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Adaptor oder pre-out/main in?

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ape4580
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 28. Apr 2006, 15:17
Hallo Leute, ich bin gerade am Grübeln: der pre-out und main-in war meiner Meinung einfach nur da, um den Receiver zwischen Vorverstärker/Tuner und Endstufe auftrennen zu können und entweder eine andere Enstufe anzuschließen oder die Endstufen des Receivers über einen separaten Vorverstärker anzusteuern.
Nun habe ich aber mal gelesen, daß da ein Equalizer eingeschleift werden kann- ich dachte dafür sei der Adaptor (wenn vorhanden) oder ein Tape Anschluß verwendbar.
Denn würde die hohe Ausgangsspannung ( je nach Volumestellung) am pre-out einem EQ nicht schaden ? An den Buchsen liegen ja meist 200mV an, an einem pre-out bis zu 10V! Oder ist etwa ein pre-out an einem Receiver gar nicht das, was an einem Vorverstärker ein main out ist?
Wäre für eine Klärung sehr verbunden
Mfg Steffen
ruesselschorf
Inventar
#2 erstellt: 28. Apr 2006, 16:41
Hallo,

übliche HiFi oder auch P.A. Endstufen sind mit 2 Veff gut ausgesteuert, wozu also 10 Volt ? Wo hast Du diese Messwerte her?
Der Pre-out/Main-in an Receivern oder Vollverstärkern liefert i.d.R. den Pegel um die Endstufe auszusteuern und ist gut geeignet externe Geräte wie Equalizer oder sonstige Regelverstärker einzuschleifen, falls main-in/pre-out nicht vorhanden sind kann man auch den bei einigen Klassikern vorhandenen 'Adaptor' Eingang verwenden,(früher mal für externe Dolby oder DBX Compander vorgesehen) der den Vorteil hat dass er an der Front schaltbar ist.

Gruß, Helmut
ape4580
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 28. Apr 2006, 16:51
Hi, 10V? Nun ja, mein Carver c-1 Vorverstärker hat max. 8V am main out, der sub-woofer-ausgang an meinem Aiwa Dolby receiver 6,x V, zudem hat meine Endstufe Carver m-200t bis 10V Eingangsfreigabe!
Dennoch sind ja 2V schon das Zehnfache einer normalen Line-in Buchse! Ich muß mal gucken was mein Kenwood GE-1100 für max Eingangspannung erlaubt, aber schon 2 Volt, glaube ich nicht gelesen zu haben!
Kann es vielleicht sein, daß die EQs aus den 70ern ganz andere Line-in Konstruktionen hatten? Danke, mfg Steffen
ruesselschorf
Inventar
#4 erstellt: 28. Apr 2006, 20:02
Hallo,

kein vernünftig konstruierter Verstärker ob Klassiker oder neuestes HiFi Wunder braucht 8 oder 10 Volt zur Vollausteuerung - kann ja sein dass er 10 Volt oder mehr verträgt bis es zu Schäden am Gerät kommt. Kann es eventuell sein dass da sspitzenwerte Vss angegeben sind? dann mußt Du den Vss Wert durch 2,82 teilen um den Veff Effektivwert zu bekommen.

Gruß, Helmut
ape4580
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 29. Apr 2006, 10:08
HI Helmut, Ups, ja so isses! Danke für den Hinweis, wie heißt es so schön, man wird alt wie ein Haus und lernt nie aus...

Aber beim Kenwood ist der line-in dennoch nur mit 250mV angeben!
Wie auch immer, der EQ bleibt am Tape bzw Adaptor oder noch besser am dbx400 route selector Processor line, da kann man ja wunderbar die Geräte in Reihe schalten!
Und der Main/pre bleibt weiterhin überbrückt

Servus und danke
Shadow-HH
Stammgast
#6 erstellt: 29. Apr 2006, 12:04

ape4580 schrieb:


Aber beim Kenwood ist der line-in dennoch nur mit 250mV angeben!

Servus und danke


Diese 250mV beziehen sich auf die Eingangsempfindlichkeit. Der Kenwood braucht also 250mV am Eingang, um bei maximaler Verstärkung (Lautstärkeregler auf Maximum) Nennleistung liefern zu können. Kriegt er am Eingang eine höhere Spannung, liefert er eben schon vor Mamimalstellung des Lautstärkereglers volle Leistung. Die Übersteuerungsfestigkeit der Hochpegeleingänge moderner Amps oder Receiver liegt in der Regel bei etwa 8 - 12 Volt. Nur so als Tip: Schau mal in die Anleitung eines üblichen CD-Players - die liefern bei einer voll ausgesteuerten CD in der Regel um die 2 Volt an den Cinch-Ausgängen.

Gruß Olaf
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