Welche Plattenbürste ist zu empfehlen?

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buchleser
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 23. Mrz 2016, 18:24
Hallo :).

Ich möchte mir nun eine Plattenbürste zulegen, da ein Lied auf meiner Adele Platte dem Anschein nach verkratzt ist (aber man sieht nichts)

Gestern bestellte ich mir diese: Plattenbürste bestellt.

Danach habe ich aber bemerkt, dass diese keine statische Aufladung mindert und dass diese die größenen Brocken nur mitgeschleift werden und die Platte verkratzt.Vor allem: Man kann sie nicht richtig reinigen.

Könnt ihr mir eine Plattenbürste empfehlen, die nicht teuerer als 20 Euro ist? Welche könnt iht mit empfehlen?
hoehne
Stammgast
#2 erstellt: 23. Mrz 2016, 18:46
MOS2000
Inventar
#3 erstellt: 23. Mrz 2016, 19:24
Ich hab es quasi aufgegeben mit den Bürsten....Statische Aufladung kriegt man damit sowieso nicht weg sondern eher rein. Und wie Du schon schreibst...man schiebt den Dreck eigentlich nur hin und her. Egal ob Carbonbürste oder Samtkissen oder was auch immer. Ist auch wurscht welcher Hersteller...die breiten können genausowenig wie doppelt hintereinander angeordnete Bürstenteile oder ähnliche Gimmicks.

Der größte Schritt in Richtung "Staubfrei und keine Aufladung" mehr war die Plattenwaschmaschine. Klar.
Und wenn ich jetzt eine Platte auflege und habe noch sichtbar Staub drauf, dann arbeite ich eigentlich nur noch mit einem Klebestreifen von so einem Fusselroller. Da gibt es unterschiedliche, sowohl was Klebeleistung als auch Rückstandsfreiheit angeht.

Ich habe die die besten Erfahrungen bislang mit dem hier gemacht (3 getestet - der hier hinterläßt keinerlei Spuren - besser erst mal mit einer alten Platte testen wenn man sich nicht sicher ist.):
http://www.amazon.de...att-XL/dp/B000F2BP7A

Als Roller selbst klebt er viel zu arg - Platte abrollen geht damit definitiv -nicht-. Aber wenn man ein Blatt abmacht und ca. 4-5 mal maximal RIllenabdeckend quer draufklebt, dann mit Schwung und fast parallel zur Platte wieder runterzieht, bleibt absolut nichts zurück. Keine Papierschnipsel, Haare oder Plastikreste von der Mittelbohrung o.ä..

Das klingt jetzt vielleicht umständlich, aber diese Methode zeitigt bei mir auch die wenigsten Aufladeeffekte, weil man da nicht auf der Platte "reibt" sondern nur was wegzieht, und eben auch nicht mit Kunststoff-Material auf der Platte arbeitet. Mit Übung dauert es auch nur ganz wenig länger als das Gefummel mit Bürsten. Wenn ich fertig bin mit der Platte, bappe ich den Streifen einfach auf die Haube/an die Seite bis zur nächsten Scheibe. Ich verbrauche in der Woche so 2-3 Streifen, bei 56 Blatt komme ich also locker 15 - 20 Wochen hin...Wenighörer brauchen alle halbe Jahr mal einen neuen Roller.

Anmerkungen:
- Nicht nach oben wegziehen sondern so parallel zur Platte wie möglich, die Streifen kleben schon sehr stark, speziell wenn sie ganz frisch sind.
- Natürlich weg vom Tonarm
- Eine Plattenklemme ist sehr hilfreich

Die "fertig" zu kaufenden Plattenroller kleben mir persönlich schon wieder zu wenig und sind nahezu lächerlich teuer. Klar übersteigt die Abreiß-Rolle das irgendwann, aber ein Blatt reicht bei mir locker für 3 - 6 Platten, je nach Verschmutzung. Und man arbeitet immer mit "frischem" Material anstatt das Ding dann zu waschen und trocknen zu lassen.
Ich kann mal ein Foto machen bei Interesse...gibt halt x Strategien...

Liebe Grüße
MOS2000

Edith:
Achja...man muss natürlich nur die Refill-Version kaufen, da man den Roller eh nicht verwendet...
Hab ich vergessen zu erwähnen...
/Edith


[Beitrag von MOS2000 am 23. Mrz 2016, 19:27 bearbeitet]
ad-mh
Inventar
#4 erstellt: 23. Mrz 2016, 19:48
Die vom TE gezeigte Bürste ist immerhin super für die Nassreinigung geeignet.
Siehe aktueller Knosti Thread. Also nicht wegwerfen.
.JC.
Inventar
#5 erstellt: 23. Mrz 2016, 20:34
Hi,

kaufe 2 Mikrofasertücher im Aldi für 2,50 €
falten auf gewünschte Größe, fertig
Holger
Inventar
#6 erstellt: 23. Mrz 2016, 20:42
Sorry, aber mit Tücher (jedweder Art) reibt man nicht über trockene Schallplatten.
.JC.
Inventar
#7 erstellt: 23. Mrz 2016, 20:48
Holger ..

natürlich reibt man damit nicht !
muss man tatsächlich erklären wie man eine LP abstaubt ?
Wenn ja mach ich ein youtube Video
ParrotHH
Inventar
#8 erstellt: 23. Mrz 2016, 20:52

buchleser (Beitrag #1) schrieb:
Gestern bestellte ich mir diese: Plattenbürste bestellt.



hoehne (Beitrag #2) schrieb:
nimm sowas: http://www.amazon.de...ds=carbonb%C3%BCrste

Nun...

Wenn man die beide zu einer Bürste zusammenbaut, dann kommt das hier heraus

Die funktioniert wirklich prima! Der Samtbelag holt den Staub aus der Rille, in den Carbonfasern bleibt der Kram dann hängen.

Parrot


[Beitrag von ParrotHH am 23. Mrz 2016, 20:53 bearbeitet]
Beaufighter
Inventar
#9 erstellt: 23. Mrz 2016, 21:57
Moin moin,

ich benutze diese hier Bürste womit ich neben einer Plattenwaschmaschine beste Ergebnisse erziele.

Gruß Beaufighter
ParrotHH
Inventar
#10 erstellt: 23. Mrz 2016, 22:15
Das ist die gleiche Bürste, nur mit anderem Aufdruck.
Ich sach ja: die ist gut!

Am praktischsten finde ich fast die Halterung, die man so befestigen kann, dass die Bürste immer in Griffweite ist, aber nicht im Weg rumliegt.

Parrot
buchleser
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 23. Mrz 2016, 22:20
NIE WIEDER! Habe ich einmal gemacht, da da jeder von geschwärmt hat und ich habe gehört wie meine Platte verkratzt!
Beaufighter
Inventar
#12 erstellt: 23. Mrz 2016, 22:25
ParrotHH Ich habe zu spät gesehen das du sie schon gepostet hast.

Bei mir verkratzt nix.

Aber wenn du meinst das die deinen Platten nicht gut tut, dann empfehle ich dir auf keinen Fall die

Tuch Methode.

Gruß Beaufighter
ad-mh
Inventar
#13 erstellt: 23. Mrz 2016, 22:52
Hier die von Holger immer wieder empfohlene und funktionierende Methode mit der bereits vorhandenen Bürste.
Nassreinigung mit 70% Isopropanol und 30% dest. Wasser und einem Schuss Spüli auf einem alten Billigspieler.


20160310_205436


Danach ist die Platte sauber und keine Bürste - egal welches Modell - kann mehr etwas verkratzen.
Die beim Trocknen minimal auf der Platte vorhandenen Fasern des Microfasertuchs nimmt die ebenfalls angesprochene Carbonfaserbürste im ersten Durchgang weg.
Statische Aufladung besteht nach dem Waschvorgang nicht mehr.


[Beitrag von ad-mh am 23. Mrz 2016, 22:53 bearbeitet]
Roadtrip
Stammgast
#14 erstellt: 23. Mrz 2016, 23:12

hoehne (Beitrag #2) schrieb:
nimm sowas: http://www.amazon.de...ds=carbonb%C3%BCrste


Vorsicht, von der dynavox Bürste muss ich dringen abraten!
Die Borsten taugen nichts.
Die sind nie so fein wie z. B. Von einer Pro-Ject Bürste und sind irgendwie wie "verklebt".
Verklebt ist zwar der falsxhe Ausdruck, mir fällt aber gerade nichts besseres ein.
Ich hänge mal zwei Fotos an, dann seht ihr was ich meine.
DSC_0316
DSC_0317
Holger
Inventar
#15 erstellt: 23. Mrz 2016, 23:22
So sah auch eine von meinen aus, als ich sie mal für die Nassreinigung getestet habe.

Bei normalem "Trockeneinsatz" sollte das nicht passieren.
Beaufighter
Inventar
#16 erstellt: 23. Mrz 2016, 23:29
Moin moin


Holger (Beitrag #15) schrieb:
So sah auch eine von meinen aus, als ich sie mal für die Nassreinigung getestet habe.

Bei normalem "Trockeneinsatz" sollte das nicht passieren.



@Holger: Dann haben wir beide das gleiche Experiment mit selben Ergebnis hinter uns.

Gruß Beaufighter


[Beitrag von Beaufighter am 23. Mrz 2016, 23:30 bearbeitet]
ad-mh
Inventar
#17 erstellt: 23. Mrz 2016, 23:30
Bei mir exakt das Gleiche. Gleiche Bürste, gleiche Erfahrung.
Die Carbonbürste würde ich mit dest. Wasser abspülen und gut über Tage durchtrocknen lassen. Die Carbonfasern lassen sich danach wieder gerade ausrichten durch einfaches Drüberstreichen mit dem Finger.

Edit:
@Beaufighter
Du also auch...


[Beitrag von ad-mh am 23. Mrz 2016, 23:31 bearbeitet]
MOS2000
Inventar
#18 erstellt: 24. Mrz 2016, 00:07
Da kenne ich noch das manches mal angeführte Argument, dass man genau mit den Griffeln nicht drüber streichen soll wegen der Hautfette. Genau dies bringt die Fasern nämlich zum verkleben, wenn wahrscheinlich auch nicht beim ersten mal.
Ich glaube ich hatte schon so ziemlich jede Bürste - und Staub der wirklich in den Rillen sitzt ging mit keiner raus. Da sind die statischen Ladungskräfte in der Summe stärker, eben weil so ne Bürste selbst nichts adhesives hat.

Grund-sauber funzt bei mir nur mit PWM - für zwischendurch eben Babber.

Liebe Grüße
MOS2000
Pilotcutter
Administrator
#19 erstellt: 24. Mrz 2016, 00:08
Zur Info denn ich kann mich noch gut an die BDA der Plattenbürsten erinnern: Man darf niemals die Borsten mit den Fingern berühren, da sie superfein sind und die geringste Hautfeuchtigkeit reicht um sie zu verkleben. Der Bügel der Bürste ist zur Reinigung gedacht. Der hat innen eine Kante und durch hin und her überschlagen des Bügels über die Borsten werden selbige ausreichend gereinigt.

Ich habe auch eine "nasse" und eine trockene, die ich noch nie unsittlich berührt habe

Gruß. Olaf
Roadtrip
Stammgast
#20 erstellt: 24. Mrz 2016, 00:19
Zur Klarstellung: Die Dynavox wurde so neu und originalverpackt geliefert!

Ich ging bis jetzt eigentlich davon aus, dass diese Bürsten alle vom selben Hersteller sind.
Dem ist, wie ich jetzt weiss, nicht so.
Die Dynavox ist für mich einfach ein minderwertiger Nachbau weil nicht brauchbar.

Geiz war hier nicht geil
.JC.
Inventar
#21 erstellt: 24. Mrz 2016, 00:31
Hab das Foto zwar aus einem anderen Grund gemacht, aber hier passt es auch

blast

funktioniert einwandfrei, gelegentlich ausschütteln, neu falten
ad-mh
Inventar
#22 erstellt: 24. Mrz 2016, 00:57
Mit dem Hautfett dürftet Ihr Recht haben.
Man könnte auch sagen, dass man die Bürstenhaare mit einem Rundholz abstreichen könnte.
Ach... Holz könnte Harz oder Öle enthalten.
Ernsthaft.
Ein- bis zweimal drüberstreichen reicht um die Borsten wieder aufzurichten.
ecki40
Stammgast
#23 erstellt: 24. Mrz 2016, 12:19
Oder einmal drüberblasen.......
Gruß Ecki
Beaufighter
Inventar
#24 erstellt: 25. Mrz 2016, 20:12

ecki40 (Beitrag #23) schrieb:
Oder einmal drüberblasen.......
Gruß Ecki :cut



Und dann mit Spucke vollspüttern???

Besser nicht machen.

Gruß Beaufighter


[Beitrag von Beaufighter am 25. Mrz 2016, 20:13 bearbeitet]
ecki40
Stammgast
#25 erstellt: 25. Mrz 2016, 22:03
Natürlich mit nem lauwarmen Föhn. !

Gruß Ecki
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