Gehe zu Seite: Erste Letzte |nächste|

HK AVR 4000: kein Ton - Display - Sicherung

+A -A
Autor
Beitrag
Frank1609
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Jun 2011, 18:47
Hallo liebe Forumsteilnehmer,

ich habe eine Frage bezüglich meines heiß geliebten und schon etwas in die Jahre gekommenen sehr selten benutzten Harman Kardon AVR 4000.

Bis vor ein paar Tagen hat er tadellos funktioniert. Gestern wollte ich mir dann eine DVD anschauen. Beim Einschalten des AVR's klackte das Relais und das Display war lediglich, sagen wir mal "auf Sparflamme". Die gesamte linke und rechte Anzeige war aus. Die mittlere Anzeige geht noch. Kein Ton - nicht mal ein leises Rauschen der Lautsprecher. Ich habe verschiedene Eingangsquellen gewählt aber es war Mucksmäuschen still.
Nach Beschreibung habe ich mal diesen Reset durchgeführt - ohne Ergebnis.

Dann habe ich ihn aufgeschraubt und mir das mal "angeschaut". Nun bin ich leider absoluter Laie was Elektronik angeht aber gucken schadet ja nichts

Zumal ich weiß, dass es im Verhältnis wohl einfach zu teuer wäre mein "altes Schätzchen" zu einem Service zu geben. Vor allem da ich derzeit finanziell dazu nicht in der Lage wäre.

Also was ich gesehen habe ist folgendes: auf der Grundplatine sitzen vier Sicherungen. Die rechte davon (von der Vorderseite aus gesehen) ist durchgebrannt!

Ich habe mir dann vorhin zwei neue Sicherungen geholt.
Danach habe ich alles was an der Rückseite an Kabelei angeschlossen war ab gestöpselt um auszuschließen, dass dort die Ursache sein könnte und nach dem Sicherungswechsel nur den Netzstecker angeschlossen. Dann erneut ein Reset durchgeführt und den Power Schalter betätigt.
Das Gerät geht nach wie vor erst einmal in Standby (Powertaste orange), jedoch beim Einschalten (Powertaste grün), passiert leider nicht viel.

Das komplette Display leuchtete für ca. 1 Sekunde und dann war der Ursprungszustand wieder da: halbes Display und die Sicherung ist wieder hinüber

Jetzt würde ich zu gerne wissen ob es hier versierte Teilnehmer gibt die mir vielleicht so in etwa sagen können was die Ursache dafür sein könnte bzw. ob sich eine Reparatur lohnt und mit wieviel ich dann rechnen muss... ist da überhaupt noch etwas zu retten?

Ich hoffe jemand weiß eine Lösung - eine kostenintensive Reparatur oder Neuanschaffung ist zurzeit nicht drinne und ich möchte das Gerät gerne wieder benutzen können!!!

Gruß

Frank
Frank1609
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 05. Jul 2011, 10:11
Hat denn gar keiner eine Idee oder Lösung was das sein könnte ?
Grundi69
Inventar
#3 erstellt: 05. Jul 2011, 11:51
Hallo!

Naja, dass die Sicherung gleich wieder durchbrennt heißt ja, dass in den dahinter liegenden Stromkreisen etwas nicht stimmt, sprich: defekt ist. Die Ursachen können vielfältig sein, man benötigt einen Schaltplan bzw. Service Manual um zu sehen, welche Schaltungsteile an der Sicherung 'hängen'. Es lohnt sich also nicht, weiterhin nur die Sicherungen zu ersetzen, sondern da muss der Fachmann ran. Falls Du keinen versierten 'Bastler' in Deinem Umkreis hast musst Du Dich wohl oder übel an eine Werkstatt wenden oder das Gerät als defekt z.B. in der e-bucht verkaufen (das ist immer noch besser, als es auf den Recycling-Hof zu entsorgen).
Evtl. findet sich auch ein Bastler in Deiner Umgebung...

Gruß
Groomy

PS: Kannst Du mal die Bezeichnung der Sicherung nennen?


[Beitrag von Grundi69 am 05. Jul 2011, 12:08 bearbeitet]
Frank1609
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 06. Jul 2011, 19:16
Das liest sich nicht gut

Leider habe ich keinen versierten "Bastler" in meinem Umkreis der sich der Sache einmal annehmen könnte.

HK4000 Sicherung

Der Übeltäter ist hier die obere Sicherung. Ich hoffe man kann es erkennen und einer User hier im Forum hat eine Lösung dafür.


Gruß

Frank
Grundi69
Inventar
#5 erstellt: 06. Jul 2011, 20:50
Aha, die Bezeichnung der Sicherung scheint dann also FU484 zu sein. Ich habe mir mal einen Schaltplan heruntergeladen - mal schauen, ob ich die dort finde...
So long
Groomy
Frank1609
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 06. Jul 2011, 21:24

Groomy schrieb:
Aha, die Bezeichnung der Sicherung scheint dann also FU484 zu sein. Ich habe mir mal einen Schaltplan heruntergeladen - mal schauen, ob ich die dort finde...
So long
Groomy



Hey danke, das wäre ja klasse!

Wo kann man denn diesen Schaltplan runter laden?

Erst einmal vielen vielen Dank für deine Bemühungen!!!
Frank1609
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 07. Jul 2011, 10:18
Hallo,

ich habe gestern Abend das komplette Gerät einmal auseinander genommen und mir die einzelnen Bauteile genau angeschaut.

Was mir aufgefallen ist: der Kondensator C487, das ist der mit 6800µF hat im Vergleich zu den daneben liegenden eine minimale Wölbung nach oben hin. Weiterhin hat es den Anschein als wäre er sehr "wackelig". Also die beiden Lötpunkte auf der Platine bewegen sich mit wenn ich den Kondensator seitlich bewege.

Die Frage ist jetzt: Ursache oder Auswirkung?

Vielleicht hat da jemand Erfahrungen im Zusammenhang mit der durchgebrannten Sicherung.

Gruß
Grundi69
Inventar
#8 erstellt: 07. Jul 2011, 10:50
Hmm, die Wölbung nach außen kann schon ein Anzeichen sein, dass der Elko 'hinüber' ist. Und wenn die Anschlussbeinchen beim wackeln am Elko in den Lötaugen munter mit hin und herwippen sind die Lötstellen defekt. Das kommt aber meistens eher bei Lötstellen an Bauteilen vor, die einer höheren thermischen Belastung unterliegen, sprich: die sehr heiß werden. Man sollte den Elko austauschen und dabei werden dann ja eh die Lötstellen neu gelötet.

Vielleicht kannst du mal ein Bild von den Lötstellen und dem Elko anfügen?

Gruß
Groomy


[Beitrag von Grundi69 am 07. Jul 2011, 10:51 bearbeitet]
Frank1609
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 07. Jul 2011, 12:01
Hallo grromy,

bisher erst einmal vielen lieben Dank.

Vielleicht sollte ich dann mal bei Conrad den Kondensator

wäre das so einer hier: Kondensator ???

LötstelleKondensator

und ein paar Dioden ordern in der Hoffnung das er dann wieder läuft.

Könntest Du mir bitte noch die Bezeichnungen und Anzahl der Dioden nennen welche ich am besten austauschen sollte?

Herzlichen Dank dafür!

Gruß

Frank
Grundi69
Inventar
#10 erstellt: 07. Jul 2011, 12:25
Hallo!

Ja, die Lötstellen sehen ja so aus, als wenn sich dort die Kupferschicht um das Lötauge von der Trägerplatine gelöst hätte.
Der von dir ausgesuchte Kondensator würde von den elektr. Daten passen (6800uF/16V). Ob er von den Abmessungen auch passt (16x31,5mm und Rastermaß 7,5mm=Abstand der Beinchen) müsstest du mal nachmessen. Beim Austausch bitte auf die Polarität (+ und -) des Kondensators achten!

Die dicken Dioden (4 Stck.) sind 1N5402, bei Conrad:
http://www.conrad.de/ce/de/product/162388/DIODE-1N5402
Bitte auch hier auf die Polung achten!
Man könnte sie aber auch einseitig auslöten und prüfen, ob sie tatsächlich defekt sind.

Gruß
Groomy


[Beitrag von Grundi69 am 07. Jul 2011, 12:28 bearbeitet]
Frank1609
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 07. Jul 2011, 12:55

Groomy schrieb:
Hallo!

Ja, die Lötstellen sehen ja so aus, als wenn sich dort die Kupferschicht um das Lötauge von der Trägerplatine gelöst hätte.


Das ist mir auch gleich aufgefallen. Frage mich wie so etwas passieren kann?
Da werde ich dann wohl mal gucken müssen wie ich den Kontakt zu der Lötbahn ordentlich hinbekomme.
Kondendsator auf die Platine "kleben" (womit), Beinchen in Richtung Lötbahn und ausreichend Lötzinn verlaufen lassen...


Groomy schrieb:
Der von dir ausgesuchte Kondensator würde von den elektr. Daten passen (6800uF/16V). Ob er von den Abmessungen auch passt (16x31,5mm und Rastermaß 7,5mm=Abstand der Beinchen) müsstest du mal nachmessen. Beim Austausch bitte auf die Polarität (+ und -) des Kondensators achten!


Passt alles laut Schieblehre und auf die richtige Polarität werde ich achten


Die dicken Dioden (4 Stck.) sind 1N5402, bei Conrad:
http://www.conrad.de/ce/de/product/162388/DIODE-1N5402
Bitte auch hier auf die Polung achten!


Danke Dir. Am sinnvollsten wohl alle vier tauschen. Messgeräte oder ähnliches habe ich leider nicht.

Zum Glück eine uralte Lötstation von Weller: 30 Jahre alt aber funktioniert noch tadellos. Gibt es einen Anhaltspunkt mit welcher Temperatur man diese Bauteile löten darf/muss/sollte???

Ich hoffe nur das dies nicht nur die Auswirkung eines Defektes ist sondern die Ursache und das er danach wieder funktioniert.

Herzlichen Dank
Gruß
Frank
Grundi69
Inventar
#12 erstellt: 07. Jul 2011, 14:16
Hmm, der Kondensator scheint ja einen Druck im Inneren aufgebaut zu haben (Wölbung). Wenn er auf der Unterseite evtl. auch den Stopfen mit seinen Anschlussbeinchen rausdrückt, könnte das möglich sein. Ist der Elko denn mit Kleber auf der Platine fixiert gewesen?

Beim (Ent-)Löten aufpassen, dass du das Lötauge nicht abreißt. Die eine Leiterbahn ist ja bereits mit Lötzinn 'verstärkt'. Man könnte dort leicht einen zusätzlichen Draht zum Anschlussbein anlöten.

Tja, als normale Löttemperatur sollten so 350-380 Grad gehen. Dabei sollten ca. 3-4 Sekunden pro Lötstelle dem Bautteil nicht schaden. Ich löte sowas immer mit einem 30W Lötkolben (lieber mit einem heißen Kolben kurz löten, als mit einem zu schwachen und kalten ewig lange daran 'rumbraten. Mit einem 80W Brateisen für Dachpfannen sollte man da aber natürlich auch nicht rangehen )

Ja, ich hoffe natürlich auch, dass du damit die Problemursache beseitigst. Evtl. würde ich auch den benachbarten 2200uF Elko mittauschen.

Gruß
Groomy


[Beitrag von Grundi69 am 07. Jul 2011, 14:27 bearbeitet]
Frank1609
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 07. Jul 2011, 15:07

Hmm, der Kondensator scheint ja einen Druck im Inneren aufgebaut zu haben (Wölbung). Wenn er auf der Unterseite evtl. auch den Stopfen mit seinen Anschlussbeinchen rausdrückt, könnte das möglich sein. Ist der Elko denn mit Kleber auf der Platine fixiert gewesen?


Dann will ich einfach mal hoffen das es wirklich nur der Kondensator ist der die Probleme verursacht.
Die Kondensatoren sind mit einer schwarzen Masse zusätzlich verklebt - ähnlich einer Dichtungsmasse die zum Schluss hin fast vollständig aushärtet. Ich muss mal gucken ob Conrad so etwas auch bietet. Ich denke mal das eine Heißklebepistole zwar fürs erste halten würde, allerdings durch die Wärmeentwicklung habe ich sicherlich nicht lange Freude daran.


Beim (Ent-)Löten aufpassen, dass du das Lötauge nicht abreißt. Die eine Leiterbahn ist ja bereits mit Lötzinn 'verstärkt'. Man könnte dort leicht einen zusätzlichen Draht zum Anschlussbein anlöten.


Das werde ich sicherlich an der Lötspitze kleben haben denn es wackelt nicht nur sondern ist wirklich bereits von der Platine gelöst. Mir bleibt dann wohl nur die Variante das Anschlussbein entlang der Kontaktfläche zu legen, diese vorher etwas blank machen und dann zusammen löten. Daher ja auch die Idee den Kondensator wie HK es gemacht hat zusätzlich zu verkleben um für einen festen halt zu sorgen.


Tja, als normale Löttemperatur sollten so 350-380 Grad gehen. Dabei sollten ca. 3-4 Sekunden pro Lötstelle dem Bautteil nicht schaden. Ich löte sowas immer mit einem 30W Lötkolben (lieber mit einem heißen Kolben kurz löten, als mit einem zu schwachen und kalten ewig lange daran 'rumbraten. Mit einem 80W Brateisen für Dachpfannen sollte man da aber natürlich auch nicht rangehen )


Wie gesagt: dazu habe ich zum Glück noch die alte Lötstation


Ja, ich hoffe natürlich auch, dass du damit die Problemursache beseitigst. Evtl. würde ich auch den benachbarten 2200uF Elko mittauschen.


Den Gedanken hatte ich ebenfalls und werde sicherheitshalber alle vier Kondensatoren und die vier Dioden austauschen. Wenn ich einmal dabei bin auch den Gold Cap für die Senderspeicherung. Ist ja dann ein Abwasch.
Gruß
Frank
Grundi69
Inventar
#14 erstellt: 07. Jul 2011, 16:54
Du brauchst m.M. den Kondensator nicht wieder neu zu verkleben. Wird wohl meistens gemacht, damit die Bauteile bei der Produktion nicht herausfallen. Bei dem Elko mit den schadhaften Leiterbahnen auf der Unterseite könnte es aber schon sinnvoll sein. Heißkleber sollte aber auch nicht schaden.

Das Lötauge hat sich zwar von der eigentlichen Platine gelöst, hat aber wohl noch Kontakt zur Leiterbahn. Wenn man den alten Elko vorsichtig auslötet, sollte es auch nicht abreißen und erhalten bleiben. Trotzdem zusätzlich ein Stück Draht anbringen.

Evtl. wäre eine Entlötpumpe für die Entfernung der alten Bauteile sinnvoll und du brauchst entspr. Lötzinn mit Flußmittelseele.

OK, soweit ist ja dann alles geklärt, jetzt heißt's eben warten bis die Teile da sind und der Austausch vollbracht ist...
Zeig dann mal Bilder wie es ausschaut (auch die Lötseite).
Und bitte immer schön vorsichtig im Umgang mit elektr. Strom (230V Netzspannung sind lebensgefährlich!)

Viel Erfolg

Gruß
Groomy
Frank1609
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 09. Jul 2011, 17:52
Hallo Groomy und alle anderen Interessierten,

nach nun insgesamt 9,5 Stunden Arbeit:

AVR 4000 komplett auseinander genommen, jedes Board, jeden Stecker, jede Schraube...
Kondensatoren und Dioden ausgelötet...
neue Kondensatoren und Dioden eingelötet...
komplett wieder bestückt, verkabelt und zusammen geschraubt....

bin ich besonders, dank der Hilfe von GROOMY, wieder ein glücklicher Besitzer eines funktionierenden AVR 4000

Gleich noch ein paar Kabelbinder, den Gehäusedeckel verschrauben, das Teil wienern und ab in den Schrank.

Dann wird heute Abend erst einmal eine nette DVD geschaut und vor allem gehört

Hier ein paar Bilder der Aktion:

Bauteile Neue Bauteile: ich habe direkt die umliegenden Kondensatoren, die vier Dioden und einen Gold Cap bestellt.

Kondensatoren und Dioden ausgelötet Kondensatoren und Dioden ausgelötet sowie das Lötzinn entfernt.

Klber auf Platine Den schwarzen Kleber der die Kondensatoren zusätzlich fixiert hat von der Platine entfernt.

Bauteile eingelötet Bauteile auf dem Main Board eingelötet. Wegen dem fast abgerissenen Lötauge des 6800ers die Beinchen etwas länger gelassen, die Beschichtung der Lötbahn vorsichtig abgekratzt und das Beinchen entlang der Lötbahn verlötet.

Neue Kondensatoren und Dioden Bauteile auf dem Main Board eingelötet - Platine Vorderseite

Gold Cap Direkt noch den Gold Cap gegen einen 1µF ausgewechselt. Da er etwas arg groß ist, habe ich die Beinchen verlängert und ihn jetzt so wie auf dem Bild angelötet.

Ergebnis ERGEBNIS: Ihr könnt nur die jetzt funktionierende komplette Displayanzeige sehen... ich kann aber zusätzlich auch wieder einen Ton aus allen Lautsprechern hören!


Und hier noch mal meinen besonderen Dank an: Groomy ohne den ich ganz sicher noch die Einzelteile irgendwo liegen hätte und am Verzweifeln wäre.

Ein schönes Wochenende an Alle.

Gruß

Frank
Grundi69
Inventar
#16 erstellt: 09. Jul 2011, 20:18
Heyyy Hallo!

Das ging aber schneller wie die Feuerwehr
Glückwunsch zu der erfolgreichen (und gar nicht mal so teuren) Reparatur
Toll, dass der Bolide wieder funktioniert.
Die Lötstellen sehen sehr gut aus.
Offenbar war der Übeltäter unter den ausgetauschten Bauteilen. Wenn man mal im Schaltplan schaut, ist dieser Teil ja für so einige Spannungen zuständig - kein Wunder, dass er nicht mehr richtig funktionieren wollte.

Schönes Wochenende mit dem wieder genesenen HK
Freut mich, dass ich helfen konnte

Gruß
Groomy


[Beitrag von Grundi69 am 09. Jul 2011, 21:24 bearbeitet]
samtron123
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 25. Sep 2011, 10:27

Frank1609 schrieb:
Hallo Groomy und alle anderen Interessierten,

nach nun insgesamt 9,5 Stunden Arbeit:

AVR 4000 komplett auseinander genommen, jedes Board, jeden Stecker, jede Schraube...
Kondensatoren und Dioden ausgelötet...
neue Kondensatoren und Dioden eingelötet...
komplett wieder bestückt, verkabelt und zusammen geschraubt....

bin ich besonders, dank der Hilfe von GROOMY, wieder ein glücklicher Besitzer eines funktionierenden AVR 4000

Gleich noch ein paar Kabelbinder, den Gehäusedeckel verschrauben, das Teil wienern und ab in den Schrank.

Dann wird heute Abend erst einmal eine nette DVD geschaut und vor allem gehört

Hier ein paar Bilder der Aktion:

Bauteile Neue Bauteile: ich habe direkt die umliegenden Kondensatoren, die vier Dioden und einen Gold Cap bestellt.

Kondensatoren und Dioden ausgelötet Kondensatoren und Dioden ausgelötet sowie das Lötzinn entfernt.

Klber auf Platine Den schwarzen Kleber der die Kondensatoren zusätzlich fixiert hat von der Platine entfernt.

Bauteile eingelötet Bauteile auf dem Main Board eingelötet. Wegen dem fast abgerissenen Lötauge des 6800ers die Beinchen etwas länger gelassen, die Beschichtung der Lötbahn vorsichtig abgekratzt und das Beinchen entlang der Lötbahn verlötet.

Neue Kondensatoren und Dioden Bauteile auf dem Main Board eingelötet - Platine Vorderseite

Gold Cap Direkt noch den Gold Cap gegen einen 1µF ausgewechselt. Da er etwas arg groß ist, habe ich die Beinchen verlängert und ihn jetzt so wie auf dem Bild angelötet.

Ergebnis ERGEBNIS: Ihr könnt nur die jetzt funktionierende komplette Displayanzeige sehen... ich kann aber zusätzlich auch wieder einen Ton aus allen Lautsprechern hören!


Und hier noch mal meinen besonderen Dank an: Groomy ohne den ich ganz sicher noch die Einzelteile irgendwo liegen hätte und am Verzweifeln wäre.

Ein schönes Wochenende an Alle.

Gruß

Frank


Hallo zusammen
kann jemand mir sagen, welche Elkos, Dioden, Gold Cap,
ich brauche die werte

Kondensatoren und Dioden ausgelötet...
neue Kondensatoren und Dioden eingelötet...
Gold Cap gegen einen 1µF


vielen Dank
MfG


[Beitrag von samtron123 am 25. Sep 2011, 10:28 bearbeitet]
Grundi69
Inventar
#18 erstellt: 27. Sep 2011, 14:45
Hallo!

Hm, verstehe ich zwar nicht, wenn du alles schon ausgetauscht hast, aber die Dioden sind 1N5402, C487 ist ein 6800uF/16V Elko. C485 und C486 sind 2200uF/35V und C488 2200/16V Elkos.

Gruß
Groomy
samtron123
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 29. Sep 2011, 06:42
hallo zusammen
Ich wollte die Werte von euch wissen, wie niedrig oder hoch ist.

Ich habe die Teile ausgelötet und gemessen,
zwei Mal Elkos 2200µF 35v 85°C
ein mal 2250µF und zweite Elko 1.960µF, sind die i.O. oder??

ein mal 6800µF 16v 85°C
mal 1.970µF oder mal 3580µF, Ich habe es getauscht.

dritte Elko 2200µF 16v 85°C
2.150µF

hier ist meine Frage, die Elkos mit 2200µ tauschen oder so lassen, wenn ich nicht so viel unterschiede sehe??

Ich habe die Dioden ausgelötet, gemessen.
.498 v
.492 v
.493 v
.500 v
muss ich die auch Tauschen??
vielen Dank
MfG
samtron123
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 29. Sep 2011, 13:13
was für werte hat die Gold Cap? wo finde ich??

was für eine Abkürzung ist das T2L250v?
danke


[Beitrag von samtron123 am 29. Sep 2011, 13:14 bearbeitet]
Grundi69
Inventar
#21 erstellt: 29. Sep 2011, 14:36
Hallo!

Elkos haben üblicherweise eine Toleranz von +/- 20%.
Von daher wären Werte von 1760 bis 2640 uF für einen 2200uF Elko normal.
Dein 6800uF scheint allerdings defekt gewesen zu sein - du hast ihn ja auch bereits getauscht. Hattte er auch eine Wölbung im Deckel? Er scheint ein Problemkind in diesem AV-Receiver zu sein.
Die Dioden auch mal in Sperrrichtung messen. Wenn sie da keinen Durchgang haben sind sie O.K.
T2L250v würde ich mal als träge 2A Sicherung (250 Volt) ansehen.
Hattest du denn auch Probleme mit dem Gerät oder hast du die Bauteile mal so vorbeugend getauscht?

Gruß
Groomy


[Beitrag von Grundi69 am 29. Sep 2011, 15:47 bearbeitet]
samtron123
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 29. Sep 2011, 19:05
hi ich danke dir
wie kann ich die Dioden in Sperrrichtung messen??
ja das Gerät hat Probleme gehabt.
Grundi69
Inventar
#23 erstellt: 30. Sep 2011, 11:37
Na, in dem du einfach die Messstrippen mal umgekehrt an die Diode hälst, also die rote an die Kathode und die schwarze an die Anode. Wenn dann Durchgang besteht, ist die Diode defekt.

Funktioniert das Gerät wieder richtig (du hast ja den 6800uF Elko getauscht) oder besteht weiterhin ein Problem?


[Beitrag von Grundi69 am 30. Sep 2011, 11:39 bearbeitet]
samtron123
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 30. Sep 2011, 12:09
hallo ich danke dir viel mals

was für werte hat die Gold Cap? wo finde ich??
ja das Gerät hat immer noch Probleme


[Beitrag von samtron123 am 30. Sep 2011, 18:10 bearbeitet]
samtron123
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 30. Sep 2011, 21:29
mit vielen Varianten kann man die Dioden prüfen??
Grundi69
Inventar
#26 erstellt: 30. Sep 2011, 21:45
Hallo!

Schau dir doch mal die Bilder an: im vorletzten sieht man den Gold-Cap! Der sitzt offenbar auf der Front-(Anzeigen)Platine. Zumindest sehe ich da grüne Leuchtdioden und das Display in der Nähe. Der TE hat ihn wohl gegen einen mit 1 F ausgetauscht. Der Wert dürfte aber ziemlich egal sein. Je höher er ist, desto länger hält der Receiver die gespeicherten Werte/Einstellungen bei. Und nur dafür ist der Gold-Cap zuständig. Wenn du also keine Probleme mit dem Verlust der Einstellungen hast, dann bringt der Austausch auch nichts!

Die letzte Frage verstehe ich nicht...

Gruß
Groomy
samtron123
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 30. Sep 2011, 21:49
hi Ich danke dir viel mals, ich meinte mit wie vielen Varianten kann man die Test Dioden prüfen??
Grundi69
Inventar
#28 erstellt: 30. Sep 2011, 23:03

samtron123 schrieb:
hi Ich danke dir viel mals, ich meinte mit wie vielen Varianten kann man die Test Dioden prüfen??


Na, mit 2: Einmal in Durchlassrichtung, einmal in Sperrrichtung bzw. man kann sie ohmsch durchmessen oder am Multimeter eben auf Diodentest stellen. Dann bekommt man (in Durchlassrichtung) den Spannungsabfall der Diode angezeigt.


[Beitrag von Grundi69 am 30. Sep 2011, 23:08 bearbeitet]
samtron123
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 01. Okt 2011, 10:32

Groomy schrieb:
Hallo!

Schau dir doch mal die Bilder an: im vorletzten sieht man den Gold-Cap! Der sitzt offenbar auf der Front-(Anzeigen)Platine. Zumindest sehe ich da grüne Leuchtdioden und das Display in der Nähe. Der TE hat ihn wohl gegen einen mit 1 F ausgetauscht. Der Wert dürfte aber ziemlich egal sein. Je höher er ist, desto länger hält der Receiver die gespeicherten Werte/Einstellungen bei. Und nur dafür ist der Gold-Cap zuständig. Wenn du also keine Probleme mit dem Verlust der Einstellungen hast, dann bringt der Austausch auch nichts!

Die letzte Frage verstehe ich nicht...

Gruß
Groomy


was z.B. für eine Einstellung??
danke schön
samtron123
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 02. Okt 2011, 06:48

Groomy schrieb:
Hallo!

Schau dir doch mal die Bilder an: im vorletzten sieht man den Gold-Cap! Der sitzt offenbar auf der Front-(Anzeigen)Platine. Zumindest sehe ich da grüne Leuchtdioden und das Display in der Nähe. Der TE hat ihn wohl gegen einen mit 1 F ausgetauscht. Der Wert dürfte aber ziemlich egal sein. Je höher er ist, desto länger hält der Receiver die gespeicherten Werte/Einstellungen bei. Und nur dafür ist der Gold-Cap zuständig. Wenn du also keine Probleme mit dem Verlust der Einstellungen hast, dann bringt der Austausch auch nichts!

Die letzte Frage verstehe ich nicht...

Gruß
Groomy


wenn ich ein Gold-Cap 1µF dann wie viel v sollte es sein??
danke


[Beitrag von samtron123 am 02. Okt 2011, 07:29 bearbeitet]
Grundi69
Inventar
#31 erstellt: 02. Okt 2011, 10:00

samtron123 schrieb:

was z.B. für eine Einstellung??


Z.B. eingestellte Radiosender, Parameter für Surround-Modi,...


samtron123 schrieb:

wenn ich ein Gold-Cap 1µF dann wie viel v sollte es sein??
danke


Soweit ich weiß, haben die üblichwerweise 5,5 V.

Gruß
Groomy


[Beitrag von Grundi69 am 02. Okt 2011, 10:02 bearbeitet]
samtron123
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 02. Okt 2011, 10:01
hallo danke dir
was für ein Gold-Cap soll ich nehmen?
Grundi69
Inventar
#33 erstellt: 02. Okt 2011, 10:03

samtron123 schrieb:
hallo danke dir
was für ein Gold-Cap soll ich nehmen?


Z.B. den hier:
http://www.reichelt....38577107e7b5f5fd0013

Weiß aber nicht, wie es mit den Platzverhältnissen ausschaut. Vorher prüfen!
samtron123
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 02. Okt 2011, 10:04
ok danke dir und lese gleich
samtron123
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 02. Okt 2011, 10:11
wann ich den Stecker aus der Steckdose rausziehe, meine Einstellung werden nicht gelöscht oder??
Grundi69
Inventar
#36 erstellt: 02. Okt 2011, 11:37

samtron123 schrieb:
wann ich den Stecker aus der Steckdose rausziehe, meine Einstellung werden nicht gelöscht oder??


Eben DAS soll ja eben dieser Gold-Cap verhindern.

Ähm, du hast doch schon an dem Gerät herumgelötet...das hast du doch wohl (hoffentlich) auch nicht mit dem Stecker in der Steckdose getan?!


[Beitrag von Grundi69 am 02. Okt 2011, 11:38 bearbeitet]
samtron123
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 02. Okt 2011, 12:08
so weit alles ist i.o. aber habe gestern abend den Stecker rausgeholt, ob meine Einstellung gehen weg, ist schon gelöscht, jetzt wollte sicher noch mal fragen, wegen den Gold Cap, Ich bestelle das, noch eine Frage, kann man nicht ein Normale Elko löten, wenn ja welche Kapazität, wie viel v, 85°C oder lieber 105°C?

vielen Dank
Grundi69
Inventar
#38 erstellt: 02. Okt 2011, 13:16
Vermutlich könnte man auch (testweise) einen normalen Elko einlöten. Mit diesem dürften allerdings die Einstellungen recht schnell verloren gehen. Das schöne am Gold-Cap sind ja die enormen Kapazitäten auf kleinstem Raum.
Der o.g. Gold-Cap hat z.B. 1 F = 1.000.000 µF. Das sind 1000 Stück 1000µF Elkos!!

Es wäre aber sinnvoll, wenn du den vorhanden Gold-Cap mal ausbaust und den Wert abliest. Es gibt nämlich auch kleinere Werte, z.B. 100.000µF:
http://www.reichelt....b687486ea0879657e810

Bitte aber immer auf die Polarität von den Bauteilen (+ , -) achten!

Gruß
Groomy


[Beitrag von Grundi69 am 02. Okt 2011, 13:25 bearbeitet]
samtron123
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 02. Okt 2011, 14:52
OK vielen Dank, ich lese das ab, hier poste

Ihr seit Super


[Beitrag von samtron123 am 02. Okt 2011, 14:52 bearbeitet]
samtron123
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 02. Okt 2011, 18:24
ich habe eine Bitte kann jemand mir sagen. ist das die Richtige, bevor ich kaufe mal fragen?

http://www.ebay.de/i...me=ADME:L:OC:DE:1123
was kann man noch mit Gold-Cap machen?

vielen Dank


[Beitrag von samtron123 am 03. Okt 2011, 09:51 bearbeitet]
Grundi69
Inventar
#41 erstellt: 03. Okt 2011, 13:35
Hi!
Schaut doch gut & günstig aus.
Wegen der Abmessungen musst du natürlich selbst mal abmessen, ob die von der Größe da hereinpassen.

Was man sonst noch mit diesen Dingern machen kann?
Keine Ahnung...vielleicht ne LED-Taschenlampe bauen

Gruß
Groomy


[Beitrag von Grundi69 am 03. Okt 2011, 13:40 bearbeitet]
samtron123
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 05. Okt 2011, 11:41
hallo zusammen
wird das Gerät bei euch auch so Warm, kann man einen Lüfter mit Regler und Wärmesensor einbauen??

danke
MfG

03
Thermaltake TT8025


[Beitrag von samtron123 am 05. Okt 2011, 11:52 bearbeitet]
samtron123
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 09. Okt 2011, 20:43
hallo Leute ich danke euch viel mals, das hat Super geklappt, noch eine Bitte, woher kriege ich für einen Lüfter 5v Strom??

DSCI1055
Grundi69
Inventar
#44 erstellt: 10. Okt 2011, 17:31
Es gibt in dem Netzteil 2x 78M05 Spannungsregler (IC484, IC485):

HK4000_Netzteil

Diese liefern die 5V Spannungen für die Analog- und Digital Sektion (je 500mA). Ich weiß aber nicht, ob sie noch soviel Reserve haben für einen Lüfter. Außerdem könnte ein Lüfter auch Störungen in diese Schaltungsteile abgeben, welche sich möglicherweise auch als Störgeräusche auf das Ausgangssignal durchschlagen. Auf jeden Fall dürften der Regler dann heißer werden. Man könnte den Regler natürlich auch gegen einen 7805 Type austauschen, der bis 1A Strom liefert.

Gruß
Groomy


[Beitrag von Grundi69 am 10. Okt 2011, 17:33 bearbeitet]
HollyHolger
Neuling
#45 erstellt: 16. Jun 2012, 08:30
Hallo Liebe Freunde des guten Klangs,

ich möchte dieses Thema nochmal aufkochen.

Mein HK AVR 4000 ist auch Defekt. Er gibt unabhängig von der Lautstärke Rausch und Knackgeräusche (Teilweise sehr laut) wieder und der Wiedergegebene Ton ist nur leise und verzerrt im Hintergrund zu hören. Auch unabhängig von der Lautstärke.

Gerade wenn man an Klangreglern herumspielt ist es extrem.

Ich habe dazu auch mal ein kleines Video gemacht: http://youtu.be/qVkejn9Tqos

Den Kondensator (der oben auch gewölbt war) mit 6800uF habe ich bereits getauscht. Hat aber keine Besserung hervorgebracht.
seychellenmanus
Stammgast
#46 erstellt: 16. Jun 2012, 16:28
Hast du das Video ohne Ton gemacht ? ich könnte die Reparatur eventuell übernehmen wenn du den Plan hast.

Bei Interesse schreib mir eine PM.
HollyHolger
Neuling
#47 erstellt: 02. Apr 2013, 21:58
Hallo Leute,

und ein weiteres mal muss ich diesen Beitrag aufkochen. Ich glaube ich habe nun die Fehlerquelle bei meinen AVR 4000 gefunden. Der Wiederstand R482 ist verschmort und ohne Funktion. Leider kann man die Ringe nicht mehr erkennen.

Kann mir irgendjemand sagen welchen Weit oder welche Farben die Ringe des Widerstands R482 hatten.

Das würde vielleicht meinen AVR 4000 noch retten. Der widerstand befindet sich vorne Rechts an der Seite, in der Nähe der anderen hier besprochenen Bauteilen.

Danke im Voraus!!!
Grundi69
Inventar
#48 erstellt: 02. Apr 2013, 23:11
Hallo!

Laut Service-Manual ist R482 ein 10 Ohm / 2 Watt Widerstand (wie auch R481 und R483).
Du könntest z.B. diesen nehmen oder diesen.
Auch möglich und deutlich 'oversized' bzgl. der Belastbarkeit wäre dann dieser 5W Widerstand.
Wobei der erste und der letzte eine Toleranz von +/- 5% hat, während der mittlere nur um +/- 0,5% vom Soll abweicht und preislich gesehen noch am günstigsten wäre.

Gruß
Groomy


[Beitrag von Grundi69 am 03. Apr 2013, 11:29 bearbeitet]
HollyHolger
Neuling
#49 erstellt: 03. Apr 2013, 19:02
Danke für die ausführliche Antwort!

Nur leider habe ich jetzt das nächste Problem. Den neuen Widerstand hat es gleich wieder zerstört

In der Kette kommt ein Kondensator (10uF) C490 und ein Transistor??? IC482, der an einen Kühlkörper geschraubt ist.

Der Kondensator hat zumindestens keinen Kurzschuss. Das konnte ich messen.

Kann der Transistor (wenn es einer ist) dafür verantwortlich sein und kann man ihn austauschen?

Noch mal danke!

Holger
Grundi69
Inventar
#50 erstellt: 03. Apr 2013, 19:53
Hallo Holger!

In meinem Beitrag #44 etwas weiter oben hatte ich schon mal den Bereich aus dem Schaltplan herausgegriffen, der auch hier passt!
IC482 ist ein 79M15, also kein einfacher Transistor, sondern ein integrierter (negativer) Spannungsregler.
Durchaus möglich, dass er defekt ist. Du kannst ihn durch einen 7915 ersetzen (das 'M' in der Mitte gibt an, dass er nur 500mA Strom liefern kann). Die 78xx/79xx Spannungsregler sind absolute Standardteile, die es quasi an 'jeder Ecke' für wenige Cent gibt.

Gruß
Groomy


[Beitrag von Grundi69 am 03. Apr 2013, 23:58 bearbeitet]
PrinzipFreude
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 28. Jan 2014, 21:17
Hallo,

auch ich muss diesen Beitrag nochmals ausgraben da der geschilderte Fehler ziemlich genau meinen trifft:

R481 wird heiß, betrifft also IC481, 7815.
Der Kondensator davor ist ok, ebenso habe ich den Spannungsregler schon ausgetauscht.

Die Symptome bleiben, der R wird heiß und das Gerät schaltet sich ab.

Der 7815 sollte ja eigentlich 15V Spannung generieren, stattdessen messe ich nur 1,2V.
Der 7915 daneben ist ok und erzeugt -15V

Was kann ich noch tun?

Danke...
Suche:
Gehe zu Seite: Erste Letzte |nächste|
Das könnte Dich auch interessieren:
AVR 4000 HK brauche Hilfe
cutfather99 am 16.03.2010  –  Letzte Antwort am 18.03.2010  –  3 Beiträge
DENON AVR-1610 - Kein Ton
winnie6789 am 05.07.2012  –  Letzte Antwort am 07.07.2012  –  7 Beiträge
Denon AVR-1905 kein Ton
thomasp78 am 05.07.2015  –  Letzte Antwort am 05.07.2015  –  2 Beiträge
HK AVR 245 Kondensator durchgebrannt
primastar23 am 02.09.2011  –  Letzte Antwort am 02.09.2011  –  2 Beiträge
harman/kardon HK 3270 RDS Kein Ton
Norf87 am 16.11.2010  –  Letzte Antwort am 17.11.2010  –  4 Beiträge
HK AVR 4500 - defekt
Sneyda am 08.05.2009  –  Letzte Antwort am 14.05.2009  –  12 Beiträge
Temperatur - harman/kardon AVR 4000
PsychoPatsch am 28.07.2011  –  Letzte Antwort am 29.07.2011  –  2 Beiträge
Selbstabschaltung Denon Avr X 4000
biamping am 11.05.2014  –  Letzte Antwort am 01.06.2014  –  3 Beiträge
AVR
TopTom*** am 27.02.2015  –  Letzte Antwort am 01.03.2015  –  10 Beiträge
Denon AVR-1705 links vorne kein Ton
Ring_of_Death am 17.01.2010  –  Letzte Antwort am 23.01.2010  –  4 Beiträge

Anzeige

Aktuelle Aktion

Partner Widget schließen

  • beyerdynamic Logo
  • DALI Logo
  • SAMSUNG Logo
  • TCL Logo

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder849.747 ( Heute: 38 )
  • Neuestes Mitgliedkreuzspitz
  • Gesamtzahl an Themen1.417.554
  • Gesamtzahl an Beiträgen18.988.773

Hersteller in diesem Thread Widget schließen