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Audiointerface richtig anschließen?

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TimTim96
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 03. Jul 2015, 19:58
Hallo,
ich habe ein Steinberg UR 22 an meinem PC, dort anschließen möchte ich eine einfache Stereoanlage, Kopfhörer und ein Mikrofon.
Die stereoanlage hatte ich vorher direkt an meinen PC angeschlossen über ein Klinke auf Cinch kabel, jetzt soll sie vom Interface aus angeschlossen werden.
Muss ich dafür Aktivlautsprecher haben um sie hinten einzeln an der Line output anzuschließen oder gibt es auch eine Möglichkeit sie mit Adapterkabeln oder irgendetwas von Cinch auf 6,3mm Klinke an die beiden Lines anzuschließen?
Wenn ich das normale Klinkenkabel, 3,5mm mit Adapter auf 6,3mm an rechts oder Links anschließe kommt immer nur aus dem Linken Lautsprecher der Ton. Was bräuchte ich um sie richtig anschließen zu können?

Als nächstes gibt es dass Problem, dass vom Mikrofon kein Ton ankommt. Gain ist voll aufgedreht aber der Peak schlägt nicht aus und am PC kommt auch nichts an. Liegt es vielleicht am Adapter? Dies ist auch ein 3,5mm klinke auf 6,3mm, Standard stereo. Dieser hier.

Brauche ich für Mikrofone einen anderen Adapter? Wenn ja welchen? Das Mikrofon funktioniert jedenfalls wenn ich es direkt am pc anschließe, dort ist aber der Eingangspegel, wegen der Onboardsoundkarte viel zu klein.
Währe nett wenn ihr mir hilft. Danke schon mal

PS: Treiber ist natürlich installiert
cr
Moderator
#2 erstellt: 03. Jul 2015, 20:55
Ausgang:
Monoklinke 6.3mm auf Cinch. Das ist DER übliche Standardadapter für symmetrisch auf unsymmetrisch. Für jeden Kanal
Kann aber sein, dass es nicht geht, dann muss was gelötet werden mit einer Stereoklinke auf Cinch (da gibt es dann mehrere Möglichkeiten, die drei Anschlüsse auf 2 zszuführen, wiederum je Kanal)


Wenn ich das normale Klinkenkabel, 3,5mm mit Adapter auf 6,3mm an rechts oder Links anschließe kommt immer nur aus dem Linken Lautsprecher der Ton.


Ist ja wohl offensichtlich, dass das nix werden kann, wenn jeweils nur ein Kanal angeschlossen ist. Darum hört man auch nur einen.

Mikrofon: Genau dasselbe, es werden zwei Monoklinken 6.3mm benötigt, die zu einem passenden Anschluss fürs Mikrofon führen. Da du deinen Mikrofonstecker nicht verrätst, kann man dazu nichts Konkretes sagen. vermutlich, falls Stereomikrofon, eine 3.5mm Stereobuchse.
TimTim96
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 03. Jul 2015, 21:15
Der Mikrofonstecker ist wie gesagt 3,5mm klinke, das Mikrofon wird wohl mono sein, allerdings hat der Stecker 2 Unterteilungen, also 2 von den Isolierstreifen, demnach stereo?
Der Adapter gibt dann das selbe in 6,3mm Klinke aus.

Dort kann ich aber mit 2 Monoklinken nichts anfangen, weil es ja zwei Eingänge vorne gibt die jeweils Stereo sind und jeweils symetrisch und unsymetrisch funktionieren.

Aber m.M.n. erfülle ich mit dem Stecker und dem Adaper das was ich dafür brauche, oder verstehe ich das jetzt falsch?

Hier der Link zum Interface


Edit: Ich habe mir jetzt ausgeholfen mit zwei Stereoklinke auf Cinch Kabeln bei denen ich jeweils die Linke line in rechts und Links gesteckt habe.

Bleibt nur noch das mit dem Mikro.


[Beitrag von TimTim96 am 03. Jul 2015, 22:18 bearbeitet]
cr
Moderator
#4 erstellt: 03. Jul 2015, 23:17

Edit: Ich habe mir jetzt ausgeholfen mit zwei Stereoklinke auf Cinch Kabeln bei denen ich jeweils die Linke line in rechts und Links gesteckt habe.


Das ist der Standardadapter für den Line-Eingang, 2x zu nehmen: http://www.thomann.de/de/the_sssnake_1820_adapter.htm
In diesen steckt man direkt ein vorhandenes Cinchkabel.
Oder man kauft ein Cinchkabel, das auf einer Seite diesen Stecker hat.
Dasselbe verwendet man für den Ausgang!

Wenn du ein Mikrofon anschließt, musst du einen XLR-Stecker verwenden, denn es steht im Manual:


Buchse [MIC/LINE 1]/Anzeige [PEAK]Für den Anschluss eines Mikrofons oder eines digitalen Musikinstruments. An dieser Buchse können XLR- und Klinkenstecker (symmetrisch/unsymmetrisch) angeschlossen werden. Beim Anschluss eines XLR-Steckers schaltet diese Buchse automatisch um auf Mikrofon-Eingangsempfindlichkeit, und bei Anschluss eines Klinkensteckers schaltet sie um auf Leitungspegel-Eingangsempfindlichkeit.


[Beitrag von cr am 03. Jul 2015, 23:18 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#5 erstellt: 03. Jul 2015, 23:27
Wozu kaufst du dir ein "Pro"-(naja, Heimstudio-)Audiointerface, wenn du dann nachher lauter Consumer-Zeug anschließen willst? Das sind technisch einfach zwei Welten. Besonders gut sieht man das bei Mikrofonen. Ein Consumer-Elektretmic arbeitet mit unsymmetrischer Verkabelung und Tonaderspeisung zu 1,5-9 V. Ein Studio-Mic dagegen wird symmetrisch angeschlossen und ggf. über Phantomspeisung P48V versorgt. Man sollte es tunlichst unterlassen, eine nackte Elektretkapsel mit P48V zu beaufschlagen, das tut denen nicht gut.

Da wärst du mal besser im Bereich Creative SB Omni 5.1 / Asus Xonar U7 geblieben. Im Gegenzug kannst du mit dem UR22 jedes "billige" Großmembran-Mic aus dem Studiobereich nutzen (teils <50€), was dann gegenüber gängigen Consumer-Elektretdingern schon ein ganz erheblicher Fortschritt in Frequenzgang wie Rauschverhalten sein kann.

Ich behaupte übrigens mal, daß so ziemlich jeder nicht ganz historische Onboardsoundchip eine einstellbare Vorverstärkung für den Mikrofoneingang bietet. Damit bekommt man normalerweise schon genug Pegel zusammen, wenn man das Mic richtig einsetzt, und ärgert sich eher mal über Rauschen. (Und dann gibt's ja auch noch die Möglichkeit, auf digitaler Ebene am Pegel zu drehen.) Man sollte halt nicht erwarten, ein kleines Elektret mäßiger Empfindlichkeit (-40...-50 dB/Pa) mitten in den Raum stellen zu können und da bombastische Aufnahmen rauszukriegen.
TimTim96
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 04. Jul 2015, 09:17
Das UR22 habe ich für 50€ von einem bekannten bekommen, 1 Jahr alt und ich brauche es, da ich den Pegel der Onboardsoundkarte eben nicht weit genug drehen kann, außerdem ist das immer so eine Sache das Ton Signal im PC selbst von Digital auf Analog zu wandeln, durch die ganze Elektronik kommen da schnell Störsignale und die grade die Tonqualität der Mikrofone leidet darunter sehr im Bezug auf Hintergrund rauschen, außerdem habe ich bald vor eventuell ein Großmembran daran anzuschließen.


Beim Anschluss eines XLR-Steckers schaltet diese Buchse automatisch um auf Mikrofon-Eingangsempfindlichkeit, und bei Anschluss eines Klinkensteckers schaltet sie um auf Leitungspegel-Eingangsempfindlichkeit.


Was bedeutet denn Leitungspegel? Währe da generell ein Mikrofon zu schwach für um diesen pegel zu erreichen?
cr
Moderator
#7 erstellt: 05. Jul 2015, 00:01
Leitungspegel = Line.

Das ist schon ein Unterschied, ob da 2-10 mV eines Mikrofons daherkommen oder 2V eines Quellgeräts.

Ich bin jetzt zu faul, deine Verkabelung mit 3-poligem Klinkenstecker durchzudenken, jedenfalls ist sie falsch. Entweder kommt es zu erhöhtem Störpegel oder - falls es sich um einen - vermutlich - servosymmetrischen Ausgang handelt, hat man nur den halben Pegel.



Dort kann ich aber mit 2 Monoklinken nichts anfangen, weil es ja zwei Eingänge vorne gibt die jeweils Stereo sind und jeweils symetrisch und unsymetrisch funktionieren.


Wieso denn? Du hat zwei Buchsen, für jeden Kanal eine. Und wenn man in jede eine Monoklinke steckt, hat man genau zwei unsymmetrische Kanäle. Das macht man so und wurde schon millionenfach so gemacht. Also auch bei dir. Die Monoklinke heißt halt so, kannst sie auch gerne TS-Klinke nennen und die Stereoklinke, die hier mit Stereo gar nichts am Hut hat, sondern nur die drei Kontake für Symmetrisch liefert, TRS-Klinke
TRS = Tip/Ring/Sleeve, TS=Tip/Sleeve)
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