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Miniverstärker mit mehreren, addierten Eingängen?

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Matze88
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 28. Aug 2010, 21:26
Hallo!

Ich suche einen Stereo-Verstärker mit 2*5 W @ 4 Ohm (mindestens), welcher über mehrere Eingänge verfügt (mindestens 2, besser min. 3) die unabhängig in der Lautstärke geregelt verstärkt werden (also alle gleichzeitig auf dem Ausgangssignal drauf sind). Top wäre auch noch ein zusätzlicher Line-Out des gemischten Signals, aber kein muss

Gibts da was unter 30 €? Gern auch gebraucht.

Bitte die Frage nicht unverschämt aufnehmen, das sind exakt meine Anforderungen. Gibts nichts, muss ich mich wohl doch dem Selbstbau hingeben.

Nochmal in Kürze:
Ausgang: 2 x 5 W @ 4 Ohm
Eingang: 3x Stereo (Klinke, Cinch egal)
Regelung: 3x Poti für Lautstärken, 1x Masterlautstärke
Optional: Kopfhörerausgang (vll mit Muteschalter für "Power-"Ausgang)
Preis: <= 30 €

Dankeschön schonmal


Edit: Sinn wäre, die Tenöre (-> Selbstbau) gleichzeitig an 2 Computern + Fernseher zu benutzen


[Beitrag von Matze88 am 28. Aug 2010, 21:27 bearbeitet]
Apalone
Inventar
#2 erstellt: 29. Aug 2010, 10:02

Matze88 schrieb:
...also alle gleichzeitig auf dem Ausgangssignal drauf sind). Top wäre auch noch ein zusätzlicher Line-Out des gemischten Signals...


sowas gibts im Verstärkerbereich meines Wissens nicht.

Einfaches Mischpult und an den Summenout einen einfachen Verstärker bringt alle Anforderungen auf den Punkt.

Nur nicht für 30,-
Matze88
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 29. Aug 2010, 11:37
Alles klar, hab ich mir fast gedacht.

Dann wirds wohl doch ein kleiner Selbstbau. Fehlt leider nur der bezahlbare DualSupply Mini-Verstärker, die ganzen TDAs haben nur SingleSupply; Da ich eh alles neu machen muss, wäre aber ne symm. Versorgung kein Problem und erspart dazu noch den Ärger am Summierverstärker. Naja, ich schau mich mal weiter um
Mischpult + Verstärker fällt übrigens aus, das ganze soll ein Geschenk werden und diese Lösung wäre einfach Overkill. 3 einfache Potis sind einfach genug und somit auch viel praktikabler. Danke dennoch für den Vorschlag, hatte auch schon an einen "Mini-Powermixer" gedacht. Aber das fängt halt auch erst im dreifachen Preissegment an und kann dafür auch deutlich mehr als gefordert.
muc99
Neuling
#4 erstellt: 29. Aug 2010, 16:34
Ein Vorschlag, dürfte den Anforderungen ziemlich nahe kommen und kostet +- 50 Euros...

Ein kleines Mischpult wie dieses:
http://www.thomann.de/de/the_tmixmix_502.htm
(in der Bucht gibts sicher auch was...)

dazu in das Gehäuse des Mischpults eingebaut ein kleines Endstufenmodul:
http://www.conrad.de...RKER-BAUSATZ/2406020

Und dazu ein größeres Steckernetzteil...

Ich glaub nicht, dass selber was zusammenlöten billiger wird...

Andi
Matze88
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 29. Aug 2010, 17:06
Auch dir Danke für den Vorschlag.

Das Mischpult ist mir irgendwie einfach zu teuer für den Zweck "3 Lautstärkeregler".

Ich werd wohl einfach 2 TDA7294 nehmen (2x 1,70€), dazu einen 30 W Printtrafo (2*12V; 10€), 2*2200 µF zum Stützen und das weitere Kleinkram um den TDA (-> hier reicht sogar ein fliegender Aufbau auf den Pins) max. 5 €
Dann noch ein NE5532 (1,50€) auf ner kleinen Lochraster, welcher die 3 Eingangssignale summiert und dabei gleich noch etwas verstärkt (sodass der 7294 das nicht mehr tun muss; erspart die zu starke Verringerung des ohnehin recht schwachen Open Loop Gains).

Macht alles zusammen 20 € + Potis (4*2€) + Anschlüsse (4€) = 32 €.

Gut, bin ich garnicht so viel günstiger wie ich gedacht hätte.
Apalone
Inventar
#6 erstellt: 29. Aug 2010, 18:22
deine Kalkulation scheint ziemlich in die Hose zu gehen...

Phonic AM 120 habe ich seinerzeit f 28,- Stück bekommen. Habe direkt drei Stück genommen, weil konkurrenzlos günstig und vielseitig einsetzbar.

im Ernst: wenn dir das zu viel sein sollte, ist eh Hopfen und Malz verloren.

Dann musst du eben selber sehen, wie's geht. Wenn du aber nicht gerade arbeitslos bist, ist allein die Zeit wertvoller....
Matze88
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 25. Sep 2010, 11:26
So, das Projekt ist inzwischen etwas fortgeschritten, ich wollte nur mal nen Status dazu schreiben

Ich habe mir den AMP32 von 41hz.com geholt, das ist ein Class-T (PWM) Verstärker, 12 V Single Supply mit Brückenschaltung, 27€. Davor kommt ein einfach kleiner Addierer mit NE5532 und (Anzahl der Eingänge + Master) Stereopotis. Rechnet man dann noch ein paar Euros für einfache Anschlussklemmen und ein Gehäuse dazu, bin ich natürlich teurer als das fertige Mischpult, aber habe eine perfekt auf den Zweck angepasste Lösung, welche qualitativ auf jedenfall hochwertig ist.

Wenns fertig ist, kann ich gern noch ein (unspektakuläres) Foto reinsetzen.
Matze88
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 11. Okt 2010, 17:21
Projektvorstellung

gesamt

Zutaten:
a) Verstärker - 41hz.com AMP32
b) Gehäuse - Teko B4 (143x72x43 mm)
c) 3 Potis, Cinchterminal, Lautsprecherterminal, Schalter, Sicherung, Hohlbuchse, (Klinkenbuchse)

Aufbau:
Der Verstärker wird mit 12V (max. 14,6 V) betrieben. Da er "Class-T" ist, erzeugt er bei normalem Betrieb fast garkeine und bei lautem Betrieb sehr wenig Abwärme. Im Teko Gehäuse auf den Boden geschraubt ist bei starker Belastung fast keine Erwärmung spürbar. Stromverbrauch: Bis Zimmerlautstärke und knapp darüber 60mA (entspricht etwa dem Ruhestrom), noch lauter entsprechend mehr bis max. etwa 1,5 A im Mittel bei Musik kurz vor der Verzerrung (@ 4 Ohm)

Eingangsstufe:
Hier habe ich etwas geschummelt und unprofessionell gearbeitet, es geht aber trotzdem gut

Cinchterminal kommt auf Audiomasse (stellt gleichzeitig EINEN Massepunkt dar), die Eingänge gehen dann direkt auf die Stereopotis. Am Ausgang eines jeden Potikanals hängen 1uF gefolgt von 20 k Ohm. Diese gehen alle parallel (pro Kanal) direkt auf den invertierenden Eingang des Tripath Chips im Verstärker (analoge Eingangsstufe, OP-Amp). Dieser Weg, welcher hier sichtlich nicht abgeschirmt ausgeführt wurde, ist eigentlich als kritisch zu betrachten. Ich kann aber keine verstärkte Störeinstrahlung oder Störungen vom Verstärker selbst wahrnehmen, deswegen bleibt das so. Hier ist also quasi der Verstärker selbst als Addierer missbraucht wurden.

Kleines Extra der Eingangsstufe: Eingang 3 ist ebenfalls als Klinke ausgeführt (als Ausgang gedacht), um hier zusätzlich nen Funkkopfhörer anzuschließen. Die Klinkenbuchse liegt bauartbedingt mit Masse auf dem Gehäuse, bekommt keine weitere Verbindung zur Signalmasse. Dies wird wohl Störgeräusche, vor allem bei höheren Lautstärken, nicht ausbleiben lassen (bisher nicht getestet), beeinflusst aber die restliche Schaltung nicht. Eine isolierte Klinkenbuchse wäre von Nöten.

offen

Die Ausgänge sind direkt auf ein Lautsprecherterminal geführt. Zu beachten ist, dass aufgrund der internen Verschaltung zum Brückenverstärker die Massen getrennt geführt werden, sie haben nichts miteinander oder mit der Gesamtmasse zu tun.

Die Stromversorgung geschieht über ein 12V Schaltnetzteil (extern), welches bei Bedarf auf bis zu 14,6 V eingestellt werden kann. Direkt nach dem Eingang folgt eine Sicherung (per Halter von außen wechselbar), etwa 2-6 A mittelträge sind sinnvoll. Nach dieser folgt ein Schalter, direkt vor der Verstärkerplatine nochmal ein 16V/2200uF Pufferelko. Ebenfalls hier sitzt eine 1,5KE16A Schutz-Z-Diode, welche a) bei Verpolung die Sicherung fliegen lässt,
b) bei Überspannung die Sicherung fliegen lässt. Allerdings schützt diese nicht vor jeder Art von Überspannung, da der Strom erst bei etwa 17V nennenswert ansteigt, der VerstärkerIC aber bereits bei 16,0V sein Absolute Maximum hat. Dennoch besser als garnichts. Trotzdem ist bei Anschluss eines ungeregelten Netzteils (12V 500mA Wandbüchse) die Leerlaufspannung zu messen: Diese darf nicht über 16V liegen.

Unterm Strich: Ein hübscher kleiner Verstärker mit Potenzial! Meine bisherigen Bauten bestanden immer aus TDA irgendwas, im Vergleich zum TDA1552/1553 ist dieser Tripath TA2021B potenter, läuft kühler und hat einen besseren Klang. Außerdem ist sogar die Gesamtfläche der Schaltung wenn man einen minimalen Kühlkörper für den TDA bedenkt deutlich geringer. Dem Tripath würde ich einen dauerhaften Betrieb an maximaler Leistung mit einem halben-Finger-großen Kühlkörper zutrauen.

Der Lautsprecher ist übrigens ein Tenöre in 12/9mm Birke Multiplex mit 2 Schichten Osmo-Color Wachs transparent. Leider gibt der Ponal Leim unschöne Flecken unter dem Lack, selbst nach mehrfachem Schleifen
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