DENON DCD-510 AE elektronische Probleme mit dem Auswurf

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comja
Stammgast
#1 erstellt: 13. Feb 2026, 09:55
Hallo zusammen,
ich habe hier einen defekten CD player einen DENON DCD-510 AE
der wenn er warm ist die CD nicht mehr rausgeben will sondern wenn eject gedruckt er liest sie immer wieder neu ein anstatt sie herauszugeben.

Natürlich habe ich schon nach dem Problem im Inet gesucht und bin fündig geworden.
http://areksnotes.bl...ayer-problem.812892/

zunächst habe ich mit IC94 verbauten 7805A durch einen „neuen“ L7805CV ersetzt. Und schon war das Verhalten des Auswurfs geändert. Anstatt die CD schon beim ersten Drücken der Eject Taste herauszugeben musste man 2 x drücken.

Dann hat es relativ lange gedauert ca. 1 Stunde länger als mit dem alten 7805 bis er wieder die CD nicht mehr rausgeben wollte. Also etwas verbessert aber letztendlich immer noch unbrauchbar.
Zumindest kann ich die CD rausholen wenn ich ganz schnell hintereinander die verschiedenen Tasten an der Frontseite drücke. Dieses Hinundherdrücken muss ein Spannungseffekt auslösen und dann geht die Schublade auf.

Aber das ist nur eine Notlösung für die Leser hier die die CD nicht mehr rausbekommen.

Ich habe also 3 verschiedene Reparatur Ansätze

1) zusätzliches Netzteil einbauen
Ich habe IC94 entfernt und ein zusätzliches Netzteil (siehe gelbes Rechteck) parallel zu C917 angeschlossen. Dieses neue Netzteil ist parallel zur Primärwicklung des Haupttransformators des CD-Players T901 geschaltet. Es ist nicht optimal; ich hätte mit dem Originalnetzteil und Alternativen mit niedrigem ESR-Wert und hoher Kapazität für C914 experimentieren können, aber da ich noch ein Schaltnetzteil übrig hatte, habe ich dieses verwendet. Es funktioniert einwandfrei.


2) indem ich den mit IC94 gekennzeichneten LM7805 durch einen „neuen“ Schaltregler) ersetzt habe, wodurch sich das System deutlich besser verhält. (hat bei mir nicht funktioniert)

3) D902 und D903 durch einen RURP820 (mit niedrigerer Vorwärtsspannung) zu ersetzen, um zusätzliche 0,5 V zu erhalten und die Versorgungsspannung über der Ausfallspannung des 7808 zu halten.

Die folgende Lösung scheint laut dem obigen Beitrag zu funktionieren:


D902 und D903 durch einen RURP820 (mit niedrigerer Vorwärtsspannung) zu ersetzen, um zusätzliche 0,5 V zu erhalten und die Versorgungsspannung über der Ausfallspannung des 7808 zu halten.


Ok ... das möchte ich nun auch so machen und 2 Stück RURP820 verbauen..

https://www.alldatas...NTERSIL/RURP820.html

leider nicht a mal bei Aliexpress oder Reichelt zu bekommen.

Die RURP820C wären ja zumindest bei Ebay verfügbar aber die haben andere Werte, wenn ich mir das Datasheet anschaue.

Welche Optionen hätte ich noch ???
Andere Dioden? Was könnte ich sonst noch machen???

Im Beitrag wurde ja auch noch ein externes Netzteil verbaut , jedoch ohne technische Angaben aber diese Lösung ist wohl nicht zu bevorzugen..

Ja mal sehen was Euch noch einfällt..

Grüße Jaro
EiGuscheMa
Inventar
#2 erstellt: Gestern, 01:03
Hallo Jaro,


comja (Beitrag #1) schrieb:
Ja mal sehen was Euch noch einfällt..


Mir fällt dazu ein: nach systematischer Fehlersuche sieht mir das, was Du schreibst, nicht aus.
Eher nach auf gut Glück Bauteile tauschen.

Hast Du denn, wie in dem von Dir verlinkten Artikel beschrieben auch die verdächtigen Spannungen nachgemessen, idealerweise auch die Welligkeit mit einem Oszilloskop geprüft?
Rabia_sorda
Inventar
#3 erstellt: Gestern, 01:20
Ich würde doch eher den Antriebsriemen der Schublade als den Übeltäter sehen
comja
Stammgast
#4 erstellt: Gestern, 08:41
Guten Morgen,
und vielen Dank für die Befassung mit meinem Problem.
@ Rabia_Sorda den Riemen den Schublade schließe ich leider aus. Es ist das Problem wo die Jungs vermutlich aus Polen gelöst haben.

@EiGuscheMa, danke für den Hinweis..


Mir fällt dazu ein: nach systematischer Fehlersuche sieht mir das, was Du schreibst, nicht aus.
Eher nach auf gut Glück Bauteile tauschen.


ja da gebe ich Dir recht @EiGuscheMa, was meine Tausch-Vorgehensweise anbelangt, das ist eben etwas Anfängerhaft. hast recht.
Das passiert mir halt, zuletzt habe ich ein Poti repariert und vergessen nachzumessen ob die Werte stimmen. Als es wieder eingelötet war, hats dann nicht funktioniert. Immerhin bin ich dann selber draufgekommen nachzumessen.

Ich werde die Messungen wie in dem Beitrag nachholen.

Die Jungs im verlinkten Beitrag hatten ja zwei Lösungen angeboten die funktionieren, einmal war das zusätzliche Netzteil und die zweite Lösung die zwei D902 und D903 durch zwei RURP820 zu ersetzen.
Also habe ich mich auf die Lösung mit dem LM7805 und dem Dioden Tausch konzentriert.

Ich habe mir da vorher das Datasheet (Intersil) zu RURP820 angeschaut und festgestellt dass MUR820 hier baugleich ist.

Der Hersteller Intersil spricht hier von Zitat (google Übersetzer) :


MUR820 und RURP820 sind ultraschnelle Dioden mit weichen Erholungseigenschaften (trr < 25 ns). Sie weisen einen geringen Vorwärtsspannungsabfall auf und sind in planarer, ionenimplantierter Epitaxie-Bauweise mit Siliziumnitrid-Passivierung gefertigt.


Ich bestelle mal um wenig Geld die MUR820 Dioden..und melde mich wieder wenn die Messungen vorliegen evtl. die Dioden dann eingetrudelt sind.

Grüße Euch und schönen Sonntag.
Jaro
EiGuscheMa
Inventar
#5 erstellt: Gestern, 10:19
Jaro,


comja (Beitrag #4) schrieb:
Die Jungs im verlinkten Beitrag hatten ja zwei Lösungen angeboten die funktionieren


nachdem sie den Fehler gefunden hatten! ->
Die 8 Volt brachen bei Belastung so stark ein dass dadurch auch die 5V unter die Reset-Schwelle gezogen wurden.

Aber so weit bist Du doch noch gar nicht. Ob bei Dir der selbe Fehler vorliegt musst Du erst einmal herausfinden.
Gut möglich dass Du an der falschen Stelle suchst.

einen ausgeleierten Riemen kannst Du weshalb ausschließen?


[Beitrag von EiGuscheMa am 15. Feb 2026, 12:21 bearbeitet]
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