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heute noch cd-player der 5000-euro-klasse kaufen?

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müllkramer
Stammgast
#1 erstellt: 19. Feb 2013, 11:48
guten tag in die runde....

eine bitte als rein "akademisch-abstrakte" frage zu verstehen...daher auch keine frage nach einem bestimmten cd-spieler-modell..da bin ich ohnehin..sagen wir...markentreu festgelegt...

gesetzt den fall,die kohle wäre frei...oder in wenigen monaten eben verfügbar...ist es heute noch "sinnvoll"..sinvoll im sinne von zukunftsträchtig..neudeutsch nachhaltig...eine derartige summe in einen cd-spieler zu investieren oder hat man..haben wir...in einigen jahren damit nur einen weiteren baustein im rack,für den es keine neuerscheinungen als quellmaterial mehr gibt und der einfach aus der zeit gefallen ist wie schon vhs-videorecorder,dat-recorder und analog-tapedecks?

sicherlich gibt es für alle genannten formate noch liebhaber und afficonados...nur eben kaum noch neues auf genannten medien.

nun könnte man sagen...man hat ja noch die alten cd im regal....dagegen spricht die formatierung in flac-dateien und eine zentrale nas-server-lösung...wenngleich mir dieses festplatten-zentrallager irgendwie nicht so recht zusagen mag.

ein händler sagte mir zumindest,cd-spieler liefen im moment kaum noch...die leute schafften sich oben genannte lösung an.

ich weiss...ist glaskugellesen...aber ich höre mir gerne die meinung von leuten aus der endverbraucherecke an.
baerchen.aus.hl
Inventar
#2 erstellt: 19. Feb 2013, 12:54
das reine CD-Player nur noch wenig gefragt sind, kann ich mir durchaus vorstellen. Die alte Generation ist weitesgehend versorgt und die Jugend bevorzugt DVD oder Blueray. Internet, Heimkino und Hifi wachsen immer weiter zusammen, dies wird sich kaum verhindern lassen. Die CD-als Quellmedium wird imho aber kaum aussterben, dazu sind wie bei der Schallplatte einfach zu viele im Umlauf.

Die Frage nach dem Sinn oder Unsinn eines extrem teuren CD.Players hat sich schon immer gestellt. Optisch und haptisch macht z.B. ein TEAC/Esoteric P-02 schon was her. Ob so ein Player technisch notwenig ist? Mit Sicherheit nein. Aber die Frage stellt sich den Kunden, welche sich solche Geräte leisten können, meist nicht.
Stereo33
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 19. Feb 2013, 13:51
Selbst wenn ich 100.000 € hätte, würde ich keine 1000€ für einen CDP hinlegen.
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 19. Feb 2013, 13:59
also wenn mein CD-Player die Grätsche machen würde und ich meine, nicht ganz kleine, CD-Sammlung noch nicht digitalisiert und dazu das Geld hätte, würd ich mir definitiv ein RipNas (vermutlich Statement) anschaffen.
Al-Bert
Stammgast
#5 erstellt: 19. Feb 2013, 14:03
Moin müllkramer,

schön verpackte Technik ist schon toll. CDs wird es, glaube ich zumindest, noch lange geben. Aber ich denk, für 1000 oder max. 2000 Euro, gibt es schon wirklich phantastische Haptik und Verarbeitung. Das restliche Geld würde ich dann viel lieber in Lautsprecher stecken.
Ich mag auch CDs haben, da ist ein Cover bei, ein heftchen mit Texten und Infos.
Musik als Datei kaufen, finde ich irgendwie nicht so toll. Habs auch noch nie gemacht. Festplatten können kaputtgehen und so eine tolle Sammlung in 1 Sekunde verschwunden sein. Klar, man kann ja alles sichern. Nur manchmal denkt man nicht dran. Hat kein geld für eine 2te Platte oder so.
Klanglich bräuchte ich aber in Wahrheit keinen Superwahnsinnsplayer/Wandler, weil meine Ohren schon ziemlich schrottig sind.

Gruß, Albert
Amperlite
Inventar
#6 erstellt: 19. Feb 2013, 14:12

müllkramer (Beitrag #1) schrieb:
...ist es heute noch "sinnvoll"..sinvoll im sinne von zukunftsträchtig..neudeutsch nachhaltig...eine derartige summe in einen cd-spieler zu investieren

Es war schon vor 20 Jahren nicht "sinnvoll", so viel Geld für ein Quellgerät auszugeben - aus rein funktionial-rationaler Sicht.
Selbst wenn es über die Massenware hinausgehen soll, ist IMHO auch mit unter 2000 Euro ein Wunsch nach solider Haptik und schöner Optik zu befriedigen.
Wenns dann natürlich das aus dem vollen gefräste Gehäuse mit zweistelliger Seriennummer sein soll, ...


oder hat man..haben wir...in einigen jahren damit nur einen weiteren baustein im rack,für den es keine neuerscheinungen als quellmaterial mehr gibt und der einfach aus der zeit gefallen ist wie schon vhs-videorecorder,dat-recorder und analog-tapedecks?

Die Gefahr besteht. Wenn man aber mit einer "Produktnutzungsdauer" von 10 Jahren zufrieden ist, dürfte sich der Kauf eines CD-Spielers noch rechnen. Meine Glaskugel sagt mir, dass die Compact Disk nicht ganz so schnell sterben wird, dass man keine Medien mehr bekäme. Klar wird der der Download-Markt irgendwann überhand nehmen, aber deswegen wird man nicht den Verkauf von CDs völlig stoppen.
stanko314
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 20. Feb 2013, 14:02
Hallo,

ja, warum denn nicht ? Persönlich habe ich mir diese Frage durch den Kauf eines entsprechenden Gerätes mit "Ja" beantwortet. Die CD wird m.e. noch viele Jahre existieren und nicht so schnell durch z.B. Streaming ersetzt werden.
Als die CD vor nunmehr 30 Jahren aufkam glaubten auch viele, dass die LP bald der Vergangenheit angehören würde. Heute wissen wir, dass es nicht so ist und es werden immer noch Plattenspieler auch für mehrere tausend Euro gekauft.

Gruß
Andreas
Stereo33
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 20. Feb 2013, 14:28
Man kann auch 10000 € für Felgen ausgeben. Die machen das gleiche wie andere, nur
sind etwas erhabener.
ParrotHH
Inventar
#9 erstellt: 20. Feb 2013, 16:29

müllkramer (Beitrag #1) schrieb:
...ist es heute noch "sinnvoll"..sinvoll im sinne von zukunftsträchtig..neudeutsch nachhaltig...


Ich finde, die Frage lässt sich relativ einfach beantworten, nämlich mit: nein!

Einen CD-Player zu haben, für die Medien die man bereits besitzt, und die die noch dazukommen, das ist natürlich schon wichtig, wenn man denn eine entsprechend große Sammlung hat.

Nur zukunftsträchtig, und das war ja die Frage, ist es nicht!

Ich habe vor 2 Jahren angefangen, mir Geräte zu holen, die eben beides können: CDs abspielen und streamen. Im Schlafzimmer steht ein SACD-Receiver mit integrierten Streaming-Client von Pioneer, im Wohnzimmer ein T+A Musicplayer MK II (zwar keine 5K€ aber auch kein richtig billiges Gerät).

Bei beiden könnte ich gar nicht sagen, ob das (SA)CD-Laufwerk überhaupt noch funktioniert, denn seit ich einen großen Teil meiner CD-Sammlung auf das NAS gepackt habe, benutze ich die Medien praktisch nicht mehr. Die Streaming-Lösung ist einfach so gut und praktisch, dass mir das Einlegen einer CD mittlerweile vorkommt, wie das Lesen von Steintafeln. Von den ganzen Nebenaspekten einer richtigen Streaming-Lösung wie Multi-Room, Webzugriff will ich noch weiter gar nicht reden...

Parrot
Titanist
Stammgast
#10 erstellt: 10. Mrz 2013, 12:10
Hallo,

ich würde das Geld heute nicht mehr in einen reinen CD-Spieler investieren sondern einen sehr guten BD-Universalplayer anschaffen. Ich habe letzte Woche einen aktuellen Primare gesehn und gehört-ein Traum, sowohl vom Klang als auch von der Optik her. Natürlich ist meiner Überzeugung nach ein aktueller Cambridge oder Yamaha usw. für ein Bruchteil des Geldes vom Klang her genauso gut. Aber ich habe eine gewisse Freude an edel aussehnden Komponenten die dazu auch noch gut klingen.
Ein "Plastikplayer" kann genauso gut klingen wie ein "Bolide", aber die Optik., die Haptik...
Ich habe seit längerem einen Cambridge DV99 als reinen CD- u- SACD-Player im Einsatz. Das Gerät hat knapp 300 Euro gekostet und hat andere SACD-Player der 2500 Euro-Klasse locker an die Wand gespielt. Aber die Optik, die Bedienung, die Verarbeitung-ein Graus .
Nur damals war das Geld etwas knapper, heute würde ich mir auch eine noch so gut klingende Plastikkiste nicht mehr hinstellen.
Man kann z. B. sein Wohnzimmer auch mit billigen Regalen aus dem Baumarkt gestalten oder man nimmt Hüls, Interlübke oder ähnliche. Wo liegt wohl der Unterschied?

Langer Rede, kurzer Sinn:
Nein, im Sinne von von gutem Klang muss man keine 5000 Euro für einen Player ausgeben, das macht man aus anderen Gründen.

LG
Günter
Wolfgang_K.
Inventar
#11 erstellt: 13. Mrz 2013, 13:08
Folgende Überlegung - wenn dieser 5000 Euro-Player nach 10 Jahren eine kleine Macke haben sollte, könnte man den Player noch zu wirtschaftlich, akzeptablen Bedingungen reparieren lassen? Wenn die Frage verneint werden kann, dann kann man sich die 5000 Euro getrost sparen. Dann ist das nämlich bei allem Enthusiasmus das Geld wahrscheinlich nicht wert.

Nur ein Beispiel Sony Esprit 779 ES - Der Traum vieler Highender am Beginn der 90iger. Damaliger Verkaufspreis von Sony 3500 DM ! Mit der Swoboda-Platina kamen noch extra 3500 DM dazu - und heute. Ein Fall für den Wertstoffhof - Sony kann da nicht mehr viel reparieren. Zugegeben ein etwas krasses Beispiel - aber auch bei sündhaft teuren Geräten muß man auf Überraschungen gefeit sein....

Gruß Wolfgang
Titanist
Stammgast
#12 erstellt: 13. Mrz 2013, 17:48

Wolfgang_K. (Beitrag #11) schrieb:
....Sony kann da nicht mehr viel reparieren.

Gruß Wolfgang


Sony vlt. nicht, aber die eine oder andere freie Werkstatt. So ist z. B. für diese CD-Spielerserie das Laser-Pick-Up relativ schnell nicht mehr verfügbar gewesen. Ein Kollege von mir in Berlin baut aber aus Einzelteilen anderer Pick-Up-Serien ein kompatibles Pick-Up zusammen und macht gut Geld damit

LG
Günter
Stefanvde
Inventar
#13 erstellt: 13. Mrz 2013, 23:17
Bei diesen Geräteserien von damals hat Sony mit der Ersatzteilvorhaltung geschlampt,bzw. falsch kalkuliert.Für viele wesentlich neuere Baureihen im Unterhaltungsbereich,auch Video/TV gilt das Selbe.Nur das Sony hierbei keine wirkliche Schuld trifft.Man hat durch die gewaltige Naturkatastrophe in Japan 2 komplette E-Teile Lager verloren,wo genug von dem was nicht mehr produziert wird für Jahre eingelagert war.

Hersteller trifft dabei nun keine Schuld,Kunden auch nicht,aber was nützt das am Ende?Nix.

Das hätte überall anders auch genauso passieren können.Eigentlich hat gerade Sony aus Fehlern der Vergangenheit gelernt gehabt,gebracht hat es aber am Ende auch nicht wirklich was.
Prince_Yammie
Stammgast
#14 erstellt: 21. Mrz 2013, 19:59
Nun ja. Eher nicht ABER reizvolle Geräte gibt es genügend auch für über 5.000 Euro. Wer eine gute CD Sammlung hat mag die nicht einfach ad acta legen und jede CD rippen dauert und ist mE nicht unbedingt nötig SOLANGE die CD gleich gut klingt wie von Festplatte gerippt ! .
Wichtig ist aber heutzutage dass der DAC Bereich auch mit anderen Quellen nutzbar ist - sonst würde ich heute GAR KEINEN CD Player mehr kaufen . Also sogenannte DAC/CD Transporter. Diese Geräte sind heute eh die Norm und verkaufen sich nach wie vor gut . Am besten mit ner Röhre drin. Für 5.000 Euro z.B. die AVM Evolution 3.2 oder 5.2 - d as sind schon gnadenlos geile Teile, die auch morgen noch Spass machen und gefragt sein werden.
*TheRock*
Stammgast
#15 erstellt: 25. Mrz 2013, 16:57
Hallo,
ich persönlich würde nicht so viel Geld ausgeben für einen CD-Player den nach meiner erfahrung tut sich zwischen einen 1000 euro player und einen 5000 vom klang nicht viel,da gibt es zb unter lautsprecher viel grössere unterschiede.Mann kann die teuerste abspielgeräte haben aber ohne einen vernüftigen lautsprecher unterscheiden sie sich nicht viel von günstige abspielgeräte

Grüsse
TheRock.
uterallindenbaum
Stammgast
#16 erstellt: 27. Mrz 2013, 00:22
Ich würde mich auch nicht auf dem Kauf eines teuren High-End cd player einlassen. Dieser wird eh nie sein Geld wert sein. Und auch bei den teuren Modellen ist nur selten ein Austausch/Service nach 10 Jahren garantiert.

Ein ordentlicher gebrauchter Player der u1'000 Euro Liga und den wirklich bestmöglichen DAC bieten dafür das beste was in eine CD reinsteckt. Und Computer wie Ipod haben dann auch eine anbind-stelle. Ich könnte mir nur denken 5'000 Euros für ein CD Player auszugeben wenn er mit einem renn-DAC ausgestattet wäre das voll und ganz von anderen externen Geräten benutzt werden kann. Und selbst dann würde ich den Preis noch als heftig ansehen.

Darüber gibt's noch die besonderheit das CD aus der Mode kommt. Das heisst im Klartext das es Menschen gibt, die gut erhaltene CD Player auf's Gebrauchtmarkt verscherbeln. Ist also eine gute Zeit um gebrauchtes zu suchen.


[Beitrag von uterallindenbaum am 27. Mrz 2013, 00:24 bearbeitet]
müllkramer
Stammgast
#17 erstellt: 30. Mrz 2013, 11:48
danke für das bisher geschriebene....

letztendlich wurde dann dies daraus...

eine wandlerplatine für meinen accuphase e-360...die dac-30....die wandelt nun die digital angelieferten daten des vorhandenen denon dcd 1550 ar und klingt mehr als nur gut...

jetzt muss ich mich "nur" noch um das rippen der cd hier kümmern...netzwekspieler ist auch schon vorhanden...pc ebenfalls...lediglich eine netzwerkfähige festplatte fehlt mir noch..und ein programm,mit dem ich die zum glück nicht so grosse cd-sammlung konvertieren kann.

wobei ich zugeben muss..ein wenig zwickt mich der angedachte accuphase dp-400 als player schon noch...aber 5500 listenpreis sind ein mächtiger huf.
Marcel1995
Inventar
#18 erstellt: 30. Mrz 2013, 14:58
Ich würde Format Factory Download fürs rippen und konvertieren nehmen, am besten erstmal ganz normal in wav rippen, und dann diese WAVs auch mit Format Factory in FLAC, MP3 oder was du willst konvertieren und mit MP3Tag Download anschließend taggen, ist beides Freeware, nutze ich auch, wavs lassen sich übrigens auch taggen, geht aber nur mit Windows Media Player (habe ich sonst benutzt, aber jetzt geht er irgendwie nicht mehr bei mir (aktualisiert die Medienbibliothek nicht mehr, findet keine Geräte mehr, die aber im Explorer ohne Probleme gehen und fürs rippen findet er keine Medieninformationen mehr) ich muss wohl mal Windows neu aufsetzen)
cr
Moderator
#19 erstellt: 30. Mrz 2013, 17:37
Ich würde das alles mit foobar machen unter Nutzung von Accuraterip (garantiert fehlerfreie Rips) und gleich als FLAC mit Kompressionsfaktor 5 (Standard) ausgeben und speichern.
versuchstier
Inventar
#20 erstellt: 30. Mrz 2013, 17:59

müllkramer (Beitrag #17) schrieb:
lediglich eine netzwerkfähige festplatte fehlt mir noch..und ein programm,mit dem ich die zum glück nicht so grosse cd-sammlung konvertieren kann.


Als NAS kann ich Dir auf jeden Fall eine Synology DiskStation empfehlen. Die laufen und laufen und...

Wie cr bereits schrieb, kann auch ich Dir EAC zum Rippen empfehlen.
Schau Dir mal den Link an, dann weißt Du warum
Als Format WAV oder FLAC... Auf jeden Fall immer schön auf mehrere Platten speichern

http://www.audiohq.de/viewtopic.php?id=47

Gruß versuchstier

PS. mein AVM CD3 NG Aluline steht auch nur noch rum und staubt ein, seit dem ich Musik via NAS höre
müllkramer
Stammgast
#21 erstellt: 30. Mrz 2013, 21:14
danke....für die empfehlungen...

der händler warf noch die namen qnap und lacie als netzwerkfestplatten in die runde...

eine frage...muss zum auswählen des titels/albums der pc laufen oder kann ich das auch auf dem display des netzwerkspielers ablesen?

ich möchte nämlich gerade nicht einen pc anschalten müssen,wenn ich ein album oder einen titel anwähle.

eine app für den netzwerkspieler habe ich schon geladen...das programm exact audio copy sieht mir soweit biedeungsfreundlich aus.
Marcel1995
Inventar
#22 erstellt: 31. Mrz 2013, 00:09
Nur wenn du den NW-Player vom PC fernsteuern willst, ansonsten müsste es über die App gehen (ich spiele z.B. die Musik auf der Festplatte an der Fritz!Box (1&1 Homeserver 50 000) über Mediahouse am Fernseher ab, im Menü kann man dann Quelle und Abspielgerät wählen).
Oder wenn der PC der Medienserver wäre, aber das ist wohl nicht der Fall, das soll ja das NAS übernehmen, du kannst ihn also aus lassen!
traveller23
Stammgast
#23 erstellt: 02. Apr 2013, 22:30
Welchen Netzwerkspieler hast du?

Als Nas kann ich dir Synology empfehlen. Tolle Apps. Dank der "Audio Station" ist der Netzwerkplayer auch schon integriert. (Usb Ausgang. Damit liese sich ein sehr cleanes Setup aufbauen.)

@Cd Player, Wenns um den Klang geht ist das Geld an anderer Stelle besser aufgehoben. Sonstige Gründe sind ntatürlich verständlich. Wenn mans Geld hat, warum nicht.
müllkramer
Stammgast
#24 erstellt: 03. Apr 2013, 19:41
als netzwerkspieler steht hier ein denon dnp 720 ae...samt der app auf dem mobiltelefon..
Macdieter
Stammgast
#25 erstellt: 13. Apr 2013, 19:24
Killwalz
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 15. Apr 2013, 10:18
Ich sehe optisch gut und wertig gemachte Scheibendreher, egal ob analog oder digital, eher als Kunstwerk an. Funktionelle Deko. Spiele aber alles was geht vom NAS. Klingt manchmal sogar besser.
Macdieter
Stammgast
#27 erstellt: 16. Apr 2013, 22:49
oder
vertan ....sorry


[Beitrag von Macdieter am 16. Apr 2013, 22:57 bearbeitet]
blademage
Stammgast
#28 erstellt: 28. Apr 2013, 13:57
Ich kaufe nur gebrauchte CDP, die mal toll waren fürs Abspielen hier und da. Die meisten CDs liegen auch bei mir am NAS und werden per Fritz! Repeater gestreamt. Das Geld fließt bei mir eher in noch weniger zukunftsträchtiges: LPs Die machen noch mehr Spaß als CDs und irgendwann hab ich (fast) alles, was da mit Rang und Namen am NAS liegt auch als Vinylscheibe:)
arizo
Inventar
#29 erstellt: 30. Apr 2013, 08:34
Hallo!

Also ich finde schon, dass es sich lohnt, einen teuren CD-Spieler zu kaufen.
Ich nutze seit mehreren Jahren verschiedene Netzwerkspieler von Logitech, gespeist von einer QNAP-Netzwerkfestplatte.
Mir ist beim Musikhören immer aufgefallen, dass ich von einem Lied zum nächsten gezappt habe und eigentlich nie ein komplettes Album in Ruhe durchgehört habe. Wirklich entspannend fand ich das nicht.
Außerdem nervt mich, dass ich die CDs vorher immer erst auf die Festplatte überspielen muss. Und bei einer Netzwerkfestplatte musst du halt immer erst den Computer einschalten um die CD zu rippen.
Daneben habe ich noch einen Cambridge Audio 751 BD.
Es ist schon richtig, dass dieses Gerät die CDs auch gut abspielen kann und kein allzu großer Unterschied im Klang zu einem High-End-CD-Spieler besteht. Aber das Einlegen einer CD in die klapprige Plastikschublade macht halt auch nicht wirklich Spaß. Außerdem nervt mich das Warten, bis der Player die CD nach allen möglichen Formaten durchgesucht hat, bevor er anfängt, die CD abzuspielen.
Vor einem halben Jahr habe ich mir dann einen Naim-CDX2 gebraucht gekauft und bin seither total begeistert.
Ich suche mir jetzt die Musik, die ich hören möchte, viel bewusster aus, lege mit Freude die CD in die mehr als solide gebaute Schublade ein und höre viel entspannter und zufriedener Musik.
Aber ihr seht natürlich an meinen Argumenten: Das ist was für Spinner. Man muss darauf stehen, oder man sollte es lassen. Wenn man zufrieden ist, wenn die Musik von einem 50€-Discounter-DVD-Player kommt, dann ist das in Ordnung. Wenn man dann noch einen DAC dazwischen hängt, dann hört man vermutlich auch keinen großen Unterschied mehr zu hochpreisigem Equipment.
Es ist also reine Geschmackssache und vom jeweiligen Nutzer abhängig, mit was er zufrieden ist.
Da muss jeder seinen eigenen Weg finden.

Ich möchte den Naim nicht mehr hergeben.

Grüße

Arizo
Amperlite
Inventar
#30 erstellt: 30. Apr 2013, 08:55

arizo (Beitrag #29) schrieb:
Mir ist beim Musikhören immer aufgefallen, dass ich von einem Lied zum nächsten gezappt habe und eigentlich nie ein komplettes Album in Ruhe durchgehört habe. Wirklich entspannend fand ich das nicht.

Über dieses "Argument" wundere ich mich immer wieder - kann doch das technische Gerät nichts für die mangelnde Disziplin des Anwenders.
Möchte man sich eventuell nicht eingestehen, dass man auf vielen Platten eben doch nicht 100% aller Songs wirklich mag und die neue Technik einem einfach nur mehr Freiheit bei der Auswahl gibt?
Ist diese Freiheit konträr zu dem selbst auferlegten Bild, dass ein Album stets ein Gesamtwerk eines Künstlers ist und man deshalb nicht umzuschalten hat?
arizo
Inventar
#31 erstellt: 30. Apr 2013, 10:21
Tja, das kann schon sein, dass ich da ein bisschen zu wenig Disziplin habe...
Aber wenn doch alles so schnell und einfach erreichbar ist...

Was mir übrigens auch aufgefallen ist:
Wenn man mal ab und zu in den CD-Schrank schaut, findet man auch mal ein Album, das man seit Jahren nicht mehr gehört hat und hört es sich an.
Ich hatte auch schon ein paar Mal das Problem, dass ich ein bestimmtes Album hören wollte aber den Künstler und den Namen des Albums nicht mehr wusste, sondern nur noch das Cover im Kopf hatte.
Im CD-Schrank wusste ich noch die ungefähre Stelle, an die ich es gestellt habe. Bei einer Sammlung, die nur auf Festplatte existiert, ist man da aufgeschmissen.
Außerdem hatte ich es schon öfter mal, dass ich den Server neu starten musste, oder das WLAN-Netzwerk Probleme gemacht hat. Oder eine Squeezebox "gehangen" war und neu gestartet werden musste.
Da hängen drei Computer (NAS, WLAN-Router + Netzwerkabspielgerät) hintereinander und jeder kann irgendwelche Zicken machen.
So etwas gibt es bei einem CD-Player einfach nicht. CD rein, Play drücken, Musik hören.

Versteht mich nicht falsch, ich finde, dass es eine tolle Sache ist, Musik über das Heimnetzwerk zu hören und ich nutze diese Möglichkeit auch ausgiebig.
Aber für die totale Entspannung gibt es für mich nur den CD-Player.

Und wenn es bei mir halt mangelnde Disziplin ist und mir der CD-Player dabei hilft, ist er für mich sein Geld auf jeden Fall wert.


[Beitrag von arizo am 30. Apr 2013, 10:23 bearbeitet]
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 30. Apr 2013, 10:51

arizo (Beitrag #31) schrieb:

Ich hatte auch schon ein paar Mal das Problem, dass ich ein bestimmtes Album hören wollte aber den Künstler und den Namen des Albums nicht mehr wusste, sondern nur noch das Cover im Kopf hatte.
Im CD-Schrank wusste ich noch die ungefähre Stelle, an die ich es gestellt habe. Bei einer Sammlung, die nur auf Festplatte existiert, ist man da aufgeschmissen.

jeder Mediaplayer kann Cover verwalten und Anzeigen. Ein Argument das auf Unwissen basiert ist eigentlich keins.


arizo (Beitrag #31) schrieb:

Außerdem hatte ich es schon öfter mal, dass ich den Server neu starten musste, oder das WLAN-Netzwerk Probleme gemacht hat. Oder eine Squeezebox "gehangen" war und neu gestartet werden musste.
Da hängen drei Computer (NAS, WLAN-Router + Netzwerkabspielgerät) hintereinander und jeder kann irgendwelche Zicken machen.
So etwas gibt es bei einem CD-Player einfach nicht. CD rein, Play drücken, Musik hören.

Das Problem liegt aber meist nicht an den Geräten. Aber hier würde man abschweifen. Du suchst krampfhaft nach Problemen wo keine sind bzw. wo du dir vorstellst das es da welche gibt.


arizo (Beitrag #31) schrieb:

Versteht mich nicht falsch, ich finde, dass es eine tolle Sache ist, Musik über das Heimnetzwerk zu hören und ich nutze diese Möglichkeit auch ausgiebig.
Aber für die totale Entspannung gibt es für mich nur den CD-Player.

klar ^^
arizo
Inventar
#33 erstellt: 30. Apr 2013, 11:14
Sorry, ich suche nicht nach Problemen.
Natürlich kann ich mir die Albumcover auf meinem Smartphone anzeigen lassen. Aber wenn man ein paar hundert CDs besitzt, geht es über die CD im Schrank schneller.
Ich nutze seit Jahren Musikwiedergabe über Netzwerk.
Dies sind die Erfahrungen, die ich gemacht habe. Meine Beschreibungen basieren nicht auf Unwissenheit.
Ich baue mir meine PCs aus Einzelkomponenten zusammen und bilde mir ein, mich doch schon ein bisschen mit Computern und Netzwerktechnik auszukennen...

Ich dachte, meine Erfahrungen würden vielleicht den Einen oder Anderen interessieren...

Da habe ich wohl fasch gedacht...



[Beitrag von arizo am 30. Apr 2013, 11:19 bearbeitet]
blitzschlag666
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 30. Apr 2013, 11:23
aso, wieder jemand der mißverstanden wird. Dann geh ich doch gleich lieber wieder...
arizo
Inventar
#35 erstellt: 30. Apr 2013, 11:25

blitzschlag666 (Beitrag #34) schrieb:
aso, wieder jemand der mißverstanden wird. Dann geh ich doch gleich lieber wieder... :L


Aha. Und was soll bitte dieser Beitrag???
kölsche_jung
Inventar
#36 erstellt: 30. Apr 2013, 11:49

arizo (Beitrag #29) schrieb:
...
Mir ist beim Musikhören immer aufgefallen, dass ich von einem Lied zum nächsten gezappt habe und eigentlich nie ein komplettes Album in Ruhe durchgehört habe. Wirklich entspannend fand ich das nicht....

warum tust dus dann?
nee, spaß beiseite, aber wo ist denn da der unterschied zum cdp?
bei meinen cdp'n ist bei allen ne fb dabei, mit der man schön unzufrieden hin- und herzappen kann.

bei vinyl ist das sicherlich anders, aber hier geht es ja nicht wirklich um vinyl ..


[Beitrag von kölsche_jung am 30. Apr 2013, 11:51 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#37 erstellt: 30. Apr 2013, 11:50

Da hängen drei Computer (NAS, WLAN-Router + Netzwerkabspielgerät) hintereinander und jeder kann irgendwelche Zicken machen.
So etwas gibt es bei einem CD-Player einfach nicht. CD rein, Play drücken, Musik hören.

Das ist definitiv ein Argument für den CD-Spieler - wenn er auch nicht 5000 Euro kosten muss.
Wer nicht stark technikaffin ist, bekommt so ein System ohne Hilfe fast nicht zum laufen. Und auch die Wartung ist noch viel zu kompliziert.


Im CD-Schrank wusste ich noch die ungefähre Stelle, an die ich es gestellt habe. Bei einer Sammlung, die nur auf Festplatte existiert, ist man da aufgeschmissen.

Hängt von der Software ab. Ich sortiere z.B. trotzdem meine Sammlung auf der Festplatte nach Genres vor (wie früher im CD-Regal), obwohl das mit korrektem Tagging garnicht nötig wäre. So kann ich mir dann aber aussuchen, wie ich an die Suche herangehe.


[Beitrag von Amperlite am 30. Apr 2013, 11:54 bearbeitet]
arizo
Inventar
#38 erstellt: 30. Apr 2013, 12:45
@ Kölsche Jung:

Man zappt ja nicht die einzelnen Lieder eines Albums durch, sondern von einem Lied zum nächsten durch die komlette Sammlung, bleibt also nicht bei einem Interpreten oder Genre. Es ist irgendwie schwer zu erklären. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich den ganzen Abend immerzu am durchwechseln bin. Kennt ihr das nicht?


@ Amperlite:

Das ist prinzipiell eine gute Idee. Ich habe meine Sammlung nach Interpret und danach nach Album sortiert.
Ich habe aber auch das Problem, dass ich viele CDs habe, die irgendwie "genreübergreifend" sind. Ich kann also nicht genau unterscheiden, ob es jetzt z.B. noch Pop oder schon Rock oder eher Alternative ist.
Die Entscheidung alleine dem Ripping-Programm zu überlassen bringt mich da oft auch nicht weiter...
Aber die Idee mit dem Sortieren nach Genre finde ich schon interessant. Vielleicht mache ich mich mal dran, die Sammlung neu zu sortieren.
Ich habe ja auch schon geschrieben, dass ein CD-Player in der Klasse schon was für "Liebhaber" ist und es ein günstigerer mit Sicherheit auch tut.

Aber das ist immer Geschmackssache. Wieso kaufen sich so viele Leute einen Porsche? Oder eine Rolex?
Das ist bestimmt oft, um zu zeigen, in welcher Gehaltsklasse man rangiert.
Den CD-Player hat man zuhause stehen und kann sich selbst dran erfreuen ohne, dass es gleich jeder mitbekommt. Das finde ich irgendwie sympathischer...


[Beitrag von arizo am 30. Apr 2013, 12:48 bearbeitet]
kölsche_jung
Inventar
#39 erstellt: 30. Apr 2013, 13:15

arizo (Beitrag #38) schrieb:
@ Kölsche Jung:

Man zappt ja nicht die einzelnen Lieder eines Albums durch, sondern von einem Lied zum nächsten durch die komlette Sammlung, bleibt also nicht bei einem Interpreten oder Genre. Es ist irgendwie schwer zu erklären. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich den ganzen Abend immerzu am durchwechseln bin. Kennt ihr das nicht?
...

da ich hauptsächlich Schallplatten höre ...

doch natürlich kenne ich das, manchmal stapeln sich dann binnen ner halben Stunde 20 CDs neben dem Player ... spätestens dann bin ich mir aber sicher, dass ich eigentlich gar keine Musik hören will und mach dann die Glotze an oder irgendnen anderen Scheiß
Prince_Yammie
Stammgast
#40 erstellt: 01. Mai 2013, 18:35
Teilweise kann ich das mit dem Netzwerk nachvollziehen. Es dauert ne Weile bis man die gewünschte Quelle eingestellt hat, den passenden Eintrag (also album oder Interpret) gefunden hat. Geht de facto nur mit Hilfe vom iPad Mini. mit er FB dauert es zu lange..
Das mit dem Vor und Rückspulen klappt auch nicht so Recht und imer wieder das iPad anwerfen um zu checken was läuft verleitet zum umschalten oder sört einfach beim entspannten musik genus. da ist mir teilweise sogar iTunes über DAC lieber. Ganz abgesehen von der Installation ist diese Technik doch noch ziemlich anspruchsvoll. Der Klang ist natürlich super. Lohnt sich aber eigentlich nur wirklich, wenn man in mehrere Räumen Musik streamen möchte.
Ansonsten wäre mir ein Top CD/DAC Player mit den passenden Eingängen für iTunes etc. genauso lieb wie ein Netzwerk Player. Nur CD würde ich nicht mehr kaufen/haben wollen. Zumindest an der Haupt Anlage mit dem Computer und TV Multi Media Center..
Im Schlafzimmer habe ich etzt den PRIMARE CD- Receiver, kein Streaming. - höchstens iPod per USB aber da höre ich dann CD's.
Ich spiele noch zu über 90 % Alben durch und zappe nur selten innerhalb einer guten LP/CD. Die Macht der Gewohnheit, finde ich auch gut so.


[Beitrag von Prince_Yammie am 01. Mai 2013, 18:38 bearbeitet]
oldhifi
Schaut ab und zu mal vorbei
#41 erstellt: 15. Aug 2013, 10:02
Hallo,besitze einen Revox B225 CDP
Habe ihn vor 1 Jahr günstig erworben (300 Euronen)
Er ist ca. 35 Jahre alt und spielt viele ''neueren'' Plastikkisten in Grund und Boden
Es gibt,im Reperaturfall,immer noch genügend Originalersatzteile zu kaufen!

Ich hatte vorher diverse CD-Player von Sony und Marantz
(Neupreise bis zu 2000 Euro!!)

Ihr könnt den Revox gerne mal bei mir hören (und staunen),oder euren Player zum Vergleich mitbringen

Ich wohne in Köln.........wer Interesse hat,einfach melden

cr
Moderator
#42 erstellt: 15. Aug 2013, 16:53

Ich kann also nicht genau unterscheiden, ob es jetzt z.B. noch Pop oder schon Rock oder eher Alternative ist.


Im CD-Schrank wusste ich noch die ungefähre Stelle, an die ich es gestellt habe. Bei einer Sammlung, die nur auf Festplatte existiert, ist man da aufgeschmissen

Dann legt man sch einfach eine Ordnerstruktur an, die den Regaleinteilungen entspricht, und man findet alles wie im Regal.....


Es ist schon richtig, dass dieses Gerät die CDs auch gut abspielen kann und kein allzu großer Unterschied im Klang zu einem High-End-CD-Spieler besteht. Aber das Einlegen einer CD in die klapprige Plastikschublade macht halt auch nicht wirklich Spaß. Außerdem nervt mich das Warten, bis der Player die CD nach allen möglichen Formaten durchgesucht hat, bevor er anfängt, die CD abzuspielen.


Hat mit dem Preis nichts zu tun. Es gibt preiswerte Player, die nur CDs spielen, und solche, die auch CD-ROMs spielen. Erstere suchen gar nichts, sondern beginnen einfach zu spielen....


[Beitrag von cr am 15. Aug 2013, 16:55 bearbeitet]
Accuphase_Lover
Inventar
#43 erstellt: 15. Aug 2013, 17:38

stanko314 (Beitrag #7) schrieb:

Als die CD vor nunmehr 30 Jahren aufkam glaubten auch viele, dass die LP bald der Vergangenheit angehören würde. Heute wissen wir, dass es nicht so ist und es werden immer noch Plattenspieler auch für mehrere tausend Euro gekauft.


Aber nur von einer kleinen, wohlhabenden Klientel für die das "Drumherum" der Musikwiedergabe oftmals mehr zählt als die Musik selbst !
Oder aber von Leute, die aufgrund technischer Unkenntnis, Vinyl als der CD klanglich überlegen einstufen.

Eine andernorts bereits erörterte bessere Langzeit-Archivierbarkeit von Vinyl und weniger aufwendige Arbeit beim Bau eines Abspielgerätes, dürften hier wohl keine Rolle spielen.

Die "Vinyl-Community" ist recht umtriebig und erweckt daher den Anschein, daß LP-Verkäufe noch ernsthafte Relevanz auf dem Gebiet der Tonträger/Medienumsätze besitzen.
Dem ist aber nicht so.
Ich gebe aber zu, daß man, wenn man beispielsweise die HIGH END besucht, ob der Vielfalt der präsentierten Plattenspieler zu dem Ergebnis kommen könnte.
... was wieder einmal zeigt, wie sich mit einer kleinen Minderheit Zahlungskräftiger ordentlich Kohle machen läßt.

___________________________________________________________

Ich sehe in einem 5000€-CDP keinen klanglichen Mehrwert einem 500€-CDP gegenüber, da ich - von wenigen Ausnahmen abgesehen - relevante Klangunterschiede bei Playern gänzlich in Abrede stelle !

Da die Consumergeräte sowieso immer teurer werden, letztendlich aber weit unter den technischen Möglichkeiten bleiben und in Sachen Preis-Leistungsverhältnis (etwas, das zahlungskräftige Käufer offenbar gar nicht mehr kennen !) oftmals miserabel sind, habe ich mir erst kürzlich einen Tascam CD-200SB zugelegt.
Dieser kann mehr als alle High-End CD-Player und klingt genauso gut !

Geht es aber um Optik und Haptik kann ich die Begeisterung für 5000€-CDP durchaus nachempfinden.
Nur soll mir da keiner mehr mit besserem Klang kommen !
cr
Moderator
#44 erstellt: 15. Aug 2013, 17:51
Wenn ich mir heute einen kaufen würde, wärs auch ein Tascam, etwa der
http://www.tascam.eu/de/cd-6010.html

Der CD200SB ist zugleich ein SD/SDHC/USB-Recorder, oder sehe ich das falsch?
Wenn ja, kann er eine CD mit den exakten Startmarken, kopieren?
Accuphase_Lover
Inventar
#45 erstellt: 15. Aug 2013, 18:07

cr (Beitrag #44) schrieb:

Der CD200SB ist zugleich ein SD/SDHC/USB-Recorder, oder sehe ich das falsch?


Richtig, ich hab' ihn mir aber primär gekauft weil er WAVE von USB-Medien und SD Cards abspielen kann.
Prima wäre noch FLAC gewesen !
Auch hat er Digi-OUTs optisch UND coaxial + XLR-OUT, was für mich beim Anschluß an weitere Geräte, inklusive Mischpulte, wichtig ist.


cr (Beitrag #44) schrieb:

Wenn ja, kann er eine CD mit den exakten Startmarken, kopieren?


Hab' ich noch nicht ausprobiert.
Marcel1995
Inventar
#46 erstellt: 15. Aug 2013, 19:26
Bei Vinyl gehts ums Erlebnis, eine Platte aus dem Cover zu nehmen, sie aufzulegen, zu starten und die Nadel dann aufzulegen ist einfach nicht dasselbe wie eine Polycarbonatscheibe in die Schublade zu legen und einfach einen Knopf zu drücken.
Finde auch DJs mit richtigen Vinyl-Turntables besser als welche mit diesen elektronischen, die elektronischen wirken für mich einfach so "unecht", ich weiß auch nicht, wieso genau, aber es ist wohl wie mit Automatik und Schaltgetriebe (Automatik wäre das letzte, was ich fahren würde, so ohne Kupplungspedal...grausam!)
A_Koch
Stammgast
#47 erstellt: 15. Aug 2013, 19:31
Wohl noch nie DSG gefahren, wie???
cr
Moderator
#48 erstellt: 15. Aug 2013, 19:32

Hab' ich noch nicht ausprobiert


Kannst du mal bei Gelegenheit?
Wenn das klappt, wärs ja wirklich eine recht praktische Möglichkeit zum CD-Rippen, wenn man mal keine Lust auf den PC hat.......

Wenn ich nicht mehr CDPs hätte, als ich überhaupt aufstellen kann, hätte ich wirklich Lust, mir einen Tascam zu kaufen...
Auch deshalb, weil sie genau den Bedienungskomfort bieten, wie die Sony-CDPs Anfang bis Mitte der 90er... (außer 20er Tastatur halt leider, die es wirklich bringt, auch wenn das alle nicht glauben, die nie eine hatten...)

Mit 500,- ist der Tascam CD-200 SB eigentlich wirklich preiswert, v.a. auch wegen der SD-Aufnahmefunktion. Bis vor kurzem bekam man SD-Rekorder kaum unter 800 Euro (und das ohne CD-Laufwerk!)


Bei Vinyl gehts ums Erlebnis

Wir haben einen ganz aktuellen Thread, LP versus CD, bitte dort die Vinyl-Geschichten auswälzen......


[Beitrag von cr am 15. Aug 2013, 19:38 bearbeitet]
Accuphase_Lover
Inventar
#49 erstellt: 15. Aug 2013, 20:00

Marcel1995 (Beitrag #46) schrieb:
Bei Vinyl gehts ums Erlebnis, eine Platte aus dem Cover zu nehmen, sie aufzulegen, zu starten und die Nadel dann aufzulegen ist einfach nicht dasselbe wie eine Polycarbonatscheibe in die Schublade zu legen und einfach einen Knopf zu drücken.


Genau DAS meinte ich mit "Drumherum" !



cr (Beitrag #48) schrieb:

Wenn ich nicht mehr CDPs hätte, als ich überhaupt aufstellen kann, hätte ich wirklich Lust, mir einen Tascam zu kaufen...
Auch deshalb, weil sie genau den Bedienungskomfort bieten, wie die Sony-CDPs Anfang bis Mitte der 90er... (außer 20er Tastatur halt leider, die es wirklich bringt, auch wenn das alle nicht glauben, die nie eine hatten...)


Ich hatte immerhin einer 10er-Tastatur mit zusätzlicher "10+" Taste am Gerät.

Was mich an heutigen CDP massiv ärgert, und hier ist die Preisklasse gänzlich wurscht, ist die Tatsache, daß die Geräte an sich selbst, also ohne RC, nur noch bedingt bedienbar sind.
Schon deshalb sind mir Profigeräte lieber !



cr (Beitrag #48) schrieb:

Mit 500,- ist der Tascam CD-200 SB eigentlich wirklich preiswert, v.a. auch wegen der SD-Aufnahmefunktion. Bis vor kurzem bekam man SD-Rekorder kaum unter 800 Euro (und das ohne CD-Laufwerk!)


Eigentlich wollte ich mir diesen hier holen : http://www.tascam.eu/pics/ss-cdr200.jpg
cr
Moderator
#50 erstellt: 15. Aug 2013, 20:11
Mich nerven nicht am Gerät bedienbare Komponenten auch. Vor allem, wenn es noch nach dem Motto geht: Je teuerer desto weniger......

Sei froh, dass du nicht diesen CDP genommen hast, diese Einzugsschlitze wie im Auto finde ich nicht so gut........
arizo
Inventar
#51 erstellt: 15. Aug 2013, 22:33
Aber mal ehrlich: vom Design her ist der Tascam ja auch keine Lösung fürs Wohnzimmer...

Ich finde, dass man gerade bei einem CD-Player doch gar nicht so viele Knöpfe braucht. Mir ist wichtig, dass ich direkt nach Einlegen der CD direkt am Gerät auf "Play" drücken kann.
Mehr brauche ich eigentlich nicht.
Ich habe noch einen alten Technics-CD-Spieler. Der hat auch unzählige Tasten, aber die einzige, die ich da wirklich inner gebraucht habe, war die Taste für "Play" und die für "Repeat".
Somit kann ich gut verstehen, dass die Hersteller lieber mehr Wert auf Design legen.
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