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Plattenspieler bis 500 Euro: Gebraucht oder neu?

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xlupex
Inventar
#1 erstellt: 21. Nov 2004, 11:10
HAllo, bin neu in diesem Teil des Forums.
Habe zwar eigentlich kein Geld über, würde aber trotzdem einen Plattenspieler betreiben.
In einem Preisrahmen bis max. 500 Euro, was würdet ihr empfehlen, Bebraucht- oder Neukauf?
Hättet ihr evtl. auch Empfehlungen?
Habe gestern einen Roksan Xerxes gesehen und gehört, wäre der z.B. eine Empfehlung?
Grüsse
directdrive
Inventar
#2 erstellt: 21. Nov 2004, 12:12
Moin xlupex,


Wenn du einen kompletten Xerxes für 500,- €s bekommst, ist das wohl DIE Empfehlung schlechthin....

Wenn Du ihn nicht willst, kauf ich ihn

Viele Grüße von

Brent


[Beitrag von directdrive am 21. Nov 2004, 12:13 bearbeitet]
Holger
Inventar
#3 erstellt: 21. Nov 2004, 12:47
Es gibt mit älteren Xerxes-Laufwerken (nicht dem neueren X) wohl nahezu regelmäßig ein Problem mit dem (absinkenden) Armbrett, am besten mal die zahlreichen Postings dazu (in Englisch allerdings) im amerikanischen Vinyl Asylum abchecken und den in Frage kommenden Roksan entsprechend untersuchen.

Generell ist die Frage, ob gebraucht oder neu, bestes Material für Glaubenskriege - mal sehen, ob das hier vermieden werden kann.

Für mich aber steht schon seit langem fest : bis sagen wir 600 oder 700 Euro NUR second-hand, und hier lautet mein Credo "Thorens".
Für 500 Euro würde ich einen TD 126 Mk. III entweder mit Standard-Arm und einem 250-Euro-System oder mit SME-Tonarm und einem günstigeren System, welches dann aber immer noch besser ist als die quasi-kostenlosen "Beigaben" bei vielen neuen Plattenspielern.
xlupex
Inventar
#4 erstellt: 21. Nov 2004, 21:39
Hallo!
Eine/die Frage hat sich schnell erledigt. Für nicht allzuviel Geld hat jemand aus meiner Stadt eine Thorens 160II verkauft, sehr gepflegt und sehr schön mit hellen Holzzargen.
So, das es nicht gleich der oberoptimalenonplusultrateflonrohdiamantkristall-Dreher ist werde ich wohl verkraften, für einen ersten Einstieg wirds wohl reichen, oder?
---
Jetzt kommt die nächste Frage: Was wäre denn eine empfehlenswerte Phonovorstufe? Holger, hast du vielleicht eine weitere Empfehlung?

Grüsse
Ralf
Holger
Inventar
#5 erstellt: 21. Nov 2004, 23:00
Ein 160 Mk. II - HERVORRAGEND !

Ich habe auch noch so einen und fahre ihn meist mit einem Thorens-EMT-System, dem TMC 63. Schlicht klasse !!!

Was willst Du für eine Phonovorstufe ausgeben ?

Ich kann die Mini Phono von ASL (Antique Sound Lab) sehr empfehlen ; gib den Begriff mal in die Suchmaschine hier im Forum ein, die wurde schon öfter besprochen. Kostet ca. 250 Euro.
Ist eine reine MM-Vorstufe - für den LO-MC-Betrieb ziehe ich persönlich aber eh die Verwendung eines abgestimmten Übertragers vor.
xlupex
Inventar
#6 erstellt: 21. Nov 2004, 23:07
Ist eine reine MM-Vorstufe - für den LO-MC-Betrieb ziehe ich persönlich aber eh die Verwendung eines abgestimmten Übertragers vor.

sagt mir alles noch nix, wird aber kommen!!

Ist das ASL eine komplette Vorstufe oder eine reiner Phonovorverstärker (heisst das Phonoentzerrer?)?
Peter_Posto
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 21. Nov 2004, 23:19

xlupex schrieb:
Ist eine reine MM-Vorstufe - für den LO-MC-Betrieb ziehe ich persönlich aber eh die Verwendung eines abgestimmten Übertragers vor.

sagt mir alles noch nix, wird aber kommen!!

Ist das ASL eine komplette Vorstufe oder eine reiner Phonovorverstärker (heisst das Phonoentzerrer?)?


MM = moving magnet

MC = moving coil

MC ist aufwendiger: Ausgangsspannung niedriger, zusätzlicher Nachbrenner erforderlich, Nadeln teuerer, alles teuerer, aber auch besser

Bye, Hartmut
xlupex
Inventar
#8 erstellt: 21. Nov 2004, 23:26
Hallo Peter, auch hier?
Der ASL schaut sympathisch aus, auch wenn mir deren Vollverstärker nicht gefallen haben!
Her mit dem Ding!
Holger
Inventar
#9 erstellt: 22. Nov 2004, 10:13
Die Mini Phono ist eine Phono-Vorstufe, d.h. sie wird an einen Hochpegeleingang des Verstärkers angeschlossen (Aux, CD, Tuner, Tape, was halt noch frei ist).

Wegen genereller Infos rund um Plattenspieler etc. schau doch mal bei www.Phono-Info.de nach, da werden so ziemlich alle Fragen beantwortet und alle Begriffe erklärt.
xlupex
Inventar
#10 erstellt: 22. Nov 2004, 15:33
Sänks!
Dualese
Inventar
#11 erstellt: 22. Nov 2004, 17:24

xlupex schrieb:
...Jetzt kommt die nächste Frage: Was wäre denn eine empfehlenswerte Phonovorstufe? Holger, hast du vielleicht eine weitere Empfehlung?...


Hallo @xlupex...

Heisse zwar nicht Holger ...
antworte Dir aber wenn Du gestattest trotzdem auf Deine Frage ... o.K. so ?

Es gibt einen absoluten "Gehim-Tip" bei dem ich Dir bedenkenlos zuraten kann und zwar ist das der "SUPA 2.0" bzw. "SUPA 2.0G" von Roland Hormann aus Langenhagen b. Hannover : http://www.hormann-audio.de !

Verkauft auch in eBay... siehe z.B. mal hier : http://cgi.ebay.de/w...item=3853993197&rd=1

Manchmal gibt´s je nach Auktion ´ne Ringeltaube... vor einigen Tagen hat ein HiFi-Freund von mir sich einen für 58,- EUR "geschnappt"... ich selbst habe zuletzt auch knapp 70,- bezahlt.

Ich habe von den "gängigen" PreAMP´s bis zur Preis-Größenordnung TRIGON Advance so einige schonmal erprobt bzw. zumindestens ausgiebig probegehört...
ebenso mit einem Fachkollegen mal ein sehr aufwendiges Selbstbauprojekt auf Stapel gelegt...
und auch den "alten" Geheim-Tip einen Vor-Verstärker aus den 80th mit 3 Phono-Eingängen als reinen Phono PreAMP einzusetzen ausprobiert !

Die SUPA´s spielen m.E. mit allen Lösungen auf mind. gleichem Niveau mit und sind je nach Modell flexibel einstellbar.
Die jederzeit nachrüstbare Akku-Stromversorgung ist dann natürlich noch das Sahnehäubchen, DENN... nix tut einem Phono-PreAMP besser als sauberer Akku-Strom !
UND... unter Berücksichtigung vom Preis-Leistungsverhältnis sowieso alles UN SCHLAGBAR !!!

Deshalb habe ich jetzt schon zwei davon... (1 x 2.0 / 1 x 2.0G) und werde mir wohl zu Weihnachten eine leicht modifizierte Akku-Station mit Doppelanschluß "schenken" (lassen ?)

Grüße vom flachen Niederrhein...
Dualese
xlupex
Inventar
#12 erstellt: 22. Nov 2004, 18:25
Hallo Dualese!
So sind se, die Niederrheiner, ungefragt antworten und auch noch alles besser wissen!
Apropos H.D. Hüsch: War er es nicht auch mit dem Slogan Ausländer rein, Rheinländer raus?
---
Entschuldigung, war natürlich alles nicht ernst gemeint!!
Danke für deinen Hinweis, ahtte auch schon
mal von dem Gerät gehört, werde es mir gleich mal ankucken.

Habe gerade schon mal gekuckt wo ich denn so einen ASL kaufen könnte und eine Händleranfrage hat ergeben, das die ASL z.Zt. nicht empfehlen, da es gehäuft zu technischen Mängeln gekommen sei (bei den Mini Phono, nicht bei den Vollverstärkern).
Was meint ihr dazu?
Ich hätte es eher andersrum vermutet!
Grüsse
Holger
Inventar
#13 erstellt: 22. Nov 2004, 18:35
Interessant. Wurde das näher spezifiziert ?
Meine läuft einwandfrei ...
xlupex
Inventar
#14 erstellt: 22. Nov 2004, 18:44
Hallo Holger, nee wurd nix weiter zu gesagt. Ich hatte eigentlich auch nur gefragt ob der Mini gerade im Laden erhältlich sei, dann die o.g. Antwort dann die Empfehlung für den Pro-ject Röhrenphono.

Hab mir gerade die HP von Supa angeschaut. Meine Frage: Tun sich hier auch wieder Gräben auf zwischen Transistor und Röhrenfraktion?
Dualese
Inventar
#15 erstellt: 22. Nov 2004, 21:21

xlupex schrieb:
...Meine Frage: Tun sich hier auch wieder Gräben auf zwischen Transistor und Röhrenfraktion?...


Hallo Xlupex...

Angebrachte Frage, ABER...
in diesem Fall können die "Röhrer" nicht so massives Geschütz gegen die "Transen" auffahren wie sonst
Weil nämlich die Phono-PreAMP´s seit jeher eine Domäne der Transistor-Fraktion sind !

Bestenfalls lässt sich darüber streiten, ob der vollständig diskrete Aufbau (wie bei SUPA), ODER... evtl. auch der Einsatz von IC´s / OPAMP´s (wie z.B. bei Trigon, Lehmann, Musical Fidelity) der geeignetere Weg ist

Denn im Endeffekt kommen alle bzw. müssen alle zum gleichen oder zumindestens ähnlichen Klangergebnis kommen und schon wird der eigentliche Unsinn dieser Diskussion klar !

DENN... am Vorver"stärker" (der eigentlich Vor"abschwächer" heißen müsste) werden Eingangssignale wie z.B. vom CD-Player runternivelliert.
ABER... für den Phonobetrieb müssen Verstärkungsfaktoren zwischen 50 und 1000 realisiert werden.

Da wird schnell klar, daß keiner... egal nach welchem Prinzip... sich hier auch nur einen klitzekleinen Fehler bei der Konzeption und Ausführung erlauben darf.
Entschieden wird zumindestens bei den "Großen" viel eher nach dem Prinzip : "Business is usual..." !

Als eigentlichen Anhänger der IC-Kist´chen hat mich das sehr transparente und nachvollziehbare SUPA-Konzept...
um das der Hersteller übrigens kein Geheimnis macht, ganz im Gegenteil...
im Endeffekt ebenso überzeugt, wie meine Ohren die Klangqualität !

Nicht daß Du denkst ich sei SUPA-Provisionsempfänger, NEIN... ich bin einfach nur ein sehr zufriedener Kunde.

Grüße vom flachen Niederrhein...
Dualese
xlupex
Inventar
#16 erstellt: 22. Nov 2004, 22:09
Hallo Dualese!
Nee, glaub ich nicht, meine Frage war aber tatsächlich ernst gemeint. Seitdem ich vor einem Jahr meinen ersten Röhrenverstärker gekauft habe, möchte ich nichts anderes mehr hören, bzw. giftet mich alles andere mächtig an: Ausnahmen gibt es dann wolh wieder bei der nicht-mehr-bezahlbar-Fraktion.
Was meinst du denn, welcher Supa für einen Einsteiger mit einem (s.o.) TD160 angemessen wäre. Es gibt da ja die unterschiedlichen Typen mit den unterschiedlichen Kondis.
Grüsse
Ralf
Thargor
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 05. Dez 2004, 12:48
TD 160 II - sehr schön. Hast Du schon ein System? Welches System ist montiert?

- Systemempfehlung: Ortfon Vinyl Master Red (ca. 110,--)

- Ölwechsel beim Lager machen (Innenteller raus, alte Ölreste mit einem fusselfreien Tuch auputzen, Original Öl (gibts z.B. hier: www.dienadel.de) 3-5 Tropfen ins Lager, Innenteller wieder reinsetzen, nicht ! nach unten drücken, kann ein paar Stunden dauern, bis er sich selber gesetzt hat...

- Phonosophie Metallpulley und Riemen verwenden (ca. 100,-- zusammen --> das bringt unglaublich viel.

Guck mal unter www.phonosophie.de da gibts auch noch mehr Zubehör.

Viel Spaß!! Hab einen 160er seit fast 10 Jahren. Genial!



[Beitrag von Thargor am 05. Dez 2004, 12:49 bearbeitet]
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