Okki Nokki oder Project V CS PWM?

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Aley89
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 18. Mai 2016, 20:11
Huhu liebe Forum Users und Schallplattenliebhaber.

Ich steh gerade davor mir eine PWM zu besorgen.

Zur Auswahl steht:

Okki Nokki

Project V CS

Hat jemand Erfahrung bzw. einen direkten Vergleich zwischen den beiden?

Die Project ist von den Leistungsdaten besser.

Welche sollte ich nehmen, was meint Ihr?

Gruß Alex
akem
Inventar
#2 erstellt: 19. Mai 2016, 04:49
Die Project kenne ich nicht, sieht aber vom Papier her in der Tat nicht schlecht aus.
Die Okki Nokki habe ich und bin sehr zufrieden damit. Die Reinigungsergebnisse sind sehr gut, die Geräuschentwicklung hält sich in erträglichen Grenzen und es gibt auch keine Beschränkung bezüglich der maximal am Stück zu reinigenden Platten (da würde ich bei der Project mal schaun - bei meiner alten Nitty Gritty durfte man nur max. 4 Platten nacheinander waschen, sonst wurde sie zu heiß...).
Ein Vorteil der Okki ist, daß es verschiedene Reinigungsarme gibt und auch eine Art Single-Adapter. Somit kann man auch Singles ohne Klimmzüge und Sauereien waschen. Ein Nachteil ist, daß es bei Exemplaren neueren Baujahrs manchmal Probleme mit dem Saugarm zu geben scheint: der bleibt dann nicht von alleine unten und man muß dann beim Absaugen oben drauf drücken. Meine Maschine ist davon noch nicht betroffen.

Gruß
Andreas
Aley89
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 19. Mai 2016, 15:25
Aus was besteht den das Gehäußematerial? Und wie sieht es aus mit dem Abfluss bzw Reinigung der Maschine? Trocknet das System ordentlich aus oder bleibt Restfeuchtigkeit drinnen? Hab einiges über Schimmel bei der Okki Nokki gehört.
akem
Inventar
#4 erstellt: 19. Mai 2016, 19:44
Was für ein Material für's Gehäuse da benutzt wird kann ich Dir nicht wirklich sagen. Außen scheint eine Kunststoffbeschichtung drauf zu sein, aber was da drunter ist?
Mit Feuchtigkeit habe ich keine Probleme. Ich verwende aber auch eine alkoholbasierte Flüssigkeit (1/3 Alk, 2/3 entmineralisiertes oder destilliertes Wasser, ein Spritzer Netzmittel). Ich hab mal den Stöpsel vom Ablaufschlauch gezogen, da kam nix... Ob Schimmel drin ist weiß ich nicht, ich hab noch nie reingeschaut.

Gruß
Andreas
evilknievel
Inventar
#5 erstellt: 20. Mai 2016, 06:55
Hallo,

hier mal zwei Testberichte, wo nicht nur gelobhudelt wird. Mir ist es fast schon zu kritisch, bezüglich der Okki Nokki.

Kritikpunkt 3:stört mich nicht
Kritikpunkt 4: ist mir noch nicht passiert, kann man gegebenenfalls fester drehen
Kritikpunkt 5: ach was...

http://www.vinyl-fan...yl-cleaner-vc-s.html
http://www.vinyl-fan...test-okki-nokki.html

Gruß Evil
Nobbi56
Stammgast
#6 erstellt: 20. Mai 2016, 09:07
Hallo Alex,

ich bin seit vielen Jahren sehr zufrieden mit der Clearaudio Smart Matrix.
Sie dürfte in der gleichen Preisklasse sein, wie deine beiden Kandidaten, sie gut aus und wäscht und saugt sehr gut.
Natürlich ist sie beim Absaugen sehr laut, aber das Reinigen macht man ja VOR dem Hören, nicht während dessen.

Gruß
Nobbi
akem
Inventar
#7 erstellt: 20. Mai 2016, 09:41
Also zu den Kritikpunkten an der Okki Nokki meine eigenen Erfahrungen:

1. Der Absaugarm hat weder in der Ruhe- noch in der Absaug-Position über der LP eine Raststelle, sondern hängt irgendwo undefiniert herum. Das erweist sich nicht unbedingt als Problem, ist aber etwas fummelig.
--> So what??
2. Der Absaugmotor ist nicht wirklich leise, obwohl die Saugleistung gerade mal als befriedigend durchgeht.
--> Verglichen mit meiner alten Nitty Gritty ist er sogar ziemlich leise und vor allem "klanglich" dezenter und unaufdringlicher. Der Motor der Nitty Gritty erinnerte da schon eher an ein ausgewachsenes Düsentriebwerk...
3. Die Klemme ist zu klein, deckt also das Plattenlabel nicht ab, Flüssigkeit kann auf das Papier geraten.
--> So what?? Wenn man nicht nen ganzen Eimer Reinigungsflüssigkeit drüberkippt sondern ein Plastikfläschchen mit Dosiermöglichkeit benutzt und die Flüssigkeit mit der Bürste verteilt, kommt man eigentlich nie in die Verlegenheit, das Label nass zu machen...
4. Die im Boden gut gemeinte Dichtung in der Klemme sorgt für ein ungenaues Gefühl, wann man fest genug andreht hat. Man neigt dazu, nicht ganz so fest anzuziehen, mit der Folge, dass die LP beim Absaugen „stehen" bleibt.
--> Das hat man eigentlich sehr schnell raus, wie fest fest genug ist. Genauso könnte man bei einem Auto kritisieren, daß man beim Bremspedal die Bremskraft dosieren muß und es nicht einfach nur fahren und Anker werfen gibt...
5. Das Vakuum reicht nicht aus, um den Absaugarm auf die LP zu ziehen, man muss manuell nachhelfen.
--> So what?? Die Kraft, mit der man da oben drauf drücken muß, hält sich in Grenzen und es ist jetzt auch nicht so, daß man die Hand während dessen eigentlich für was anderes bräuchte.
6. Nach dem Absaugen geht der Absaugarm manchmal von selbst hoch, manchmal bleibt er auf der Platte, so dass man ihn von Hand abheben muss.
--> Bei mir geht der Absaugarm mit 100% Zuverlässigkeit hoch, wenn der Saugmotor nach dem Ausschalten langsamer wird.

Und die weiter unten genannten Negativpunkte:
- keine Ersatz-Samtlippen --> Bei einem Auto sind auch keine Ersatz-Bremsklötze, Ersatz-Wischerblätter oder Ersatz-Glühbirnen im Lieferumfang. Nicht mal im Hifi-Bereich ist es üblich, für Verschleißteile Ersatz beizulegen, auch nicht im Phonobereich (Ersatznadel für Tonabnehmer, Ersatzriemen usw.). Man kann es mit seinen Ansprüchen auch ein wenig übertreiben...
- Reinigungs-Konzentrat muss erst mit destilliertem Wasser gemischt werden --> Man könnte natürlich auch nen Liter Aqua Dest dazu packen. Nur ist dann der Karton erheblich schwerer und größer und allein wegen den zusätzlichen Versandkosten, aber auch wegen den Regeln der Wertschöpfungskette würde die Maschine dann mindestens nen Hunderter mehr kosten - wäre ihm das vielleicht lieber??
- Verarbeitung des Gehäuse mäßig (Senkkopfschrauben ohne Versenkung) --> Schönheitsfehler...
- Design dem Preis entsprechend --> Schönheit liegt im Auge des Betrachters und ich habe in meiner bisherigen Berufslaufbahn in der Automobilindustrei schon oft die Erfahrung gemacht, daß so ein dummer Ingenieur wie ich überhaupt keinen blassen Schimmer davon hat, was gut aussieht...
- Klemme deckt Plattenlabel nicht ab --> So what - siehe oben...
- LP bleibt beim Absaugen gerne mal hängen --> Ist mir bisher erst ein einziges Mal passiert und das war ne Platte, die nicht viel dicker war als ein Blatt Papier...
- keine Statikableitung (dreht man zu lange bei der Absaugung, lädt sich die LP auf) --> Ein systemimmanenter Mangel, den sich die Maschine mit 100% aller Plattenwaschmaschinen teilt...
- keine Füllstandsanzeige für denAbwassertank --> Wie weiter oben schon mal geschrieben, hab ich einmal versucht, den Tank zu leren und das war nach grob geschätzten 100 Platten. Und da kam gar nix raus, trotz kippen, auf den Kopf stellen und schütteln...
- In Standardausführung nur für LPs geeignet, für 7" und 10" braucht man einen optimal zu kaufende Absaugarme --> Nun ja, bei der Nitty Gritty gab es gar nicht erst die Möglichkeit, solche Platten zu reinigen. Insofern: klarer Punktsieg für die Okki Nokki...
- Absaugarm ohne Rastpositionen --> Na ja, man kann für diesen Preis eben nicht alles haben. Es gibt auch komfortablere Maschinen, die dann aber auch ganz schnell ein Vielfaches kosten. Ein 7er BMW hat auch mehr Features als ein VW Golf - kostet aber auch das Fünffache...

Gruß
Andreas
BugFixX
Stammgast
#8 erstellt: 20. Mai 2016, 19:39
Dazu kann ich noch schreiben, dass bei meiner Okki Nokki Ersatzsamtlippen dabei waren und ich bei der Absaugung den Arm nicht nach unten drücken muss. Er saugt sich an die Platte an und fährt von selbst wieder nach oben, wenn der Motor abgeschaltet wird.
Und der Tipp mit dem Abwischen der Samtlippen nach jeder LP kommt wohl eher auf den Verschmutzungsgrad der Platte und Menge der Reinigungsflüssigkeit an. Bei normaler Verschmutzung reicht es die Lippen nach drei bis vier LPs abzuwischen.

Gruß,
Andreas
CarstenO
Inventar
#9 erstellt: 21. Mai 2016, 04:12

Aley89 (Beitrag #1) schrieb:
Ich steh gerade davor mir eine PWM zu besorgen. Zur Auswahl steht: Okki Nokki ... Hat jemand Erfahrung ...


Hallo Alex,

ich habe die Okki Nokki und die Knosti Antistat als Plattenwaschmaschinen. Das Reinigungsergebnis der Okki Nokki ist deutlich besser. Als Reinigungsflüssigkeit verwende ich die Knosti-Mischung.

VG,

Carsten
wendy-t
Stammgast
#10 erstellt: 04. Jan 2017, 20:38
Hallo!

Ich erwecke den alten Thread mal kurzzeitig wieder zum Leben.
Ich habe meine Platten bis jetzt mit der Knosti und nach der Cheap Thrill Methode gereinigt.
Mit den Ergebnissen war ich (vielleicht auch Dank mangelnden Vergleichen) recht zufrieden. Nun überlege ich, mir eine Okki Nokki oder Pro-Ject PWM zuzulegen.
Nach anfänglicher Tendenz zur Pro-Ject scheint es doch jetzt eher in Richtung Okki Nokki zu gehen. Ich habe mich durch einige (leider ältere) Threads gewühlt und leider auch einige negative Erfahrungen zur Pro-Ject gefunden. Ich weiß allerdings nicht, ob das eher Kinderkrankheiten waren oder die Qualität des Gerätes allgemein nicht so dolle ist.

Nun zu meinem Anliegen:
Hat jemand eine aktuelle Pro-Ject und hier mal seine Erfahrungen posten?
Über die Okki Nokki finde ich recht viel. Das meiste ist recht positiv. Allerdings bin ich mir über den eigentlichen Waschvorgang immer noch nicht im Klaren. In den Videos z.B. von Fono.de wird einfach nur kurz mit der Bürste die Reinigungsflüssigkeit aufgetragen und dann abgesaugt? Ich kann mir schlecht vorstellen, dass das ausreicht, um eine gute Reinigung zu erzielen. Wie macht ihr das?
Über Meinungen, Tipps etc. würde ich mich freuen.

Viele Grüße
Philip
Frank_Cadillac
Stammgast
#11 erstellt: 26. Feb 2017, 10:35

wendy-t (Beitrag #10) schrieb:
Hallo!
...
Ich habe meine Platten bis jetzt mit der Knosti und nach der Cheap Thrill Methode gereinigt.
Mit den Ergebnissen war ich (vielleicht auch Dank mangelnden Vergleichen) recht zufrieden. Nun überlege ich, mir eine Okki Nokki oder Pro-Ject PWM zuzulegen.
Nach anfänglicher Tendenz zur Pro-Ject scheint es doch jetzt eher in Richtung Okki Nokki zu gehen. Ich habe mich durch einige (leider ältere) Threads gewühlt und leider auch einige negative Erfahrungen zur Pro-Ject gefunden. Ich weiß allerdings nicht, ob das eher Kinderkrankheiten waren oder die Qualität des Gerätes allgemein nicht so dolle ist.

Nun zu meinem Anliegen:
Hat jemand eine aktuelle Pro-Ject und hier mal seine Erfahrungen posten?
Über die Okki Nokki finde ich recht viel. Das meiste ist recht positiv. ...

Viele Grüße
Philip



Hallo zusammen,
ich stehe vor dem gleichen "Problem" wie Philip. Kann denn wirklich niemand was dazu sagen?
Wäre echt hilfreich. Danke vorab.
evilknievel
Inventar
#12 erstellt: 26. Feb 2017, 10:42
Hallo,

sowohl Handhabung als auch Betriebsweise sind bei beiden Maschinen identisch.
Böse Zungen behaupten die Pro Ject ist eine Kopie der Okki Nokki.

Gruß Evil
wendy-t
Stammgast
#13 erstellt: 26. Feb 2017, 10:49
Hallo Frank Cadillac!

Ich habe mir doch die Pro-Ject gekauft. Positives wie Negatives findet man über beide Maschinen im Internet. Ich habe mich für die Pro-Ject entschieden, weil sie mein Stammhändler führt und ich bei eventuellen Problemen einen Ansprechpartner hätte, der mir auf jeden Fall weiterhelfen würde.
Allerdings läuft die PWM ohne Probleme; ich habe ungefähr 400 LPs damit gewaschen und bis jetzt ist alles super.
Es wird zwar moniert, dass die Maschine beim Absaugen recht laut ist, aber wenn Musik dabei läuft, hält sich die Störung für mein Empfinden in Grenzen. Lauter als ein Staubsauger ist sie auch nicht.

Ich denke, du machst mit beiden PWMs nichts falsch.
Viele Grüße
Philip
harvensaenger
Stammgast
#14 erstellt: 26. Feb 2017, 11:11
Ich habe mir kurz vor Weihnachten eine Okki nokki in chic weiß zugelegt,zur project gefiel mir besser das die Plattenauflage grösser ist, muss kein Vorteil sein, die Fixiermimik (Schraube) sieht dafür bei der Project definitiv kompetenter aus.
Gut sind sie sicher beide.
Frank_Cadillac
Stammgast
#15 erstellt: 27. Feb 2017, 06:48
Danke für Eure Antworten.

Muss trotzdem nochmal nachhaken, dass Reinigungsergebnis ist definitiv hörbar besser als mit der Knosti?
Stehe nämlich kurz vor dem Kauf der Project Maschine, bin aber noch nicht ganz sicher.

Gruß und Hellau
evilknievel
Inventar
#16 erstellt: 27. Feb 2017, 10:21
Hallo,

wenn du der Knostianleitung Schritt für Schritt folgst, ist die PWM definitiv besser.
Wenn du diverse Knosti Threads durchforstest, wirst du auf alternative Reinigungsabläufe stoßen, bei denen ein ebenso gutes Ergebnis erzielt werden kann (meist mit höherem Arbeitsaufwand). Hier sei als ein Beispiel Knosti plus Fenstersauger genannt.

Als Alternative gibt es natürlich weiterhin die gute Cheap Thrill Methode.

Gruß Evil
wendy-t
Stammgast
#17 erstellt: 27. Feb 2017, 10:30
Hallo!

Dem schließe ich mich an. Sehe ich genauso.

Viele Grüße
Philip
Frank_Cadillac
Stammgast
#18 erstellt: 27. Feb 2017, 17:29
Danke für die Antwort.

Nee, Cheap Thrill finde ich definitv schlechter als Knosti - bitte keine Grundsatzdiskussion hier im Thread anfangen, möchte auch niemanden persönlich angreifen.

Auch ist mir die Thematik Fenstersauger nicht symphatisch
Ok, dann werde ich vermutlich mal die PWM versuchen, habe da ein ganz gutes Angebot entdeckt.
Frank_Cadillac
Stammgast
#19 erstellt: 01. Mrz 2017, 18:57
Das ist übrigens "mein" Schnäppchen:

http://www.projekt-a...S-Retoure::6248.html

Minus 30 € für Jubiläumsnewsletteranmeldung und nochmal 3% Rabatt für Vorkasse.
Macht 357,- € für die Pro-Ject.

Vielleicht möchte noch jemand die Pro-Ject?!
Frank_Cadillac
Stammgast
#20 erstellt: 08. Mrz 2017, 20:56
...und ich schon wieder

Kurze Frage, wie ist der Geräuschpegel der Okki Nokki wenn sich der Teller dreht?
Bei der Pro-Ject gab es ein Geräusch wie bei einem Lagerschaden. Hat mir nicht zugesagt. Auch wurde der Mitteldorn aus ALU sehr schnell warm, was mich ebenfalls auf ein defektes Lager schließen lässt.

Aber, bevor jetzt einige "Schlaue" meine das liegt an der Retoure die ich gekauft habe, schaut Euch mal das Youtube Video von FonoFono.de an. Da gibt es das identische Geräusch.
Aus diesem Grund befindet sich das Gerät auch nicht mehr bei mir und ich pansche wieder mit der Knosti.
Schade eigentlich, grundsätzlich fand ich das Ergebnis schon super.

Deswegen nochmal, welche Geräusche gibt die Okki Nokki von sich. Ich frage nicht nach der Absauglautstärke die ist mir fast egal.
harvensaenger
Stammgast
#21 erstellt: 09. Mrz 2017, 08:42
Die Okki Nokki macht auch,ein leichtes Geräusch wenn sich lediglich der Teller dreht,
nicht sehr laut aber es ist zu hören,ein bisschen nach schlecht gefetteten Plastikzahnrädchen,ich habe schon eine weitere Okki gehört war das gleiche Geräusch.
evilknievel
Inventar
#22 erstellt: 09. Mrz 2017, 10:12
So klingt die Okki Nokki:
https://www.youtube.com/watch?v=L0Fzna8nvx4
ab 3:40

Gruß Evil
harvensaenger
Stammgast
#23 erstellt: 09. Mrz 2017, 12:35
Ich fahre im Vorfeld die Scheibe noch ein Ründchen mit einer Kohlefaser/Samtbürste ab
und hinterher die Nasse Show analog des Videos,das kleine Laufgerräusch hört man im Hintergrund ja auch,ein bekannter hat mit der okki sicher schon 2000 Platten gewaschen und läuft noch wie am ersten Tag ledeglich die Samtbürsten der Absaugung hat er kürzlich einmal gewechselt.
Frank_Cadillac
Stammgast
#24 erstellt: 09. Mrz 2017, 17:19
Danke!

Der Saugarm lässt sich deutlich besser bewegen als bei der Pro-Ject. Auch die Federfunktion des Arms gefällt mir gut.
Weniger gut gefällt mir die Plattenklemmung und der Teller.

Mal schauen, momentan bin ich wieder bei der Knosti, aber ganz aus dem Kopf ist die Sache mit der Maschine noch nicht.
War halt ein super Preis für den Retourenrückläufer und ich möchte behaupten, dass das Teil noch nie gelaufen ist.
mischka23
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 01. Mai 2017, 07:26
Moin, Moin,

ich nutze seit Jahren die okki nokki, bin total zufrieden.
Mich stört auch nicht, das es kein "flüsterndes" Gerät ist.
Die Reinugungsleistung ist Top. Ich kann nur sagen, das Gerät ist sein Geld wert.



Gruß
Micha
gapigen
Inventar
#26 erstellt: 01. Mai 2017, 07:51
Zur Okki Nokki kann ich eigentlich nur positives berichten. Die Platten sehen nach der Wäsche schön sauber aus. Kratzer gehen natürlich nicht weg.

Der Sauglärm ist ähnlich wie beim Staubsauger. Die Platte reinige ich, in dem ich sie mit der Füssigkeit darauf und unter Einsatz der Bürste in beide Richtungen drehen lasse. Dann wird über zwei Plattendrehungen abgesaugt. Die Platte kommt dann nach ca. 10 Minuten wieder in eine NEUE Hülle.

Manchmal weiß ich nicht, ob ich lieber Wasche oder höre
höanix
Inventar
#27 erstellt: 06. Mai 2017, 23:30

gapigen (Beitrag #26) schrieb:
Manchmal weiß ich nicht, ob ich lieber wasche oder höre

Ich habe da keine Probleme mit, wenn ich Platten wasche höre ich über Kopfhörer Musik.
Ich bin mit der Okki Nokki trotz des Geräuschpegels sehr zufrieden.
Allerdings habe ich mir meine erste Schallplatte 1981 gekauft.
Platten waschen vor dem Anhören praktiziere ich erst seit knapp 3 Jahren.
Aber wenn ich die restlichen ca. 7000 Scheiben sauber habe wird der Arbeitsaufwand ja weniger. biggrinbounce2
wendy-t
Stammgast
#28 erstellt: 07. Mai 2017, 06:12
Wenn ich Personal im Haus hätte, würde ich die Platte, die ich gerade hören möchte, direkt vor´m Auflegen waschen lassen.
Habe aber kein Personal!

Gruß Philip
Hörbert
Moderator
#29 erstellt: 07. Mai 2017, 07:20
Hallo!

@höanix , @wendy-t


.....Aber wenn ich die restlichen ca. 7000 Scheiben sauber habe wird der Arbeitsaufwand ja weniger.........



....Wenn ich Personal im Haus hätte, würde ich die Platte, die ich gerade hören möchte, direkt vor´m Auflegen waschen lassen..........


Sagt mal wohnt ihr auf aktiven Baustellen oder über einer Steinschleiferei deren Besitzer aus Geiz trocken schleifen läddt?

Von meinen ca. 4000 Schallplatten (Gesammelt seit den 80gern) hatten gerade einmal 150 eine Plattenwäsche nötig, der ganze Rest ist in einem Top-Zustand.

Die PLW kommt bei mir so selten ans Tageslicht das ich mich jedesmal aufs neue uber den Anblick freuen kann da ich in der Zwischenzeit fast vergessen habe wie das Ding aussieht.

MFG Günther
wendy-t
Stammgast
#30 erstellt: 07. Mai 2017, 07:34


Ich habe noch einen kleinen Rückstau aufzuarbeiten. 20 Platten pro Woche wasche ich wohl.
Mein Hobby ist das allerdings nicht..... ich höre die lieber.

Viele Grüße
Philip
gapigen
Inventar
#31 erstellt: 07. Mai 2017, 08:19
Ich kaufe gerne mal auf Flohmärkten oder in Gebraucht-Shops meine Platten. Die bekommen dann eine Wäsche mit der okki nokki und eine neue Hülle. Knackgeräusche werden dadurch auf jeden Fall minimiert. Und warum soll ich nicht mit wenig finanziellem Aufwand dieses "Tuning" vornehmen?

OK, einmalig habe ich die Anschaffung der Plattenwaschmaschine zu stemmen...
Hörbert
Moderator
#32 erstellt: 07. Mai 2017, 09:52
Hallo!


......Ich kaufe gerne mal auf Flohmärkten oder in Gebraucht-Shops meine Platten........


Mache ich schon lange nicht mehr, zwar schaue ich mir die Angebote zuweilen mal an aber in aller Regel sind das günstige Nachpressungen von Mainstreamware die ich nicht sammle.

Seit etlichen Jahren tausche ich eigentlich nur noch Nachpressungen die sich in meiner Sammlung befinden gegen möglichst gut erhaltene Erstpressungen aus. Zuweilen kein ganz günstiges Unternehmen aber was will man machen?

Neue Sachen kaufe ich ausschließlich auf zeitgemäßeren Tonträgern die bis auf die SACD´s (hier gebe ich mich mit der CD-Spur zufrieden) so schnell als möglich auf einer meiner FP´s landet damit ich sie in der NAS zur Verfügung habe.

Nur die alten Schallplatten digitalisiere ich natürlich nur in Ausnahmefällen da es irrsinn wäre die ca 4000 Exemplare auf die FP´s bringen zu wollen.

MFG Günther
gapigen
Inventar
#33 erstellt: 07. Mai 2017, 10:10
In den Gebrauchtläden kaufe ich gebrauchte LPs und eher keine Neupressungen. Und diese reinige ich halt aus o.g. Gründen.

off topic und sicher schon öfter diskutiert. Passt aber hierher: Gerade gestern habe ich einen AB-Vergleich Pink Floyd: Wish You Were Here zwischen spoity connect (digital in Aktivbox) und LP (analog aus Phono-Vorverstärker im Aktivbox) gemacht. spoitfy war beim umschalten der Quellen etwas lauter, was für einen Test eher ein Vorteil ist. Ich habe dabei mal wieder festgestellt, dass ich den LP-Klang eindeutig zumindest ggü. streaming bevorzuge. Es klingt für mich einfach gefälliger. Ich weiß, das ist subjektiv und hält vermutlich objektiven Messungen ggü. nicht stand.

on topic: daher die Plattenwaschmaschine. Die 450€ dafür sind für mich eine sinnvolle Investition. Viel mehr würde ich aber auch nicht ausgeben, da mich das Prinzip der okki nokki überzeugt.
höanix
Inventar
#34 erstellt: 07. Mai 2017, 10:17

Hörbert (Beitrag #29) schrieb:

Sagt mal wohnt ihr über einer Steinschleiferei deren Besitzer aus Geiz trocken schleifen lässt?

biggrinbounce2 Ich bin der Besitzer. biggrinbounce2
Nur zu deiner Information:
Nasser Staub hält sich viel länger in der Luft als trockener.
Außerdem schleppt man mit den Arbeitsklamotten immer was ins Haus.

LG Jörg


[Beitrag von höanix am 07. Mai 2017, 11:52 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#35 erstellt: 07. Mai 2017, 12:09
Hallo!

Na ja, es bedarf m.E. schon einer recht hohen Staubdichte falls der Staub es in nennenswerter Menge über die Sperre die das Cover und die Innenhülle bis auf die Platte schafft. Zumal bei einer gängigen Aufbewahrungsmethode mit der Öffung zur Wand .

Die "Waschorgien" von denen ich hier öfter lese erstaunen mich immer wieder. Wie schon geschrieben hatte ich bei insgesamt 4000 Schallplatten (ca.2400 Eigene Exemplare die in Benutzung sind und ca.1600 Exemplare die ich zeitweise in Verwahrung hatte) nicht mehr als 150 Exemplare die eine Plattenwäsche nötig hatten. Das waren zum größten Teil Exemplare aus einer ganz bestimmten Sammlung die ich seinerzeit geschenkt bekommen hatte und die Jahrelang -bis zur Hobbyaufgabe-, nass abgespielt wurden.

Ab und an muss ich einen "Neuerwerb" (eine dieser uralten Erstpressungen die ich mir überall zusammenkaufe) waschen aber sonst hat die Maschine eigentlich nicht viel zu tun.

MFG Günther
Abbey_Road
Schaut ab und zu mal vorbei
#36 erstellt: 25. Jun 2017, 14:09
Hallo,
eine Frage: Mit wieviel Druck sollte man mit der Ziegenhaarbürste die Schallplatte reinigen. Einfach nur Schleifen lassen, oder fester in die Rille drücken.
harvensaenger
Stammgast
#37 erstellt: 25. Jun 2017, 16:06
Schleifen lassen mit ein wenig Druck, das Wasser mit dem Mittelchen löst den Staub eigentlich im Vorfeld prima.
gapigen
Inventar
#38 erstellt: 25. Jun 2017, 17:16

Hallo,
eine Frage: Mit wieviel Druck sollte man mit der Ziegenhaarbürste die Schallplatte reinigen. Einfach nur Schleifen lassen, oder fester in die Rille drücken.

Ziegenhaarbürste? Habe ich hier etwas überlesen?

Ich nutze diese Carbonbürsten, und ich sage mal in alller Deutlichkeit und ohne ..., die sind SCHEISSE. Oder mir fehlt das Talent, diese richtig anzuwenden: Man soll ja die Bürste im Laufrichtung der Rille aufsetzen, bürsten und sie dann ebenfalls in Laufrichtung der Rille angeschrägt absetzen. Das einzige was passiert ist ein Sammeln des Staubes umd dessen Konzentration auf eine "Staub-Linie" beim absetzen. Also nix mit Reinigung...
tbc67
Stammgast
#39 erstellt: 25. Jun 2017, 17:32
Ziegenhaarbürsten eignen sich hervorragend, da sie nicht nur die Reinigungsflüssigkeit verteilen, sondern auch mechanisch die Oberfläche reinigen, falls nötig. Mit der Carbonbürste verteilt man die Flüssigkeit nur, sodass die Reinigung nur chemisch stattfindet.
Eine Ziegenhaarbürste kann man allerdings nicht in die Rille drücken, da der Durchmesser des Ziegenhaars zu dick ist.
Ebenfalls empfehlenswert sind Bürsten mit Samtstoff. Entweder man kauft sich für relativ viel Geld eine Clearaudio Pure Groove oder man geht in den Stoffmarkt und bastelt sich für einen Bruchteil des Geldes selbst 'ne Bürste.


[Beitrag von tbc67 am 25. Jun 2017, 17:32 bearbeitet]
Hörbert
Moderator
#40 erstellt: 25. Jun 2017, 17:32
Hallo!


...... die sind SCHEISSE. Oder mir fehlt das Talent, diese richtig anzuwenden.............


Das ist eine reine Übungssache, mit der Zeit bekommst du die richtige Handhabung der Bürste schon raus.

Wenn ich mich an meine frühen Anfänge erinnere da hatte ich auch so meine Probleme bis ich den richtigen Druck und den richtigen Dreh um den Staub von der Platte zu schieben raushatte.

MFG Günther
gapigen
Inventar
#41 erstellt: 25. Jun 2017, 17:38

Das ist eine reine Übungssache, mit der Zeit bekommst du die richtige Handhabung der Bürste schon raus.

Das glaube ich nicht nach 40 Jahren des Plattenbürsten - ok, mit Unterbrechungen. Ich kann nicht glauben, dass man es schafft, mit diesen dünnen Carbon-Bürstchen eine Platte vernünftig vom Staub zu befreien.

Vielleicht solltest Du mal die Beleuchtung des Plattenspielers überprüfen: Wenn danach die Platte trotzdem keine "Staubgerade" mehr dem bürsten hat, dann hast Du meinen wirklichen Respekt
Abbey_Road
Schaut ab und zu mal vorbei
#42 erstellt: 25. Jun 2017, 18:10

harvensaenger (Beitrag #37) schrieb:
Schleifen lassen mit ein wenig Druck, das Wasser mit dem Mittelchen löst den Staub eigentlich im Vorfeld prima. ;)


OK. Danke für die Antwort. Ich denke, so ist das auch richtig. Gut beschrieben!
Hörbert
Moderator
#43 erstellt: 26. Jun 2017, 19:00
Hallo!


........Vielleicht solltest Du mal die Beleuchtung des Plattenspielers überprüfen:.......


Keines meiner vier Laufwerke hat eine eingebaute Beleuchtung.

Selbst am hellen Tag zeigt sich kein Staubstreifen, hier genügt eigentlich die richtige Bewegung mit dem Handgelenk um diesen Streifen aufzunehmen.Dein Hauptfehler dürfte m.E. allerdings darin bestehen das du die Schallplatte damit bei stillstehendem Teller versuchst zu reinigen, das geht nicht besonders gut.

Aber es gibt in der Tat eine ganze Reihe von Usern die mit den Carbonbürsten nicht zurechtkommen. Für diese gibt es Samtwischer die man auch noch bekommen kann oder gleich den Nagaoka Plattenroller.

MFG Günther
gapigen
Inventar
#44 erstellt: 26. Jun 2017, 19:09

Dein Hauptfehler dürfte m.E. allerdings darin bestehen das du die Schallplatte damit bei stillstehendem Teller versuchst zu reinigen, das geht nicht besonders gut.


Danke erst einmal für Deine Antwort. Natürlich dreht sich bei mir die Platte beim reinigen. Ich habe gerade vorhin mit meiner Carbonbürste bewaffnet alles Mögliche ausprobiert. Und ich meine alles Mögliche. Richtig gut reinigt die bei mir nur, wenn ich den Staub zum Schluss seitwärts abziehe. Das aber finden m.W. die Platten nicht so toll...
Hörbert
Moderator
#45 erstellt: 27. Jun 2017, 17:23
Hallo!


.......Das aber finden m.W. die Platten nicht so toll...........


Das schadet eigentlich nicht. Im Grunde ist jede Methode der Plattenreinigung außer eben Waschen und dem Nagaoka Plattenroller für den Erhaltungdszustand der Schallplatten nicht so der Renner und die Gefahr einen kleinen dauerhaften Knackser (einzubauen" ist zwar gering aber dennoch immer latent vorhanden.

Man muss eben von Fall zu Fall abwägen ob eine Reinigung gerade notwendig ist oder nicht. Auch aus diesem Grund nutze ich konsequent Staubschutzhauben und lasse die Scheiben nicht länger als notwendig auf dem Teller liegen.

MFG Günther
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