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Pc Netzteil für Audioanwendungen ?

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Beitrag
Mepeg
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 07. Nov 2015, 17:59
Guten Abend,
Ich mache ja alles über den Pc, Filme und Musik hören.
Ich hab heute mal nach Netzteilen gesucht, für Audioanwendungen,
aber nichts richtiges gefunden.
Hat sich jemand mal mit Pc Netzteilen auseinandergesetzt
die für guten Sound sorgen, oder was gefunden darüber ?
Ich hab das Gefühl. die PC Netzteile werden vernachlässigt ( bei mir mindestens )
Gruß Marco
audiophilanthrop
Inventar
#2 erstellt: 07. Nov 2015, 22:19
Ich würde meinen, ein gutes Netzteil für Audio ist ein gutes Netzteil, Punkt. Stabile Spannungen und wenig Ripple in allen Lebenslagen - und dazu geben die einschlägigen Tests allemal was her. Auf ideal saubere Spannungen verlassen wird sich ohnehin keine Audio-Hardware. Wenn es mal Probleme gibt, dann ist in den meisten Fällen irgendwas anderes schuld.
Con-Hoolio
Inventar
#3 erstellt: 07. Nov 2015, 23:53
Hehe, ich denke hier ging es wohl eher darum, dass das neue Netzteil wohl besonders leise sein soll.

Rein technisch ist es egal, welches Netzteil Du verwendest, solange es stabile Spannungen liefert und auch über einen zuverlässigen Überlastungsschutz verfügt. Es kommt halt auch drarauf an, welche Leistung Du exakt benötigst. Wenn Du besonders auf Energieeffizienz achten möchtest, solltest Du darauf achten, dass das neue Netzteil nach entweder "80 Plus Silber" oder "80 Plus Gold" (bei starken Netzteilen gibt es auch noch "80 Plus Platinum") zertifiziert ist. Bei den Geräten unter 500 Watt kannst Du so etwas mit 70 - 80 Euro für ein Gerät mit "80 Plus Gold" Zertifizierung rechnene.

Netzteile sollte man nur von Markenherstellern kaufen - hier sollte man niemals sparen. Ein Netzteil ist kann wenn es stirb, alle weiteren Komponenten mit in den Tod reißen!

Ein Netzteil hat keinen Einfluss auf die Qualität der Audioausgabe (auch wenn das von einigen Zeitgenossen vermutet wird). Allerdins hat es einen durchaus wahrnehmbaren (und messbaren) Einfluss auf die Geräuschkulisse, welche durch den Computer (speziell die Lüfter) verursacht wird. Es ist also durchaus sinnvoll sich ein möglichst leises Netzteil zu kaufen. Angaben zur Lautstärke kann man den Artikelbeschreibungen der Hesteller entnehmen.
Mepeg
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 08. Nov 2015, 10:08
Vielen Dank für die Antworten,
mir gehts eher um die Soundqualität,
bin leider auch einer der Typen, der die Netzteilkondensatoren tauscht,
bis mir der Sound gefällt!
Bei Pc Netzteilen hab ich es noch nicht gemacht
dachte hier finde ich einige Anregungen
Gruß Marco


[Beitrag von Mepeg am 08. Nov 2015, 10:11 bearbeitet]
tumblertoy
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 08. Nov 2015, 13:07
Computernetzteile sind Schaltnetzteile, die funktionieren anders als herkömmliche Netzteile. Da sind die Spulen viel wichtiger als die Kondensatoren. Denn sie dienen als Stromspeicher und sind daher das wichtigste Element.

Mit einem simplen Kondensatortausch ändert sich da nichts am Klang.
Con-Hoolio
Inventar
#6 erstellt: 08. Nov 2015, 16:48
Erstens erlischt die Gewährleistung, sobald Du irgendwas am Netzteil austauschst, zweitens wirst Du Probleme mit der Versicherung bekommen, wenn z. B. ein Brand entstanden ist, weil irgendwelche Modifikationen am Netzteil vorgenommen wurden!

Kauf ein gutes, leises Markennetzteil und gut ist.
*Nightwolf*
Inventar
#7 erstellt: 08. Nov 2015, 18:23
Die Frage ist, wie sich da was am Klang ändern soll. Alles, was im Computer noch digital ist, bleibt unverändert, einzig auf der kleinen Strecke nach dem D/A-Wandler in der Soundkarte könnte das Auswirkungen haben, wenn du ein Netzteil austauscht.

Außerdem haben die wichtigen Komponenten wie der Prozessor eh nochmals ihre eigene Spannungsregelung (dann auf drei Nachkommastellen genau).
j!more
Inventar
#8 erstellt: 08. Nov 2015, 19:55
Die Goldohren von Computeraudiophile empfehlen Netzteile von Seasonic, die auch bei Toms Hardware durchaus wohlwollend besprochen werden. An Schaltnetzteilen würde ich nicht rumbasteln, das kann so in die Hose gehen, dass Du nie wieder über ein Netzteil nachdenkst.

Ansonsten hat ja @Nightwolf darauf hingewiesen, was die Spannungsregler auf dem Motherboard so treiben.

Anstelle eines Schaltnetzteils setzt der eine oder andere acu konventionelle Netzteile ein. Da hat man dann allerdings ein massives Wirkungsgrad- und daraus folgend auch ein Leistungsproblem.
audiophilanthrop
Inventar
#9 erstellt: 08. Nov 2015, 22:01
Wenn ich ein neues ATX-NT bräuchte, würde es wahrscheinlich ein be quiet! Straight Power 10. Sehr leise, sehr effizient, technisch modern, hochwertig - einzig ziemlich groß (es ist immerhin ein 13,5-cm-Lüfter verbaut) und mit einem bei Überkopfmontage vielleicht etwas gar zu minimalen Lüftergitter.
Con-Hoolio
Inventar
#10 erstellt: 08. Nov 2015, 23:27
Vor allem muss ein neues Netzteil auch in das Anforderungsprofil des PCs passen. Was soll man in einem "Office-PC" (ja genau: Musikhören ist für einen aktuellen PC kaum vom Idle-Betrieb zu unterscheiden!) auch mit einem 600 Watt Boliden anfangen? Es wäre eher kontraproduktiv, da das Netzteil niemals in seinem optimalen Wirkungsgradbereich betrieben würde.

Die übrigen Spannungswandler auf dem Mainboard und auf den diversen Zusatzkarten (Grafikkarte, Soundkarte, RAID-Controller, etc.) kann man ja auch nicht auf Audiobetrieb "optimieren". Eigentlich ist die gesamte Idee völlig verquer. Da würde ich doch lieber in gutes Quellmaterial und eine gescheite Raumakkustik investieren.
j!more
Inventar
#11 erstellt: 09. Nov 2015, 10:04
Ich habe in meinem neuen Rechner ein be quiet! Pure Power L8 mit 500 Watt verbaut. Leise und einigermaßen effizient. Was die Leistung angeht, kommt es halt wirklich drauf an. Ich komme mit der neuen integrierten Grafikeinheit des i7 gut klar, da hätten auch 300 oder 400 Watt gereicht.

Aber sobald eine einigermaßen leistungsfähige Grafikkarte dazukommt, sind eher 600 Watt die Untergrenze. Und wer sagt denn, dass auf einem "Office PC" nicht auch mal gespielt wird.
contadinus
Inventar
#12 erstellt: 09. Nov 2015, 15:35
Weiß nicht, ob es schon gesagt wurde, aber ich würde da an Deiner Stelle folgendes strikt auseinander halten:

Die "Audioqualität" eines Netzteils ist ja erst ein Argument, sobald ein analoges Signal im PC verstärkt wird, d.h. immer kurz nach der DA-Wandlung. Da solcherart üblicherweise ohnehin bloß in Stereo ausgegeben wird, kannst Du Dir für diesen Zweck ja einen DAC mit externem (aufwendigem) Netzteil besorgen. Und bist damit alle Sorgen los.

Für alles was digital ausgegeben wird, hat das PC-Netzteil meiner Ansicht nach nicht die geringste Auswirkung auf die Qualität. In diesem Fall zahlt es sich also ebenfalls überhaupt nicht aus, etwas am Netzteil zu verändern. Und schon wieder bist Du alle Sorgen los.
Mepeg
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 09. Nov 2015, 19:53
Vielen Dank erstmal,
für die ganzen Anworten.
Wenn neues Netzteil, werde ich wohl den Vorschlag von j!more in betracht ziehen (Netzteil von Seasonic )

Die Antwort von contadinus fand ich auch gut:
Für alles was digital ausgegeben wird, hat das PC-Netzteil meiner Ansicht nach nicht die geringste Auswirkung auf die Qualität. In diesem Fall zahlt es sich also ebenfalls überhaupt nicht aus, etwas am Netzteil zu verändern. Und schon wieder bist Du alle Sorgen los.

Es ist bei mir so, das alles über die digitalen Ausgänge vom Rechner läuft.

Die Antwort von contadinus:
Die "Audioqualität" eines Netzteils ist ja erst ein Argument, sobald ein analoges Signal im PC verstärkt wird, d.h. immer kurz nach der DA-Wandlung. Da solcherart üblicherweise ohnehin bloß in Stereo ausgegeben wird, kannst Du Dir für diesen Zweck ja einen DAC mit externem (aufwendigem) Netzteil besorgen. Und bist damit alle Sorgen los.

Ich hatte vor Jahren ein Röhren Vorverstärker und ein DAC von Aqvox.
Der Sound war richtig gut.
Dann bin ich auf Dolby Surround gekommen und hatte den Rotel RSP 1098
als Vorverstärker. ( Jetzt den ROTEL RSX 1562 )
Der DAC von Aqvox klang dann sowas von langweilig und bedeckt im Vergleich,
das ich mich frage, wann bringen die Geräte überhaupt was, wenn sie sowieso wieder an den Verstärker angeschlossen werden müssen ?
Gruß Marco


[Beitrag von Mepeg am 09. Nov 2015, 19:54 bearbeitet]
tumblertoy
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 09. Nov 2015, 20:12
In meinen Augen/Ohren: Nein.

Geh einfach digital aus dem Rechner in den Rotel und gut ist.

Bastel lieber was für den Garten oder am Auto. Im Hifi lohnt das nicht.
*Nightwolf*
Inventar
#15 erstellt: 10. Nov 2015, 00:44

Mepeg (Beitrag #13) schrieb:
Netzteil von Seasonic

Gute Wahl, habe ich auch (aber nicht wegen audiophiler Gründe). Wenn du kannst (Einbaurichtung, Staubbelastung etc.), nimm das komplett lüfterlose Netzteil.
audiophilanthrop
Inventar
#16 erstellt: 11. Nov 2015, 14:49

*Nightwolf* (Beitrag #15) schrieb:
Wenn du kannst (Einbaurichtung, Staubbelastung etc.), nimm das komplett lüfterlose Netzteil.

Die halte ich ganz ehrlich für total überbewertet. Sowas begünstigt im Zweifelsfall höchstens einen Wärmestau, erwärmt sich u.U. stark und ist mit erheblichen Mehrkosten verbunden. Es gibt heute sehr leise, effiziente belüftete Netzteile, die bleiben bei vernachlässigbarem Geräuschpegel schön kühl und leben damit auch länger. Teilweise sind in lüfterlosen Netzteilen sogar dieselben Schaltungen wie in ihren belüfteten Kollegen verbaut, nur halt ohne Lüfter - na toll, da wäre man mit aber flexibler. Zumal heute nervige Geräusche im Zweifelsfall allzuoft von elektronischen Bauteilen stammen. Also, wenn man nicht gerade einen Rechner in einer Werkstattumgebung mit starker Staub- oder Aerosolbelastung betreiben will...
*Nightwolf*
Inventar
#17 erstellt: 11. Nov 2015, 15:23
Klar, wenn z.B. die Grafikkarte irgendwo zwischen Zahnarztbohrer und Düsenjet liegt, dann macht der Lüfter im Netzteil auch keinen Unterschied mehr. Aber ohne Grafikkarte, dafür mit einem entsprechendem Gehäuse, passiver Kühlung auf dem Prozessor und einer SSD bekommt man so einen komplett lautlosen Rechner hin. Und es ist ja nicht nur das Geräusch des Lüfters selbst, sondern auch die Vibrationen, die er überträgt, z.B. wenn er irgendwo im Regal steht und nicht auf dem Teppich.

Ich persönlich halte eher den Wärmestau für überbewertet (kein Gehäuse braucht 14 Lüfter...). Normalerweise halten meine Komponenten länger als ich sie nutze. Man darf nur nicht den billigsten Schrott kaufen.
Con-Hoolio
Inventar
#18 erstellt: 11. Nov 2015, 20:49
Ich habe bisher eigentlich immer be Quiet! oder Enermax Netzteil verbaut. Da kann man nicht wirklich was falsch machen. Beide bieten in meinen Augen eine hervorragende Qualität. Bei be Quiet! bekommtst Du halt auch noch sehr leise Lüfter für Gehäuse und CPU. Ein PC ist immer nur die Summe seiner Komponenten - Du wirst sehr schnell auch besonders laufruhige Gehäuselüfter und einen leisen CPU-Kühler haben wollen.

Ein PC-Netzteil hat auf den "Sound" keinen Einfluss (die Digital-Analog-Wandlung wird auf dem Mainboard, oder auf der Soundkarte gemacht - beide haben ihre eigenen Kondensatoren und Spannungswandler). Es hat aber einen sehr großen Einfluss auf die Stabilität des Systems an sich. Daher sollte man da nicht sparen. Ich würde Dir von lüfterlosen Netzteilen abraten, da diese weniger Reserven bei Temperaturschwankungen bieten. Wenn es im Sommer mal eben über 30° C ist, würde ich mir bei komplett lüfterlosen PC-Schaltnetzteilen sorgen machen.

Und wenn Du schon audiophile Gedanken hegst, solltest Du deinen PC auf jeden Fall mit einem optischen Kabel (Toslink) an deinen Verstärker anschließen. So kannst Du den internen DAC deines Verstärkers (oder auch CD-Players) nutzen und kannst absolut sicher sein, dass es keinerlei Störeinwirkungen (Brummschleife, etc.) auf die Verbindung zwischen PC und Verstärker gibt. Ich gehe mal davon aus, dass Du schon einen ordentlichen Verstärker mit digitalen Eingängen besitzt.
audiophilanthrop
Inventar
#19 erstellt: 12. Nov 2015, 10:19

Con-Hoolio (Beitrag #18) schrieb:
Ich habe bisher eigentlich immer be Quiet! oder Enermax Netzteil verbaut. Da kann man nicht wirklich was falsch machen.

Wobei Enermax ja wohl vor einigen Jahren den OEM gewechselt hat und seitdem auch nicht mehr so toll sein soll...
melodi
Neuling
#20 erstellt: 14. Nov 2015, 15:21
Dass PC-Netzteile keinen Einfluss auf den Klang haben kann ich nicht teilen!
Es ist eher so, dass Soundkarten, wenn überhaupt erst im oberen Preisbereich etwas bewirken.

Ich habe mich oft über die Musikwiedergabe, über den PC im Vergleich zum CD-Player geärgert, und deshalb meine Itunes Sammlung vernachlässigt.
Mir einfach mal die Mühe gemacht, das PC-Netzteil ausgebaut, alle Kondensatoren (Teapo/CapXon) durch Panasonic FR (Reichelt) ersetzt und von unten Wima Mks parallel geschaltet.
Der Klang ist jetzt deutlich satter und unangestrengter, ich bin absolut verblüfft und voll zufrieden!
Kostenpunkt ca. 10€.

Kondensatoren habe ich auf folgende Weise getauscht: Bis 1000µF (1/1) andere z.B. 1000/1500, 2200/2700 bei eingehaltener Spannungsfestigkeit, Wima Mks parallel (0,22/2200µF, 0,1/1000/1500µF, 10pF/10µF..usw.)Sämtliche Kondensatoren wurden noch mit Temperaturbeständigem Kleber fixiert und der Netzlüfter entkoppelt.

Meine Garantie war selbstverständlich abgelaufen.Außerdem sollten Laien unbedingt die Finger davon lassen.Ansonsten gilt absolute Vorsicht beim Netzteil ausbauen: PC ausschalten, Netzstecker ziehen,PC noch mal kurz einschalten,keine Spannungsführende Teile berühren, Primärkondensator mit Lastwiderstand brücken und mit Multimeter Spannungsprüfung durchführen, oder Netzteil mind. 12Std nicht anfassen!

Mein Fazit: Für mich hat es sich gelohnt, mit wenig Aufwand und Kosten hat der Klang deutlich zugelegt und die Lebensdauer des Netzteils wurde dabei auch verlängert bzw.das Geld für ein Neues gespart.
*Nightwolf*
Inventar
#21 erstellt: 14. Nov 2015, 21:02
Warum finde ich es immer merkwürdig, wenn sich Leute für solche Beiträge neu anmelden?
j!more
Inventar
#22 erstellt: 15. Nov 2015, 08:18
"Deutlich satter und unangestrengter". Wenn das keine objektiven und nachvollziehbaren Kriterien für den klanglichen Einfluss von Kondensatoren in Schaltnetzteilen sind, dann weiss ich auch nicht.
eBill
Inventar
#23 erstellt: 17. Nov 2015, 10:16

melodi (Beitrag #20) schrieb:
Der Klang ist jetzt deutlich satter und unangestrengter, ich bin absolut verblüfft und voll zufrieden!

Wenn man einen (zwingend erforderlichen) enormen zeitlichen Aufwand in eine solche PC-Netzteil-"Verbesserung" reinsteckt, dann muß es ja "besser" klingen! Es ist schwer, sich selbst einzugestehen, daß der gesamte Umbauaufwand für die Katz war ...

eBill
melodi
Neuling
#24 erstellt: 17. Nov 2015, 16:02
Wer schon öfters mal ein Hifi-Gerät repariert hat, der weiß was Aufwand bedeutet.
Für einen erfahrenen Löter - sind 15 Elektrolytkondensatoren aus und einlöten mit Folien brücken und jeweils zwei Kleckse Repair Gel....kein (zwingend erforderlicher) enormer zeitlicher Aufwand !

Der "Aufwand" hat sich gelohnt, die Lebensdauer der Kondensatoren beträgt 5-10Tausend/Std bei 105°C und der Klang via PC ist so wie ich es beschrieben habe.
Ich habe den Klangzuwachs bewußt, als satt und unangestrengt ausgedrückt.
Bässe werden kräftiger und tiefer, Stimmen voller wiedergegeben, insgesamt ist einfach mehr Substanz vorhanden und bei höheren Lautstärken bleibt das erhalten, mehr gibts dazu nicht zu sagen.

Insofern mus ich Ihnen schweren Herzens eingestehen mein Ziel mit geringem Umbauaufwand erreicht zu haben.- Alternativ dazu hätte ich mein Netzteil wegwerfen (zu der Fraktion gehöre ich nicht) und ein Neues,
um die Kriterien zu erfüllen relativ teures Netzteil kaufen können - das wäre wäre dann sprichwörtlich für die Katz gewesen!

Mfg
melodi
*Nightwolf*
Inventar
#25 erstellt: 17. Nov 2015, 16:09
Gehst du wenigstens digital raus?
melodi
Neuling
#26 erstellt: 17. Nov 2015, 19:33
Ja (!) - Möglicherweise sind die Auswirkungen Analog nochmal andere?
Ich habe auch nicht die Kapazität der alten Kondensatoren gemessen, insofern kann ich auch nichts zu deren Ist-Zustand sagen.
Es ist anzunehmen, dass sie in ihren elektrischen Werten nachgelassen hatten. Die neu verbauten sind aus vorherigen Projekten übriggeblieben, haben sich nach meinen Erfahrungen aber bewährt.
Mich hat lediglich eine Grundreinigung des PC-Netzteils dazu animiert elektronisch einzugreifen.
Da ich jedoch nur die Kondensatoren (Primär/Sekundär/plusWima) getauscht habe gäbe es eigentlich nichts, das ich für die Veränderung verantwortlich machen könnte (ohne Kondensatordiskussion).

Daher kann ich Ihnen, auf das, worauf Sie Hinauswollen weder erklären, begründen noch beweisen.
Dafür müsste man zwei identische Pc/Netzteile/ mit verschiedenen Kondensatoren unter ähnlichen Gegebenheiten vergleichen.
- Selbst wenn ich das getan hätte, würde das für andere Kandidaten selbstverständlich wieder Fragen aufwerfen, von welche Komponenten verwendest du, wo befinden sie sich, wie beurteilst du deine Raumakustik bis, kommt das besser mit einer Tasse Kaffee, Bordeaux oder Rotkäppchensekt.
Koriphäen, die in diesem Forum über Be-Quiet Netzteil präferieren, könnten auch in der Lage sein, an welchen technischen Unterschieden sich entsprechende Modelle und Preislagen orientieren.

Insofern bleibt nur selber Erfahrungen machen, oder meine Angaben einfach so stehen lassen.
Die Frage: Warum sich Neulinge immer noch zu diesem Thema anmelden, habe ich mir im Nachhinein auch gestellt und mir insgeheim längst beantwortet.

Grüße
melodi
Mepeg
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 17. Nov 2015, 20:40

eBill (Beitrag #23) schrieb:

melodi (Beitrag #20) schrieb:
Der Klang ist jetzt deutlich satter und unangestrengter, ich bin absolut verblüfft und voll zufrieden!

Wenn man einen (zwingend erforderlichen) enormen zeitlichen Aufwand in eine solche PC-Netzteil-"Verbesserung" reinsteckt, dann muß es ja "besser" klingen! Es ist schwer, sich selbst einzugestehen, daß der gesamte Umbauaufwand für die Katz war ...

eBill



Das hat zwar jetzt nichts mit Pc Netzteilen zu tun.
Mein neuer ROTEL RSX 1562 brachte den Bass nicht so auf den Punkt, wie mein alter Rotel RSP 1098.
Als wenn der Basschlag immer eher ins leere haut.
Ich habe alle Kondensatoren auf der analogen Ausgangsplatine mehrfach getauscht.
Erst alles Panasonic Fc Kondensatoren (einige FC Kondensatoren waren schon vom Werk aus darauf verbaut)
Die gefielen mir dann auch nicht, es ging dann weiter mit
Nichicon Muse KZ, Nichicon Muse FG, Nichicon Muse ES
zum Schluß bin ich bei Panasonic FM geblieben.
Zwischdurch habe ich die Orginalen wieder eingebaut, um nicht die Orientierung zu verlieren.
Der Aufwand war schon irre.
Worauf ich hinaus will, nur weil es mit Aufwand verbunden ist, muss es besser sein, kann ich nicht bei mir bestättigen.
Ich hätte sonst den Orginalzustand wieder hergestellt.


[Beitrag von Mepeg am 17. Nov 2015, 21:04 bearbeitet]
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