Wadia 121

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chrissl76
Stammgast
#1 erstellt: 08. Jul 2012, 17:54
Hallo Leute,
hat hier jemand mal den Wadia 121 kennengelernt oder besitzt ihn gar und kann was dazu sagen?
Danke!
Kumbbl
Inventar
#2 erstellt: 18. Jul 2012, 14:40
damit du nicht ganz ohne Antwort bleibst

Nö, kenn ich nicht, aber vermutlich machst du wenig falsch damit - wobei meine persönliche Meinung ist: wenn schon soviel Geld für "nur DA-Wandeln", dann würde ich heutzutage nur noch einen DAC kaufen, der auch in höchster Auflösung streamen kann...

sowas z.B.: www.sempre-audio.at/...eamer---.id.2409.htm

kostet das gleiche wie der Wadia, kann aber zusätzlich bis 24/192 streamen... damit hätte man wirklich maximale Flexibilität im Haus... Für ein gut designtes All-In-One-Gerät (DAC, Streamer, Vorstufe), an das ich dann nur noch Aktivboxen anschließen muss, würde ich mir ev. sogar überlegen, so viel Geld auszugeben - auch wenn ich überzeugt bin, das gleiche klangliche Niveau schon weitaus billiger bekommen zu können (aber nein, diese Diskussion fangen wir hier jetzt nicht an ), so wäre für so ein Package für mich 1500€ sogar ein annehmbarer Preis....
chrissl76
Stammgast
#3 erstellt: 21. Jul 2012, 13:33
Danke, wenigstens ein Kommentar!
Klang und Dac, tja in der Tat ein schwieriges Thema. Theorie und Praxis laufen da weit auseinder, warum auch immer. Allerdings denke ich auch, dass sich bei mehr als 1000 EUR nicht mehr viel bewegen kann. Sonst würden alle anderen was falsch machen.
Mit Streaming bin ich bis jetzt einfach nicht warm geworden. Die Dinger haben mir ein paar mal meine sehr umfangreiche Datenbank zerschossen bzw. darin rumgewurschtelt und alles durcheinader gebracht. Insofern hatte ich das nicht im Blick.
Kumbbl
Inventar
#4 erstellt: 23. Jul 2012, 03:58
sehr mysteriös, dass ein Streamer deine Datenbank zerschießt...na, wie auch immer - hatte da noch nie Probleme - und ein Setup mit einem vernünftigen Server mit einem guten Abspielprogramm, einem guten DAC und einer schönen App auf einem iPad ist vom Komfort her und der Optik her von keinem 10000€ Gerät her zu schlagen (vom Klang her auch nicht )... aber gut, dafür reicht auch ein USB-fähiger DAC, dazu muss er nicht zwingend streamen können - erhöht halt die Flexibilität bzgl. Plazierung etc...
chrissl76
Stammgast
#5 erstellt: 23. Jul 2012, 09:01
Also ich habe bei mir alles über Foobar laufen, dass wird über eine App vom Pad aus bedient. Insofern dürfte der Unterschied zum Streamer vernachlässigbar sein. Vorteil ist sicherlich, dass nicht immer der Rechner an ist. Bei mir wird allerdings für eine Anlage ein Soundtuning über eine DIRAC Software eingeschliffen, so etwas ginge dann mit einem Streamer nicht. Insofern war mir die Flexibilität wichtiger.
Kumbbl
Inventar
#6 erstellt: 23. Jul 2012, 10:47
ah, dieses DIRAC-Dingens interssiert mich - hat das Soundsystem meines 5er BMW auch... für was ist das zu hause gut, bzw. für was nutzt du es?
chrissl76
Stammgast
#7 erstellt: 23. Jul 2012, 13:57
Also erst mal schönes Auto

Ich habe eine fürchterliche Akustik im Raum und bin irgendwann mal auf dieses ganze Thema Raumkorrektur gestoßen. Ich habe dann mit Tact etliches probiert und es im Endeffekt wieder zurückgeschickt, weil es ein Haufen Zeit gekostet hat, man wunderbare Effekte erzielen konnte - z.B. ein völliges Verschwinden der Lautsprecher - aber im Endeffekt hat man ein Ende aufgebaut und ein anderes damit eingerissen. Losgelassen hat mich das Thema dennoch nie ganz.

However, da ich viel über PC höre drängt sich der Gedanke einer Soundkorrektur an dieser Stelle auf und so bin ich bei Dirac gelandet. Im Ergebnis war es aber mit der Geschichte ähnlich wie mit dem Tact. Erst mal - wer misst misst Mist. Und dann ist es eben wirklich so, dass meiner Meinung nach ein Eingriff Probleme löst und neue schafft, gerade bei höheren Frequenzen. Die eiserne Regel lautet - sehr gute Räume mit Korrektur perfektionieren - Ja. Schlechte Räume - lieber lassen und höchstens am Raum was machen.
Dennoch nutze ich das System, da es eine pfiffige Idee hat, indem man nur einen bestimmten Frequenzbereich bspw. den Bass 50-300 Hz anfaßt und den Rest völlig in Ruhe läst - auch wenn eine Bassänderung immer klar auch auf die anderen Bereiche durchschlägt.
Nun ja, ich habe eine Altec Valencia, die in meinem Raum in Sachen Bass nicht so richtig zu Stuhle kommt, wenn es nicht gerade riesig laut sein soll. Dafür setze ich Dirac ein und das klappt auch sehr gut.
Steven2007
Stammgast
#8 erstellt: 16. Aug 2012, 05:31
Ich hab den Wadia seit gestern zum Testen zu Hause. Vorher hatte ich bereits den T+A DAC 8 daheim. Von der Wertigkeit und dem "Gegenwertgefühl" ist der T+A weit vorne. Beim Wadia hat man nicht das Gefühl 1.550€ vor sich zu haben. Der ist auch e ht winzig. Die Nervige LED-Beleuchtung geht bei dem Preis gar nicht. Wenn man das Gerät direkt vor sich stehen hat bekommt man trotz der Dimmung Augenkrebs. Weiss nicht was Wadia sich da gedacht hat...

Klanglich kann ich noch nicht so viel sagen. Erster Eindruck sehr Geschmeidig, körperhaft, Bühne passt soweit. Machte T+A aber noch besser. Mal weiterhören. ich denke aber jetzt schon es wird der T+A.
Bajano
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 27. Sep 2012, 09:58
Also ich kann mich derzeit nicht zwischen T+A DAC 8 und Wadia 121 entscheiden. Für den T+A spricht die Anschlussvielfalt (brauche ich aber eigentlich nicht) und für den Wadia der günstigere Preis.

Bisher streame ich über einen selbstgebauten HTPC mit XBMC zu einem Cambridge DACMagic (über USB) und dann geht es weiter zu einer Rotel Vor-/ Endstufenkombi (RSP-1572 und RMB 1565). Der Klang des DacMagic gefällt mir im Direktvergleich besser, als die Wandler im Rotel. Außerdem löst er besser auf und gibt mehr Details wieder (sagt sogar meine Frau).

Hat schon einmal jemand von Euch den DacMagic im Vergleich zum Wadia oder zum T+A gehört und kann seine Eindrücke schildern?
frank969
Stammgast
#10 erstellt: 30. Dez 2012, 20:24
Ich hab seit ein paar Tagen den Wadia 121 und teste ihn in der nächsten Zeit im Zusammenhang mit meinem Equipment, sowohl als DAC, als auch als DAC+Vorstufe. Quelle ist entweder mein Marantz CD-17 mkII oder die Squeezebox Touch. Dahinter ist der Marantz PM-17 mkII M und ein paar Sonus Faber Cremona M. Im ersten Anlauf bin ich nicht so begeistert, wie man es vielerorts liest. Mein CD-17 klingt über den Wadia erstmal schlechter, weniger räumlich, weniger feinauflösend (gehört mit ECM Garbarek Twelve Moons). Sowohl über Cinch als auch über Toslink. An der Squeezebox klingt er im ersten Hören sehr gut. Als Preamp bin ich hin- und hergerissen, bisher finde ich die Vorstufe des PM-17 harmonischer und der Wadia scheint mir im Vergleich ein wenig "Loudness-Charakteristik" zu haben.

Genaueres folgt. Bin auch an Euren Meinungen/Erfahrungen interessiert!

Gruss Frank
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