Bester Verstärker

+A -A
Autor
Beitrag
mtmapollo1
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Nov 2007, 14:52
Hallo,

soll für nen Freund mal nachfragen welcher der hier genannten Verstärker der Klanglich beste ist da er sich einen davon kaufen möchte und er selber nicht angemeldet ist. Ich weis Natürlich auch das es immer einen besseren gibt, jedoch will er einen von den haben.
Habe mir selbs nach guter beratung einen Steg für mein FS PVF 216 gekauf und bin super zufrieden, nur leider kommt für ihn nur einer der 3 (wegen gutem Preis) entgegen.

Er will entweder Eton A1 oder auch die PVF 216 betreiben.

Eton PA 1054
MB Quart PAB 4100
ESX QE 900.4

Freu mich schon wieder auf eine super Beratung wie ich sie auch hatte.
zuckerbaecker
Inventar
#2 erstellt: 15. Nov 2007, 15:27
Eton.
Chucks-loerres
Gesperrt
#3 erstellt: 15. Nov 2007, 15:29
definitiv die esx. Ist ne ganz andere Welt wie die 1054.
Chucks-loerres
Gesperrt
#4 erstellt: 15. Nov 2007, 15:35
hier die herstellerdaten.

QE 900.4
4 x 110 Watt RMS @ 4 Ohm
4 x 185 Watt RMS @ 2 Ohm
4 x 225 Watt RMS @ 1 Ohm
2 x 370 Watt RMS @ 4 Ohm Mono gebrückt
2 x 450 Watt RMS @ 2 Ohm Mono gebrückt

und der Aufbau ist für das Geld absolut geil.

mtmapollo1
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 15. Nov 2007, 16:19
Das klint schon mal super damit kann er sicher lich etwas Anfangen. Laut Car Hifi Test hat die ESX einen ganz schlechte Dämpfungsfaktor bekommen der ist weniger als die hälfte wie andere haben. Ist das entscheident
Chucks-loerres
Gesperrt
#6 erstellt: 15. Nov 2007, 16:39
rein theoretisch ja. aber auch nur theoretisch, denn der Dämpfungsfaktor kann auch zu hoch sein.

Beispiel.

Du nimmst eine Eton 5402 z.b. und gibst da einen Xion 15" wofer druaf und willst jetzt brutal musik hören, dann ist das zwar theoretisch möglich, aber die dämpfung der Endstufe hält den Woofer zu sehr eingeschränkt.
Also es ist nicht so, dass je höher der DF ist, dass es auch immer besser ist.

Das thema ist, dass die esx z.b. über genug leistung verfügt und somit locker aus der hüfte spielen kann. Also sie spielt nicht am limit wie z.b. die Etom spielen müsste wenn du pegelmäßig auch fröhlich sein willst. Und das hörst du absolut.

Der DF alleine ist nicht das entscheidene ob die geschichte klingen wird oder nicht.
mtmapollo1
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 15. Nov 2007, 16:43
Na das war ein super Komentar danke dir dafür.
Da werde ich ihm die frohe kunde über die ESX berichten.
zuckerbaecker
Inventar
#8 erstellt: 15. Nov 2007, 16:55


Sachen gibts......

"Die Dämpfung hält den Woofer eingeschränkt"


http://www.staev.de/staev-berlin/curry/FALT01.JPG


Aber gerne weiter im Thread.....
Chucks-loerres
Gesperrt
#9 erstellt: 15. Nov 2007, 17:00
@ zuckerbaecker

was glaubst du wie das in der praxis funktioniert ????

Was meinst du warum ein Guido Semmrau von eton selbst niemals einen z.b. xion verbauen würde ,obwohl er durchaus ihn als guten woofer befindet ????

Aber du wiesst es natürlich. Kriege noch krätze hier mit solchen leuten hier. Hammer.
Chucks-loerres
Gesperrt
#10 erstellt: 15. Nov 2007, 17:24
warum müssen die meisten hier immer so einen kleinen horizont haben ?

Man kann den Dämpfungsfaktor quasi gut mit einer Saloontür erklären.

Ist der Df zu niedrig und man stößt die tür auf dann schwenkt sie nach und pendelt sich in nullstellung quasi.

Ist der Df zu hoch und man stößt sie auf geht sie zu langsam zu.

Ist er perfekt dann geht die saloontür einmal nach vorne einmal nach hinten und bleibt in nullstelung stehen.
RulerSqueezer
Inventar
#11 erstellt: 15. Nov 2007, 17:51
Ich sehe das anders.
Ein hoher DF am Beispil einer Salontuer:

Wenn der DF niedrig ist, geb ich dir recht.
Die Tuer pendelt nach und kommt erst nach einer weile zum Stillstand. ( Uebertrieben gesagt nach 20 mal Nachschwingen ).

Wenn der DF jedoch hoch ist, pendelt sich die Tuere im besten Fall nach genau einer Kurve wieder in den Nullpunkt.
Sie macht die negative Halbwelle und die positive Halbwelle, danach steht sie wieder. (Ich weiß, dass das in der praxis nicht so ist, jedoch ist das nur ein Beispiel.)

Es ist doch so, dass der DF in Zusammenhang damit steht, wieviel Strom die Endstufe ( Welcher von der nachschwingenden Spule induziert wird ) kurzschließen kann.
Umso hoeher der DF, desto besser kann der Amp diesen ueberfluessigen Strom "vernichten", um so einen schnelleren Stillstand der Membrane zu erreichen.

Korrigiert mich, falls ich falsch liege, jedoch habe ich das bisher so verstanden.

so long...
Chucks-loerres
Gesperrt
#12 erstellt: 15. Nov 2007, 18:03
das sit nicht ganz richtig. Der DF kann ganz schnell zu hoch sein. Dann ist es genau so wie von mir geschrieben.
gisewhcs
Stammgast
#13 erstellt: 16. Nov 2007, 00:21

RulerSqueezer schrieb:

Es ist doch so, dass der DF in Zusammenhang damit steht, wieviel Strom die Endstufe ( Welcher von der nachschwingenden Spule induziert wird ) kurzschließen kann.
Umso hoeher der DF, desto besser kann der Amp diesen ueberfluessigen Strom "vernichten", um so einen schnelleren Stillstand der Membrane zu erreichen.


Ist schon richtig.
Und technisch kann der DF nicht "zu hoch" werden.
Desto geringer der Innenwiderstand eines Amps ist, desto höher ist der DF, die von der Spule im Magnetfeld des angeschlossenen LS induzierten Ströme werden schneller zum Netzteil und seinen Kondensatoren geleitet und da
"verbraten".

Um es nochmal mit der Saloon Tür zu erklären:
Der Cowboy (das Eingangssignal) tritt sportlich die besagte Tür auf. Im Film (dem originalen Signal) schwingt die Tür (der LS) 2x nach.
Jetzt kommt die DVD zum Film (der Amp)...
Idealfall: Die Tür schwingt wieder 2x nach.
Normalfall (bei Verstärkern): Die Tür schwingt "ungefähr" 2x nach.
Schlimmster Fall: Der Cowboy bricht sich den Fuss, da die Tür eine Wand war... (<-- das würde bedeuten der DF wäre zu hoch... Heißt für mich: Endstufe platt!)

Diese Angaben von "DF einer Endstufe ist XXX" sind eh Mumpitz!
Als Faktor in Abhängigkeit der Frequenz würde es Sinn machen, aber nicht so wie es in den Zeitschriften steht.

Sprich Frequenz x 1= Ideal
Frequenz x Faktor < 1= Schlecht(er)
Frequenz x Faktor > 1= elektrotechnisch bei nem Verstärker nicht möglich, das wäre dann ein Frequenzgenerator o.Ä.

Das Bild vom zuckerbaecker passt aber ganz gut!


[Beitrag von gisewhcs am 16. Nov 2007, 00:56 bearbeitet]
Crazylegz
Stammgast
#14 erstellt: 16. Nov 2007, 00:47
Also einen zu hohen Dämpfungsfaktor gibts nicht.
So wie ich das sehe wäre der Idealfall der unendlich große Dämpfungsfakor. Dann würde die Membran GENAU die Amplituden des Einganssinuses nachmodellieren.

Eine andere Überlegung eurer Darstellung ist, dass man ...je leichter die Membran eines Woofers ist... einen geringeren Dämpfungsfaktor braucht fürs gleiche Klangerlebnis. Da eben weniger Masse vorhanden ist, welche auszubremsen ist.

Nächster Schritt ist: Hochtöner schwingen kaum nach --> Dämpfungsfaktor unwichtig

Außerdem ist der Dämpfungsfaktor stark Frequenzabhängig. Es wäre sinvoll den Dämpfungsfaktor bei entsprechender Frequenz zu messen (z.B. fürn Sub bei 50Hz). Meiner Meinung nach wird der nämlich meistens bei 1kHz gemessen --> Für den Subbetrieb nicht Aussagekräftig. Zumindest nicht bei ähnlichen Werten.

Dämpfungsfaktor, Klirrfaktor und solche Scherze sind immer mit Vorsicht zu genießen
Wobei das nicht heißt dass sie nicht aussagen
gisewhcs
Stammgast
#15 erstellt: 16. Nov 2007, 00:55
Hey! Da ist ja noch einer, ders verstanden hat!!!

Mein "f x 1" entspricht ja quasi deinem DF unendlich.
Und das mit dem Messtechnischen mein ich auch so wie du!

Und schön, das du Messwerte auch erstmal als "Scherz" verstehst!
RulerSqueezer
Inventar
#16 erstellt: 16. Nov 2007, 00:55
Ich schreibe das hier jetzt nur ziemlich Ungern, aber ich glaube, dass im Beitrag von "ChuckNorris" ein wenig Wahrheit drinne steckt.
Andernfalls koennte ich mir nicht erklaeren, wieso es frueher aus dem Hause Helix einige Endstufen gab, welche einen Regler hatten, indem man den DF frei waehlen konnte. Wenn ich mich recht entsinne war es von 10-1000.

Bin mal gespannt

so long...
gisewhcs
Stammgast
#17 erstellt: 16. Nov 2007, 00:59
Ist doch eigentlich fast einleuchtend:
Wer eher auf "fette" Bässe steht, regelt den DF runter.
Wer auf Musik nah am Original steht regelt den DF hoch.

Aber nochmal:
Zu "hohen DF" gibts nicht...
zuckerbaecker
Inventar
#18 erstellt: 16. Nov 2007, 08:11
Chucks-loerres
Gesperrt
#19 erstellt: 16. Nov 2007, 10:45
aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh

habe ich was anderes gesagt ???

Man regelt an der helix den dämpfungsfaktor runter damit an eher fette bässe hat. Ne merkt einer was ????

Deswegen meinte ich ja die Eton und den Xion woofer. Der woofer hat zuviel masse die in bewegung ist und der sehr hoho dämpfungsfaktor der eton lässt ihn nicht so frei spielen wie z.b. eine f2-500 oder oder oder.

der dämpfungsfaktor kann somit sehr wohl zu hoch sein. Wenn die Schwingeinheit eines woofers gewichtstechnisch minimal wäre ,würde ich den aussagen der Physik und technik hier ausnahmslos zustimmen. Aber das ist theorie nicht praxis. Und vergesst dabei nicht das gehäuse welches oft so abgestimmt ist dass die strömungsgeschwindigkeit im port zu hoch ist und der woofer zu mehr hub gebracht wird ohne mehr schalldruck zu erzeugen. Das sind fäll wo endstufen halt arbeiten müssen.
Crazylegz
Stammgast
#20 erstellt: 16. Nov 2007, 10:48

RulerSqueezer schrieb:
Ich schreibe das hier jetzt nur ziemlich Ungern, aber ich glaube, dass im Beitrag von "ChuckNorris" ein wenig Wahrheit drinne steckt.
Andernfalls koennte ich mir nicht erklaeren, wieso es frueher aus dem Hause Helix einige Endstufen gab, welche einen Regler hatten, indem man den DF frei waehlen konnte. Wenn ich mich recht entsinne war es von 10-1000.

Bin mal gespannt

so long...


Es soll auch Menschen geben die noch mit Röhrenendstufen hören. Und da liegt der Dämpfungsfaktor schon nur noch im einstelligen Bereich, wenn überhaupt.

Nicht jeder steht halt aufs Orginal.
Manche kaufen sich einen Equalizer, manche regeln den Dämpfungsfaktor runter oder kaufen sich gleich Röhrenamps, blu blub blub.

Mal was zum Thema:
Wir haben letztens eine Jet-sound Endstufe (http://cgi.ebay.de/JET-SOUND-JS-6080-2x100-Watt-Endstufe-Verstaerker_W0QQitemZ110190098786QQihZ001QQcategoryZ14272QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem#ebayphotohosting) an einen 9917er DD angeschlossen. Sollte eigentlich schon an 4 Ohm einen Dämpungsfaktor haben dass es kracht
Dazu komm noch, dass die Endstufe minimal mit 4 Ohm oder 8 Ohm brücke belastet werden darf. Wir haben im Moment gebrückte EIN Ohm dran. -->Endstufe sollte praktisch keinen Dämpungsfaktor mehr haben.
Also es sollte eigentlich nur eine Übergangslösung sein, aber wir waren echt beeindruckt. An ein Ohm Brücke macht es echt Spaß zum hören! Klingt sauber, schnell und auch ziemlich laut. Wir haben eine nach mehreren geflogenen 15A, 30A Sicherungen eine 40er reingesetzt und jetzt läuft die Kiste wie geschmiert. Einfach brutal die kleine Endstufe
Und obwohl die Endstufe mit 15A abegsichert war läuft sie jetzt schon seit 3 Monaten problemlos auf einem Achtel des Impedanzminimums. Sie braucht zwar jetzt den dreifach Strom aber es passt alles.
zuckerbaecker
Inventar
#21 erstellt: 16. Nov 2007, 11:57
[quote="Crazylegz"][quote="RulerSqueezer"]Wir haben im Moment gebrückte EIN Ohm dran. -->Endstufe sollte praktisch keinen Dämpungsfaktor mehr haben.
Also es sollte eigentlich nur eine Übergangslösung sein, aber wir waren echt beeindruckt. .[/quote]

Nix anderes sagt der verlinkte Thread aus und ist auch meine Meinung.

Wer denkt mit dem Dämpfungsfaktor ist alles besprochen,
ob der Amp gut oder schlecht ist,
der täuscht.

DAS ist nur EIN Aspekt von vielen.
moyo2005
Inventar
#22 erstellt: 18. Nov 2007, 08:00

Chucks-loerres7 schrieb:
warum müssen die meisten hier immer so einen kleinen horizont haben ?


dann würde ich mal ganz kleine brödchen backen , richtig kleine !

du schreibst hier irgend was von die klingt besser dann die , man man , das muss doch jeder für sich ausmachen oder kennst du den "blind-test" nicht ?
und wenn du schon watt vergleichst , die eton hat 450 w-rms an 4OHM und nicht "erst!" an 2ohm tz tz tz tz





mfg moyo
Kenwooder
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 18. Nov 2007, 09:41

gisewhcs schrieb:
:
Wer eher auf "fette" Bässe steht, regelt den DF runter.

Aber nochmal:
Zu "hohen DF" gibts nicht...

Das wiederspricht sich irgendwie,wenn man bedenkt das es eben fast nur Endstufen mit festem DF gibt.
Somit kann ein DF sehrwohl zu hoch ausfallen.
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
Eton PA 1054 vs. AS Xion 160.4
Aymo am 12.05.2009  –  Letzte Antwort am 14.05.2009  –  9 Beiträge
Eton PA 1502 vs. U-Dimension RM V41
marah am 15.10.2007  –  Letzte Antwort am 15.10.2007  –  3 Beiträge
Eton PA vs. Steg K
Goernitz am 20.02.2007  –  Letzte Antwort am 08.04.2009  –  64 Beiträge
Guter Verstärker für FS gesucht
PowerhouseD2 am 10.05.2010  –  Letzte Antwort am 13.05.2010  –  7 Beiträge
Eton PA 2802 oder steg k2.03 atomic ap?
RichardS am 08.04.2007  –  Letzte Antwort am 21.09.2007  –  7 Beiträge
Eton PA reparieren LS Kurzschluss
gemieser am 11.04.2009  –  Letzte Antwort am 12.04.2009  –  2 Beiträge
Steg vs. Eton vs. Sinfoni
rambo0185 am 23.07.2008  –  Letzte Antwort am 26.07.2008  –  59 Beiträge
Problem Eton PA 2802
schlagi87 am 04.12.2007  –  Letzte Antwort am 10.03.2008  –  61 Beiträge
Welcher Amp für Eton RS161?
xpxsascha am 26.03.2007  –  Letzte Antwort am 26.03.2007  –  2 Beiträge
Voll Aktiv mit Eton PA
Rockkid am 05.11.2006  –  Letzte Antwort am 08.11.2006  –  5 Beiträge
Foren Archiv
2007

Anzeige

Aktuelle Aktion

HIFI.DE Adventskalender Widget schließen

Partner Widget schließen

  • beyerdynamic Logo
  • DALI Logo
  • SAMSUNG Logo
  • TCL Logo

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder855.092 ( Heute: 19 )
  • Neuestes Mitglied-Henki-
  • Gesamtzahl an Themen1.425.770
  • Gesamtzahl an Beiträgen19.137.091

Hersteller in diesem Thread Widget schließen