Welche EQ Einstellungen bewirken was? (Sound dünn, blechern, dumpf, samtig, etc.)

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xo-vision
Stammgast
#1 erstellt: 01. Apr 2008, 12:02
Ich habe Probleme, meinen neuen Yamaha Z11 vernünftig einzustellen. Der Sound klingt - nach Einmessung mittels YPAO - eher dünn und blechern (im Vergleich zu meinen alten Surround Amp - siehe Z11 Thread in diesem Forum!).

Gibt es so etwas, wie eine generische Tabelle, welche in etwa besagt:

- Sound ist dünn: mache X mit Frequenz Y
- Sound ist blechern: mache A mit Frequenz B
- Sound ist dumpf: mache D mit Frequenz E
- Etc.

Da ich schon eine Woche lang abwechselnd einmesse und Parameter modifiziere und leider nur wenig Fortschritte mache, wäre ich dankbar für jede Hilfe!
piccohunter
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 01. Apr 2008, 15:30
Stell doch einfach nach Gehör ein... also so, wie es für Dich am besten klingt.
0le9
Stammgast
#3 erstellt: 01. Apr 2008, 16:07
Hallo xo-vision,

Ich hoffe, dass dieser Link hilft dir ein wenig.
xo-vision
Stammgast
#4 erstellt: 01. Apr 2008, 16:14
Bei sieben Boxen plus Subwoofer und vielen EQ Einstellmöglichkeiten pro Box würde ich nicht gerne planlos herum experimentieren, zumal Änderungen oft parallel an mehreren Boxen vorgenommen werden müssen, um zu einem harmonischen Ganzen zu kommen.

Wenn ich wüsste. Was ich genau tue, könnte ich das Problem systematischer lösen…
xo-vision
Stammgast
#5 erstellt: 01. Apr 2008, 16:17

0le9 schrieb:
Hallo xo-vision,

Ich hoffe, dass dieser Link hilft dir ein wenig. :)


Hi!

Das ist exakt der Link, auf dem ich in einem anderen Thread verweise.
Allerdings ist die Information eher Aufnahme- als Wiedergabe-orientiert. Und die Infos widersprechen teilweise anderen Infos hier im Forum...
piccohunter
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 01. Apr 2008, 16:21

xo-vision schrieb:
Bei sieben Boxen plus Subwoofer und vielen EQ Einstellmöglichkeiten pro Box würde ich nicht gerne planlos herum experimentieren, zumal Änderungen oft parallel an mehreren Boxen vorgenommen werden müssen, um zu einem harmonischen Ganzen zu kommen.

Wenn ich wüsste. Was ich genau tue, könnte ich das Problem systematischer lösen…


Ich würde Änderungen von der (linearen) Standardeinstellung eh nur dann vornehmen, wenn es sich um deutliche Unterschiede in den Klangfarben der einzelnen Lautsprecher handelt, sie also nicht z.B. des gleichen Typs sind oder der gleichen Baureihe angehören.
xo-vision
Stammgast
#7 erstellt: 01. Apr 2008, 16:42
Auf dieser Seite (weiter unten) sieht man die Einmessergebnisse meines Z11: http://www.hifi-foru...46&thread=17531&z=34.
Die Front und Rears sind Infinity Kappa 90, also baugleich.

Aber wir schweifen ab: mir wäre eine Tabelle bzw. Algorithmus zur Einstellung des EQ’s am liebsten, z.B. so:

FALLS Klang = blechern DANN hebe Frequenz XXX bis YYY an.

Es kann ja nur eine Indikation sein – Feineinstellungen lassen sich dann erheblich einfacher durchführen…
Klez
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 01. Apr 2008, 17:02
Statt solch einer Tabelle, rate ich Dir Dich ein wenig über das hörbare Frequenzspektrum schlau zu machen. Dann erklären sich die Einstellungen und Parameter von ganz allein.

BTW: Eine solche Tabelle wäre schon deshalb Käse, da z.B. "Dumpf" jeder anders empfindet. Die hier verlinkte Tabelle halte ich übrigens für 0815.

Und dann noch eine Frage: Warum kaufst Du einen Boliden wie den Z11? Warum hast Du nicht "klein" angefangen?


[Beitrag von Klez am 01. Apr 2008, 17:08 bearbeitet]
0le9
Stammgast
#9 erstellt: 01. Apr 2008, 17:26

xo-vision schrieb:
mir wäre eine Tabelle bzw. Algorithmus zur Einstellung des EQ’s am liebsten, z.B. so:
FALLS Klang = blechern DANN hebe Frequenz XXX bis YYY an.

Malen nach Zahlen?
Noe, so wird es nix.
Um eigenes Bild zu kreieren musst du schon selber zeichnen lernen.
xo-vision
Stammgast
#10 erstellt: 01. Apr 2008, 19:25

Klez schrieb:
Und dann noch eine Frage: Warum kaufst Du einen Boliden wie den Z11? Warum hast Du nicht "klein" angefangen?


Ein wenig off-topic, aber ok:

Hatte vorher den Pioneer VSA AX10i (verkaufe den gerade...) und davor den Top Denon AV Receiver. Bin mal klein mit den Parasound PL/D 1500 und Restek Tensor angefangen.

Mir ging es bisher immer um die Musik, weniger um die Wissenschaft ... ich erwarte (gerade!!!) von einem Boliden wie dem Z11 mit YPAO, dass ich nicht einen Doktor in Akustik benötige, sondern zumindest halbwegs brauchbare Resultate heraus kommen.
Und ich scheine in nicht allzu schlechter Gesellschaft zu sein, da der Z11 - was YPAO betrifft - auch von manchen Stimmen im Fachpublikum getadelt wird. Dazu kommt, das Pioneer's MCACC keinerlei Schwierigkeiten hatte, sehr guten Klang aus meinen Büchsen zu zaubern. Der Denon war da auch sehr entspannt...

Dies ist auch das erste Mal, dass ich überhaupt über EQ nachdenken muss. Der Klang war vorher sehr gut, sowohl beim Pioneer als auch beim Denon, auch mit den Kappa 90's (davor mit den Kappa 9.1).

Ich will den Yamaha aber aus verschiedenen Gründen behalten, u.a. weil er in manchen Bereichen tatsächlich überragend klingt und ich hoffe, mit manueller Einstellung des EQ's ein in allen Bereichen überzeugendes Resultat bekomme. Darüber hinaus brauche ich HDMI 1.3 für Blu Ray, fand aber keinen Verstärker, der gleichzeitig iLink unterstützt, so dass ich weiterhin SACD und DVD-Audio vernünftig genießen kann. Marken und Hype sind mir da egal - also bin ich beim Z11 gelandet.

Und da wären wir auch wieder beim ursprünglichen Thema: falls die Einstellung des EQ's nicht auf Zauberei basiert oder eine Geheimkunst ist, müsste man relativ wissenschaftlich herangehen können.
Man müsste formale Regeln definieren können, meinetwegen Heuristiken, um Klangprobleme zumindest "grob" zu lösen.
Dabei weiß ich, das Begriffe wie "dünn", "dumpf" und "blechern" sehr subjektiv sind, andererseits kann sich jeder etwas darunter vorstellen, und allzu weit wird man nicht von der Wahrheit entfernt sein (sonst hätten die Begriffe keine Bedeutung).

Somit ist mein Anliegen nicht ganz so abwegig. Und vielleicht lerne ich etwas dazu, um endlich meines Boliden würdig zu sein :-)

Also:

Was tun, wenn der Sound blechern klingt. Oder zu dünn? Oder "dumpf"? Etc. Etc. Etc.
Apalone
Inventar
#11 erstellt: 01. Apr 2008, 20:10
In der Literatur, die das Handling v Effektgeräten beschreibt -Homerecording, Live-PA u.ä.-, ist die Korrekturfunktion nicht mit deinen doch sehr weit gefassten Begriffen beschrieben sondern mit der Anlehnung konkret an Musikereignisse, was im Zweifel einfach transparenter ist.

Beispiele (müssen nicht stimmen, habe die Bücher zuhause, nicht hier im Büro!!)

Frauenstimmen mehr nach vorne holen = 800 Hz
Becken silbriger = 3000 Hz
Bass knalliger = 60 - 80 Hz
Männerstimmen tiefer = 150 Hz

usw.

Mal in dem Kontext suchen: Stichworte Effekte, Effektgeräte, Live-PA, Homerecording, Liverecording.

VG
Marko
xo-vision
Stammgast
#12 erstellt: 01. Apr 2008, 20:34
Habe jetzt Folgendes gefunden - klingt das nachvollziehbar?

- Zu viel Energie im 100 Hz – 160 Hz Bereich klingt meist ein wenig mulmig, manchmal auch dröhnend, zu wenig hingegen lässt bei vielen Audioereignissen den nötigen “Wumms” vermissen, ein Bass klingt dann zu dünn ohne Grundlage. Wenn Sie den 63 oder 80 Hz Bereich anheben, um der Kick Drum „mehr Schub“ zu verleihen, müssen Sie meistens den Bereich der ganz unteren Mitten, etwa um die 125 Hz - 200 Hz, wieder etwas absenken: Dadurch erhalten Sie Fülle im Ton ohne dass es mulmt und dröhnt.
- Zu viel zwischen 315 Hz und 630 Hz klingt “topfig”, es klingt ein wenig “nach Badezimmer”, es scheint sogar Hall oder Rückkopplung in dem Bereich zu sein, zu wenig von diesen Frequenzen klingt sehr ausgehöhlt und ohne Substanz, da sich in diesem Bereich die meisten Grundtöne der gespielten Musik bzw. der menschlichen Sprache befinden!
- Ein Zuviel zwischen 630 Hz und 1,25 kHz klingt nasal und trötig wie im Telefon, zu wenig lässt die Definition der gespielten Noten vermissen, der ganze Mix geht dann “nach hinten”.
- Zuviel um 2,5 kHz bis 3 oder 4 kHz macht den Ton scheppernd, blechern und hart, zu wenig davon erzeugt einen undeutlichen Ton ohne klare Konturen, die einzelne Instrumente lassen sich nur schlecht unterscheiden, da in diesem Bereich wichtige Obertöne liegen.
- Vor allem zu viel zwischen 5 kHz und 10 kHz erzeugt zu scharfe S-Laute, es zischt ständig, die Rückkopplungsgefahr wird höher, zu wenig davon macht den Ton dumpf, mulmig, schiebt dem Klang einen “Vorhang vor”.
- Eine leichte Anhebung des Bereichs jenseits der 12 kHz, also 16 kHz und 20 kHz, macht den Ton luftiger, offener und lebendiger. Um zu verhindern, dass es zu sehr „zisselt“, können Sie gleichzeitig die oberen Mitten (um die 5 kHz) leicht absenken.
Gelscht
Gelöscht
#13 erstellt: 01. Apr 2008, 21:22
Hallo,

ich verweise jetzt einfach mal hierauf:

http://www.visaton.d...72307&threadid=17112

Meiner Meinung solltest du, falls du nicht die geringste Ahnung vom Equalizing hast, die Finger davon lassen und einen Fachmann zu Rate ziehen. Eventuell kann dir ja der Händler, bei dem du den Z11 erworben hast, bei der Einstellung/Einmessung behilflich sein.

Falls du wahllos gewisse Frequenzen anhebst, kannst du ganz schnell Chassis und Amps überlasten.

Zudem hast du keine Messungen als Grundlage für deine Einstellungen, der Z11 zeigt dir nur an, was er korregiert also abgesenkt hat, dass kann zwar grob auf raumbedingte Überhöhungen hindeuten, ist allerdings als Grundkage für das Equalizing unbrauchbar.

Gruß Marco
xo-vision
Stammgast
#14 erstellt: 01. Apr 2008, 21:31
Ah, das gute alte IRT. Ich lese es mir mal durch ... auf den ersten Blick sieht's aber brauchbar aus!

Danke+Grüße,

Chris
Klez
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 01. Apr 2008, 21:56

Falls du wahllos gewisse Frequenzen anhebst, kannst du ganz schnell Chassis und Amps überlasten.

Sooo dramatisch ist es zwar auch nicht, aber eine Verbesserung ist bei einer gewissen Wahllosigkeit auch nicht zu erwarten. Ansonsten gebe ich Dir aber Recht.

Man muss allerdings auch unterscheiden: Will man eine +-1dB genaue Korrektur von Überhöhungen / Senken oder will man z.B. einfach "mehr Bass". Letzteres ist recht einfach, ersteres natürlich nicht.
Apalone
Inventar
#16 erstellt: 01. Apr 2008, 22:03

xo-vision schrieb:
Habe jetzt Folgendes gefunden - klingt das nachvollziehbar?

- Zu viel Energie im 100 Hz – 160 Hz Bereich klingt meist ein wenig mulmig, manchmal auch dröhnend, zu wenig hingegen lässt bei vielen Audioereignissen den nötigen “Wumms” vermissen, ein Bass klingt dann zu dünn ohne Grundlage. Wenn Sie den 63 oder 80 Hz Bereich anheben, um der Kick Drum „mehr Schub“ zu verleihen, müssen Sie meistens den Bereich der ganz unteren Mitten, etwa um die 125 Hz - 200 Hz, wieder etwas absenken: Dadurch erhalten Sie Fülle im Ton ohne dass es mulmt und dröhnt.
- Zu viel zwischen 315 Hz und 630 Hz klingt “topfig”, es klingt ein wenig “nach Badezimmer”, es scheint sogar Hall oder Rückkopplung in dem Bereich zu sein, zu wenig von diesen Frequenzen klingt sehr ausgehöhlt und ohne Substanz, da sich in diesem Bereich die meisten Grundtöne der gespielten Musik bzw. der menschlichen Sprache befinden!
- Ein Zuviel zwischen 630 Hz und 1,25 kHz klingt nasal und trötig wie im Telefon, zu wenig lässt die Definition der gespielten Noten vermissen, der ganze Mix geht dann “nach hinten”.
- Zuviel um 2,5 kHz bis 3 oder 4 kHz macht den Ton scheppernd, blechern und hart, zu wenig davon erzeugt einen undeutlichen Ton ohne klare Konturen, die einzelne Instrumente lassen sich nur schlecht unterscheiden, da in diesem Bereich wichtige Obertöne liegen.
- Vor allem zu viel zwischen 5 kHz und 10 kHz erzeugt zu scharfe S-Laute, es zischt ständig, die Rückkopplungsgefahr wird höher, zu wenig davon macht den Ton dumpf, mulmig, schiebt dem Klang einen “Vorhang vor”.
- Eine leichte Anhebung des Bereichs jenseits der 12 kHz, also 16 kHz und 20 kHz, macht den Ton luftiger, offener und lebendiger. Um zu verhindern, dass es zu sehr „zisselt“, können Sie gleichzeitig die oberen Mitten (um die 5 kHz) leicht absenken.


Ja! Kannst du als Richtschnur nehmen!
Apalone
Inventar
#17 erstellt: 01. Apr 2008, 22:54
Jetzt wieder zuhause (und kann die Bibliothek sichten...):
meine Quellen konkret zu dem Thema:
Roland Enders: Das Homerecording-Handbuch
Frank Pieper: Das Effekte-Praxisbuch
Frank Pieper: Das PA Handbuch
alle GC Carstensen Verlag.

Thomas Sandmann: Effekte und Dynamics. Verlag PPV Medien.

Mal in den Manuals von Behringer Equalizern rumkraxeln (gibts alle online). Darin stehen häufig ganz gute Infos.

VG
Marko
xo-vision
Stammgast
#18 erstellt: 02. Apr 2008, 14:22
Sooo ... ich habe das Ganze einmal in eine für mich brauchbare Form gegossen. "EQ für Dummies", sozusagen ... es wäre schön, wenn die Experten im Forum ergänzen und korrigieren könnten!?!?

SYMPTOM: Klang ist ein wenig mulmig, manchmal auch dröhnend
BETROFFENER FREQUENZBEREICH: 100Hz–160Hz
MASSNAHME: Absenken
BEMERKUNG:

SYMPTOM: Sound hat zu wenig “Wumms”
BETROFFENER FREQUENZBEREICH: 100Hz–160Hz
MASSNAHME: Anheben
BEMERKUNG:

SYMPTOM: Kick Drum hat zu wenig Schub
BETROFFENER FREQUENZBEREICH: 63Hz oder 80Hz
MASSNAHME: Anheben
BEMERKUNG:
BETROFFENER FREQUENZBEREICH: 125Hz-200Hz
MASSNAHME: Absenken
BEMERKUNG: Dadurch erhält man Fülle im Ton ohne dass es mulmt und dröhnt

SYMPTOM: Klang ist “topfig”, es klingt ein wenig “nach Badezimmer”, es scheint sogar Hall oder Rückkopplung in dem Bereich zu sein
BETROFFENER FREQUENZBEREICH: 315Hz-630Hz
MASSNAHME: Absenken
BEMERKUNG:

SYMPTOM: Sound klingt sehr ausgehöhlt und ohne Substanz
BETROFFENER FREQUENZBEREICH: 315Hz-630Hz
MASSNAHME: Anheben
BEMERKUNG: In diesem Bereich befinden sich die meisten Grundtöne
der gespielten Musik bzw. der menschlichen Sprache!

SYMPTOM: Sound klingt nasal und trötig, wie im Telefon
BETROFFENER FREQUENZBEREICH: 630Hz - 1,25kHz
MASSNAHME: Absenken
BEMERKUNG:

SYMPTOM: Zu wenig Definition der gespielten Noten, der ganze Mix geht dann “nach hinten” (also hinter dem Stereo Bild) Präsenz?
BETROFFENER FREQUENZBEREICH: 630Hz-1,25kHz
MASSNAHME: Anheben
BEMERKUNG:

SYMPTOM: Ton ist scheppernd, blechern und hart
BETROFFENER FREQUENZBEREICH: 2,5kHz-3KHz bzw. 4kHz
MASSNAHME: Absenken
BEMERKUNG:

SYMPTOM: Undeutlicher Ton ohne klare Konturen, die einzelne Instrumente lassen sich nur schlecht unterscheiden
BETROFFENER FREQUENZBEREICH: 2,5kHz-3KHz bzw. 4kHz
MASSNAHME: Anheben
BEMERKUNG: In diesem Bereich liegen wichtige Obertöne

SYMPTOM: Scharfe S-Laute, es zischt ständig
BETROFFENER FREQUENZBEREICH: 5KHz-10KHz
MASSNAHME: Absenken
BEMERKUNG:

SYMPTOM: Ton dumpf, mulmig, hinter einem einen “Vorhang"
BETROFFENER FREQUENZBEREICH: 5KHz-10KHz
MASSNAHME: Anheben
BEMERKUNG:

SYMPTOM: Ton nicht luftig, offen bzw lebendig
BETROFFENER FREQUENZBEREICH: Grösser als 12 Khz, also 16KHz bzw 20 KHz
MASSNAHME: Leichte Anhebung
BEMERKUNG: Um zu verhindern, dass es zu sehr „zisselt“, kann man gleichzeitig die oberen Mitten (um die 5 kHz) leicht absenken
SimonX
Stammgast
#19 erstellt: 12. Mai 2012, 17:57

xo-vision schrieb:
Sooo ... ich habe das Ganze einmal in eine für mich brauchbare Form gegossen. "EQ für Dummies", sozusagen ... es wäre schön, wenn die Experten im Forum ergänzen und korrigieren könnten!?!?


Danke für die Zusammenstellung. Die hat mir sehr geholfen.

Ich musste aber schon ein bischen Suchen. Es ist die einzige brauchbare Information zum Thema "EQ Einstellen" im ganzen HIFI Forum, die ein Gesammtbild gibt. Es wäre Wert das mal in ein Sticky zu überführen.
Apalone
Inventar
#20 erstellt: 13. Mai 2012, 10:18

SimonX schrieb:
.....Es wäre Wert das mal in ein Sticky zu überführen.


Weiß nicht...

Das

SYMPTOM: Ton dumpf, mulmig, hinter einem einen “Vorhang"
BETROFFENER FREQUENZBEREICH: 5KHz-10KHz
MASSNAHME: Anheben

ist viel zu grob, da kann man immer noch ziemlich viel verschlimmbessern. Eine einzige richtige (?) Richtschnur gibt es eben nicht, da die Lösung vom Raum, den Wiedergabegeräten usw. abhängt. Wenn im Raum X eine Gainanhebung bei 300 Hz sinnvoll ist, kann es trotzdem völliger Blödsinn sein, wenn der LS dort eine eingebaute Anhebung hat usw. usf.
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