Pioneer MCACC Setupguide How to

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Muchacho11
Stammgast
#1 erstellt: 06. Jan 2014, 20:02
Hab hier eine ausführliche Anleitung für das Einmesses mit Mcacc in einem anderen Forum gefunden.
Vielleicht auch interessant für Leute die immer zu wenig Bass oder zu viel Höhen nach dem Einmessen haben.


Pioneer MCACC Setupguide

The ultimate Masterpiece by ENCOM Bluray-disc.de


Vorwort und Einleitung
Grundlegendes über MCACC Multi-Channel Acoustic Calibration System

MCACC ist kein Wundermittel gegen hellhörige und asymmetrisch klingende Räume.
MCACC ist ein Tool, mit welchem man die Schwachstellen frequenzseitig eines Raumes
visualisieren kann. Ebenso kann man mit diesem Tool verschiedene Frequenzen
drosseln oder verstärken,um die Klangpräpherenzen im aktuellen oder neuem
Raum,individuell anzupassen. Es geht hierum eine grundlegende Vorgehensweise,
welche in ihrer Schrittfolge eingehalten werden sollte.
Raumoptimierung

Für all die, die ihren Raum mit diversen Absorbern dämmen wollen, sollten alle Schritte
des Umbaus zuerst fertig stellen, um nicht doppelte Arbeit leisten zu muessen. Wer
jedoch keine Zeit und Mühe scheut, der kann eine Messung im " nakten " Raum machen
und diese dann später gegen die Messung im fertigen Raum gegenüberstellen um den
Wirkungsrad des Umbaus sichtbar zu machen. Hierbei ist zu beachten, dass am
EQ nichts verändert wird, denn man möchte ja bei beiden Messungen nur die
Klangeigenschaft des Raumes darstellen und nicht das System an den jedweiligen
Raumzustand anpassen.

Einmessung und Optimierung

Das beste Ergebnis habe ich mit folgender Vorgehensweise erzielt. Es ist ein wenig
anders, als im Teil " kleine Einmesskunde " im MCACC Thread. Ich habe mich ein
weiteres Mal rangesetzt und altbekanntes noch einmal studiert und überarbeitet.

Ziel war es ein warmes, homogenes Klangbild zu erreichen. Ich habe dabei die Kurven
nur bedingt berücksichtig, da eine perfekte Kurve nicht zwangsläufig den persönlichen
Geschmack trifft. Ein komplett linearisiertes System gibt zwar den Ton orginalgetreu
wieder, aber die Geschmäcker sind verschieden und ich persönlich mag einen warmen
Ton. Viel mehr habe ich mit den Einmesszeiten und der daraus resultierenden
Kalibrierung des Systemes gearbeitet, welches ein weitaus besseres Ergebnis geliefert
hat, als nur eine perfekte Linearisierung. Wichtig bei der folgenden Prozedur ist, dass
man sich im klaren ist, welcher Bereich besonders wichtig ist. Da der Sprachbereich
besonders komplex ist, habe ich mich entschieden das System vorerst so einzumessen,
dass ebene genau dieser Bereich „ seidig „ klingt. Das Bassmanagement umfasst nicht
ganz so viele Bänder und kann einfach bei Bedarf manuell an den Wunsch, was die
Bassperformance der Lautspreche angeht, nachgeregelt werden.
Wichtige - Randbedingungen !

Wichtig ! Alle Boxenabdeckungen entfernen !!!

Vergleichsmesseungen haben beim mir ergeben, dass Stoffabdeckugen in ihrer
Durchlässigkeit nicht immer gleich sind und evtl zu unterschiedlichen Messergebnissen
führen können. Vorallem im Symmetriemodus kommt es dadurch oft zu Phasenfehler,
wo eigentlich keine sind. Nachdem ich die Abdeckungen abgenommen habe, wurde bei
keiner der darauffolgenden Kalibrierungen und Messungen über das MCACC,
Fehlmessungen oder Falschangabe von Phasenfehlern signalisiert. Die Basis für eine
erfolgreiche Kalibrierung und der nachfolgenden Messung ist das richtige ausmessen und
bestimmen des Raumes. Der LS Abstand spielt dabei keine unwichtige Rolle und kann
nur ohne Fehler korrekt ermittelt werden. Wichtig ! Das mitgelieferte Mikrophon
unbedingt auf ein Stativ setzen. Auf der krummen Rückenlehne, oder einemStapel
Bücher kann man das System nur bedingt korrekt kalibrieren und dementsprechend
nicht perfekte Messungen erzielen. Es ist völlig ausreichen ein Tripod o.ä für ein
paarEuro zu verwenden !!! Das Stativ sollte mit einer Wasserwaage ausgemittelt sein
und perfekt eben stehen. Schieflage kann bei der Feinjustage der Entfernung zu
Fehlmessungen führen, was dann aufgrund von falschen Laufzeiten zu einem
ungewünschten Pegeloffset führen kann. Wichtig ! X – Curve sollte auf 0 Db
stehen. Auch sollte man bei Tone während der Prozedur die Regler für Bass und Treble
auf 0 belassen, da dieser Einfluss beim probehören einem ein anderes Hörbild
suggeriert. Der tatsächliche, aktuelle Klang im Config und Setupmodus, ist ohne
Berücksichtigung dieser Elemente zu bewerten.
Vorbereitung für das Einmessen
Aus eigener Erfahrung kann ich mit bestem Gewissen sagen, dass ein einziger ----
Savespot ---- niemals ausreicht. Es kommt unter Garantie eine CD, DVD, BD, oder auch
Vinyl, wo man mit seiner Konfiguration nicht mehr zufrieden ist und dann geht das „
pfuschen „ los. Da wird der ---- Savespot ---- kopiert, verschoben, der EQ manipuliert
und am Ende weiß man nicht mehr wo welche Schraube verdreht wurde. Das einzige was
man mit 100% iger Sicherheit weiß, ist dass es nun einfach nicht mehr so klingt wie
man es gewohnt war.
Also was tun ?
Das ganze „ Einmessen „ ist ein Unterfangen, welches von nun an ca. 1,5 – 2 Stunden
dauern wird, vorrausgesetzt die LS stehen so, wie sich auch in Zukunft stehen bleiben
sollen.

Die gesamte Prozedur ist in 6 Punkte untergliedert.
1.) Ausmessen des Raumes
2.) Kalibrierung des Systems und Erstellen von 3 Speicherpunkten für alle möglichen Messmethoden.
3.) Analyse und herausfinden des richtigen Zeitmessfensters. Raumspezifisch.
4.) Eigentliches Einmessen
5.) Linearisierung und Anpassung.
6.) Tips und Tricks, welche mit der techisch korrekten Linearisierung
und Arbeit mit MCACC nichts mehr zu tun haben.

Chapter 1 - Ausmessen des Raumes und bestimmen
der verwendeten Lautsprechersysteme
--- Savespot 1 --- verwenden !!!

1.) Zuerst startet man ein Vollautomatisches MCACC im Modus Symmetrie.
1.Advanced MCACC a. Voll Auto MCACC – Modus Symmetrie --- Savespot 1---

2.) Nun setzt man alles gewünschten Lautsprecher auf Small und wählt die
X – Overfrequenz aus.
4.Grundeinstellung – a. Manuelle LS Einstellung – 2. LS Einstellungen

Anmerkung: Nicht alle Speakertypen müssen zwangsläufig auf Small
gesetzt werden. Die Präzision hängt vom Speakertyp ab und auch vom
persönlichen Hörempfinden, sowie von der verwendeten Elektronik.
In meinem Beispiel hier sind Center und Surrounds auf Small
eingestellt. Front L & R laufen als Large. X - Over 50 Hz. Die gesamte
Front läuft im Bi - Amping Betrieb. Bei zuschalten meiner Subs, laufen
alle Speaker auf Small. X - Over 80 Hz

3.) Nun kopieren wir diesen Speicherpunkt auf --- Savespot 2 & 3 ---

Chapter 2 - Kalibrierung des Systems und erstellen
der benötigten Speicherplätze

4.) Als nächstes lässt man die automatische EQ Kalibrierung laufen und stellt
dabei die Parameter auf LS. Einst. behalten. So wird das System kalibriert ohne die EQ Einstellung.

1.Advanced MCACC – b. Automatsiches MCACC – Ganz oben wo ALL
steht, clicken wir nun 1 Mal nach rechts, damit LS. Einst. Behalten
erscheint. - Wir teilen nun folgende Messmethoden den
---- Savespots ---- 1 – 3 wie folgt zu. 1 = Symmetrie 2 = All Chan Adj. 3 = Front Allign.
Messung starten...
Nun ist das System für alle Messmethoden auf den Raum bezogen kalibriert.

Chapter 3 - Analyse und herausfinden des
richtigen Zeitmessfensters.Raumspezifisch.

5.) Jetzt nehmen wir uns den ---- Savespot 1 ---- Symmetrie vor und machen
damit eine Nachhallmessung um den tatsächlichen Verlauf der Frequenzen in unserem Raum sehen zu können.

1.Advanced MCACC – c.Manuelles MCACC – 5. EQ Professional – a. Nachhallmessung EQ OFF

Anmerkung:
Mit dieser Prozedur, erzielt man eine feine Prekalibration des internen EQ.
All diese Punkte 1 -5 sollten an einem Stück ohne Veränderung des Mikros
gemacht werden. Wer aus irgendwelchen Gründen jetzt eine Pause machen
möchte, der sollte am nächsten Tag zuerst über die Feinjustage der
Entfernung die alte Position ermittlen, was sehr mühsam ist. Nehmt Euch
einfach die Zeit und macht die ganze Einmessung an einem Stück !!!

6.) Nun lädt man sich das Ergebnis auf den Laptop oder PC. Man betrachtet
die Nachhallmessung. Sind Frequenzen dabei, welche zu extrem ausreisen,
kann dies an einer zu langen Messzeit liegen. Das hat zu Folge, dass man evtl.
sich seinen angestrebten Klang nicht einstellen kann, da Bässe, Mitte und
Höhen verschiedene Laufzeiten haben und zudem vom menschlichen Gehör
unterschiedlich laut wahrgenommen werden. DBA und DAC Messung.

Zeitfenstersuche - Der aufwändigste und schwierigste Teil
Um das „ lesen „ des Plots für jeden einfach zu gestalten, beschreibe ich in den
folgenden Sätzen, wie man ganz einfach erkennen kann, wo das Problem im
Raum liegt. Wichtig ist, dass ihr im AV Navigator die erste Seite mit den Kurven
habt und dann oben rechts auf den Button AFTER clickt, denn nur die Kurven
NACH der Kalibrierung interessieren uns. Zoomstufe Z kann man um 2 – 3 clicks
nach links verschieben. So wird die Kurve ein wenig geglättet. Im Maxzoom wird
man bei 10 Messungen 10 Unterschiede sehen, da der Schall und die Reverbtime
von sehr vielen physikalischen Gegebenheiten abhängig sind, die wir micht nichts
beeinflussen können.

Zu Lange Messzeit = Der Bass reisst extrem aus und ebenso werden die Mitten
und Hohen enorm „ geboostet.

Zu kurze Messzeit = Der Bass und der Mittenberich sind sehr flach und
dementsprechen auch der Klang.
Bestimmen des Zeitfensters.

7.) Ich habe hier 3 verschiedene Messgrössen, welche im PRO EQ Unterpunkt
Advanced EQ zu finden sind.

60 - 80 ms. Längste, manuell wählbare Zeit.
30 - 50 ms. empfohlen.
10 - 20 ms. Kürzeste Messzeit.

Da bei Punk 1 die Reverbtime sehr lang ist, haben hier nahezu alle
Frequenzen die Zeit, die sie brauchen, um im Raum reflektiert zu werden. Die
Folge ist, dass hier vorallem im Mitten und Hochtonbereich des PRO EQ jene
Frequenzen zu stark regelt, welche ein sehr hohes, oder helle Klangbild mit
sich bringen.

7.1) Verfügbahre Lauf.- Messzeiten.

80 -160 ms. Defaultwert. NUR im FULL AUTO MCACC ( wird nur automatisch
ausgeführt und kann nicht manuell gewählt werden.

60 - 80 ms.
50 - 70 ms.
40 - 60 ms.
Anmerkung: 30 - 50 ms. Empfohlen durch Pioneer. Diese Zeit sollte jeder
der nach Perfektion strebt als Basis verwenden, um eine erste Tendenz /
Aussage treffen zu können. Zu lange und zu kurze Zeit bringt nichts.
Darum in der Mitte beginnen. Ggf. bei der zweiten Messung einen Schritt
nach oben, der aber nach unten gehen.
20 - 40 ms. ( Meine finale Wahl )
10 - 30 ms.
0 - 20 ms.
8.) Dieser Teil ist mit Sicherheit der aufwändigste, da man eine hohe Anzahl an
Kalibrierungen und Nachhallmessungen durchführen muss. Am besten diesen
Punkt auf die Speicherpunkte 4 – 6 legen. Die Kurven spielen dabei im Moment
keine Rolle, da das Hörempfinden entscheiden sollte, mit welcher Zeit der Klang
einem am besten gefällt. In meinem Fall habe ich mich für die Messzeit 20 – 40
ms. entschieden, da so der Mitten.- und Hochtonbereich meiner Vorstellung
entspricht. Setzt aber voraus, dass ich später den Bass an den LS manuelle
nachregeln muss. Hierzu empfiehlt es sich mehrere CDs zu testen zu verwenden
um eine Überbetonung zu vermeiden.

Chapter 4 - Eigentliches Einmessen
--- Savespot 1 --- verwenden !!!
1.)Wir wählen wieder das 1. Advanced MCACC – Automatsiches MCACC – belassen
ganz oben die Einstellung auf All, da wir nun das System einmssen und die
Kalibrierung längst abgeschlossen ist.
2.) Wir überprüfen ob die ---- Savespots ---- noch zu den Messmethoden passen.
1. Symmetrie.
2. All Chan.Adj.
3. Front Align

3.) Messung starten.
4.) Nun haben wir alle 3 Messmethoden fachlich korrekt eingemssen.

Anmerkung: Bitte nicht vergessen die richtige Wahl für das Lautsprechersetup
zu treffen. Small oder Large. Small hat den entscheidenten Vorteil, dass eben
die ganze zu Verfügung stehende Energie für die saubere Kontrolle für Mittel und
Hochton verwendet werden kann. Das ist vor allem für Receiver wichtig, welche
zwar eine oft beeindruckende Leistung schriftlich vorweisen, bei entsprechender
Abforderung dann in die Knie gehen. Das liegt daran, dass der Bass am meisten
Power benötigt. Also wer sein System mit einem Receiver fährt, ohne
zusätzlichen Endstufen, der sollte sich mit Small anfreunden. Der klanglichhe
Zugewinn ist nicht zu verachten. Bitte die Angst der elektronischen " Kastration "
potenter Lautsprecher ablegen ! Large hat den Vorteil, dass bei einer peinlich
genauen Linearisierung nahezu alle Frequenzen korrigiert werden können.
Bis in den Keller von 63 Hz. Zu verwenden bei All Chan. Adj. Wer eine Vor.- End
Kombi fährt, oder einen Receiver hatmit seperaten Endstufen, der kann durchaus
damit experimentieren und zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen.

ACHTUNG : Wie gut man sein System linearisieren kann hängt nicht unerheblich
von der Raumakustik ab. Gerade bei Small kommt es oft vor, dass man nach
einer Messung Peaks im 63 Hz Bereich hat. Diese Frequenz kann bei Small
NICHT verändert und angepasst werden. In dem Fall sollte mit einer noch
höheren X Over Frequenz experimentiert werden, so dass eben Bassanteile
nahezu komplett vom Sub / Subs übernommen werden.

Weitere Hinweise zu Small Vs. Large
Bitte hier kostenlos registrieren, um den Link zu sehen.
Danke Patrick Star

Chapter 5 - Lineraisierung und finale Anpassung

1.) Als erste kopieren wir --- Savespot 1 --- auf --- Savespot 4 ---
2.) Savespot 2 auf Savespot 5
3.) Savespot 3 auf Savespot 6

Nun haben wir 3 Savespots zum experimentiern und 3 als Backup.
An Savespot 1 -3 wird NICHTS mehr verändert !!!
Wer nun sein System auf kleinste Detail genau linearisieren möchte, der nimmt sich
dafür den Savespot 5 All Chan. Adj. vor. Dort wurde jeder Kanal ohne besondere
Gewichtung seinem Standort gerecht eingemsessen. Bei diesem Punkt kann man sich
sehr viel Zeit nehmen und das gesamte System perfekt linearisieren. Wer Wert darauf
legt, dass alle Lautsprecher nahezu identisch klingen, der sollte sich mit dem
Savespot 6 befassen Front Align. Dort werden die Mainspeaker L & R NICHT entzerrt.
Es werden lediglich die anderen Lautsprecher den Front LS angepasst. Lasst Euch von
den wirren Kurven nicht verrückt machen. Hört es Euch an. Für Musik meiner
Meinung nach das beste.
Wer ein klein wenig linearisieren möchte, sich aber nicht den imensen Aufwand wie
bei All Chan. Adj. machen möchte, der sollte sich den Modus Symmetrie anschauen.
Dort ist Links und Rechts immer gleich. Das heisst, dass die Kurvendarstellung IMMER
als Paar der LS dargestellt wird. Auch der EQ ist einfach zu konfigurieren, da man eben
einfach Front L&R – Surr. L&R gleich setzen muss.

Hinweis. Nach jeder erfolgten Korrektur MUSS eine manuelle Nachhallmessung
erfolgen. Der EQ MUSS auf ON sein, da man so den veränderten Frequenzverlauf
im Raum messen und anzeigen möchte.

Chapter 6 – Tips und Tricks
ACHTUNG - Hier verlassen wir den Weg der technischen und fachlich korrekten
Einmessung. Wer seinen Klang noch ein wenig seinen Hörpräpherenzen anpassen
möchte, kann wie folgt vorgehen...
Zu wenig Bass ?
Einfach den EQ öffnen. Den Testton über Volumcontrol einfach auf leise regeln.
Den / die betreffenden LS anwählen und die Frequenzen nach oben regeln.
Bass = 63 Hz, 125 Hz Nicht übertreiben, wenn ihr den Center und die Surrounds auch
verändert. Schnell kann es wieder dröhnen. Links und rechts um die selbe Menge
verändern. Evtl Clicks zählen. Ebenso kann bei Audio Parameter unter dem Punkt Ton
der Bassregler angehoben werden. Hierbei ist aber zu beachten, dass der gesamte
Bereich von 63 Hz, 125 Hz und 250 um das selbe Niveau nach oeben angehoben wird.
Klang zu hell ?
Auch hier kann man wie beim Bassproblem verfahren, jedoch ist der Sprachbereich
und Hochton bereich weit komplexer und nicht ganz so einfach manuell
einzustellen.Stück für Stück ist die Devise. Wem bei Musik, oder speziell bei Filmen
( Schüssen, Explosionen ) die „ Zischlaute „zu laut und dominant sind, der sollte sich im
Unterpunkt des manuellen MCACC die X Curve mal zu Gemüte führen und diese um ein
paar DB absenken. Die in der BA beschrieben Formel ist schön und gut, jedoch kein
Garant dafür, dass dies mit dem persönlichen Hörempfinden korreliert. Ich habe dies
um -2DB abgesenkt und bin perfekt zufrieden.
Herzlichen Glückwunsch. Du hast Dein Pioneer MCACC System erfolgreich
eingerichtet.


[Beitrag von Muchacho11 am 06. Jan 2014, 20:05 bearbeitet]
Textus
Inventar
#2 erstellt: 06. Jan 2014, 20:13
Is doch schon ein alter Hut,ausserdem ist das nicht für jedermann was.

Mir gefällt die Einstellung zumindest nicht.


[Beitrag von Textus am 06. Jan 2014, 20:13 bearbeitet]
Muchacho11
Stammgast
#3 erstellt: 06. Jan 2014, 22:19
Ach so, ja dann. Die Einstellungen, die eigentlich gar keine Einstellungen sind, sondern ein How to, sind natürlich nicht für so geistig bewanderte Fachexperten wie dich, die eh schon alles wissen . Ist eigentlich für absolute Anfänger wie mich gedacht, die sich mit pio und mcacc noch nicht auskennen oder damit überfordert sind.
Ist das ok für dich, oder stößt dir das unangenehm auf wenn man sowas für Anfänger zur Verfügung stellt?
Wäre wirklich toll von dir wenn du deiner galaktischen Toleranz einen ruck gibst und einfach drüber weg sehen könntest.

Ich weiß, ist nicht für jedermann was und dir gefallen die Einstellungen nicht, aber für den ein oder anderen, der Probleme mit mcacc hat ja doch eine kleine Hilfestellung.
Finds aber trotzdem super von dir, dass du deine wichtige Information dazu kund getan hast.
boyke
Inventar
#4 erstellt: 06. Jan 2014, 22:28
Allein dieser Satz

Wichtig ! Alle Boxenabdeckungen entfernen !!!

sagt doch schon alles
Muchacho11
Stammgast
#5 erstellt: 06. Jan 2014, 22:49
Was sagt der dir? Lässt du deine Boxenabdeckung beim einmessen etwa dran? Das sagt dann auch schon alles


[Beitrag von Muchacho11 am 06. Jan 2014, 23:05 bearbeitet]
Textus
Inventar
#6 erstellt: 07. Jan 2014, 06:03
Oha,da fühlt sich wohl jemand in seinem Stolz verletzt.

Du machst Dir aber auch in jedem Thread Freunde.

Wenn Du Dein "How to" mal umgesetzt hast würdest Du merken das die Leute die Probleme mit dem Bass haben damit nicht weiter kommen,soviel dazu dass das ein Anfänger How to ist.

Und sicher sind das Einstellungen,was sonst?

Man verstellt mit der Einmessung jede menge Parameter.
MichNix0815
Inventar
#7 erstellt: 07. Jan 2014, 18:58
Also ich habe die Anleitung als Basis genommen, alter Hut hin oder her,
mir hat es mehr Verständnis für die Materie gebracht, denke das ist auch Sinn und Zweck hier im Forum !

Gruß Reiner
omniman
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 12. Jan 2014, 10:31
Moin, bei manchen hier im Forum frag ich mich echt wieso ich mich hier angemeldet hab Der TE versucht den Leuten doch nur zu helfen oder was verständlicher zu machen was doch ne gute Sache ist und Andere widerum mosern nur rum "jo alles kackke bla bla bla" voll die Kinderkrabbeltagesstätte hier. mfg onmi

@TE, lass Dich nicht unterkriegen manche hier haben leider nur den IQ von nen autistischen Meerschwein.
Neb-Style5010
Stammgast
#9 erstellt: 12. Jan 2014, 13:11
@omniman: kann Dir nur zustimmen!

Schön wäre konstruktive Kritik und zum Beispiel den Leitfaden auf einen Nenner zu bringen. Im groben ist der meiner Meinung nach sehr gut. Ich habe es mit der Lautsprecherabdeckung überlesen und habe nicht Symmetrie gewählt, sonder All Channel Adjust. Dann alles nach der Anleitung eingemessen und anschließend die Höhen über X-Curve angepasst. Das Ergebnis ist das Beste was ich bisher hatte!!!

Nun kann ich zufrieden meiner Musik lauschen und Filme un perfekter Abmischung gucken.

@TE: Vielen Dank für Deine Hilfe.
Muchacho11
Stammgast
#10 erstellt: 12. Jan 2014, 16:42
Hier noch eine leicht andere Version von ENCOM.

KLEINE ENMESSKUNDE



Moin.

War heute um 6 Uhr schon fleißig. Nachbarn waren nicht da und was bietet sich besseres an, als die Frau mit den ". wunderschönen " Testtönen
um 6 Uhr liebevoll zu wecken


Noch ein paar Tips, damit man das angestrebte Ergebis auch erreicht.

Zuerst die psychologischen Probleme. Lautsrepcher Large ( ich habe den grössten ) Lautsprecher Small Komplex.
Hierbei geht es nicht um die Reduzierung von ausgewachsenen und potenten Lautsprecher auf die Regallautsprechergrösse,
zumal es sehr potente Regallautsprecher gibt die so manchen ausgewachsenen 3 Wege Standspeaker an die Wand fiedeln.

LARGE = Bei "large" bekommen die LS alles, weil das der Ausdruck für Vollbereichslautsprecher ist. Full Range.

SMALL = Bei "small" bekommen die LS nur die Signale oberhalb der Sub Trennfrequenz.

Nun kommt dazu noch das richtige Bassmanagement. Wie stell man die X Over und den Subwoofer in Verbindung mit den LS richtig ein ?

Subwooferconfig.

No = Kein Subwoofer
Yes = Subwoofer erhält nur die Frequenzen abwärts der X Over.
Plus = Subwoofer erhält die Frequenzen unterhalb der X Over und die LS L/R erhalten Fullrange. Doublebassing. Bei Front L/R Larg Setup.



Vorstellung verschiedener EQ Modis

Ich habe heute einen neuen Speicherpunkt eingrichtet und versucht, die LS alle unabhängig voneinander zu linearisieren und dabei
alle LS so unscheinbar wie möglich zu konfigurieren. Als erste muss die Frage geklährt werden, was man möchte. Mir ging es um einen
homogenen und audiophielen Klang. Also jener Klang, der vorallem bei Musik die Klangkulisse und Sound so realistisch wie möglich
wiedergibt. Das Problem der Raumaltustik besteht darin, dass ein Raum zu 98 % akustisch alles andere als symmetrsich klingt, warum
ich auch heute Euch die anderen, nicht benutzen EQ Modis ALL Chan Adj. und Front Allign ein wenig nähre bringen möchte.

All Chan. Adj, ist meiner Meinung nach die beste EQ Option, sollte man einen linearen und dem Raum angepassten, symmetrischen
Klang erzielen wollen, da hierbei jeder einzelne unabhängig vom anderen konfiguriert wird. Das heisst, dass der EQ komplett auf jeden LS
einzeln eingestellt wird, wie ihr an meinem Schaubild ( unten ) erkennen könnt.

Zur Messreihe muss man noch hinzufügen, dass wenn manche Frequenzen zu sehr aus dem Graphen herrausreißen und man diese
Frequenz nicht in den Griff bekommt, kann dies auch an einem anderen Punkten liegen, als an der Einstellug des EQ selbst. Die Nachhallzeit
ist im Default auf 80 - 160 ms gesetzt. Macht Sinn, da man ja so spät wie möglich wissen möchte ob sich noch eine gewisse Restschwingung
im Raum befindet. Man kann mit der Messzeit ein wenig spielen und diese ein wenig verkürzen. Das ist, als ob man mit einem Filter die Peaks
ein wenig glättet. Hat nichts mit Vertsuchung zu tun, da erstens die beste Kurve nichts nutzt, wenn es einem persönlich klanglich nicht gefällt
und zweitens hat man so ein technisch erhlicheres Ergebnis, als wenn man über die Zoomfunktion sich das Bidl verschönert. Hierbei belügt man
sich selbst. Eine kürzere Zeit kann einem die meist kritischen Bassfrequenzen von 63 und 125 Hz glätten, da diese später zurückkommen, als die
eigentliche Messung stoppt. Warum macht dies Sinn ? Die meisten Effekte in Filmen sind im oberen Frequenzbereich. Schüsse, zerspringendes Glas,
zischen und peitschen der Wogen des Meeres, etc.pp. Diese Effekte kommen erstens oft vor und zweitens mit einer schnellen Frequenz. Das klingt
richtig ekelig, wenn man genau in diesem Bereich " einfach gesprochen " Rückkopplungen des Raumes hat, der Schuss noch nicht verhallt ist und
der nächste schon folgt. Darum finde ich es wichtig diese Frequenzen n den Griff zu bekommen. Was die Bässe angeht, so kann man dies mit dem
oben beschrieben stuzen in den Griff bekommen. X Over so weit runter wie möglich und LS auf Small. So erhällt der Sub genau die Frequenzen die im
Basskeller richtig Action machen. Die LS selbst bringen die mittleren und höheren Frequenzen viel präzieser und sauberer rüber. Wer eine AM oder
anderes Basskorrekturgerät nutzt, der wird später so oder so seinen Sub noch einmal gesondert vom Receiver einmessen und einfangen.

Ein weiterer Punkt für alle, die total asymmetrische oder offene Räume haben, sollten mal die EQ Einstellung Front Allign versuchen. Dort wird an
den Front LS zuerst nichts verändert und all die anderen LS, also Center und Surrounds etc, werden dem gemessenen Frequenzgang der Fronts
angepasst. Einer darauffolgenden Nachkalibrierung des EQ Manuell, spricht nichts dagegen. Der Vorteil ist eben an den ganzen EQ Modes, dass man so
zuerst einen kleinen, neutralen Überblick über den Istzustand bekommt und sieht, wo sich welcher Offset verbirgt. Ein komplett symmetrischer EQ bringt
nur in einem Raum etwas, der auch 100 % symmetrsich klingt.

Vorgehensweise der Einmessung

- Speichert Euer bestes Setup auf M6 und fast voerst diesen Punkt nicht mehr an.
- Full MCACC mit defaulteinstellung M1 um einfach den Istzustand des Raumes zu ermitteln.
- Nun die Lautsprecher auf SMALL stellen und die X Over Frequenz auf 50 Hz stellen, bei kleineren LS auf 80.
- Den Frequenzgang eines LS kann man über ein Datenblatt im Internet oder der LS BA entnehmen.
- Nun wählt man den 2 Punkt an. Automatisches MCACC. Nimmt den richtigen Speicherpunkt, EQ Typ Standing Wave
- Korrektur auf Yes und messen.
- Danach wählt man den 3 Punkt, Manuelles MCACC aus und geht auf den Punkt EQ Pro.
- Dort wöhlt man den 3 Punkt erweiterter EQ aus.

Nun kommt der eigentlich wichtige Punkt.

- Das Zeitfenster aussuchen. Wie oben beschrieben braucht man dafür eine erste Messung.
- Wenn die angesprochenen Bassfrequenzen stark ausreisen, setzt man das Zeitfenster ein wenig zurück.
- Nicht übertreiben, weil im Gegenzug die höheren Frequenzen nun auch mehr sichtbarer werden.
- Bei meinem Beispiel habe ich als EQ Typ All Chan Adj gewählt.
- Standing Wave wieder auf Yes, man nun den EQ auf den Raum anpasst und mit jeder neuen Nachhallmessung
seine Korrektur über den Plot beobachtet und analysiert.
- Nach erfolgter Messung gehts nun an das manipulieren.
- Nehmt Euch BITTE zuerst nur 2 LS vor, also am besten Front L/R. Diese nun so anpassen, bis die beiden
LS ausber linearisiert sind.
- Wenn im Protokol, also dem Plot nun der R LS mit allen Frequenzen um 2 DB zu tief liegt, benutzt man
hierfür die Trim Funktion. Wichtig ! Nach Veränderung des EQ und der Trimfunktion unbedingt eine neue
- Messung machen. Manuelles MCACC - EQ Pro - Nachhallmessung.
-Das alles sooft wiederholen bis es passt. Dies gilt für die restlichen LS.
- Wenn beim probehören die Höhen immer noch zu extrem sind, dann wie bereits in anderen Beiträgen erklährt
diese mit der X Curve zähmen. Einfach dort den Frequenzbereich von 2 kHz - 16 kHz + um ein paar DB / Octave
drosseln. Wirkt Wunder.

Ich hoffe, dass ich ein paar neue Punkte vermitteln konnte, oder ggf auch ein paar alte nun richtig stellen konnte. Ich muss da auch täglich
neue Erfahrungen machen. Sollte jemand etwas feststellen, was nicht ganz korrekt ist, bitte ich erneut um Ergänzung in unserem Thread. Es
lernte hier jeder dazu.

Abschliessend die Bilder meiner alten Konfiguratiuon und der neuen. Klanglicher Unterschied, resultierend aus der neuen EQ Einmessung und der X Over
sowie Small Umstellung ist ein weicherer und viel gleichmäsig klingender Sound.



Alte Kurve und EQ Setup. Dort hatte ich alle LS manuell, symmetrisch eingestellt.


http://s1.directupload.net/images/111022/6fs4hfpw.jpg
http://s7.directupload.net/images/111022/jly4c6mm.jpg


Neue, finale Kurve. Alle LS dem Raum entsprechend linearisiert. Man achte auf den komplett
unterschiedlichen EQ. Gleiche Farbe LS Paar, damit ihr es einfachr erkennt.


http://s14.directupload.net/images/111022/7uk3mumn.jpg
http://s14.directupload.net/images/111022/xkyktpcc.jpg


Hat der Wahnsinn ein Ende ? Ich glaube nicht
Viel Spass beim ausprobieren.


Gruss ENCOM


[Beitrag von Muchacho11 am 12. Jan 2014, 16:50 bearbeitet]
GeilerMensch
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 15. Jan 2014, 10:17

Muchacho11 (Beitrag #10) schrieb:
Hier noch eine leicht andere Version von ENCOM.

KLEINE ENMESSKUNDE



Moin.

War heute um 6 Uhr schon fleißig. Nachbarn waren nicht da und was bietet sich besseres an, als die Frau mit den ". wunderschönen " Testtönen
um 6 Uhr liebevoll zu wecken


Noch ein paar Tips, damit man das angestrebte Ergebis auch erreicht.

Zuerst die psychologischen Probleme. Lautsrepcher Large ( ich habe den grössten ) Lautsprecher Small Komplex.
Hierbei geht es nicht um die Reduzierung von ausgewachsenen und potenten Lautsprecher auf die Regallautsprechergrösse,
zumal es sehr potente Regallautsprecher gibt die so manchen ausgewachsenen 3 Wege Standspeaker an die Wand fiedeln.

LARGE = Bei "large" bekommen die LS alles, weil das der Ausdruck für Vollbereichslautsprecher ist. Full Range.

SMALL = Bei "small" bekommen die LS nur die Signale oberhalb der Sub Trennfrequenz.

Nun kommt dazu noch das richtige Bassmanagement. Wie stell man die X Over und den Subwoofer in Verbindung mit den LS richtig ein ?

Subwooferconfig.

No = Kein Subwoofer
Yes = Subwoofer erhält nur die Frequenzen abwärts der X Over.
Plus = Subwoofer erhält die Frequenzen unterhalb der X Over und die LS L/R erhalten Fullrange. Doublebassing. Bei Front L/R Larg Setup.



Vorstellung verschiedener EQ Modis

Ich habe heute einen neuen Speicherpunkt eingrichtet und versucht, die LS alle unabhängig voneinander zu linearisieren und dabei
alle LS so unscheinbar wie möglich zu konfigurieren. Als erste muss die Frage geklährt werden, was man möchte. Mir ging es um einen
homogenen und audiophielen Klang. Also jener Klang, der vorallem bei Musik die Klangkulisse und Sound so realistisch wie möglich
wiedergibt. Das Problem der Raumaltustik besteht darin, dass ein Raum zu 98 % akustisch alles andere als symmetrsich klingt, warum
ich auch heute Euch die anderen, nicht benutzen EQ Modis ALL Chan Adj. und Front Allign ein wenig nähre bringen möchte.

All Chan. Adj, ist meiner Meinung nach die beste EQ Option, sollte man einen linearen und dem Raum angepassten, symmetrischen
Klang erzielen wollen, da hierbei jeder einzelne unabhängig vom anderen konfiguriert wird. Das heisst, dass der EQ komplett auf jeden LS
einzeln eingestellt wird, wie ihr an meinem Schaubild ( unten ) erkennen könnt.

Zur Messreihe muss man noch hinzufügen, dass wenn manche Frequenzen zu sehr aus dem Graphen herrausreißen und man diese
Frequenz nicht in den Griff bekommt, kann dies auch an einem anderen Punkten liegen, als an der Einstellug des EQ selbst. Die Nachhallzeit
ist im Default auf 80 - 160 ms gesetzt. Macht Sinn, da man ja so spät wie möglich wissen möchte ob sich noch eine gewisse Restschwingung
im Raum befindet. Man kann mit der Messzeit ein wenig spielen und diese ein wenig verkürzen. Das ist, als ob man mit einem Filter die Peaks
ein wenig glättet. Hat nichts mit Vertsuchung zu tun, da erstens die beste Kurve nichts nutzt, wenn es einem persönlich klanglich nicht gefällt
und zweitens hat man so ein technisch erhlicheres Ergebnis, als wenn man über die Zoomfunktion sich das Bidl verschönert. Hierbei belügt man
sich selbst. Eine kürzere Zeit kann einem die meist kritischen Bassfrequenzen von 63 und 125 Hz glätten, da diese später zurückkommen, als die
eigentliche Messung stoppt. Warum macht dies Sinn ? Die meisten Effekte in Filmen sind im oberen Frequenzbereich. Schüsse, zerspringendes Glas,
zischen und peitschen der Wogen des Meeres, etc.pp. Diese Effekte kommen erstens oft vor und zweitens mit einer schnellen Frequenz. Das klingt
richtig ekelig, wenn man genau in diesem Bereich " einfach gesprochen " Rückkopplungen des Raumes hat, der Schuss noch nicht verhallt ist und
der nächste schon folgt. Darum finde ich es wichtig diese Frequenzen n den Griff zu bekommen. Was die Bässe angeht, so kann man dies mit dem
oben beschrieben stuzen in den Griff bekommen. X Over so weit runter wie möglich und LS auf Small. So erhällt der Sub genau die Frequenzen die im
Basskeller richtig Action machen. Die LS selbst bringen die mittleren und höheren Frequenzen viel präzieser und sauberer rüber. Wer eine AM oder
anderes Basskorrekturgerät nutzt, der wird später so oder so seinen Sub noch einmal gesondert vom Receiver einmessen und einfangen.

Ein weiterer Punkt für alle, die total asymmetrische oder offene Räume haben, sollten mal die EQ Einstellung Front Allign versuchen. Dort wird an
den Front LS zuerst nichts verändert und all die anderen LS, also Center und Surrounds etc, werden dem gemessenen Frequenzgang der Fronts
angepasst. Einer darauffolgenden Nachkalibrierung des EQ Manuell, spricht nichts dagegen. Der Vorteil ist eben an den ganzen EQ Modes, dass man so
zuerst einen kleinen, neutralen Überblick über den Istzustand bekommt und sieht, wo sich welcher Offset verbirgt. Ein komplett symmetrischer EQ bringt
nur in einem Raum etwas, der auch 100 % symmetrsich klingt.

Vorgehensweise der Einmessung

- Speichert Euer bestes Setup auf M6 und fast voerst diesen Punkt nicht mehr an.
- Full MCACC mit defaulteinstellung M1 um einfach den Istzustand des Raumes zu ermitteln.
- Nun die Lautsprecher auf SMALL stellen und die X Over Frequenz auf 50 Hz stellen, bei kleineren LS auf 80.
- Den Frequenzgang eines LS kann man über ein Datenblatt im Internet oder der LS BA entnehmen.
- Nun wählt man den 2 Punkt an. Automatisches MCACC. Nimmt den richtigen Speicherpunkt, EQ Typ Standing Wave
- Korrektur auf Yes und messen.
- Danach wählt man den 3 Punkt, Manuelles MCACC aus und geht auf den Punkt EQ Pro.
- Dort wöhlt man den 3 Punkt erweiterter EQ aus.

Nun kommt der eigentlich wichtige Punkt.

- Das Zeitfenster aussuchen. Wie oben beschrieben braucht man dafür eine erste Messung.
- Wenn die angesprochenen Bassfrequenzen stark ausreisen, setzt man das Zeitfenster ein wenig zurück.
- Nicht übertreiben, weil im Gegenzug die höheren Frequenzen nun auch mehr sichtbarer werden.
- Bei meinem Beispiel habe ich als EQ Typ All Chan Adj gewählt.
- Standing Wave wieder auf Yes, man nun den EQ auf den Raum anpasst und mit jeder neuen Nachhallmessung
seine Korrektur über den Plot beobachtet und analysiert.
- Nach erfolgter Messung gehts nun an das manipulieren.
- Nehmt Euch BITTE zuerst nur 2 LS vor, also am besten Front L/R. Diese nun so anpassen, bis die beiden
LS ausber linearisiert sind.
- Wenn im Protokol, also dem Plot nun der R LS mit allen Frequenzen um 2 DB zu tief liegt, benutzt man
hierfür die Trim Funktion. Wichtig ! Nach Veränderung des EQ und der Trimfunktion unbedingt eine neue
- Messung machen. Manuelles MCACC - EQ Pro - Nachhallmessung.
-Das alles sooft wiederholen bis es passt. Dies gilt für die restlichen LS.
- Wenn beim probehören die Höhen immer noch zu extrem sind, dann wie bereits in anderen Beiträgen erklährt
diese mit der X Curve zähmen. Einfach dort den Frequenzbereich von 2 kHz - 16 kHz + um ein paar DB / Octave
drosseln. Wirkt Wunder.

Ich hoffe, dass ich ein paar neue Punkte vermitteln konnte, oder ggf auch ein paar alte nun richtig stellen konnte. Ich muss da auch täglich
neue Erfahrungen machen. Sollte jemand etwas feststellen, was nicht ganz korrekt ist, bitte ich erneut um Ergänzung in unserem Thread. Es
lernte hier jeder dazu.

Abschliessend die Bilder meiner alten Konfiguratiuon und der neuen. Klanglicher Unterschied, resultierend aus der neuen EQ Einmessung und der X Over
sowie Small Umstellung ist ein weicherer und viel gleichmäsig klingender Sound.



Alte Kurve und EQ Setup. Dort hatte ich alle LS manuell, symmetrisch eingestellt.


http://s1.directupload.net/images/111022/6fs4hfpw.jpg
http://s7.directupload.net/images/111022/jly4c6mm.jpg


Neue, finale Kurve. Alle LS dem Raum entsprechend linearisiert. Man achte auf den komplett
unterschiedlichen EQ. Gleiche Farbe LS Paar, damit ihr es einfachr erkennt.


http://s14.directupload.net/images/111022/7uk3mumn.jpg
http://s14.directupload.net/images/111022/xkyktpcc.jpg


Hat der Wahnsinn ein Ende ? Ich glaube nicht
Viel Spass beim ausprobieren.


Gruss ENCOM


Wenn man sich die Bilder anschaut, sieht man sofort das er vorher Bass bei L und R bei 63 Hz +5 und bei 125 Hz +3 hatte.

Nach der Einmess-Orgie Bass noch bei L und R 63 Hz -4,5 und bei 125 Hz -3 hat.

Bass fehlt immer noch.
Dafür sind aber die anderen Linien schön sauber.
Stellt sich nur die Frage ob einem das auch gefällt.
Neb-Style5010
Stammgast
#12 erstellt: 15. Jan 2014, 10:34
Es geht ja ums liniarisieren für ein ausgegliechenes Klanbild. Vorlieben sind da etstmal nicht berücksichtigt.
Bei mir hat der X-Curve Regler am schluss der Kalibrierung das gewünschte Klangbild gebracht. Der Bass ist der Hammer!
oibert84
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 12. Feb 2014, 15:00
hallo zusammen,

weiß jemand,wie ich meine mcacc daten auf den Laptop bekomme??

Ordnerbenennung usw??
Textus
Inventar
#14 erstellt: 12. Feb 2014, 17:20
Mit dem AV Navigator,wie das geht hab ich Dir im anderen Thread geschrieben.
Dean
Stammgast
#15 erstellt: 02. Sep 2015, 06:36
Hallo Leute,

ich besitze auch einen LX75 und wollte diesen jetzt mal über das Mikro einmessen lassen.
Viele sprechen ja von einer manuellen Nachjustierung, wenn man die automatische Einmessung gemacht hat. Worauf ist bei dieser manuellen Geschichte zu achten? Wenn man das in ein paar Worte zusammenfassen müsste. Und sagt jetzt nicht, es muss einem klanglich am besten gefallen :-) Ich frage jetzt direkt nach der technischen Seite.
Diese Diagramme mit den verschiedenfarbigen Linien....sollten diese alle ziemlich identisch und deckend verlaufen?
Ich weiß dieses elendige Thema MCACC :-)


Danke schon mal

Gruß Dean


[Beitrag von Dean am 02. Sep 2015, 07:44 bearbeitet]
Dean
Stammgast
#16 erstellt: 03. Sep 2015, 10:05
Bevor ich wieder ein neues Thema aufmache, frage ich euch lieber hier ;-)

Diejenigen von euch, die diese MCACC Einmessung schon mal durchgespielt haben, wie habt ihr euren Pioneer Receiver mit dem PC verbunden um Programm wie AV Navigator zu nutzen?
Ich habe im Netzwerkmenü die IP Einstellungen bzw. den DHCP auf aus geschalten. Da der AVR ja per LAN Kabel mit dem Router verbunden ist. Somit sollte er ja die IP zugewiesen bekommen.
Jedoch findet mein PC den AVR nicht. Und wenn ich wieder den DHCP ein schalten will und ins besagte Menü möchte, steht im AVR nur dran "Übernehme Netzwerkeinstellungen, bitte warten". Aber dann passiert nichts mehr und ich kann nur noch aus dem Menü raus oder den AVR ausschalten. Weiß da jemand weiter?

Danke

Gruß Dean
MichNix0815
Inventar
#17 erstellt: 04. Sep 2015, 13:15
Schau nal nach der MCACC-Anleitung von ENCOM ...
Atello
Schaut ab und zu mal vorbei
#18 erstellt: 16. Sep 2015, 17:59
Den Punkt die Daten auf seinen PC zu laden bekomme ich ebenfalls nicht ums verrecken hin.
Ich habe eine 924 und folgendes habe ich probiert:
1 App-Zugriff über iControlAV 2013, iControlAV2 & iControlAV5
Bekomme nur Zugriff über iControlAV5 und dort finde ich keine Möglichkeit

2. IP-Adresse
IP-Adresse des AVR in Chrome & Explorer eingegeben. In beiden Fällen bekomme ich nur folgendes Interface:
http://i.imgur.com/mWSrPeI.png
Die 3 Menüpunkte führen in Sackgassen

3. Advanced MCACC PC Display
Interessante Software die es nur für bestimmte Modell gibt: Modellübersicht
In der Bedienungsanleitung dazu steht ab Seite 8:

Da ich solch ein Kabel / Adapter habe, komme ich hier nicht weiter.

Hat sonst noch jemand eine Idee oder besser: den heiligen Gral der Lösung?


[Beitrag von Atello am 16. Sep 2015, 18:01 bearbeitet]
Dean
Stammgast
#19 erstellt: 16. Sep 2015, 19:58
Hast du es mal mit dem AV Navigator versucht?
Wenn du es schaffst dort eine Verbindung aufzubauen, dann kannst du dir dort die Daten auch auf den PC ziehen und über Adcanced MCCAC anschauen.

Gruß Dean
Atello
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 16. Sep 2015, 20:01
Der AVNavigator ist doch der, den man über die IP des AVR erreicht, richtig?
Wenn ja, dann erhalte ich folgendes Interface, wenn ich die IP in Chrome eingebe:
http://i.imgur.com/mWSrPeI.png
Fuchs#14
Inventar
#21 erstellt: 16. Sep 2015, 20:07
Ja das ist der AV-Navigator
Atello
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 16. Sep 2015, 20:14
und wie geht es dort weiter?
Fuchs#14
Inventar
#23 erstellt: 16. Sep 2015, 20:30

Atello (Beitrag #18) schrieb:
Den Punkt die Daten auf seinen PC zu laden bekomme ich ebenfalls nicht ums verrecken hin.
Ich habe eine 924 und folgendes habe ich probiert...

Wo hast du denn gelesen das das beim 924er geht?
Atello
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 16. Sep 2015, 20:32
Ich gehe einfach davon aus.
Wäre schon ein paar Minuspunkte wert, wenn Pioneer es bei dem 924 weggelassen hätte.
Fuchs#14
Inventar
#25 erstellt: 16. Sep 2015, 20:34
Hast du in der BDA einen Hinweis dazu gefunden? Ich wüsste nicht das das geht...
Atello
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 16. Sep 2015, 20:37
Nein habe ich nicht.
Mittlerweile soll es den AV Navigator auch auf einer mitgelieferten CD geben. Doch auf meiner ist nur die BDA.

Scheinbar muss ich wirklich die Auswertungen über die bescheidene TV-Ausgabe ablesen. Tolle wurst.
Fuchs#14
Inventar
#27 erstellt: 16. Sep 2015, 20:40
Den gab es bis 2013 auf CD, die neuen Modelle habe ihn integriert
Atello
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 17. Sep 2015, 18:28
Es geht doch!
Zum ersten wird einem hier geholfen: http://www.pioneer-forum.de/showthread.php?t=3406
Der User Ich_kriegs_hin schickt einem auf Nachfragen den Download-Link zum AVNavigator zu.
Dabei kann es zu Installationsproblemen kommen. Das Hifi-Forum hilft auf hier: http://www.hifi-forum.de/viewthread-273-2002.html

In den Optionen wird der AVR entweder automatisch erkannt oder man muss die IP händisch eingeben. Ruft man dann MCACC auf, wird man auf folgende Site geführt: http://XXX.XXX.XXX.XXX/MCACC/mcaccdownload.html
Natürlich kann man in Zukunft auf händisch diese URL eintragen. Die Datei kann dann mit Advanced MCACC PC Display geöffnet werden
Fuchs#14
Inventar
#29 erstellt: 17. Sep 2015, 19:52
Es geht auch ohne die CD, habs gerade getestet ;-)

Unbenannt
Atello
Schaut ab und zu mal vorbei
#30 erstellt: 22. Sep 2015, 15:53
Leider kommt Advanced MCACC PC Display nicht mit meiner "latest.mcacc" klar und stürzt beim Laden der Datei ab, Egal ob Laptop oder PC, überall der gleiche Mist Sonst noch bei jemanden?

Der Pioneer-Support meinte zu mir:
Seit der Generation 924 gibt es nur noch die Möglichkeit dies in iPAD mit der vollen Grafik und Möglichkeiten anzusehen.

Mir steht nur ein Android-Gerät zur Verfügung und kann mir auch kein ipad mal eben leihen. Sollte sich dies bewahrheiten, dann finde ich es nicht okay, dass Pioneer iOS bevorteilt. Werde es die Tage untersuchen und mich wieder melden.
MichNix0815
Inventar
#31 erstellt: 22. Sep 2015, 18:03
Ja die Unterstützung von Android-Geräten ist mehr als suboptimal,
auch unter Windows mehr als unglücklich, MIR ist das zu viel Action.
Ein Gerät in der Preisklasse von nahezu 3K € sollte softwareseitig besser aufgestellt sein.

Lässt man dies aussen vor sind es prima Geräte die dank diesem Forum ihren Zweck sehr gut erfüllen.

Habe hier viel gelernt !

Gruß Reiner
Nils1985
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 19. Okt 2016, 08:19
Moin,

Ich habe die Anleitung komplett durch gespielt jedoch verstehe ich Chapter 4 nicht. Nachdem alles fertig ist soll ich nochmal automatisch Einmessen? Somit zerschieße ich mir doch meine vorherigen Einstellungen.
t3
Stammgast
#33 erstellt: 21. Okt 2016, 04:52
ch glaube mir hagts :
Gerade die MCACC einmessung durchgeführt.
M1: Symmetrie, M2 AllChAdj und M3: FrontAlign
Nach Abschluss des ganzen sieht es jetzt so aus:
M1: Symmetrie, M2: AllChAdj, M3: Symmetrie 🤔🤔
Spinnt das Display? So hatte ich es ja nicht gespeichert !!!!!
Und noch ne frage : wenn ich die trennfrequenz auf 80hz stelle, spielt es da eine Rolle ob die Boxen Länge oder Small eingestellt sind 🤔

MCACC
icons
Inventar
#34 erstellt: 14. Apr 2017, 09:18
Keine schlechte Basis... sich das hier durch zu lesen👌✌️
icons
Inventar
#35 erstellt: 09. Mai 2017, 18:12
Gibt es für das Mcacc einen eigen Thread oder ist es dieser hier?
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