x1100w Tiefen anpassen (EQ/DynamicVolume?)

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osmoses
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 09. Jun 2015, 20:26
Hallo, leider konnte ich mein Problem nicht ganz im Titel zusammenfassen.
Vorab ist zu erwähnen dass ich ein Laie bin und noch nicht viel im HIFI Bereich zu tun hatte.
Ich besitze seit einem Monat ein 2.0 System; den Denon x1100 und betreibe mit diesem 2 Canton Chrono 509 DC. War auch anfangs überrascht was die für das Geld können. Ich bin nicht der Typ der alles immer super laut macht, aber gestern beim Film (schaue immer über einen WD Mediaplayer), als ich merkte das die Dialoge unverhältnismäßig leise (dts 5.1 1510 kb/s Spur) im Vergleich zur Action waren, habe ich natürlich etwas lauter gemacht (65db). Während einer Szene, wo ordentlich Tiefen mit bei waren habe ich zum ersten mal die Grenzen der LS im Bassbereich bemerkt. Es hat wirklich ordentlich gerummst und konnte aber ein Nebengeräusch bzw. ein ungesundes Klakkern wahrnehmen. Es hat sich halt so angehört wie wenn man den Bass laut dreht, der es aber nicht mehr schafft. Nachdem ich dann 10db leiser gemacht hatte war das klakkern auch weg.

Jetzt meine Fragen:

1. Ich mache mir Sorgen, dass jetzt vielleicht irgendwas kaputt gegangen ist was ich als Laie aber nicht auf anhieb bemerke. Hatte nach ca. 20 sec leiser gemacht, muss ich mir sorgen machen? oder wie kann ich prüfen ob alles io ist?

2. Mein erster Gedanke war, die Tiefen irgendwie runterregeln (welche ja auch bei 55db für mich mehr als ausreichend waren). Ins Handbuch geschaut, was gefunden:

a) Dynamic Volume

b) Manueller EQ --> Zwischenfrage: Ist es denn möglich über die Kurvenkopie exakt meine Eingemessenen Werte zu übernehmen
und dann einfach im unteren Hz Bereich etwas runter zu pegeln?

sind das geeignete Optionen?

3. Mein zweiter, meiner Meinung nach besserer Gedanke war: Gibts es nicht eine Möglichkeit den einzelnen Frequenzbereichen jeweils einen Maximalpegel zu zuordnen und dann nicht mehr die Gefahr besteht, dass aus einer Quelle zuviel des Guten kommt und ich mir irgendwann die LS versaue?

Ich hoffe ich konnte es euch einigermaßen verständlich erklähren und jemand kann mir weiter helfen.

Gruß


[Beitrag von osmoses am 09. Jun 2015, 20:29 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#2 erstellt: 09. Jun 2015, 20:37
da sind eine Menge Frage offen:
hast du den AVR evtl. auf 6Ohm stehen?
wie ist Dynamic-EQ eingestellt?
ich kenne den 1100 nicht persönlich, wie sieht da die "Lautstärke Skala" aus? Du sagst 65dB, was ist denn Min und Max?
std67
Inventar
#3 erstellt: 09. Jun 2015, 20:50
Hi

das Geräusch wenn das Chassis ¨frei¨ schwingt und Unmengen an Luft durch den BR-Kanal pustet kann man auch als klackern interpretieren. In dem Fall besteht erstmal kein grund zur Sorge
Das kan passieren wenn du den DynEQ eingeschaltet hast. Dadurch werden tiefe Frequenzen enorm verstärkt. Bei Tönen um die Abstimmfrequenz des Bassreflexrohres gibt es kein dämpfendes Luftkissen mehr.
Wenn mans mit dem DynEQ übertreibt dann pumpt sogar mein, recht potenter, Subwoofer
Also mal andere Einstellungen des Referencelevel verwenden. Verwirrend dabei (weil die Anwender das Minuszeichen gerne übersehen)) ist das je niedriger der Wert desto stärker der Eingriff des DynEQ. Steht der jetzt auf 0 geh also erstmal auf -5, wenns dann immer noch punmt auf -10


[Beitrag von std67 am 09. Jun 2015, 20:51 bearbeitet]
Mickey_Mouse
Inventar
#4 erstellt: 09. Jun 2015, 21:00
bei den Canton soll aber gerade deren "DC" Technologie (das ist nix anderes als ein Hochpass vor dem/den Tieftöner(n)) das von dir genannte Verhalten (zu wenig Dämpfung unterhalb der BR Abstimmung) verhindern, darauf sind die doch so stolz.

ich bin mir nicht ganz sicher, ob nicht der AVR einfach überlastet ist, daher die Frage nach der Impedanz (6/8-Ohm) Einstellung.
Ein X5200 im "ECO-Auto" Modus schaltet ab -30dB automatisch von 6 in den 8-Ohm Modus, um genug Leistung(s-Reserven) zu haben. Ich kann jetzt nur absolut nicht einschätzen, wie laut den 65dB bei einem x1100 sind?
std67
Inventar
#5 erstellt: 09. Jun 2015, 21:07
Hi

geht diie Skala nicht bis 80 oder 85?
Das wären also mind. -20db, wenn nicht -15
osmoses
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 09. Jun 2015, 21:18
hinten an den LS steht Impedanz 4...8 ohm. Demnach habe ich auf 4 ohm gestellt weil in der beschreibung steht:

4 Ohm: 4Ohm bis 8Ohm wird ausgewählt, selbst wenn nur ein LS über die angeschlossene Impedanz verfügt

Dynamic-EQ ist auf EIN --> war so eingestellt Ref Pegel offset: 0
Gesamtpegel ist 0-100 (kann man wählen zwischen -20 - 80 oder 0 - 100)

@std67: Ich glaube das Pusten kenne ich noch von früher (ein Pfeifendes, ehe dumpfes röcheln meinst du?). Ich meine aber zu glauben dass das Geräusch etwas höher war. Traue mich auch nicht es nochmal herauszufordern Bei "Abstimmfrequenz" hats bei mir ausgesetzt, sorry
Du meinst ich soll mit dem Wert in den minusbereich gehen und dass dann der DynEQ stärker eingreift. Bedeutet das nicht, dass ich es damit nur schlimmer mache?

Und im Allgemeinen, ist der DynEQ denn so wichtig bezüglich der Qualität?
Tut mir leid wegen der vielen fragerei...


[Beitrag von osmoses am 09. Jun 2015, 21:24 bearbeitet]
std67
Inventar
#7 erstellt: 09. Jun 2015, 21:24
Hi

und auf 4 Ohm zu stellen ist genau falsch. Dadurch überforderst du die Endstufen vorzeitig

Den ReferenceLevel des DynEQ in den Minusbereich zu bringen verringert den Eingriff

Der DynEQ an sich ist das was du von früher als Loudness kennst. eine gehörrichtige Anpassung die bei niedrigen Abhörpegel den Bass anhebt
osmoses
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 09. Jun 2015, 21:31
OMG .... na warum steht das denn so da im User Manual .... so blöd bin ich eigentlich nicht im lesen. Und um ehrlich zu sein hab ich das mit dem Wiederstand noch nie richtig kapiert -.- Weiss zwar was ein Wiederstand an sich ist aber wie die sich da verhalten und eingestellt werden müssen ist mir schleierhaft.
Auf was soll ich den avr jetzt stellen? 4,6 oder 8?
std67
Inventar
#9 erstellt: 09. Jun 2015, 21:36
auf den höchsten Wert

Die Einstellung ist, entgegen dessen was sie suggeriert, keine Anpassung an die Lautsprecher, sondern eine Leistungsbegrenzung

Je niedriger die Impedanz der Lautsprecher desto mehr Leistung kann die Endstufe liefern. Das heißt aber auch das sie umso wärmer wird. Und da es in der EU Vorschhriften gibt wie weit sich so eine Endstufe erwärmen darf............................damit umgehen die Hersteller einfach das Problem indem der ¨dumme¨ Anwender natürlich 4 Ohm einstellt wenn das so auf den Lautsprechern steht, und schränkt so die Leistung künstlich ein
So lange mein so einen AVR/Verstärker aber nicht im Regalfach eiinpfercht und für und dafür sorgt das die Abluft abziehen kann passiert da nix. Auf anderen Kontinenten laufen die Dinger ja auch ohne diese Eisntellmöglichkeit


[Beitrag von std67 am 09. Jun 2015, 21:37 bearbeitet]
osmoses
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 09. Jun 2015, 21:43
Okay, hab ich erstmal geändert. Werd dann jetzt erstmal mim DynEQ rumtesten.
Vielen dank schonmal für die Hilfe!!
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