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So repariert Ihr Euren CD-Player

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Django8
Inventar
#1 erstellt: 09. Jul 2004, 15:34
Da immer wieder die Frage auftaucht: "Hilfe, mein CD-Player liest die CD's nicht mehr (richtig) - was kann ich tun?", habe ich beschlossen meine diesbezüglichen Erfahrungen und Tipps mal niederzuschreiben, um diese bei Bedarf jederzeit weitergeben zu können.

Sämtliche Reparaturhinweise sind auch durch den Laien durchzuführen und bedürfen keiner Messgeräte u.dgl.. Zum Testen(Funktionskontrolle) verwendet man am besten eine (gute) CD-R, da diese heikler sind als normale CD's – d.h. wenn eine CD-R gut läuft, dann laufen die Original-CD's sowieso. Der CD-Player ist in Ordnung, wenn er
1. die CD-R sofort erkennt und
2. sie sauber (d.h. ohne Störgeräusche und ohne hängen zu bleiben) wiedergibt. Zudem muss
3. die Search-Funktion auch bei den hinteren Tracks gut funktionieren und
4. der Skip-Zugriff auf die hinteren Tracks präzise und rasch funktionieren.

Und so geht's:

Als ersten Schritt immer das Gerät öffnen (Stecker raus!!!), Schublade wegen der besseren Zugänglichkeit zuerst ausfahren und dann den Laser reinigen (Am besten mit einem Wattestäbchen und Klaralkohol wie z.B. Isopropyl). Danach die "Schienen", auf denen sich der Laser bewegt ebenfalls reinigen. Wenn es dann immer noch nicht (gut) funktioniert, sollte man folgende Schritte in Betracht ziehen:

Erkennt der CD-Player die CD gar nicht mehr, kann man mal sanft ein bisschen an der Laser-Einheit "rütteln" (sanft!). Habe schon CD-Player auf diese Weise in 2 Sekunden wieder zum Laufen gebracht!

Haben die vorangehenden Schritte nichts gebracht, sollte man den Laser Strom erhöhen. Der Poti befindet sich i.d.R. direkt an der Laser-Einheit. Diesen schrittweise um maximal je 30 Grad aufdrehen jeweils und schauen, ob es etwas genützt hat. Den Poti nicht mehr als nötig aufdrehen – dies verkürzt (angeblich) die Lebensdauer des Lasers. Achtung: Ich habe auch schon Potis gesehen, die im Uhrzeigersinn aufgedreht werden!

Die letzte Möglichkeit ist die Justierung (Diese kann auch etwas bringen, wenn der CD-Player zwar meistens einigermassen sauber läuft, aber immer mal wieder "abstürzt" oder wenn die Skip/Search-Funktionen nicht gut funktionieren.): Irgendwo auf der Platine befinden sich diverse offensichtlich zusammengehörende Potis wie z.B.:
- TRB (Tracking Balance)
- PDB (?)
- FOO (?)
- FOG (Focus Gain)
- TRG (Tracking Gain)
- TRO (Tracking Offset)
- PLL (?)
Zuerst sollte man sich alle Einstellungen notieren. Dann dreht man mal den ersten Poti auf (so auf knapp das Maximum) und schaut, ob sich eine Verbesserung ergeben hat. Wenn ja: Poti so lassen. Wenn nicht: Poti auf knapp das Minimum drehen. Bringt auch dies keine Verbesserung, den Poti wieder auf die Ausgangseinstellung oder ggf. die "goldene" Mitte zurückdrehen. Dies mit jedem Poti machen, bis man ein möglichst gutes Resultat erzielt hat. Beachte: Manchmal wird durch die Veränderung der Poti-Einstellung zwar ein Problem behoben, gleichzeitig aber ein anders geschaffen bzw. verschlimmert. Dann muss man halt ausprobieren, bis man einen guten Kompromiss gefunden hat.

Bringen all diese Schritte nichts, sollte man den CD-Player (falls er es Wert ist) zur professionellen Reparatur bringen.

Noch ein Tipp: Sind CD-Player sehr erschütterungsempfindlich, kann man das gefederte Laufwerk-Chassis mit einem Stück Klebestreifen am Gehäuse fixieren (Schauen, dass nichts eingeklemmt oder blockiert wird.). Dies bringt vor allem etwas, wenn man in einem Altbau wohnt, in dem immer gleich der Fussboden erzittert, wenn man herumläuft.

Mit diesen Massnahmen sollte man die meisten CD-Player wieder ziemlich gut (wenn auch nicht immer 100%-ig perfekt) zum Laufen bringen. Störungen können immer mal wieder vorkommen. So lange dies aber selten der Fall ist und der CD-Player i.d.R. tadellos funktioniert, ist er m.E. zumindest für die Zweitanlage noch lange gut genug!

Übrigens: Die Laser in CD-Player sind "Class 1" – d.h. sie können (angeblich) selbst mit optischen Hilfsmitteln (wie z.B. einer Lupe) keine Schädigung der Augen bewirken. Diese Angabe ist ohne Gewähr. Daher würde ich dennoch vorsichtig sein und nie direkt in der Laser gucken! Und wie bereits erwähnt: Immer den Stecker ausziehen, wenn am offenen Gerät hantiert wird! Zudem: Alle Tipps ohne Gewähr und auf eigenes Risiko....

Falls irgendjemand Bemerkungen, Fragen oder zusätzliche Tipps hat, fände ich es toll, wenn er sie hier posten würde.

Euer
Django
jaywalker
Stammgast
#2 erstellt: 09. Jul 2004, 15:45


Übrigens: Die Laser in CD-Player sind "Class 1" – d.h. sie können (angeblich) selbst mit optischen Hilfsmitteln (wie z.B. einer Lupe) keine Schädigung der Augen bewirken. Diese Angabe ist ohne Gewähr. Daher würde ich dennoch vorsichtig sein und nie direkt in der Laser gucken! Und wie bereits erwähnt: Immer den Stecker ausziehen, wenn am offenen Gerät hantiert wird! Zudem: Alle Tipps ohne Gewähr und auf eigenes Risiko....


Achtung: "Class 1" heißt, daß das Gerät bei geschlossenem intaktem Gehäuse auch mit optischen Hilfsmitteln ungefährlich ist, d.h. daß die Laserstrahlung nicht nach außen gelangt.
Im Inneren des CD-Players kann ein stärkerer Laser (Class 2a, evtl. sogar 2b) verbaut sein. Dann muß im Inneren des Gehäuses bei der Lasereinheit ein eigener Warnhinweis angebracht sein ("Achtung, nicht in den Strahl blicken" oder ähnlich). Die wirkliche Laserklasse sollte auch nochmal angegeben sein.
Class 2 Laser sind ohne optische Hilfsmittel wie Lupen noch nicht unbedingt gefährlich, wenn sie im sichtbaren Bereich liegen, weil der "Blinzelreflex" durch die Blendung verhindert, das etwas ernsthaftes passiert (außer man unterdrückt ihn, aber dann ist auch die Sonne nicht ohne).
Das gefährliche ist, daß CD-Laser im nicht sichtbaren Bereich sind und daher die Netzhaut verschmoren können, ohne daß man geblendet wird.

Also Vorsicht. Warnhinweise ernst nehmen und besser am abgeschalteten Gerät arbeiten.
Laserstrahlen können auch reflektiert werden (z.B. an Metallen oder ähnliches), zusammen mit einem unsichtbaren Strahl ist das eine böse Sache...

Grüße
Heiner
Django8
Inventar
#3 erstellt: 09. Jul 2004, 16:08

"Class 1" heißt, daß das Gerät bei geschlossenem intaktem Gehäuse auch mit optischen Hilfsmitteln ungefährlich ist

Bin zwar kein Experte – aber das wäre ja ziemlich unlogisch, denn auf allen von mir bisher geöffneten CD-Playern stand auf der Laser-Einheit (!) "Class 1". Ergo besteht auch bei geöffnetem Gerät keine Gefahr, denn der Hinweis bezieht sich ja auf das Innere des Geräts (wo er angebracht ist). Dass der Laser bei geschlossenem Gerät keinen Schaden anrichten kann, will ja auch hoffen....
Ich aber vollkommen mit Dir einig: Man sollte kein Risiko eingehen und lieber (zu) vorsichtig sein!
Hat sonst noch jemand Infos zum Thema "Gefährlichkeit von Lasern in CD-Playern"? Würde mich interessieren.

Habe noch das hier gegoogelt:
Klasse 1: Augen-sichere Laser. Die Leistung ist so gering, dass per definitionem keine Gefahr von ihnen ausgeht.
Klasse 2: Maximalleistung von einem Milliwatt. Sie sind zwar nicht mehr augensicher, doch wird davon ausgegangen, dass das Lid schnell genug schließt, dass Schäden vermieden werden.
Klasse 3A: Maximalleistung von fünf Milliwatt. Sie sind für das Auge nur gefährliche, wenn Linsen (optische Instrumente) ins Spiel kommen, ansonsten soll auch hier der Lidschlag ausreichenden Schutz bieten. Jedoch darf die Leistung im sichtbaren Bereich 25 Watt pro Quadratzentimeter nicht überschreiten, so dass die Leistung alleine nicht für die niedrigere Gefahrenklasse als Definition ausreicht.
Klasse 3B: Maximalleistung von 500 Milliwatt. Das direkte Betrachten ist immer gefährlich, auch diffuse Reflexe können gefährlich sein.
Klasse 4: Leistung von mehr als 500 Milliwatt. Sie können lebensgefährliche Verbrennungen erzeugen, oft sogar auch Feuergefahr bergen.


[Beitrag von Django8 am 09. Jul 2004, 16:16 bearbeitet]
jaywalker
Stammgast
#4 erstellt: 09. Jul 2004, 16:23
Ich hatte das irgendwo widersprüchlich im Netz gelesen - ist schon länger her, daß ich mir die Laser-Schutzklassen mal angesehen habe.
Die einen sagen "Klasse 1 ist sicher", die anderen sagen "Klasse eins bezieht sich auf Gerät mit Gehäuse, offen kann es anders sein".
Bei Bedarf kann ich die Quellen nochmal googlen, das kann aber eigentlich jeder andere, den es interessiert, auch...
Als eher vorsichtiger Mensch habe ich mich entschlossen, die pessimistische Auslegung zu verwenden, insbesondere, weil in meinem CD-Player tatsächlich, wie es dort postuliert wurde, noch ein eigenes Warnschild im Inneren des Gehäuses (am Laufwerk, nicht direkt an der Lasereinheit, dafür ist das Schild zu groß) gut sichtbar angebracht ist.

Was nun wirklich in Deutschland stimmt, weiß ich leider auch nicht.

Grüße
Heiner
cr
Moderator
#5 erstellt: 09. Jul 2004, 16:24
In den CD-Brennern sind gefährlichere Laser verbaut als in CDPs (die in den normalen Audiobrennern sind auch noch rel. schwach, da nur mit 1x (4x bei Kopierdecks) gebrannt wird), aber ein Laser, mit dem man 52x brennen kann, ist schon ganz schön kraftig.
Malcolm
Inventar
#6 erstellt: 09. Jul 2004, 16:27
Für alle die nähere Infos über "Laser" allgemein suchen http://de.wikipedia.org/wiki/Laser

ps.: Ich habe meine CD-Player bisher nur selten reparieren können- meistens war die komplette Lasereinheit defekt oder aber die Mechanik war am allerwertesten....
micha_D.
Inventar
#7 erstellt: 09. Jul 2004, 20:03
Viele CD-Playerleichen werden auf diesen wegen Wandeln... Ich seh das vor meinem Geistigen Auge.....wenn jemand an die Sony Potis in den ES teilen rumschraubt..

Ach ja.. Ersatzteile guter ES Sonys kann ich oft gut gebrauchen...denkt danach mal an mich..


Gruß Micha
meriwether
Stammgast
#8 erstellt: 10. Jul 2004, 10:40
Es funktioniert! Habe gerade meinen alten AKAI 57 wieder flott gemacht. Sprang bei jeder zweiten CD.Kleine Platine an der Lasereinheit mit Poti-kurzer Dreh (ca.10-15Grad in Uhrzeigerichtung.Jetzt liest er auch anstandslos die Selbstgebrannten. Selbst wenn er nur ne gewisse Zeit mitmacht... sonst wäre er halt jetzt schon E-Schrott.Also Danke für den Tip.M.
bukowsky
Inventar
#9 erstellt: 10. Jul 2004, 10:59

~~
Haben die vorangehenden Schritte nichts gebracht, sollte man den Laser Strom erhöhen. Der Poti befindet sich i.d.R. direkt an der Laser-Einheit. Diesen schrittweise um maximal je 30 Grad aufdrehen jeweils und schauen, ob es etwas genützt hat. Den Poti nicht mehr als nötig aufdrehen – dies verkürzt (angeblich) die Lebensdauer des Lasers.
~~


Hallo Django8,
hast Du viel Erfahrungen bei der Erhöhung des Laserstroms gesammelt? Mir ist nur bekannt, dass nicht nur angeblich, sondern ganz sicher sich die Lebensdauer der Laserdiode auf einen Bruchteil reduziert, wenn die Laserspannung etwas oder deutlich über die Sollspannung erhöht wird.

In meinen alten Philips-Spielern sind ja Dino-Laser drin, aber selbst diese Teile sind empfindlich und müssen mit einer Genauigkeit von +-0,05 Volt angesteuert werden.
Ich könnte mir vorstellen, dass in vielen neueren und aktuellen Geräten weitaus weniger haltbare Dioden verbaut sind, die möglicherweise noch empfindlicher auf Spannungserhöhungen reagieren könnten.

Kenne ein paar Leute, denen eine solche "Reparatur" mittels Spannungserhöhung den CD-Spieler kurz- bis mittelfristig in die ewigen Lasergründe geschickt hat.
DB
Inventar
#10 erstellt: 10. Jul 2004, 11:14
So eine Vorgehensweise mag bei billigen CD-Playern, die man sonst ohnehin in die Tonne tritt, angemessen sein.

Bei hochwertigeren Sachen würde ich nicht wild an allen Einstellungen kurbeln, schon gar nicht ohne entsprechende Meßtechnik. EIne Serviceanleitung sollte auch hilfreich sein (so man sie denn deuten kann).

MfG

DB
++Stefan++
Stammgast
#11 erstellt: 10. Jul 2004, 11:18
Wenn man ein Servicemanual besitzt (bin allerdings immernoch auf der Suche nach einem für ein CDM 1 Laufwerk
-> Hilfe wird dankend angenommen :-)
und doch keine Hilfswerkzeuge ist es dann dennoch möglich zu einem besseren (nicht perfekten!) Ergebnis zu kommen?

Darf man die Veränderungen im Betrieb durchnehmen?
(-> sicher bin ich mit den 230v führenden Leiterbahnen vorsichtig)
Großinquisitor
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 10. Jul 2004, 15:29
Sorry Django, aber Deine Anleitung erscheint mir doch etwas arg nach Holzhackermethode.

Potis einfach mal ganz auf oder zu drehen, und wenns dann wieder geht ists OK.

Und wenn dann alles total verstellt ist, und erst recht nix mehr geht, dann ab in die Werkstatt, die dann, fauler- und auch berechtigterweise, nich mehr lange rumfackelt und halt dann gleich das komplette Laufwerk austauscht.

Was natürlich gleich viel günstiger ist.

Also wenn man schon an irgendwelchen Potis rumdreht, dann bitte mit Servicemanual, entsprechenden Meßequipment und einem Hauch von Elektronikverständnis.

Und nicht einfach mal so an ein paar Potis rumschrauben.


Wie hier schon gesagt wurde, bei Röhrenlasern kann man ruhig Strom und Spannung etwas erhöhen, solange man für Ausreichend Kühlung sorgt, gehts in einem gewissen Rahmen. Eine Diode verzeiht das nicht so leicht, und dankt es einem mit kurzem Leben oder sofortigem Tod
Cassie
Inventar
#13 erstellt: 10. Jul 2004, 15:59
Moinsen
ich hatte hier auch mal nen Thread eröffnet, wegen meinem Sony CDP 190. der immer sprang, dort hat man mir denn tip gegeben, am Laufwerk, am Schlitten mit der L.D. einfach mal am Poti rumdrehen, das war die Spannung für die Fokusierung, und er funzt jetz wieder. vielleciht sollte man das vorher mal auprobieren (wenn man sich traut), bevor man an der Spannung (und damit auch strom) der Laser Diode Rumfummelt.

Mfg
Cassie
Mathegott
Stammgast
#14 erstellt: 11. Jul 2004, 17:26
Nach dem Reinigen der Laserschienen muss man sie natürlich wieder einfetten...

Gute Tipps, vor allem für Newbies.
Django8
Inventar
#15 erstellt: 12. Jul 2004, 08:31
@ bukowsky: Ich hab keine Ahnung, wie die Langzeitwirkungen sind. Habe vor etwa 4 Monaten den Laserstrom bei einem alten Technics CDP erhöht. Der läuft seither jeden Tag etwa 2.5 Stunden (Das ist wohl eher überdurchschnittlich) und bis jetzt funktioniert er noch. Etwa zur gleichen Zeit hat mein Bruder den Laser-Strom seiner Kompaktanlage auf volle Pulle (sonst ging gar nix mehr) gedreht. Auch der funktioniert noch. Zudem: Wie viel Grad Drehung am Poti entspricht +/- 0.05 Volt? Ich weiss es nicht – könnte aber doch sein, dass dies eine halbe Umdrehung ist. Dann ist man noch lange im "grünen Bereich". Wenn man bedenkt, dass ein Class-1 Laser eine Leistung von unter einem Milliwatt hat, sind +/-0.05 Volt vermutlich schon eine ganze Menge, für die man schon ganz ordentlich am Poti drehen muss. Wäre vielleicht hilfreich, wenn man wüsste, wie hoch der Strom des Lasers in Ampere ist. Apropos: Der Laser Poti verändert doch den Strom und nicht die Spannung!?
Ich denke, dass die Erhöhung des Laserstroms bei nicht allzu teuren Geräten (d.h. bei denen sich eine fachmännische Reparatur nicht lohnt) Sinn macht – aber das muss jeder selber wissen. Allerdings: Von einem 2000 € CDP würde vermutlich selbst ich die Finger lassen. So einer darf aber m.E. auch nicht kaputt gehen .

@ Grossinquisitor: Ich habe ja geschrieben, dass man die ursprünglichen Positionen markieren soll. Wenn das Rumdrehen nichts bringt, kann man es einfach wieder zurückdrehen. Ich sehe da keine Gefahr, irgendetwas kaputt zu machen.

@ Stefan: KEINE VERÄNDERUNGEN IM BETRIEB VORNEHMEN! Ich weiss, der Gedanke ist verlockend. Es ist auch weniger die Gefahr, dass Dir etwas passiert (solange Du die Finger vom Netzteil lässt). Aber Du musst nur einmal mit den Schrauberzieher irgendwo ankommen oder abrutschen (das passiert schnell) und dadurch einen Kurzschluss verursachen. Dann kannst Du das Gerät höchstwahrscheinlich definitiv wegwerfen und würdest es sicher bereuen (Habe so mal die fluoreszierenden Output-Meter eines Verstärkers gekillt. Das tut heute noch weh.... ).

@ Alle Kritiker der Django-Methode: Wer hat schon Messgeräte? Wer weiss schon, wie man damit umgeht? Mit der Django-Methode kann man schliesslich nichts kaputt machen. Zudem: Wenn man den Laserstrom erhöhen muss, damit es wieder funzt, stimmt doch ohnehin irgendetwas mit der Lasereinheit nicht mehr. Da kann man ruhig zuerst mal den Strom erhöhen, bevor man die Lasereinheit auswechselt. Und schliesslich: Bei den meisten CDP's lohnt sich eine Reparatur aus finanziellen Gründen nicht. Anstatt das Gerät in die Tonne zu werfen, denke ich, dass es sich lohnt, es mal selbst zu versuchen. Wenn ich irgendwo einen CDP auf dem Müll liegen sehe, nehme ich ihn mit und versuche ihn zu reparieren – CDP's kann man schliesslich immer gebrauchen!
palucca
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 12. Jul 2004, 11:35
hi,

noch ein Tip für Geräte bei denen der Laser per Spindel
bewegt wird. Der Spindelmotor wird mit Unterspannung betrieben, dadurch kann der Motor sich nicht selbst reinigen. Motor mit ca. 3-10Volt (regelbares Netzgerät)
laufen lassen. Fehlererscheinung: CC-spring, setzt aus.
Ladies_Choice
Neuling
#17 erstellt: 27. Jul 2004, 20:44
Hi Django !
ich hab folgendes problen,mein cd player streikt.Also wenn ich irgendeine cd einlege,braucht er erst mal sau lang bis er die cd liest oder vielleicht abspielt!aber meißtens ist es so das er sie gleich rauswirft!ich hab deinen rat befolgt django und hab die linse gereinigt am anfang ging es auch,nur seid einpaar tagen braucht wieder sau lang fürs lesen.Das regt mich jetzt voll auf weil der ganze scheiß wieder von anfang anfängt undzwar hab ich folgende anlage Samsung Max-B450!für orginal cds braucht er etwas aber liest sie dann auch!früher hat er alles gelesen nur jetzt geht das irgendwie net mehr!

kann mir jemand helfen wäre echt lieb !

danke
Django8
Inventar
#18 erstellt: 28. Jul 2004, 10:44
In diesem Fall würde ich es mal mit der Erhöhung des Laser-Stroms probieren (so wie beschrieben). Ich denke, dass dies im Falle einer Samsung-Kompaktanlage gerechtfertigt ist.
Übrigens: Die Samsung CD-Player aus ca. Mitte der 90er waren das Allerletzte. Die verabschiedeten sich alle nach ein paar Jahren (manchmal auch schon früher) - oft sogar irreparabel. Mit Problemen mit dem Einlesen fängts übrigens an.....

Apropos: Habe neulich einen Technics CD-P SL-P470 auf der Strasse gefunden. Die Schublade ging nicht mehr auf. Einfach den entsprechenden Riemen ersetzt und dann gings wieder. Ausserdem hatte der CDP Probleme mit CD-R's. Also: Laserstrom leicht erhöht, Potis etwas justiert und jetzt geht's wieder!
Richrosc
Inventar
#19 erstellt: 17. Sep 2004, 10:14
Hallo,

ich liebe dieses Forum :). War gerade dabei meinen CDP einszupacken und ins Werk zu schicken, da habe ich diesen Thread entdeckt. Also, habe ich mich getraut und den CDP aufgemacht und die Linse gereinigt. (Ein Haar oder Harrfussel lag über der Linse und ein bißchen Staub).

Jetzt ist alles wieder bestens. Sollte in Zukunft doch die CD´s abwischen bevor ich sie in den Player schiebe.

Danke Django8 und andere.

Gruß - Richard
Genau
Stammgast
#20 erstellt: 18. Sep 2004, 15:51
Hallo
Ich hätte da noch nen Link wo es ne ausführliche Anleitung zum Reparieren eines CDPs gibt. Einiges kann man ohne Messinstrumente machen, für mehr braucht man schon nen Oszi.
steve65
Stammgast
#21 erstellt: 19. Sep 2004, 10:45
Hi

ich habe einen Sony CDP-970. Er funktioniert eigentlich einwandfrei, spielt noch alles ab, aber er ist inzwischen sehr empfindlich gegen Erschütterungen. Höre ich mit etwas höheren Pegeln, springt er sofort im Titel weiter oder beginnt von vorne.
Was könnte die Ursache sein Am Laser selbst, oder eher an der Mechanik?
Er steht zwar neben dem Subwoofer, das sollte an sich aber kein Problem sein. Auf dem CD Player steht noch ein Dual Plattenspieler, der ohne Probleme auch mit Subwoofer Einsatz funktioniert. Ebenso ein DVD Player zeigt keine Probleme.

Gruß
Steve
Django8
Inventar
#22 erstellt: 20. Sep 2004, 08:35
Nimm ihn doch einfach weg von Subwoofer. Wenn der CDP ohne Erschütterungen tadellos spielt, würde ich am Laser nichts machen. Da ist es eher die Mechanik – probier mal die Potis für "Tracking Gain" etc. zu justieren (wie beschrieben).
Übrigens: Habe einen CDP-690 – auch der ist sehr empfindlich gegen Erschütterungen, spielt sonst aber gut. Vielleicht ist das 'ne Macke von gewissen SONY CDP's....
Phil
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 20. Sep 2004, 10:22
Hi zusammen,
ich habe jetzt auch noch eine Randbemerkung zur "Gefährlichkeit" der CD-Laser: Um (ganz grob) zu prüfen, ob der Laser überhaupt noch funktioniert, ist immer noch die einfachste Methode, nach dem Einfahren der Lade von oben in die Linse zu schauen - funktioniert er, sieht man ein rötlich leuchtendes Pünktchen - funktionert er nicht, bleibt es dunkel. Gefährlich ist diese Methode nicht, denn der Fokus des Lasers - also die Stelle, die potentiell gefährlich sein könnte (!) - liegt in ganz geringer Höhe (mm) über der Linse - bleibt man einige Zentimeter darüber, kann nichts passieren. Ich verfahre IMMER nach der Methode und bin nach wie vor nicht erblindet

Gruss
Phil
Django8
Inventar
#24 erstellt: 20. Sep 2004, 12:51
Hallo Phil

Also ICH würde das nicht tun, obwohl ja angeblich wirklich nichts passieren kann. Zudem kann man so lediglich feststellen ob der Laser überhaupt noch geht, nicht aber ob er zu schwach ist.
Chrissi1
Stammgast
#25 erstellt: 20. Sep 2004, 13:19
Ich finde es erschreckend,wenn ich in der Eröffnung lesen muß, das u.a. die Führung, auf der die Optik sitzt gereinigt werden muß. Das geht schief.

Ist mir auch egal, wenn Ihr eure Gurken damit noch mehr verbastelt!!!!!!!

und jetzt sag ich nichts mehr
Phil
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 20. Sep 2004, 17:41
"Zudem kann man so lediglich feststellen ob der Laser überhaupt noch geht, nicht aber ob er zu schwach ist" @Django - damit hast Du natürlich recht - deshalb bezeichne ich sowas auch als "grobe Prüfung". Bei den CD-Playern, die ich bisher in der Mache hatte, ist mir halt noch keiner begegnet, bei dem der Defekt "zu schwacher Laser" zugetroffen hätte - entweder er ging - oder er ging nicht. Ohnehin scheint für mich der Ausfall des Lasers selbst eher selten bei CD-Playern der Grund für einen Defekt zu sein. Ich hatte viel häufiger mit Problemen der Mechanik, Kontakten oder Laufwerkssteuerung zu tun.

grüsse
Phil
frufo
Neuling
#27 erstellt: 27. Jan 2006, 22:45
Hallo! Herzlichen Dank.

Mein Akai CD-57 sprang fröhlich hin und her. Habe verschiedene Einstellungen der 5 Potis (+ einer an der Lasereinheit) versucht. Im Endeffekt half bei mir der FCS Gain. Dieser beinflust bei mir die Geschwindigkeit, mit der die CD dreht. Musste ich etwas langsamer drehen. Jetzt funktioniert der Player wieder 1a.

Gruß
Frufo
HiFi_Addicted
Inventar
#28 erstellt: 27. Jan 2006, 23:02
IR Fernbedienugen kann man wenn man glück hat mit seinem Handy testen....Bei meinem Nokia 5140i sieht man im Kamerabild ein weises aufblitzen wenn man eine FB davorhält. Mit dem CD Player klappts auch.....

MfG Christoph
ralfhunsrück
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 28. Jan 2006, 20:09
hallo
mein sony cdp 213 ist jetzt auch soweit.nimmt die cd und das wars.zeigt dann 0 an,nachdem drücken der play taste dauerts ein bisschen und dann zeigt er NO DISK. sch.....!
hab nun den walkmann meiner tochter am verstärker.
wonach sollte ich beim sony gucken.normalerweise grauts mir vorm aufschrauben solcher geräte
.aber werds morgen mal angehen.
mele mich dann mal wieder
mfg ralf b
ralfhunsrück
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 29. Jan 2006, 12:39
[/url]morgen
also irgendwie raff ich das nicht mit den potis.hab das teil mal aufgeschraubt und geguckt,nur ein poti ?? gefunden,denkemal es ist das teil am laser,schrittweises drehen bringt nix,nach jedem drehen angemacht,cd eingefahren ,playtaste gedrückt-sieht so aus als ob die cd nicht anläuft,ruckelt bisschen-schluss
versuche mal ein bild hochzuladen
schönen tag noch
ralf[url]
rayy
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 03. Mrz 2006, 18:29
hallo,

wo befindet sich der poti für die erhöhung des laserstroms bei einem Denon DCD-1800R ?
hat jemand eine ahnung wo sich dieser regler befindet? auf der hauptplatine oder am laser?
habe hier im internet ein paar bilder vom innenlebe des players gefunden!
http://www.puschpull.org/d_foto.php

mfg
rayy
eis17
Neuling
#32 erstellt: 06. Mrz 2006, 04:11
Hallo ravy,
der Regler ist (meistens) auf der kleinen Platine am Laser.
Auf den Fotos kann ich ihn auch nicht sehen.
Der Poti kann sehr klein sein. Ist jedenfalls bei meinem Pioneer so. Bin jedoch nicht der Experte. Sondern suche eigentlich selber hilfe, da mein Gerät den Geist aufgegeben hatt.

MfG
Manfred
Django8
Inventar
#33 erstellt: 07. Mrz 2006, 14:00
Auf den Fotos kann ich ihn auch nicht sehen.
Ich auch nicht - aber meistens ist der Poti ziemlich nahe bei Laser (neben oder unten dran). Tipp: Poste sonst mal ein paar Bilder nur von der Laser-Einheit. Dann kann ich vielleicht was erkennen.


[Beitrag von Django8 am 07. Mrz 2006, 14:01 bearbeitet]
rayy
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 07. Mrz 2006, 15:05
habe gestern die abdeckung (wo die linse oben sitzt) von dem lasergehäuse abgeschraubt. und wollte schauen ob ich eventuell dort den poti entdecke.
aber seit diesen eingriff erkennt er gar keine cd mehr.
vorher "spielte" er nur track 2 und track 4 ab.

kann das sein dass das lasergehäuse mit gas gefüllt war? oder das eventuell mikroskopisch kleine staubteilchen eindrangen und deswegen jetzt nicht mehr funktioniert?
er probiert die cd zu fokusieren (die linse fährt rauf und runter) aber er findet nichts.
Django8
Inventar
#35 erstellt: 07. Mrz 2006, 15:50

kann das sein dass das lasergehäuse mit gas gefüllt war?

Jedenfalls nicht, wenn es sich um einen "irdischen" CD-Player handelt. Im Ernst: Von so was habe ich noch nie gehört. Wüsste auch nicht, wozu das gut sein soll.
Soligor
Stammgast
#36 erstellt: 12. Mrz 2006, 22:16
Hallo,

habe einen Kenwood DM-9090 Minidisc Recorder (ein Deck).
Vermute mal, dass der Laser nicht mehr justiert ist. Er spielt abgehackt, sehr schwerfällig ab und hat auch Probleme beim Erkennen der TOC bzw. der MD. Manchmal kommt auch Disc Error.


Gibt es eine Möglichkeit ohne einen Fachbetrieb aber eventuell mit nem Bekannten (Elektroniker) den Laser neu zu justieren bzw. in die Ausgangsstellung zu bringen?

Das Deck ist keinen großen Stößen ausgesetzt. Stand seit ungefähr 10 Jahren immer an der selben Stelle im HiFi-Turm.

Ich habe NICHT vor den Laserstrom zu erhöhen!!

Vielen Dank für Eure Unterstützung.
Django8
Inventar
#37 erstellt: 13. Mrz 2006, 11:00

habe einen Kenwood DM-9090 Minidisc Recorder (ein Deck).
Vermute mal, dass der Laser nicht mehr justiert ist. Er spielt abgehackt, sehr schwerfällig ab und hat auch Probleme beim Erkennen der TOC bzw. der MD. Manchmal kommt auch Disc Error.

Das Problem hatte ich eben erst bei einem protablen MD-Recorder: Hoffnungslos.... Erhöhen des Laserstroms (geht genau gleich wie beim CD-Player) behob das Problem für etwa 10 Stunden. Seither geht gar nichts mehr (d.h. das Gerät ist hinüber).
Switchmike
Stammgast
#38 erstellt: 13. Mrz 2006, 11:14

HiFi_Adicted schrieb:
IR Fernbedienugen kann man wenn man glück hat mit seinem Handy testen....Bei meinem Nokia 5140i sieht man im Kamerabild ein weises aufblitzen wenn man eine FB davorhält. Mit dem CD Player klappts auch.....

MfG Christoph



Das kann man mit jeder Digitalkamera prüfen...auch wenn man kein "Glück" hat
Soligor
Stammgast
#39 erstellt: 21. Mrz 2006, 16:42
@Django8:

Was heißt, es geht nichts mehr? Schon mal versucht, die Sicherung zu tauschen? Das musste ich auch tun. Der Rest ist wohl ein Problem der Mechanik, kann man - bei einem Deck - die Laserjustage per Hand durchführen?
Django8
Inventar
#40 erstellt: 21. Mrz 2006, 18:09

Was heißt, es geht nichts mehr?

Das heisst, er kann weder das TOC noch sonst was erkennen und gibt sehr seltsame Geräusche von sich (so ein Ticken).

Der Rest ist wohl ein Problem der Mechanik, kann man - bei einem Deck - die Laserjustage per Hand durchführen?

Ich vermute schon (zumindest bei einem Deck sollte das möglich sein) - hab's allerdings noch nie ausprobiert.
Soligor
Stammgast
#41 erstellt: 10. Aug 2006, 12:36
Hallo,

bei mir lag es eindeutig am Laser. Die Fachwerkstatt hat mir bei der zweiten (kostenlosen) Reperatur einen eingebaut. Bei der ersten wurden Teile der Steuerelektronik ausgetauscht.

Gruß Sandy
nhaggen
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 17. Jul 2007, 21:46
Noch einen Beitrag zur Empfindlichkeit der Laserdioden: ich hatte auch davon gehört und als ich mal bei einem schrottreifen Billiggerät (roadstar oder so radio-cd-cassette recorder) die Diode ausgebaut. Als ich sie nicht zum leuchten brachte habe ich ganz einfach die Spannung aufgedreht (Vorwiderstand nicht vergessen, wenn ich mich recht entsinne 2 Beinchen auf +, eines auf -) bis man den roten Punkt auf einem weissen Stück Papier auch auf ein paar Zentimeter sehen konnte. So über die Dauer dieses Experiment (wohl 2 Stunden) ging die Diode nicht kaputt; wie lange sie so was aushält weiss ich jedoch nicht...
hf500
Moderator
#43 erstellt: 19. Jul 2007, 20:59
Moin,
das schwache rote Leuchten ist nicht die Hauptstrahlung des Lasers, sondern nur eine Nebenlinie in Spektrum.
Die Hauptstrahlung ist im infraroten Bereich und damit nicht sichtbar.

Besser kann man es bei den Lasern der DVD-Spieler sehen. Die sind im roten Bereich aktiv, weil sie eine kuerzere Wellenlaenge haben muessen.
Fuer die CD-Wiedergabe haben DVD-Spieler einen zweiten Laser im Abtaster, der entweder ueber dieselbe oder eine separate Optik arbeitet.

73
Peter
nhaggen
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 21. Jul 2007, 10:51
Nebst dem Optischen Test auf dem Blatt Papier, testete ich auch noch mit einem Phototransisto und einer Phototdiode (die beide auf den IR Bereich ausgelegt sind)... damit konnte ich bis etwa 15cm etwas messen
Sky.Fly
Schaut ab und zu mal vorbei
#45 erstellt: 09. Sep 2009, 12:29

Django8 schrieb:




Schublade wegen der besseren Zugänglichkeit zuerst ausfahren und dann den Laser reinigen (Am besten mit einem Wattestäbchen und Klaralkohol wie z.B. Isopropyl)...


nun hatte mit meinen SHARP Minidisc deck MD-R2 das problem spielte nur eine MD ab, hab den Laser und den Lesearm gereinigt (etwas Wattestäbchen und Wasser, funktioniert jetzt wieder Perfekt....)
PCM_KeKs
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 07. Jun 2010, 04:02
Hi,
ich grabe einfach nochmal den Thread aus und hoffe, dass sich noch was tut...

Jedenfalls hab ich von einem Bekannten einen alten Yamaha DVD-S700 geschenkt bekommen... ist jetzt natürlich kein CD sondern ein DVD Player...
Problem bei der Kiste ist jetzt, dass er sämtliche originalen CDs und DVDs perfekt einliest, da sind die Tracks auch blitzschnell da und lassen sich wunderbar wechseln, auch das Einlesen ist kein Problem.
Sobald ich aber gebrannte Medien einlege, streikt der Player, entweder zeigt er "No Disc" an oder rödelt eine Ewigkeit und zeigt dann als Fehlermeldung "No Play" oder so an...
Hab also die erste Maßnahme versucht - Linse reinigen. Schublade raus, Gehäuse auf und Linse vorsichtig mit einem Wattestäbchen + Isopropyl gereinigt.
Dann alles wieder zusammengebaut und hinterher war's genauso wie vorher.
Als nächstes wollte ich dann mal den Tipp mit dem Laserstrom ausprobieren... allerdings habe ich da nirgends irgendwo auch nur einen Poti gefunden. An die Lasereinheit selbst kommt man nur relativ schlecht ran, da müsste ich ziemlich tief rein und ziemlich viel zerlegen, was mir dann doch ein wenig zu riskant ist, einfach weil ich Schiss habe, hinterher nicht mehr alles zusammenzubekommen.
Deshalb die Frage: Könnte es überhaupt am Laserstrom liegen? Macht das bei einem DVD Player überhaupt Sinn? Viel passieren kann eigentlich nichts, wenn das Ding nicht funktioniert, klopp ichs weg, wär also auch nicht schlimm, wenn die Laserdiode ihren Geist aufgibt.
PCM_KeKs
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 11. Jun 2010, 05:34
Hat sich erledigt... offenbar scheint es bei diesem Modell so gewollt zu sein, dass er keine gebrannten Medien liest, was ich sehr schade finde... Naja, an seine Stelle ist nun ein Yamaha CDC-675 getreten, der kann das dann auch.
jigeasy
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 13. Aug 2015, 19:10
Aus gegebenem Anlass
Mein khm 220aaa laser von Sony liest keine DVDs sondern nur noch CD.
Wo regle ich bei diesem Modell den Strom hoch .
Kazu81
Neuling
#49 erstellt: 21. Sep 2015, 18:54
Ich hab da leider ein ganz anderes Problem. Ich bekomm das Gehäuse nicht auf. Bei den Schrauben auf der Seite greift kein Schraubenzieher richtig, benötige ich dafür irgendetwas spezielles?

Das Modell ist ein Technics SL-PG 390


[Beitrag von Kazu81 am 21. Sep 2015, 18:56 bearbeitet]
Rabia_sorda
Inventar
#50 erstellt: 22. Sep 2015, 00:34
Dazu brauchst du kein spezial-Werkzeug, sondern nur einen PASSENDEN Kreuzschlitz-Schraubendreher....aber die Schrauben werden bestimmt schon defekt/rund sein. Dann hilft nur noch das Ausbohren oder ein sehr scharfer Seitenschneider
Marcello2405
Neuling
#51 erstellt: 27. Mai 2016, 18:19
Hi allerseits,

hab mich extra im Forum zum Bedanken angemeldet. Nachdem mein guter alter Denon streikte, besorgte mir jemand ein gebrauchtes Ersatzgerät, das kurz darauf die gleichen Symptome zeigte. Am Rande der Verzweiflung im Internet Rat gesucht und ihn hier gefunden. Für’s Experiment lieber das Markengerät aus dem Keller geholt (zum Glück nicht gleich entsorgt), aufgeschraubt, mit Isopropanol per Q-Tips gereinigt. Alles paletti. Die CDs bleiben nicht mehr hängen, das „Verwaschene“ ist weg. Und ich bin soo stolz, das als „Oma“ geschafft zu haben. Jetzt „repariere“ ich’s Ersatzteil auch noch und bring’s zur Caritas für’s Geschenke-Regal.

Merci, merci

Marcello
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