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magnat rv 1 brummen aus den ls

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KillingJoke28336
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Apr 2011, 17:40
hallo leute,
eben gerade meinen neuen magnat rv 1 angeschlossen, mein erstes röhrengerät. jippie nun hab ich allerdings ein brummen auf meinen nuberts, egal welcher eingang 8 (cd,phono), ist das normal? je mehr lautstärke desto lauter wird auch das brummen.

grüße
maritn
KillingJoke28336
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 05. Apr 2011, 18:33
ok problem gelöst, halbwegs. es liegt am antennenkabel, sobald ich es an den fernseher anschließe bekomme ich das brummen. hat jemand einen lösungsvorschlag? extra abgeschirmtes antennenkabel hilft vielleicht?


[Beitrag von KillingJoke28336 am 05. Apr 2011, 18:42 bearbeitet]
Mainz09
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 05. Apr 2011, 18:55
Hallo,
das scheint eine Brummschleife zu sein. Dein Magnat ist geerdet und das Antennenkabel ebenso, das geht dann weiter über die Chinchbuchsen. Es gibt Zwischenstücke fürs Antennenkabel käuflich zu erwerben um die Brummschleife zu verhindern. Ggf mit " Brummschleife "
Googeln.

Viel Spass beim Röhrenhören
Jürgen
KillingJoke28336
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 05. Apr 2011, 19:25
ok, danke, hab mal so einen brummentstörfilter bestellt. hoffentlich hilfts.
Donld1
Inventar
#5 erstellt: 05. Apr 2011, 20:15
Mantelstromfilter
KillingJoke28336
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 05. Apr 2011, 21:07
genau den hab ich bestellt
Lötdampfer
Stammgast
#7 erstellt: 06. Apr 2011, 09:33
Zwei ordentliche Klappferrite hättens dann sicher auch getan
ehe man den "Mantelstromfilter"-Hersteller reich macht,der den Krams eh nur in Kunststoff eingießt.
Zumal die käuflichen Filter meistens mit recht minderwertiger Ferritequalität verarbeitet wird

K1024_DSCF3973
Hüb'
Inventar
#8 erstellt: 06. Apr 2011, 09:35
Ein Klappferrit gegen eine Brummschleife?
Ist das zielführend? Ich glaube nicht...
Lötdampfer
Stammgast
#9 erstellt: 06. Apr 2011, 09:47
@Hüb

Ist das zielführend? Ich glaube nicht...


Dann schau Dir doch mal einen "Mantelstromfilter" an!

Es geht um die Unterdrückung von Gleichtaktsignalen.
Und dazu werden Ferrite genutzt um eine Transformationswirkung zu erzielen und somit Brummschleifen zu vermeiden!

Das ist bei normalen im Funkbereich genutzten Mantelwellensperren und genauso bei Mantelstromfiltern der Fall.
Beim HF Einsatz in Sendeanlagen muss einzig die Permeabilität deutlich höher sein um eine zu frühe Sättigung beim Eigenbau zu vermeiden.
Das ist beim Fragesteller aber nicht nötig!
Dort reichen locker ganz normale Klappferrite aus.



Denk doch nochmal drüber nach


[Beitrag von Lötdampfer am 07. Apr 2011, 12:58 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#10 erstellt: 06. Apr 2011, 10:00
http://de.wikipedia.org/wiki/Mantelstromfilter


wikipedia schrieb:
Ferritkernmantelstromfilter können Brummschleifen nicht wirkungsvoll bedämpfen.

Lötdampfer
Stammgast
#11 erstellt: 06. Apr 2011, 10:13
Es geht um die Unterdrückung von Gleichtaktsignalen!
Und je nach Permeabilität des verwendeten Materials ist
die Induktivität höher oder niedriger.

Nicht nur bei Wikipedia drüberlesen,
sondern die elektrische Funktionsweise verstehen

Bei seiner Anlage ist genauso wie an jeder HF-Sendeanlage die Einspeisung in den meisten Fällen via eines Koaxialkabels um dessen Außenleiter sich Mantelwellen bzw induktive Kopplungen bilden können.
Und Ziel ist es bei diesen das Gleichtaktsignal,daß
die Brummschleife erzeugen kann zu unterdrücken.
Dazu wird dieses Signal Transformiert und aufgehoben!

Nicht nur wiki bemühen!
Manchmal hilft auch der alte Herr Rothammel zuverlässiger weiter.
JEDE im Amateurfunk genutzte Mantelwellensperre hat diese Funktionsweise.
Auch funktionieren "Mantelstromfilter" nach genau diesem Prinzip.

@KillingJoke Wenn das Koaxkabel ausreichend lang ist,kannst Du versuchsweise auch einen kleinen Ring aus möglichst vielen Windungen wickeln und mit Kabelbindern fixieren um die Fehlersuche noch mehr einzugrenzen.
Das Kabel dabei bitte nicht knicken!


[Beitrag von Lötdampfer am 06. Apr 2011, 10:18 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#12 erstellt: 06. Apr 2011, 10:14
Bin - zugegeben - kein Experte und will natürlich keine Verwirrung stiften.
Lötdampfer
Stammgast
#13 erstellt: 06. Apr 2011, 10:21
@Hüb Passt schon


@KillingJoke

Beim Verdrosseln auch immer die Cinch/RCA Kabel beachten!
Die sind auch geschirmt und haben demzufolge einen ähnlichen elektrischen Aufbau wie ein koaxiales Antennenkabel.

Es sollte in dem Fall aber an Deinem Antennenkabel liegen.


[Beitrag von Lötdampfer am 06. Apr 2011, 10:35 bearbeitet]
KillingJoke28336
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 06. Apr 2011, 11:01
denke auch, dass es das antennenkabel ist. brummt ja nur sobald ich es anschließe. ich werde berichten ob der bestellte filter wirkung gezeigt hat. für 2,x euro mach ich gern den hersteller reich, solange das teil dann auch funktioniert.
Lötdampfer
Stammgast
#15 erstellt: 06. Apr 2011, 14:43
Bei dem Preis kann man nur bei geringen Problemen diesbezüglich Abhilfe schaffen,weil gerade das zu verwendende
Material recht teuer ist(gutes Kernmaterial).
Aber das wird schon (hoffentlich) passen. *daumendrück*


[Beitrag von Lötdampfer am 06. Apr 2011, 14:43 bearbeitet]
KillingJoke28336
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 07. Apr 2011, 17:57
der filter für 2 euro funktioniert einwandfrei. absolut kein brummen mehr, vielen dank an die experten für den tipp.
Donld1
Inventar
#17 erstellt: 07. Apr 2011, 18:24
Schön, dass jetzt alles funktioniert. Und das für zwei Euro? super.

Grüsse
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