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CD-Player + DAC?

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Autor
Beitrag
baratheon
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Aug 2006, 20:55
Einen wunderschönen guten Abend, liebstes Hifi-Forum!

Nachdem ich mich wochenlang damit begnügt habe, das Forum als Beobachter zu nutzen und mir dabei die eine und auch andere Träne verdrücken musste, meist aus purer Freude, denke ich, dass es an der Zeit ist, mal ein eigenes Thema zu erstellen.

Nun denn. Wie aus meinem Profil zu entnehmen ist, bin ich, was LS und Verstärker angeht, eigentlich recht gut versorgt.
Die Quelle betreffend sehe ich jedoch durchaus Potential zur Veränderung. Was nicht heissen soll, dass ich mit dem derzeitigen Zustand unzufrieden wäre. Immerhin sehe ich es als eine Art Privileg an, mein Hobby Hifi derart sportlich ausführen zu dürfen (Titelwechsel= Aufstehen, Hingehen, Zurückgehen, Hinsetzen,3-6-minütiges Ausruhen und rehabilitieren, Aufstehen, Hingehen...).
Kurz gesagt: Weg mit dem Krempel, Her mit was Neuem!

Ich bin schon ein großer Fan von mechanisch grundsolidem Hifi, wie es wohl die grossen und mittlerweile erschwinglichen CD-Player der 90er Jahre darstellen.
Einen Sony cdp x-559-es habe ich bis vor kuzem mein eigen nennen dürfen. Dieser hat sich jedoch klammheimlich davon gemacht, nochmal kurz gekuckt, ob ich auch alleine klarkomme, gesehen,dass nicht, und denoch Sssschüßßßß gesagt.
Kaputte Lasereinheit, Digitaler Ausgang defekt und überhaupt.

Was mir jetzt vorschwebt ist, ein ähnlich solides Laufwerk,
sehr gerne Sony cdp x-779-es oder noch lieber xa-50-es oder xa-7-es mit einem externen DAC ( Aqvox, RME ADI 2 oder Benchmark) zu verbinden und es damit dem Rest meiner Anlage zu ermöglichen, nicht mehr unbedingt so zu klingen, wie Klostein schmeckt.
Ein Freund von mir betreibt seine Kette (Hallgard-Audio Fingal 1.1, Thel Monoblöcke und Vorstufe) mit einem cdp x-555-es und einem RME ADI . Und glaubt mir liebe Freunde, das ist der Hammer. Was natürlich primär auf die Boxen zurückzuführen ist, die einfach unsagbar fein auflösen und einen derart präzisen Bass zaubern, dass ich mich mit meinen 7,5K€ Elance und SL-Amp einfach nur noch schäme.
Wer die Boxen nicht kennt, und ich glaube das seid ihr alle, schaut mal auf die Seite www.Hallgard-audio.de.

Aber was ich eigentlich sagen bzw. fragen wollte:
Hat jemand Erfahrungen mit den oben genannten Geräten und der Verbindung derer zu einem DAC?

Liebste Grüße aus dem Nationalpark Eifel

Volker
Schlappohr
Inventar
#2 erstellt: 30. Aug 2006, 22:33

baratheon schrieb:
und mir dabei die eine und auch andere Träne verdrücken musste, meist aus purer Freude

ohoh... soo schlimm hats dich erwischt??

so zu klingen, wie Klostein schmeckt

was du schon alles probiert hast....
so, die mußten jetzt sein, jetzt vielleicht noch was zum thema:
nanana, red mal deine elances nicht so klein, die hallgards sind ja auch nur mit wasser gekocht. und das design und vor allem die weiche erinnert mich doch schon sehr an die audiodata-technik. guck doch mal rein;)
dazu hawaphon, magnesiummembranen.... das ist doch schon fast n audiodata-klon *wunder
beim klang reden die wandler und die verstärker ganz gewaltig ein wörtchen mit. thel monoblöcke und rme-wandler... das ist ne ganz andere klasse als ein integrierter cdp und so ein "kleiner" verstärker!!
fazit: aufrüsten wird sich wirklich lohnen!!!;)

gruß, schlappohr
killertiger
Inventar
#3 erstellt: 31. Aug 2006, 00:25
Erstmal ...diese Hallgard LS machen einen tollen Eindruck.

Also ein externer DAC macht schon Sinn.
Man kann sich ein feines Stück Technik ausuchen und ist viel flexibler.
Eine gute Quelle ist wichtig. Was da verschenkt wird ist weg.

Das Laufwerk wird in Bezug auf den Klang völlig überschätzt!
Die heutigen guten DACs recklocken fast alle, und somit ist das Argument Jitter keines mehr.

Wenn du nur CDs hören willst, dann spricht nichts gegen einen schönen, soliden Sony etc. Aber achtung wegen CD-Rs.
Wenn Du aber auch mal MP3 hören willst, dann am besten einen Panasonic DVDP zB. den neuen S42 für 70 EUR.
Der hat den besten MP3 Klang unter den DVDPs und einen soliden Coax Ausgang.

Aber spare dir lieber das Geld für einen 779 (obwohl ich mal einen bei Ebay für 385 € bekommen habe )
und konzentriere dein Geld auf den DAC.

Der Benchmark ist wohl etwas hoch gejubelt, nicht schlecht aber es gibt bessere.
Wenn du auch einen exellenten KH Ausgang willst, dann wäre der neue AQVOX was.
Class A KHV, neue SuperClock, neues NT.
Diese Candeias Teile scheinen top zu sein.

Richtig günstig wäre der DA7.2x. Wohl auch Candeias Technik, KHV, treibt auch Aktiv-LS und Endstufen direkt, Fernbedienung. Erste Meldungen klingen gut. Den werd ich mir diese Woche bestellen.
http://www.diykits.com.hk/
Tip: die kleinen Bilder runterladen, dann sind sie High-Res.

Achten würde ich auf jeden Fall auf eine gute (Class A) Ausgangsstufe und upsampling/reclocking.
Die BB PCM 1796/1794 DAC sind interessant. (AQVOX, DA7.2x)
Die oberen 6 bit werden im (bessere klingenden) Multibit, die unteren 18 bit im Delta-Sigma 1-bit Verfahren gewandelt.

Ansonsten gibts natürlich noch unzählige gute DACs.
Geräte ausphasen, evtl. aufs Netzkabel von LW/Wandler einen Klappferrit für 1 € und fertig.


[Beitrag von killertiger am 31. Aug 2006, 00:45 bearbeitet]
Zidane
Inventar
#4 erstellt: 31. Aug 2006, 01:34
Hi..

@Volker,

Wenn es ein Sony sein soll, das vergeß lieber mal die alten Geräte, da dir spätens beim defekten Laser erneut die Tränen in den Augen fließen werden.

Wobei von den alten 7er, der CDP 777 ES das Referenz Gerät darstellt. Der 779 ist ne abgespeckte Version. Am Laufwerk wurde eingespart, evt. noch anders wo.

Geräte die ähnlich gut gebaut sind, wofür man noch LAs beiseite legen kann sind der Sony CDP-XA 50 ES und der CDP XA-555ES. Für alle Vorgänger, mal die billig Player ausgenommen, wird man so ohne weiteres keine LA mehr bekommen. Für den z.b XA-7 gibt es keine mehr. Bj. 95

Was den DAC angeht kann ich dir da nicht helfen, ich selber habe mir gebr. ein Madrigal Proceed PDP-2 gekauft. Kann sowohl Geräte per AES/EBU anschließen, als auch herkömliche Geräte koaxial digital. Ist zwar schon recht alt, kann aber im Bereich seiner Möglichkeiten mit neuen Oberklasse Geräten durchaus mithalten.

Und wenn ich hier im Forum so lese, was für Qualitätsmängel z.b der Agvox hat, die neusten Wandler scheinbar reine Studiogeräte sind, und die sog billig Geräte hier und da die Erwartungen meist nicht erfüllen können, ich mit meinem recht zufrieden bin. Für alle Geräte die mit 32-48Khz arbeiten, brauche ich mir keinen neumodischen 24Bit/192Khz D/A Wandler kaufen. Daran hängen neben dem XA-50 noch 2 Datrecorder.
baratheon
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 31. Aug 2006, 05:36
@Schlappohr:

Jahaaa! Wie ich mich auf die Kommentare zum Klostein gefreut habe, Danke!

Es ist wirklich schön, so schnell Antworten zu bekommen. Vielen Dank schon mal an euch.

Was die Hallgards angeht, die scheinen nicht nur von Audiodata abgekupfert zu sein. Stichwort Hawaphon.
Sondern weisen auch die eine oder andere Anleihe bei so ziehmlich jeder anderen LS-Firma auf.
Hawaphon sollte übrigens meiner Meinung nach beim hochwertigen LS-Bau vorgeschrieben sein. Gesetzlich versteht sich .
Aber mal im Ernst. Im direkten Vergleich zeigen die Hallgards den Elance schon, wie man eine Bassline von einer Bassdrum trennen kann. Versteht mich bitte nicht falsch, ich liebe die Elance und würde sie auch um keinen Preis der Welt wieder hergeben. Nur sind es ja bekanntlich die kleinen Fehler, die einen erst richtig symphatisch machen . Muss jetzt leider zur Arbeit und hab noch kein Wort zum eigentlichen Thema verloren. Mach ich aber nachher.

Vielen Dank an euch alle.

Gruß Volker
kappa_5
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 31. Aug 2006, 17:23
@schlappohr

Richtig günstig wäre der DA7.2x. Wohl auch Candeias Technik, KHV, treibt auch Aktiv-LS und Endstufen direkt, Fernbedienung. Erste Meldungen klingen gut. Den werd ich mir diese Woche bestellen.
http://www.diykits.com.hk/
Tip: die kleinen Bilder runterladen, dann sind sie High-Res.


Hallo,
ich habe den Parasound 800 DAC und als Laufwerk den Sony222ES. Der Klang war mit dem Tchibo-DVD-Player tatsächlich ziemlich genau gleich,
killertiger

Das Laufwerk wird in Bezug auf den Klang völlig überschätzt!

nur erkennt er manche CD-Rs nicht.
Der Sony stolpert nun manchmal. Das Laufwerk wurde vor 9 Jahren schonmal ausgetauscht, so dass ich denke,dass er seine Pflicht erfüllt hat. Als neues Laufwerk kommt morgen (eigentlich schon gestern ) ein Marantz 6000 OSE. Ich hoffe, dass das Laufwerk eine Zeit hält. Klanglich erwarte ich mir keine Steigerung.
Schon eher von einem größeren Parasound DAC. 1500 oder 2000 oder so...


Richtig günstig wäre der DA7.2x. Wohl auch Candeias Technik, KHV, treibt auch Aktiv-LS und Endstufen direkt, Fernbedienung. Erste Meldungen klingen gut. Den werd ich mir diese Woche bestellen.
http://www.diykits.com.hk/
Tip: die kleinen Bilder runterladen, dann sind sie High-Res.

Diese sind ja wirklich günstig und dann noch neu!
Meinst Du schlappohr (soll keine Beleidigung sein ), dass neuere in jedem Fall auch besser sind?
Schlappohr
Inventar
#7 erstellt: 31. Aug 2006, 18:53
sorry, ich hab das mit den DACs nicht geschrieben.... falsche adresse
wenn meine meinung trotzdem gefragt ist, neuer ist nicht gleich besser bei DACs, er muß einfach gut und sinnvoll aufgegebaut sein.

@themenersteller: hast du die elances tatsächlich DIREKT mit den anderen verglichen, also an gleicher elektronik, im gleichen raum?
kappa_5
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 31. Aug 2006, 19:06
ach ja, stimmt, also nochmal
@killertiger


Hallo,
ich habe den Parasound 800 DAC und als Laufwerk den Sony222ES. Der Klang war mit dem Tchibo-DVD-Player tatsächlich ziemlich genau gleich,
killertiger

Das Laufwerk wird in Bezug auf den Klang völlig überschätzt!

nur erkennt er manche CD-Rs nicht.
Der Sony stolpert nun manchmal. Das Laufwerk wurde vor 9 Jahren schonmal ausgetauscht, so dass ich denke,dass er seine Pflicht erfüllt hat. Als neues Laufwerk kommt morgen (eigentlich schon gestern ) ein Marantz 6000 OSE. Ich hoffe, dass das Laufwerk eine Zeit hält. Klanglich erwarte ich mir keine Steigerung.
Schon eher von einem größeren Parasound DAC. 1500 oder 2000 oder so...


Richtig günstig wäre der DA7.2x. Wohl auch Candeias Technik, KHV, treibt auch Aktiv-LS und Endstufen direkt, Fernbedienung. Erste Meldungen klingen gut. Den werd ich mir diese Woche bestellen.
http://www.diykits.com.hk/
Tip: die kleinen Bilder runterladen, dann sind sie High-Res.

Diese sind ja wirklich günstig und dann noch neu!
Meinst Du schlappohr (soll keine Beleidigung sein ), dass neuere in jedem Fall auch besser sind?
baratheon
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 31. Aug 2006, 22:24
Hallo Schlappohr und alle anderen,

Ja, wir haben die LS an der selben Elektronik und in dem selben Raum miteinander verglichen (Thel und Sony/RME).
Was wirklich sofort ins Auge bzw. Ohr sprang, war die deutlich ausgeprägtere Präzision im Bassbereich. Was mich auch nicht verwundert, da die Elance mit ihrer 2 1/2 Wege- abstimmung im geschlossenen Gehäuse laut Frequenzgang und Chassisparameter eigentlich leicht fehlabgestimmt ist. Die Volumina sind einfach zu gering für die Scan Speak-Bässe, so dass sie eine nicht zu unterschätzende Überhöhung in dem Bereich aufweist. Meines Erachtens nach verspielt sie so einen großen Teil des Vorteils geschlossener Gehäuse.
Laut Herrn Schippers ist sie aber gerade aus Gründen der Präzision und "Schnelligkeit" ihres Bassbereichs entwickelt worden. Was ich auch im Vergleich zu anderen LS ihrer Preisklasse durchaus bestätigen kann, da diese meist auf ventilierte Gehäuse in oft noch ungeeigneteren Dimensionierungen setzen und eine ebenso große, meist noch größere Überhöhung besitzen und dieses noch mit der schlechteren Impulstreue bassreflexunterstützter Gehäuse kombinieren. Ist auch kein Wunder, da sie ja zumeist beim Händler in einer Reihe mit vielen anderen Boxen stehen müssen und sich auf irgendeine Weise vom Rest abheben sollten. Eine deutliche Bassüberhöhung kann da schon Potenz vorgaukeln und unter Umständen kaufentscheidend sein. Was man dann vermutlich auf lange Sicht im eigenen unbehandelten Hörraum als "zuviel" und unpräzise erkennt, ist dann nichts weiter als eine fehlabgestimmte Box für umgerechnet 15 000 DM.
Die Hallgards setzen im Übrigen auch auf Bassreflex, sind aber so dimensioniert, dass sich keine Überhöhung zeigt. Im Verbund mit den MG-Membranen zeigt sich dann im Vergleich zu den Papiermembranen der Elance ein doch sehr deutlicher Unterschied.
Was den Hochtonbereich angeht, nehmen sich der Revelator der Elance und der Millenium-HT der Fingal nicht viel. Da von besser oder schlechter zu sprechen, wollte uns einfach nicht übers Herz.
Aber auch im Mitteltonbereich waren deutliche Vorteile seitens der Hallgards zu vernehmen. Die Magnesiummembranen können hier, je nach Sorgfalt des Entwicklers, Höllenqualen verursachen oder einfach extrem richtig und detailliert klingen. Und so ist es bei den Hallgards einfach der Fall.
Die Elance haben eine ungemein entspannende und unangestrengte Art der Wiedergabe, eben weil sie das eine oder andere Detail verschlucken und die Ohren nicht mit übertriebener Akkuratesse strapazieren, wie es bei der Hallgard schon mal der Fall sein kann.
Vielleicht bist du, liebes Schlappohr, ja auch Elancebesitzer und teilst diese Auffassung mit mir?!
Ich werde diese Boxen auf keinen Fall wieder hergeben, da ich ihre Art zu spielen einfach lieben gelernt habe.
Dasselbe gilt für meinen Kumpel und die Hallgards, die, völlig ohne Neid, aber dennoch die richtigeren LS sind und auf mich auch eine gehörige Faszination ausüben.
Arbeite im Übrigen weder für Audiodata noch für Hallgard-Audio. Nur um Misverständnissen vorzubeugen.


[Beitrag von baratheon am 31. Aug 2006, 22:56 bearbeitet]
baratheon
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 31. Aug 2006, 22:52
Entschuldigung, Ich wollte mich ja eigentlich für alle Tipps bedanken.

@Zidane:
Die wohl nur noch kurze (xa-50-es) oder überhaupt nicht mehr vorhandene( alle anderen älteren Sonys)Verfügbarkeit von LE`s ist natürlich ein riesen Argument gegen diese.
Und 700€ für einen xa-50-es mit Wechseleinheit ist auch ein ganz schöner Batzen. Nichtsdestotrotz, als LW in Verbund mit dieser tollen Haptik und Optik und einer Ersatzlasereinheit im Rücken dennoch eine Überlegung wert.
Eine vernünftige LW-Alternative fiele mir auf Anhieb auch gar nicht ein.
@ Alle:
Vielleicht habt ihr ja Erfahrungen mit anderen LW gemacht, die mich irgendwie in eine Richtung überzeugen könnten.

Viele Grüße
Volker


[Beitrag von baratheon am 31. Aug 2006, 22:53 bearbeitet]
Schlappohr
Inventar
#11 erstellt: 31. Aug 2006, 23:05
ok ok, ich gebe mich geschlagen, aus dem, was für mich wie eine "mal eben gehörte" pauschalaussage aussah, hast du einen fundierten bericht gemacht... respekt

nein, ich bin kein elance-besitzer, hatte die teile nur auch schon in der hand bzw unterm schraubendreher. hatte auch mal mit dem herrn schippers zu tun.
ich wollte aber keine lanze für die elance brechen (welch wortspiel), sondern dich nur davon abhalten, voreilig über die kisten zu urteilen. hast du ja, wie ich eben las, auch nicht gemacht;)
da ich die halgards nich kenne, fehlt mir selbst ja der vergleich.

@killertiger: was ist am da7.2 candeias die LFEs hat er offensichtlich nicht.... naja, vielleicht find ich da was drüber.
baratheon
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 31. Aug 2006, 23:59
Mit den Ähnlichkeiten zwischen Elance und Fingal hast du aber auf jeden Fall recht. Konstruktiv scheinen die sehr verwand. Das fällt einem aber bei unglaublich vielen LS auf. Von Schweickert und Wilson Audio. Von Schweickert und Hallgard-Audio ;).Audiodata und Audiophysic, und und und.
Sind halt einfach bewährte Konzepte, die sich aber dennoch im Detail ganz gewaltig unterscheiden können.

Ach ja, ich glaub ich wäre der erste, der hier im Forum seine eigenen Komponenten schlecht gemacht hätte, wenn du recht behalten hättest. Wäre ja aber auch mal erfrischend anders, oder?

Hast du eigentlich beruflich mit LS-Reparaturen zu tun, oder warum hattest du eine Elance unterm Messer?

Grüße Volker
Schlappohr
Inventar
#13 erstellt: 01. Sep 2006, 00:22

baratheon schrieb:
Hast du eigentlich beruflich mit LS-Reparaturen zu tun, oder warum hattest du eine Elance unterm Messer?

naja, ich studiere den ganzen quatsch ja noch. aber die elancen waren neu (naja, war nur ein klitzekleines praktikum)

die unzufriedenheit mit den eigenen komponenten ist doch einer der hauptmotoren dieser branche!
sonst würden gerade die firmen, die so hohe qualität und lebensdauer liefern, ja gar nix mehr verkaufen *g

weißt du was über den typen von hallgard? baut der die da in niedersachsen? (oder wo das gleich noch war)
baratheon
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 01. Sep 2006, 00:34
Falls du noch Kontakt zu Ulli und Roland haben solltest, dann grüße mal ganz herzlich von mir!!
Praktikum? Kenn Ich, Hab ich auch.

Was den Typen von Hallgard angeht, hab ich nur die Infos aus 2. Hand. Eben von meinem Kumpel, der etliche Male mit dem Herren telefonierte und sich so für die Hallgard entschieden hat.

Scheint eine echte Hausnummer zu sein, der Mensch. Mit einem Einblick in die Materie, bei der wir nur haben staunen können.

Er fertigt übrigens in Lüneburg, japp und das ist in Niedersachsen in der Nähe von Hamburg.

Praktikum bei Audiodata, traumhaft!!!!!!

Bist du Aachener?
Schlappohr
Inventar
#15 erstellt: 01. Sep 2006, 00:59
nein, das mit aachen hat sich so ergeben.
man nehme sich ein telefon und die mitgliederliste der high end society
bin aber am ende echt froh, dass es da geklappt hat, wenn ich sehe (höre...), was in der branche zum teil so verzapft wird.
kontakt nicht wirklich, eigentlich schade, sollte ich mal wieder ändern... man, ich plauder hier aus dem nähkästchen
baratheon
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 01. Sep 2006, 01:07
Ja, geht mir ganz genauso.
Aber du hast recht, dieses Thema sollte wohl vertraulich behandelt werden ;). Trotzdem, es ist wirklich unglaublich, wenn die Jungs mal aus dem Nähkästchen plaudern, oder?
Schlappohr
Inventar
#17 erstellt: 01. Sep 2006, 02:17
jaja, man kann schon viel mitbekommen, wenn man den leuten auf die finger schaut....
vor allem, akustische effekte und deren ursachen zu beschreiben (und zu beeinflußen..) ist ja echt nicht so einfach. der laie sagt sich halt "es klingt irgendwie komisch"... messen kann man auch nicht alles...
da muß ich sagen, hab ich echt von den crackz viel gelernt.
manches wird einem auch erst später so wirklich klar
schon ne feine sache. sind wir langsam off-topic? *g

Diesen DAC würd ich gern mal hören, klingt sehr vielversprechend. gibts nur leider nicht zu kaufen:

www.dddac.de
killertiger
Inventar
#18 erstellt: 01. Sep 2006, 19:06
@ schlappohr

Klar hat der DA7.2 die LEF Module. Das sind die CC75 nur anders beschriftet.

Dann beachte man diese komischen pilzförmigen kondensatoren,
die ich bissher nur im DA53 und AQVOX gesehen habe, dann die blau-türkisen Platinen sehen auch nach Candeias aus.

Dann noch teile der Stromversorgung, die KH Buchse, und der Motorpoti werden so von Candeias verbaut.
Der lange Chip ist auch ähnlich DA53/AQVOX.

Lade dir die Bilder runter und vergleiche.

Oder alles ist sehr gut nachgebaut.
baratheon
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 01. Sep 2006, 23:23
Wie jetzt? Keine weiteren Tips? Ist ja wie abgeschnitten!
Zidane
Inventar
#20 erstellt: 02. Sep 2006, 17:34
Hi..

Was ist den hiervon allgemein zu halten, ich habe mir den vor längerer Zeit gekauft. Ich bin jedenfalls trotz seines Alters von diesem Gerät überzeugt.

Da es im Netz keine Bilder von diesem Teil gibt, und ich grad ne Cam hier liegen haben, wollte ich euch das Bild nicht vorenthalten.

Madrigal Proceed PDP-2



An diesem sind mom. CD-Player per Cinch und die beiden DATs dran angeschlossen, per Chinch bzw. AES/EBU.

Das einzige was mich daran stören könnte, ist die Tatsache das man wie z.b Parasound nicht die Möglichkeit hat, so einfach die Wandlerbausteine zu tauschen. Z.b sind hier BB 18 Bit DACs drin (BB-PCM-85P), bei dem letzen dem 3er BB 20Bit DACs. Ob man das hört k.a, aber die Option fehlt einfach. Es sei den man lötet die aus, und setzt neue rein. Ob das so einfach geht und dann auch läuft ist ne andere Frage.

Des letzteren befinden sich unter dem Gerät 2 Löcher in denen Potis drin sind, k.a wöfür die sind, oder was man damit machen kann. Habe es auch unterlassen daran rumzudrehen.

Könnte ja mal eure Meinung als Experten dazu einbringen.


[Beitrag von Zidane am 02. Sep 2006, 20:31 bearbeitet]
baratheon
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 02. Sep 2006, 23:08
Hallo Zidane,

Infos über den PDP-2 habe ich leider auch keine.
Was jedoch den PCD-2, also einen Cd-Player von Proceed, betrifft, kann ich nur sagen: "Daumen hoch!".
Ob diese Erfahrung meinerseits jedoch Rückschlüsse auf die Qualität des von dir gezeigten DACs zulässt, kann getrost in Frage gestellt werden.( Danke für das Bild! War schon immer neugierig darauf, zu wissen, wie die älteren Proceedgeräte von innen aussehen. ),
Dieser CD-Player läuft oder lief im Übrigen an einer ML Vor-End-Kombi zwecks Entwicklung hier im Thread bereits erwähnter LS. Welcher verrate ich selbstverständlich nicht.
Nun sind dieses ja auch Geräte aus den frühen 90ern und daher wandlertechnisch nicht taufrisch. Dass sie dennoch bis zum heutigen Tage Verwendung bei der Entwicklung von hoch-höchstpreisigen Ls finden, müsste doch eigentlich auf die hochwertige Qualität, sowohl mechanisch als auch klanglich hinweisen. Habe leider nie mit anderen Playern vergleichen können und kann deshalb nur Vermutungen anstellen.

Grüße
Volker
Zidane
Inventar
#22 erstellt: 03. Sep 2006, 04:34

baratheon schrieb:
Hallo Zidane,

Infos über den PDP-2 habe ich leider auch keine.
Was jedoch den PCD-2, also einen Cd-Player von Proceed, betrifft, kann ich nur sagen: "Daumen hoch!".
Ob diese Erfahrung meinerseits jedoch Rückschlüsse auf die Qualität des von dir gezeigten DACs zulässt, kann getrost in Frage gestellt werden.( Danke für das Bild! War schon immer neugierig darauf, zu wissen, wie die älteren Proceedgeräte von innen aussehen. ),
Dieser CD-Player läuft oder lief im Übrigen an einer ML Vor-End-Kombi zwecks Entwicklung hier im Thread bereits erwähnter LS. Welcher verrate ich selbstverständlich nicht.
Nun sind dieses ja auch Geräte aus den frühen 90ern und daher wandlertechnisch nicht taufrisch. Dass sie dennoch bis zum heutigen Tage Verwendung bei der Entwicklung von hoch-höchstpreisigen Ls finden, müsste doch eigentlich auf die hochwertige Qualität, sowohl mechanisch als auch klanglich hinweisen. Habe leider nie mit anderen Playern vergleichen können und kann deshalb nur Vermutungen anstellen.

Grüße
Volker


Was ich mal grob den Manuals von Proceed-Audio sehen konnte, scheinen die CD-Player passend zu den Wandlern die gleichen Wandlerbausteine drin zu haben. Also PCD-3 und PDP3 jeweils 2x 20 Bit Wandler. So dürfte dein PCD-2 über 2x 18 Bit Wandler verfügen. Denke mal das es die gleichen sind, also BB PCM-85P.

Sofern dieser kein Upgrade bekommen hat ! - optional war dies ja möglich.


[Beitrag von Zidane am 03. Sep 2006, 04:34 bearbeitet]
baratheon
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 03. Sep 2006, 06:47
Guten Morgen,

ist dir bekannt, welches Laufwerk in den Playern verwendet wird?

Gruß Volker
Zidane
Inventar
#24 erstellt: 03. Sep 2006, 16:11

baratheon schrieb:
Guten Morgen,

ist dir bekannt, welches Laufwerk in den Playern verwendet wird?

Gruß Volker


Hi..

Das weiß ich leider nicht ganz genau, im PDP 2 soll das gute Studiolaufwerk drin sein, Phillips CDM irgendwas. Habe dazu mal was im Netz gefunden, wie es bei dem PDP-3 aussieht keine Ahnung. Vielleicht das gleiche.
Schlappohr
Inventar
#25 erstellt: 03. Sep 2006, 22:17

Zidane schrieb:
Des letzteren befinden sich unter dem Gerät 2 Löcher in denen Potis drin sind, k.a wöfür die sind, oder was man damit machen kann. Habe es auch unterlassen daran rumzudrehen.


der PCM58P hat ein Bit-Adjustment, das über Potis geregelt wird. Könnte sowas sein. An welcher Stelle sind denn die Potis??
weiß jmd, welcher Wandler in dem 3er proceed steckt (der 20-bit)?

ps:schönes foto;)
Zidane
Inventar
#26 erstellt: 03. Sep 2006, 22:32

Schlappohr schrieb:

Zidane schrieb:
Des letzteren befinden sich unter dem Gerät 2 Löcher in denen Potis drin sind, k.a wöfür die sind, oder was man damit machen kann. Habe es auch unterlassen daran rumzudrehen.


der PCM58P hat ein Bit-Adjustment, das über Potis geregelt wird. Könnte sowas sein. An welcher Stelle sind denn die Potis??
weiß jmd, welcher Wandler in dem 3er proceed steckt (der 20-bit)?

ps:schönes foto;)



Stimmt, PCM-58P ........ war wohl nen Zahlendreher. PCM-85p scheint auch nicht zu geben.

Welcher Wandler in dem PDP-3 ist kann ich nicht sagen, habe zwar schon welche gefunden 2 Leute die einen haben. Einen angeschrieben aber keine Antwort bekommen.

Die beiden Potis befinden sich oben weiter weg von den Wandlerbauseinen. Wo genau kann ich nicht sagen.

Edit -> Habe noch jemanden angeschrieben, der das Teil hat, vielleicht bekomme ich ein Bild oder die Antwort auf die verbauten Wandler.

Edit 2 -> Habe ne Antwort erhalten, er hat kein Bild und wenig Zeit. Hat sich damit wohl auch erledigt.


[Beitrag von Zidane am 04. Sep 2006, 17:35 bearbeitet]
Schlappohr
Inventar
#27 erstellt: 05. Sep 2006, 21:03
Google spuckt nach anwendung aller grausamer foltermethoden für den PCP-3 die BB PCM63K aus.
vermutlich ist der 63P-K gemeint. Den Daten nach ist das Pinlayout zum PCM58P verschieden. Also passen die schon mal nich in den pdp2;)
sind wir schon wieder offtopic?? *g

edit: den crackz von diyaudio nach ist von 18 zu 20bit eh kein wirkliches improvement....


[Beitrag von Schlappohr am 05. Sep 2006, 21:40 bearbeitet]
Zidane
Inventar
#28 erstellt: 05. Sep 2006, 21:54

Schlappohr schrieb:
Google spuckt nach anwendung aller grausamer foltermethoden für den PCP-3 die BB PCM63K aus.
vermutlich ist der 63P-K gemeint. Den Daten nach ist das Pinlayout zum PCM58P verschieden. Also passen die schon mal nich in den pdp2;)
sind wir schon wieder offtopic?? *g

edit: den crackz von diyaudio nach ist von 18 zu 20bit eh kein wirkliches improvement....images/smilies/insane.gif


Hier ein Bild eines Parasaound Dacs, hier ist ebenfalls der BB PCM-63P Baustein verbaut *gesockelt* , sieht so ähnlich aus optisch wie meiner.



Aber möglich, das intern die Schaltung anders ist.

Allerdings werden bei den verfügbaren Upgradekits nur die anderen Bauteine getauscht, die PCM-63P bleiben drin !


[Beitrag von Zidane am 05. Sep 2006, 22:16 bearbeitet]
cr
Moderator
#29 erstellt: 05. Sep 2006, 22:02
Wesentlich neben der guten Lesefähigkeit (CDR/RW; Staub, Kratzer) scheint mir, dass das Laufwerk bitgetreu ausgibt. Wenn das nicht gewährleistet ist, lohnt sich mM kein externer Wandler.
baratheon
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 05. Sep 2006, 22:14
Hallo CR,

gibt es denn deiner Erfahrung nach LW, die nicht bitgetreu auslesen?

Gruß
Volker
cr
Moderator
#31 erstellt: 05. Sep 2006, 22:32
Leider ja, sehr viele.

Vermutlich die neueren Philips- und Marantz CD-Player (definitiv zB der Philips 753 und Marantz 4000: das digitale Signal ist um 0,7dB zu leise!!!).
Der Teac 1850 (über die anderen Teacs weiß ich nichts).

Leider ist es so. Es hat mich selbst überrascht, denn bei den älteren CDPs war es mangels Rechenkapazität so, dass immer das Originalsignal ausgegeben wurde.
Bei einem korrekt aufgebauten CDP muß mM unbedingt zuerst der SPDIF-Ausgang kommen (nach der Fehlerkorrekturstufe) und erst danach darf upgesamplet usw werden.

Wie gravierend der klangliche Unterschied zum Original durch digitale Rechenoperationen vorm SPDIF ist, ist natürlich schwer zu sagen. Mich stört aber allein der Gedanke daran .....

Tatsache ist aber, daß nach 2maligem Durchlauf durch den oben erwähnten Marantz (ich machte damit eine CDR-Kopie und kopierte diese nochmals) bereits ein hörbarer Unterschied bestand (nicht nur wegen der geringeren Lautstärke).
baratheon
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 05. Sep 2006, 22:41
Das ist erstaunlich.

Ich möchte das Kapitel CDP, DAC eigentlich, sofern ich mich denn dann entschieden habe, für lange Zeit abschliessen und suche aus diesem Grunde ein LW, für das Ersatzteile lieferbar sind, das natürlich bitgetreu ausliest und welches mechanisch möglichst wertig und langzeitstabil auftritt. Die alten Sony, wie xa-50-es oder xa-555-es, machen einen sehr soliden Eindruck auf mich und stehen deshalb in meiner engsten Wahl.
Wo sind eigentlich die Unterschiede zwischen den beiden Playern?

Gruß
Volker
cr
Moderator
#33 erstellt: 05. Sep 2006, 23:15
Ich habe nur den Sony x333 ES.
Er läuft seit 1992 ohne Probleme. Schluckt relativ große Fehler (Staub, Kratzer etc). Ist sehr unkritisch bei CDRs (dass es mit manchen CDRs Probleme gibt, habe ich erst mit anderen Playern festgestellt).
Nachteil der älteren Player ist mM v.a. die CDRW-Untauglichkeit (ist mir wichtig, aber man kann durchaus am Standpunkt stehen, dass man das nicht braucht).

Dennoch sind mM einige der Philips-Laufwerke (die auch in Marantz verbaut wurden) deutlich robuster als die Sony-Laufwerke. Ich würde mir daher auch die höherwertigen Marantze der späten 90er anschauen.

Um Bittreue festzustellen, mußt du mit einem bittreuen Audiorekorder ein CDR brennen und diese am PC mit dem Original vergleichen.
Eine sehr gute Indikation für Bittreue (aber kein 100%iger Beweis) ist es, wenn der zu untersuchende CD-Player, den man am DAC digital anschließt, dort exakt dieselben Spannungswerte liefert wie ein anderer CD-Player aus den frühen 90ern (weil dieser bittreu ist) (Test mit einer CD, die verschiedene Sinusfrequenzen enthält, und gutes Multimeter)
Zidane
Inventar
#34 erstellt: 05. Sep 2006, 23:26
Hi..

Hier hat jemand den -Sony CPP XA 555ES kannst ihn ja mal fragen.


andisharp schrieb:
Zuhause angekommen hier das Bild vom Innenleben des XA555



Ich habe den Sony XA-50ES



Innenansichten beider Geräte siehst du jedenfalls. Die Laufwerke sind gleich, meines kann alles lesen bis auf CDRWs. Mit einigen XA-50ES scheints zu gehen, aber nicht mit jedem. Wie es beim Sony CDP XA 555ES weiß ich nicht.

Allerdings gebe es 1 Grund diese nicht zu nutzen, und zwar der das der Laser deutlich stärker beansprucht wird. Er muß seine Leistung deutlich erhöhen um die CDRW dank ihrer sehr geringen Reflexion zu lesen zu können. Damit wird auch die Lebensdauer verkürzt. Daher sollte man es lassen, auch wenn es geht. CDRs kosten ja heute nichts mehr.

@Cr, kann ich das mit DAT-Recordern irgendwie nachstellen, da ich keinen CD-Recorder habe, und eben nur nen 10 Euro Messgerät. Würde mich jetzt mal interessieren.
baratheon
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 06. Sep 2006, 20:56
Vielen Dank, Zidane, für die feinen Bilderchen!
andisharp
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 06. Sep 2006, 21:04
CD-RW hab ich noch nie ausprobiert, ich habe wirklich nie eine besessen. Ist aber auch uninteressant bei den Rohlingspreisen. Mit anderen Medien hatte ich noch nie Probleme, er liest auch DTS-CDs fehlerfrei. Das Schönste ist einfach das Schubladenlaufwerk, da macht das CD-Einlegen doppelt Spaß
Zidane
Inventar
#37 erstellt: 06. Sep 2006, 21:19

andisharp schrieb:
CD-RW hab ich noch nie ausprobiert, ich habe wirklich nie eine besessen. Ist aber auch uninteressant bei den Rohlingspreisen. Mit anderen Medien hatte ich noch nie Probleme, er liest auch DTS-CDs fehlerfrei. Das Schönste ist einfach das Schubladenlaufwerk, da macht das CD-Einlegen doppelt Spaß :prost


War das nicht so das man DTS-CDs nur lesen konnte, wenn das Laufwerk tatsächlich bitgenau arbeitet.
baratheon
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 06. Sep 2006, 21:28
Hallo Andisharp,

Die Bedienung des Players ist wirklich einmalig.
Ich warte schon immer darauf, dass die Labber-Lade meines Pioneers irgendwann einmal komplett die Spannung verliert und im Vorübergehen nach mir greift.
Verstehe sowieso nicht, warum so gut wie alle heutigen CDP
derart minderwertige Mechanik verbaut haben. Sicher, Preisfrage, Verfügbarkeit sind natürlich Argumente. Aber auch für Player jenseits der 2000€ Grenze?

Finde ich schon schade.

Zum Glück gibt es ja die alten Sonys, Denons, Onkyos usw.

Volker
cr
Moderator
#39 erstellt: 07. Sep 2006, 20:53

CD-RW hab ich noch nie ausprobiert, ich habe wirklich nie eine besessen. Ist aber auch uninteressant bei den Rohlingspreisen

CDRWs kosten 1 Euro und halten dafür (zB. Verbatim) zuverlässiger als CDRs. Eine Mitsui Gold CDR kostet auch etwa 1 Euro und Audio-CDRs auch. Sehe hier also kein krasses Preisproblem, das einen an den Abgrund des Ruins bringen würde.


@Cr, kann ich das mit DAT-Recordern irgendwie nachstellen, da ich keinen CD-Recorder habe, und eben nur nen 10 Euro Messgerät. Würde mich jetzt mal interessieren


Geht mit DAT genauso. Zwei CD-Player (einer davon sollte bittreu ausgeben) digital anschließen, und von einer Test CD verschiedene Sinussignale überspielen (auf Cassette oder durchschleusen). Wenn man diese am Line-Out des DATs mißt, müssen die Spannungen bei beiden CDPs jeweils exakt gleich sein.
Zidane
Inventar
#40 erstellt: 07. Sep 2006, 22:10

cr schrieb:

CD-RW hab ich noch nie ausprobiert, ich habe wirklich nie eine besessen. Ist aber auch uninteressant bei den Rohlingspreisen

CDRWs kosten 1 Euro und halten dafür (zB. Verbatim) zuverlässiger als CDRs. Eine Mitsui Gold CDR kostet auch etwa 1 Euro und Audio-CDRs auch. Sehe hier also kein krasses Preisproblem, das einen an den Abgrund des Ruins bringen würde.


@Cr, kann ich das mit DAT-Recordern irgendwie nachstellen, da ich keinen CD-Recorder habe, und eben nur nen 10 Euro Messgerät. Würde mich jetzt mal interessieren


Geht mit DAT genauso. Zwei CD-Player (einer davon sollte bittreu ausgeben) digital anschließen, und von einer Test CD verschiedene Sinussignale überspielen (auf Cassette oder durchschleusen). Wenn man diese am Line-Out des DATs mißt, müssen die Spannungen bei beiden CDPs jeweils exakt gleich sein.


Habe aber keine Möglichkeit nen alten Player zu bekommen bzw. evt. doch, sofort bekommen könnte ich lediglich ein XB 720QS der von 98´und damit nur 1 Jahr jünger als der XA-50ES. Test-CD mit Sinus hätte ich aber.

Was die RW angeht, gut hatte ja mal nen 10er Pack bestellt. 32x von Verbatim. Und so teuer waren die auch nicht, aber ein Grund wäre eben wie schon gesagt das man sich damit den Laser bzw. die Elektronik zerstört.

Bestes Beispiel ist die Sony PS-2 wo bei Verwendung von DVD RW Medien, ein kleiner Chip an der Lasereinheit abgeraucht ist. Mag zwar heute Player geben, die damit keine Probleme haben, wobei die der XB-720er auch nicht hatte. Hatte es dennoch vermieden diese zu verwenden.

Daher wenn du die verwenden willst, dann lieber mit einem billigen guten Gerät wie dem 720er. Aber nicht mit dem XA-50ES.


[Beitrag von Zidane am 07. Sep 2006, 22:59 bearbeitet]
andisharp
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 07. Sep 2006, 22:20

CDRWs kosten 1 Euro und halten dafür (zB. Verbatim) zuverlässiger als CDRs. Eine Mitsui Gold CDR kostet auch etwa 1 Euro und Audio-CDRs auch. Sehe hier also kein krasses Preisproblem, das einen an den Abgrund des Ruins bringen würde.


Ein kleines Missverständniss, ich meinte damit, dass CD-Rs so billig seien, dass man keine wiederbeschreibbaren Medien benötigt.
cr
Moderator
#42 erstellt: 08. Sep 2006, 08:40

Ein kleines Missverständniss, ich meinte damit, dass CD-Rs so billig seien, dass man keine wiederbeschreibbaren Medien benötigt.



Hat mich eh irgendwie gewundert.
Wie gesagt, ich verwende sie zur Archivierung von Musik, weil mich ihre Haltbarkeit besser überzeugt.


Was die RW angeht, gut hatte ja mal nen 10er Pack bestellt. 32x von Verbatim. Und so teuer waren die auch nicht, aber ein Grund wäre eben wie schon gesagt das man sich damit den Laser bzw. die Elektronik zerstört.


Im Normalfall erkennt ein alter Player die CDRW nicht und tut so, als ob nichts in der Lade wäre. Einige wenige erkennen irgendwas und beginnen durchzudrehen (Laufwerk wird immer schneller, meist hilft nur mehr Ziehen des Netzsteckers). Und ganz ganz wenige können sie spielen, wobei ich mir hier vorstellen könnte, daß es der Leseeinheit schadet (wenn sie nicht sauber konstruiert ist), weil mit höchstem Verstärkungsfaktor gefahren werden muß.
baratheon
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 10. Sep 2006, 21:29
Vielen Dank für eure Beiträge.

Ich habe zur Zeit die Gelegenheit, einen Restek Radiant III zu erstehen.
Ihr habt nicht zufällig auch noch Erfahrungen mit diesem Player?

Klar, ihr könnt euch sicher denken, dass mich die Frage nach dem verwendeten Laufwerk besonders interessiert.

Falls denn jemand über solche Infos verfügt, raus damit!

Viele Grüße

Volker
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