Meine Erfahrungen mit Cinch-Abschlusskappen (RCA caps)

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Krane
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 10. Jun 2025, 13:20
Hallo zusammen,

nachdem ich meine Kabel bereits optimiert habe, habe ich nun noch meine Cinch-Buchsen (Ein- und Ausgänge) mit Abschlusskappen (Sieveking) versehen.

Anders als bei den Kabeln, die ausnahmslos zu Verbesserungen im Klang geführt haben, sind meine Erfahrungen mit den Kappen nicht eindeutig.

Um das Fazit vorwegzunehmen:
Die Unterschiede zu vorher sind deutlich zu hören, doch fällt es mir schwer, sie zu bewerten, also eine Entscheidung zu treffen. Mir fehlt letztlich der Vergleich zur Aufnahmesituation.

Hier meine Ergebnisse:

Es ist kein Voodoo, Klangveränderungen mit und ohne Kappen sind recht deutlich wahrzunehmen.

Mit aufgesteckten Kappen wird der Klang tatsächlich räumlicher, die einzelnen Stimmen und Instrumente sind stärker abgegrenzt. Der Raum gewinnt an Tiefe.Die Ortbarkeit nimmt deutlich zu.

Auf der anderen Seite wird die Bühne weit nach hinten gerückt, als hätte man im Konzert einen der hintersten Sitzplätze. Dass andere Hifi-Fans im Netz davon berichten, dass die Musiker in greifbare Nähe rückten, kann ich absolut nicht nachvollziehen - das Gegenteil ist der Fall.
Vor allem aber verliert die Musik an Spielfreude, an Lebendigkeit. Das mag daran liegen, dass die Höhen / Obertöne deutlich hörbar abgeschnitten werden. Vor allem Klavier, Flöte und Vibraphon verlieren an Darstellungsqualität.

Momentan neige ich dazu, meinen verstärker weiterhin ohne Kappen zu betreiben, da die Musikalität und Klangfarben einfach stimmiger sind. Auf der anderen Seite sind die Räumlichkeit und Ortbarkeit mit Kappen auch nicht zu verachten.

Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen?
Stand jemand vor der gleichen Wahl bzw. Qual?

Würde ich sehr über Kommentare freuen.

VG
Krane
AusdemOff
Inventar
#2 erstellt: 10. Jun 2025, 14:32
Du traust dich aber was! In dieser Forum mit einem solchem Thema daher zu kommen. Wundere dich bitte nicht
wenn da jetzt Kommentare kommen die wenig schmeichelhaft sind oder gar deine Erfahrungen bestätigen.

Alleine schon folgende Feststellung/Aussage:

Anders als bei den Kabeln, die ausnahmslos zu Verbesserungen im Klang geführt haben, (...)

wird in diesem Forum nicht von Bestand bleiben.


Momentan neige ich dazu, meinen verstärker weiterhin ohne Kappen zu betreiben, da die Musikalität und Klangfarben einfach stimmiger sind. Auf der anderen Seite sind die Räumlichkeit und Ortbarkeit mit Kappen auch nicht zu verachten.

Wenn du nicht gerade die größte Fehlkonstruktion aller Zeiten als Verstärker dein Eigen nennst, ist diese Aussage physikalischer
Unfug und nur mit Voodoo oder Einbildung zu erklären.

Wenn du Gleichgersinnte suchst oder deine Erfahrungen austauschen möchtest, suche dir ein anderes Forum. Hier wirst du
nicht glücklich. Es sei denn du möchtest Trollen.

Nichts für ungut. Und jetzt freu' dich auf weiter Kommentare. Ich gehe Popcorn holen.
dan_oldb
Inventar
#3 erstellt: 10. Jun 2025, 14:56
Würde das etwas bringen würden die Hersteller sicherlich schon ab Werk diese Kappen im Wert von insgesamt nicht einmal einem Euro versehen.

Abseits dessen ist die Verwendung dieser Kappen ziemlich genau die Definition von Voodoo: Einen Effekt erzielen zu wollen mit Massnahmen die mit den geltenden Naturgesetzen und Verstand nicht in Einklang zu bringen sind.
Ich halte ja auch nicht den Wasserhahn im Bad zu damit das Wasser in der Küche besser schmeckt.
Skaladesign
Inventar
#4 erstellt: 10. Jun 2025, 15:37

Krane (Beitrag #1) schrieb:
Abschlusskappen (Sieveking)


Das Set ( Paar ) für 50 Euro und ihr müsst euch echt mal den Schwachsinn in der Beschreibung durchlesen.
Wer das glaubt kann nur komplett auf der weiterführenden Schule, blau gemacht haben.
Rabia_sorda
Inventar
#5 erstellt: 10. Jun 2025, 15:56

Das Set ( Paar ) für 50 Euro


Bei Cinch sind 10 Stk. enthalten.

So falsch sind die Beschreibungen gar nicht und Punkt 1 + 2 stimme ich voll zu.
Zu Punkt 3 ... nun, sicherlich schirmt es gewissermaßen HF-Strahlung ab.
Falls man diese evtl. einstrahlende HF-Strahlung aber hören sollte dann hat man aber ganz andere Probleme in seinem Umfeld und ich würde mir da lieber das komplette Haus HF-dicht mit Kupfer verkleiden.


[Beitrag von Rabia_sorda am 10. Jun 2025, 15:58 bearbeitet]
Skaladesign
Inventar
#6 erstellt: 10. Jun 2025, 16:07

Rabia_sorda (Beitrag #5) schrieb:

Das Set ( Paar ) für 50 Euro

Bei Cinch sind 10 Stk. enthalten.......


Ah Okay dann würde ich trotzdem die rhodinierten nehmen. Die schliessen wenigsten die Ausgänge auch noch kurz


und ich würde mir da lieber das komplette Haus HF-dicht mit Kupfer verkleiden.


Wäre da nicht auch rhodinieren besser ?
B-Bear
Stammgast
#7 erstellt: 10. Jun 2025, 16:28
Er sollte dann das hier nicht vergessen
Zaianagl
Inventar
#8 erstellt: 10. Jun 2025, 16:58
Ich finde es toll dass eine Musikproduktion auf gänzlich anderer Ebene stattfindet als andere technisierte Vorgänge.
Da muss es von Fehen und wunderbaren Ereignissen rund um die „Bühne“ und Konservierung ja nur so wimmeln…
Zum Glück ist das Ganze nicht an Logik und physikalische Gesetze gebunden, so gibts immer Möglichkeiten zur Optimierung.
Wunderbar!


[Beitrag von Zaianagl am 10. Jun 2025, 17:14 bearbeitet]
Skaladesign
Inventar
#9 erstellt: 10. Jun 2025, 17:11

Zaianagl (Beitrag #8) schrieb:

Da muss es von Fehen und wunderbaren Ereignissen rund um die „Bühne“ und Konservierung ja nur so wimmeln…






Tante Edit sagt, das hier die Stoppen vor Eindringen von Kälte durch die offenen RCA buchsen schützt.


[Beitrag von Skaladesign am 10. Jun 2025, 17:13 bearbeitet]
Zaianagl
Inventar
#10 erstellt: 10. Jun 2025, 17:15
Ah, Feen. Sorry, kenn mich da nicht so aus...
Skaladesign
Inventar
#11 erstellt: 10. Jun 2025, 17:37
Ja is schon mit geschlossenen Buchsen gefiltert. Ich finde man sollte die Tracks kennzeichnen, ob diese beim Abmischen mit Stoppen oder ohne Stoppen aufgenommen wurden. Somit kann man dann diese auch artgerecht wiedergeben.
Eventuell sollten sich dann auch die Hersteller mal gedanken machen, wie man die Buchsen automatisch schliessen und öffnen kann. Ich denke da an so ein System wie Drosselklappen an einer Motorbremse.
scerms
Stammgast
#12 erstellt: 10. Jun 2025, 17:53

Rabia_sorda (Beitrag #5) schrieb:

So falsch sind die Beschreibungen gar nicht und Punkt 1 + 2 stimme ich voll zu.


Dito. Ich benutze daher einfache Gummikappen für wenige Cent das Stück um unbenutze Ein/Ausgänge zu verschließen.
Aber nur die schwarzen! Damit werden die Bässe viiiiel...ach, lassen wir das


Skaladesign (Beitrag #6) schrieb:

Ah Okay dann würde ich trotzdem die rhodinierten nehmen. Die schliessen wenigsten die Ausgänge auch noch kurz


Die könnte man nehmen um ungenutze PhonoEINgänge zu verschließen...bei meinem ollen Sansui Amp waren die aber serienmäßig dabei, allerdings nur ordinäre unrhodinierte.

Gruß Sebi
rat666
Inventar
#13 erstellt: 10. Jun 2025, 18:23
Die Kappen helfen gegen Staub, dafür reichen aber auch die Gummikappen aus. Klanglich sind sie technisch nicht in der Lage auch nur irgendetwas zu verändern.

Ansonsten darf sich jeder einbilden was er will, solange es nicht als Fakt verkauft wird.
sohndesmars
Inventar
#14 erstellt: 11. Jun 2025, 04:33
Moin Leute, spannendes Thema (nicht wirklich). Ja, mit MEINEN Kabeln klingt auch eure Anlage gleich deutlich besser, da werden aus Teufel Consono 25 gleich mal B&W 801. Und klingen in der Toilette, im Treppenhaus und im Schwimmbad immer wie im Studio.

Kann ich mal so behaupten.

Und nein, Blindtests kommen bei mir überhaupt nicht in Frage, weil dabei die akustische Konzentration gleich völlig zusammenbricht.

Um entgültig selbst im nackten quadratischen Wohnzimmer mit 5m Glasfläche trotzdem perfekten Klang zu gewährleisten, hat ein Mitbewerber hier in unsrem Dorf an der Alster (Hamburg) spezielle "informierte" Aufkleber für Geräte und Hausspannungsverteilung, die einfach zu installieren sind.
Sie brauchen sicher etwas Einspielzeit, so ein bis zwei Jahre, aber dann sollte........

Upps, bin gerade aufgewacht. Hatte einen pösen Albtraum. Ich schalte jetzt meine Genelec ein, angeschlossen mit Standard-XLR-Kabel am RME DAC und höre im Nahfeld im überbedämpften Arbeitsraum ohne jeden Schnickschnack Musik in etwa so, wie es der Abmischtoni bei der Abmischung für richtig hält.
Und nein, eine tiefe oder breite Bühne ist nicht raushörbar. Die Interpreten standen und saßen alle in kleinen, stark bedämpften Aufnahmeräumen. Die "Bühne", die ich glaube zu hören, hat der Toningenieur elektronisch generiert.

Ich sach ma so: wenn wer behauptet, Kabel und sonstiges Zubehör verbessert erkennbar den Klang deutlicher als ein wenig Hin- und Hergeschiebe der Lautsprecher im Raum, dann kauft dieser Person möglichst kein gebrauchtes Auto ab. Nur so ein Tip.
Yamahaphilist
Stammgast
#15 erstellt: 11. Jun 2025, 04:49
So ein kleiner Cap für den Auspuff, damit kein Staub reinkommt… hat doch was
Erinnert ein wenig an die EMF Abschirmungs Alu Hüte Diskussion
flexiJazzfan
Inventar
#16 erstellt: 11. Jun 2025, 11:36
Ja ich habe das vor langer Zeit auch mal nachempfinden wollen. Dazu habe ich alle freiliegenden Ein/Ausgänge mit passenden Hutmuttern (sehr massiv) oder umgeknickten passenden Aluminiumrohrstücken (sehr crazy) „abgeschlossen“. Erwartungsgemäß konnte ich keinerlei Änderungen an meiner Anlage erhören. Ich bin aber sicher, dass der berüchtigte Kriechstaub oder der in alle Ritzen wehende Saharastaub keinen Zugang mehr hatten. Das fand ich sehr beruhigend. Gerade die Gleitkontakte der Stecker sind ja sehr staubempfindlich, oder?
Für die ganz ängstlichen gibt es ja Hifigeräte, die ihre aktiven Ein/Ausgänge per Relais schalten.
Hinter den ganzen Überlegungen dieser Art stehen meiner Meinung nach einfache Analogien aus der Mechanik: Wenn ich irgendwo „etwas“ mache, also Gewicht ändere, Hebel verlängere, Löcher bohre etc. , dann passiert ganz sicher „etwas“ Sichtbares. Das macht auch die Beliebtheit der Plattenspielerbasteleien aus. Leider kann man im elektrischen und akustischen Gerätebereich tausend Dinge ändern, ohne dass man davon „etwas hört“. Das will uns einfach nicht einleuchten.
Gruß
Rainer
Apalone
Inventar
#17 erstellt: 06. Jan 2026, 17:29

Krane (Beitrag #1) schrieb:
....Es ist kein Voodoo, Klangveränderungen mit und ohne Kappen sind recht deutlich wahrzunehmen.


Bestimmt....
An dem dann gerne von dir organisierten Blindtest zur Verifizierung werde ich gerne teilnehmen.



Krane (Beitrag #1) schrieb:

.....Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen?....


Natürlich nicht! Selten so absurdes Zeug gelesen.


Krane (Beitrag #1) schrieb:

Würde ich sehr über Kommentare freuen.


Dann hast du ja bereits jetzt genügend Gelegenheiten bekommen.
ostfried
Inventar
#18 erstellt: 08. Jan 2026, 05:15
Der Thread ist zwar schon älter und der TE wahrscheinlich seitdem in embryonaler Schutzhaltung im Bett, aber immer wieder witzig zu lesen.

Zur "technisch-physikalischer Unfug"-Erklärung wurde ja bereits alles Nötige gesagt. Mich interessiert bei sowas ja immer nur, wie sich denn der TE selbst ganz konkret den angeblichen klanglichen Benefit erklären wollte. Ich mein, jeder, der sich nicht selbst aufs Hemd sabbert beim täglichen Vorsichhinwelken, weiß, jede Wirkung hat ihre Ursache. Trink ich, muss ich pinkeln. Gehe ich, beweg ich mich. Hau ich meinen Kopf auf Tisch, aua. Und hinter alldem steckt jeweils eine allgemeinlogische, mit Naturgesetzen klar greifbare Erklärung. Ursache-Wirkung, ein Prinzip, dass selbst Neugeborene kapieren, wenn sie merken, Brüllen macht Mama supiaufmerksam. Irgendwas muss ihn ja ergo geritten haben, tatsächlich an eine Wirkung zu glauben. War es echt nur das "Ist teuer, hat sonst keiner, muss gut sein und dann bin ich der beste, muahahahahahargh!!"?

Also TE, falls du wider Erwarten tatsächlich noch hier bist, wirklich ernstgemeinte Frage aus wirklich echten Interesse: Wie erklärst du für dich denn ganz konkret, was da dann durch diese neckischen Kappen klanglich so angeblich ganz konkret passiert?

"Aber ich hörs doch!" erklärt eben nunmal nach wie vor und wie auch beim Kabelklang gar nichts außer eben, dass du keinerlei Erklärung hast und einfach nur glaubst. Und sorry, von einer Religion sind wir hier nach wie vor meilenweit entfernt.


[Beitrag von ostfried am 08. Jan 2026, 05:32 bearbeitet]
sohndesmars
Inventar
#19 erstellt: 08. Jan 2026, 06:32
Die Menschen suchen nach Ursachen. Sie sind sich meist sicher, ihren eigenen Sensoren trauen zu können, klappt ja meistens. Dass es nur weniger Mittel bedarf diese Sensoren, die Sinne zu täuschen, ist den wenigsten wirklich bewusst. "Ich traue nur dem, was ich sehe". Und was siehst du?
Die Ohren sind noch viel einfacher zu täuschen, Beispiele gibt es zu Hauf im Internet. Dass auch Stimmung, Verfassung und Umgebung unmittelbar einfluß auf unsere Sensorig haben, blenden viele aus.

Bezüglich Wundermittel in der HIFI: wenn Cinchabschlusskappen doch so viel bewirken, warum haben sehr viele HighEnd-Hersteller diese nicht auf ihren Geräten drauf? Wenn armdicke Netzkabel doch so wichtig sind, warum hat sie Accuphase, Burmester und Co nicht verbaut?

Ja, es gibt Gründe (vermeintliche) Abschlusskappen zu installieren. Immer dann, wenn es um Hochfrequenz geht, Wellenwiderstände zu beachten sind. Aber doch nicht bei NF. NF ist für uns Signalprofis faktisch Gleichspannung. Da gibt es keine Skineffekte ect.
Yamahaphilist
Stammgast
#20 erstellt: 08. Jan 2026, 07:49
Laienhaft angemerkt, ist es doch so, daß die Länge der Antenne zur Frequenz passen muss, also niedrige Frequenzen benötigen längere und hohe somit kürzere. So eine kleine Cinch Öffnung dürfte also höchstens mit höheren? Frequenzen interagieren. Solche Einflüsse dürften kaum hörbar, allenfalls messbar sein, für übliche HiFi Anwendungen somit wohl unbedeutend.
rat666
Inventar
#21 erstellt: 08. Jan 2026, 09:20
Ich habe vor einigen Jahren mal bei ebay vom Chinesen 150 von den vergoldeten Cinchkappen gekauft. Die waren billig, ich glaube 60€ inkl. Versand.
Klanglich bringen die Dinger nichts aber sie sehen schon aus und die Ports verstauben nicht. Weiterhin hab ich beim Blindeinstecken weniger Probleme den richtigen Port zu finden weil die anderen zu sind.

Wir geben an anderer Stelle deutlich mehr fürs Hobby aus, da sind die paar Cent doch vernachlässigbar, die Kappen der namhaften Hersteller wären mir aber zu teuer.
Uwe_Mettmann
Inventar
#22 erstellt: 08. Jan 2026, 15:44

ostfried (Beitrag #18) schrieb:
Der Thread ist zwar schon älter und der TE wahrscheinlich seitdem in embryonaler Schutzhaltung im Bett, aber immer wieder witzig zu lesen.
[…]
Ich mein, jeder, der sich nicht selbst aufs Hemd sabbert beim täglichen Vorsichhinwelken, weiß, jede Wirkung hat ihre Ursache.

Ich kann es einfach nicht verstehen, warum man in einem Forum andere Menschen so unverschämt und respektlos angehen muss. Solche ins Persönliche gerichtet Sprüche wie „embryonaler Schutzhaltung“ und „sabbern“ müssen nicht sein. Sorry für meine Kritik, sehe ich aber so. Auch fremden Menschen, die man nicht kennt, sollte man Respekt entgegenbringen und entsprechend sollte die Umgangsformen ausfallen.


ostfried (Beitrag #18) schrieb:
"Aber ich hörs doch!" erklärt eben nunmal nach wie vor und wie auch beim Kabelklang gar nichts außer eben, dass du keinerlei Erklärung hast und einfach nur glaubst.

Warum soll er das erklären. Soviel technisches Hintergrundwissen wird er so oder so nicht haben oder kannst du…

ostfried (Beitrag #18) schrieb:
Trink ich, muss ich pinkeln

…erklären, warum der Pippistrahl in Form einer Teilparabel verläuft?

Vermutlich nicht und dann ist es etwas anmaßend, von anderen eine technische oder physikalische Erklärung für etwas zu verlangen.

Da du dich hier so aufgestellt hast, können wir aber davon ausgehen, dass du dich mit der Materie Geräte-EMV beschäftigt hast und daher weißt du, dass die EMV-Norm für die Emission von Audiogeräten die CISPR 32 (EN 55032) ist und in der nächsten Edition werden erstmals beschrieben, wie Geräte mit „Radio Functions“ zu testen sind: Klick mich

In dem aktuellen Entwurf „CISPR CDV ED3 © IEC 2025“ wird auch beschrieben, dass es durch den Funksender in Verbindung eines Signals im Gerät zu Intermodulationsprodukten kommen kann und auch diese Intermodulationsprodukte unterhalb der Emissionsgrenzwerte der Norm liegen müssen.


(Abschnitt 6.4 der CISPR CDV ED3 © IEC 2025)

Da hier keine Sendeleistung festgelegt ist, ab der die Untersuchung stattzufinden hat, wird wohl davon ausgegangen, dass dieses Phänomen auch bei geringeren Sendeleistungen auftreten kann, wie z.B. bei Audiogeräten mit integrierten WLAN-, DECT-Modulen usw.

Möglicherweise hat man nun diese neuen Anforderungen eingeführt, weil Intermodulationen der integrierten Funkmodulen, wie WLAN und Bluetooth, DECT mit internen Oszillatoren usw. tatsächlich zu Problemen geführt hat. Das in einer Größenordnung, dass es sogar hochfrequente Störaussendungen gegeben hat, die die Grenzwerte überschritten haben.

Wenn so etwas passiert, kann man nicht ausschließen, dass es auch andere Wirkungen durch diese Funksender im Gerät gibt, wie auch klanglichen Einflüsse?

Nun reden wir im Fall des TE nicht von Funksendern im Gerät, sondern außerhalb des Audiogerätes und dieser Funksender muss doch recht nahe zum Audiogerät stehen. Wer sagt aber, dass das bei dem TE nicht der Fall ist, so z.B. ein WLAN-Router direkt hinter der Wand des Audiogerätes oder vielleicht sogar ein Sender, direkt hinter dem Audiogerät (z.B. der Sender für einen drahtlosen Kopfhörer). Erfahrungsgemäß denken die Leute nicht daran, dass das die einfachere Lösung ist und besorgen sich dann Abdeckkappen, die die Einkopplung der Sendeleistung in die Cinchbuchsen verringert.

Kannst du ausschließen, dass das so ist oder nicht und sind dadurch vielleicht doch klangliche Änderungen möglich. Wenn du es ausschließen kannst, so liefere eine fundierte Begründung (so etwas hast du ja auch vom TE gefordert) aber bitte nicht, dass ist nicht so, zu geringe Pegel usw. Nein, das ist nur eine Behauptung und die musst du eine Begründung nachvollziehbar technisch und rechnerisch nachweisen, hast du vom TE ja auch gefordert.

Ich bin mal gespannt.


Gruß

Uwe
ostfried
Inventar
#23 erstellt: 08. Jan 2026, 15:50
Du wirfst mir ernsthaft Arroganz und Anmaßung vor und haust dann so einen absoluten Inbegriff beider Begriffe raus. Wobei das wirklich Tragische ist, dass du dabei die Hälfte meines Beitrages leider nicht mal richtig verstanden hast, denn sonst hättest du begriffen, dass mit der Schutzhaltung eine Reaktion auf die mannigfachen Nackenschläge in den Antworten gemeint war und ich mit dem Sabbern nicht mal ansatzweise ihn persönlich gemeint hab. Aber klar, wer sich derart unfassbar gerne selbst reden hört, hat da offensichtlich ein kleines Wahrnehmungsproblem. Meine Güte, Jungs, wenn euch die Hose derart kneift, dann macht sie auf.

Kann man sich wirklich nicht ausdenken. Was für eine Selbstdarstellung. Glückwunsch, Uwe.


[Beitrag von ostfried am 08. Jan 2026, 15:58 bearbeitet]
Uwe_Mettmann
Inventar
#24 erstellt: 08. Jan 2026, 16:03
Ich habe dir keine Arroganz und Anmaßung vorgeworfen, sondern einen respektlosen Umgang und unverschämten Umgang mit anderen Usern.

Aber gut, bist du es jetzt hier, der sich in embryonaler Schutzhaltung lieber ins Bett verkriechen möchte und keine technische Begründung geben wird, obwohl er so etwas von anderen fordert?

Du hast doch geschrieben:

Ich mein, jeder, der sich nicht selbst aufs Hemd sabbert beim täglichen Vorsichhinwelken, weiß, jede Wirkung hat ihre Ursache.

Ich habe sachlich und technisch dargelegt, dass doch ein klanglicher Einfluss der Kappen. Du behauptest, dass das nicht sein kann und hast etwas von Wirkung und Ursache geschrieben, also sollte es doch für dich kein Problem sein, auf meine Darlegungen einzugehen und sie zu widerlegen.

Wenn nicht, bist du es doch, der sich selbst aufs Hemd sabbert beim täglichen Vorsichhinwelken.


Gruß

Uwe

Nachtrag:
Es ist nicht interessant, was du gemeint hast, sondern andere verstanden habe und ich bin sicher, der TE hat das auch persönlich auf sich bezogen (wenn er denn noch hier mitliest).


[Beitrag von Uwe_Mettmann am 08. Jan 2026, 16:08 bearbeitet]
ostfried
Inventar
#25 erstellt: 08. Jan 2026, 16:08
Ich hab dich lieb, Uwe.

Und solange du deswegen grad noch rote Bäckchen hast, lies einfach nochmal deinen eigenen Beitrag, in dem du den TE selbst massiv verunglimpfst als einen, der eh nichts weiß. Aber Textverständnis ist natürlich so ne grundlegende Sache, wenn man partout nicht will. Und dann sinds natürlich immer die anderen.

Glashaus - Keller - Klo. Du kennst das Prinzip ja.

Ihr müsst echt mal mehr in die Sonne. Raus aus dem ewigen Forensud. Meine Herren, diese immerwährende Baumpinkelei. Hifi-forum Classics.


[Beitrag von ostfried am 08. Jan 2026, 16:15 bearbeitet]
Uwe_Mettmann
Inventar
#26 erstellt: 08. Jan 2026, 16:17
Meinst du verunglimpfen z.B., wegen dem Funkkopfhörer oder WLAN-Router hinter der Wand. Das kann z.B. der Router vom Nachbarn sein.

Jeder Mensch macht mal dumme Fehler, so auch ich. Ich habe mal Messungen mit dem Spektrumanalysator gemacht und habe da immer eine Störung bei 2,4 GHz gesehen. Alle Router und WLAN-Accespoints habe ich abgeklemmt, hat nichts gebracht, bis ich irgendwann gemerkt habe, dass es der drahtlose Kopfhörer war, den ich auf dem Kopf hatte.

Wenn ich nun ähnliche Möglichkeiten andeute, dann ist das keine Verunglimpfung sondern ich respektiere die Menschlichkeit und das man daher auch blöde Fehler macht und sich später dafür auf den Kopf hauen würde.

Was ist nun, willst du uns alle hier technisch fundiert erklären, warum ein klanglicher Einfluss ausgeschlossen ist?


Gruß

Uwe

Nachtrag:
Sonne ist hier, sondern eklig kalt, nass und es schneit. Daher habe ich Zeit, hier zu schreiben.


[Beitrag von Uwe_Mettmann am 08. Jan 2026, 16:19 bearbeitet]
ostfried
Inventar
#27 erstellt: 08. Jan 2026, 16:19
Willst du deinen Text denn endlich noch mal richtig lesen?

Na los, komm, gibs mir ruhig weiter. Ich kenn das von Vierzehnjährigen jeden Tag. Und wenns dir hilft.


[Beitrag von ostfried am 08. Jan 2026, 16:20 bearbeitet]
Uwe_Mettmann
Inventar
#28 erstellt: 08. Jan 2026, 16:21
Willst du endlich aufhören mit dem Ausweichen und endlich auf die Frage eingehen, warum du einen klanglichen Einfluss der Kappen ausschließt?

Gruß

Uwe
ostfried
Inventar
#29 erstellt: 08. Jan 2026, 16:27
Nein Uwe, will (!) ich tatsächlich nicht und das ist auch schon alles. Weil ich für weiteren egomanischen Kindergarten einfach nicht zu haben bin. Ich habe dem TE eine Frage zu dessen Thema gestellt und ich warte auf seine Antwort. Ob dir die Hose zu eng sitzt oder nicht, ist nun echt nicht mein Problem.

Luft ist übrigens grad super hier draußen. Musst du echt mal wieder versuchen. Öffnet den Blick.


[Beitrag von ostfried am 08. Jan 2026, 16:33 bearbeitet]
Uwe_Mettmann
Inventar
#30 erstellt: 08. Jan 2026, 17:00
Nun gut, dann ist das so, dass wir keine Antwort von dir bekommen werden.

In Vergangenheit gab es hier User, die sehr gut argumentieren konnte und technisch belegen konnten, warum ein klanglicher Einfluss von einer Maßnahme oder Zubehör nicht zu erwarten war. Ich nenne mal als Beispiel pelmazo -scope-, richi44 usw. Zusätzlich gab es die Jünger, die einfach nur im Schein der Wissenden mitgeschwommen sind, und auf die Leute eingehauen haben, die von einem klanglichen Einfluss berichtet haben.

Die meisten Wissenden, die eben alles toll erklären konnten, sind inzwischen hier nicht mehr aktiv. Geblieben sind die Jünger (eventuell sind auch weitere hinzugekommen), die unter ihrem Stein hervorgekrochen kommen und dann auf einen Hörenden eindreschen, aber nichts technisch erläutern können und wenn man nachfragt, kommt die Antwort ich will nicht.

Ich habe nichts dagegen, wenn den Hörenden gegenargumentiert wird aber, wenn man dann z.B. in den Raum stellt, dass sie sich in embryonaler Schutzhaltung im Bett verkriechen, um sich einer Diskussion oder Antwort zu entziehen, dann geht das zu weit. Das finde ich respektlos und dann drehe ich den Spieß einfach mal um, wie du hier siehst.

Es geht mir halt auf den Senkel, wie hier manchmal mit anderen Menschen umgegangen wird.


Gruß

Uwe
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