Yamaha A2 DSP, Eine Frage.

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beehaa
Inventar
#1 erstellt: 17. Jul 2010, 02:37
Hallo Leute, ich schieb hier grad "Nachtschicht"...

Kumpel hat noch so ein altes Schätzchen ergaunert und fragt mich ob/wie man die Einstellungen speichern kann. Hatte hier jemand sowas und kann sich erinnern?

Das Problem ist nämlich, wenn er es über den Schalter an der Steckerleiste vom Strom trennt, sind alle seine Einstellungen WEG. Ist das jetzt normal bei dem A2 Oder ist dadrin irgendeine Pufferbat. am Ende ihren Lebens oder wie lief das bei den alten Yamahas?
Irgendwie werden wir aus den parameter inis nicht schlau. Genausowenig wie aus dem Handbuch.

Ich danke schonmal im Vorraus
Nick_HH
Gesperrt
#2 erstellt: 17. Jul 2010, 10:00
Besorg dir das Service Manual zu dem Teil, darin ist ein möglicher Akku o.ä. sicher zu erkennen. Alternativ mal einen Blick reinwerfen, vielleicht ist das ja zu erkennen.
beehaa
Inventar
#3 erstellt: 17. Jul 2010, 12:01
Ja auf sowas kommt man schon alleine drauf. Ich will das aber bei ihm nicht umsonst rauszerren und aufschrauben.
Oder Pläne nach einer Batterie studieren wo keine ist

Alles ok, aber nur Lösungen, wenn ihr mir nicht weiter helfen könnt.

Einfach mal den service manual besorgen...
Nick_HH
Gesperrt
#4 erstellt: 17. Jul 2010, 13:02
Manual gibt es bestimmt irgendwo im Netz. Und wenn noch nie jemand das Problem hatte, dann wird dir nichts übrig bleiben als selber nachzuschauen oder eine autorisierten Yamaha-Werkstatt aufzusuchen.
nfsgame
Stammgast
#5 erstellt: 17. Jul 2010, 15:07
Auf der Platine vom Frontpanel sitzt üblicherweise ein Goldcap der am Ende seines Lebenszyklus ist. Hat ungefär 1F und eine geringe Spannungsfestigkeit.
beehaa
Inventar
#6 erstellt: 17. Jul 2010, 17:08
Das sind schonmal starke Infos nfsgame (!)

Sieht der wie ein "typischer" Goldcap aus?

http://www1.westfali...b47c6d0465a94d9768e9
nfsgame
Stammgast
#7 erstellt: 18. Jul 2010, 16:52
Jap so sehen die Dinger aus. Guck mal auf der Platine ob du soeinen dort findest oder bestell dir beim Schaltungsdienst Lange den Schaltplan und suche in dem nach einem "C[xxx] 1/5" oder ähnlich.
beehaa
Inventar
#8 erstellt: 19. Jul 2010, 00:51
Ich hab das Teil hier und "service manual" hab ich auch hier (die große komplette Ausführung).
Die Front ist ab. Also ich sag euch, DAS wurde nicht in China zusammengeschraubt... Für heute wars das.

Bevor ich aber dann die einzelnen Platinen raushaue (die Teile drauf sind alle zum Display hin aufgelötet), wollte ich das Teil nicht hinterher "optisch", sondern auch erst davor auf dem Plan finden.

Und das find ich echt nicht. Kein 1/5, kein 1F (ehrlich jetzt?), kein 5.5V oder sowas. Kein Supercapacitor, kein GoldCapacitor, nichts desgleichen in den Listen. Hat das Teil ein spezielles Symbol/Schaltzeichen? Find grad im Netz nichts darüber

Welcher Art ist so ein Zeug überhaupt?
Nick_HH
Gesperrt
#9 erstellt: 19. Jul 2010, 01:10
Das es sich um einen riesigen Kondensator handelt, würde ich nach dem übliche suchen, ohne die Punkte:

.. ||+
--||--
.. ||

1F

Tja, das ist noch Wertarbeit...
beehaa
Inventar
#10 erstellt: 19. Jul 2010, 01:40
Nick einigen wir uns malk drauf, daß ich weiß worüber ich schreibe Trotzdem danke.
Nick_HH
Gesperrt
#11 erstellt: 19. Jul 2010, 03:03
Ja? Dann wäre aber die Fragen nach dem Symbol des Goldcaps nicht aufgetreten?!

Die Wertarbeit bezog sich auch deine Ausführung in Bezug aus das Zerlegen der Kiste.
beehaa
Inventar
#12 erstellt: 19. Jul 2010, 04:15
Wenn der Goldcap das gleiche Symbol hat wie ein ordinärer Cap, dann brauch ich natürlich keine Zeichnung dafür.

Und es bringt mich direkt nicht weiter, wenn ich das nicht alleine am Symbol erkennen kann. Ist irgendwie einleuchtend.

OT.
Ja schon richtig. Selbst wenn ich die Schritte und Handgriffe "rückwärts denke", war der A2 für heutige Maßstäbe unglaublich aufwendig in der Montage gewesen und das riesige Gehäuse ist auch fast voll.
Steckbare Flachbandkabel sind z.B. überhaupt nicht gekenzeichnet und es gibt etliche etliche davon. Das sind mind. 6-8 Stationen die er alleine in der Montage durchlaufen mußte.

Da fragt man sich auch gleich was am heutigen in China geschraubten >600€ Receiver außer mehr Watt so teuer oder anders sein soll als in einem preiswerteren. Die ganzen mittlerweile 0815-Teile? Wieviel anders von Bauteilen und Arbeitsaufwand und vor allem Einkaufspreis der Teile her ist ein Denon 1911 und ein 2311?
Eigentlich dürfte man solche Kisten garnicht aufschrauben Naja, egal, ist nicht das Thema. Der Goldcap muß her

Bis dann mal.


[Beitrag von beehaa am 19. Jul 2010, 04:15 bearbeitet]
beehaa
Inventar
#13 erstellt: 20. Jul 2010, 11:32
Ich möchte hier mal den Werner Busalt oder die Leute da loben. Danke für den Tipp.

Einmal "salop" angeschrieben und die schreiben mir einfach zurück, ich soll nicht weiter die Front auseinanderschrauben, weil der Goldcap C37 auf dem Funktionsboard 1 ist. Entweder viel Glück oder ich soll das Teil sonst da abliefern/zuschicken..

DAS fand ich mal sehr nett. Danke danke.

http://www.hifi-foru...read=1241&postID=7#7
nfsgame
Stammgast
#14 erstellt: 20. Jul 2010, 16:05
Nagut, bei vielen Geräten sitzt der Cap auf der Frontplatine, da dort auch sehr oft der Controllerchip sitzt. Anscheinend bei A2 nicht .

beehaa
Inventar
#15 erstellt: 21. Jul 2010, 03:36
Ich kann dazu nur sagen, daß so wie die Platine aussah bzw. der auseinanderflog, es auf jeden Fall besser war ihn von Displays und Schaltern wegzuhalten

"Leider" mußte ich mich erst zu dem Board durchkämpfen. Danach brauchte ich nach dem Goldcap aber garnicht mehr suchen

Die Front mußte wegen dem zusätzlichen Problemen eh raus, also es ist nicht so, daß du mir zusätzliche Arbeit beschert hast

p.s.:
Das beste kommt jetzt. Goldcap - erledigt, Potis durchgespüllt - erledigt, Tone Bypass (vorbei an Höhen/Tiefen/Balance Reglern) wegen kaputten Kontakten auf ON festlöten - erledigt (hört man übrigens sofort, daß eine Art "Grauschleier" verschwindet).

Und der Idiot schiesst sich heute irgendwo einen 1910 Denon und schenkt mir den A2


[Beitrag von beehaa am 21. Jul 2010, 03:48 bearbeitet]
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