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Die Soundkarte, was ist das? Teil1 - Einleitung und ISA

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Beitrag
BlackWidowmaker
Stammgast
#1 erstellt: 02. Jun 2009, 19:47
Hallo miteinander,

dieser Thread richtet sich eher an den typischen PC-Newbie. Ich möchte hier grundlegende Fragen zum Thema Soundkarte klären, Mithilfe eines kleinen geschichtlichen Rückblicks. Das Ganze aus meiner persöhnlichen Sicht anhand eigener Erfahrung: Ansonsten könnte man ja einfach nur auf einen entsprechenden Wikipedia-Beitrag verlinken und gut ist. Na ja, zum Teil ist auch etwas Nostalgie (nach der "guten alten Zeit") mein Beweggrund.

Begriffsdefinition

Wikipedia meint dazu:
"Eine Soundkarte (auch Audiokarte, engl. Sound Card), im eigenen Gehäuse auch Audio-Interface, ist Teil der Hardware eines Computersystems und verarbeitet analoge und digitale Audiosignale."

Also die Soundkarte ist dafür veranwortlich, daß Du etwas hörst am PC. Das ganze sieht dann also so aus:

Ausführungen

Die meisten PCs haben eine sogenannte On-Board Lösung. d.h. die Soundkarte ist auf dem Motherboard (Hauptplatine desweiteren als MB bezeichnet) integriert:

Hier sind die Audioanschlüße rechts zu sehen

Interne PCIe Soundkarte (meine jetzige - 2008)


oder so (meine erste ISA-Soundkarte für meinen ersten PC einen 486-DX2-66 - ca.1995)
Aztech Sound Galaxy 16 Pro

Lustigerweise haben beide etwa gleichviel gekostet.

Das ganze gibt es für den Laptop in ExpressCard- Ausführung:


oder auch in USB-Ausführung:


Obwohl vom Prinzip her nicht viel anderes, pflegen sich externe Geräte für den gehobenen/professionellen Anspruch lieber als Audio-Interface zu bezeichnen. Hier ein Beispiel für eine Marke die hier im Forum gerne empfohlen wird:


Das sind nur Beispiele für die geläufigsten Ausführungen von Soundkarten (Audio-Interfaces für die Enthusiasten hier).

Aufbau

Der Aufbau von Soundkarten hat sich über die Jahre stark gewandelt. Bei meinem ersten Computer (lange vor PC ca. 1984) einem Atari 800XL

gab es keine Soundkarte, sondern nur eine Art Tongenerator, den man mühsam jeden Ton einzeln entlocken mußte. Das ging dann etwa so in der Art:
Erzeuge ein Sinussignal mit 1kHz für 0,1 s
Und man hatte sein erstes "Beeep" erzeugt und war sehr stolz darauf. Die Kunst solchen "trivialen" Maschinen richtige Melodien zu entlocken hat bis heute überlebt, es gibt noch immer Leute, die sich mit so etwas beschäftigen.

Bei meinem nächsten Computer einen Atari 520ST (ca. 1988)

hatte sich bereits einiges getan: Dieser hatte eine eingebaute MIDI-Schnittstelle.

MIDI ist eine Sprache mit der verschiedene Geräte kommunizieren, vorallem bei elektronischen Musikinstrumenten und PCs(-Soundkarten).

Dies geschieht über die Midischnittstelle,

die meist drei Anschlüße (Midi-In, Midi-Out, Midi-Thru) manchmal auch nur zwei (Kein Midi-Thru) besitzt.

Bei MIDI werden keine Töne übertragen, sondern Befehle für elektronische Musikinstrumente (Keyboards, Synthis, Sequenzer, usw). Das muß man sich ungefähr so vorstellen:
Wähle das Instrument 001 aus der ersten Bank aus. Spiele ein Fis für 0,4s... usw.
Der Vorteil (bei damaliger Hardware eminent wichtig) ein komplettes Lied paßte in ein paar KB, der Nachteil das Lied klang je nach verwendeter Hardware (Tonerzeuger) anders.

Durch diesen Vorteil war der Atari vorallem dem PC haushoch überelegen und er fand bis Ende der 90er auch im profesionellen Bereich Anwendung, als MIDI-Steuerzentrale u.ä.

Irgendwann mitte der 90er kaufte ich mir meinen ersten PC, ein halbes Jahr später meine erste Soundkarte s.o. Soundkarten damals hatten einen ISA-Anschluß (Interface zum MB also Art des Steckplatzes). Sie besaßen zum einen das o.g. MIDI-Interface allerdings mit anderen Steckern, die ein Adapterkabel z.B. für meinen Synthi einen Korg N5

erforderlich machten.

Desweiteren besaß schon damals eine Soundkarte noch die Komponenten Verstärker und A/D- bzw. D/A-Wandler. Im Grunde genommen ist eine Soundkarte also nichts anderes als ein HiFi-Verstärker. Früher Stereo heutzutage meist Mehrkanal (5.1 oder 7.1) ebenso haben sich die Anschlußmöglichkeiten analog der Entwicklung von HiFi-Geräten entwickelt.

Doch erstmal zum A/D und D/A-Wandler: A steht hier für Analog, D für Digital. Ein Analogsignal ist ein Signal, das Töne durch unterschiedliche Spannungen darstellt. So sind innerhalb eines bestimmten Bereichs alle mögliche Zwischenwerte möglich. Ein Digitalsignal dagegen kennt nur zwei Spannungen: Plus und Masse oder 0 und 1. Wir können uns als Analogsignal eine Sinuskurve, als Digitalsignal eine Rechteckkurve vorstellen.

Der A/D-Wandler war z.B. dafür verantwortlich bei den ersten (2x und 4x) internen CD-Player das Tonsignal, das (damals nur) über ein internes Analogkabel (Rechts-Masse-Masse-Links) übertragen wurde, in ein für den PC veständliches Format von 0en und 1ern zu übertragen. Dann kann man das ganze in welcher Form auch immer am PC weiterbearbeiten. Letzlich muß man das Ergebnis in irgendeiner Form (PC-Lautsprecher, Audio-Monitore usw.) ausgegeben werden. LS verstehen aber kein 0 und 1. Das klänge dann wie die Töne eines Faxgerätes oder Modems. Hier kommt dann der D/A zum Einsatz, er wandelt die ganzen Oen und 1en wieder in ein Audio-Analogsignal um.
[

Der Verstärkerteil damaliger Karten war teilweise so stark ausgelegt (ca. 4W), daß man durchaus kleine passive LS direkt daran betreiben konnte. Allerdings war die Audio-Qualität bezahlbarer Karten sehr schlecht, sie rauschten auch ohne Eingangssignal ohne Ende. Selbst billigste Onboard-Lösungen heutzutage sind um Klassen besser. Auch bei meiner nächsten Soundkarte der legendären Creative SoundBlaster 16

war dies nicht anders.

Erst mit der nächsten Generation von Soundkarten hier meine alte SoundBlaster AWE 32

und schließlich meine Soundblaster AWE 64 Gold

eine damals 400.- DM teuere Soundkarte, wurde es besser und der Ton erreichte HiFi-Niveau. Diese hatte ich sehr lange (solange es noch MBs mit ISA gab - also bis Athlon XP Zeiten ca. 2001) in irgendeinem Rechner. Die 16, 32, 64 und später auch 128-512 hiter Soundkartennamen bezeichnen nicht die Bitbreite oder so, sondern die Anzahl der Stimmen, also ihre Multitibrane Fähifkeiten (Mehrstimmigkeit).

Der grund für meine offensichtliche Präferenz zu SoundBlaster Karten: Creative hat seit jeher die Entwicklung von Soundkarten im Gaming-Bereich vorangetrieben und Maßstäbe gesetzt. Aber vorallem noch zu Zeiten als Spiele noch nicht unter DirectX (Eine Software-Schnittstelle von Microsoft zur direkten ansteuerung von Hardware) sondern unter DOS (auch noch z.Z von Win95) liefen, was es nur sicher, daß dein Spiel deine Soundkarte unterstüzt, wenn Du eine Soundblaster, oder zumindestens 100% Soundblaster-kompatible Karte hattest.

Ich möchte noch dem dritten Bestandteil einer Soundkarte dem MIDI-Teil noch ein paar Worte widmen. MIDI ist nicht nur ein Protokoll (s.o.) sondern auch ein Synonym für den Synthesizer-Teil einer Karte.
Ein Synthesizer ist ein elektronisches Musikinstrument, daß in der Lage ist verschiedene Instrumente zu simulieren. Ein MIDI-Synthesizer ist also eine Sammlung von Instrumenten, die meist in sogenannte Bänken (wobei eine Bank meist aus 128 Instrumenten besteht) organisiert sind. Da bei dem MIDI-Protokoll Instrumente nur mit einer Nummer angesprochen werden, war es anfangs problematisch MIDI-Stücke zu portieren. Deshalb wurde 1991 der General-MIDI-Standard (kurz GM) ins Leben gerufen, damit gewährleistet ist, daß jeder Synthesizer unter das der gleichen Nummer das gleiche Instrument findet.

Man braucht nur ein MIDI-fähiges Keyboard,

(Da oft verwechselt hier der unterschied:
Keyboard = Klaviatur ohne Klangerzeugerteil (also ohne Synthi).
Synthesizer=Klanzerzeuger (mit oder ohne Klaviatur)
Mein Korg N5 (Bild s.o.) ist also ein Synthi mit, hier mein alter Roland SC-50 ohne Klaviatur:)



und schon kann man nach Lust und Laune Klavier spielen oder Geige, oder Contrabaß oder, oder, oder...

Dazu muß man sagen, daß die Qualität auch des MIDI-Teils früherer NoName-Karten einfach nur furchtbar war. Der Unterschied zu Soundblaster-Karten war frapierend. Aber auch der MIDI-Teil dieser Karten genügte den Anforderungen von Musiker und Enthusiasten meistens nicht, so kamen dann entweder eigenständige Lösungen zum Einsatz, hier eine EWS 64 (So wie abgebildet damals mehr als 1000.- DM wert):


die ich mir leider damals nicht habe leisten können, oder Aufsätze für vorhandene Soundkarten wie diese Kombi:

ein Yamaha DB50 XG Midi-Aufsatz auf eine Soundblaster 16, dieses habe ich auch noch, nur leider kein PC mit ISA mehr (Nostalgie-Schnüff). Übrigens mein erster Kontakt mit Yamaha und seitdem Dauer-Fan. Der klangliche Unterschied betrugt Welten. Kennt ihr Robert Miles "Children"? Hatte man davon eine MIDI-Datei und diese Karte klang das wie die CD, denn darauf wurde dieser Song komponiert. Spielte man das "nur" auf einer AWE 32 oder AWE 64 oder gar auf einer NoName-Karte klang alles furchtbar falsch.

Bei Spiele gab es damals zwei Lager. Die einen brachten ihre Spiele als sogenannte Mixed-Mode-CD auf den Markt. Also Track 1 waren Daten (also das Spiel) danach folgten mehrere normale Audio-Tracks die während des Spiels als Hintergrundmusik abgespielt wurden.

Die anderen, um auf das Thema MIDI zurückzukommen, benutzten ebensolches für die Hintergrundmusik. Die meisten Spiele waren hierbei auf Soundblaster optimiert. Zudem benötigten Soundblaster-Karten keine eigenen Interrupt (Unterbrechungsleitung zur CPU) sondern nur einen eigenen Hardware-Adressbereich (meist 330). Da die Anzahl der Interrupsts (im folgenen IRQ) begrenzt war, ein gewichtiger Vorteil. Da man damals noch seine PC-Konfiguration noch selber erledigte, teilweise DOS-Adressbereiche erstmal per Hand optimieren musste um manche Spiele zum laufen zu bringen, vereinfachte eine Soundblaster vieles ein wenig.

MIDI hat in den letzten Jahren im PC-Breich stark an Bedeutung verloren. Mainstream-Soundkarten haben heutzutage oft überhaupt keine MIDI-Hardware mehr integriert, diese wird dann wenn überhaupt über Software-Treiber emuliert. Gründe dafür sind die exhorbitant gestiegene CPU-Leistung und Speicherplatz, und aktuelle Kompressionsmethoden (MP3). Dadurch wird Hintergrundmusik in hervorragender Qualität ganz nebenbei von einem heutigen Rechner erledigt.

Ich hoffe dieser kleine Rückblick hat euch ebensoviel Spaß gemacht, wie ich mit der beschriebene Hardware hatte. Schreibt doch bitte Eure Meinung rein, und wenn euch dies gefallen hat, schreibe ich eine Fortsetzung.

Übrigens: Das meiste, was ich hier beschrieben habe, habe ich noch. Meine Ataris leider nicht mehr, jedoch denke ich immernoch, daß mein erster noch mein bester war: Eingeschaltet und nach 5 sec, konnte man schon loslegen. Fast nie abgestürzt, (abgesehen von den ersten Programmierexperimenten natürlich) und ich hatte fast alles an Software was es dafür gab. Spiele: 10 Stück auf eine 5,25" Diskette mit 80kb! Heute sind es teilweise 25GB für eines!

Mit audiophilen Grüssen

Black Widowmaker


[Beitrag von BlackWidowmaker am 02. Jun 2009, 23:32 bearbeitet]
???!!!???
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 02. Jun 2009, 20:29
Was willst du damit bezwecken? Und meinst du, es hat jemand die Zeit deinen ganzen beitrag zu lesen?


[Beitrag von ???!!!??? am 02. Jun 2009, 20:30 bearbeitet]
Accuphase_Lover
Inventar
#3 erstellt: 02. Jun 2009, 20:44

???!!!??? schrieb:
Was willst du damit bezwecken? Und meinst du, es hat jemand die Zeit deinen ganzen beitrag zu lesen?


Stellst du diese Fragen auch bei anderen Grundlagenbeiträgen für die sich die Ersteller viel Mühe gegeben haben ?



@ BlackWidowmaker :
Schöner Beitrag, allein schon aus "historischer" Sicht !


Ich hatte Ähnliches letztes Jahr angeregt. Seltsamerweise kam nur Desinteresse, obwohl hier sonst über alles Mögliche diskutiert wird.

Befremdlich, daß manche wohl offenbar lieber über "Kabelklang" diskutieren als mal über eine Einführung für Newbies nachzudenken.





Grüße
plastikohr
Inventar
#4 erstellt: 02. Jun 2009, 20:53
Ich habe ihn soeben gelesen.
Finde ich gut, mal zu sehen was es schon gab.

Danke an BlackWidowmaker

PS: Auf dem Bild vom Board sind die
Audioanschlüsse rechts.

@???!!!???

Und meinst du, es hat jemand die Zeit deinen ganzen beitrag zu lesen?

Du hast keine Zeit und keine Lust, aber das gilt ja nicht für alle.


[Beitrag von plastikohr am 02. Jun 2009, 20:57 bearbeitet]
Thrillseeker
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 02. Jun 2009, 21:51
Prima Beitrag, der Kommentar von ?! absolut überflüssig
???!!!???
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 02. Jun 2009, 22:26
Sorry!!!
Ich glaube die Zeiten sind besser geworden.
BlackWidowmaker
Stammgast
#7 erstellt: 02. Jun 2009, 22:51

plastikohr schrieb:
PS: Auf dem Bild vom Board sind die Audioanschlüsse rechts. ;)

Peinlich, sollte doch eher meiner Frau passieren sowas, und schon korrigiert.

Danke für Eure Kommentare, mit besonderem Dank an ???!!!???:
Ohne Deinen Kommentar, hätte vielleicht es niemand für nötig befunden, sich zu Wort zu melden


???!!!??? schrieb:
Sorry!!! Ich glaube die Zeiten sind besser geworden.


Welche davon hast Du selbst erlebt? Aber irgendwie hast Du ja schon recht. In Wirklichkeit trauert jeder den "guten alten Zeiten" nach, weil mit den alten Zeiten auch sein altes "besseres" weil jüngeres, stärkeres und potenteres Ich der Vergangenheit angehört. Je älter man wird um so lauter das Gejammer.

Dann darf ich also daraus schließen, daß Du eher sehnsüchtig auf einen 2. Teil wartest, der neuere, potentere und natürlich viel bessere Hardware beschreibt? Nimmst Du dir wenigstens dann dafür die Zeit und vielleicht etwas Lust?

Mit audiophilen Grüssen

Black Widowmaker
???!!!???
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 03. Jun 2009, 19:20
Ich war selber überrascht über die resonanz meines kommentares, denn der beitrag von Accuphas Lover im letzten jahr ist mir noch schwach in erinnerung, da kam wirklich nur desinteresse.
Von daher ist es jetzt schon besser geworden, was ich mit besseren zeiten meine.
Ob es jetzt an meiner antwort gelegen hat glaube ich nicht. Ich hoffe es kommen noch weitere antworten für dich, die speziell das Thema betreffen.
An mir soll es nicht liegen.
Ulthander
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 04. Jun 2009, 16:46
Ob die alten Zeiten wirklich besser waren ?

16MB Speicher: 880,- DM
ATI Mach64 - 4MB V-RAM: 450,- DM

Intels Pentium 90 bei Gleitkomma-Divisionen erleben: Unbezahlbar

Wobei der Schritt vom Amiga auf meinen ersten PC aus meiner Sicht ein studienbedingter Rückschritt war. Als begeisterter Videospieler waren sowohl Grafik als auch Sound der "damaligen" PCs (1994/95 etwa) einfach eine Zumutung. Als musikalisch untalentierter Zeitgenosse war ich immer eher Konsument als Produzent aber meiner ersten AWE32 habe ich damals nächtelang gehuldigt.
Accuphase_Lover
Inventar
#10 erstellt: 04. Jun 2009, 20:29

Ulthander schrieb:
Ob die alten Zeiten wirklich besser waren ?

16MB Speicher: 880,- DM
ATI Mach64 - 4MB V-RAM: 450,- DM

Intels Pentium 90 bei Gleitkomma-Divisionen erleben: Unbezahlbar

Wobei der Schritt vom Amiga auf meinen ersten PC aus meiner Sicht ein studienbedingter Rückschritt war. Als begeisterter Videospieler waren sowohl Grafik als auch Sound der "damaligen" PCs (1994/95 etwa) einfach eine Zumutung.



Siehst du, deshalb hatte ich damals noch gar keinen PC !
Asmudeus
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 05. Jun 2009, 03:18
Interessante Sache für jemanden wie mich (20 Jahre alt), danke dafür. Ich finde du hättest noch mit 1-4 Sätzen und 1-2 Links auf Chiptunes eingehen können (du hast es ja am Rande angedeutet), ansonsten aber wie gesagt, relativ kurz und Interessant.

Gruß Asmudeus
BlackWidowmaker
Stammgast
#12 erstellt: 05. Jun 2009, 14:48

Asmudeus schrieb:
Ich finde du hättest noch mit 1-4 Sätzen und 1-2 Links auf Chiptunes eingehen können


Chiptune, der Begriff war mir bis dahin noch nicht als solcher bekannt. Ich habe mal 1,5 Jahre mit einem Hobbymusiker zusammengelebt der auf sowas stand. Auch auf den besseren Synthis (Mit 128-stimmiger Polyphonie und über 1000 Instrumenten) klangen seine meisten Kompositionen noch so als wärs ein Atari 800XL (oder C64).

Ich habe das Thema sicherlich nur angekrazt. Während des Schreibens, sind mir viele Dinge wieder eingefallen die erwähnt werden hätten sollen. Einiges habe ich eingefügt, doch als Foren-Neuling und Langsam-Tipper habe ich auch so Stunden gebraucht, das Weib hat schon genörgelt, "wann kommst Du endlich...", und ich war müde.

Es ist auch nicht so, daß ich in der Zeit nur diese Soundkarten gehabt habe. Da ich damals im PC-Hardware-Bereich selbstständig tätig war, sind mir sehr viele Soundkarten unter die Hände gekommen. Die meisten davon aber habe ich einfach vergessen oder verdrängt. In meinen eigenen Rechnern hatte ich damals nur SB, da dies zumindest damals noch etwas besonderes was.


Ulthander schrieb:
Als musikalisch untalentierter Zeitgenosse war ich immer eher Konsument als Produzent...


Leider bin ich auch kein Musiker. Ich kann auch keine Noten lesen. Da ich damals viele Hobby-Musiker supportet habe, ist das eine oder andere MIDI-Gerät bei mir hängen geblieben. Irgendwann habe ich mal ein Keyboard an die Sounkarte angeschloßen um mal die unterschiedlichen Instrumente zu "testen". Mein damaliger Mitbewohner hatte ein Lied komponiert, daß ich so geil fand, daß es mir nicht aus dem Sinn ging. Er zeigte mir die Tasten die ich drücken mußte und ich versuchte es. Einmal, zweimal, 10-mal, 100-mal, als die Sonne wieder aufging konnte ich es. Die nächsten Tagen, Wochen und Monate habe ich unzählige Stunden mit klimpern, neue Instrumente erstellen und MIDI-Programmierung verbracht. Das "klimpern" (musizieren wäre eine Beleidung für echte Musiker) ist für mich einfach eine Methode meine Gefühle freien Lauf zu lassen und sie in Töne zu verwandeln. Am besten hatte dies leider nur immer in Verbindung mit Liebeskummer geklappt.

Mit audiophilen Grüssen

Black Widowmaker
Asmudeus
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 05. Jun 2009, 15:39

BlackWidowmaker schrieb:

Asmudeus schrieb:
Ich finde du hättest noch mit 1-4 Sätzen und 1-2 Links auf Chiptunes eingehen können


Chiptune, der Begriff war mir bis dahin noch nicht als solcher bekannt. Ich habe mal 1,5 Jahre mit einem Hobbymusiker zusammengelebt der auf sowas stand. Auch auf den besseren Synthis (Mit 128-stimmiger Polyphonie und über 1000 Instrumenten) klangen seine meisten Kompositionen noch so als wärs ein Atari 800XL (oder C64).

Ich habe das Thema sicherlich nur angekrazt. Während des Schreibens, sind mir viele Dinge wieder eingefallen die erwähnt werden hätten sollen. Einiges habe ich eingefügt, doch als Foren-Neuling und Langsam-Tipper habe ich auch so Stunden gebraucht, das Weib hat schon genörgelt, "wann kommst Du endlich...", und ich war müde.


Das ganze sollte auch kein Vorwurf sein, eher eine Anmerkung .
BlackWidowmaker
Stammgast
#14 erstellt: 05. Jun 2009, 18:42
Hallo miteinader,

Ich feiere meinen 100! - Freibier für alle und alle Leser hier sind herzlich eingeladen!

Mit audiophilen Grüssen

Black Widowmaker
???!!!???
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 05. Jun 2009, 20:11
Nach deiner neuesten Antwort habe ich mal den ganzen beitrag gelesen . Wirklich toll, solche Mitglieder braucht das Forum!

Ich habe auch auf meinen 100 Beitrag hingearbeitet, damit endlich mal drei Lautsprecher zu sehen sind, und wenn du so weiter machst wirst du mich bald eingeholt haben.

Ich feiere mit dir, aber nicht mit Bier, sondern mit Äppelwoi, wie wir Hesse sage mit em gute Stöffche,
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