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Rauschen von Nahfeldmonitoren bei Anwendungen

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Autor
Beitrag
anyman
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Okt 2015, 14:48
Hi Leute,

hoffentlich kann mir jemand helfen.
Habe jetzt folgendes Setup: Am PC hängt ein ODAC (über USB) die mit Cinch in meinen Objective2 Kopfhörerverstärker gehen. Bisher hatte ich nur meine DT770 Pro daran und noch nie ein Problem bemerkt. Vor kurzen konnte ich mir endlich Nahfeldmonitore dazu kaufen (Yamaha HS7). Am O2 habe ich einen extra Cinch-Ausgang an den ich die Monitore über einen Klinken Eingang angeschlossen habe.

Dabei kommt es zu folgendem Problem. Es entsteht ein Rauschen das stark abhängig ist davon was ich am PC mache. Wenn ich zB im Internet surfe und nach unten scrolle brummt und rauscht es hörbar. Wenn ich eine 3D Anwendung starte (zB ein Spiel) rauscht es so stark dass ich es selbst aus Entfernung wahrnehmen kann. Stecke ich die Boxen ab und verwende nur die Hörer kommt es zu keinem Rauschen. Wenn ich zu den Boxen die Hörer zusätzlich einstecke (wodurch der Ton automatisch auf den Kopfhörern ausgegeben wird und nicht mehr über die Boxen) rauscht es auch in den Kopfhörern.

Was habe ich bisher probiert:
-Boxen direkt an ODAC
-verschiedenste USB Anschlüsse
-verschiedenste Steckdosenkombinationen
-Selbstgemachter USB KAbel Mod indem man Strom und Datenleitung trennt und Strom direkt aus der Steckdose (statt beides über PC) bezieht

Ich hoffe ihr habt eine Lösung für mich, denn so kann ich mich an meinen neuen Boxen nicht gerade erfreuen.

lg
cr
Moderator
#2 erstellt: 14. Okt 2015, 19:32
Suchfunktion benützen. Du hast eine Brummschleife, dieses Thema wird mindestens 50x im Jahr neu eröffnet.

Die Yamaha haben als Profigerät sicher Schukostecker, was das Problem verursacht.


Lösungen:
Symmetrierbox mit galvanischer Trennung
oder
von der Soundkarte per Lichtleiter in einen separaten DA-Wandler
oder eventuell (falls vorhanden)
Kabel/Hausantennenanschluss mit Mantelstromfilter galvanisch trennen


[Beitrag von cr am 14. Okt 2015, 19:39 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#3 erstellt: 15. Okt 2015, 08:09

cr (Beitrag #2) schrieb:
Suchfunktion benützen. Du hast eine Brummschleife, dieses Thema wird mindestens 50x im Jahr neu eröffnet.

Naja, wenigstens ca. alle 3 Wochen...

cr (Beitrag #2) schrieb:
Symmetrierbox mit galvanischer Trennung

A.k.a. Trennübertrager.
Z.B. Behringer Hd400 mit Verstrippung wie hier erklärt.

Background dazu
anyman
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 19. Okt 2015, 14:49
Sry das ich mich erst jetzt wieder melde- war beruflich unterwegs und konnte dadurch erste heute wieder nachsehen

Danke erstmal für die Antworten!
SuFu habe ich kurz benutzt und konnte keines der Probleme direkt auf meines ummodellieren. Wo anscheinend mein Hauptproblem liegt. Denn auch bei den Antworten verstehe ich gerade so gut wie nichts

Ich muss mich wohl erst mal wieder hinsetzen und ein paar Grundsätze ergoogeln und begreifen wenn ich wieder Zeit habe.

edit:
Doch noch mal kurz: Ein zusätzliches Gerät mit nochmal 100€+ wo ich mir nicht sicher bin was der alles rausfiltert kommt wohl vom ersten Gefühl eher nicht in Frage
Lichtleiter Anschluss habe ich keinen am DAC am Verstärker oder an den Boxen
Was das ganze mit einer Hausantenne zu tun hat kapier ich noch weniger

Aber nochmal: Danke für eure sehr kompetenten (denke ich mal ) Antworten. Ich werde wohl versuchen müssen noch ein wenig einzulesen -> obwohl ich es schon wirklich mühsam finde dass nichts mal einfach so fkt
cr
Moderator
#5 erstellt: 19. Okt 2015, 15:34
Die Hausantenne ist nur ein Thema, wenn irgendwo eine angeschlossen ist, sonst nicht, ist ja eigentlich klar.
Könnte ja sein, dass du ein Radio oder TV dein eigen nennst, die irgendwie mit der Anlage verbunden sind
darkphan
Inventar
#6 erstellt: 22. Okt 2015, 16:20
Ich hab die Behringer-Box für 25 Euro und seitdem keine Probleme mehr mit Störgeräuschen im Klang. Kann sie weiterempfehlen.
Uwe_Mettmann
Inventar
#7 erstellt: 02. Nov 2015, 19:26
@anyman
Du hast eine Lösung genannt bekommen und zu 99,785% funktioniert der von audiophilanthrop genannten Trennübertrager. Wenn dir das zu teuer ist, gibt es noch die Lösung in Beitrag #18 in dem von audiophilanthrop verlinkten Thread. Allerdings muss du dann basteln und löten können und erfahrungsgemäß scheitert es daran.

Auf jeden Fall, möchen wir dich bitten eine Rückmeldung zu geben, denn die kann sehr informativ für Leser sein, die ein vergleichbares Problem haben.


Gruß

Uwe
anyman
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 21. Nov 2015, 23:10
Hi!

Hat ewig gedauert bis ich alles beisammen hatte. Hab mich für die Lösung mit der Behringer Hd 400 entschieden. Bin insgesamt auch ganz zufrieden.

Für alle in Zukunft empfehle ich trotzdem einen DAC mit externen Stromanschluss um solche Probleme im vorhinein zu vermeiden.

lg
Werner_B.
Inventar
#9 erstellt: 22. Nov 2015, 22:32

anyman (Beitrag #8) schrieb:
Für alle in Zukunft empfehle ich trotzdem einen DAC mit externen Stromanschluss um solche Probleme im vorhinein zu vermeiden.

Das hilft nicht notwendigerweise. Das hilft nur, wenn es eine galvanische Trennung zwischen PC und DAC gibt. So hat z.B. Benchmark DAC1 HDR eine externe Spannungsversorgung, aber keine galvanische Trennung am USB-Eingang. Ich durfte die Masseschleife selbst live erleben ...

Gruss, Werner B.
DaleWintry
Stammgast
#10 erstellt: 23. Nov 2015, 09:31
Weil ich nicht selbst in dieses Problem rennen wollte, hatte ich damals erstmal Abstand vom ODAC genommen.

jdslabs zum diesem Problem

ODAC users have not reported ground loop noise.

We discussed proper grounding with NwAvGuy before he disappeared. He had no officially measured recommendation at the time, but was inclined to suggest direct grounding of the ODAC’s USB connector to its enclosure. This hasn’t been necessary in practice.




Servus
anyman
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 23. Nov 2015, 13:17
@werner

versteh ich das falsch mit galvanischer trennung oder hätte es bei mir fkt? Wir haben das Haus renoviert und neue Stromleitungen eingezogen. Bei mir im Arbeitszimmer habe ich einen extra Stromkreis der unabhängig von den anderen ist und im Sicherungskasten eine eigene Sicherung hat. Bedeutet: Überall im Haus fällt der Strom aus und bei mir läufts weiter.
Bei einem DAC mit Stromanschluss einfach durch die Tür und im Vorraum anstecken. Müsste doch funktionieren?
Leider hat das mit dem gebastelten USB Kabel (getrennte Strom und Datenleitungen) nicht fkt da der PC den ODAC nicht mehr erkannt hat. Wäre für mich die beste Lösung gewesen

lg
Werner_B.
Inventar
#12 erstellt: 23. Nov 2015, 22:20

anyman (Beitrag #11) schrieb:
versteh ich das falsch mit galvanischer trennung oder hätte es bei mir fkt?

Im Grunde geht die Trennung wahlweise auf beiden Seiten: digital oder analog. Du hast das jetzt auf der analogen Seite gemacht. Das funktioniert, hörst Du ja selbst. Trennübertrager haben im Bass höheren Klirr (wegen der Hysteresis), ein Trennübertrager kann auf der digitalen Seite (ebenfalls wegen der Hysteresis) Jitter induzieren. Allerdings ist erstes Fakt, zweites eher vage, sofern im Fangbereich der nachfolgenden Schaltung (PLL). Solange Du kein Gras wachsen hörst, dürfte es nicht sooo wesentlich sein.


anyman (Beitrag #11) schrieb:
Wir haben das Haus renoviert und neue Stromleitungen eingezogen. Bei mir im Arbeitszimmer habe ich einen extra Stromkreis der unabhängig von den anderen ist und im Sicherungskasten eine eigene Sicherung hat. Bedeutet: Überall im Haus fällt der Strom aus und bei mir läufts weiter.
Bei einem DAC mit Stromanschluss einfach durch die Tür und im Vorraum anstecken. Müsste doch funktionieren?

Ich verstehe den Sinn Deiner Worte nicht. Je weiter auseinander die Stromversorgungen der einzelnen (geerdeten) Komponenten, desto wahrscheinlicher werden die Symptome einer Masseschleife erscheinen.

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 23. Nov 2015, 23:38 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#13 erstellt: 23. Nov 2015, 22:28
Du hast da irgendwas flsahc verstanden. Das Problem ist doch an sich gar nicht die Stromversorgung (egal ob nun auf dieser oder jener Phase), sondern die Masseschleife, die sich bei Verbindung des über den PC geerdeten DACs mit einem von irgendwoher anders geerdeten unsymmetrischen Eingang ergibt. Der Schutzleiter (über den das ganze letztlich läuft) ist überall durchverbunden.

Daß das mit Trennung von Strom- und Datenleitungen nicht funktioniert hat, wundert mich nicht - erstens mal halten USB-Bastelkabel selten den Wellenwiderstand ein und zweitens müssen die Potentiale auf den Datenleitungen irgendwo zwischen +5 V und Masse rumlaufen, für beide Seiten. USB ist zwar differentiell aber eben nicht potentialgetrennt, im Gegensatz z.B. zu Ethernet. Wenn über Ethernet eine Masseschleife läuft, liegt das am äußeren Schirm des Kabels, der aber letztlich mehr "nice to have" ist - funktionieren wird es auch mit UTP. Bei Ethernet kann das Potential der Datenleitungen näherungsweise fast überall liegen, solange es die Grenzen der Optokoppler nicht überschreitet. Da könnte ein Adernpaar im Prinzip auch auf 230V~ liegen, das macht erst einmal gar nichts - aber anfassen will man den Stecker dann vielleicht nicht unbedingt...
anyman
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 25. Nov 2015, 16:03
danke für die Aufklärung an euch beide


Ich verstehe den Sinn Deiner Worte nicht.

da habe ich gerade lachen müssen
so gehts mir hier auch oft. ... "ich kenn jedes dieser wörter ....aber in der reihenfolge...was ...soll...."

hat sich schon geklärt. habe das prinzip total falsch verstanden gehabt

lg
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