Sie sind bereits Community-Mitglied? Dann loggen Sie sich hier ein!

Auto-Login
Passwort vergessen?


Seltsame Sache mit FM-Empfang

+A -A
Autor
Beitrag
myrgatroyd
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 15. Apr 2008, 12:40
Hallo,

wenn ich hier falsch gepostet habe, bitte richtig schieben.
Mein Problem ist ein wenig schräg, eher für die Statistik, ich glaube nicht, was ändern zu können.

Ich bin vor einigen Jahren umgezogen.
Meine Radios und Receiver hab ich in der alten Wohnung und in der neuen in Gebrauch gehabt, rotierend.
Das sind:

Loewe Opta Meteor Bj56
Loewe Ota Hellas gleiches Jahr
Braun cev 500
Pioneer sx 990
Pioneer sx d-5000

Antennen: Bei den Röhrengeräten die eingebauten Dipole,
bei den anderen Außendipol
Haus: Fachwerkhaus mit extrem gepackten Lehm, auch die Decke ist massiv.
Lage: in einem weitläufigen Flusstal.

Bei allen Geräten war in meiner alten Wohnung auch bei schwachen Sendern die Wiedergabe sauber, maximale Feldstärke und SIgnaltärke stimmten überein.
Jetzt ist es aber so, dass beide Optima hintereinander eintreten. Erst prima Feld, dann gutes Signal, bei aufsteigender Frequenz. Neben den Sender tunen kenn ich nur von verdorbenen Tunern.
Einen verstimmten Tuner kann ich ja noch nachvollziehen, aber das alle den gleichen Schuss haben?
Wobei die Stereotuner da ganz unsauber und grausam klingen, die alten Röhren schaffen es noch. Mit denen hören wir auch meistens.

Was ist hier mit dem FM los?

Danke für die Geduld beim Durchlesen und im Vorraus für die Antworten.

Liebe Grüße
Alex
Albus
Inventar
#2 erstellt: 15. Apr 2008, 13:11
Tag,

also, rasch gesagt, da rasch vermutet. - Alt: Empfang in zum (einzigen) Talfüllsender optimaler Richtung der Gerätschaften bzw. der Außendipole (starke Feldstärke, Tuning-Instrument springt auf Mittenposition, keine Nebenzipfel oder Nebensender). Dagegen, neu, eine wahrscheinlich großstädtische richtungslose Lage (= omnidirektional) zu den diversen Sendern in der Stadt und deren näherem und weiterem Umfeld (Großraum). Wilde Feldstärken, weil wilde ungerichtete Entfernungen zu Sendern untershciedlichster Senderstärke, dazu bezogen auf die Dipollängen Bereich unter 98 MHz verminderter Antennenpegel, oberhalb 98 MHz steigender Pegel. Daraus: zunächst reagiert das Feldstärke-Instrument, das Signaltuning-Instrument zeigt nicht die genaue Mittenposition, vielmehr muss die Mitte korrekt von Hand nachgestellt werden, wobei die Feldstärke minimal vermindert wird. Ergebnis in der Großstadt: Je nach Witterung und Kränen aus Bautätigkeiten ist der Empfang zusätzlich vermiest oder auch unbeeinträchtigt.

Wie im Tal ist es aber nie mehr.

Freundlich
Albus
myrgatroyd
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 15. Apr 2008, 13:49
Ah ja.
Danke für die schnelle Antwort!
Nun stehen meine Röhrengeräte in verschiedene Richtungen, sie gehen auch nur bis 100 oder 99 MHz. Großstädtisch ist das Umfeld hier eher nicht...
Die Sender kommen hier aus verschiedenen Richtungen. Eine Relaisstation vermute ich eher nicht, da wir hier bundesländerübergreifend hören können. In Frage kommt: Kreuzberg, für Bayern. Erfurt: DLF und Deutschlandradio. Hoher Meißner für HR.
Wenn ich den Sender von "unten nach oben" (MHz-mäßig), ändert sich das Klangbild stark:
Sender kommt, Verzerrungen und Aussetzer kurz vorm Maximum, auf Maximum Zischen und Aussetzer, nach Maximum sauber, dann spitze, unsaubere Höhen und keine Bässe mehr.

Der Braun und der sx 990 liegen beide bei den Signalstärken zwei Drittel unter dem Maximum, bis es sauber klingt.

Die Sender hier drängeln sich stellenweise sehr eng, das Phänomen betrifft aber alle Sender unabhängig ihrer Frequenz.

Liebe Grüße
Alex
Albus
Inventar
#4 erstellt: 15. Apr 2008, 14:01
Tag erneut,

sind das überhaupt Mono- oder Stereo-Empfänger? - Der Braun und der SX 990 reagieren wie ein Stereo-Empfänger, der für einen Empfangs-erträglichen Geräuschspannungsabstand von 50 dB so an die 40 dBf Antennensignalstärke benötigt (auf typischen Anzeigeinstrumenten das untere Drittel). Und, die Übersteuerungsfestigkeit ist fraglich. Die Reaktion liest sich wie die Beschreibung auf Übersteuerung (Zusammenbruch im Front End).

Freundlich
Albus
myrgatroyd
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 16. Apr 2008, 15:59
Danke für die Antwort.

Ja, die Beschreibung klingt wie bei vergammelten ZF-Stufen. Das denke ich kann ich aber ausschließen.

Die Stereoreceiver, also der SX-D5000, Sx 990 und Braun sind in meiner alten Wohnung alle einwandfrei abgestimmt gelaufen und hatten einen sauberen Empfang bei allen Instrumenten auf Maximum.
Erst hier in meiner neuen Wohnung ist das anders. Der 5000 stimmt mit seinem automatischen Suchlauf vor den Sender ab, da muss ich erst noch manuell nachregeln. Der Braun und der ältere Pioneer liegen mit dem Signalstärkemaximum hinter dem Feldstärkemaximum, also Feldstärke Max Signalstärke bei 2/3, dann sinkt die Feldstärke und die Signalstärke steigt.

Bei einem Gerät hätte ich auch an verstimmte Vorstufen/Decoder gedacht. Aber bei allen?

Meistens höre ich mit Mono-Röhrenradios. Auch die verhalten sich wie beschrieben (die Tuner und Filter sind in Ordnung).

Ich hatte halt irgendwie gehofft, dass es dafür einen natürlichen Grund gäbe.

Liebe Grüße
Alex
Albus
Inventar
#6 erstellt: 17. Apr 2008, 07:14
Morgen,
und guten Morgen Alex,

nun ist aber doch die Frage nach dem Senderverhältnis des Empfangsortes jetzt fällig: sind es denn gegenwärtig hauptsächlich Ortssender? Wie ist denn das Verhalten je nach Empfangssituation von Ortsender gegen Fernsender? Die uU 70 bis gar 80 dBf bei Ortssenderlagen verdaut ein alter Receiver möglicherweise nicht, der Empfangsversuch endet dann schon mal bei sich störenden Geistersendern. Wenn dann auch die Fernsender, bis max. 100 km Distanz sag' ich mal, also mit ca. 20-40 dBf am Antennensignaleingang anliegend, nicht klar kommen, weder in Mono noch in Stereo, dann sind die Geräte gegenwärtig sämtlich überfordert (Trennschärfe) oder defekt. Senderdichte vorher (Tallage) : nachher = Abständig : Getümmel? Damit kamen/kommen ältere überseeische Geräte häufig nicht zurecht.

Jedenfalls, Mono-Empfang muss klar gelingen. Es sei denn, die Übersteuerungsfestigkeit angesichts von Ortssendern mit 70-80 dBf Einfall zwingt das Front End ins Oszillieren.

Freundlich
Albus
myrgatroyd
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 17. Apr 2008, 12:15
Hallo, Albus!
Danke erstmal. Das Heißt für mich, dass ich jetzt mal bei den verschiedenen Sendern, die ich empfange, schaue, ob ich die über Relais empfange oder ob die Sender weiter wegliegen. Dann weiß ich schon mal etwas mehr.
Ich melde mich dann wieder.

Liebe Grüße
ALex
Albus
Inventar
#8 erstellt: 17. Apr 2008, 12:18
Tag erneut Alex,

recht so; bis dann.

Grüße
Albus
Suche:
Das könnte Dich auch interessieren:
fm-empfangsproblem mit avr 1803
dual am 20.11.2002  –  Letzte Antwort am 19.06.2003  –  4 Beiträge
fm radio antenne
retoreto am 07.12.2004  –  Letzte Antwort am 07.12.2004  –  3 Beiträge
Terk FM Edge Neu! Zimmerantenne
riewe65 am 15.01.2008  –  Letzte Antwort am 16.01.2008  –  4 Beiträge
Unauffällige FM bzw. UKW Antenne fürs Wohnzimmer
ursus65 am 06.08.2007  –  Letzte Antwort am 11.08.2007  –  3 Beiträge
Antennenanschlüsse Technics Tuner FM/AM ST-7300
69parallel am 31.10.2014  –  Letzte Antwort am 01.11.2014  –  3 Beiträge
Empfangsprobleme (FM) bei PIONEER SX-702 RDS
Django8 am 27.02.2013  –  Letzte Antwort am 27.02.2013  –  4 Beiträge
teac-tuner, schwierigkeiten mit ukw-empfang
erdbaer am 03.10.2004  –  Letzte Antwort am 03.10.2004  –  3 Beiträge
Party Modus mit FM Transmitter
MatzeJe am 06.09.2010  –  Letzte Antwort am 03.11.2016  –  25 Beiträge
FM Antennensignal splitten?
Jim_Beam am 24.07.2008  –  Letzte Antwort am 24.07.2008  –  6 Beiträge
FM CAL beim Tuner?
akai am 22.04.2004  –  Letzte Antwort am 23.04.2004  –  5 Beiträge
Foren Archiv
2008

Anzeige

Aktuelle Aktion

Top Hersteller in Elektronik Widget schließen

  • Yamaha
  • Canton
  • Magnat
  • Denon
  • Klipsch
  • Heco
  • Onkyo
  • Dali
  • Marantz

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder807.269 ( Heute: 52 )
  • Neuestes MitgliedAndreasVirtuos
  • Gesamtzahl an Themen1.345.396
  • Gesamtzahl an Beiträgen17.664.674