Störgeräusche bei 3-D-Anwendungen

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Daniel_F
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 08. Jan 2018, 04:15
Hallo,

Problem: Wenn ich 3d-anwendungen starte (z.b. spiele, benchmarks -> aida64, furmark) bzw. die Grafikkarte ausgelastet ist, übertragen meine Lautsprecher (KRK Rokit Powered8) ein Störsignal.

Das Störsignal ist nur bei eingeschalteten Lautsprechern zu hören und ist gleichbeleibend laut (egal wie laut ich die boxen drehe). Wenn die GraKa nich ausgelastet ist (z.b. normaler Windowsbetrieb, Firefox, etc.) kommt das Geräusch nicht. Der Bildschirm kann dabei ausgeschaltet, nicht ans Stromnetz angeschlossen, nicht an die graka angeschlossen, überhaupt nicht angeschlossen usw. sein, das Geräusch ist trotzdem zu hören.

Meine vermutung also: irgendeine störung wird von der graka auf die usb-ports übertragen. denn ich habe eine externe soundkarte/ interface (saffire 6 usb), die komplett nur über usb angeschlossen ist. daran sind mit klinke-auf-xlr die boxen angeschlossen. wenn die boxen an sind, jedoch nicht über die soundkarte verbunden, kommt das geräusch nicht. beim kopfhörerausgang an der ext. soundkarte kommt nie ein geräusch (ist auch 6,3 mm Klinke). wenn ich das interface mit boxen angeschlossen habe, aber in windows deaktiviere, kommt das geräusch trotzdem. an welchem usb-port das interface angeschlossen ist, ist egal.

also irgendwas mit dem lautsprecher-ausgang an der ext. soundkarte, der störsignale von der Grafikkarte überträgt. Hatte mir auch überlegt, dass das Netzteil bei Auslastung generell die Störsignale erzeugt, aber wenn das gesamte System komplett ausgelastet ist, die Grafikkarte aber unbeansprucht, kommt auch kein Geräusch. Wirklich nur, wenn ich anspruchsvolle 3-d-anwendungen starte und auch nur über die großen Lautsprecher. kopfhörer die über die ext. oder auch die int. soundkarte angeschlossen sind, übertragen kein geräusch, wenn ich die lautsprecher über cinch auf 3,5 mm klinke an der internen soundkarte (hinten) anschließe kommt sofort ein super lautes störgeräusch (das hat aber wsl andere ursachen). wie gesagt, kopfhörer kann ich vorne, hinten an der externen soundkarte anschließen -> kein störgeräusch.

und jetzt wirds richtig exotisch: wenn ich z.b. in destiny 2 (spiel) die "vsync"-funktion aktiviere, verschwindet das geräusch größtenteils. bei world of warcraft (auch ein spiel) gibt es ähnliche funktionen und wenn ich z.b. auf 60hz bildwiederholungsfrequenz-synchronisieren stelle kommt ein hohes lautes geräusch, bei 59,9 Hz ein leiseres brummen. und wenn ich die lautsprecher anschalte, während der pc schon läuft, wird das bild kurz schwarz; aber nur sehr manchmal.

Das System läuft ansonsten stabil, problemlos und mit erwarteter Leistung (noch kein overclocking betrieben). hab bereits die kondesatoren entladen (also alles ausgemacht/ausgesteckt und power-knopf betätigt). treiber sind soweit aktuell. bei meinem alten laptop trat das problem nicht auf, da hatte ich die boxen + interface schon.

Aktualisierung:
Wenn ich meine Kopfhörer über den hinteren Ausgan am Interface anschließe, höre ich das Geräusch auch. Dann höre ich sogar, dass die Intensität mit der Grafikkartenauslastung skaliert. -> Monitore sind nicht Schuld, sondern der Output 1-2 hinten am Interface. Bleibt also nur noch zu klären, wer der Übeltäter ist (Interface?Grafikkarte? Mainboard? Netzteil?... Wo kommt nur dieses Signal her?)

Mein System sieht wie folgt aus:

MSI PC Mate B350 (Mainboard)

MSI Nvidia Geforce GTX 1060 Gaming X 6GB (GraKa)

beQuiet! Straight Power 10 500W Modular (Netzteil)

Ballistix Sport LT 2400Hz DR 2x8GB (RAM)

Ryzen 5 1600 (CPU)

Asus VX238H (Bildschirm)

2x KRK Rokit Powered 8 (Studio Monitore/ Lautsprecher)

Focusrite Saffire 6 USB 2.0 (Audio-Interface)

Seagate Barracuda 1TB (HDD)

Samsung 850 EVO 250 GB (SSD)


Wäre echt cool, wenn mir jemand weiterhelfen könnte

MfG

Daniel

Konfiguration zur Veranschaulichung


[Beitrag von Daniel_F am 08. Jan 2018, 05:19 bearbeitet]
DasOrti
Stammgast
#2 erstellt: 08. Jan 2018, 05:28
Direkt helfen kann ich dir leider nicht aber es scheint ja von der Bildrate abhängig zu sein.
Diese kannst du über den nVidia Inspector (Sync & Refresh -> Frame Rate Limiter) in jeden Spiel begrenzen.
V-Sync macht ja im Grunde nichts anderes, allerdings merkt man den Input-Lag.
Zumindest hört sich das nach übertragenen Spulenfiepen an
In den Fall müsste man es auch hören, wenn man direkt an der Grafikkarte lauscht.

Den Wert im Inspector kann man gleich auf die Bildrate legen, welche man im Spiel (fast) immer erreicht.
Zudem sollte man bei einen 60Hz Monitor nicht auf 60fps oder ein vielfaches davon setzen, krumme Zahlen wie 47, 64, 91 oder 121 verhindern sichtbares tearing, aber bei dir wird es mit hohen Werten wohl eher schlimmer.
Daniel_F
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 08. Jan 2018, 10:31
Danke schonmal für die Antwort wenn ich die Framerate selbst einstelle, wird das Geräusch tatsächlich leiser, mit sound sogar erträglich Wäre trotzdem schön, wenn das Problem komplett gelöst werden könnte. Wirklich kaum hörbar wird es erst ab 50 hz und darunter, dafür hab ich aber nicht so viel geld investiert^^
Ich hab mir die sachen erst neulich gekauft, ich kann alles zurückschicken. Die Frage ist bloß, was austauschen, damit das Problem weggeht?
Gruß,
Daniel
Daniel_F
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 12. Jan 2018, 16:53
Ok, folgende Dinge wurden ohne Besserung getestet:
-Sämtliche Steckdosenkonfigurationen
-Überhaupt alle Steckersachen
-anderes Audio-Interface mit Netzteil stat USB-powered

Das Problem tritt nach wie vor nur beim Output der Audio-Interfaces auf. Sehr merkwürdig. Verwantwortlich ist entweder: Mainboard, Netzteil, Grafikkarte (wobei ich Sie in der Reihenfolge verdächtige).
Werde noch mehr Dinge ausprobieren, fortsetzung folgt...
DasOrti
Stammgast
#5 erstellt: 12. Jan 2018, 18:57
Welche anderen Gründe hat es, dass du starke Störgeräusche durch den Mainboard-Sound hast?
Wäre ja ggf. eh ein guter Grund das umzutauschen.
Das Netzteil hätte ich auch unter Verdacht.
GPUs erzeugen leider immer Störsignale, das Netzteil sollte mit so etwas aber klar kommen, solange das durch die Stromversorgung zurück geht..
Wenn du den Sound mutest, hörst du die Grafikkarte bei Last arbeiten?
Also an der Karte selber, ist diese sehr anfällig für Spulenfiepen (selbst bei ~60fps) könnte man die auch einschicken, nur betrifft das dann gerne alle Modelle mit gleichen Board.

Ohne Austauschteile zum testen wird das echt schwierig...
Wenn nicht, würde ich über den Support alles (NT, GPU und MB) austauschen lassen, vorallem solange die zwei Wochen noch nicht rum sind.
Eine interne Soundkarte könnte auch helfen, aber das ist stochern im Nebel.
DaleWintry
Stammgast
#6 erstellt: 12. Jan 2018, 19:18
Hast du mal verschiedene USB-Anschlüsse durchprobiert?

Ist die Verkabelung vom Interface zu den Lautsprechern definitiv symmetrisch? 2 Ringe sind am Klinken-Stecker vorhanden?

Tritt das Problem an allen Ausgängen inklusive Kopfhörerausgang auf?

Was passiert denn, wenn du die Lautsprecher mit dem Onboard-Sound betreibst?

Ist am Mainboard ein Toslink-Ausgang vorhanden? Ein Fiio D03K per Lichtleiter angeschlossen dürfte für Störungen aus dem PC nicht sehr anfällig sein.

Servus


[Beitrag von DaleWintry am 12. Jan 2018, 19:24 bearbeitet]
Daniel_F
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 12. Jan 2018, 23:40
@DasOrti
Hatte genau die selben Gedanken/Ideen dazu. Habe bereits Kontakt mit meinem Verkäufer aufgenommen, die würden alles zurücknehmen. Die Grafikkarte ist die leisteste, die ich je gehabt habe. Ich hör nichts, nicht mal wenn ich mein Ohr neben die Karte halte. Werde wsl auf gut Glück Netzteil und MB austauschen und ein bisschen was drauflegen. Vorher teste ich aber noch einen PCIe USB-Port und einen von diesen USB-Störgeräuschbeseitigern, vllt hilft das ja was (wäre um einiges günstiger, als MB und Netzteil aufzuwerten). Mal schauen... ich schreib, wenn ich mehr weiß. Danke für die Hilfe
@DaleWintry
-alle usb-ports wurden getestet
-bei unsymmetrischer verkabelung ist das störgeräusch kaum auszuhalten, also ja alles symmetrisch^^
-problem tritt tatsächlich nicht beim kopfhörer-ausgang des interfaces oder beim onboard-sound (vorne wie hinten) auf. es tritt nur beim output 1-2 vom audio-interface auf (2x 6,3mm Mono-Klinke). Das macht es ja so eigenartig...
-ich hab noch nie was von toslink gehört xD ich will aber auch mein audio-interface mit klinke verwenden, das ist ja das problem (brauche das für audioverarbeitung/aufnahmen etc.)
Crix1990
Stammgast
#8 erstellt: 13. Jan 2018, 02:56
Würdest du das Geräusch als zirpend beschreiben, bzw. hast du so ein Britzeln im Hintergrund?
Barnibert
Stammgast
#9 erstellt: 13. Jan 2018, 09:31
Schon die klassische Brummschleife ausgeschlossen? Diese Symptome hatte ich auch und ich kann Deine Probleme nachvollziehen. Hinweis für mich ist, Kopfhörer am PC keine Geräusche.

Vorschlag:
https://www.amazon.d...keywords=dac+optical

Kein leitendes optisches Kabel von PC an Box und den Strom für die Box nicht vom PC, sondern separat von der Steckerleiste.

Gruss Bert
Daniel_F
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 13. Jan 2018, 12:11
ah ja Barnibert, danke für den Hinweis. Gibts so ein Gerät auch mit 6,3mm Klinke?
ganz oben hab ich ein Bild reingestellt, da kann man mein Setup sehen. Die Boxen haben jeweils 160 Watt und sowieso beide ein eigenes Netzteil. Die gehen auch nicht direkt in den PC, sondern über XLR auf Klinke in mein Audio-Interface, das über USB angeschlossen ist.
Daniel_F
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 13. Jan 2018, 18:46
ja crix1990, das geräusch klingt so. Genau wie Spulenfiepen einer Grafikkarte klingt, falls du das schon mal gehört hast. Es ist auch das Spulenfiepen der Grafikkarte das übertragen wird, das ist nach all dem Getue schon sehr sicher.
Crix1990
Stammgast
#12 erstellt: 13. Jan 2018, 20:21
Jupp, dann kenne ich das Problem.

Du wohnst wahrscheinlich nicht im Neubau, oder?^^

Durch die Verbindung des Schutzleiters mit der Signalmasse im PC (ist leider normal...) bekommst du Störeinflüsse auf die Signalmasse.
Sobald dei PC eine elektrische verbindung (außer Strom) mit deinem Verstärker hast, wird das Problem aufreten.

Dir bleiben eigentlich nur fünf Möglichkeiten (von schlecht nach gut, aber leider gleichzeitig auch von günstig nach teuer aufgezählt):
Du holst dir eingalvanisches Trennelement für dein Analogsignal (gibts zumindest für Cinch und Klinke) dabei verlierst du aber massig Soundqualität. Ob man das bei deinen Monitoren raushört sei mal dahingestellt.

Du holst dir für die beiden XLR Kabel eine DI Box mit ground Lift. da wage ich aber ganz stark zu bezweifeln, dass das funktionieren wird, weil daür 1. die symetrische Verkabelung von allen Geräten und Kabeln astrei umgesetzt sein muss und 2. es wahrscheinlich schon "zu spät" ist, da du dir die Störung bereits im Seoundinterface eingefangen hast.

Du unterbrichst den Audioweg per optischer Verbindung. Funktioniert sicher (Achtung, nicht hintenrum wieder ne elektrishe verbindung mit den Lautsprechern herstellen). Z.B. per Toslink vom Mainboard auf einen externen DAC gehen (in den muss man dann etwas Geld investieren, da der sehr viel vom Sound ausmacht). Die frage ist dann, wies mit deinen Außnamepfaden vom Interface aussieht, da hast du die Störung wahrscheinlich auch drin.

Du holst dir ne PicoPSU oder ähnliches und ersetzt dein NT damit, das wird dann aber wohl mit der GTX 1060 eng, da es kaum größere Netzteile davon mit mehr als 350W gibt (die Störung ist in dem Falle weg, da diese Netzteile wie viele Notebook Netzteile oft keinen Schutzleiter brauchen (unbedingt darauf achten!!!). Das ist die einzige Lösung mit der du wirklich die Ursache beseitigst. Kostet mit 350W aber auch gern 150€.

Du hast glück, dass du ein USB Sound Interface nutzt!
Kauf dir den hier und ruhe ist:
https://www.reichelt...hEAQYBSABEgKu0_D_BwE
Das ist ein galvanisches Trennglied dür das USB Kabel (habe genau das Problem mal mit genau der Box gelöst (und sonst schickst du es halt zurück)).
Grundsätzlich kannst du hier nur 3 Probleme haben:
Viele der billigen Varianten bieten nur USB1.1 (der oben genannte 2.0).
Wenn das Interface mehr Strob braucht, als die USB2.0 Spezifikation vorgibt (gibts leider häufiger als gedacht), kommst du evtl. nicht mehr hin (da gibts dann aber Netzteile, die in den USB Weg einspieisen können).
Auch wenn so ein Trennglied USB2.0 unterstützt, kommt oft doch nicht genug durch (bei dem Gerät oben z.B. nur 12 statt 40MB/s.

Vorsicht bei "Billiggeräten" wie du sie z.B. bei ebay findest. Die bieten oft nur USB1.1 oder können weniger Ampere ab, als in der USB Spezifikation steht.

Ist das hier dein Interface?
https://us.focusrite...6-usb/specifications

Da steht nur was von USB1.1, das sollte dann auf jeden Fall reichen.


[Beitrag von Crix1990 am 13. Jan 2018, 20:22 bearbeitet]
DasOrti
Stammgast
#13 erstellt: 13. Jan 2018, 20:25
@Bert Hattest du mal das Problem, dass die Brummschleife nur unter Last hörbar wurde?
Eine Brummschleife hätte ich nämlich ausgeschlossen, da diese normalerweise bestehen bleibt,
auch wenn der Rechner nicht gerade schwer schuftet, ist aber nur meine Erfahrung.

Falls die LS eine Verbindung für "Ground" haben, kannst du dort ein Kabel zum Gehäuse deines Rechners ziehen, funktioniert allerdings auch nicht immer.
Im Endeffekt könnte es sogar ein langes und schlecht geschirmtes Kabel sein, würde aber auch erst mal das MB tauschen.

So oder so, Toslink würde wohl tatsächlich dein Problem lösen, aber dafür kauft man sich ja kein Audio Interface.

PS.: Crix war schneller


[Beitrag von DasOrti am 13. Jan 2018, 20:28 bearbeitet]
Barnibert
Stammgast
#14 erstellt: 13. Jan 2018, 22:32
Ja DasOrti, die Syptome waren genau gleich. Sobald Last auf die Grafikkarte kam, fing es an. Teilweise war es zu hören, als die Maus bewegt wurde. Stärker wurde es, als Spiele gestartet wurden. Ich kann es nicht im Detail erklären, vermute aber, dass je nach Laststärke und damit Stromfluss, diese sich bemerkbar machte.

Mein Vorschlag wäre die 20 Euro zu investieren. Hier gibt es noch das Adapterkabel (gibt auch günstigere)

https://www.amazon.d...6%2B3%2Badapter&th=1

Dann wir folgt anschliessen - Computer, Digitalausgang, DAC und dann mit dem Kabel direkt an die Monitorboxen.

Gruss Bert
Barnibert
Stammgast
#15 erstellt: 13. Jan 2018, 22:34
natürlich den optischen Digitalausgang und den DAC separat an die Steckerleiste anschliessen
Crix1990
Stammgast
#16 erstellt: 13. Jan 2018, 22:35
Beachte bitte, dass das Kabel einen 6,3mm stereo Klinkenstecker hat, das passt selten am DAC (außer man nimmt den Kopfhörerausgang, was aber selten eine gute Idee ist).

Wichtig ist nur die Frage, ob er sein Interface auch zum Aufnehmen benutzt.
Barnibert
Stammgast
#17 erstellt: 13. Jan 2018, 22:40
Der Klinkenstecker war für die Monitorboxen. Die Cinchstecker sind bei DAC einzustecken.
DaleWintry
Stammgast
#18 erstellt: 14. Jan 2018, 09:21
Das ist ein Y-Kabel mit 1 Stereoklinkenstecker an einem Ende. Es müssten 2 Monoklinkenstecker vorhanden sein. Wobei das üblicherweise einfach 1 Kabel Cinch/Klinke ist.


Daniel_F (Beitrag #7) schrieb:
-problem tritt tatsächlich nicht beim kopfhörer-ausgang des interfaces oder beim onboard-sound (vorne wie hinten) auf. es tritt nur beim output 1-2 vom audio-interface auf (2x 6,3mm Mono-Klinke). Das macht es ja so eigenartig...

Ich würde einfach einen anderen Ausgang benutzen.

Servus
Daniel_F
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 14. Jan 2018, 12:22
Ok, dake erstmal für die vielen Tipps
Habe jetzt erstmal einen pcie-usb port gekauft, vllt klappts ja damit (werde ich berichten).
Ich glaubs aber nicht, deswegen scheinen mir folgende Möglichkeiten sinnvoll:
1. HifimeDIY bringt demnächst ein High-Speed-USB-Isolator raus (Inteface ist USB 2.0, die gängingen Isolatoren -wie z.b. von crix1990 vorgeschlagen- würden also Einbußen in den Transferraten bedeuten, richtig?)
2. Behringer HD400 zwischen Inteface und Monitore (wobei das wsl auch nicht das problem löst, hab ich richtig verstanden, oder?)
3. ART DTI (vllt die bessere wahl, hab schon gelesen, dass es funktioniert)
4. https://www.thomann....2688c6c720639&lang=1
(teuer!!! und bringt evtl auch nichts, weil interface mit ext. netzteil hab ich ja schon probiert)

Also den Kopfhörerausgang für meine Monitore zu verwenden ist definitiv keine Dauerlösung^^
@Barnibert deinen Vorschlag hab ich ehrlich gesagt einfach nicht verstanden. Vielleicht bin ich grad auch bloß zu blöd, aber ich sehe keine Möglichkeit, die zwei Dinge, die du verlinkt hast, sinnvoll in mein System zu integrieren.
@Crix1990 Der PSU-Netzteil Vorschlag klingt interessant, kenne mich da aber gar nicht aus. Ich kann mein aktuelles Netzteil zurückschicken, dann wären 150€ sogar noch eine der günstigsten Lösungen^^ und wenn ich die grafikkarte gegen ein kleineres Modell austausche hätte ich sogar noch gespart. Hab aber keine Ahnunng wie man sowas in einen Desktop-PC integriert :/
Barnibert
Stammgast
#20 erstellt: 14. Jan 2018, 13:54
Hallo Daniel,

Crix hat es im einzelnen noch mal anders ausgedrückt:
Du unterbrichst den Audioweg per optischer Verbindung. Funktioniert sicher (Achtung, nicht hintenrum wieder ne elektrishe verbindung mit den Lautsprechern herstellen). Z.B. per Toslink vom Mainboard auf einen externen DAC gehen (in den muss man dann etwas Geld investieren, da der sehr viel vom Sound ausmacht). Die frage ist dann, wies mit deinen Außnamepfaden vom Interface aussieht, da hast du die Störung wahrscheinlich auch drin.

Der Anschluss war wie folgt:
1. optischer Ausgang von Deinem PC an den DAC:
https://www.amazon.d...keywords=dac+optical
2. DAC an die Steckerleiste anschliessen (nicht über USB am Rechner)
3. DAC Cinch dann per folgendem Kabel:
https://www.amazon.d...h+klinke+6%2C3+kabel
direkt an die Monitorboxen anschliessen.

Kosten insgesamt rund 20 Euro. Wenn es dann immer noch Störgeräusche gibt, dann liegt das Problem tiefer. Damit kannst Du es wenigstens mal testen, ob die Störung mit dem Tonsignal übertragen wird oder das Problem bei der Erdung liegt.

Gruss Bert
Falcon
Inventar
#21 erstellt: 14. Jan 2018, 16:54

DaleWintry (Beitrag #6) schrieb:
Ist am Mainboard ein Toslink-Ausgang vorhanden? Ein Fiio D03K per Lichtleiter angeschlossen dürfte für Störungen aus dem PC nicht sehr anfällig sein.


Die elektrische Abkopplung (Und somit Übertragung via Lichtleiter) ist leider die einzige garantierte Möglichkeit solcher Störungen Herr zu werden.

USB ist ein mieser Standard und für sauberes Audio leider absolut nicht geeignet.
Crix1990
Stammgast
#22 erstellt: 14. Jan 2018, 19:00
Das hier ist das dickste, mir bekannte NT, dass mit nem externen Vorwandler auskommt:
https://www.hdplex.c...e-voltage-input.html
Da musst du dann etwas Basteln und schauen, wos im PC hin passt und wo du den Anschluss hinlegts.
Es gibt noch kleinere (bis ca. 160W), die werden direkt aufs MB gesteckt und haben ne PCI Blende mit der Kabeldurchreiche dabei, da wirds aber endgültig nix mehr mit ner Grafikkarte.

Die Lösung via Toslink ist auf jeden fall was sauberes, du hast dann allerdings keine inputs.
Beim Prozor DAC würd ich aufpassen, dass ist noch nicht mal Holzklasse (wiegesagt, Boxen + DAC machen 90% vom Sound (wenn wir den Raum jetzt mal außer Acht lassen)).
Evtl. lieber was kleines von Cambridge, die stehen oft günstig in der bucht
Als verkabelung zu deinen LS sollten dann simple Moni Chinch Kabel reichen (die LS haben, so wie ich das sehe RCA Eingänge). Den Bereich mit symetrischer Verkabelung hast du da dann eh schon längst verlassen.

Der PCI USB Port wird dir wohl nicht helfen.

Dass USB generell für Audio ungeeignet ist, würde ich so nicht sagen. Und ein Isolator sollte für dein Interface absolut genug durchsatz haben.
Am Ende wirds entweder ohne Aussetzer funktionieren, oder eben nicht, das merkst du recht schnell, und sonst schickst dus zurück.
Der von dir genannte Isolator klingt doch ganz gut. Gibts den auch in Deutschland zu kaufen?
Sonst den hier z.B.:
https://www.reichelt...pEAAYAyAAEgJhA_D_BwE
Barnibert
Stammgast
#23 erstellt: 14. Jan 2018, 19:29
Der Prozor DAC dient eher dazu, den Fehler zu suchen. Dafür ist er ausreichend und kostet kaum etwas. Wenn der Grund gefunden ist, kann man im Nachgang immer noch zu einem höherwertigen Gerät greifen.

Das war der Grund, weshalb ich diesen ausgesucht hatte.

Gruss Bert
Daniel_F
Schaut ab und zu mal vorbei
#24 erstellt: 14. Jan 2018, 20:47
Guter Tipp mit dem Input, das werde ich nochmal testen, ob der auch "beschmutzt" ist.
Da der Onboard-Sound crispy clean ist, wird das mit dem optischen Durchgang wohl keinen Unterschied machen (sofern ich das jetzt richtig verstanden hab). Das Problem tritt ja nur mit dem Audio-Interface auf. Wenn alles scheitert kann ich die Monitore immer noch ans Mainboard schließen, aber ich will mein Audio-Interface auch verwenden, dafür hab ichs ja gekauft^^
Das HDPlex klingt echt gut und ist erstaunlicherweise mit 70€ (90€ krieg ich für mein aktuelles Netzteil zurück) eine echte Alternative. Aber ist das nicht blöd mit 400Watt, wenn der AC-DC-Wandler nur 300Watt liefert? (wird so von hdplex empfohlen, leuchtet mir nicht ganz ein)
Crix1990
Stammgast
#25 erstellt: 14. Jan 2018, 21:30
Obacht, mit allem zusammen liegst du bei HDPLEX bei 146,60€!

Dass das Netzteil unter dem Wandler dimensioniert ist, ist normal, da der Wandler sonst evtl. zu viel Watt aushalten muss, warum da jetzt 100W Differenz sein müssen, ist mir auch nicht ganz klar, aber das versuch ich noch mal raus zu kriegen, da ich auch gerade mit dem NT liebäugel.
Daniel_F
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 14. Jan 2018, 22:18
Habe übrigens dem HDPlex-Support mein Problem geschildert und gefragt, ob das oben genannte Produkt mein Problem löst. Folgende Antwort:
"It seems to a EMI pollution from AC grid.

400W DCATX still needs AC-DC adapter.

It think it depends on the AC adapter."

Was hat das denn mit dem AC Adapter zu tun? Ich meine die Grafikkarte wandelt doch intern, oder?
Barnibert
Stammgast
#27 erstellt: 15. Jan 2018, 07:07
Du hast da ein Netzteil, das den Strom für die Karte liefert. In etwa kannst Du Dir das so vorstellen, wie bei einem Laptop. Ein Netzteil liefert die Spannung für den internen Verteiler. Da das Teil ohne Erdung auskommt, sollte es kein Störgeräusch mehr geben.

Persönlich wäre ich diesen Weg nicht gegangen. Insbesondere aus dem Grund nicht, da Du Dir damit das weitere Aufrüsten Deines Rechners etwas limitierst. Zum einen sieht es für mich nicht so aus, dass das Netzteil viele Anschlüsse besitzt und zum anderen sind die 400 Watt dann grenzwertig, wenn Du Dir z.B. einen schnelleren Ryzen Prozessor holst. Anhand der Grafikkarte kann man sehen, dass Du nicht nur mit dem Ding arbeitest, sondern sicher auch ab und an mal spielst.

Gruss Bert
Daniel_F
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 15. Jan 2018, 22:20
Leute, ich hab mein Problem gelöst.
Und zu berichten wie, ist mir ehrlich gesagt fast peinlich
Ok, es ist peinlich...

Ich hab das PC-Netzteil in eine andere Steckdose gesteckt als den Rest.
fertig.

Völlig störfreies Signal, kein Rauschen/Fiepen, nichts. Die Lösung war wie so oft einfach zu offensichtlich. Habe bisher nur Laptops gehabt, da war das nie nötig. Trotzdem vielen Dank für die Hilfe
Daniel_F
Schaut ab und zu mal vorbei
#29 erstellt: 15. Jan 2018, 23:07
ok, ich muss jetzt den strom für meinen pc von ein bisschen weiter weg holen. macht es da was, wenn ich ein 10m verlängerungskabel nutze?
Falcon
Inventar
#30 erstellt: 16. Jan 2018, 01:02
Nein, wieso sollte es?

Du kannst Dir auch eine Steckerleiste mit Netzfilter holen, die dürfte das Problem auch beheben.
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