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Internetradio Notebook an Toslink

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IBU400
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 24. Dez 2011, 00:36
Hallo Zusammen!

ich brauche eine Empfehlung, weil meine Internetrecherchen und Gespräche in Fachgeschäften bisher nicht weitergeführt haben.

Ziel ist es, Internet Radio in der best möglichen (Klang) Qualität in die Stereo-Anlage einzuspeisen.
Als Wandler soll der separat schaltbare DAC des CD-Players benutzt werden.

Gehe ich in ein HiFi-Geschäft sind die ersten Verkäuferfragen bisher immer gewesen:

- was wollen sie ausgeben oder
- welche Anlage haben sie

Die Verkäuferempfehlungen waren dementsprechend:
Linn Akurate DS oder Naim NDX.

Diese Ansätze sind meines Erachtens völlig falsch, denn sündhaft teure Geräte klingen nicht per se besser.

Meine bisherige Vorstellung geht dahin, über ein bestehendes IBM Notebook Internetradio zu empfangen, digital über S/PDiF via Toslink in den CD-Player einzuspeisen und dort auf Analog zu wandeln.

Hierzu meine Fragen:

1. kann über Notebook – Digitaloutput – DAC – Verstärker eine CD-Qualität erreicht werden? Entsprechende Quelle / Sender z.B. smoothjazz.com vorausgesetzt.

2. wie kann aus dem IBM Notebook das Signal auf Lichtleiter umgesetzt werden?
geht das mit USB – Toslink Konverter verlustfrei?
oder seriell – Toslink?
Oder ist der Ansatz wie Schuko auf Gardena?

3. Der PC-Player durfte dabei keine Rolle spielen, ob winamp oder jetcast.
Wichtig dürfte nur Bitrate, Auflösung, Kabelverbindung und DAC sein oder irre ich mich da?

Danke schonmal
IBU
ugr|dual
Stammgast
#2 erstellt: 24. Dez 2011, 00:46
was soll denn das für ein internet radio sein? standard ist dort z.b. 192 kbit mp3 stream. damit kann natürlich keine CD qualität erreicht werden, egal wie die hardware aussieht.

das signal am pc kannst du über toslink ausgeben. ob intern oder adapter ist egal, auch usb 2.0 liefert die bitrate.

ist der DAC so gut das es nicht direkt in den verstärker soll? dann halt so.

winamp kann auf passenden audio geräten auch eine 24bit wiedergabe bewerkstelligen. wirklich wichtig ist das bei mp3 nicht, aber wenn die formate besser sind schon.
IBU400
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 24. Dez 2011, 09:46
Hallo ugr|dua,

danke für Deine Antwort.

"standard ist dort z.b. 192 kbit mp3 stream. damit kann natürlich keine CD qualität erreicht werden, egal wie die hardware aussieht."

Das war schon mal ein erster Gedankenfehler, dass ein 192 kbit mp3 Stream CD Qualität erreicht.
Dann ist die Bitrate für das erreichen von CD-Qualität ausschlaggebend?


"das signal am pc kannst du über toslink ausgeben. ob intern oder adapter ist egal, auch usb 2.0 liefert die bitrate"

Dann ist ein USB - Toslink Konverter ist der richte Weg?

"ist der DAC so gut das es nicht direkt in den verstärker soll?"
Ja, der DAC stammt von Accuphase und klingt exzellent. Alternativ könnte ich auch den Verstätker um einen DAC-20 oder DAC-30 aufrüsten. Dieses macht aber nur Sinn, wenn die Klangqualität der Quelle da mithält. (UVO = ~1.000 Eur)
[url=http://www.accuphase.com/model/dac-30.html]Accuphase DAC-30[/url]

Grüsse
IBU
PAfreak
Inventar
#4 erstellt: 24. Dez 2011, 11:03
Hi,


IBU400 schrieb:



Das war schon mal ein erster Gedankenfehler, dass ein 192 kbit mp3 Stream CD Qualität erreicht.
Dann ist die Bitrate für das erreichen von CD-Qualität ausschlaggebend?


Eigentlich eher das Format in Verbindung mit der Bitrate. Es gibt einige sog. "lossless" Formate. Da wären z.B. FLAC, WAV, Wavpack, ALAC, etc. Diese Formate können CD Qualität verlustfrei wiedergeben.

MP3, AAC, etc sind sog. "lossy" Formate. Je nach Bitrate komprimieren diese den Frequenzbereich sehr stark. Allerdings ist zu beachten ob man wirklich einen Unterschied wahrnimmt zwischen z.B. MP3 in 192kbit/s VBR Qualität und einer CD. Mp3 ist ja extra so konzipiert das kein Unterschied zu hören ist. Hier gehen natürlich die Meinungen stark auseinander. Der echte Highender kann sich natürlich nie im Leben MP3 anhören.

In verschiedenen Untersuchungen ist allerdings bestätigt worden das 99% aller Teilnehmer eine solche MP3 Datei NICHT von einer CD unterscheiden konnte. Ob man das selber schafft lässt sich mit dem ABX Comparator testen. (Foobar 2000 Plug In)Dabei muss man im blindtest beide Dateitypen auseinanderhalten.


Zu der Frage wie man auf den Toslink Ausgang umstellt:

Falls dieser vorhanden ist wird er im Windows Mixer angezeigt. (Windows 7) Dort muss dann der SPDIF Ausgang aktiviert und als Standartgerät ausgewählt werden.

Lange nicht alle Notebooks verfügen allerdings über so einen Ausgang. Es gibt jedoch günstige externe Soundkarten die über USB angeschlossen werden und SPDIF ausgeben können.


[Beitrag von PAfreak am 24. Dez 2011, 11:04 bearbeitet]
IBU400
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 24. Dez 2011, 12:47
Hi PAfreak,

und wieder bin ich einen Schritt weiter. Bis dato wusste ich nicht welches die "lossless" Formate sind.

Ich gehöre zu den Dinosauriern unter den HiFi-Freaks, welche noch auf eine Bandmaschine wie die B77 schwören.
Streaming oder mp3 über die Anlage auszugeben ist mir immer noch suspekt, aber anhören und selbst feststellen, ob es einen Unterschied gibt kann ich es mir ja mal.

Danke für den Tipp mit den Vergleichsmöglichkeiten mp3 – CD.

Bei meinem PC bin ich froh das XP einigermaßen stabil läuft.
Deshalb kann ich mit Windows 7 nicht dienen.
Einen USB – Toslink Konverter müsste es auch mit XP Betriebssystem geben?

Eine Soundkarte wollte ich nicht dazwischen schalten, weil nach meinem Verständnis das Signal von dieser „bearbeitet“ wird.
In meiner Signalkette verwende ich deshalb keine Klangregler oder dergleichen.

Ein Internetradio wie der Muvid IR 615 oder eine Pro-Ject Stream Box DS müssten für mich völlig ausreichen, besonders wenn ich den Accuphase DAC als Wandler verwende.

Unklar ist mir noch, ob mit einem Internetradio genauso die Stationen gesucht werden können wie auf dem PC. So ein Gerät müsste dann auch update fähig sein.
ugr|dual
Stammgast
#6 erstellt: 24. Dez 2011, 15:42

IBU400 schrieb:

"standard ist dort z.b. 192 kbit mp3 stream. damit kann natürlich keine CD qualität erreicht werden, egal wie die hardware aussieht."

Das war schon mal ein erster Gedankenfehler, dass ein 192 kbit mp3 Stream CD Qualität erreicht.
Dann ist die Bitrate für das erreichen von CD-Qualität ausschlaggebend?


ja, absolut. eine CD ist z.b. 16bit/44.1khz bei 1400 kbit. .wav standardwerte.

ein .mp3 in bester variante hat nur 320 kbit und bewahrt die anderen daten. also direkt mal eine reduktion um ~75%.

in abhängigkeit von der soundanlage und dem eigenen empfinden ist dieser unterschied so gut wie garnicht bis sehr deutlich hörbar.

da man aber die webradios nicht ändern kann, was solls.. lediglich bei eigenem material sollte man nicht als .mp3 speichern, sondern etwas verlustfreies nehmen wie .flac.



"das signal am pc kannst du über toslink ausgeben. ob intern oder adapter ist egal, auch usb 2.0 liefert die bitrate"

Dann ist ein USB - Toslink Konverter ist der richte Weg?


zumindest für deinen zweck ausreichend und günstig. usb 2.0 geräte muss man genauer prüfen bei bitraten ab 24bit/96khz aufwärts. das ist weit über der bandbreite, die du benötigst für web-mp3.



"ist der DAC so gut das es nicht direkt in den verstärker soll?"
Ja, der DAC stammt von Accuphase und klingt exzellent. Alternativ könnte ich auch den Verstätker um einen DAC-20 oder DAC-30 aufrüsten. Dieses macht aber nur Sinn, wenn die Klangqualität der Quelle da mithält. (UVO = ~1.000 Eur)
Accuphase DAC-30


1000 € um mp3 zu hören! das ist frevel!

meiner meinung nach bist du mit einem toslink adapter für wenige euro besser dran und hast am ende das ergebnis das du dir vorgestellt hast.
PAfreak
Inventar
#7 erstellt: 24. Dez 2011, 19:32
Frohes Fest erstmal!


IBU400 schrieb:


Bei meinem PC bin ich froh das XP einigermaßen stabil läuft.
Deshalb kann ich mit Windows 7 nicht dienen.
Einen USB – Toslink Konverter müsste es auch mit XP Betriebssystem geben?


Selbstverständlich. Hast du jetzt schon herausgefunden ob dein Notebook einen Toslinkausgnag besitzt? Bei XP sind die Einstellungen im Prinzip sehr ähnlich. Musst nur in der Taskleiste einen Rechtsklick auf das LS Symbol machen.




IBU400 schrieb:

Eine Soundkarte wollte ich nicht dazwischen schalten, weil nach meinem Verständnis das Signal von dieser „bearbeitet“ wird.
In meiner Signalkette verwende ich deshalb keine Klangregler oder dergleichen.


Da hast du mich falsch verstanden. Ich wollte eine Soundkarte nur anregen, falls Dein Notebook eben keinen Toslinkausgang besitzt. USB --> SPDIF Konverter sind teilweise nämlich unverschämt teuer. Für einfache MP3's sollten 44.1kHz/ 16bit völlig ausreichen. Eine Asus U1 würde daher ausreichen. Bei einer rein digitalen Wandlung (USB---> SPDIF) sollten keine Qualitätsverluste auftreten.

Grüße
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