/Digital“ durch „Haken setzen“ beim Papierkorb löschen. Hat man nämlich bei der Sortierung einen Fehler begangen, so stehen später die nach hinten geschobenen Kanäle noch zur Verfügung und können weiterhin auf Signalstärke überprüft und gegebenenfalls neu sortiert werden. Sind sie aber erst einmal gelöscht, kann man sie nur über einen Sendersuchlauf wieder herbeiholen- dann beginnt die Prozedur jedoch von vorn.


Neukonfigurierung der DTV/SAT Kanaleinstellung (Seite 44)

Berücksichtigen Sie bitte die vorher genannten Erläuterungen zu „Vorbereitung von Fernsehkanälen". Anders als bei DVB-T kann die SAT-Senderliste wieder per Menü komplett gelöscht werden (Werkseinstellung)


Kapitel 12 Verwendung mit anderen Geräten (Seite 61)

Bemerkung: Das TV-Gerät verfügt unter anderem über 3 HDMI- , 3 SCART- und je 1 Component Video und einen Composite Video Anschlüsse (extern). Diese 8 Anschlüsse können zwar alle belegt werden; sie sind jedoch den logischen Anschlüssen Input 1-5 (über die Fernbedienung ansprechbar) zuzuweisen. Lässt man also den Input 5 außer Betracht, da hier nur Composite Video zugespielt werden kann, so kann man über die Fernbedienung also maximal 4 dieser 8 Geräteanschlüsse ansprechen. Eine darüber hinaus gehende Auswahl bzw. Neuzuordnung der genannten externen Anschlüsse ist nur über das Menü vorzunehmen. Die 3 SCART-Anschlüsse sind übrigens nicht gleichwertig; jeder bietet etwas andere Funktionen (siehe Seite 106)! Dazu folgen im weiteren Text noch Informationen.


Anschließen eines DVD-Spielers (Seite 61)

DVD Spieler (aber auch andere Geräte) geben das Videosignal auf unterschiedliche Art aus. Viele Geräte sind in der Lage, verschiedene Signale zu liefern. Die Qualität nimmt gemäß Signalhierarchie dabei folgendermaßen ab: HDMI 1.3, HDMI 1.1, RGB, Component Video (YPbPr), S-Video, Composite Video (FBAS, oft auch nur „Video“ genannt) und zuletzt HF (analoges Antennensignal). Nach Möglichkeit ist also diese Reihenfolge zu beachten. Auskunft geben hier die technischen Daten des anzuschließenden Gerätes, wobei auch im Einstellungsmenü dieses Gerätes noch in den meisten Fällen zwischen den unterschiedlichen Videosignalen gewählt werden kann; zu beachten ist dabei auch, welches Anschlusssystem (HDMI, SCART, Cinch) zum Einsatz kommt. Verfügt ihr DVD-Spieler nicht über Component Video (YPbPr) sonder über RGB, so sollte er nicht wie empfohlen an Input 2 angeschlossen werden.

Falls es unvermeidbar ist, dem TV ein VIDEO-Signal (Composite Video bzw. FBAS; z.B. am Input 5 ) zuzuführen, so können Sie über das Menu Einstellungen/Bild/Profi-Einstellungen/Andere mit dem Modus „3DYC“ versuchen, eine Bildverbesserung zu erreichen. 3DYC ist eine Filterung der PAL-Signale, welche die Werte Y (Luminanz = Helligkeit) und C (Chrominanz = Farbe) in sich tragen. Für das in Deutschland gebräuchliche PAL-Format wird das Farbsignal, wie bei FBAS / Composite Video bei 4,43 MHz übertragen und mit einer wohl besonderen Technik herausgefiltert. Durch diese besondere, bewegungsabhängige Filterung, die bis zu drei aufeinanderfolgende horizontale Abtastlinien analysiert, sind somit mehr Detailreichtum und Farbtreue möglich. Es kommt demnach nur bei FBAS-Signalen zum Tragen. Neben dem Input 5 (gelbe Buchse, meist für Digicam) kommt dieser Modus noch bei Input 1 -3 in Frage, wenn als Eingangssignal "Video" gewählt wurde sowie bei integriertem analogen Tuner.
Unter der vorgenannten Einstellung Einstellungen/Bild/Profi-Einstellungen/Andere finden Sie auch eine Möglichkeit den Deinterlacer über „I-P-Modus“ zu beeinflussen. Diese I-P-Modus-Einstellung ist deaktiviert, wenn eine externe Eingangsquelle verwendet wird und für “Spielsteuerprior.” im Menü “Weitere Optionen” die Einstellung “Ein” gewählt ist. Der Deinterlacer generiert aus 2 nacheinander folgenden Halbbildern (kommt historisch durch die TV-Technik) ein Vollbild bzw. verdoppelt er zusätzlich dieses Vollbild. Deswegen sieht die Einstellung bei 480p, 576p, 720p, 1080p keine Parameter vor. Hast man also einen Zuspieler, der das Deinterlacing selbst macht und im Modus xxxxp ausgibt, kommt dieser Deinterlacer nicht zum Tragen.
Einstellungen des I-P-Modus:

1 Vorwiegend für Bilder, die schnelle Bewegungen zeigen
2 Gut ausgeglichene Einstellung für bewegte Bilder und Standbilder
3 Vorwiegend für Bilder mit wenig oder gar keiner Bewegung

Auch zukünftige Anschaffungen sollten bei der Wahl der Anschlüsse überlegt werden, da einige der vorzunehmenden Bildeinstellungen, die wiederum vom anzuschließenden Gerät abhängig sind, für jeden Anschluss separat zu erfolgen haben. Dies bedeutet, dass bei Verlegung eines Gerätes an einen anderen Anschluss auch die Einstellungen für den Modus Anwender „mitwandern“ müssen.

Empfehlung (hierbei Seite 13 und Seite 106 beachten):

Das erste HDMI Gerät an HDMI Input 4 anschließen.

Widmen Sie bitte dem Thema Festlegen des Tonsignaltyps (Seite 67) Ihre Aufmerksamkeit und berücksichtigen Sie dies bei der Wahl der Anschlüsse, falls der digitale Ton über HDMI vom Zuspieler nicht ermöglicht wird oder dies nicht gewünscht ist.

Geräte, welche das TV-Signal aufzeichnen oder ein PAY-TV-Programm über analoges Signal (analoges Kabelfernsehen) decodieren, können nur an SCART Input 1 (verfügt über TV-OUT) angeschlossen werden.

Geräte, welche Component Video (YPbPr) ausgeben, können nur an SCART Input 2 angeschlossen werden.

Geräte, welche RGB benutzen können nur an SCART Input 1 + 3 angeschlossen werden.

Die Nutzung von AV.Link bieten nur die Anschlüsse SCART Input 1+2.

Der Anschluss weiterer HDMI-Geräte (Input 1 +3) richtet sich deswegen nach den Möglichkeiten, die noch verbleiben, wenn die anzuschließenden SCART-Geräte festgelegt sind.

Bevor man sich später mit den grundlegenden Bildeinstellungen beschäftigt, sollte jedoch sicher gestellt sein, dass alle angeschlossen Quellen (Zuspieler), die optimale Bildqualität anliefern. Dies bedeutet, dass man sich erst einmal dem jeweiligen Zuspieler widmen soll und kontrolliert, ob hier alles auf höchstem Qualitätsniveau eingestellt ist. Soweit die Zuspieler über eigene Helligkeits-, Kontrast-, Farbregler usw. verfügen, sind diese für die Bildeinstellung erst einmal auf die neutrale Position (je nach Gerät 0, Mitteleinstellung oder AUS) zu bringen.

Bei den HD-fähigen Zuspielern gibt es oft die Möglichkeit, dass bei Auflösungen der Quelle des zuspielenden Gerätes, die unter 1080 liegt (z.B. 576 oder 720), der Zuspieler die geringe Zahl von Bildpunkten dann auf 1080 hochrechnet (skaliert). Hier sollte durch einen Vergleich herausgefunden werden, ob man diese Arbeit lieber dem TV überlässt, da dieser das oft besser kann als der Zuspieler. Sollte z.B. der Zuspieler unterschiedliche Quellen zur Verfügung haben und über einen Modus verfügen, dass er diese dem TV auch unterschiedlich anbietet, so sollte dies Ergebnis mit dem Bild verglichen werden, was sich ergibt, wenn der Zuspieler fest eingestellt auf 1080 skaliert.

Wenn Sie eine HDMI-Schnittstelle verwenden, so folgen Sie bitte den Hinweisen unter „Festlegung des Typs der digitalen Videosignale.“


Verwendung des HDMI-Eingangs / Verwendung mit anderen Geräten (Seite 66)

Festlegung des Typs der digitalen Videosignale

Unter HDMI-Einstellungen ist der Typ des Videosignals dann auf Farbe=4 zu stellen, wenn der Zuspieler über die HDMI-Schnittstelle RGB 0-255 (kann eventuell auch am Zuspieler eingestellt werden) anliefert. Die Funktion „AUTO“ erkennt bei der eingangs genannten Softwareversion unter Umständen Farbe 3, was dann dazu führt, dass die hellen Farb- und Weißtöne von 235-255 alle als einheitliches Weiß mit 235 (was man in der Regel bei der Helligkeitsregelung auf maximale Helligkeit eingestellt hat) dargestellt werden. Diese Einstellung ist für jeden HDMI-Eingang vorzunehmen; Helligkeit und Kontrast müssen dann eventuell wieder nachgeregelt werden. Diesem Punkt ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken, da bei nicht angepasster Einstellung deutliche Qualitätseinbußen hinzunehmen sind. Die Bedienungsanleitung ist an dieser Stelle missverständlich. Es wird der Begriff gesperrt verwendet, tatsächlich ist aber „fest eingestellt“ gemeint


Verwendung des HDMI-Eingangs / Deep Colour Unterstützung (Seite 65)

Über HDMI 1.3 kann das Gerät auch eine erhöhte Farbtiefe verarbeiten; dies bedeutet, dass feinere Abstufungen in den Farben möglich sind (36 statt bisher 24-Bit). Das TV-Gerät muss hierfür nicht eingestellt werden. Wird ein solches Signal empfangen, so wird die Farbtiefe beim Anschalten der HDMI-Quelle im Infobanner gezeigt. Überprüfen Sie jedoch, ob der Zuspieler hier nicht doch eine Einstellung für eine höhere (36-Bit) Farbtiefe benötigt.

Anschluss eines USB-Gerätes (Seite 71)

Es wird auf Flash-Medien wie USB-Stick, Mulikartenleser und Digitalkamera hingewiesen. Tatsächlich ist auch der Anschluss von externen USB-Festplatten möglich.


Entfernen eines USB-Gerätes (Seite 72)

Ein bootfähiger USB-Stick, welcher beim Einschalten am USB-Anschluss steckt, verhindert das ordnungsgemäße Hochfahren des TV-Gerätes und sollte deswegen im ausgeschalteten Zustand oder schon vorher nach dem Verlassen des HMG-Menüs wieder entfernt werden.


AV-Wahl (Seite 34)

Bemerkung: Das Gerät verfügt über den AV-Modus Optimal. Dieser kommt einem neutralen Bild sehr nahe und kann als Maßstab für weitere eigene Einstellungen dienen.


Grundlegende Bildeinstellungen (Seite 35)

Das Gerät verfügt über eine Vielzahl von Einstellungen, so dass man leicht den Überblick verlieren kann. Aus diesem Grund sollten vorzunehmende Veränderungen an den Bildeinstellungen unbedingt dokumentiert werden. Vor einer Veränderung sollten aus diesem Grund die Ausgangswerte in einer Tabelle notiert werden.

Die AV-Wahl „Dynamisch“ kann nicht verändert werden, die AV-Wahl „Optimal“ lässt noch die Veränderung Filmmodus und Textoptimierung zu. Alle anderen (Standard, Film, Sport, Spiele) können verändert werden; allerdings sind bei diesen Modi einige Parameter im Hintergrund unterschiedlich festgelegt. Eine Veränderung wirkt sich auf alle angeschlossenen Zuspieler (DVD, Recorder, BluRay, AV-Receiver usw.) aus. Lediglich beim PC-Anschluss gibt es noch einen eigenen AV-Modus „Standard“.

Eine besondere Bedeutung hat der Modus Anwender. Dieser Modus gilt für jeden logischen Input (1-5), sowie PC, HMG und gemeinsam für alle internen Tuner, so dass abhängig vom angeschlossenen Gerät, spezifische und fein abgestimmte Einstellungen möglich sind.

Wenn für Sie die Bedeutung authentischer Farben von wirklich sehr großer Bedeutung ist, so sprechen Sie Ihren Händler wegen eine möglichen gerätespezifischen Kalibrierung an, die aber erst nach einigen 100 Stunden Betriebsdauer sinnvoll vorgenommen werden kann. Es gibt auch die Möglichkeit, bei Verwendung entsprechender Hard- und Software, weitergehende Kenntnisse der Videotechnik vorausgesetzt, dies selbst durchzuführen. (Haben Sie noch kein Gerät gekauft, sollten Sie die Kalibrierung beim Kauf vereinbaren).


Toneinstellungen (Seite 40)

Wenn Sie die Möglichkeiten der Toneinstellung des TV-Gerätes, wie z.B. AVC und SRS, die normalerweise nur auf direkt angeschlossene Lautsprecher wirken, in Verbindung mit Ihrer Stereoanlage zur Verfügen haben möchten, so nutzen Sie den Kopfhörerausgang als Signalverbindung zu Ihrem Verstärkereingang.





Diese Werte sollte eine entsprechende Tabelle für die Dokumentation der Einstellungen enthalten
(lässt sich hier nicht besser darstellen - bzw. ich kann es nicht)


Quelle:
Gerät:

Einstellungen:
Einstellung für:
Bild:
AV-Wahl:

Kontrast:
Helligkeit:
Farbsättigung:
Tint:
Schärfe:
Profi-Einstellungen
PureCinema:
Film-Modus:
Textoptimier.:
Intellig.-Modus:
Bilddetail
DER-Bild:
Schwarzwert
ACL:
Enhancer-Mod.:
Gamma:
Farbeinstellungen
Farbtemperatur:
ManuellR hoch:
G hoch:
B hoch:
R niedrig:
G niedrig:
B niedrig:
CTI:
Farbmanagement
R:
Y:
G:
C:
B:
M:
Farbraum:
Rauschunterdrück.
3DNR:
Feld-NR:
Block-NR:
Moskito-NR:
Andere
3DYC:
I-P-Modus


[Beitrag von Bullethead am 04. Mrz 2009, 00:15 bearbeitet]
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