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Rauschen und Pfeifen von Nahfeldmonitoren

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Carbonat
Stammgast
#1 erstellt: 29. Jun 2014, 12:27
Hallo!

Ich bin ein wenig verzweifelt, denn meine Yamaha HS50M, welche ich an meinem Computer betreibe rauschen und pfeifen.
Die Ursache ist mir an sich klar, es scheint irgendwo einen Potentialunteschied zu geben. Denn jede Änderung auf dem Bildschirm oder Rechnung des Computers hört man quasi akustisch wiedergegeben.
Da ich ursprünglich aus dem Carhifi Bereich komme, kenne ich die Rezepte dagegen leider nicht. Also die Ursache schon, aber eben nicht was ich machen kann.
Ich habe schon andere Steckdosen etc. ausprobiert, das half alles nichts.

Den Gain der LS habe ich soweit eingepegelt, also niedrigst möglich, aber die Geräusche sind trotzdem noch leise und störend da.

Vielleicht noch als Info: Die LS sind über einen normalen Klinke-Anschluss mit dem PC verbunden. dieser führt via Y-Adapter mit XLR auf die Lautspecher.

Was habt ihr für Tips dagegen?

Dank im Voraus!
Cogan_bc
Inventar
#2 erstellt: 29. Jun 2014, 12:31
PCs streuen (leider) ja gern mal Geräusche ein
Was für ein Board ist verbaut und welche Soundkarte(Chip) ?
möglicherweise hilft nur eine externe USB Soundkarte
Carbonat
Stammgast
#3 erstellt: 29. Jun 2014, 13:12
Ja... das habe ich wohl gemerkt Mein Laptop scheint da noch schlimmer!
Dummerweise passiert sowas immer erst bei guten Lautsprechern

Board ist ein MSI Z77A-G41... Chip somit ein Intel Z77 und Soundchip ein Realtek ALC887.
Cogan_bc
Inventar
#4 erstellt: 29. Jun 2014, 14:43
nicht schlecht aber auch nicht gut
wie schon erwähnt könnte eine externe USB Soundkarte Hilfe bringen.
Vielleicht kennst Du jemand der so ein Teil hat um mal zu testen
oder online eine bestellen. wenn es nichts bringt kann man die dann noch zurück schicken
Carbonat
Stammgast
#5 erstellt: 29. Jun 2014, 16:30
Was heißt nich schlecht und auch nicht gut? Der Soundchip?

Was würdest du für eine externe Karte empfehlen? Also eine, die den HS50M gerecht wird...

Danke!
Cogan_bc
Inventar
#6 erstellt: 29. Jun 2014, 16:34

Der Soundchip?


jep, den meine ich

ich hab selbst wenig Erfahrung mit externen Karten aber hier im Forum findest Du einiges da drüber
SpecialAgentDaleCooper
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 30. Jun 2014, 13:23
Carbonat
Stammgast
#8 erstellt: 12. Sep 2015, 18:58
Moin, ich muss mal mein eigenes Thema aus der Versenkung holen, da leider wie der aktuell geworden.

Ich hatte damals das Problem mit den Lautsprechern einigermaßen in den Griff bekommen, dadurch dass ich eine geschickte Kabellegung verwendet habe und die Stromkreise nochmal getrennt habe. Doch nun habe ich eine TV-Karte gekauft und die haut noch mehr rein. Jetzt ist das Brummen und die Störgeräusche noch extremer, so dass ich denBehringer gekauft habe. Allerdings kastriert dieser mir den Sound dermaßen (kaum noch Bass und Höhen), sodass ich fast eine andere Lösung suchen muss.

Kann man den Strom noch irgendwie galvanisch trennen? Oder ist eine externe Soundkarte meine einzigste Hilfe?
Ich hoffe, dass ich das Thema dann mal vom Tisch bekomme. Vielen Dank für Eure Hilfe mal wieder!
Uwe_Mettmann
Inventar
#9 erstellt: 12. Sep 2015, 19:27
Tja ärgerlich, dass du damals nicht mitgeteilt hast, was nun geholfen hat bzw. was daraus geworden ist. So hat der Thread dir aber nicht anderen geholfen, die ein ähnliches Problem hatten und vielleicht sogar noch haben.

Kommen wir zu deinem jetzigen Problem. Ziehe mal die Antennenleitung ab, ob dann das Problem weg ist. Wenn ja, dann kann ein Mantelstromfilter zwischen Antennendose und Antennenkabel helfen (funktioniert nicht bei SAT-Empfang).


Gruß

Uwe
cr
Moderator
#10 erstellt: 12. Sep 2015, 19:34
Genau darum geht bei mir das Computerzeugs immer nur optisch in die Anlage (und Notebooks mit Schukonetzteil kaufe ich erst gar nicht)......
Wie siehts eigentlich mit HDMI aus? Gibt es da eine galvanische Trennung oder nachrüstbare Filter?


[Beitrag von cr am 12. Sep 2015, 19:35 bearbeitet]
Carbonat
Stammgast
#11 erstellt: 13. Sep 2015, 13:37

Uwe_Mettmann (Beitrag #9) schrieb:
Tja ärgerlich, dass du damals nicht mitgeteilt hast, was nun geholfen hat bzw. was daraus geworden ist. So hat der Thread dir aber nicht anderen geholfen, die ein ähnliches Problem hatten und vielleicht sogar noch haben.

Kommen wir zu deinem jetzigen Problem. Ziehe mal die Antennenleitung ab, ob dann das Problem weg ist. Wenn ja, dann kann ein Mantelstromfilter zwischen Antennendose und Antennenkabel helfen (funktioniert nicht bei SAT-Empfang).


Gruß

Uwe


Hallo Uwe,

das muss ich wirklich entschuldigen, normalerweise gebe ich auch eine Rückmeldung, auch wenn meine aktiven Zeiten vorbei sind. Das lag daran, dass ich das Problem nie wirklich gelöst habe und immer mit der Mentalität rangegangen bin "nächste Woche mach ich das mal". Das umstecken der Kabel war nur eine Zwischenlösung und ich habe eigentlich nie richtig etwas hinbekommen. Ich wollte den Behringer schon immer ausprobieren. Eigentlich dachte ich mal, dass es entsprechende galvanische Trenner für die Schuko-Dose gibt. Ich kenne mich einfach schlichtweg zu wenig aus. Daran ist es auch langfristig gescheitert, dass ich das Problem nie wirklich in Angriff genommen habe.

Wenn ich die Kabelleitung (normales DVB-C) abziehe, ist das Brummen weg.

Ein Mantelstromfilter könnte ich aus einem alten DVI Kabel gewinnen, würde das funktionieren?

Oder benötige ich sowas?
FM1_ml

Den Tipp von cr kann ich nicht ganz nachvollziehen. Welche Möglichkeit hätte ich meine Yamaha Nahfeldmonitore optisch anzubinden? Dafür bräuche ich doch sicher einen teuren Zwischenverstärker oder?


[Beitrag von Carbonat am 13. Sep 2015, 13:38 bearbeitet]
Uwe_Mettmann
Inventar
#12 erstellt: 13. Sep 2015, 14:21
Als Mantelstromfilter empfiehlt sich der GTR-02-1 von Delta oder der TZU 10-02 von Axing. Da beide F-Anschlüsse haben, brauchst du noch Adapter auf normale Antennenstecker oder passende Antennenanschlusskabel, wie z.B. Preisner FS-KK-2015 und FS-KS-2015. Beide Mantelstromfilter haben den Vorteil, dass sie das TV-Signal so gut wie nicht beeinflussen. Bei vielen anderen Mantelstromfilter sieht das leider anders aus.

Anstelle des Behringer kannst du auch das Adapterkabel Klinke-XLR umlöten. Bist du dazu in der Lage?


Gruß

Uwe
cr
Moderator
#13 erstellt: 13. Sep 2015, 14:31

Den Tipp von cr kann ich nicht ganz nachvollziehen. Welche Möglichkeit hätte ich meine Yamaha Nahfeldmonitore optisch anzubinden?


Fall1: Notebook oder PC hat in Line Out einen opt. SPDIF versteckt (soll öfters vorkommen)
Lichtleiter, kleiner Wandler zB von FiiO und daran die Boxen

Fall2: Kein Opto-Ausgang: dann nimmt man zB die Behringer UCA-202-USB-Soundkarte (30 Euro) und von ihr optisch in den FiiO (oder welcher Wandler halt gefällt)

Das Ganze kostet 50 (Fall1) - 80 Euro und das Brummschleifenproblem ist ohne Beeinträchtigungen gelöst.
Carbonat
Stammgast
#14 erstellt: 13. Sep 2015, 20:23
Okay. Vielen Dank für eure Ideen. Gut auch, dass ich 2 Möglichkeiten habe. Wobei ich mir den Vor/Nachteilen noch nicht ganz bewusst bin. Denn auch, wenn das Antennenkabel die Hauptursache ist und es evtl. mit einem Mantelstromfilter getan wäre, höre ich noch minimale und leise Einstreuungen. Die stören nicht extrem - aber wenn man einmal investiert, dann vielleicht doch in eine 100%-Lösung. Mit leisen Einstreuungen meine ich, dass sich z.B. Bewegungen der Maus oder Rechenoperationen auch akustisch auf die Lautsprecher schlagen.

Wäre mit einer optischen Soundkarte alles passé? Oder könnten noch Einstreuungen auf die Soundkarte eventuell übertragen werden?


Uwe_Mettmann (Beitrag #12) schrieb:
Anstelle des Behringer kannst du auch das Adapterkabel Klinke-XLR umlöten. Bist du dazu in der Lage?


Ja, das wäre ich. Kabel auftrennen und löten sind für mich als alten Ex-Car-Hifianer Alltagsoperationen
Aber was könnte ich da bewirken? Ich verstehe es noch nicht ganz.

Danke nochmal euch beiden für die Unterstützung!
cr
Moderator
#15 erstellt: 13. Sep 2015, 20:30
Bei mir hängen drei PA-Verstärker und Frequenzweiche mit Schukostecker, ein LCD-Monitor mit Schuko, ein Kabelreceiver (mit Mantelstromfilter, denn der stört sonst bereits Notebook+LCD-Monitor, ohne dass sonst noch was dran hängt), mehrere USB-Brenner, USB-Festplatten, Scanner, 2 Drucker dran, und es gibt nicht das geringste Brummen oder irgendwelche anderen Geräusche, seit die Audiogeräte nur mit dem Lichtleiter am Notebook hängen.....
audiophilanthrop
Inventar
#16 erstellt: 14. Sep 2015, 19:44
Wobei ich es schon komisch finde, daß es mit dem HD400 "kaum noch Bass und Höhen" geben soll. Der geht (nicht nur) bei mir mit
1x Kabel Stereo-Miniklinke auf 2x große Klinke unsymmetrisch mono (TS)
und
2x Kabel große Klinke symmetrisch (TRS, Stereoklinke) auf XLR-Männchen, 1,5 m (nur so kurz wie nötig wählen)
ganz hervorragend (in dem Fall an Tascam VL-X5).

Das einzige, was er partout nicht ausstehen kann, ist Gleichspannung bzw. -strom. An einem Mic/Line-Kombieingang mit Elektret-Biasspannung (3 V @ 2,2 kOhm, also maximal ein gutes mA) ist die gemessene Performance total im Eimer - da geht der Übertrager in die Sättigung. Sind vielleicht so Ringkerndinger verbaut, RKTs sind ja notorisch anfällig für sowas, und überdimensioniert werden die sicher nicht sein. Nun sollte allerdings weder auf dem Ausgang noch auf dem Eingang ein DC-Offset drauf sein - im Zweifelsfall nachmessen.

Ich würde übrigens mal prüfen, ob das Board evtl. schon einen SPDIF-Header hat, wo man einen Toslink-Transmitter anschließen könnte. Im UCA202 ist m.W. noch die alte verbugte Version des PCM2904 mit einem Sample Versatz zwischen den Kanälen verbaut.
cr
Moderator
#17 erstellt: 14. Sep 2015, 20:00
Allerdings bin ich inzwischen draufgekommen, dass der Bug irrelevant ist. Er bewirkt ja nur, dass die eine Schallquelle um 1/44.000 sek = 7,7mm versetzt ist zur anderen. Ist eigentlich völlig egal. Allenfalls beim KH mag das eine Rolle spielen
Uwe_Mettmann
Inventar
#18 erstellt: 14. Sep 2015, 20:12

Carbonat (Beitrag #14) schrieb:

Ja, das wäre ich. Kabel auftrennen und löten sind für mich als alten Ex-Car-Hifianer Alltagsoperationen :D

Du öffnest die XLR-Stecker. Ich vermute, dass dort ein Koaxkabel angeschlossen ist, der Innenleiter an Pin 2 und der Schirm an Pin 3 und Pin 1. Das änderst du so, dass der Schirm nur mit Pin 3 verbunden ist.

Wenn die Störgeräusche dann weg sind, kannst du noch einen Widerstand von 33 Ohm zwischen Pin 1 und 3 löten und parallel dazu ein keramischen Kondensator von 100 nF. Dadurch ist der Schirm wieder gegenüber hochfrequente Einkopplungen wirksam.

Wie audiophilanthrop schon geschrieben hat, ist es aber etwas komisch, dass der HD 400 das Signal so stark beeinflusst.


Gruß

Uwe
audiophilanthrop
Inventar
#19 erstellt: 14. Sep 2015, 20:13

cr (Beitrag #17) schrieb:
Allerdings bin ich inzwischen draufgekommen, dass der Bug irrelevant ist. Er bewirkt ja nur, dass die eine Schallquelle um 1/44.000 sek = 7,7mm versetzt ist zur anderen. Ist eigentlich völlig egal. Allenfalls beim KH mag das eine Rolle spielen

Gerade den KH sollte es eigentlich besonders wenig kümmern, da keine akustische Interferenz auftritt. Müßte ich im Zweifelsfall einfach mal ausprobieren, ob man 1, 2, 3, ... Samples Versatz hört. Ist primär nur ärgerlich. Die Live! 24-Bit hatte auch so ein Problem auf Aufnahmeseite.

Wirklich kritisch ist das eigentlich nur bei Anwendungen wie SDR mit I- und Q-Kanal, da muß es die Software ausgleichen können.


[Beitrag von audiophilanthrop am 14. Sep 2015, 20:17 bearbeitet]
cr
Moderator
#20 erstellt: 14. Sep 2015, 20:15
Wenns am Gleichstrom liegt, der wäre doch mit einem Kondensator in Reihe sofort weg. Die nötige Kapazität, damit man bei 20 Hz weniger als 3dB verliert, ist schnell berechnet.
cr
Moderator
#21 erstellt: 14. Sep 2015, 20:18

audiophilanthrop (Beitrag #19) schrieb:

cr (Beitrag #17) schrieb:
Allerdings bin ich inzwischen draufgekommen, dass der Bug irrelevant ist. Er bewirkt ja nur, dass die eine Schallquelle um 1/44.000 sek = 7,7mm versetzt ist zur anderen. Ist eigentlich völlig egal. Allenfalls beim KH mag das eine Rolle spielen

Gerade den KH sollte es eigentlich besonders wenig kümmern, da keine akustische Interferenz auftritt. Müßte ich im Zweifelsfall einfach mal ausprobieren, ob man 1, 2, 3, ... Samples Versatz hört. Ist primär nur ärgerlich. Die Live! 24-Bit hatte auch so ein Problem auf Aufnahmeseite.

Wirklich kritisch ist das eigentlich nur bei Anwendungen wie SDR mit I- und Q-Kanal, da muß es die Software ausgleichen können.


Meiner Meinung ist der Versatz dasselbe, wie wenn du einen LS um 7mm nach vor/hinten verrückst, ich sehe da absolut keinen Unterschied. Allerdings ist mir das auch erst nach langem gedämmert. Ein hörbarer Effekt würde aber auftreten, sobald man die beiden Kanäle zu einem Monosignal addiert (zB im Rahmen einer Bearbeitung im Studio)


[Beitrag von cr am 14. Sep 2015, 20:22 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#22 erstellt: 14. Sep 2015, 20:19

cr (Beitrag #20) schrieb:
Wenns am Gleichstrom liegt, der wäre doch mit einem Kondensator in Reihe sofort weg. Die nötige Kapazität, damit man bei 20 Hz weniger als 3dB verliert, ist schnell berechnet.

Jo, 22 µF reicht.

EDIT: Heute ist wohl Überkreuzschreibtag, wie?

PS:

audiophilanthrop (Beitrag #16) schrieb:
Ich würde übrigens mal prüfen, ob das Board evtl. schon einen SPDIF-Header hat, wo man einen Toslink-Transmitter anschließen könnte.

Oder halt Slotblech mit Koax und dann per externem Wandler auf Toslink...


[Beitrag von audiophilanthrop am 14. Sep 2015, 22:41 bearbeitet]
Carbonat
Stammgast
#23 erstellt: 16. Sep 2015, 15:21

audiophilanthrop (Beitrag #16) schrieb:
Wobei ich es schon komisch finde, daß es mit dem HD400 "kaum noch Bass und Höhen" geben soll. Der geht (nicht nur) bei mir mit
1x Kabel Stereo-Miniklinke auf 2x große Klinke unsymmetrisch mono (TS)
und
2x Kabel große Klinke symmetrisch (TRS, Stereoklinke) auf XLR-Männchen, 1,5 m (nur so kurz wie nötig wählen)
ganz hervorragend (in dem Fall an Tascam VL-X5).

Das einzige, was er partout nicht ausstehen kann, ist Gleichspannung bzw. -strom. An einem Mic/Line-Kombieingang mit Elektret-Biasspannung (3 V @ 2,2 kOhm, also maximal ein gutes mA) ist die gemessene Performance total im Eimer - da geht der Übertrager in die Sättigung. Sind vielleicht so Ringkerndinger verbaut, RKTs sind ja notorisch anfällig für sowas, und überdimensioniert werden die sicher nicht sein. Nun sollte allerdings weder auf dem Ausgang noch auf dem Eingang ein DC-Offset drauf sein - im Zweifelsfall nachmessen.

Ich würde übrigens mal prüfen, ob das Board evtl. schon einen SPDIF-Header hat, wo man einen Toslink-Transmitter anschließen könnte. Im UCA202 ist m.W. noch die alte verbugte Version des PCM2904 mit einem Sample Versatz zwischen den Kanälen verbaut.



Hallo, danke nochmal für den Hinweis. Ich habe auch nochmal meinen Anschluss kontrolliert.
Vielleicht hast du ja Recht, besonders, wenn ich lese, dass sich bei 2 addierten Monosignal bestimmte Frequenzbereiche auslöschen. Genauso hat es auch geklungen. Extrem grausam.

Vielleicht nochmal so: Ich gehe in die Yamaha per XLR rein, da ich mal gehört habe, dass das Signal hier symmetrisch und somit besser ist. Da ich vom PC aus gehe, habe ich dazwischen einen Y-Adapter 3,5mm Klinke auf XLR.

Jetzt habe ich zwangsläufig, da der Behringer 6,3mm Klinkenein/ausgänge hat noch ein 3,5mm auf 6,3mm Kabel gekauft. Mit dem gehe ich vom PC in den Behringer (Input 1) und dann mit 6,3mm Klinkenadapter auf mein Y-Adapter 3,5mm Klinke auf XLR wieder raus. Das sind mir fast schon eigentlich zu viel Übergangswiderstände. Eigentlich hasse ich so ein amateurhaftes gebastel mit zig Adaptern und Kabeln. Für den Spaß habe ich jetzt ca. 35€ bezahlt. Allerdings kommt mit die Vermutung, dass ich hier etwas falsch angeschlossen habe (ohne das Wissen darüber). Behringer liefert nur eine dürftige Anleitung in Englisch mit, damit kann man 0 anfangen. Wenn ich jetzt bei Thomann lese "Eingänge: 2 Stereo-Klinkenbuchsen 6,3 mm
Ausgänge: 2 Klinkenbuchsen 6,3 mm (2x mono oder 1x stereo)" kommt mir die Vermutung, ich müsste mit 2 Kabeln aus dem Gerät rausgehen!?
Ich kapiers einfach nicht, sorry

Vielleicht könnt ihr mich aufklären. Wenn ich jetzt noch mehr Kabel und Adapter kaufe, bin ich schon fast bei dem Anschaffungspreis einer optischen Soundkarte. Und da weiß ich immer noch nicht, ob der Behringer dann so arbeitet wie er soll. Wobei ich sehr dankbar über eine konkrete Wandlerempfehlung für die Lautsprecher wäre, wenn ich optisch einsteigen möchte.
Uwe_Mettmann
Inventar
#24 erstellt: 16. Sep 2015, 18:44

Carbonat (Beitrag #23) schrieb:

Da ich vom PC aus gehe, habe ich dazwischen einen Y-Adapter 3,5mm Klinke auf XLR.

Was spricht dagegen, den Adapter (-Kabel) wie vorgeschlagen umzubauen? Kostet doch nur maximal 30 Minuten Bastelzeit.


Gruß

Uwe
audiophilanthrop
Inventar
#25 erstellt: 16. Sep 2015, 21:02

Carbonat (Beitrag #23) schrieb:
Vielleicht nochmal so: Ich gehe in die Yamaha per XLR rein, da ich mal gehört habe, dass das Signal hier symmetrisch und somit besser ist. Da ich vom PC aus gehe, habe ich dazwischen einen Y-Adapter 3,5mm Klinke auf XLR.

Was eine komplett unsymmetrische Verbindung ist. Es macht sich bei den Kabelherstellern keiner die Mühe, ein für diesen Anwendungszweck auch nur annähernd sinnvoll belegtes Kabel aufzulegen. Was schade ist, z.B. Cordial müßte wirklich nur die Belegung ändern.

Carbonat (Beitrag #23) schrieb:
Jetzt habe ich zwangsläufig, da der Behringer 6,3mm Klinkenein/ausgänge hat noch ein 3,5mm auf 6,3mm Kabel gekauft. Mit dem gehe ich vom PC in den Behringer (Input 1) und dann mit 6,3mm Klinkenadapter auf mein Y-Adapter 3,5mm Klinke auf XLR wieder raus.

Na dann ist das klar. So kann das nichts werden. Du gehst mit einem Stereosignal auf einen Kanal, der Übertrager sieht dann das Differenzsignal L-R.

Du mußt erst einmal das Signal von 3,5 mm Stereoklinke auf 2x 6,3 mm Monoklinke aufsplitten. Das macht hier ein Cordial CFY 3 WPP (gips auch in anderen Längen).

Dann hast du auch die zwei Kanäle für den HD400. Dann brauchst du nur noch zwei Kabel große Klinke auf XLR symmetrisch, dafür habe ich hier vom Thomann the the sssnake MXP2015. Die sind aber nicht selten erkennbar mit der heißen Nadel gestrickt (hier fehlt z.B. an einem Klinkenstecker die Knickschutztülle, wohl vorher vergessen draufzufädeln --> Hektik), würde heute eher die teureren Cordial CFM 1,5 MV nehmen.

Ach ja - Kontaktprobleme, seit ich auf diese Verkabelung umgestellt habe: null.
Komplett vernickelte Kontakte wären mir zwar lieber gewesen (garantiert keine Probleme mit galvanischer Korrosion), aber der Kontakt Nickel/Gold scheint nicht zu kritisch zu sein. In Wohnumgebung weitab vom Meer jedenfalls.
Ich vermute bald, daß man seinerzeit auf vernickelte Stecker gesetzt hat, weil die sich sowohl mit Gold als auch mit Zinn recht gut vertragen (an HiFi-Geräten der 70er Jahre sind verzinnte Buchsen noch sehr häufig) und gleichzeitig auch an der Luft nicht anlaufen.
Carbonat
Stammgast
#26 erstellt: 17. Sep 2015, 14:21

Uwe_Mettmann (Beitrag #24) schrieb:

Carbonat (Beitrag #23) schrieb:

Da ich vom PC aus gehe, habe ich dazwischen einen Y-Adapter 3,5mm Klinke auf XLR.

Was spricht dagegen, den Adapter (-Kabel) wie vorgeschlagen umzubauen? Kostet doch nur maximal 30 Minuten Bastelzeit.


Gruß

Uwe

Hallo Uwe, ich würde den Stecker erstmal nicht öffnen, da mir 10€ als geringere Investition vorkommen, als etwas unsicher herumzubasteln. Ich weiß schon nicht genau, wie ich den Stecker öffne und habe die Bauteile dazu nicht da. Kann mir auch nicht vorstellen, dass die Konstruktion dann haltbar mit den zusätzlichen Bauteilen zusammenbaubar ist. Da gehts mit Schrumpfschlauch und Heißkleber wieder los und am Ende wird es mal irgendwo mechanisch belastet und geht auseinander. Mir scheint 3 Kabel zu kaufen komfortabler.

Von daher werde ich wohl noch die 3 Kabel bestellen und schauen was passiert. Denn wenn der Behringer arbeitet, dann ist ja auch alles gut. Hab mir schon gedacht, dass ich was falsch gemacht habe. Aber woher soll man das wissen, wenn keine vernünftige Anleitung dabei liegt. Naja. Bin halt nur Otto Normal Verbraucher.


[Beitrag von Carbonat am 17. Sep 2015, 14:52 bearbeitet]
Uwe_Mettmann
Inventar
#27 erstellt: 17. Sep 2015, 19:36

Carbonat (Beitrag #26) schrieb:

Hallo Uwe, ich würde den Stecker erstmal nicht öffnen, da mir 10€ als geringere Investition vorkommen, als etwas unsicher herumzubasteln. Ich weiß schon nicht genau, wie ich den Stecker öffne und habe die Bauteile dazu nicht da. Kann mir auch nicht vorstellen, dass die Konstruktion dann haltbar mit den zusätzlichen Bauteilen zusammenbaubar ist. Da gehts mit Schrumpfschlauch und Heißkleber wieder los und am Ende wird es mal irgendwo mechanisch belastet und geht auseinander. Mir scheint 3 Kabel zu kaufen komfortabler.

Sorry, aber das ist keine Operation am offenen Herzen.
Es handelt sich nur um das Umlöten eines Kabels. Absolut kein Hexenwerk, wenn man denn Löten kann und das kannst du ja (nach deiner Aussage). Die beiden zusätzlichen Bauteile brauchst du erstmal nicht, denn es funktioniert auch so.

Der einzige Punkt der etwas tricky ist, ist das Öffnen des Steckers. Im Internet findet man aber in der Regel Hinweise dazu.

Nur wenn die Stecker vergossen sind, geht der Umbau nicht. Das ist aber bei XLR-Steckern in der Regel nicht der Fall.

Wozu brauchst du eigentlich Schrumpfschlauch und Heißkleber?



Gruß

Uwe


[Beitrag von Uwe_Mettmann am 17. Sep 2015, 19:36 bearbeitet]
Carbonat
Stammgast
#28 erstellt: 21. Sep 2015, 05:30
Moin moin,

Ich habs am Wochenende mal geschafft und konnte den Behringer richtig verkabelt einbringen. Jetzt funktioniert alles wunderbar, musste allerdings nochmal 10€ investieren. Habe billige Kabel von sssnake gekauft. Die sind zwar teils saumäßig verarbeitet, wie hier auch schon angeklungen, aber klanglich höre ich keine Probleme und sie sind ja für eine Festverkabelung.

Ich habe den XLR Stecker auch mal näher angeschaut, werde bei Gelegenheit und Lust vielleicht mal das umlöten probieren. Hatte es so verstanden, dass ich umlöten+Filter einlöten muss, um das Problem zu beseitigen. Das mit dem Filter einlöten hätte ich mir doof vorgestellt. Daher meine Bemerkung zu Heißkleber und co.

Danke schonmal bis hierher. Zumindest funktioniert mein Setup jetzt
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