Gryphon Diablo 120 D/A-Modul kaufen: Yes or no?!

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Ad.
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 04. Jan 2026, 16:29
Hallo zusammen,

ich habe in der Vorweihnachtszeit den langersehnten Wechsel vom Buchardt i150 Vollverstärker auf den Gryphon Diablo 120 gemacht... WOW, was für ein Unterschied! Ich könnte nicht glücklicher sein.

Allerdings geht das Ganze mit einer kleinen (!) Einschränkung einher. Ich habe beim i150 den integrierten DAC genutzt. Der war wirklich gar nicht schlecht. Als Streamer hatte/habe ich einen Bluesound NODE N130 im Einsatz. Der Gryphon hat (noch) kein D/A-Modul eingebaut. Ich nutze also aktuell den Bluesound nicht mehr nur als Streamer, sondern auch als DAC. Das bremst natürlich schon etwas. Daran würde ich gerne noch etwas ändern.

Es gibt das Gryphon D/A-Modul momentan neu für 1999 Euro zu kaufen. Allerdings hat das Modul natürlich bereits einige Jahre auf dem Buckel. Das gibt es schon ne Weile. In dieser Zeit ist die Entwicklung bei DACs ja nicht stehengeblieben. Die Frage, die sich nun aufdrängt ist daher: Lohnt es sich, das D/A-Modul zu kaufen und den Diablo 120 damit auszurüsten, oder sollte man eher auf eine externe Lösung gehen, die sich in dem Preisrahmen um die 2000 Euro bewegt? Bekommt man da mittlerweile "Besseres" zu dem Preis? Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich im Bereich der DACs nicht wirklich gut auskenne. Mein Plattenspieler ist meine Primärquelle

Was ist hier der sinnvollste Ansatz? Ich würde mich freuen, wenn ich dazu die ein oder andere Einschätzung bekommen könnte.

Beste Grüße
Adrian
der_Lauscher
Inventar
#2 erstellt: 04. Jan 2026, 18:28
schon mal Glückwunsch zum Diablo 120, kenne sonst keinen hier im Forum, der den bzw. Gryphon an sich, hat
Welche Lautsprecher hast du da dran ?

ICH bin ja der Meinung, daß bei DAC bzw. Playern es nur wirklich minimalste Unterschiede gibt. Kannst du nicht mal noch mit deinem bisherigen Buchardt i150 über den Pre-Out in den Diablo testen, ob du da wirklich die verschiedenen DAC im Vergleich raushören könntest

Bei mir gehe ich nur analog über XLR vom Player in meinen Diablo 250, das gefällt mir schon sehr gut. Ich streame nie, an keiner meiner Anlagen, selbst nicht an Einer davon, die das sogar könnte
Schallplatte habe ich seit 1986 mit meinem ersten CD Player nirgends mehr, auch wenn die Vorführungen mit Rune Skov die letzten Jahre schon überzeugend waren (das mag aber auch an den 2 Apex Mono's mit den EOS-5 gelegen haben ).

Ich würde mir daher, wenn überhaupt, einen externen DAC mit XLR-Ausgang suchen und den einschleifen. Dann hättest du auch die aktuellen Musikformate mit integriert und/oder könntest in Zukunft schneller wechseln. Da würde ich lieber das "gesparte" Geld in andere XLR- und/oder Lautsprecherkabel stecken, der zu erwartende Unterschied ist (für mich) ähnlich
AusdemOff
Inventar
#3 erstellt: 05. Jan 2026, 00:41
Der im Diabolo 120 DAC-Modul verwendete Wandler ist ein Sabre ES9018. Einzelpreis: € 10,32. Ab 100 Stk. kostet er € 7,74.
Im Blusound Node N130 werkelt ein ES9039Q2M zum Einzelpreis von € 14,62. Ab 100 Stk. kostet er € 10,97.

Technische Daten des ES9039Q2M:
+130dB Dynamic Range (DNR)
-120dB Total Harmonic Distortion + Noise (THD+N)

Und hier der ES9018:
+127dB Dynamic Range (DNR)
–120dB Total Harmonic Distortion + Noise (THD+N)

Beide DACs sind derart weit vom hörbaren entfernt, sodaß es am Ende keine Rolle spielt.

Nun kannst du dir selbst überlegen ob € 1.999,- für einen € 7,74 DAC den Preis und die zu erwartende
"Verschlechterung" wert ist. Immerhin würde es ein weiteres Gerät sparen.

PS: Die komplette XLR-Verkabelung im Hifi-Bereich mit Leitungslängen unter 2 m ist schlicht unnötig. Hier macht man nur die Industrie glücklich. Etwas anders würde es aussehen, wenn man mit Aktivboxen arbeitet die mit Längen von > 10 m vom Vorverstärker versorgt werden müssen.
Ad.
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 05. Jan 2026, 19:09
Zuerst einmal danke für eure Reaktionen!

Weil ja die Frage kam: Ich nutze mit dem Diablo meine Dynaudio Heritage Special als Lautsprecher. Ich habe mir den 120 auch genau für diese Lautsprecher gekauft. Ich habe da diverse Erfahrungsberichte zu exakt dieser Kombi im Netz gefunden, die mich sehr angesprochen haben. In Asien wurden die Heritage Special und der Diablo 120 auch teilweise von Händlern als Paket angeboten damals. Wie ich nun aus eigener Erfahrung sagen kann... zu Recht!

Dass man zu Gryphon generell hier im Forum relativ wenig findet, ist mir auch schon aufgefallen. In englischsprachigen Foren ist das ein bisschen anders.

Ob sinnvoll oder nicht, aber die XLR-Eingänge am Verstärker sind bereits belegt. Da hängt mein Phono-Pre dran. Ich frage mich nun eben einfach, ob ich hier quasi auf Nummer sicher gehen und mir für viel (!) Geld das D/A-Modul von Gryphon holen soll, oder ob ich eher etwas Externes suchen sollte, was qualitativ auf ähnlicher Stufe angesiedelt ist. Möglicherweise dann sogar für viel weniger Geld. Gerade aus Asien kam da in den letzten Jahren ja doch extrem viel. Denafrips oder Ähnliches.

Ich habe auch kein Problem mit Gebrauchtkauf. Aber dadurch wird das Feld natürlich noch größer und unübersichtlicher. Tja, was tun... ?
der_Lauscher
Inventar
#5 erstellt: 05. Jan 2026, 20:32
Danke für die Info, auch wenn ich die Kombination Gryphon und Dynaudio noch nie gehört habe. Die Dynaudio sind schon ein Klasse für sich und passen sicherlich auch gut zum Gryphon (oder umgekehrt).
Bei mir spielt der 250er perfekt an Audiovector Si3 Arreté.

Wie gesagt, das D/A Modul würde ich mir nicht besorgen, von Denafrips habe ich bisher nur gute Sachen gelesen, wenn auch noch nicht selbst gehört. Wäre somit vlt. eine Überlegung - und per Cinch anschließbar.
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