Sony DTC 1000 ES DAT bleibt nicht dauerhaft in Aufnahmebereitschaft

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justinIII
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Apr 2007, 13:21
Hallo,

ich hab mir bei ebay einen Sony DCT 1000 ES ersteigert, als Wandler..

Nun wollte ich mir den in Ruhe anhören, aber nix da von Wegen Ruhe: Um das Gerät zum Wandeln des SPDIF-Signals zu bewegen, muss ich also die Rec-Taste Drücken, weiter nix, kein Pause dazu oder so. Das funktioniert interessanterweise schon mal nicht ohne Kassette, na gut, sieht man ja ein. Dann aber schaltet das Gerät nach ca. 20 Minuten selbsständig die Rec-Funktion wieder aus, vielleicht um das Band zu schonen, das evtl. um den Kopf geschlungen ist, da bin ich nicht sicher.

Fakt ist jedenfalls, dass das Gerät so als Wandler keinen Pfifferling Wert ist
Die Bedienungsanleitung habe ich leider nicht, somit laufe ich also hier mit meiner Frage auf..
Kennt jemand eine Möglichkeit den Rekorder dazu zu überreden, stetig im Aufnahmemodus zu verharren?

Viele Grüße,
../nico
Hörbert
Inventar
#2 erstellt: 05. Apr 2007, 17:31
Hallo!

Alle Sony Dats schalten nach einer Weile aus falls kein Signal anliegt ebeso wenn im Aufnahmebetrieb Pause gedrückt ist. Je nach Modell beträgt die Zeit dabei zwischen 10 und 20 Minuten. Die reine Wandlerfunktion sollte durch das alleinige Drücken der "Rec" Taste funktionieren. Das Klappt allerdings nicht bei jedem Modell.

MFG Günther
justinIII
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 06. Apr 2007, 11:15
Na das mit der Rec Taste klappt ja, aber eben nur für eine Weile
Hörbert
Inventar
#4 erstellt: 06. Apr 2007, 14:07
Hallo!

Wenn kein Signal anliegt schaltet der DAT wieder aus, bei meinem DTC 690 erfolgt die Abschaltung nach ca.10 Minuten ohne anliegendes Signal, keine Ahnung wielange es bei dir dauert. Na hoffentlich meldet sich jemand der eine BDA des 1000ers hat.

MFG Günther
justinIII
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 06. Apr 2007, 15:50
Da ich den nur als Wandler nutze, ist mir das Laufwerk an sich egal. Als Notbehelf läuft jetzt immer ein 2h Band im Aufnahmemodus durch. Ich überleg schon, imr ein Endlostape zu basteln, aber wie lange macht das Laufwerk das wohl mit?
hf500
Moderator
#6 erstellt: 06. Apr 2007, 16:11
Moin,
die Geraete sind ja auch Aufnahmegeraete, keine Wandler.
Und so wird zur Schonung des Bandes das Laufwerk und damit die Funktion nach 10-20 Minuten abgeschaltet.

Waehrend Aufnahme-Pause liegt das Band schon eingefaedelt um die rotierende Kopftrommel und es soll verhindert werden, dass die
Koepfe das stillstehende Band durchfraesen und sich dabei abschleifen.
Bei Videorecordern mit ihrer verwandten Technik ist es genauso.
(Bei Grundig V2000 wurde bei einigen Geraeten das Band bei Pause alle 15s ein Stueck weiterbewegt. Trotzdem wurde die Pause nach 15 Min. abgeschaltet)

73
Peter
justinIII
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 06. Apr 2007, 16:13
Ja, das mit dem Band um den Kopf hatte ich befürchtet. Klar ist das Gerät kein Wandler, aber es wandelt eben sehr gut..
hf500
Moderator
#8 erstellt: 06. Apr 2007, 16:38
Moin,
wenn der Konstrukteur nicht an eine reine Wandlerbetriebsart gedacht hat, kann man wenig machen, ausser jedesmal ein Band zu bespielen.
Eine Endlosschleife geht auch nicht. Klebestellen sind bei dieser Technik kritisch und ausserdem ueberwacht das Laufwerk wahrscheinlich beide
Wickelteller zur Erkennung von Bandriss oder gestoertem Bandlauf. Wenn sie das richtig machen, wie frueher bei Grundig V2000, dann wird ueberprueft,
ob das Drehzahlverhaeltnis beider Wickelteller plausibel ist.

73
Peter
GINO1704
Stammgast
#9 erstellt: 10. Apr 2007, 12:27
Hallo justinIII,
mit deinem Problem bezüglich DTC-1000 solltest du dich mal hier im Forum an die DAT Freunde wenden.Da gibt es genügend Leute die dir bei der Sache helfen können.
Ich habe selbst einen DTC-1000 der kein Digitalsignal aufnehmen kann, da Sony die Copy Möglichkeit unterbunden hatte. Mein Gerät schaltet sofort auf Copy Prohibit, wenn ich versuche digital aufzuzeichnen.
Solltest du aber ein Gerät haben, bei dem dieses nicht erscheint, dann kannst du von Glück sprechen.
Nur mit einem Eingriff in die Electronic ist das bei einem solchen Gerät machbar. Als reinen Wandler benutze ich meinen DTC-57ES.Das funktioniert ohne eingelegter Cassette.
Ansonsten gibt es nur die Möglichkeit mit einem externen Wandler ( z.B. Hucht ). Die gibt es mit Sicherheit zum gleichen Betrag als für eine 1000`er Sony.

So wie ich nochmal aus meiner Bedienungsanleitung entnehmen konnte gibt auch Sony darin den Hinweis, das eine Digital-Aufzeichnung mit einer Abtastfrequenz von 44,1 kHz(CD-Spieler) nicht möglich ist.Das funktioniert nur mit einem von Sony geliefertem Gerät Typ. DAS-702ES bzw. 703ES.
justinIII
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 10. Apr 2007, 15:00
Ich hab wohl Glück gehabt, denn mein Gerät hat einen Modifizierten Timer-Schalter, an dem Nachträglich 44.1/48khz aufgeklebt wurde

Es gibt eventuell ein Dummy DAT Tape, dass dauerhafte Aufnahme erlaubt. War ein Tipp von dem Verkäufer des Geräts.. Vielleicht finde ich das ja..

Wer sind denn die DAT-Freunde hier so?
rolli03
Neuling
#11 erstellt: 01. Mai 2007, 19:47
Hallo, ich besitze auch einen DTC 1000 ES.
Das Problem kenne ich sehr gut. Sony hat erst später in seine DAT-Recorder die Funktion des reinen Wandlers eingebaut. Ich konnte meinen 1000er noch nicht überlisten. Ich finde den Wandler auch sehr gut - er hat so einen weichen, analogen Klang. Die späteren Modelle z. B ZA5ES gehen analytischer, aber auch härter vor. Das ganze ist Geschmacksache. Falls Du eine Lösung hast(wobei ich nicht glaube, dass es mit einer Dummy-Kassette klappt, da tatsächlich die Bandbewegungen kontrolliert werden) so gib doch bitte Bescheid!

Es gab da mal einen DAT-Thread zur Reparatur usw., den suche ich gerade suche. Das wurde mit den "DAT-Freunden" gemeint.

Gruß Rolli
ronmann
Inventar
#12 erstellt: 30. Mai 2007, 12:56
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 24. Jul 2012, 16:43

justinIII schrieb:
Hallo,

...einen Sony DCT 1000 ES ersteigert, als Wandler..

Dann aber schaltet das Gerät nach ca. 20 Minuten selbsständig die Rec-Funktion wieder aus,
Fakt ist jedenfalls, dass das Gerät so als Wandler keinen Pfifferling Wert ist :(
Kennt jemand eine Möglichkeit den Rekorder dazu zu überreden, stetig im Aufnahmemodus zu verharren?

../nico



Hallo,
genau dazu hatte die ehemalige Firma Electroniklabor Axel Hucht, Berlin ( 1987 -2005 ) bereits zu Ende
der 80er Jahre eine spezielle Baugruppe ( Platine ) zur Modifikation entwickelt und eingebaut

(überwiegend für Anwender im professionellen Bereich = Tonstudios und Rundfunkanstalten).

Die Umrüst-Teile sind aber bereits seit fast zwei Jahrzehnten ( ! ) vergriffen und so umgebaute DTC1000 heute ultraselten
(und fast schon Sammlerstücke).

Ein Anwender solch einer "HUCHT-Vollmodifikation" des DTC 1000 schreibt darüber gerade bei den "DAT-Reparierern" hier im Forum:

http://www.hifi-foru...=220&thread=21&z=108

#5375 erstellt: 13. Jul 2012, 17:39

Gruss Axel
cr
Inventar
#14 erstellt: 25. Jul 2012, 18:16
Was mich interessieren würde, wenn wir hier schon einen Experten haben:

Warum tritt beim Kopieren von CDs mit Audiorekordern immer (?) eine geringe Startmarkendrift ein? Auch wenn man die CD komplett kopiert, liegt also nicht am Vorlaufspeicher bei Einzeltracks.
Man merkt das vor allem dann, wenn man eine Kopie nochmals kopiert, es sind dann schon einige Millisekunden (jeweils 1 Frame?) und bei scharf geschnittenen, abrupt beginnenden Tracks merkt man, dass vom Einschwingvorgang was fehlt.

Frage: Liegt das generell am SPDIF? Am CDP? Am Audiorekorder, wo ich Erfahrungen v.a. mit Philips/Marantz gewann....
Entsteht mglw. beim Aufdröseln der Subcodes im Audiorekorder ein Zeitversatz zum Audiosignal?
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 25. Jul 2012, 19:23

cr schrieb:
Entsteht mglw. beim Aufdröseln der Subcodes im Audiorekorder ein Zeitversatz zum Audiosignal?

Hallo, ja, genau darin liegt das Problem.

Es ist schlicht und einfach die Reaktionszeit der Firmware im Recorder, die auf Microprocessoren mit doch eher "überschaubarer" Taktfrequenz läuft.

Der zweite Grund ist, dass derjenige Subcodekanal im digitalen Ausgangssignal eines CD-Players, der die Informationen enthält, aus denen die Titelanfänge abgeleitet werden, im CD-Player KEINER Fehlerkorrektur unterzogen wird.

Stattdessen wird der dafür zuständige sogenannte "Q-Subcode" der CD mit sämtlichen Lesefehlern in den sogenannten "User-Kanal" des digitalen SPDIF-Ausgangssignals einfach eins zu eins übernommen.

Damit Fehler im Q-Subcode überhaupt festgestellt werden können, ist dieser Subcode in Blöcken von einigen ms Länge strukturiert, wobei am Ende eines jeden Blockes noch eine zwei Byte lange CRC-Prüfsumme angehängt wird.

Das hat zur Konsequenz, dass in DAT (bzw. CD-Rec, MD-Rec etc) erstmal ein kompletter Datenblock eingelesen werden muss, dann muss geprüft werden, ob man die Daten "glauben" kann, also, es muss dann eine CRC-Checksumme aus dem Block berechnet und mit der von der CD übertragenen
Prüfsumme verglichen werden.

Wenn das übereinstimmt, dann ist gut, ansonsten wird der Block einfach ignoriert, d.h. verworfenen und der nächste Block eingelesen, solange, bis der Recorder einen Gültigen findet.

Wegen dieser Notwendigkeit und der relativ geringen Datenübertragungsrate vergeht entsprechend viel Zeit zwischen Ankunft der Q-Informationen und dem tatsächlichen Schreiben einer Start-ID auf dem Band.

Das sind einfach systenspezifische Beschränkungen.

Um die vorzukompensieren, speziell jetzt für die Reaktionszeiten eines CD-Players, werden die Änderungen der Titelnummern auf der CD ja auch seit eh her einige ms vor den Beginn der Musik vorgezogen beim Mastern.

Für den Betrieb von CD-Player reicht das, für DAT (und CD-Recorder der ersten Generation ) aber nicht,
weil die Reaktionszeiten ( deutlich) über denen eines CDP liegen.

Dafür gabs in den 90er im Profi-Bereich spezielle Delay-Geräte ( z.B. von HHB für die CDR-1 und CDR-610 von Marantz ), die da noch zusätzliche Vorkompensationen (durch schlichtes Verzögern der Audiodaten gegenüber dem Subcode) eingefügt hatten.
Moderne CD-Recorder haben dafür heute Audiodatenspeicher seriemässig enthalten, aber eben nicht die DAT.

Ich denke, das reicht als grober Überblick, Details würde ich lieber telef. diskutieren

Gruss Axel Hucht
cr
Inventar
#16 erstellt: 25. Jul 2012, 19:54
Danke für die Erklärungen, mich hat immer erstaunt, wieso dieses Problem eigentlich nie thematisiert wurde, mW auch nicht in den Magazinen.

Nur noch kurz: Dh, wenn man sich einen der wenigen heutige noch erhältlichen CD-Rekorder kauft (Tascam zB), dann ist der Zeitversatz behoben?
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 25. Jul 2012, 20:20
Das ist eine gute Frage!

Dazu müsste man wissen, ob der betreffende CD-Recorder seine eigene Reaktionszeit bei der Titelnummer-Fortschreibung durch Zwischenspeichern der Audiodaten berücksichtigt.

Ich hatte mich bereits vor einigen Jahren aus der Audiotechnik zurückgezogen und auch den Markt nicht weiter verfogt, so dass ich jetzt bei ganz modernen Geräten der falsche Anprechpartner bin.

Ich selber gehe solche Probleme bereits seit einiger Zeit dadurch an, dass ich die aufzunehmenden Audiotracks als WAV-Dateien am PC editiere ( z.B. mit der gut brauchbaren Freeware AUDACITY ) und dann einfach am PC auf eine CDR brenne.

Ich nutze eine alte professionelle Soundkarte aus den Studiobereich, mit der ich ( nachgemessen! ) eins zu eins Audiodaten senden und empfangen kann ( RME Modell DIGI-96/PAD mit SPDIF bzw EAS/EBU-Format) zur Kommunikation z.B. mit meinen DAT beim Überspielen meiner Archivbänder auf HD.

Stand-alone-Recorder setze ich für Neuaufnahmen aber schon seit Jahren nicht mehr ein....

Gruss AH
termman
Inventar
#18 erstellt: 22. Aug 2012, 16:57
Edit (ich lass trotzdem den Text unterm Strich unverändert stehn)

Ich hab grad nochmal von Anfang an komplett durchgelesen und festgestellt, dass meine "Erkenntnis" noch kein Beweis ist.
Jetzt lass ich ihn erstmal ohne Signal in Bereitschaft (vorher hatte ich Signal am Eingang) - mittlerweile gesamt bisschen über ne Stunde in "Wandlung", mit ohne Signal 15 Minuten.
Mal sehn, ob er die Wandlung ohne Signal demnächst abschaltet.
Mit laufender Kassette (egal, ob normale oder "Dummy") kann ich leider noch nicht probieren, da das Laufwerk nicht ok ist.

PS: Meinen DTC-60ES juckt es übrigens nicht, ob Signal ankommt - der bleibt stur im AD-DA Modus.



---------------------------------------------


Falls nachmal jemand vor derselben Frage wie am Anfang des Threads steht und weils hier besser passt als im Rep.-Thread:
Möglicherweise kann das Laufwerk mit einer echten Endloskassette (ohne Band drin, also vielleicht ne Schrottkassette oder alte Reinigungskassette opfern) ausgetrickst werden.

Ein DTC 1000 mit DA-Modifikation(en?) aus zweiter, dritter oder gar vierter Hand, ich weiss also leider nicht, ob das Folgende vielleicht auch nur Ergebnis einer weiteren Modifikation ist:


Ich nutze (wenn möglich) meine Fingerspitzen (klingt komisch, ist aber so ), um eine eingelegte Kassette zu simulieren und die LW-Funktionen bisschen durchzuprobieren.

Dabei habe ich eher zufällig erstens festgestellt, dass trotz "Kein-Band-am-Kopf-und-Auf-/Abwickel-stehen" Aufnahme und AD-Wandlung aktiviert werden können und zweitens auch nach Loslassen der Erkennungspimpel keine Fehlermeldung kommt und die "Aufnahme" weiterläuft.
Pause ist dabei nicht gedrückt, es leuchtet nur "REC". Kopftrommel rotiert, aber die Andruckrolle ist nicht in Aktiv-Position.
"Wandlung" ist mittlerweile seit 50 Minuten aktiv.


[Beitrag von termman am 22. Aug 2012, 17:19 bearbeitet]
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 22. Aug 2012, 17:14

termman schrieb:
es leuchtet nur "REC". Kopftrommel rotiert, aber die Andruckrolle ist nicht in Aktiv-Position. "Wandlung" ist mittlerweile seit 50 Minuten aktiv.


Dazu braucht man nur wenige preiswerte Standard-ICs, einige Widerstände und Dioden, und einen zusätzlichen Taster,
und dann geht A/D und D/A beliebig lange auch bei stehender Kopftrommel von analog und digital-In ( falls frei ).
cr
Inventar
#20 erstellt: 22. Aug 2012, 17:16
Die Anfrage des Themenersteller ist 5 Jahre alt und wohl inzwischen erledigt.....


[Beitrag von cr am 22. Aug 2012, 17:20 bearbeitet]
termman
Inventar
#21 erstellt: 22. Aug 2012, 17:31

Die Anfrage des Themenersteller ist 5 Jahre alt und wohl inzwischen erledigt.....


Aber ich bin über Google in den Thread gekommen und vielleicht hat mal wieder jemand dieselbe Frage (DTC 1000 als Wandler).



( falls frei ).


Danach hattest Du ja schon gefragt:
Im Moment kann ich es noch nicht weiter probieren (Wandler-Test läuft ja noch, siehe mein Edit im vorigen Beitrag und der CoPro-MK-II ist noch ausgelastet mit Cinch-->optisch, für Test mit Digitalsignal brauch ich ihn andersrum), aber das Gerät hat vorhin folgendermassen reagiert:

Input stand auf Digital -> "REC" drücken -> Relais schaltet zweimal an/aus (oder aus/an).
Aufs Display habe ich dabei nicht geachtet.
Danach hab ich Input auf Analog geschaltet und REC liess sich aktivieren.
Nun weiss ich noch nicht, ob er bloss wegen unbelegtem Digi-Eingang gemault hat oder grundsätzlich.

Wandlung ohne Signal im Moment 27 Minuten.
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 22. Aug 2012, 17:34

cr schrieb:
Die Anfrage des Themenersteller ist 5 Jahre alt und wohl inzwischen erledigt.....


Ja, für den TE wird das wohl tatsächlich längst erledigt sein...

Aber, wie man hier und an anderer Stelle gerade sieht, sind heute immer noch Käufer von gebrauchten
SONY DTC-1000 / AIWA XD-001 mit genau diesem Problem konfrontiert.

Eine saubere, gut erprobte elektronische Lösung ist seit mehr als zwanzig Jahren bekannt,
die Schaltpläne und Einbauanleitungen liegen noch bei mir im Keller im Archiv.

Wenn das irgendwer nachbauen will, kann ich die Unterlagen gerne zur Verfügung stellen.

Die benötigten Bauteile sind Standard und überall gut zu bekommen, notfalls hätte ich die noch in Stückzahlen hier.
( bis auf Leiterplatte = restlos ausverkauft )
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 22. Aug 2012, 17:39

termman schrieb:
das Gerät hat vorhin folgendermassen reagiert:
Input stand auf Digital -> "REC" drücken -> Relais schaltet zweimal an/aus (oder aus/an).
Aufs Display habe ich dabei nicht geachtet.
Danach hab ich Input auf Analog geschaltet und REC liess sich aktivieren.
Nun weiss ich noch nicht, ob er bloss wegen unbelegtem Digi-Eingang gemault hat oder grundsätzlich.


Das scheint das normale Verhalten bei nicht anliegendem Digital-In- Signal zu sein.
termman
Inventar
#24 erstellt: 22. Aug 2012, 20:06
So, also zumindestens dieses Exemplar ist ein Dauerwandler (2,5 Stunden ohne Signal durchgelaufen, dann hab ich abgebrochen), jedenfalls solange ich ihm zum Starten des Wandelns eine Kassette vorgaukle und danach die Finger von den Fühlern nehme.
Dann bleibt nämlich auch der manuelle Stop-Versuch (Stop-Taste drücken) wirkungslos, bis ich wieder die Fühler drücke oder das Gerät aus- und wieder einschalte.

@Axel: War dies der Ausgangspunkt für Deine damalige Zusatzplatine (auf Knopfdruck eine eingelegte Kassette simulieren und nach Wandlungsstart die virtuelle Kassette wieder verschwinden zu lassen)?

Grad nächster Mini-Versuch: "Dauerwandlertrick" auf Analog starten und dann auf Digital schalten --> Relais klickert sich tot (und am Display passiert nix).
cr
Inventar
#25 erstellt: 22. Aug 2012, 20:11
Gehts jetzt mit einer bandlosen Kassette auch? Das wäre einfacher.
termman
Inventar
#26 erstellt: 22. Aug 2012, 20:30
Dazu muss ich erst eine basteln (und werde weiter berichten), aber notfalls könnte man die heutige Erkenntnis in einen simplen Schalter einfliessen lassen, der die vier Fühler (oder vielleicht brauchts ja auch nur 2 bis 3 davon) "kurzschliesst", bis man "REC" gedrückt hat.
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 22. Aug 2012, 22:50

termman schrieb:
@Axel: War dies der Ausgangspunkt für Deine damalige Zusatzplatine (auf Knopfdruck eine eingelegte Kassette simulieren
und nach Wandlungsstart die virtuelle Kassette wieder verschwinden zu lassen)?


Nein, ganz und gar nicht!

Es wird mit der Zusatzschaltung ein Signalprocessor über einen Datenbus in den REC-Modus konfiguriert,
ohne dass der System- und der Mechanik-Controller davon etwas mitbekommen.

==> deshalb steht dann auch die Kopftrommel still, während die A/D + D/A- Wandler laufen.
Es muss auch keine Kassette im Gerät sein und es klappern auch keine Relais !


Der "Zwangs-REC-Mode" wird sofort zurückgesetzt, wenn irgendeine Taste am DAT gedrückt wird,
die eine Laufwerksfunktion aktiviert ( STOP , PLAY, PAUSE, FF, OPEN etc. )

Da braucht man nicht das Gerät ausschalten ! ( Sowas würde ich nicht auf dem Markt anbieten wollen ! )


[Beitrag von Axel_Hucht am 22. Aug 2012, 23:08 bearbeitet]
termman
Inventar
#28 erstellt: 14. Sep 2012, 16:44

cr schrieb:
Gehts jetzt mit einer bandlosen Kassette auch? Das wäre einfacher.


Die Frage ist zwar schon ne Weile her, aber ich kanns immer noch nicht endgültig beantworten, da das Laufwerk noch immer nicht läuft (ich kann leider prima mit "Fühlerdrücken" leben - so fehlt mir bisschen der Antrieb zur Instandsetzung )

Ich habe aber schon eine Dummy-Kassette zurechtgemacht, welche er akzeptiert (er tut schonmal so, als würde er darauf aufnehmen wollen - auf "Pause" dann aber der bekannte "Stop nach x Minuten" und laufenlassen geht halt noch nicht).

Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 24. Nov 2012, 13:57

termman schrieb:
Ich habe aber schon eine Dummy-Kassette zurechtgemacht, welche er akzeptiert
(er tut schonmal so, als würde er darauf aufnehmen wollen -
auf "Pause" dann aber der bekannte "Stop nach x Minuten" und laufenlassen geht halt noch nicht).


In der Zeit hätte man auch ein paar ICs auf eine kleine Lochrasterplatte löten können und hätte dann eine
saubere elektronische Lösung gehabt....

Der Aufwand ist nicht gross, siehe Foto HIER:

#5706 erstellt: 20. Nov 2012
http://www.hifi-foru...21&back=&sort=&z=115

Da sieht man eine kleine Platine mit einer überschaubaren Anzahl von Bauteilen, die sogar zusätzlich
noch einen Fehlerraten-Decoder zur Anzeige von "Correction" und "Interpolation / Mute" über zwei LED enthält.

Eine Stunde löten und fertig ist die Laube, Bauteilaufwand ca 5 Euro.......

Nur Rec-Monitor: etwa halber Aufwand

Schaltplan gibts beim Entwickler.



Aber warum soll man denn überhaupt so einen Uralt-DAT als D/A-Wandler benutzen, was spricht dafür ???

Mit einem seriemässigen 1000er ist nach meiner Erinnerung in dieser Betriebsart das klangliche Ergebnis
grottenschlecht und absolut nicht zeitgemäss, da spielt heute der kleinste DAC für 29 Euro aus China schon besser...

Mithören vom Digitaleingang ist eigentlich nur dazu vorgesehen gewesen, die Aufnahme zum richtigen Zeitpunkt zu
starten und zu stoppen, und dafür reicht der Klang allemal, aber nicht für "Dauerbetrieb" zum Hören.

Dazu müsste dann die Takt-Rückgewinnung aus den digitalen Eingangsdaten ( SPDIF ) erheblich ( !!! ) jitterärmer
erfolgen als das in einem serienmässigen DTC1000 der Fall ist.

Die Takt-Rückgewinnung ist da wirklich nur für die Aufnahmefunktion ausgelegt !


[Beitrag von Axel_Hucht am 29. Nov 2012, 17:31 bearbeitet]
Axel_Hucht
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 04. Dez 2012, 01:41
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