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Information und Warnung zu HDMI-Board bei TX-NR708/808/1008

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Anmerkung
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 11. Okt 2013, 12:25
Hi

Onkyo hat ein Hardwareproblem, das laut dem Manual folgende Geräte betrifft:
TX-NR708/808/1008
TX-NA708/808/1008

Alle diese Typen verwenden dasselbe HDMI-Board, auf dem sich die primäre Steuerlogik des Receivers befindet. Ein Ausfall dieses boards ist typisch nach Ablauf der Garantiezeit. Siehe dazu:

http://forums.onkyousa.com/viewforum.php?f=35 -- No sound on any inputs
http://forum.eu.onkyo.com/viewforum.php?f=47 --- TX-NR808 NO SOUND COMMON PBL HDMI BOARD
und viele weitere Orte, wo dieses Problem beschrieben wird.

Die Reparaturkosten belaufen sich auf ca.200 - 350€, mit Wartezeiten bis zu 16 Wochen muß gerechnet werden, da diese boards zur Zeit vergriffen sind. Der Grund dieses Problems ist vermutlich der Einsatz billiger Bauelemente schlechter Qualität, die bei höherer Temperatur und nach geraumer Zeit ihren Dienst quittieren. Der Fehler stellt sich meist schleichend als thermisches Problem ein, nach geraumer Zeit ist ein Betrieb nicht mehr möglich.
XN04113
Inventar
#2 erstellt: 11. Okt 2013, 14:03
und was ist an der Nachricht neu?
Igelfrau
Inventar
#3 erstellt: 11. Okt 2013, 15:46
Frage ich mich auch gerade. Und dafür extra angemeldet?
Anmerkung
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 12. Okt 2013, 14:12

Igelfrau (Beitrag #3) schrieb:
Frage ich mich auch gerade. Und dafür extra angemeldet? :?

Es könnte aber anderen nicht bekannt sein. Außerdem handelt es sich dabei um einen Designfehler von Onkyo, die hunderte Besitzer von solch defekten Geräten im Regen stehen lässt.
SirHenri-70
Stammgast
#5 erstellt: 12. Okt 2013, 14:54

Außerdem handelt es sich dabei um einen Designfehler von Onkyo

Nix Designfehler. Lese mal die letzten Seiten vom 818er Thread,denn darauf läuft es wohl eher hinaus.

Gruß
Jörg
Anmerkung
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 12. Okt 2013, 15:28

SirHenri-70 (Beitrag #5) schrieb:

Außerdem handelt es sich dabei um einen Designfehler von Onkyo

Nix Designfehler. Lese mal die letzten Seiten vom 818er Thread,denn darauf läuft es wohl eher hinaus.

Gruß
Jörg

Du meinst, dass es sich bei diesem Problem um eine geplante Sollbruchstelle handelt?
Das ist absurd. Der vorhandene Fehler lässt den Ausfall nicht zeitlich festlegen. Im Grunde hat Onkyo nur das Glück (und der Kunde das Pech), dass ein bestimmter Halbleiterhersteller so robuste Bauteile herstellt.
fplgoe
Inventar
#7 erstellt: 17. Okt 2013, 11:00

Anmerkung (Beitrag #6) schrieb:
Du meinst, dass es sich bei diesem Problem um eine geplante Sollbruchstelle handelt?
Das ist absurd. Der vorhandene Fehler lässt den Ausfall nicht zeitlich festlegen. ...
Naja, wenn man in der inzwischen 4. oder 5. Gerätegeneration immer noch den gleichen Hauptausfallgrund seiner Gerätestaffel nicht behoben hat, muss man da zumindest eine gewisse Fahrlässigkeit unterstellen.

Und der Fehler ist in so fern planbar, dass die -vermutlich durch Alterung der Kondensatoren auf dem HDMI-Board verursachten- Ausfälle nur extrem selten innerhalb der Garantiezeit auftreten. Das ist das einzige, was Onkyo interessiert. Große Hitzebelastung erhöht anscheinend die Gefahr bzw. beschleunigt den Ausfall, bei frei stehenden Geräten tritt dieser Ausfall seltener und/oder später auf.

Aber die Quoten sind -so oder so- schon ziemlich hoch und schrecken viele Käufer bei Neugeräten inzwischen ab. Besitzer von betreffenden Onkyos bauen Lüfter auf die Deckel und diverse Firmen haben sich auf den Austausch der defekten Bauteile spezialisiert. Das spricht alles doch für sich, oder?


[Beitrag von fplgoe am 17. Okt 2013, 11:04 bearbeitet]
Anmerkung
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 17. Okt 2013, 14:31

fplgoe (Beitrag #7) schrieb:

Anmerkung (Beitrag #6) schrieb:
Du meinst, dass es sich bei diesem Problem um eine geplante Sollbruchstelle handelt?
Das ist absurd. Der vorhandene Fehler lässt den Ausfall nicht zeitlich festlegen. ...
Naja, wenn man in der inzwischen 4. oder 5. Gerätegeneration immer noch den gleichen Hauptausfallgrund seiner Gerätestaffel nicht behoben hat, muss man da zumindest eine gewisse Fahrlässigkeit unterstellen.

Es handelt sich um grobe Designfehler und um Sparmaßnahmen


fplgoe (Beitrag #7) schrieb:

Und der Fehler ist in so fern planbar, dass die -vermutlich durch Alterung der Kondensatoren auf dem HDMI-Board verursachten- Ausfälle nur extrem selten innerhalb der Garantiezeit auftreten. Das ist das einzige, was Onkyo interessiert. Große Hitzebelastung erhöht anscheinend die Gefahr bzw. beschleunigt den Ausfall, bei frei stehenden Geräten tritt dieser Ausfall seltener und/oder später auf. .

Ich werde versuchen, es allgemein verständlich zu beschreiben.
Der Alterungsprozess von Elektrolytkondensatoren ist natürlich planbar, doch in diesem Fall nicht wahrscheinlich. Die Probleme dieses HDMI-Boards, (im Grunde das Prozessorboard des Grätes und zuständig für alle logischen Vorgänge im Bereich HDMI, Netzwerk, USB, Verschaltung der Datenströme, usw.), liegen an 3 Stellen.

1. Die HDMI Eingänge sind nicht geschützt vor hoher Spannung. Das ist wohl eine Sparmaßnahme.
Das regelmäßiges Stecken von HDMI Kabel sollte vermieden werden. Kabel länger als 3m sollten nicht verwendet werden, weil dadurch eine statische Entladung beim Stecken wahrscheinlicher wird und das board zerstören kann. Weiters können Überspannungen vom Gerät auf der anderen Seite nie ausgeschlossen werden, die ebenfalls den HDMI Baustein im Onkyo unbrauchbar machen kann.

2. Eine Unterbrechung des Datenstromes (von USB oder Netzwerk) bei Softwareupdates können zu Zuständen führen, die nur mehr durch eine Fachwerkstätte behoben werden können. Der Grund liegt im Umstand, dass ein Überschreiben der existierenden Software stattfindet und nicht wie es sein sollte, die geladene Software in einen provisorischen Speicherbereich geschrieben wird, wo sie auf Funktion getestet werden könnte. Unterbrechung während Überschreiben (Onkyo warnt auch davor) führt zu einem undefinierten Zustand des Rechners, der dann, wie bei jedem anderen Computer auch, mit einer unfertigen Software nicht mehr funktioniert und damit auch jeden weiteren Versuch eines Updates verunmöglicht. Wahrscheinlich tauschen in solch einem Fall die Fachwerkstätte das ganze board, obwohl eine Reparatur über die USB einfach möglich wäre.

3. Die Elektrolytkondensatoren im Bereich der internen Spannungsversorgung (PowerSupply) sind von billiger Qualität. Die Kapazität dieser Bauteile sinkt ab und damit steigt die Spannung. Ein Zustand, das der Computer der damit versorgt wird, natürlich überhaupt nicht mag. Wenn diese Spannung ansteigt, sollten eigentlich bestimmte Bauteile dies erkennen und die Spannung einschränken oder das Gerät abschalten, so das ein Schaden vermieden wird. Diese Komponenten fehlen. Durch diese zu hohe Spannung werden die versorgten Bauteile heiß. Das bemerkt man im hinteren, rechten Bereich des Gerätes. D.h. wenn es dort heiß wird ist der Schaden schon vohanden. Irgendwann stellen sich Fehler ein, die sich auf unterschiedlichste Art zeigen, z.B. Ausfälle, die irgendwie mit der Temperatur zusammenhängen. Irgendwann fällt das Gerät entgültig aus. Das läßt sich zeitlich nicht planen.


fplgoe (Beitrag #7) schrieb:

Aber die Quoten sind -so oder so- schon ziemlich hoch und schrecken viele Käufer bei Neugeräten inzwischen ab. Besitzer von betreffenden Onkyos bauen Lüfter auf die Deckel und diverse Firmen haben sich auf den Austausch der defekten Bauteile spezialisiert. Das spricht alles doch für sich, oder?

Ja, die Ausfälle sind sehr hoch. Wenn man die Symptome analysiert, wie sie beschrieben sind in den unterschiedlichsten Foren, dann kann 80% der Ausfälle auf die oben beschriebenen Probleme reduziert werden. Ein Tausch dieser Komponente ist natürlich nur dann wirklich sinnvoll, wenn diese Fehler von Onkyo behoben sind. Ob die daran arbeiten oder es bereits ein Redesign gibt, das weiß ich nicht.

Gruß, Anmerkung


[Beitrag von Anmerkung am 17. Okt 2013, 14:33 bearbeitet]
fplgoe
Inventar
#9 erstellt: 17. Okt 2013, 15:05

Anmerkung (Beitrag #8) schrieb:
...Es handelt sich um grobe Designfehler und um Sparmaßnahmen
Naja, wenn sie nach so vielen Jahren noch nicht gemerkt haben, dass Sparmaßnahmen für ein paar Cent für frühzeitige Ausfälle in großen Serien sorgen, ist das mit diesem Begriff wohl kaum noch zu rechtfertigen. Und "grobe Designfehler" passt auch nicht wirklich, denn wenn im Internet schon überall Reparaturanleitungen für die immer gleichen Fehlerquellen (eben die betreffenden Elkos) existieren, ist die Fehlerquelle ebenfalls offensichtlich. Ich bleibe dabei, das ist eher schon bewusste Fahrlässigkeit.


Anmerkung (Beitrag #8) schrieb:
...Ich werde versuchen, es allgemein verständlich zu beschreiben.
Das brauchst Du nicht, ich bin Funkelektroniker. Und was Du mit Deinen Punkten 1 und 2 andeuten willst, verstehe ich -angesichts der offensichtlichen Materialfehler als Quelle für diesen spezifischen Ausfall- nicht. Es handelt sich hier kaum ein Problem, das wegen statischen Spannungen oder zu langen HDMI-Kabeln auftritt, sondern lediglich um günstige Kondensatoren, die ihre Kapazität verlieren, weil sie austrocknen und anscheinend ihre Temperaturfestigkeit zu knapp gewählt ist. Und was Du jetzt in diesem Zusammenhang mit dem (alle per Software gesteuerten Geräte betreffende) Problem der Firmwareupdates und einer während dieser Zeit auf Störungen der Spannungsversorgung (bzw. des Abschaltens) empfindlichen Speicherverwaltung willst, weiß ich noch weniger.

Und weil die Kapazität (Dein Punkt 3.) der Glättungs-Elkos (ich nehme an, diese Ko's meinst Du) im Netzteil sinkt, steigt nicht die Spannung, sondern die Restwelligkeit der Ausgangsspannung wird größer. Was hier überhaupt nicht das Thema ist, denn diese werden bei den erfolgreichen Instandsetzungen nicht getauscht.

Und ein "Redesign" ist seit mindestens 5 Jahren überfällig, es würde mich aber überraschen, wenn die x2xer Serie nicht mehr ausfällt...
SirHenri-70
Stammgast
#10 erstellt: 17. Okt 2013, 15:24

Onkyo hat ein Hardwareproblem, das laut dem Manual folgende Geräte betrifft:
TX-NR708/808/1008
TX-NA708/808/1008

Alle diese Typen verwenden dasselbe HDMI-Board, auf dem sich die primäre Steuerlogik des Receivers befindet. Ein Ausfall dieses boards ist typisch nach Ablauf der Garantiezeit.

Der letzte Satz sagt doch schon alles.


Naja, wenn man in der inzwischen 4. oder 5. Gerätegeneration immer noch den gleichen Hauptausfallgrund seiner Gerätestaffel nicht behoben hat, muss man da zumindest eine gewisse Fahrlässigkeit unterstellen.

Hier füge ich Vorsätzlichkeit hinzu.

Onkyo ist Schuld in allen Punkten der Anklage.
Das Urteil lautet, 10 Jahre schwerer Kerker für die Anstifter und Mitwisser,sowie eine Entschädigung für jeden Onkyo Besitzer in Höhe von 500,00 Euro.

Gruß
Jörg
fplgoe
Inventar
#11 erstellt: 17. Okt 2013, 15:36
Tja, Jörg, ich bin da in Sachen Schuldfrage Deiner Meinung... deshalb habe ich ja schon -mehr als diplomatisch ausgedrückt- von eher schon bewusster Fahrlässigkeit geschrieben.

Und wenn man sich bei MJ-Elektronik schaut, welche Receiver betroffen sind (und mit Onkyo machen sie anscheinend den überwiegenden Hauptteil ihrer Reparaturumsätze) findet man sogar sehr alte Receiver mit dem HDMI-Problem. Da steht sogar mein Schlafzimmer-Zweitverstärker, ein 674E, seines Zeichens Modelljahr 2006, in der Liste der HDMI-Wiederbelebungen...

Ganz überraschend scheint das also nicht zu kommen...
SirHenri-70
Stammgast
#12 erstellt: 17. Okt 2013, 17:44
Ne Frank,ganz überraschend kommt da gar nichts. Mein Onkyo 818er befindet sich übrigens auch in der Liste bei MJ Elektronik.
Aber es wundert mich ehrlich gesagt nicht. Abwarten und Tee trinken.

Gruß
Jörg
Turbochris2
Stammgast
#13 erstellt: 19. Okt 2013, 12:45
Hi,
das Softwareproblem ist sicherlich nicht völlig uninteressant.

Ich habe z.B. einen fabrikneuen Receiver für nicht mal 20% des Neupreises erworben, der nur ein Softwareproblem hatte, das ihn aber komplett tonlos machte. Erst ein Reset mit der ganz neu erschienen Firmware hat ihn komplett repariert und offenbar aus dem teilweise "undefinierten) Zustand geweckt.Er läuft jetzt sein 5 Monaten problemlos. Schwein gehabt.

Was ich sagen will, wenn selbst Vertriebe, die von den Herstellern ausgesonderte, unreparierbare Neu-Ware "entsorgen" und natürlich nach Möglichkeit repariert mit entsprechendem Gewinn verkaufen wollen, aufgeben, ist das sicher ein ernstes Problem.

Ich bin mir sicher das die Mehrzahl aller Receiver eingebaut unter erschwerten Bedingungen arbeiten muss. Wer jetzt einmal die Datenblätter von 85° und 105° Elkos wälzt, wird erschüttert feststellen, das nur einige Grad mehr die eigentlich Jahrzehnte haltenden Bauteile nach 3 stelligen Stundenzahlen ausfallen lassen.
Der nur, wenn überhaupt, einige Cent teurere 105°er hätte solche Temperaturen 20 Jahre lang ertragen.

Mit Entsetzen sehe ich hier "Anleitungen" zum Einsatz von Lüftern gegen die Konvektionsrichtung. Wer das nach macht, wird sein freistehend sicherlich lange haltbares Gerät zu undefinierten Ausfällen reizen, die dann unter Umständen nicht mit einen billigen 80 Euro Austausch der "immer kaputten" Platine repariert werden.
Natürlich 3 Monate nach dem Garantieablauf...

Viel Glück!
SirHenri-70
Stammgast
#14 erstellt: 19. Okt 2013, 13:39

wird sein freistehend sicherlich lange haltbares Gerät

Ja nu, wir wollen hier mal nichts schön reden. Es gab hier auch reichlich User, den der Onkyo auch freistehend abgeraucht ist. Soviel zu diesem Thema.
Desweiterem ist es von logischer Bedeutung, das, wenn ein externer Lüfter eingesetzt wird, dieser die Warme Luft absaugt und nicht reindrückt.
Außerdem sind bei Onkyo Softwareprobleme von geringer Natur, da das Hauptproblem die HDMI Board Problematik ist.

Gruß
Jörg
fplgoe
Inventar
#15 erstellt: 20. Okt 2013, 04:51

Turbochris2 (Beitrag #13) schrieb:
Hi, das Softwareproblem ist sicherlich nicht völlig uninteressant.
Da hast Du mich falsch verstanden. Ich würde sogar soweit gehen, dass sehr viele Probleme Software bedingt entstehen, nicht ohne Grund werden die Updates -gerade bei neuen Geräten- doch sehr häufig angeboten. Das ist aber anscheinend ein Problem aller modernen Geräte. Ich meinte nur, -wie "SirHenri-70" schon so richtig erkannt hat- dass die Softwareproblematik nichts mit dem Alterungsproblem der Elkos und dem Hauptausfallgrund der defekten HDMI-Platine zu tun haben wird.


Turbochris2 (Beitrag #13) schrieb:
Wer jetzt einmal die Datenblätter von 85° und 105° Elkos wälzt, wird erschüttert feststellen, das nur einige Grad mehr die eigentlich Jahrzehnte haltenden Bauteile nach 3 stelligen Stundenzahlen ausfallen lassen.
Der nur, wenn überhaupt, einige Cent teurere 105°er hätte solche Temperaturen 20 Jahre lang ertragen.
Und das genau ist der Knackpunkt. Es kann mir doch niemand erzählen, dass den Konstrukteuren bei Onkyo das nach so vielen Jahren nicht bekannt ist. Da muss man wirklich von absichtlich (im Temperaturbereich) zu klein gewählten Bauteilen reden, denn so was wäre doch in der Fertigung entweder mit einem einfachen Tausch der Teile in der Bestückungsmaschine gegessen, schlimmsten Falls muss das Board vom Design geringfügig geändert werden, wenn die Rastermaße der Bauteile unterschiedlich sind. Nichts, was nicht in der nächsten Gerätegeneration behoben sein könnte.


Turbochris2 (Beitrag #13) schrieb:
Mit Entsetzen sehe ich hier "Anleitungen" zum Einsatz von Lüftern gegen die Konvektionsrichtung.
Da habe ich mir auch schon den Mund fusselig geredet, bzw. die Finger blutig getippt. Selbst die nur mittig oben aufgelegten Lüfter, die aerodynamisch schlicht kurzgeschlossen sind, weil sie nicht aus dem Gerät die Luft hoch ziehen sondern nur ein wenig die Luft im oberen Bereich 'im Kreis fahren lassen', machen nur wenig Sinn. Ich habe damals eine kleine Lüftermatrix (2x3 Stück) auf meinem alten 674E liegen gehabt, Supersilent mit geringer Drehzahl und das hat wirklich Wunder vollbracht, war nicht zu hören und hat sauber die Warme Luft aus dem Gerät transportiert.
Anmerkung
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 20. Okt 2013, 14:01
.

Anmerkung (Beitrag #8) schrieb:
...Ich werde versuchen, es allgemein verständlich zu beschreiben


fplgoe (Beitrag #9) schrieb:
Das brauchst Du nicht, ich bin Funkelektroniker.

Ich schrieb allgemein verständlich und nicht nur für den Funkelektroniker


fplgoe (Beitrag #9) schrieb:
Und was Du mit Deinen Punkten 1 und 2 andeuten willst, verstehe ich -angesichts der offensichtlichen Materialfehler als Quelle für diesen spezifischen Ausfall- nicht.

Ich habe drei voneinander völlig unabhängige Problembereiche beschrieben, die je dazu geeignet sind, das Gerät unbrauchbar zu machen. Außerdem kann von Materialfehlern überhaupt nicht die Rede sein. Es handelt sich hier um die bewußte Auswahl ungeeigneter Bauteile in dieser Hardware_umgebung auf Grund von Sparmaßnahmen.


fplgoe (Beitrag #9) schrieb:
Es handelt sich hier kaum ein Problem, das wegen statischen Spannungen oder zu langen HDMI-Kabeln auftritt,

Onkyo verwendet zum Verschalten der HDMI Datenströme den receiver SII9233 von Silicon Image.
Bitte dazu das Datenblatt ansehen unter Rubrik overvoltage protection. Onkyo verzichtet gänzlich auf diese Maßnahmen. Deshalb sind die Umstände, wie oben unter 1. beschrieben, korrekt.


fplgoe (Beitrag #9) schrieb:
..sondern lediglich um günstige Kondensatoren, die ihre Kapazität verlieren, weil sie austrocknen ...

Nicht lediglich, sondern unter anderem. Auf bestimmte Bereichen des Designs trifft die Problematik dieser Sparmaßnahme selbstverständlich zu. Siehe oben Punkt 3.


fplgoe (Beitrag #9) schrieb:
Und was Du jetzt in diesem Zusammenhang mit dem (alle per Software gesteuerten Geräte betreffende) Problem der Firmwareupdates und einer während dieser Zeit auf Störungen der Spannungsversorgung (bzw. des Abschaltens) empfindlichen Speicherverwaltung willst, weiß ich noch weniger.

Diese Zusammenhänge habe ich weder so beschrieben, noch existieren sie.


fplgoe (Beitrag #9) schrieb:
Und weil die Kapazität (Dein Punkt 3.) der Glättungs-Elkos (ich nehme an, diese Ko's meinst Du) im Netzteil sinkt, steigt nicht die Spannung, sondern die Restwelligkeit der Ausgangsspannung wird größer.

Onkyo verwendet den StepDown regulator MP2363. Dazu bitte das Datenblatt ansehen und in die Aufgaben dieser Komponente einlesen. Für einen Funkelektroniker wäre das Auffrischen von Grundlagen zu switched powersupplies und die spannungsstabilisierende Aufgabe dieser Elcos von Vorteil.
Alles weitere ist unter Punkt 3 beschrieben.


fplgoe (Beitrag #9) schrieb:
Was hier überhaupt nicht das Thema ist, denn diese werden bei den erfolgreichen Instandsetzungen nicht getauscht.

Sollte das der Wahrheit entsprechen, dann werden nur die Symptome, aber nicht die Ursachen entfernt. Dies ist schwer vorstellbar, da die falsche Wahl der Kondensatoren, wie auch von dir immer wieder betont, bekannt ist.


fplgoe (Beitrag #9) schrieb:
Und ein "Redesign" ist seit mindestens 5 Jahren überfällig, es würde mich aber überraschen, wenn die x2xer Serie nicht mehr ausfällt...

Ich werde mir das service manual der neuen Generation näher ansehen. Wenn sich dein Verdacht bestätigt, dann ist die Bezeichnung Vorsätzlich durchaus angebracht.

Anmerkung
fplgoe
Inventar
#17 erstellt: 21. Okt 2013, 04:51
Ich bezog mich mit meine Posting darauf, dass hier der Ausfall des HDMI-Boards diskutiert wurde, welcher ja offensichtlich mit den Elkos der falschen Temperaturklasse zusammenzuhängen scheint. In diesem Zusammenhang habe Deine ausführlich Abhandlung über diverse Defekte nicht wirklich verstanden. Wenn Du aber einfach mal über diverse Quellen von Defekten referieren wolltest, darfst Du das natürlich gern.

Und ja, wenn der Fehler schon seit 7 Jahren (der 674E ist wohl der erste Verstärker, der mit diesem Fehler ausfällt) existiert, muss man da wohl von Vorsatz sprechen. Zumindest angesichts der lächerlichen Mehrkosten für ein paar andere Elkos. Das ist es schon, wenn die Nachfolgeserie noch die gleichen Serienfehler aufweist, wenn man die voreilende Konstruktion mit einbezieht, sollte zumindest nach 2 Jahren das Problem behoben sein. Die x2xer Serie... na lassen wir uns mal überraschen, aber der Ruf von Onkyo ist diesbezüglich ohnehin schon im A****....


[Beitrag von fplgoe am 21. Okt 2013, 18:00 bearbeitet]
piligrim
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 21. Okt 2013, 17:51
Was Onkyo hier macht grenzt schon an Betrug. Bei meinem 807 hat sich schon zum 2. mal das HDMI Board verabschiedet. Jedesmal waren es die Kondensatoren, also ein Bauteil für ein paar Cent. Die Kondensatoren trocknen wegen der Hitze mit der Zeit aus und der Receiver gibt keinen Ton mehr von sich. Beim ersten mal trat der Defekt kurz nach Ablauf der Garantie auf. Es wurde auf Kulanz ein neues HDMI Board eingebaut. Nach einem weiteren Jahr verabschiedete sich das 2. Board mit dem selben Defekt. Wieder erhielt ich auf Kulanz ein neues Board. Mein Receiver steht völlig frei im Rack. Onkyo versicherte mir beim jetzt dritten Board, dass sie Änderungen vorgenommen hätten. Im Februar 2014 ist das dritte Board wieder ein jähr drin. Bin mal gespannt wie lange es jetzt hält. Da meinem 807 bereits mehrere neue Generationen folgten kann ich nicht verstehen, dass bei den folgenden Generationen das Problem weiterhin besteht. Letzte Woche hat sich bei meinem Nachbar der 5008er wegen Defekt HDMI Board verabschiedet. Ich kenne viele in meinem Bekanntenkreis die sich wegen dieser Problematik von Onkyo verabschieden. Mein nächster Receiver wird auch kein Onkyo mehr, wenn die das immer noch nicht in den Griff bekommen.
*Andreas999*
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 03. Nov 2013, 14:44
Hallo,
mich hat es nun mit meinem TX-NR808 auch erwischt
Weiß von Euch jemand welche Kondensatoren es genau sind
die ausgetauscht werden müssen ?. Weil dann besorge ich
mir erst die neuen und bau dann erst den AVR auseinander.

Danke und Gruß
Andreas
piligrim
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 03. Nov 2013, 18:27
Schreibe an Onkyo und verlange ein neues HDMI Board. Da die die Problematik genau kennen, zeigen die sich auch nach Ablauf der Garantie kulant. Selbst basteln würde ich nicht empfehlen. Wenn Onkyo solch einen Murks abliefert, ist der Hersteller gefordert. Auch nach der Garantie !!!
*Andreas999*
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 03. Nov 2013, 22:06
Hi,
das kann ich auf jeden fall mal machen,
ich glaub da zwar nicht wirklich dran das
es da was auf Kullanz gibt aber wie heißt
es so schön "Versuch macht Kluch "
Halte euch auf jeden Fall auf dem laufenden
was das Ergebnis von Onkyo betrifft.
Hat denn schon jemand erfolgreich das def.
Board wieder instandgesetzt ?
*Andreas999*
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 04. Nov 2013, 19:53
Hi,
wie vermutet hier mal die Standard Antwort

Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihre E-Mail.
Tut uns leid, dass Ihr Onkyo Gerät nicht mehr funktioniert.

Onkyo Geräte besitzen in der Regel eine Garantiezeit von 2 Jahren, falls das Gerät bei einem autorisierten Onkyo Händler nachweislich gekauft wurde.
Der Garantieanspruch gilt nur in dem Land, in dem das Gerät gekauft wurde gegenüber Ihrem Händler, oder gegenüber einer Onkyo Vertragswerkstatt.
Empfohlener Ansprechpartner für Reparaturen außerhalb der Garantiezeit sind grundsätzlich unsere autorisierten Service Center.
Diese sind auch Ansprechpartner für eventuelle Kulanzanträge.
Bitte nehmen Sie Kontakt auf, und vereinbaren Sie einen Termin um das Gerät überprüfen zu lassen.
Eine Adressliste der Service Center finden Sie in den Anlagen.
Bohne02
Stammgast
#23 erstellt: 04. Nov 2013, 20:38
Ja, vom sterben des HDMi Boards kann ich ein Lied singen.

3008 2x in Garantie
808 1x " "
1009 2x " "
1010 2x " " gleich nach dem 2. Mal Software Crash beim Update 3.Tod

Der Einzige war der 705 der läuft bis heute Fehlerfrei. Ich bin gespannt wenn mein jetziger 1010 abraucht.
Alle Receiver standen sehr gut belüftet oder Frei.

cu Bohne02


[Beitrag von Bohne02 am 04. Nov 2013, 20:40 bearbeitet]
fplgoe
Inventar
#24 erstellt: 04. Nov 2013, 20:46

Bohne02 (Beitrag #23) schrieb:
...
Ich glaube, wenn ich mit dem HDMI-Board-Problem soviel Spaß gehabt hätte, wäre ich schon lange von Onkyo weg...
Bohne02
Stammgast
#25 erstellt: 04. Nov 2013, 21:19
Ja, wäre ich auch aber die Onkyos sind nun mal die, die mir am meisten zusagen.
Ich hab es mit Yamaha, Denon und Marantz versucht zwischendurch und doch wieder zu Onkyo gegriffen.
Bei Yamaha hatte ich Probleme mit dem Sub ( Teufel ) und Denon und Marantz schwächelten viel zu zeitig. Onkyo AVR sind ab oberer Mittelklasse eben nicht zu toppen.

Hinzu kam auch noch das ich keinerlei Verlust gemacht habe und alles mir Dank BGB so vom Hals schaffen konnte das kein oder nur geringer Verlust eintrat.

cu Bohne02


[Beitrag von Bohne02 am 04. Nov 2013, 21:21 bearbeitet]
*Andreas999*
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 04. Nov 2013, 21:54
Hi,
ich werd mal morgen son Service Center anrufen in D´dorf
mal sehen was die dazu so sagen. Weil nen Einschicken
um dann Wochen später zu erfahren das es Essig ist mit
der Kulanz das brauche ich nicht so wirklich. Hat denn
nun schonmal jemand die Kondensatoren gewechselt egal ob
Erfolg oder Misserfolg ?
burkm
Inventar
#27 erstellt: 05. Nov 2013, 07:52
Ich habe mir schon damals nach Neukauf das Innere und Schaltungs-Design dieser Geräteserien angesehen, neugierig wie ich war, und mir war dabei diese "Schwachstelle" recht schnell aufgefallen. Ich habe dann die Temperaturen über einen 24 Std Zyklus nachgemessen und damals bei meinem ersten Onkyo, TX-NR905, erstaunliche 62°C auf der Oberfläche des Videoprozessors festgestellt bei ungünstiger Kühlsituation.

Obwohl die Geräte nicht eingebaut wurden, hatte ich mich daraufhin entschlossen, schon von Anbeginn nicht nur eine Lüfterlösung extern zu verbauen, sondern auch die diversen betroffenen Chips auf dem HDMI Board mit passenden BGA Kühlkörpern zu versehen, was einen deutlichen Temperaturabfall zur Folge hatte. Diesen Aufbau hatte ich in verschiedenen Threads auch mit Bildern dokumentiert. Beginnend mit einem TX-NR905, gefolgt von einem 875, 876, (5007) und (jetzt) 3009 und 5509 hat keines dieser Geräte bisher (meines Wissens) einen Ausfall gehabt oder auch nur Anzeichen für Probleme beim HDMI Board gezeigt. Toi, toi, toi...

Damals wurde ich teilweise "angefeindet" weil dies alles "Unsinn" und es schließlich Sache des Herstellers sei, solche Dinge vernünftig zu handhaben. Richtig. Was hilft das aber, wenn er es denn nicht tut, aus was für Gründen auch immer ? Offenen Auges ins "Verderben" rennen ?
Es irritiert aber schon, dass das inzwischen doch allseits bekannte (weltweite) Problem nun schon über mehrere Gerätegenerationen existiert, ohne dass sich wirklich Entscheidendes geändert hätte. Stattdessen wurden zwischenzeitlich - bei teilweise reduzierter Ausstattung - die Preise mit jeder neuen Generation deutlich angehoben, so dass der ursprüngliche Preis-/Leistungsvorteil inzwischen vollkommen aufgebraucht ist und jetzt eher die Wettbewerber Onkyo in den meisten dieser Disziplinen erreicht, wenn nicht sogar überholt haben und das bei weniger bekannten Problemen (und geringeren Preisen).
Jeder möge sich selbst seinen "Reim" darauf machen...

Ich hatte dann meine Lüfterlösung so weiterentwickelt, dass auf den Geräten auch weitere Geräte platziert werden konnten, ohne einen Hitzestau zu verursachen. Die letzte Generation wird "nur" noch mit 2 Stk. 120 mm Low-Noise Lüftern gekühlt, die Kühlkörper montiere ich nach wie vor, da ansonsten die Chips nicht ausreichend - trotz Lüfter - gekühlt werden wegen zu geringer Oberfläche und ungünstiger Kühlsituation. Die Umgebungstemperaturen auf dem HDMI Board sind dadurch - wie immer - merklich abgefallen.

Hoffentlich geht auch hier wieder alles gut...


[Beitrag von burkm am 07. Nov 2013, 20:35 bearbeitet]
volli710
Neuling
#28 erstellt: 07. Nov 2013, 17:11

*Andreas999* (Beitrag #26) schrieb:
Hi,
ich werd mal morgen son Service Center anrufen in D´dorf
mal sehen was die dazu so sagen. Weil nen Einschicken
um dann Wochen später zu erfahren das es Essig ist mit
der Kulanz das brauche ich nicht so wirklich. Hat denn
nun schonmal jemand die Kondensatoren gewechselt egal ob
Erfolg oder Misserfolg ?


Dann gib mal bitte ne Info was die da gesagt haben! bin auch aus D´dorf!
bei mir ist es ein 509er der keinen Ton mehr von sich gibt!
*Andreas999*
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 11. Nov 2013, 20:36
Hi,
so heute dann mal den AVR in D´dorf abgegeben mal sehen
was dabei dann so rumm kommt. Ich hoffe ja mal das der
Service die volle Kulanz durchbekommt.
Ich halte Euch weiterhin auf dem laufenden.
*Andreas999*
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 22. Jan 2014, 21:06
Hi,
so nun endlich den AVR wieder
Das HDMI Board wurde getauscht es dauerte so
lange weil die Boards nicht lieferbar waren. Naja nu
mal sehen ob er nu durchhält bis Ich ihn in Rente
schicke oder ob er schneller in Rente möchte
Auf jeden Fall hat mich der Spaß 17,85€ gekostet,
für die Kulanzanfrage und den Rest hat Onkyo
getragen. Soll wohl über 400€ gewesen sein.
burkm
Inventar
#31 erstellt: 22. Jan 2014, 21:39
Mehs als zwei Monate... nicht schlecht.. äh, gut.
*Andreas999*
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 22. Jan 2014, 22:08
Hi,
jau dafür das es eigendlich in 10 bis 14 Werktagen erledigt ist.
Aber da wohl Onkyo keine 1000´de Boards auf LAger hat .....
Dauerte es halt was länger. Egal morgen wird das Schätzchen
wieder ins System eingebaut.
CHICKENMILK
Inventar
#33 erstellt: 13. Feb 2014, 15:13


3008 2x in Garantie
808 1x " "
1009 2x " "
1010 2x " " gleich nach dem 2. Mal Software Crash beim Update 3.Tod



Und genau darum pfeiffe ich auf die ollen Receiver mit HDMI und erspare mir die Sche***.

Ich behalten den guten "alten" TX-DS898.
Der hat all die neuen Geräte schon überlebt und hat ordentlich Dampf.
Wofür alle HDMI im Receiver haben wollen ist mir sowieso schleierhaft
Warum Leute dann aber noch dazu den selben Fehler immer und immer wieder durch einen Neukauf der selbigen Mistgeräte machen ( siehe obiges Zitat ) entzieht sich sowieso meinem Verständnis.
burkm
Inventar
#34 erstellt: 13. Feb 2014, 17:37
Als digitale Schnittstelle überträgt HDMI Bild und Ton in digitaler Form mit maximaler Qualität und meist wie auch schon im Datenstrom enthalten.
Warum manche noch auf "uralt" analog mit all seinen bekannten Problemen beharren, ist mir zumindest unverständlich...
Aber wenn's "schee" macht...
CHICKENMILK
Inventar
#35 erstellt: 13. Feb 2014, 17:44
Schon mal was von Multi Kanal Eingang gehört ?

Ausserdem wage ich zu bezweifeln, daß du einen Unterschied hören wirst, wenn ich dich mit verbundenen Augen hinsetzte und zwischen zwei Receivern jeweils Dolby_digital und TrueHD hin und her schalte.
Ich höre keinen.


Als digitale Schnittstelle überträgt HDMI Bild und Ton in digitaler Form mit maximaler Qualität

Ja, und am besten gleich den Receiver auslassen und das HDMI-Kabel vom Player direkt an den Fernseher anschliessen. Erst dann hast du die " maximale " Qualität.


Warum manche noch auf "uralt" analog mit all seinen bekannten Problemen beharren, ist mir zumindest unverständlich...


Audiosignal mit Lichtleiter anschliessen und alles ist perfekt.
Hat jeder " Uraltreceiver "

Wozu also HDMI am Receiver ???

Lieber einen alten Boliden, als einen neuen vollgestopften Receiver mit Kompromissen bezüglich der Bauteile auf Grund von Platzproblemen.

Schau dir mal den Pioneer vsx-ax10 an.
Ein wunderbares Gerät ohne HDMI Schnickschnack.


[Beitrag von CHICKENMILK am 13. Feb 2014, 17:49 bearbeitet]
fplgoe
Inventar
#36 erstellt: 13. Feb 2014, 18:33

CHICKENMILK (Beitrag #35) schrieb:
...Wozu also HDMI am Receiver ???
Vielleicht, weil wir inzwischen bei FullHD angekommen sind, was nur noch per HDMI lieferbar ist? Analoge Bildausgänge aktueller Abspielgeräte (also Component, Composit kann es ohnehin nicht) liefern schon seit 2013 keine HD-Signale mehr, dank den Verordnungen des Kopierschutzes.

Beim Ton stimme ich Dir in sofern zu, dass der Hype um verlustfreien Ton mehr Werbeträger und völlig überzogen ist. Schon das alte AC-3 Dolby digital war eigentlich ausreichend. Die neuen HD-Ton-Formate sind eher was für 299€-Brüllwürfelsystem-Besitzer, die hören natürlich sowieso jedes Bit Verbesserung heraus...


[Beitrag von fplgoe am 13. Feb 2014, 18:35 bearbeitet]
burkm
Inventar
#37 erstellt: 13. Feb 2014, 20:44

CHICKENMILK (Beitrag #35) schrieb:
Schon mal was von Multi Kanal Eingang gehört ?

Ausserdem wage ich zu bezweifeln, daß du einen Unterschied hören wirst, wenn ich dich mit verbundenen Augen hinsetzte und zwischen zwei Receivern jeweils Dolby_digital und TrueHD hin und her schalte.
Ich höre keinen.


Als digitale Schnittstelle überträgt HDMI Bild und Ton in digitaler Form mit maximaler Qualität

Ja, und am besten gleich den Receiver auslassen und das HDMI-Kabel vom Player direkt an den Fernseher anschliessen. Erst dann hast du die " maximale " Qualität.


Warum manche noch auf "uralt" analog mit all seinen bekannten Problemen beharren, ist mir zumindest unverständlich...


Audiosignal mit Lichtleiter anschliessen und alles ist perfekt.
Hat jeder " Uraltreceiver "

Wozu also HDMI am Receiver ???

Lieber einen alten Boliden, als einen neuen vollgestopften Receiver mit Kompromissen bezüglich der Bauteile auf Grund von Platzproblemen.

Schau dir mal den Pioneer vsx-ax10 an.
Ein wunderbares Gerät ohne HDMI Schnickschnack. :X


Multikanal = Analog.
Jo, der Pioneer gehört ja bekanntermaßen - gemessen an heutigen Maßstäben - nicht gerade zu den Klangwundern...
Der wird inzwischen schon von viel günstigerer digitaler "Standardware" klanglich geschlagen.
Aber wer mehr auf Mechanik und Gewicht ("Boliden") usw. steht, vielleicht doch nicht ...
Zum Gewichtheben eben auch gut zu gebrauchen.
CHICKENMILK
Inventar
#38 erstellt: 13. Feb 2014, 21:49

Jo, der Pioneer gehört ja bekanntermaßen - gemessen an heutigen Maßstäben - nicht gerade zu den Klangwundern...
Der wird inzwischen schon von viel günstigerer digitaler "Standardware" klanglich geschlagen.
Aber wer mehr auf Mechanik und Gewicht ("Boliden") usw. steht, vielleicht doch nicht ...
Zum Gewichtheben eben auch gut zu gebrauchen.


Sorry, so einen Blödsinn hab ich schon lange nicht mehr gelesen.
Du hast bestimmt den Pioneer, oder ?
Bis auf die Tatsache, dass sich in den neuen Receivern die DSP-Platine und der restliche HD- Schnickschnack andauernd verändert, ändert sich in der Endstufe wenig.
Einen Pioneer VSX-AX10 oder ein Onkyo tx-sr5000 und all die anderen " alten " HighEnd Receiver mit einem heutigen Standard-Receiver schlagen,.........
Das beweise mir.

Alleine was die Dimensionierung der Bauteile ( Trafo, Elkos ) sowie deren Qualität angeht, schon mal nicht möglich.

Ein HighEnd Verstärker aus den 80ern ist auch heute noch HighEnd, trotz des Alters.


[Beitrag von CHICKENMILK am 13. Feb 2014, 21:58 bearbeitet]
fplgoe
Inventar
#39 erstellt: 13. Feb 2014, 22:31
Naja, es gibt auch Menschen, die den Kaffee noch im Kännchen und mit Filterhalter aufgießen, weil Ihnen anderer Kaffee nicht schmeckt. Wenn sie damit glücklich sind, ist das für sie OK, aber zu erzählen, dass alle, die auf diesen auf neumodischen Wegen gekochten Kaffee stehen, keine Ahnung haben, ist dann sicher etwas größenwahnsinnig.

Bist Du mit Deinem alten Equippment zufrieden, freue Dich daran, dass Du ja nichts neues kaufen musst. Akzeptiere aber, dass es da eben ein paar Neuerungen gibt, auf die moderne Heimkinos und ihre 'Herrchen' nicht verzichten mögen, auch wenn Du das für unsinnig hältst. Integrierte Mediaplayer, Einmess-Systeme, HD-Bild (und -Ton), Surroundprogramme, BackSurrounds, FrontHigh's und -wide's, Korrekturprogramme (wie z.B. Audyssey DynamicVolume o.ä.), also alles dieser moderne Schnickschnack mit dem Du nichts anfangen kannst, hat eben auch Vorteile.


[Beitrag von fplgoe am 13. Feb 2014, 22:36 bearbeitet]
burkm
Inventar
#40 erstellt: 14. Feb 2014, 06:59

CHICKENMILK (Beitrag #38) schrieb:

Jo, der Pioneer gehört ja bekanntermaßen - gemessen an heutigen Maßstäben - nicht gerade zu den Klangwundern...
Der wird inzwischen schon von viel günstigerer digitaler "Standardware" klanglich geschlagen.
Aber wer mehr auf Mechanik und Gewicht ("Boliden") usw. steht, vielleicht doch nicht ...
Zum Gewichtheben eben auch gut zu gebrauchen.


Sorry, so einen Blödsinn hab ich schon lange nicht mehr gelesen.
Du hast bestimmt den Pioneer, oder ?
Bis auf die Tatsache, dass sich in den neuen Receivern die DSP-Platine und der restliche HD- Schnickschnack andauernd verändert, ändert sich in der Endstufe wenig.
Einen Pioneer VSX-AX10 oder ein Onkyo tx-sr5000 und all die anderen " alten " HighEnd Receiver mit einem heutigen Standard-Receiver schlagen,.........
Das beweise mir.

Alleine was die Dimensionierung der Bauteile ( Trafo, Elkos ) sowie deren Qualität angeht, schon mal nicht möglich.

Ein HighEnd Verstärker aus den 80ern ist auch heute noch HighEnd, trotz des Alters.


Du kannst tatsächlich lesen
Wo es doch eine "moderne" Errungenschaft der letzten 4.000 Jahre ist. Ging doch vorher auch super... irgendwie
Nun aber... Spaß beiseite, war nicht persönlich sondern eher rhetorisch gemeint.
"Blödsinn" ist immer auch ein Frage des Standpunktes... gelegentlich reflektiert es auch auf Denjenigen zurück, der so etwas behauptet.

Aus Deiner Sicht ist die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten spurlos an uns... äh, an Dir... vorüber gegangen... scheint mir auch so
Fährst bestimmt auch einen "Oldtimer", weil die damals auch mal das Nonplusultra waren - echter "Maschinenbau" eben - und danach kam... (fast) nichts mehr.
Nichts gegen "Oldtimer", sie haben sicherlich Ihren gewissen Reiz... auch heute noch, aber das Nonplusultra technisch, vom Fahrkomfort, der Fahrleistung sowie Verbrauch usw. sind sie heutzutage sicherlich nicht mehr. Den von Dir aufgeführten Gerätschaften geht es sicherlich nicht anders, eher noch schlechter. Gerade der Pioneer... ein japanisches "Technikwunder" der damaligen Zeit mit all seinen dadurch bedingten Auswirkungen... Sicherlich auch ein schöner "Maschienenbau", darin sind die Japaner immer sehr gut, insbesondere lesen sich die dazugehörigen Begründungen der Ausstattungsmerkmale immer sehr "nett", wenn auch oft nur reines "Marketing".
Alles hat eben seine Zeit... nur manche merken es vielleicht nicht. Nostalgie winkt in der Ferne.

Meine alten "Boliden" (Marantz, Kenwood, Sequerra, Threshold, SAE, Sony, Yamaha, Pioneer, Denon, Onkyo usw. usw.) sind schon lange verkauft, weil zwar "Boliden", aber man merkte Ihnen das fortgeschrittene Alter (nicht nur technisch sondern auch klanglich) schon an. Und eine "Alt-Eisensammlung" wollte ich - allein schon aus Platzgründen - auch nicht horten. Ganz nebenbei, auch bei "Boliden" trocknen Elektrolyt-Kondensatoren mit der Zeit aus, verschmutzen teure Alps-Motorpotis und altern andere Komponenten usw. Der Zahn der Zeit nagt nicht nur an uns Allen (vielleicht manchmal nur unbemerkt).
Irgendwann wird es einem (zumindest mir) dann doch zuviel bzw. das Gebotene zuwenig, auch wenn es optisch durchaus etwas hergemacht hat.
Vielleicht hat ja Eines meiner ehemaligen "Schätzchen" sein Gnadenbrot inwischen bei Dir gefunden ? Glückwunsch, wenn dem so wäre.

...Ok, Du bist glücklich damit... so sei es nun mal und nur das zählt
Ich wünsche Dir weiterhin noch schöne Träume... so fern ab von der "rückständigen" Gegenwart...

PS.: Sorry, mehr ist mir das Thema auch nicht wert.


[Beitrag von burkm am 14. Feb 2014, 12:08 bearbeitet]
CHICKENMILK
Inventar
#41 erstellt: 14. Feb 2014, 16:54
Die Entwicklung von Endstufen hat sich nicht wirklich verändert.
Immer noch das Prinzip Traffo, Pufferelkos, Vorstufe + Endstufe.

So bitte erkläre mir, warum eine Endstufe aus 2008 schlechter sein soll, als eine aus 2014.
Was hat sich denn da wirklich grundlegend verändert, ausser das DSP.

[quote] auch bei "Boliden" trocknen Elektrolyt-Kondensatoren mit der Zeit aus, verschmutzen teure Alps-Motorpotis und altern andere Komponenten usw. Der Zahn der Zeit nagt nicht nur an uns Allen (vielleicht manchmal nur unbemerkt). [/quote]

Der Vergleich hinkt.
Habe mehrere Verstärker vor Baujahr 1970 mit Original Elkos. nix trocken.
Sollten die jemals austrocknen > austauschen.
Bis da hin sind schon 10 Onkyo Receiver mit HDMI Board verbraucht.
Unter trockenen Elkos werden die also nie leiden.

Ausserdem sind die HD-Formate abwärts kompatibel und nochmals, ich bezweifle, daß irgend jemand von euch einen hörbaren Unterschied zwischen Dolby-Digital und Dolby trueHD hört.
Alle diese Formate können auch die älteren Geräte abspielen, OHNE wirklichen Nachteil.

[b]Nochmals die Frage, warum also HDMI am Receiver, wenn es so anfällig ist.[/b]
Es gibt nämlich auch Lichtleiter oder Coax.

Schöne Grüße,
Flo


[Beitrag von CHICKENMILK am 14. Feb 2014, 17:03 bearbeitet]
fplgoe
Inventar
#42 erstellt: 14. Feb 2014, 21:27
Ton hatten wir schon, das ist eben Ansichtssache, aber inzwischen sind wir auch beim HD-Bild -mit der Tendenz nach oben, was die Auflösung angeht-. Und bei verschiedenen Zuspielern muss der Receiver auch leider mitarbeiten, wenn man nur einen Player hat und den direkt am TV anstecken kann OK.

Yep, und die DSP's inklusive Einmessung sind inzwischen fast der wichtigste Part eines modernen Verstärkers. Alleine deshalb würde ich keinen urzeitlichen Boliden vorziehen.

Kohleofen und Plumsklo funktionieren heute übrigens auch noch... da ist auch prinzipiell nichts schlechtes dran...


[Beitrag von fplgoe am 14. Feb 2014, 21:28 bearbeitet]
CHICKENMILK
Inventar
#43 erstellt: 15. Feb 2014, 16:39

beim HD-Bild -mit der Tendenz nach oben, was die Auflösung angeht-.

Das Thema hatten wir schon.
Die beste Lösung ist jedoch immer noch , das HDMI-Kabel direkt vom Player an den Fernseher zu leiten.

Ein neueres DSP-klanglich als besser hinzustellen ist meiner Meinung nach nicht korrekt.
Vor allem, da mit HDMI eine weitere Störquelle an Board der neuen Receiver ist.

Nochmals.
Ich habe es selbst verglichen: Dolby-Digital Receiver gegen Dolby TrueHD Receiver und es hat für mich absolut keinen Beweggrund gegeben, auf das neue Format umzusteigen.
Vor allem deswegen, da die " neuen " Formate sowieso abwärtskompatibel sind.

Ihr solltet mal das DSP ausser acht lassen und euch auf die wesentlichen Komponenten eines Verstärkers konzentrieren, welche immer noch die Stromversorgung und die Endstufe als eine der wichtigsten Faktoren des Klanges und der Pegelfestigkeit darstellen.

Ein HDMI-Board hat im Grunde genommen NICHTS in einem Verstärker zu suchen.
Nimmt nur Platz weg, lässt die Temperatur ansteigen und kann klangtechnisch NULL Vorteile bringen.

Ist wie im Auto: Je mehr verbaut ist, dessto mehr Probleme gibt es ( auch z.T. mit anderen Komponenten ). Ob jemand im Auto eine Minibar braucht ist jedem selbst überlassen, notwendig ist sie aber nicht.

LG,
Flo
fplgoe
Inventar
#44 erstellt: 15. Feb 2014, 17:09
Also bei keinem meiner Geräte (inklusive der beiden Verstärker) ist das HDMI-Board ein Störfaktor. Klar, was nicht integriert ist, kann nicht kaputt gehen, aber deshalb kaufst Du Dir ja auch kein Auto in Minimalausstattung, damit möglichst wenig Defekte auftreten können, oder?

Und das mit dem HDMI Direkt anschließen hatten wir auch schon, ich habe z.B. 5 Geräte per HDMI angeschlossen und das geht ausschließlich -und ist damit natürlich auch die beste Lösung für mich- über den Receiver.

Und spätestens wenn der Verstärker irgendwelche Tonformate nicht macht (z.B. bei Mediaplayern oder seltenen DVD's MPG-Ton) musst Du das per PCM-Wandlung vom Media- oder BD-Player machen lassen. Und PCM geht -aufgrund der Bandbreite- in Mehrkanalton (bis 7.1) nur über HDMI, weil per Digital Audio (Toslink/Coax SPDIF) lediglich PCM 2.0 übertragen wird.

Gleiches gilt für (ob nun verlustfrei oder nicht) modernen 7.1-Ton. Wenn man eine 7.1er Lautsprecherkonfiguration verwendet, kann man diese nativ mit einem 7.1er Stream auch nur per HDMI versorgen.

Aber wenn man mit Plumsklo und Kohleofen zufrieden ist, braucht man auch kein HDMI...
CHICKENMILK
Inventar
#45 erstellt: 15. Feb 2014, 17:46
Und spätestens wenn der Verstärker irgendwelche Tonformate nicht macht (z.B. bei Mediaplayern oder
seltenen DVD's MPG-Ton) musst Du das per PCM-Wandlung vom Media- oder BD-Player machen lassen. Und PCM geht -aufgrund der Bandbreite- in Mehrkanalton (bis 7.1) nur über HDMI, weil per Digital Audio (Toslink/Coax SPDIF) lediglich PCM 2.0 übertragen wird.
Ja schön,


Das Problem ist mir gänzlich unbekannt.
Ich habe einen Fantec 3DFHDL Mediaplayer > kein einziges Problem mit irgend welchen Tonformaten , egal ob Bluray, Blu3D, DVD, AVCHD, MPEG, etc...

Auch mit dem Blurayplayer BDP-51 FD > Null Probleme
Obwohl dieser Player die neuen Tonformate decodiert und auch über den Multi-Channel Output an den laut dir " Steinzeitreceiver " weitergeben könnte, habe ich es nach Austestung unterlassen und diesen bloss mit Lichtleiter angeschlossen, da........

.........Keine Verbesserung durch neues Tonformat hörbar. Kanns immer wieder wiederholen




Gleiches gilt für (ob nun verlustfrei oder nicht) modernen 7.1-Ton. Wenn man eine 7.1er Lautsprecherkonfiguration verwendet, kann man diese nativ mit einem 7.1er Stream auch nur per HDMI versorgen.

Ist ja eigenartig. Funktioniert bei mir eigentlich ganz gut.
Sowohl mit dem Onkyo TX-DS898, als auch mit dem Sherwood P-965.



Und das mit dem HDMI Direkt anschließen hatten wir auch schon, ich habe z.B. 5 Geräte per HDMI angeschlossen und das geht ausschließlich -und ist damit natürlich auch die beste Lösung für mich- über den Receiver.


Dafür gibt es HDMI-Umschalter, welche die Sache sehr gut erledigen.
Hab selbst einen, da ich zwei Ausgänge benötige ( 1x Beamer, 1x Fernseher ).
Die Umschaltung erfolgt dabei automatisch.

Weil du es gerade ansprichst:
Hier haben wir gleich das nächste Beispiel: Als die 3D-Formate kamen gab es einige, die ziemlich sauer waren, da der eben gekaufte Receiver das 3D Signal nicht durchgespeist hatte.
Somit war der Kauf ein Fehlkauf und der ganze HDMI-Käse im Receiver schon wieder veraltet und unter Umständen unbrauchbar.

Mich hat es insofern auch betroffen, da der Sherwood-HDMI-Switcher ebenfalls kein 3D zuliess.
Nur musste ich nicht den ganzen Receiver dafür tauschen.

Fakt für mich ist: So lange kein hörbarer Unterschied oder eine Inkompatiblität besteht, ist für mich ein Neukauf unnötig.
Ich bin ehrlich gesagt froh, dass mir HDMI im Receiver erspart bleibt.

Kannst dich ja gerne mal mit Hrn. Meisinger ( Onkyo Vertragswerkstatt in Österreich ) unterhalten.
Mit dem habe ich mich lange über das Thema HDMI im Onkyo Receiver unterhalten.
http://www.hifi-service.at/

Der hat meine Meinung nur bekräftigt, den TX-DS898 einem neuen Gerät vorzuziehen.
Mit den neuen gibt es nur Probleme.

MfG,
Flo


[Beitrag von CHICKENMILK am 15. Feb 2014, 17:47 bearbeitet]
fplgoe
Inventar
#46 erstellt: 15. Feb 2014, 18:01

CHICKENMILK (Beitrag #45) schrieb:

... 7.1-Ton...nur per HDMI versorgen.

Ist ja eigenartig. Funktioniert bei mir eigentlich ganz gut. ...

Wir reden hier nicht von geht oder geht nicht, je nach Verstärker, sondern über Digital Audio -egal ob Toslink oder Coax- gehen nur die konventionellen Tonsysteme, also Dolby Digital max. 5.1, DTS bis zum ES discrete 6.1 und PCM ausschließlich bis zum 2.0.

Alle 7.1-Streams, egal ob nun Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD, DTS_HD-HR oder DTS_HD-Master und auch PCM mit mehr als nur Stereo gehen ausschließlich über HDMI. Das kann Dein Verstärker auch nicht anders händeln, das geht technisch von der Bandbreite einfach nicht.
fplgoe
Inventar
#47 erstellt: 21. Mrz 2014, 03:25
So, jetzt fängt mein 1008er auch mit den 'üblichen' Macken an. Teilweise kein Signal über HDMI, blauer Bildschirm, als wenn kein Gerät angeschlossen ist. Nach einem Aus-/Einschalten kommt es dann wieder. Ich hoffe jetzt, dass es so bleibt, da es sich bisher nur um Einzelfälle handelt... wenn das zukünftig öfter passiert, werde ich mich wohl auch zwischen der Reparatur durch den Service oder einen eigenen Reparaturversuch entscheiden müssen.

Hat hier jetzt schon jemand in Eigeninitiative beim 1008er die betreffenden Ko's gewechselt?
CHICKENMILK
Inventar
#48 erstellt: 21. Mrz 2014, 18:47
so viel zum Thema HDMI


[Beitrag von CHICKENMILK am 21. Mrz 2014, 18:49 bearbeitet]
fplgoe
Inventar
#49 erstellt: 22. Mrz 2014, 11:59
Was soll der kluge Spruch jetzt? Ach so... Entschuldigung... der Kerl mit dem Plumsklo im Garten, damit die Wasserspülung wenigstens nicht kaputt gehen kann... schon klar. Es gibt aber Menschen, die auf moderne Zivilisationserfindungen wie fließend warmes Wasser oder hochauflösende Bilder stehen und nicht im letzten Jahrhundert stehen bleiben wollen, auch wenn sich damit eine größere Angriffsfläche für Ausfälle ermöglicht.


[Beitrag von fplgoe am 22. Mrz 2014, 11:59 bearbeitet]
CHICKENMILK
Inventar
#50 erstellt: 22. Mrz 2014, 13:46
Und so viel zum Thema, daß du es noch immer nicht verstanden hast.

Gerade noch davon gesprochen und schon bist du selbst Opfer des HDMI-Schwachsinns im Receiver geworden. , lool

Um dein Plumpsklo-Trauma mal entgültig psychisch verarbeiten zu können, kannst du es hier versuchen:
http://www.shkforum.com/

Viel Glück noch bei der Reparatur



[Beitrag von CHICKENMILK am 22. Mrz 2014, 13:46 bearbeitet]
willwaswissen
Inventar
#51 erstellt: 22. Mrz 2014, 14:21
Nur weil zwei Modellreihen bei Onkyo hierbei größere Schwächen besitzen, ist es immer noch pauschal kein Schwachsinn. Ich will auch nicht bewerten, wer hier etwas nicht verstanden hat. Ich möchte den Komfort von HDMI nicht mehr missen und freue mich auf die künftigen Weiterentwicklungen!
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